Übungsleiterausbildung in Zeiten von Corona und Abstand

Für Vierzehn motivierte, angehende oder schon erfahrene Übungsleiter organisierte der Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. in den zurückliegenden Tagen einen Übungsleiter-Grundkurs in der  Bolzakademie Bargeshagen . Bis zum letzten Tag mussten sich die Teilnehmer*innen gedulden, um ihre Sachen zu packen und die Ausbildung anzutreten. Letztendlich hatte das Gesundheitsamt klare Vorgaben ausgegeben und die Umsetzung erforderte viel Engagement und kostete zusätzliches Geld. Täglich wurden alle Teilnehmer*innen und auch die Referenten auf das Corona Virus getestet, die Abstandsgebote wurden durch eine umgestaltete Sitzordnung im Seminarbereich erzielt und natürlich war das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung Pflicht.  Allerdings hielt das keinen der Teilnehmer*innen ab, jeden Tag motiviert anzureisen und die vielen Informationen „aufzusaugen“. Viele praktische Einheiten sorgten außerdem für Spaß und – bei den allermeisten – für heftigen Muskelkater.

Das Foto zeigt Katja Beu vom SC Laage. Auch Katja hat den Grundkurs Übungsleiter C mit Erfolg gemeistert. Foto: Ralf Sawacki

Ohnehin waren die äußeren Bedingungen in der Bolzakademie Bargeshagen nahezu perfekt. Vielleicht waren die theoretischen Ausführungen für einige der angehenden Übungsleiter aus den Bereichen Voltigieren, Radsport, Rettungsschwimmen, Bogenschießen, Kinder-und Laufport zu sehr Fußball-lastig , aber die Ausbilder erreichten die Lehrgangsteilnehmer immer wieder mit vielen tollen, praktischen Inhalten. Am Ende der fünf sportlichen Tage durften sich alle Lehrgangsteilnehmer einer Prüfung stellen. Und alle bekamen vom Geschäftsführer des Kreissportbund Landkreis Rostock e.V., Erik Kerkow, bescheinigt, den Übungsleiter-Grundkurs erfolgreich beendet zu haben. Katja Beu vom Sportclub Laage erklärte nach dem Lehrgang: „Jetzt gilt es, das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen und für einige sicherlich auch die Möglichkeiten einer weiteren Trainerausbildung auszuschöpfen.“ Und genau damit traf die agile Übungsleierin den Nerv aller Teilnehmer*innen.

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Das Internationale Frühlingssportfestival ist Geschichte

Das 1. Mai-Wochenende nutzten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe intensiv, um in Kleinstgruppen nach Vorgaben der Behörden ihre Leistungen zur Erfüllung des Internationalen virtuellen Frühlingssportfestival zu erbringen. Zur Umsetzung erklärte das Übungsleiterteam: „Mit der Einhaltung der derzeitigen Vorgaben im Umgang miteinander sind alle Läufer*innen vertraut. Sie prägen derzeit nicht unwesentlich den Sport und haben im Umgang miteinander an Bedeutung gewonnen.“ Fakt ist aber auch, dass Studien zur Aerosolbelastung im Freien beweisen, dass Sport kein Infektionstreiber ist. Und irgendwie war die Umsetzung schon skurril. An allen Ecken der Stadt tauchten die Gruppen, zum Teil zeitgleich, aber ohne sich zu begegnen auf, und alle verfolgten ihr persönlich gestecktes, sportliches Ziel. Während die Nordic Walker über Feldwege durch die Natur „stapften“, absolvierten die etwas Ambitionierteren ihren 10 Kilometerlauf in Richtung Kobrow. Hier ließ es die 15-jährige Juliane Göllnitz richtig krachen. Nach 46,04 Minuten beendete die Schülerin ihren Lauf.

Das Foto zeigt Lara, Pia, Hannah und Emi (v.l.)  nach dem 1000 Meter Lauf. Foto: Ralf Sawacki


Die Jüngsten sprinteten ihren 1 Kilometer Wettkampf auf der Bahn im Stadion und die 11-jährige Johanna Heuck konnte sich nach ganz starken 3,54 Minuten als Schnellste feiern lassen. Außerdem liefen Familien ihr 5 Kilometer Rennen im Stadtwald – so wie fast jeden Sonntag. Am Tag der Arbeit waren gegen 10 Uhr die ersten Sportler*innen gestartet und am späten Sonntagnachmittag kam das letzte Ergebnis im Meldebüro an und das Übungsleierteam konnte zufrieden feststellen, dass fast alle ihre persönlich gesteckten Ziele geschafft hatten. Hervorzuheben ist auch, dass einige Aktive ihre persönlichen Wettkämpfe gegen den inneren Schweinehund und die Uhr in Rostock, Güstrow, Schwaan und Groß Lantow absolvierten und auch mit ihren Leistungen zum Erfolg der sportlichen Aktion beigetragen haben. Abschließend gilt schon jetzt der Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) ein besonderer Dank. Die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen hatte auch diesen virtuellen Wettkampf unter dem Motto initiiert, „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Fest steht für die Laager Clubläufer schon jetzt. Bei der nächsten Gelegenheit sind alle wieder dabei!

SC Laage

Internationales virtuelles Frühlingssportfestival ist gestartet

Darauf haben nicht wenige Mitglieder der Laager Laufgruppe gespannt gewartet. Die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) hat das Internationale virtuelle Frühlingssportfestival 2021gestartet. Auf Grund der sehr guten Erfahrungen mit den polnischen Organisatoren um den Cheforganisator Sebastian Szych entschlossen sich innerhalb weniger Stunden mehr als fünfzig Ausdauersportler zur Teilnahme an diesem Event. Und mit dem 3. Start erlebt die Laufserie nun schon eine kleine Tradition.                Innerhalb von zwei Wochen haben die gemeldeten Aktiven nun die Möglichkeit, drei ausgewählte Konkurrenzen zu absolvieren. Und das Angebot kann sich durchaus sehen lassen. Die Läufer*innen können sich auf einer der drei angebotenen Laufstrecken (1 km, 5 km und 10 km) messen. Aber es besteht auch die Möglichkeit  sich beim 10 km Radfahren oder auf der 5 Kilometer Walking Distanz zu vergleichen.

