Vorstand des SC Laage stellt sich für die Zukunft stark auf

In den Räumen des Laager Catererehepaares, Madeleine und Stefan Dachner, fand in den vergangenen Tagen die planmäßige Mitgliederversammlung des Sportclubs Laage statt. Neben einem detaillierten Rückblick auf die ehrenamtlichen Aktivitäten der Abteilungen wählten die Mitglieder des Vereins einen neuen Vorstand. Mit dem 58 -jährigen Stefan Grobbecker bleibt ein bekanntes Gesicht an der Spitze des Vereins. Der alte und neue 1.Vorsitzende des SC Laage nutzte die Gelegenheit und erklärte den Mitgliedern: “Der Vereinssport, wie wir ihn erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Wirkung und seines Beitrages zur Verbesserung der Lebensqualität, besonders in kleineren Orten, ist ein Sportverein ein wertvoller Bestandteil im Leben jeder Kommune.“ Zum 2. Vorsitzenden wählten die Laager Clubsportler André Stache. Der 61-jährige Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe ist im Hauptberuf Militärseelsorgeassistent des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage.

Stefan Grobbecker, Ronny Behn,  Marleen Freudenreich,  Uwe Michaelis,  Marcel Raith und André Stache (v.l.) Foto: Heike Knabe

Die Funktion des Kassenwartes bleibt in den bewährten Händen der 37-jährigen Marleen Freudenreich. Für die zweifache Mutter ist diese ehrenamtliche Tätigkeit, nach eigener Aussage, immer noch spannend und fordernd zugleich. Ergänzt wird das Team durch den 45-jährigen Marcel Raith, der als Rohrleitungsbaufacharbeiter beruflich unterwegs ist und durch Ronny Behn. Der fast 49-jährige Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V. ist seit vielen Jahren in unterschiedlichsten Funktionen gesellschaftlich aktiv und freut sich auf die Vorstandsarbeit. Einen Höhepunkt erlebte die Versammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Uwe Michaelis. Mehr als 25 Jahre war der 71-jährige in verschiedenen Funktionen in Laager Sportvereinen aktiv und prägte so die Vereinskultur in Laage wie kaum ein anderer. Zurzeit gehen im Sportclub Laage mehr als zweihundertfünfzig Sportlerinnen und Sportler in vier Abteilungen dem Vereinssport nach. Besonders Kinder und Jugendliche erleben beim SC Laage eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und genießen das Gefühl, dass es Termine gibt, die Spaß machen und die Gelegenheit bieten, mit Gleichgesinnten einem Hobby nach zu gehen. Unterstützt werden die Aktiven von Freunden und Förderern aus der Region.Diesen gilt ein besonderer Dank.

SC Laage

Schlosslauf in der Landeshauptstadt

Als Station im Landeslaufcup hat sich der Schweriner Schlosslauf fest etabliert und mehr als 300 Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein drückten dem Wettkampf in diesem Jahr seinen Stempel auf. Der Sportclub Laage konnte dabei mit 60 Teilnehmern die Konkurrenz schon vor dem Start beeindrucken und im Ziel hatten die Clubsportler erst recht genug Grund zur Freude. Im Hauptlauf über 15 Kilometer konnten die Laager Ausdauersportler, bei bestem Laufwetter und einer sehr ordentlichen Streckenorganisation, vier Altersklassensiege durch Silke Haak (W55 / 1;21,13 h), Stella Grobbecker (W30 / 1;23,15 h), Stefan Grobbecker (M55 / 1;10.40 h) und Hendrik Freundt (58,17 min) sowie vier weitere Podestplätze frenetisch feiern. Zudem purzelten viele persönliche Bestleistungen.

Yvonne Lübs vor dem Schweriner Schloss. Foto: Ronny Behn

Im Schülerlauf über 4 Kilometer erkämpfte sich Maximilian Kühl (15,34 min) in der Klasse der unter 16-jährigen den 2.Rang. Die 13-jährige Jasmin Malachowski lief nach 18,18 Minuten auf den Bronzeplatz ihrer Wertungsklasse. Zwei Runden um den Faulen See der Landeshauptstadt liefen die Jugendlichen. Benjamin Menge benötigte für die 8 Kilometer 33,34 Minuten und lief auf den 2. Rang in der Wertung der männlichen Jugend U20. Bei den jungen Frauen lief Paula Pommerehne nach 40,35 Minuten auf den 3.Rang dieser Wertung. Die Kinder liefen als Wertungslauf 1 Kilometer und auch hier platzierten sich Laager Sportler sehr stark. Herausragend ist der Altersklassensieg bei den unter 10-jährigen Jungen durch Ludwig Maag, nach 4,16 Minuten. Philipp Müller wurde nach 4,22 Minuten Dritter dieser Altersklasse. Abschließend gilt es kurz innezuhalten und zu genießen, denn die Reise in die Landeshauptstadt hat sich für alle gelohnt.

ast

Erinnerungskultur wird von Soldaten geschrieben

Auch in diesem Jahr organisierten Soldatinnen, Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ und die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Christin Zimmermann, einen Marsch zum Andenken an die Gefallenen des Karfreitagsgefechtes.