Das Foto zeigt Michael Heuck, der zum 3.Mal beim Internationalen virtuellen Ausdauersportfestival startet. Foto: Ralf Sawacki


Dabei können Neulinge sicherlich auch erfahren, welche tollen Möglichkeiten diese Aktivitäten als Ausgleichssportarten bieten. Die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen hat auch diesen virtuellen Wettkampf unter dem Motto initiiert, „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Für die Ausdauersportler aus Laage ist es ein kleiner Abstecher vom monotonen Trainingsbetrieb. Und alle sind ausnehmend dankbar für die Gelegenheit, auf diese Weise „International“ aktiv zu werden. Denn nach Abschluss der sportlichen Aktion wird die Ruchowa Akademia Zdrowia alle Teilnehmer traditionell mit beeindruckenden Medaillen und Shirts ehren und die Veranstaltung zu einem Erlebnis machen, das ganz besonders in Erinnerung bleibt.                    Wenn man der derzeitigen Pandemie-Lage etwas positives abgewinnen kann, dann ist es die Tatsache, dass besonders die Sportler*innen demütig geworden sind. Mit der Teilnahme am Sommer- und  Herbstsportfestival im zurückliegenden Jahr wurde den Clubläufer*innen einiges geboten und vielleicht haben einige erkannt, dass partnerschaftliche Aktivitäten den Zusammenhalt absolut stützen.

SC Laage

Traditionsfußballteam zum ersten Mal eingekleidet

Seit sechs Jahren tummelt sich unter dem Dach des Sportclubs Laage eine Traditionsfußballmannschaft. Ehemalige Fußballspieler treffen sich in unregelmäßigen Abständen, um gemeinsam Fußball zu spielen, sich auszutauschen oder bei kleineren offiziellen Veranstaltungen „Wettkampfluft“ zu schnuppern. Die zum Teil schon sehr lebenserfahrenen Herren nutzen dann die Gelegenheit und präsentieren sich und ihren Verein bei diversen Volkssportfußballturnieren, wie dem Laager St. Florian-Cup oder beim City Sport x-mas Turnier in der Bolzarena Bargeshagen, das ausschließlich caritative Ideen verfolgt Auch bei Kleinfeldfußballturnieren der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage und bei den Familienfußballtagen der Evangelische Militärseelsorge war das Team präsent. Ohnehin sind die Unterstützung sozialer, caritativer oder sportlicher Veranstaltungen die klar definierten Ziele der Sportler. Und auch die Weiterentwicklung und Pflege der wachsenden Tradition des Sportclubs Laage haben sich die Kicker auf ihre Fahnen geschrieben.

Das Foto zeigt Marcel Raith (li.) und Raimo Bahr in und mit den neuen Shirts. Foto: Ralf Sawacki

In Absprache mit dem geschäftsführenden Vorstand wurde dem Team nun erstmalig eine eigene „Kluft“ zur Verfügung gestellt. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Hauptsponsor des Sportclubs Laage, EURAWASSER, und dem Sportfachgeschäft, City-Sport, aus der Rostocker Innenstadt. Dass beide Unternehmen das Trikot zieren, ist natürlich selbstverständlich und macht die Sportler sehr stolz. Den Fußballern ist es ein außerordentliches Bedürfnis, den Freunden und Förderern danke zu sagen, denn ohne die Unterstützung wäre das Traditionsteam des SC Laage immer noch ein „bunter Haufen“.

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SC Laage ehrt seine Sportler des Jahres trotz Corona

Vereinsveranstaltungen, Wettkämpfe, Vorstandssitzungen und sogar ein geregelter Trainingsbetrieb sind zurzeit nicht möglich und nun werden auch Stimmen laut, die hinterfragen, wie sinnvoll Vereinssport überhaupt ist. Der Sportclub Laage hält für sich an seinem Bemühen fest, seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern ein Stück Heimat zu bewahren. Dazu gehörte auch die Ehrung der Sportler des Jahres 2020. Natürlich war absehbar, dass eine Würdigung in Form einer Vereinsveranstaltung kaum möglich ist. Deshalb entschied sich der 1.Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis, auf die zu Ehrenden zuzugehen und die Ehrung in kleinstem Rahmen vorzunehmen.
Bei den Frauen wurde Kathleen Maag als Sportlerin des Jahres 2020 gekürt und geehrt. Ihr gelang es, bei der einzigen Meisterschaft, im 10 Kilometer Straßenlauf, in Lubmin den Landesmeistertitel zu erkämpfen. Zudem konnte sie sich mit ihrer Siegerzeit von 44,05 Minuten in die Landesbestenliste bei den über 40-jährigen Frauen platzieren. Die Mutter von vier Söhnen ist besonders im Training ein absolutes Vorbild für alle und trägt ihre Vereinsmitgliedschaft stolz nach außen. Der Sportler des Jahres wurde Ricardo Wendt. Der fast 18-jährige konnte im selben Wettkampf die Bronzemedaille in der Klasse der unter 18-jährigen jungen Männer erkämpfen. Seine Zeit, von 37,08 Minuten, reichte zudem für einen Eintrag in die Deutsche Bestenliste. Auch Ricardo zeichnet zudem herausragende Trainingsbereitschaft und -einstellung aus. Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht die Athleten und wünscht ihnen auch zukünftig Gesundheit, Glück und Erfolg.

SC Laage

Das Foto zeigt Kathleen und Ricardo. Foto: Ralf Sawacki

Marathon um Laage – Erlebnis und auch Qual

Zwei Frauen und fünf Männer, allesamt Mitglieder der Laager Laufgruppe, hatten sich kurz vor Weihnachten ein Ziel gesetzt:  „Wir laufen einen Marathon, im Zuge der Landesmeisterschaften in Ueckermünde. Einige erfahrene Marathonis, wie Bernd Jänike oder Peter Zettel, wussten genau was auf sie zukommt. Neulinge, wie Ole Reinholdt, Marcel Raith, Jan Menge, Katja Beu und Sophia Heuck, beschäftigten sich mit speziell für sie angelegten Trainingsplänen. Aber gleich war für alle das umfangreiche 14 Wochen Programm. Unglaublicher Wille, Anstrengungsbereitschaft und die Kraft sich 14 Wochen lang, fast täglich zu motivieren aktiv zu werden, denn Hunderte Trainingskilometer und unendlich viele Stunden, die dem Fitnessprogramm und der Stabilität geschuldet waren, müssen absolviert werden.