Mit diesem Marsch erinnern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die gefallenen Kameraden des Gefechts, das am 2. April 2010 in Afghanistan stattfand. Hauptfeldwebel Nils B., Stabsgefreiter Robert H. und Hauptgefreiter Martin A. waren die ersten deutschen Soldaten, seit dem Zweiten Weltkrieg, die bei Kampfhandlungen gefallen sind. Sie waren Fallschirmjäger und sollten Sprengfallen finden und entschärfen. Sie wurden aus einem Hinterhalt von Taliban angegriffen. Es war bis dahin das verlustreichste Gefecht der Bundeswehr. Heute darf man bewusst bemerken, dass mit dem Marsch eine neue Tradition des Gedenkens begründet wurde. Nach dem Start, direkt vor dem Rathaus der Recknitzstadt Laage, marschierten die Frauen und Männer, unter denen sich auch Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage befanden, in Formation durch Dörfer und betagte Landstraßen über Feldwege und alte Alleestraßen zurück nach Laage. Sie präsentierten sich so in großer Zahl den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Marschformation auf dem Weg zum Rathaus. Foto: FMZ Takt LWG 73″S“

Wie schon in den vergangenen Jahren nahm auch einer der Initiatoren des Marsches, Oberstabsfeldwebel Daniel S., an den Gedenkmarsch teil. „Dass in den zurückliegenden Jahren bundesweit so viele Menschen am Marsch teilgenommen haben, ist ein mächtiges Indiz für die Zeitenwende in unserer nationalen Veteranenkultur“, sagte der Kompaniefeldwebel. Mit einer Andacht, die von den Militärseelsorgeassistenten, André Stache (ev.), zelebriert wurde, fand die Veranstaltung, die durch den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Oberst Dominique Gentzsch, persönlich begleitet wurde, einen würdigen Abschluss.
Anzumerken bleibt, dass der erste K-Spendenmarsch unter dem Titel „10K3“ im Jahr 2020 stattfand. Seither sind die Rahmenbedingungen gleichgeblieben. Die einzige Voraussetzung: 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck. Ziel ist es, jedes Jahr einen Kilometer sowie ein Kilogramm draufzupacken. Man kann jederzeit auch zum Ursprung von 10 Kilometern und 10 Kilogramm zurückkehren. Nicht die Leistung steht im Vordergrund der sportlichen Veranstaltung, sondern die körperliche Betätigung in Verbindung mit dem aktiven Gedenken an die gefallenen Kameradinnen und Kameraden.

André Stache, MSA Evangelisches Militärpfarramt Laage

Ostern auf dem Fliegerhorst

Militärpfarrer Johannes Richter begrüßte am Ostersonntag fast vierzig Gottesdienstbesucher im Andachtsraum des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Soldatenfamilien aus Laage und Bad Sülze, Zivilbedienstete und deren Angehörige und Freunde der Militärseelsorge lauschten den Worten des Seelsorgers und der wunderschönen Musik des Laager Musikpädagogen, Florian Lübs, und ließen sich vom Zauber der Osterzeit faszinieren. Nach dem Gottesdienst zogen die Teilnehmer gemeinsam in Pilgermanier zum Offiziersheim und einige Kinder waren sichtlich begeistert über die bunten Ostereier, die der Osterhase auf dem Weg versteckt hatte.

Militärpfarrer Richter bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache

Vor Ort verlebten alle gemütliche Stunden bei einem Mitbringbrunch an dem sich die Gäste beteiligt hatten. Am frühen Nachmittag endeten die schönen Stunden und alle waren begeistert von der Möglichkeit, den Ostersonntag genauso zu verbringen. Ein besonderer Dank gilt deshalb der militärischen Führung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“. Mit ihrer Bereitschaft, die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes zu unterstützen, schafften sie die Grundlagen für eine erfolgreiche Familienbetreuungsarbeit.

André Stache,  MSA beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Osterlauf mit über 100 Teilnehmern, aber nicht auf den Schmooksberg

Der Osterlauf in Diekhof ist nun schon ein fester Bestandteil im Laufkalender von Mecklenburg-Vorpommern.
Über 100 Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker nutzten das wunderschöne Wetter am Ostersamstag und liefen völlig ohne Zeitdruck und Wettkampfambitionen in kleinen Gruppen auf dem Radweg von Diekhof nach Plaatz und wieder zurück, je nach Leistungsvermögen und Fitnesstand zwischen 2 und 8 Kilometern, auf den Sportplatz der kleinen Gemeinde. Noch vor dem Start sangen die Aktiven und deren Gäste das Mecklenburglied – besonders zur Freude des fast 80-jährigen Folke Dedering. Der Güstrower hatte den Lauf in den 90iger Jahren begründet.  Die Bürgerinnen und Bürger des Ortes nahmen die Veranstaltung wiederholt sehr wohlwollend zur Kenntnis. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde sicherte den Lauf an neuralgischen Punkten perfekt ab und einige Einwohner hatten sich sogar unter das Laufvolk gemischt. Diese Zugewandheit kann man leider nicht von allen Protagonisten erkennen. Der Besitzer des Waldes am Schmooksberg, der das ursprüngliche Ziel der Langläufer war, hat den Ausdauersportlern das Betreten desselben in aller Deutlichkeit untersagt.

Motivierten Ausdauersportler auf der Wettkampfstrecke. Foto: Ralf Sawacki

Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Als Cheforganisator konnte Ronny Behn, der Vereinsberater des Kreissportbundes des Landkreises Rostock e.V,  mächtig stolz und zufrieden sein. Unterstützt wurde er von den Ausdauersportlern der Laager Laufgruppe. Ein Highlight war wieder ein opulentes Kuchenbüfett, das keine Wünsche offenließ. Eine Teilnehmermedaille rundete die Veranstaltung perfekt ab.

ast

Laufcup macht Station am Haff

Im Zuge des 41. Ueckermünder Haffmarathons fanden auch in diesem Jahr die Landesmeisterschaften im Marathonlauf statt. Dieser Volkslauf, der in einem Laufkalender als „Kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wurde, wird seit 1984 regelmäßig durchgeführt. Der Laager Clubläufer Ole Reinholdt erkämpfte dabei seinen Marathon-Landesmeistertitel in Mecklenburg-Vorpommern und das bei seinem ersten offiziellen Wettkampf über die Distanz von 42,195 Kilometer. Nach ganz starken 2;54,52 Stunden lief der 33-jährige als Sieger seiner Altersklasse auf den 6. Platz in der Gesamtwertung, sichtlich stolz und sehr zufrieden, ins Ziel und reflektierte sein Rennen im Kreis der mitgereisten Ausdauersportler des Sportclubs Laage. Ole erklärte im Ziel: “Selbst für erprobte Ausdauersportler sind die 42,195 Kilometer nicht einfach mal so zu bewältigen, trotzdem starteten an diesem kühlen Vormittag mehr als 60 Athletinnen und Athleten auf der Königsdisziplin der Leichtathleten.“ Der Lauf am Haff ist als Rundkurs auf asphaltierten Wegen, durch Wald und Feld, ohne bedeutsame Erhebungen zu bewältigen.