Das Foto zeigt echte Haudegen im Ziel bei der Analyse des Laufes. Peter Zettel (59 Jahre) und Bernd Jänike (55). Foto: Christine Boldt


Aber dann das. Wenige Tage vor dem Start kam dann die Absage der Veranstaltung. Aber alle waren sich einig. Der ganze Aufwand darf nicht umsonst gewesen sein. Mit den Vereinsverantwortlichen wurde ein Plan ausgearbeitet, der einen Marathonlauf in Laage als Ziel hatte. Und selbstverständlich mussten alle davon ausgehen, dass ein Lauffest in Form eines echten Volkslaufes, in der derzeitigen Situation unmöglich war. Es galt, individuell zu agieren. Am Marathon Tag starteten alle bei nicht ganz einfachen Bedingungen, um 10.00 Uhr, um auf einem windanfälligen Rundkurs die 42,195 Kilometer abzuspulen. Immer wieder Nieselregen, gelegentliche Schauer und heftiger Norddeutscher Gegenwind prägten den äußeren sportlichen Rahmen. Drei Mal liefen die Athleten von Pinnow nach Laage über die Breesener Straße in Richtung Feuerwehr, zum Fischteich über Wardow Fünfer nach Wardow, in Richtung Kobrow und dann nach Pinnow. Nur Katja Beu machte es ganz anders. Sie lief ganze 106 Stadionrunden auf der Recknitzkampfbahn. Sicherlich waren die Zieleinläufe nicht euphorisch. und die persönlichen Fachgespräche im Anschluss an die Läufe fanden leider auch nicht statt. Trotzdem, die Laager Laufgruppe ist auf ihre Marathonläufer mächtig stolz und kann feststellen, dass nicht wenige Teil dieses Projektes waren. Einige unterstützten mit gemeinsamen Trainingsläufen, während andere mit großem Respekt die Aktivitäten verfolgten. Letztendlich ist es eine unglaubliche Leistung und diese bleibt für die meisten Menschen unerreichbar.

SC Laage

Die Ergebnisse der Marathonis:
1. Peter Zettl (3;24,03 h)
2. Ole Reinholdt (3;26,44 h)
3. Bend Jänike (3;27,50 h)
4. Marcel Raith (3;35,10 h)
5. Jan Menge (3;59,22 h)
6. Sophia Heuck (4;24,19 h)
7. Katja Beu (4;50,41 h)

Vereinspreis würdig an den SC Laage übergeben

Trotz aller notwendigen Einschränkungen, Abstandsgebote und auch fehlender persönlicher Aufmerksamkeitsgesten überreichte die  Präsidentin des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Prof. Dr. Kristin Behrens, den Vereinspreis des Verbandes an den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis, sehr würdig.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeisters der Stadt Laage, Holger Anders, würdigte die Verbandsvertreterin im Ratssaal des Rathauses der Stadt Laage die Leistungen der Laager Laufgruppe. Neben der Mitgliederentwicklung waren die bunten, sportlichen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen, trotz Corona, in den zurückliegenden Monaten für die Entscheidung des Präsidiums begründend. Aber auch die Organisation vieler Veranstaltungen wie Freizeiten, Trainingslager und Laufveranstaltungen und besonders der Laufcup-Abschlusslauf überzeugte das Führungsgremium des LVMV. Frau  Prof. Dr. Behrens erklärte dazu im Vorfeld in einem offenen Brief an alle Vereine des Verbandes:“Wir vergeben unseren Vereinspreis bereits zum fünften Mal. Das LVMV-Präsidium hat sich in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung an den SC Laage zu vergeben. Der Verein zeichnet sich durch ein hohes Engagement im Kinder- und Jugendbereich aus. Zudem ist der SC Laage besonders aktiv im Laufbereich/Laufcup und wirkt weit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus.“

Das Foto zeigt Frau  Prof. Dr. Behrens, Uwe Michaelis, Holger Anders  und den Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe, André Stache. Foto: Siglinde Seidel


Der 1.Vorsitzende des SC Laage, Uwe Michaelis, bedankte sich für die außergewöhnliche Ehrung und versicherte seinerseits, dass das ehrenamtliche Engagement der Laager Clubsportler nicht nachlassen wird.
Der Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVMV) hat zurzeit fast 6.000 Mitglieder, die in mehr als 80 Vereinen organisiert sind. Im Zuge der Traditionspflege hat sich der Verband auf seine Fahnen geschrieben, in jedem Jahr einen Verein mit dem Vereinspreis zu ehren. Im Zuge dieser Ehrung darf sich der auserkorene Gewinner neben dem Pokal über eine Prämie in Höhe von 1000,00 Euro freuen.

SC Laage

Scheine für Vereine – Laager Läufer sagen DANKE!

In Deutschland gibt es zurzeit fast  90.000 Sportvereine. Oft fehlt es  in den Vereinen an qualitativ hochwertigen Materialien, um gutes Training anzubieten, Ersatz nach Verlust oder defekt zu erreichen oder einfach Individualtraining ermöglichen zu können und damit die Grundlagen für das Erlebnis Vereinssport  zu schaffen. Und genau das möchte die Aktion Scheine für Vereine ändern. Im zurückliegenden Spätsommer wurde die Laufgruppe des SC Laage zum ersten Mal auf die Aktion der REWE-Märkte aufmerksam und konnte mit Yvonne Lübs, die als Angestellte für Rewe beschäftigt ist, die Tür zum Projekt weit aufstoßen. Im REWE Markt in Warnemünde wurde durch das besondere Engagement der Mitarbeiter Sammelboxen aufgestellt, Denn jeder REWE Kunde erhielt beim Einkauf im Markt pro 15 €uro  Einkaufswert einen Vereinsschein gratis. Diese konnten die Kunden nach ihrem Einkauf in eine mit dem Vereinsnamen versehenden Sammelbox werfen. Für die Laufgruppe des Sportclubs Laage wurde die Aktion eine Erfolgsgeschichte. Genau 1895 Gutscheine wanderten in die Box und nach dem fleißige Vereinsmitglieder diese durch einscannen und versenden in die Wertung gebracht hatten, konnten die Laager Sportler richtig gut einkaufen gehen. Medizinbälle, einen Ball-Kompressor und Handpfeifen-Set für die Trainer, alles im Wert von mehr als 600.00 Euro  wurden nun in der Geschäftsstelle empfangen, und für die Ausdauersportler ist das Grund genug DANKE zu sagen. Danke an die Initiatorin, an die Unterstützer im Club und die vielen Kunden des Warnemünder REWE Marktes.