Ole Reinholdt – Landesmeister seiner Altersklasse 2026. Foto: SC Laage

Eine Runde beträgt dabei 7 Kilometer.  Einige der mitgereisten Laager Clubläufer nutzten die Möglichkeit und liefen außerhalb der Cupwertungen auf den unterschiedlichsten Distanzen unter Wettkampfbedingungen Trainingsläufe. Kinder und Jugendliche nutzen indes die Chance und kämpften um Laufcuppunkte für sich und ihren Verein.
Herausragend war dabei der Gesamtsieg der fast 14-jährigen Paola Paeschke im 5 Kilometerlauf, nach 22,33 Minuten. Allerdings ist auch der Doppelsieg von Florentine Ostertag (22,37 min) und Lara Piepke (23,10 min) in der Klasse der unter 18-jährigen Frauen unbedingt erwähnenswert. Im Schülerlauf über 2 Kilometer konnte die 12-jährige Jasmin Malachowski, nach 8,10 Minuten, auf dem 3.Rang in der Gesamtwertung durchaus beeindrucken. Ole Reinholdt bemühte sich noch vor Ort um eine ausgewogene Regeneration, um am Folgetag als Umzugshelfer mit seiner Fußballgruppe aktiv zu sein.

ast

Rostock läuft auch in diesem Sommer für das Hospiz

Auch in diesem Jahr wird der Rostocker Laufsportspezialist CITY-SPORT eine sportliche Spendenaktion auf die Beine stellen die in Mecklenburg ihresgleichen sucht. Am 8.Juli 2026, um 18.00 Uhr, wird der Cheforganisator, Peter Gohlke, mit seinem Team den Startschuss zum 13. Abendlauf geben und traditionell hunderte Läuferinnen, Läufer und Walker auf den 2,5 Kilometer langen Rundkurs durch den Barnstorfer Wald, der grünen Lunge der Hansestadt, schicken. Und ebenfalls schon althergebracht  wird der Erlös in vollem Umfang dem stationären Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock zur Verfügung gestellt. Peter Gohlke erklärte in einem der Planungsgespräche ganz sachlich:
Historisch betrachtet, sind Hospize aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden.
Die tatsächlichen Kosten der Hospize werden durch die Kranken- und Pflegekassen nicht gedeckt. Deshalb ist jeder gefordert, sich nach seinen Möglichkeiten für die Sterbenskranken in unserer Mitte zu engagieren.“

Sportler laufen, um das Hospiz zu unterstützen – was für eine tolle Geste! Foto: Ralf Sawacki

Das Organisatoren -Team ist sich zudem sicher, dass der Abendlauf selbst zu einem sportlichen Familienlauffest erblühen wird. Im Start- und Zielbereich werden sich auf einer Wiese Freunde und Förderer präsentieren und das kurzweilige Unterhaltungsprogramm mit Hüpfburg, Läufertombola, und eine ganz bestimmt wieder sehr gut aufgelegte Moderation wird auch  bei den Gästen für beste Stimmung sorgen, die sich nicht sportlich betätigen. Ein Highlight wird auch in diesem Jahr eine Testschuhaktion mit bekannten Laufschuh-Marken werden. Jede und jeder kann hier mit einem Schuh seiner Wahl eine Probelaufrunde absolvieren. Für den Cheforganisator des Abendlaufes, Peter Gohlke, ist die Unterstützung der vielen fleißigen Menschen am Rande der Strecke wichtig. Deshalb war ihm in dem schon zitierten Planungsgespräch eine Aussage sehr wichtig: „Ein großer Dank gilt schon jetzt den befreundeten Unternehmen und den Freunden des Laufsports, aber auch die Helferinnen und Helfer des Sportclubs Laage und auch den Ehrenamtlern des Hospiz, die immer alles im Griff haben. Außerdem konnte Peter Gohlke mit dem Unternehmen MIZUNO einen Partner finden, der ein attraktives Eventshirt für alle Teilnehmer bereitstellt. Das können sich die Teilnehmer gegen Abgabe einer Spende schon ab dem 8.Juni im City-Sport Fachgeschäft in der Rostocker Innenstadt abholen.

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Sportliche Jugend im Laager Stadtwald

Organisiert vom Kreissportbund (KSB) Landkreis Rostock, bieten die Jugendsportspiele eine Plattform für junge Sportler in der Region, um sich in den verschiedenen Disziplinen zu messen. Bei strahlendem Sonnenschein endeten vor einigen Tagen die diesjährigen Jugendsportspiele im Crosslauf im Laager Stadtwald. Insgesamt hatten sich 9 Schulen des Landkreises angemeldet und mehr als 150 Schülerinnen und Schüler an den Start gebracht. Und die Wettkämpfe hatten einiges zu bieten. Durch das besondere Engagement des Vereinsberaters der Sportjugend des Kreissportbundes Landkreis Rostock e.V., Ronny Behn, konnten die 20 Läufe, zwischen 0,5 und 4,8 Kilometer, auf der gut präparierten Laufstrecke, die durch die Laager Laufgruppe seit vielen Jahren für Wettkämpfe genutzt wird, absolviert werden. Schon nach wenigen Metern entpuppte sich der zu bewältigende Rundkurs für die 8- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen als absolut anspruchsvoller Crosslauf, der den Aktiven alles abverlangen sollte.

Der Zieleinlauf der unter 18-jährigen Mädchen. Foto: Anna-Rebekka Kühl

Verwurzelte Waldwege und besonders der heftige Anstieg wenige Meter vor der Zielgeraden waren für alle ein sportliches Erlebnis. Besonders die Spezialisten des Gnoiener SV, des LAC Mühl Rosin und der Laager Laufgruppe nutzten ihre Läufe, um eine zusätzliche Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren. Herausragend waren hier die Favoritensiege für Jonas Petzeck (LAC / M14) und die Laager Clubläufer Lara Piepke (WJu18), Paola Paeschke (W14), Jasmin Malachowski (W13) und dem fast 15-jährigen Maximilian Kühl. Aber auch viele Hand- und Fußballer sowie Reiter und Kampfsportler kämpften um jeden Meter auf der anspruchsvollen Wettkampfstrecke. Hervorzuheben sind neben dem perfekten Ablauf die würdigen Siegerehrungen, bei denen die Besten mit Medaillen und Urkunden geehrt wurden. Toll unterstützt wurden die Mitarbeiter des Kreissportbundes Landkreis Rostock e.V. durch Mitglieder der Laager Laufgruppe.

Ast

Das Meldeportal ist geöffnet –Waldlauf in Laage geht in die 25 Runde

Cross- und Geländeläufe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das ständige Auf und Ab, die laue Waldluft und leidenschaftliche Zweikämpfe machen Laune und fordern jeden. In Laage erfreut sich, vielleicht aus diesen Gründen, der EURAWASSER Waldlauf seit vielen Jahren großer Resonanz. Dabei konnten die Veranstalter traditionell immer um die einhundert Sportlerinnen und Sportler begrüßen.
Neben der professionellen Zeitnahme beeindruckt die Veranstaltung auch durch die Rundumversorgung der Aktiven. Und natürlich ist die Wettkampfstrecke auch etwas ganz spezielles. Der 1,2 Kilometer lange Rundkurs mit einigen Steigungen, der mehrmals zu bewältigen ist, stellt für alle Läuferinnen und Läufer eine Herausforderung dar. Als Wettkampfstrecken werden Distanzen über 2,4 Kilometer für weniger Ambitionierte und Nachwuchsläufer sowie 6 und 12 Kilometer für erfahrene Ausdauersportler angeboten. In wenigen Wochen, genau am 3. Mai 2026, wird, um 10.00 Uhr, im Laager Stadtwald der nun schon 25.EURAWASSER Waldlauf gestartet. Im Laufe der vielen Jahre konnten sich einige Spitzenläufer aus Norddeutschland in die Siegerlisten kämpfen und den Streckenrekord über die 12 Kilometer Distanz auf ganz starke 41,26 Minuten schrauben. Diesen Rekord hält seit 2015 der Mecklenburger Tom Gröschel.

Das Foto zeigt Aktive im Laager Stadtwald. Foto: SC Laage

Rassige Zweikämpfe und spektakuläre Zielläufe, egal bei welchem Wetter, verlangten von den Aktiven in all den Jahren immer alles ab und machten die Organisatoren sehr stolz, denn damit hatten sich die vielen Stunden gemeinsamer Planung, Streckenvorbereitung und Organisation gelohnt. Aber auch für weniger ambitionierte Ausdauersportlerinnen und -sportler ist der Lauf etwas ganz Besonderes. Aufgrund des herausragenden Engagements des Hauptsponsors EURAWASSER wird es für alle im Ziel, nach einer professionellen Zeitnahme, attraktive Medaillen und Urkunden und für die Besten attraktive Erinnerungspokale geben. Eine ausgewogene Sportlerversorgung gehört ebenso dazu wie das Stück Kuchen und Kaffee zum kleinen Preis. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist schon jetzt möglich. Unter dem Internetportal: tollense-timing.de können sich Interessierte gern anmelden und vielleicht noch etwas trainieren, um erfolgreich den 25.EURAWASSER Waldlauf zu bestehen. Die Anmeldung ist ab 09.00 Uhr in der alten Recknitzsporthalle, direkt an der B 108, geöffnet, wo sich auch Umkleideräume und Duschmöglichkeiten befinden.

SC Laage

2. Walter Gladrow-Gedenklauf in Neubrandenburg

Lausig nasskalte und trübe Luft begrüßte mehr als 330 Ausdauersportler aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Polen am Tollensesee zum  2.Walter Gladrow-Gedenklauf. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung, die viele Jahre als Frühlingslauf in den Wettkampflisten aufgeführt war,  als Cuplauf für den Nachwuchs und für die Erwachsenen ausgeschrieben. Während die Kinder einen  Kurs über 800 Meter bewältigten, liefen die Schüler schon 2 Kilometer. Die sportliche Jugend und die Älteren durften schon eine Distanz von 5 Kilometern absolvieren. Der Hauptlauf für die ambitionierten Ausdauersportler ging über 15 Kilometer und verlangte auf der hammerharten Wettkampfstrecke, gespickt mit Hügeln und Brückenüberquerungen, von der Laufelite unseres Bundeslandes schon einiges an körperlicher Fitness ab.

Ein Teil der Laager Abordnung während der Siegerehrung. Foto: André Stache

Der Sportclub Laage hatte an diesem Vormittag immerhin 50 Aktive an die Startlinien gebracht und durfte am Ende sehr zufrieden und mächtig stolz sein. Zwei Altersklassensiege durch Silke Haak (W55 / 1;24,55 h) im Hauptlauf und Lara Piepke (WJu18 /25,27 min) im Lauf über 5 km, sowie acht weitere Podestplätze auf den unterschiedlichen Distanzen spiegeln dabei das derzeitige Leistungsniveau genau wider. Hervorzuheben ist die Organisation und die attraktive Streckenführung direkt am Tollensesee. Anzumerken bleibt, dass mit dem 2.Walter Gladrow-Gedenklauf  dem wohl besten Mittelstreckentrainer der Welt der 70-ger und 80-ger Jahre ein würdiges Denkmal gesetzt worden ist. Sein Sohn sowie Athleten seiner Trainingsgruppen waren sichtlich stolz und begleiteten die Siegerehrungen.