Sportclub Laage

Foto: André Stache

Für die 15-jährigen Laager Lauf- Zwillinge Lena und Sophie Pommerehne war es fast so spannend wie vor einem Wettkampf. In Rostock, am Laufsportfachgeschäft City-Sport,  wurden die Laager Lauftalente persönlich von Peter Gohlke, dem Inhaber des Fachgeschäftes begrüßt, um beide Mädchen mit hochwertigen Laufschuhen auszurüsten. Der 36-jährige beobachtet seit zwei Jahren die Entwicklung der Mädchen ganz genau und möchte, besonders in der derzeitigen von Corona geprägten schwierigen Zeit, einen Beitrag leisten und solche Talente unterstützen. In persönlichen Gesprächen wurde sehr schnell klar, dass Lena und Sophie genau wissen was sie möchten. Selbst in den zurückliegenden Wochen konnten beide durch das besondere Engagement ihrer Familie individuelle Trainingseinheiten absolvieren. Corona gerecht trafen sich die Mädchen in regelmäßigen Abständen mit ihrem Trainer und absolvierten individuelle Trainingseinheiten mit großem Ehrgeiz und viel Einsatzbereitschaft. Ohnehin trainieren beide Mädchen sehr diszipliniert und verlieren dabei auch die Schule nicht aus ihren Blicken. Der Sportclub Laage bedankt sich bei Peter Gohlke für diese herausragende Unterstützung und ist sehr stolz über diese Aufmerksamkeit, die nicht nur im Verein Ansporn sein wird.

SC Laage

Das Foto zeigt Lena und Sophie mit ihren neuen Laufschuhen und André Bauschmann – einem der Verkaufsspezialisten für Sportschuhe und hochwertiger Laufbekleidung. Foto: André Stache

Zeit zur Andacht – Zeit zum Innehalten

Bei wunderschönem blauen Himmel, warmen Sonnenstrahlen und den deutlich zu vernehmenden Sound von startenden Eurofightern hielt Militärdekan, Johannes Wolf, direkt am Glockenturm des Fliegerhorstes, am ersten Freitag im Frühlingsmonat März, eine kleine, erbauliche Andacht. Besonders seine live gespielte Piano-Musik lud zum Innehalten ein.  Für Dekan Wolf war es wichtig ein Zeichen zu setzen. In einer Zeit wo alles ausgesetzt wird und auch persönliche Kontakte fast unmöglich sind, galt es ruhig zu werden, dankbar für das Leben zu sein und bei den besagten wunderschönen Bedingungen Andacht zu feiern. In einem persönlichen Gespräch, am Rande der Andacht, erklärte der Theologe einem Soldaten: „Solange das gesellschaftliche Leben fast stillsteht, möchte ich auf diese Weise einen kurzen geistlichen Impuls geben.“ Und das ist ihm an diesem Tag hervorragend gelungen.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Militärdekan Johannes Wolf am Glockenturm. Foto: A.Stache

Mühlenlauf in Wittenburg – virtuell und trotzdem präsent

Mehr als 10 Jahre sind die Ausdauersportler am ersten März-Sonntag nach Wittenburg gereist, um dort mit dem Mühlenlauf in die Laufcupsaison zu starten. Die ersten Male war noch nicht einmal die Autobahn fertig, so dass die kleine PKW-Kolonne zeitweilig die Landstraße nutzen musste. In diesem Jahr war nun alles anders.

Das Foto zeigt Sophia und Johanna Heuck im Laager Stadtwald. Foto: Ralf Sawacki

 Der Mühlenlauf fand virtuell statt. Jeder durfte am 1.Märzsonntag selbst entscheiden, wann und wo eine der traditionellen Mühlenlaufstrecken (1,5 / 4,8 / 10 Kilometer) laufend oder walkend absolviert. Die benötigte Zeit spielte dabei überhaupt keine Rolle und der Spaß stand ganz klar im Vordergrund.  In Laage, Rostock, Stralsund, Kühlungsborn, Groß Lantow, Kronskamp und Gelbensande starteten die 63 Läuferinnen, Läufer und auch Walker des Sportclubs Laage, bei sehr soliden äußeren Bedingungen und mit guter Laune, motiviert und in großer Teilnehmerzahl.
Und irgendwie hatten alle während des Laufens das Gefühl, dass alles so wie immer ist. Und wenn man der Corona-Pandemie etwas positives abgewinnen möchte, dann wohl dass sie dazu führt, dass immer mehr Menschen laufen. Nur am Ende fehlten die Ehrungen und einen Pokal für die Teilnehmer stärkste Abordnung gab es natürlich auch nicht. Aber Medaillen, die besonders für die Jüngsten sehr wichtig sind, wird der Veranstalter nach Laage schicken, nachdem die Recknitzstädter ihre Ergebnisse direkt nach den Läufen nach Wittenburg gemeldet haben.

SC Laage

Laager Clubkegler jetzt mit eigenen Kegelkugeln am Start

Der Vorstand des Sportclubs Laage hat in den zurückliegenden Monaten die Zeit genutzt, um zu eroieren wo in den Abteilungen mit überschaubaren, finanziellen Mitteln ein sportlicher Anschub gestaltet werden kann. Ein besonderer Blick viel dabei auf die Kegler des Vereins, die seit einigen Jahren auf gutem Niveau ihren Sport treiben. Um das zu untermauern, beschaffte der Club für seine Kegler 8 vereinseigene Spielgeräte, also Kegel-Kugeln – jeweils zwei in rot, gelb, blau und grün. Diese Sportgeräte der Marke Aramith-Kegelkugeln sind vom DKB (Deutschen Kegler Bund) zugelassen und wurden mit den  dazugehörigen Kugelpässen für die Laager Sportkegler nun geliefert.
Die zur Verfügung gestellten Kegelkugeln sind im Durchmesser 160mm groß und werden im Training und in den anstehenden Wettkämpfen die Frauen und Männer um Torsten Freudenreich zu noch besseren Leistungen motivieren, denn Kegeln ist ein echter Sport, der die ganze Frau und den ganzen Mann beansprucht.

Immer wieder kann man hören, dass „Kegler eine ruhige Kugel schieben“. Tatsächlich hat das für Sportkegler schon längst keine Gültigkeit mehr. Leistungen trainierte Sportkegler lassen sich durchaus mit anderen Sportarten vergleichen. Einfach gerechnet, ohne die höhere Mathematik zu bemühen, muss bei einem 120-Wurf-Wettbewerb der Sportkegler, in der Zeit von 30 Minuten, vom Anlauf bis zum Abwurf, circa 1200 Meter absolvieren, aber nicht am Stück, sondern in kleinen Teilen: Kugel nehmen, anlaufen, abstoppen, zurückgehen. Insgesamt müssen Kegler, egal ob Frau oder Mann, ganze 120-mal mit der 2,9 Kilogramm schweren Kugel in die Kniebeuge gehen – also 350 Kilogramm bewegen – und dabei immer konzentriert bleiben. Die Kugel rollt mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 25 km/h – selbstverständlich sind einige Spieler noch schneller – Richtung Kegel. Um die Kugeln auf diese Geschwindigkeit zu bringen, ist eine Energie von ca. 25 Kilojoule nötig. Damit verbraucht ein Spieler pro Kegelmatch ca. 700 kcal, etwa so viel wie ein Läufer nach 8 Kilometern. Dazu kommt aber auch noch die physische Anstrengung. Es kommt auf Kondition, Koordination und Konzentration an. Kegler müssen mehrere Bewegungsabläufe gleichzeitig, koordiniert durchführen. Die wichtigsten sind der Anlauf, ein sauberer Armschwung und der Abwurf der Kugel. Der Anlauf muss im idealen Fall gerade sein, schon kleinste Abweichungen können große Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Ist er zu lang, tritt man beim Abspiel über und produziert schlechte Würfe. Auch der Armschwung muss gerade sein. Holt der Sportler zu weit aus, verliert er die Kontrolle über die gespielte Kugel. Beim Abspiel, das am Ende des Anlaufs erfolgt, muss der Athlet darauf achten, die Kugel nicht zu verreißen oder zu verdrehen. Um das alles sauber und ordentlich abzuarbeiten, ist eine permanente hohe Konzentration nötig. Aber diese physische Belastbarkeit ist nur ein Teil dieses Sportes. Um diesen Präzisionssport erfolgreich ausüben zu können, ist auch die psychische Vorbereitung auf den Wettkampf wichtig.  Der Kegler muss sich mit seiner eigenen Spannung und Nervosität auseinandersetzen. Kegler müssen den Willen zur Leistung entwickeln und auch Misserfolge in kürzester Zeit verarbeiten. Fehlt diese psychische Fitness wird in den entscheidenden Momenten auch das zum Erfolg notwendige Ergebnis ausbleiben. Wie in jedem anderen Sport sind schwache Nerven, übertriebene Hektik und Anspannung die Ursachen für ausbleibenden Erfolg. Die Sportlerinnen und Sportler um Torsten Freudenreich sind sehr stolz auf die neuen Sportgeräte und möchten sich ausdrücklich auch bei den Freunden und Förderern des Clubs bedanken. Ohne deren Engagement wäre die Beschaffung solch kostenintensiver Spielgeräte unmöglich.

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Das Foto zeigt Torsten Freudenreich sowie Silvia und Jens Ziesenitz (v.l.) mit neuen Wettkampf Kugeln. Foto: Kerstin Freudenreich

2. Virtuelle Winterlaufserie kam sehr gut an

Virtuelle Laufserien sind in der derzeitigen Situation eine gute Möglichkeit sportlich aktiv zu sein und sich fit zu halten. Nachdem die Laager Läuferinnen und Läufer ihre 1.virtuelle Laufserie über den Jahreswechsel absolviert hatten, kündigte das Übungsleiterteam Ende Januar den Start für die 2. virtuelle Winterlaufserie an.
Die 2. Winterlaufserie sollte den Laager Clubsportlern die Möglichkeit geben, wenigsten virtuell durch den Winter zu laufen. Zudem gab es das Gefühl, dass die Winter-Wochen durch Corona und Schmuddel-Wetter besonders für viele Kinder vermutlich nicht einfach werden. Daraus ergab sich für die Organisatoren der Anspruch, ihren Mitgliedern sportliche Motivation und auch Gemeinschaftsgefühl zu bieten. Sportliches Ziel war für die Ausdauersportler, an den zurückliegenden fünf Sonntagen mindestens viermal zu laufen.

Das Foto zeigt Hannah und Emi. Foto: Ralf Sawacki

Die kürzeste Strecke sollte dabei 2 Kilometer betragen und keine Strecke sollte doppelt gelaufen werden. Dass diese Laufserie ihren Namen „Winterlaufserie“ absolut gerecht werden sollte, konnte mit dem Start am letzten Januarsonntag keiner der mehr als 50 Ausdauersportler erahnen. Für mecklenburgische Verhältnisse außergewöhnlich viel Schnee, lausige Kälte und Wind aus allen Richtungen verlangten von den Sportlerinnen und Sportlern einiges ab. Aber insgesamt 172 Starts beweisen, dass alle motiviert und willig waren Leistung zu zeigen und eigene sportliche Ziele zu erfüllen. Überwiegend starteten die fleißigen Ausdauerathleten im Familienverbund, dem sich manchmal einzelne Erwachsene anschlossen. Oft wurde auch Paarweise agiert und gelegentlich musste auch ganz alleine gegen den inneren Schweinehund angekämpft werden. Da die Laufserie tatsächlich virtuell absolviert wurde, jeder startete individuell und wann er wollte, durften sich auch Rostock, Güstrow, Gelbensande, Teterow, Schwaan und die Dörfer um Laage, wie Kronskamp, Groß Lantow , Breesen und Liessow über die Präsenz von Laager Winterläufern freuen.