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Ehre wem Ehre gebührt – Marcel Raith mit Ehrennadel ausgezeichnet

Im Zuge des diesjährigen gemeinsamen Jahresempfangs des Amtes und der Stadt Laage durfte sich der 45-jährige Marcel Raith über eine besondere Auszeichnung freuen. Aus den Händen der Laager Bürgermeisterin, Christin Zimmermann, empfing der in Breesen lebende Familienvater, unter dem verdienten Applaus der vielen geladenen Gäste aus der Politik, dem Sport und der Gesellschaft, die Ehrennadel der Stadt Laage. Besonders die Verbindung zum Thema des Abends: „Verbindung von moderner Landwirtschaft und kultureller Verantwortung“ macht deutlich wie verdient diese Ehrung für den gelernten Rohrleitungsbaufacharbeiter ist.

Marcel Raith und die Laager Bürgermeisterin, Christin Zimmermann. Foto: André Stache

Bei jedem Arbeitseinsatz und jeder Vor- und Nachbereitung von Laufveranstaltungen des Sportclubs Laage ist er am Start und überzeugt durch Einsatzbereitschaft, Engagement und Organisationstalent. Marcel Raith ist der Umgang mit der Natur wichtig und das lebt er im besonderen Maße. Die Verringerung von Unfallschwerpunkten im Wald sind ihm dabei genauso wichtig wie die fachgerechte Entsorgung von achtlos weggeworfenem oder abgelegten Müll. Marcel Raith ist nicht nur in der Laufgruppe des Sportclubs Laage ein herausragendes Vorbild, wenn es um den Umgang mit unserer Natur und der Umwelt geht.    Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht Marcel Raith zur Ehrung mit der Ehrennadel der Stadt Laage.

SC Laage

EDP Halbmarathon in Lissabon – ein Laager Clubläufer berichtet

Am ersten März-Wochenende habe ich am EDP Lissabon Half Marathon teilgenommen. Der Lauf gehört zur internationalen SuperHalfs-Serie und zählt zu den bekanntesten Halbmarathons Europas. Der Lissabon Halbmarathon ist eine beliebte Veranstaltung, die 1991 entstand und zu der mittlerweile 30.000 Läufer und Läuferin aus der ganzen Welt teilnehmen. Ein besonderes Highlight ist bereits der Start: Das Rennen beginnt auf der beeindruckenden Ponte 25 de Abril. Zusammen mit tausenden Läuferinnen und Läufern über diese große Brücke zu starten, war ein echtes Gänsehaut-Erlebnis. Von dort führt die Strecke entlang des Flusses Tejo durch die Stadt und bietet schöne Ausblicke auf Lissabon.
Die Stimmung entlang der Strecke war großartig. Viele Zuschauer feuerten die Läufer an und sorgten für eine motivierende Fröhlichkeit. Da die Strecke relativ flach ist, gilt der Halbmarathon auch als besonders schnell.

Foto: SC Laage

Ein weiteres Highlight des Wochenendes war ein neuer Weltrekord: Jacob Kiplimo gewann das Rennen und stellte mit 57:20 Minuten eine neue Weltbestzeit im Halbmarathon auf. Es war ein besonderes Gefühl, bei einem Rennen dabei zu sein, bei dem gleichzeitig Laufgeschichte geschrieben wurde.   Ich selbst erreichte das Ziel nach 1:44:20 Stunden, womit ich zufrieden bin. Insgesamt war die Teilnahme am Halbmarathon in Lissabon für mich ein unvergessliches Erlebnis, eine tolle Strecke, perfekte Organisation und eine einzigartige Stimmung.
Mein persönliches Fazit zum EDP Halbmarathon in Lissabon ist, dass dieses  Rennen völlig zu Recht zu den berühmtesten Halbmarathons Europas gehört . Die Kombination aus einer schnellen Strecke, der spektakulären Brücke zum Start, der Atmosphäre der Stadt und der internationalen Elite macht dieses Rennen zu etwas ganz Besonderem. Für mich steht fest: Dieses Rennen werde ich so schnell nicht vergessen und vielleicht komme ich eines Tages wieder zurück nach Lissabon, um erneut über die Ponte 25 de Abril zu laufen.

Roger Kerschke

Seelsorgelauf war Start in den Frühling

Der lange, vereiste und zum Teil sehr kalte Winter hatte vielen Ausdauersportlern ein solides Training in Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte unmöglich gemacht. Gerade deshalb war die Freude über die Präsentation des Seelsorgelaufes auf dem Fliegerhorst in Laage besonders groß. Auf dem Pendelkurs von der Sporthalle im Unterkunftsbereich bis zum Wendepunkt war für die Aktiven bei wunderbaren, frühlingshaften Bedingungen alles vorhanden was Ausdauersportler begeistert. Heftige Steigungen, Bergabläufe, lange Geraden sowie abgestellte Traditionstechnik sorgten für viele glückliche Gesichter nach dem Rennen. Immerhin bekamen die einundsiebzig Läuferinnen und Läufer die Gelegenheit Wettkampfstrecken von 3 km bis zu 12 Kilometer zu absolvieren. Der Favoritensieg im Hauptlauf durch den Laager Clubläufer Ricardo Wendt (Deutscher U23 Halbmarathon Mannschaftsmeister) über 12 km, nach 40,31 Minuten, wurde dabei genauso bejubelt wie der 1.Platz der Damenkonkurrenz durch Xenia Weiß vom Laufteam Rügen, nach 53,16 Minuten.