SC Laage

Als Laage in der höchsten Liga kickte – was für eine geile Zeit

Dem Fußballfachmann ist bekannt, dass die Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern die höchstklassige Fußball-Liga auf dem Gebiet des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern ist. Als Verbandsliga bildet sie eine der sechsthöchsten Spielklassen im deutschen Ligen-System. Der Verbandsligameister steigt direkt in die Oberliga Nordost auf. Gegründet wurde die Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern mit Beginn der Saison 1991/92 als Landesliga Mecklenburg-Vorpommern.
In dieser höchsten Liga Mecklenburg-Vorpommerns mischten auch die Kicker aus Laage, vor 30 Jahren, richtig gut mit.
Mit einem Blick zurück darf man mit Stolz feststellen, dass die Stadt Laage die kleinste im Feld der 16 Teilnehmerstädte war. Immerhin fanden sich in dieser Liga Mannschaften aus Neubrandenburg, Schwerin, Stralsund, Wismar und Malchow wieder. Fußballfans in und um Laage können sich bestimmt noch gut daran erinnern, wie der ehemalige FSV Laage 07 in dieser Landesliga Mecklenburg-Vorpommern kämpfte und spielte. Tolle Fußballfeste hat es gegeben, absolute Aufreger und sportliche Schlachten auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn.
Das Nichtantreten der Neubrandenburger und die unverständliche Entscheidung des Sportgerichtes, das Spiel neu anzusetzen, löste seinerzeit eine riesige Diskussion auf Fußballplätzen und an Biertheken aus. Aber auch der Auswärtssieg bei TSV Grün Weiss Rostock wird einigen noch in Erinnerung sein. Genau wie der 5:0 Sieg beim Schweriner SC, am vorletzten Spieltag.  An diesem Tag schrieben sich die Recknitzstädter mit dem verbundenen Klassenerhalt in die, wenn auch kleinen sportlichen Geschichtsbücher. Und selbstverständlich werden sich einige erinnern, dass durch verletzungs-und arbeitsbedingte Ausfälle und Unsportlichkeiten sogar das Abstiegsgespenst an der Recknitzkampfbahn lauerte. Aber während der gesamten Saison 1991/92 stand das Team von Übungsleiter Jürgen Schülke nie auf einem Abstiegsplatz.
Mit 21:39 Punkten und 45:74 Toren konnten die Kicker aus der kleinen Recknitzstadt am Ende den 12. Tabellenplatz erkämpfen und selbstbewusst den Klassenerhalt feiern. Und mit dem Slogan, den ein Schlagerbarde schmettern würde: „Was für eine geile Zeit.“, genossen die Aktiven dieses ganz besondere Gefühl.
Heute sind einige der damals aktiven Kicker u.a. beim Laager SV 03, beim Sportclub Laage und beim SV Warnemünde/Handball ehrenamtlich aktiv.
Zurückblickend bleibt zu erwähnen, dass die Liga seit der Spielzeit 1995/96 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern heißt, während die Landesliga im Folgenden nur noch als Unterbau der Verbandsliga diente. Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 wird unterhalb der Verbandsliga in drei Landesliga Staffeln gespielt, die sich in die Bereiche Nord, West und Ost aufteilen. Seit 2017/18 wurde das Ligasystem in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund sinkender Vereinszahlen umgestellt und die Landesliga ist nur noch in zwei Staffeln vertreten.

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Folgende Spieler absolvierten die Landesliga Saison 1991/92:

Klaus Nehls, Andreas Knoch, Thorsten Pügge, Adolf Steinberg, Rüdiger Wulf, René Ackermann, Torsten Diebenkorn, Detlef Harm, Daniel Peters, Frank Sebastian, Nils Frömel, Klaus-Dieter Gräfe, Andreas Pieper, Henry Pingel, Torsten Kleindorff, André Stache, Marcel Hoffmann, Alfons Steinberg, Matthias Barkowski.

Vereinsinterner Winterlauf startete virtuell

Traditionell wollten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe ihren vereinsinternen Winterlauf, als Wettkampfeinstieg, starten und nicht Wenige freuten sich seit Monaten auf diesen Termin. Allerdings kam es in den zurückliegenden Wochen ganz anders. Entgegen aller Ankündigungen wurden Veranstaltungen untersagt und der Vereinssport, als gesellschaftliches Anhängsel in die Aktenablage der Politik gelegt. Dass dadurch soziale Kontakte für viele Menschen zum Erliegen kommen und die Entwicklung unserer Kinder stagniert, erscheint dabei völlig nebensächlich.

Das Foto zeigt Lena, Sophie und Paula Pommerehne. Foto: Ralf Sawacki


Der Winterlauf der Laager Laufgruppe präsentierte sich plötzlich wie ein Frühlingsblüher am Sonntagmorgen auf den Straßen der kleinen Recknitzstadt. Ohne einen zentralen Start, ohne organisierte Umkleiden, Toiletten und Anerkennung wie eine Zeitnahme oder Urkunden liefen die Ausdauersportler, wie übrigens in den zurückliegenden Wochen fast täglich, ihre Kilometer durch Laage und die umgehenden Gemeinden. Freundlich wurde gegrüßt und gewunken und damit auf den vorgeschriebenen Abstand geachtet. Es war für alle ein gutes Gefühl und es war für viele einfach schön. Dabei war es gar nicht notwendig mit dem erhobenen Zeigefinger  auf die Sportlerinnen und Sportler einzuwirken. Alle waren sehr diszipliniert und die für viele noch präsente Drängelei auf Rodelhängen und zugefrorenen Seen war nicht gegeben. Neben den sportlichen Aktivitäten in Laage bleibt anzumerken, dass Laager „Winterläufer“ auch in Groß Lantow, Papendorf, Gelbensande, Güstrow und Kronskamp unterwegs waren.

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Ohne das Ehrenamt läuft nichts

Mit dieser schon sehr deftigen Aussage trifft man den Nagel genau auf den Kopf. Schließlich engagieren sich in unserem Land Tausende zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger auf den verschiedensten Ebenen. Und das ist in der kleinen Ackerbürgerstadt Laage nicht anders. Ob im Sport, den Kirchen oder im künstlerischen Bereich – überall packen Menschen mit an. Völlig uneigennützig und ohne irgendwelche Vorteile zu erfahren. Sie sorgen einfach für ein Stück Heimat.  Umso wichtiger ist es, diesen Menschen immer wieder DANKE zusagen. Und so ist die Einführung  der landesweiten EhrenamtsKarte eine gute Gelegenheit für Vereine und Institutionen ihren Helfern zu danken. Der Vorstand des Sportclubs Laage hat genau das in den zurückliegenden Tagen getan. Nach der zentralen Beantragung konnte der 1.Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis, seinen  engagierten Trainern, Helfern und Vorstandsmitgliedern jeweils eine personalisierte Karte überreichen. Die Ehrenamtskarte MV bietet eine Auswahl an attraktiven Vergünstigungen, z. B. einen kleinen Bonus oder vergünstige Eintrittspreise für diverse Einrichtungen. Zu den Partnern gehören  Einzelhändler, Tankstellen, Fast-Food-Filialen, Bäckereien, Autovermieter, Krankenkassen, Restaurants, Hotels und Freizeiteinrichtungen. Sie ist einfach ein Dankeschön an alle Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren und so einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Bundesland leisten. Neben der tollen Idee der Ehrenamtskarte MV sollen aber die persönlichen Vorteile des Ehrenamts nicht unter den Tisch gekehrt werden. Denn Ehrenamt hält nicht nur jung und geistig fit. Ehrenamtler bauen oft persönliche Netzwerke auf und bereichern dadurch neben dem Nutzen für andere oder das Gemeinwesen auch immer das eigene Leben. Denn was hat man uns in unserer Jugend schon erklärt:“Beziehungen schaden immer dem, der keine hat.“ Und selbstverständlich kann das gelebte Ehrenamt oft einen angenehmen Ausgleich zum hauptberuflichen Job bieten, beispielsweise die in der bezahlten Tätigkeit nicht vorhandenen sozialen Kontakte ersetzen. Am Ende steht aber immer fest: „Ohne das Ehrenamt läuft nichts.“