Militärpfarrer Richter, Xenia Weiß, Jonas, Dr. Voigt, Ricardo Wendt und André Stache (v.l.). Foto: Emi Behn Der Sieger des Hauptlaufes, Ricardo Wendt. Foto: André Stache

Die Siegerehrungen wurden traditionell, nach einem deftigen Mittagessen mit Eintöpfen, Würstchen und Kuchen sowie Kaffee, in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage durch Militärpfarrer, Johannes Richter, vollzogen. Alle Teilnehmer wurden mit Medaillen bedacht und die Besten durften sich über Pokale freuen. Tosender Applaus brandete auf, als der 5-jährige Jonas und der 87-jährige Dr. Jürgen Voigt als jüngster bzw. ältester Teilnehmer geehrt wurden. Denn das spiegelt den Grundgedanken der Veranstaltung wider. Es gilt, Zeit miteinander zu verbringen und auch Zeit zu schenken.
Neben den fleißigen Unterstützern der Laager Laufgruppe gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ ein besonderer Dank. Nur durch deren Unterstützung ist die Durchführung einer solch arbeitsintensiven Aktion erst möglich. Dass der Seelsorgelauf beliebt und eine fester Termin vieler Ausdauersportler ist, wird vom Fakt getragen, dass die Teilnehmer die 41. Auflage erleben konnten.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Sieger:
3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen,
Mats Scholl (13,34 min),                          Greta Piwko (14,29 min)                        Laufteam Rügen                                           Sportclub Laage                       

6 km
Sieger Männer,                                              Sieger Damen,
Olaf Göllnitz (26,40 min)                        Paola Paeschke (28,37 min)
Sportclub Laage                                           Sportclub Laage

9 km
Sieger Männer,                                            Sieger Damen,
Ronny Klein (37,15 min)                       Hannah Schölzke ( 39,24 min)
SV Pastow                                                    Laufteam Rügen

12 km
Sieger Männer,                                            Sieger Damen,
Ricardo Wendt (40,31 min),                 Xenia Weiß (53,16 min)
Sportclub Laage                                         Laufteam Rügen                                     

 

London – Richmond Halbmarathon 2026 – ein Erlebnisbericht eines Laager Clubläufers

Auf dem Weg zum Pariser Marathon, am 12. April 2026, begleitete ich meine Tochter Sina im Rahmen ihrer Vorbereitung beim traditionellen Richmond Park Halbmarathon. Wir durchliefen eine der schönsten und bekanntesten Naturlandschaften Londons. Nur einen Katzensprung südwestlichen vom Londoner Stadtzentrum entfernt, bietet dieser Halbmarathon eine willkommene Auszeit vom Großstadttrubel. Der Richmond Halbmarathon fand im Old Deer Park in der Nähe der Themse statt. Westlich von London fließt die Themse durch reizvolle Vororte wie der heutige Austragungsort Richmond und den Royal Borough of Kingston upon Thames, bekannt für grüne Oasen, historische Stätten und charmante Stadtzentren mit Shopping und Pubs, bevor sie sich weiter Richtung Meer schlängelt und bis Teddington gezeitenabhängig ist. Die Strecke führte über vier Runden durch den Park, vorbei an wunderschönen Wäldern, sanften Hügeln und einer vielfältigen Tierwelt. . Das Wetter war an diesem Tag „very british“. Starker Regen, Wind und heftige Böen erschwerten den Lauf auf unbefestigten Untergrund und forderten manchen Balanceakt, um nicht in einer der zahlreichen Pfützen zu landen.

Peter und Sina im Ziel. Foto privat

8 Grad Außentemperatur rundeten den herausfordernden Lauf dann schließlich ab. Südwestlich von London, Richtung Oxford beginnt die Themse, sich von der städtischen Enge zu lösen und durch eher grüne, vorstädtische Gebiete zu fließen. Inmitten dieser Naturlandschaft befinden sich jedoch auch zwei besondere Denkmäler, die wir zweimal umrundeten. In den Pembroke Lodge Gardens findet man eine Hommage an Rockstar Ian Dury, den Leadsänger der Blockheads, der ein regelmäßiger Besucher des Richmond Parks war.  Die Gedenkstätte für Dury besteht aus einer Bank mit der Inschrift „Reasons to be Cheerful“ – einem seiner Lieder. Sie ist der perfekte Ort für stille Besinnung, und man kann dort sogar einige seiner Lieder hören. Am Rande des Sidmouth-Waldes befinden sich einige wunderschöne Tore. Sie wurden anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der St. Paul’s Cathedral – die man bekanntermaßen vom King Henry’s Mound aussehen kann – errichtet und von der Familie des renommierten Umweltschützers Edward Goldsmith gestiftet.  Die Tore tragen die Inschrift „Der Weg“ – der Titel eines Buches des verstorbenen Goldsmith. Alle Teilnehmenden erhielten im Ziel eine Medaille und Erfrischungen. Die Startgelder wurden dem Kingston Hospital Charity zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Unser Ziel erreichten wir in unter 2 Stunden. Jetzt kann Paris kommen.

Peter Zettl

Luftwaffensoldaten erlebten intensive Rüstzeit auf Usedom

Offiziere, allesamt aus dem Pool des Führungspersonals, und Kompaniefeldwebel des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ aus Laage waren der Einladung von Militärpfarrer Johannes Richter zu einer Soldatenrüstzeit nach Zinnowitz auf die Insel Usedom gefolgt. In einer entspannten Atmosphäre wurde gemeinsam an gesellschaftlichen Fragen aus christlicher Sicht gearbeitet und natürlich auch über die Facetten des Soldatenberufes offen philosophiert. Besonders die Informationsrunden mit dem Kommodore des Verbandes, Oberst Dominik Gentzsch, waren für alle Anwesenden ein fruchtbarer Austausch. Auch der Besuch der St. Petri Kirche in Wolgast beeindruckte die Soldaten. Eine kurzweilige Informationsrunde zur Historie der Kirche, die Gruft der Herzöge von Pommern-Wolgast und der Aufstieg zum höchsten Punkt des Gebäudes faszinierte dabei die Rüstzeitteilnehmer.

Die Teilnehmer in der St. Petri Kirche in Wolgast. Foto: André Stache

Eine Andacht rundete den Besuch der fast 700-jährigen dreischiffigen Basilika ab. Neben der inhaltlichen Themenarbeit blieb ausreichend Zeit für Spaziergänge an die vereiste Ostsee, gemeinsame, unterhaltsame Abende und viele gute Gespräche. Nach diesen Erfahrungen konnten die Unteroffiziere und Offiziere wieder gut „gerüstet„ in Ihren Alltag gehen. Ein ganz besonderer Dank galt am Ende neben Oberstabsfeldwebel Daniel S., der als leidenschaftlicher Initiator immer die Fäden in der Hand hatte, dem Personal des Hauses Kranich in Zinnowitz. Deren besonderes Engagement und die Idee, immer für die Gäste da sein zu wollen, waren die Grundlage für diese tolle Soldatenrüstzeit.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelisches Militärpfarramt Laage

Volkssporttag bewegt Laage

Im Zuge des Laager Volkssporttages, am 1.Mai 2026, um 10.00 Uhr, organisieren die Ausdauersportler des Sportclubs Laage auch in diesem Jahr einen Kinderlauf im Stadtwald der Recknitzstadt Laage. Zwischen 400 und 1200 Meter werden die Kinder, je nach Alter, die Strecke bewältigen und sich unter dem Beifall ihrer Familienangehörigen und Freunde feiern lassen. Nach dem 1.Startschuss des Tages werden die „großen“ Mädchen und Jungen der Geburtsjahrgänge 2018/17 ihre 1200 Meter absolvieren. Danach werden die Kinder der Geburtsjahrgänge 2021 und jünger an den Start gehen und 400 Meter möglichst fix laufend absolvieren. Anschließend laufen die Mädchen und Jungen des Jahrgangs 2020. Den Abschluss der Wettkämpfe vollziehen die Kinder des Geburtsjahrganges 2019. Ausdauer- und Wettkampferprobte Jugendliche der Laager Laufgruppe werden die kleinen Wettkämpfer im Stadtwald begleiten, sodass kein Kind alleine auf der Wettkampfstrecke unterwegs sein muss. Dankenswerterweise wird auch in diesem Jahr die sportliche Aktion von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH (LWG) unterstützt. Schon jetzt gilt der Stadt Laage ein besonderer Dank. Sie wird im Zuge des Volkssporttages die Veranstaltung mit Pokalen und Medaillen ausstatten. Die Anmeldung, ab 09.30 Uhr, findet genau wie die Siegerehrung, ab ca. 11.00 Uhr, in der neuen Recknitzsporthalle statt.

Beim Kitalauf sind die Kleinsten immer die Größten. Foto: Ralf Sawacki

Am Nachmittag wird es ab 15.00 Uhr, für Laufbegeisterte Teams, zum 2. Mal einen Familienstaffellauf als Wettkampf für jedermann geben. Das erklärte Ziel ist, dass sich Familien gemeinsam zum spaßbetonten Sport finden. Und die Wettkampfregeln sind dabei denkbar einfach. Der 1. Starter läuft 400 Meter, also eine Stadionrunde. Der Zweite absolviert zwei Stadionrunden, also 800 Meter. Dem 3. Familienmitglied sind dann drei Stadionrunden vorbehalten, also 1200 Meter. Der Startschuss fällt um 15.00 Uhr auf der Recknitzkampfbahn in Laage. Bei mehr als 8 Staffelmeldungen werden sicherlich mehrere Starts vollzogen. Für die drei Siegerstaffeln wird es am Ende jeweils einen Pokal geben. Medaillen sind für alle Teilnehmer vorgesehen. Selbstverständlich dürfen auch Vereins-, Freunde- und Kumpelstaffeln mitlaufen. Diese Teams werden nicht in der Familienwertung berücksichtigt. Anmeldungen sind schon im Vorfeld möglich, unter: 01796304063 bzw. andre.stache@web.de.

Ast

38. Wittenburger Mühlenlauf – Laufcupsaison ist eingeläutet

Mehr als 1.100 Ausdauersportler starteten am ersten Märzsonntag in Wittenburg, ganz im Westen von Mecklenburg und eröffneten so die Laufcupsaison von Mecklenburg-Vorpommern. Schon beim Kinderlauf konnten die Nachwuchsläuferinnen und Läufer des SC Laage, bei sehr ordentlichen Bedingungen, überzeugen. Im Jugendlauf über 4 Km bekamen die Ausdauersportler aus der Recknitzstadt die Gelegenheit und beeindruckten die Szenerie. Der Altersklassensieg für Florentine Ostertag (WJu18 / 19,28 min), Silberplätze für Jasmin Malachowski (WJu14 / 19,28 min) und Lara Piepke (WJ U18 / 20:19 min) und Bronzeplatzierungen für  Maximilian Kühl (MJ U16 / 17:44 min) und Vanessa Koch (WJ u20 / 21,59 mIn) sind dabei hervorzuheben.  Schnellster Laager Clubläufer im Hauptlauf über 10 km wurde Ole Reinholdt.