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Die Collage zeigt Ehrenamtler des SC Laage. Collage: Falk Bartusch

Madeleine & Stefans Event-Catering läuft richtig gut an

Zum Jahresbeginn starteten Stefan Dachner und seine Frau Madeleine mit ihrem Grill- und Partyservice – in Laage. Zuvor hatte der gebürtige Rüganer schon einige Jahre in Rostock gekocht und für viele, zufriedene Kunden gesorgt. Nun hat das Ehepaar endlich den lang gewünschten festen Standort in der Breesener Straße. Neben dem Mittagsgeschäft bleibt natürlich der Partyservice ein Schwerpunkt seines Geschäftes. Mit dem Bezug der Räume möchte der 48-jährige Koch aber auch perspektivisch ein Ansprechpartner für die Menschen in und um Laage werden. Stefan Dachner sagt selbst: „Ich stelle mir vor, in Laage ein Anlaufpunkt für alle zu sein, mit einem Skatabend und auch für einen Sportlerstammtisch – was beides durchaus regelmäßig stattfinden kann.“ Und selbstverständlich könnten dann auch Vereinsvorstände, Elternräte oder andere Gemeinschaften die vorhandenen Gegebenheiten nutzen, um regelmäßige Treffen in der Nichtrauchergaststätte, mit einem separaten Raucherbereich, abzuhalten.

Das Foto zeigt Stefan Dachner. Foto: M. Dachner

Immerhin sind die Möglichkeiten dafür vorhanden. Parkplätze, eine solide Versorgung und über sechzig Sitzplätze sind diverse Fundamente für das Gelingen ehrenamtlicher Aktivitäten, denen Stefan Dachner eine außerordentlich gute Basis bieten möchte. Nun müssen sich Interessierte und auch Stefan Dachner aber noch etwas gedulden, denn die Corona Maßnahmen hemmen natürlich seinen Betrieb. Er selbst ist aber noch entspannt. Schließlich können sich seine drei Mitarbeiter sowie seine Frau und er selbst erst einmal positionieren und so ein fester Wirtschaftsstandort in der kleinen Recknitzstadt Laage werden.
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Wenn es im Winter laufen muss

Für viele Sportlerinnen und Sportler ist die Winterzeit eine Phase der unfreiwilligen Pause, Zeit zur Erholung und Regeneration. Aber es ist auch für einige Ausdauersportler die Möglichkeit, Grundlagen zu schaffen und vielleicht neue Wege einzuschlagen, etwa beim Lauf-Stilwechsel oder bei der Geschwindigkeit.
Für die Ausdauersportler, die einen Frühjahrsmarathon im Blick haben, ist es sogar eine ganz wichtige Phase im Trainings-und Wettkampfjahr.
Und das ist beim Sportclub Laage natürlich nicht anders, als in anderen Vereinen. Sechs Männer und eine Frau bereiten sich derzeit auf einen Marathon vor. Und alle arbeiten sehr akribisch an ihrem Plan. Fleißiges Training nach ihrem persönlichen Trainingsplan über die 42,195 Kilometer, über mehrere Wochen hinweg sind für Athleten die  die Marathondistanz das erste Mal bewältigen möchten, wie die 37-jährige Katja Beu oder der 40-jährige Marcel Raith, die Arbeitsgrundlage. Andere, wie Bernd Jänike, profitieren von jahrelanger Erfahrung. Und der 56-jährige Zivilbedienstete der Bundeswehr, der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst versieht, spricht auch vielen Ausdauersportlern aus der Seele, wenn er freimütig bemerkt: „Die 42,195 Kilometer sind einfach ein unglaubliches, sportliches Ziel. Was viele Menschen an einem Tag nicht zu Fuß bewältigen könnten, laufen austrainierte Athleten dann in zwei, drei oder vier Stunden.“

Das Foto zeigt den erfolgreichsten Laager Marathonläufer, Bernd Jänike. Foto: Silke Jänike

Und tatsächlich hat bis zum heutigen Tag die altgriechische Königsdisziplin des Langstreckenlaufs nichts von ihrer Faszination verloren. Im Gegenteil – immer mehr Läuferinnen und Läufer erliegen dem unwiderstehlichen Reiz, die fast unüberwindbare Distanz in Angriff zu nehmen. Dem Mythos zufolge folgen sie den Spuren des griechischen Boten Pheidippides, der vor rund 2500 Jahren mit einer Siegesbotschaft im Gepäck von Marathon nach Athen lief. Nur heute geht es um die Botschaft an sich selbst und den Rest der sportlichen Welt. Einmal die Königs-Disziplin bewältigen und danach stolz von sich behaupten können: Ich bin ein Marathonläufer!

SC Laage

Das Deutsche Sportabzeichen – ein Ziel für Jeden!