Florentine und Jasmin liefen zeitgleich ins Ziel. Foto: Steffen Ostertag

In der Klasse der über 30-jährigen Männer lief der Güstrower nach  36:01 min auf den 3.Rang seiner Wertungsklasse. Ganz stark sind zudem die Altersklassensiege von Silke Haak, in der Klasse der über 55-jährigen Frauen, nach  52:36 min, und von Yvonne Lübs. Die noch 49-jährige beendete ihr Rennen nach  50:49 Minuten. Immerhin 50 Läuferinnen und Läufer des SC Laage konnten der Veranstaltung ihren Stempel aufdrücken und fast alle waren über ihre eigenen Leistungen überrascht. Schließlich herrschten vor einer Woche noch Minustemperaturen und ein gutes Training war kaum möglich.
Zusammengefasst gilt es dem Veranstalter ein Lob auszusprechen, denn die Absicherung durch die Polizei, die Feuerwehr und die Unterstützung der Bundeswehr sind beim Mühlenlauf beispielhaft. Das alles dürfte ganz nach dem Geschmack der Laufcup-Macher des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommerns gewesen sein. Die komplette Ergebnisliste kann man unter: www.ziel-zeit.de einsehen.

ast

Jahresempfang der Laager Reservisten

Aktive und ehemalige Soldatinnen und Soldaten, Freunde der Reservisten und deren Angehörige waren unter den zahlreichen Gästen, die die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage zu ihrem Jahresempfang in die Räume des Evangelischen Militärpfarramtes Laage geladen hatten.
Nach der offiziellen Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden der Laager Reservistenkameradschaft, Stabsfeldwebel d. R. André Stache, richtete dieser Worte des Dankes an seine Kameraden und übergab für überdurchschnittliches Engagement Präsente an verdiente Kameraden.

Das Foto zeigt Protagonisten des Abends. Foto: Markus Schnell

Danach nutzte der Landesvorsitzende des Landesverbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V., Oberstleutnant d. R. Peter Schur, die Möglichkeit einige Worte an die Gäste zu richten. Er überreichte zudem dem Stabsunteroffizier d. R. Martin Klostermann eine Urkunde für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Verband. Im Anschluss an die kurzweiligen und interessanten Ausführungen entwickelte sich der Jahresempfang zu einem lockeren Treffen, in dessen Mitte der Austausch von Erfahrungen und die gelebte Kameradschaft stand. Gute Gespräche, positive Erinnerungen und die Präsentation gelungener Aktionen waren dabei die Kerninhalte. Immer wieder wurde dabei die Bedeutung der Reserve hervorgehoben und zukünftige Aktionen terminiert und inhaltlich besprochen. Den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ und des Evangelischen Militärpfarramtes Laage gilt ein besonderer Dank für die Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft des Laager Fliegerhorstes.

Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage

Familienrüstzeit – ein Stück heile Welt

Am Anreisetag zur Winterfamilienrüstzeit war es noch bitterkalt und der Blick auf die zugefrorene Ostsee ließ erahnen, dass Aktivtäten außerhalb des Hauses Kranich, wo die 35 Rüstzeitteilnehmer ihre Unterkunft gefunden hatten, kaum möglich waren. Militärpfarrer Johannes Richter konnte seine Gäste, Familien der Bundeswehrstandorte Sanitz, Bad Sülze und Laage, mit unterschiedlichsten Beiträgen in seinen Bann ziehen. Familiengerechte Andachten, Themenarbeiten für Kinder und Erwachsene und auch ein zünftiger BoGo-Wettkampf – eine Mischung zwischen Boggia und Golf – begeisterten alle. Einige Wenige nutzten den Anreisetag, um die besagt, vereiste Ostsee aufzusuchen und erlebten, dick eingemummelt, den Zauber der Schöpfung und die raue Natur.

Die fast zugefrorene Ostsee. Foto: Carmen Wendt

Am Abreisetag war das Schauspiel wieder vorbei. Plusgrade und laue Temperaturen hatten fast über Nacht die alte Ordnung wieder hergestellt. Und wie immer war die Stimmung am Abreisetag von der Tatsache getrübt, dass die Rüstzeit viel zu schnell zu Ende gegangen war und alle wieder, an Leib und Seele gestärkt, an ihre Wohnorte reisen durften, um sich dann ihren Aufgaben zu widmen und die Erinnerungen fest in ihren Gedanken platziert zu haben. Zudem hatte die Ehefrau eines Soldaten die Gefühle der Rüstzeitteilnehmer in der Abschlussrunde am Sonntagvormittag auf den Punkt gebracht, als sie bemerkte: „Familienrüstzeit – das ist ein Stück heile Welt. Und dafür bedanke ich mich.“

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Ferienfreizeit in Laage – das ist Kindersport auf hohem Niveau

Auch in den diesjährigen Winterferien präsentierte der Sportclub Laage sechsundzwanzig Mädchen und Jungen eine Ferienfreizeit, die keine Wünsche offenließ. Im Stile eines hochwertig, ausgearbeiteten und altersgerechten Trainingsplans erlebten die sportlichen Kinder ein kleines Trainingslager. Unter der Leitung von ausgebildeten und motivierten Übungsleitern begannen die sportlichen Tage jeden Morgen mit lockeren Einlaufspielen, um am Vormittag mit dem Hauptteil einen körperlich anspruchsvollen Höhepunkt  zu erreichen, der alle an die Belastungsgrenze führte. Traditionell avancierten hier die Biathlon- und Laufwettkämpfe zu den Favoriten der sportlichen Kids.

Die Teilnehmer der Winterferienfreizeit in Laage. Foto: André Stache

Nach dem Mittagessen und einer Phase der Regeneration mit Spaziergang und Gesprächen wurde jeder Tag mit lockeren Ballübungen beendet. Hier war der Kampf um den Basketballkönig der absolute Favorit und auch die perfekte Lernform beim Kampf und die Akzeptanz um Sieg und Niederlage. Obstpausen, Tee und auch etwas Süßes lenkten die Kids immer wieder von den Anstrengungen ab und motivierten sie zugleich weiterzumachen.
Am Ende der Freizeit bekamen alle Teilnehmer ihren verdienten Lohn, in Form eines Pokales und einer Urkunde, überreicht. Sichtlich stolz berichteten die jungen Sportlerinnen und Sportler in der traditionellen Abschlussrunde über ihre Empfindungen und sparten ihrerseits nicht mit Lob für die gelebte sportliche Kameradschaft, die sicherlich auch neue Freundschaften entstehen ließ. Der Sportclub Laage bedankt sich ausdrücklich bei seinen Partnern für die Unterstützung. Nur dadurch ist es möglich, die Eigenbeiträge auf dem derzeitig niedrigen Niveau zu halten.

ast