Als die Hauptversammlung des Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele am 10.November 1912 die Verleihung und die Bedingungen für die Auszeichnung beschließt , die zunächst den – Namen „Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen“ trägt (Der Begriff Sportabzeichen wird noch vermieden, um die Turner mit einer gleichlautenden Ehrung nicht zu verärgern.), ahnte bestimmt keiner der anwesenden Herren, dass sich in der kleinen Recknitzstadt Laage auch nach fast 100 Jahren sportlich interessierte Menschen mehrmals im Kalenderjahr den zum Teil anspruchsvollen Normen des Sportabzeichens stellen würden.  Seit mehr als 10 Jahren organisiert die Laufgruppe des Sportclubs Laage mehrmals im Jahr die Sportabzeichen-Tage. An diesen Tagen bekommen interessierte Menschen die Gelegenheit, Disziplinen zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens abzulegen und damit die Voraussetzung zum Erwerb des Abzeichens zu schaffen. Zudem ist das erklärte Ziel der Organisatoren, Menschen für Bewegung begeistern und zum Mitmachen zu motivieren. Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Neben dem Nachweis der Schwimmfertigkeit orientieren sich die zu erbringenden Leistungen an den motorischen Grundfähigkeiten.
Im Bereich Ausdauer sind z.B. folgende Disziplinen im Angebot: 3.000 m Lauf, 10 km Lauf, 7,5 km Walking, 20 km Radfahren. Natürlich erfordert das einiges an Durchhaltevermögen, und ganz ohne Training wird es schwierig. Allerdings hat Ausdauer aus sportmedizinischer Sicht einen äußerst positiven Einfluss auf die Gesundheit, da das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird. Im Bereich Kraft können die Teilnehmer unter anderem folgende Disziplinen wählen: Medizinball-, und Kugelstoßen, Steinstoßen, Standweitsprung, und Geräteturnen. Dem folgt der Bereich Schnelligkeit. Hier wird die Frequenzschnelligkeit getestet. Dabei handelt es sich um wiederholende, gleiche Bewegungen mit höchster Geschwindigkeit gegen geringe Widerstände bei kurzen Belastungszeiten. Angeboten werden hier z.B.: 30 m, 50 m und 100 m Lauf, 25 m Schwimmen, 200 m Radfahren oder Geräteturnen. Den Abschluss bildet der Bereich der Koordination. Hier erwarten die lizensierten Prüfer also primär die Bewegungstechnik und die Qualität der Bewegungsausführung, während die energetischen Prozesse der Muskelbewegung eine untergeordnete Rolle spielen. Angeboten werden  z.B.: Hoch- und Weitsprung, Schleuderballwurf, Seilspringen und Geräteturnen. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden (Leistungsstufen Gold, Silber, Bronze). Alle Anforderungen unterscheiden sich nach Geschlecht und Alter bei der Disziplin z.B. nach der Länge der Sprintstrecke oder bei Kraft-Disziplinen nach dem Gewicht der Geräte bis zur Koordination , wo Anzahl gültiger Versuche und Weiten breit gefächert sind.  Das Deutsche Sportabzeichen kann von Männern und Frauen sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch im Ausland erworben werden. Voraussetzung ist das erfolgreiche Absolvieren der geforderten Leistungen. Die Verleihung erfolgt durch die Ausstellung einer Urkunde. Das Deutsche Sportabzeichen wird verliehen, als Deutsches Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche an Jungen und Mädchen ab dem Kalenderjahr in dem das 6. Lebensjahr vollendet wird und als Deutsches Sportabzeichen an Erwachsene, ab dem Kalenderjahr in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird.
Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.-31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden. Grundsätzlich können auch Menschen mit Behinderung das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Perspektivisch möchten die Laager Clubsportler gerne mit dem Kreissportbundes Landkreis Rostock (KSB)  die Sportabzeichen Angebote präsentieren. Auf Initiative des Sportkoordinators der Stadt Laage, Edmund Jungerberg, konnten die Vereinsberaterin der Sportjugend des KSB Landkreis Rostock, Julia Casper, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, ein gemeinsames Konzept erstellen, um diese Idee voranzutreiben. Die erfolgreiche Prüfung ist nicht nur ein Aushängeschild für Allround-Sportler, sondern als anerkanntes Leistungsabzeichen auch weiterhin Grundvoraussetzung bei Bewerbungen, zum Beispiel bei der Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr.

SC Laage

Das Foto zeigt Sportler beim Ausdauerlauf. Foto: Ralf Sawacki

1.Virtuelle Laufserie in Laage erfolgreich beendet

Mit der 1.Virtuellen Laufserie über den Jahreswechsel überzeugte die Laufgruppe des SC Laage wieder einmal seine mehr als 130 Mitglieder und auch einige motivierte Gaststarter. Da auf Grund der derzeitigen Coronasituation die Durchführung von Volkslaufveranstaltungen nicht realisierbar war, organisierten die Verantwortlichen der Laager Laufgruppe ihre eigene virtuelle Laufserie über den Jahreswechsel. Gestartet wurde wenige Tage vor dem Weihnachtsfest mit dem OSPA -Stadtlauf, dem folgte der Gänsebratenbauchweglauf während der Weihnachtsfeiertage.  Mit dem Kranich-Silvesterlauf konnten die Aktiven sogar ins neue Jahr laufen. Und den Abschluss bildete der Viactiv-Neujahrslauf. Überwiegend starteten die Ausdauersportlerinnen und-sportler im Familienverbund, dem sich gelegentlich einzelne Erwachsene oder Geschwisterkinder anschlossen. Im Stadtbild von Laage war das nicht übersehbar. Aber auch in Güstrow, Rostock, Groß Lantow, Teschow, Kronskamp und Liessow wurden die Freizeitsportler positiv wahrgenommen. Für alle Läufe gab es Aktionszeiträume, die von insgesamt  55 Ausdauersportlerinnen und -sportlern genutzt wurden.  Da nicht Wenige  der teilnehmenden Läuferinnen und Läufer mehrmals starteten, was ja ohnehin der Sinn der sportlichen Aktion war, durften die Statistiker genau 171 Starts vermerken. Nun bleibt natürlich der Funken Hoffnung, dass sehr bald wieder alle gemeinsam laufen dürfen. Schließlich ist Sport mit Freunden in der Natur das Beste was dem Einzelnen widerfahren kann. Es werden soziale Kontakte gepflegt, man hält sich fit und bleibt gesund. Sportlich gesehen, sind die virtuellen Starts nun echte Alternativen zu den ausfallenden Veranstaltungen, denn es ist Fakt, dass immer mehr Veranstaltungen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zum Opfer fallen und ein Ende noch nicht in Sicht ist.

SC Laage

Das Foto zeigt Familie Raith auf der Recknitzkampfbahn. Hier absolvierten sie ihren Silvesterlauf. Foto: Marcel Raith