Einsatz für den Volksbund – ein Erlebnisbericht

Soldaten und Reservisten Hand in Hand

Am Sonntag, 02. Juni 2026, machten sich Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ und Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage auf den Weg ins 1400 Kilometer entfernte Saldus (Frauenburg) in Lettland. Ziel war die größte Kriegsgräberstätte im Baltikum, auf der 23.000 lettische und deutsche Kriegstote, überwiegend Opfer der Kurlandschlachten, ruhen. Nach der fast zweitägigen Anreise verschaffte sich das Team am Dienstagmorgen einen Überblick, welcher ernüchternd ausfiel. Der Rasen war zu einer in Teilen 1,20 Meter hohen Wiese gewachsen, sodass die Grabkreuze kaum zu erkennen waren. Die sieben kurzfristig in Deutschland organisierten Motorsensen wurden so zu „Allzweckwaffen“.

Ein Erinnerungsfoto zum Abschluss musste sein. Foto: Weichmann

Weitere Kameraden organisierten das Zusammenharken des Grünschnitts und den Transport zur gut 500 Meter entfernten Kompostanlage. Es wurde schnell klar, dass die zugewachsenen Grabsteine und das fehlende Gräberverzeichnis eine Gräbersuche für Angehörige bedauerlicherweise unmöglich machten. Zum Ende der Woche besserte sich das Wetter, sodass die ersten vom Freischneider bearbeiteten Flächen mit dem Rasenmäher „veredelt“ wurden. Parallel bekamen die Begrenzungshecken ihren Formschnitt.  In der 2. Woche starteten die Reinigungsarbeiten an den Grabsteinen, welche vermoost und kaum lesbar waren. Eine beeindruckende Gedenkzeremonie war der Abschluss dieser Woche. Der Länderbeauftragte, Oberst a.D. Racins, war sichtlich überrascht von den Arbeitsergebnissen und brachte es auch deutlich zum Ausdruck. Immerhin wurden 4 von 6 Hektar der Fläche in diesen Tagen wieder hergerichtet und in einen Zustand gebracht, der dieser beeindruckenden Anlage würdig ist.
Nach der zweitägigen Rückreise kann mit großem Stolz auf die geleistete Arbeit geschaut werden.  

Bernd Weichmann, Hauptfeldwebel und Kommandoführer

2. Göllnitz-Schmooksberglauf – Laufcup machte Station in Diekhof

Nicht nur wegen der Sonne kamen die Organisatoren des 2. Göllnitz-Schmooksberglauf richtig ins Schwitzen. Schließlich war die Durchführung des Laufes schon ein Tanz auf des Messers Schneide. Den kühlenden Wald aufzusuchen war den Sportlerinnen und Sportlern klar und deutlich durch die zuständige Forstbehörde untersagt worden, da der Waldbesitzer der Durchführung der sportlichen Aktion, in seinem Wald, keine Genehmigung erteilt hatte. Damit wurde auch der 10 Kilometer Hauptlauf zum Pendelrennen, auf dem Radweg in Richtung Plaaz, in der prallen Morgensonne. Die Disziplin der 174 Ausdauersportler und auch die gegenseitige Achtsamkeit, weit über 200 Liter Trinkwasser, Obst und die läufertypische Versorgung, waren dann die Basis für die erfolgreiche Durchführung des Cup-Laufes der auch ein Wertungslauf im Landeslaufcup M-V war.it dem Startschuss wurde um jeden Meter gekämpft und um die begehrten Laufcuppunkte gerungen. Gesamtsieger des 10,5 Kilometer langen Hauptlaufes wurden Anja Wittwer (SISU Schwerin) nach 45,26 Minuten vor Fanny Möck (46,33 min) aus Waren /Müritz und Juliane Göllnitz (49,31 min) vom SC Laage bei den Frauen.

Die Sieger der Hauptläufe auf einen Blick. Foto: Ralf Sawacki

Die Männer-Gesamtwertung gewann Finley Wegner (SV Turbine Neubrandenburg) nach sehr starken 37,05 Minuten vor dem Fiko-Läufer Vytas Huth (38,13 min) und dem Laager Clubläufer Ole Reinholdt (38,45 min). Die 5 Kilometer Strecke, die den lebensälteren Jahrgängen und der Jugend vorbehalten war, gewann Frida Rabenhorst (20,28 min), vom SV Turbine Neubrandenburg, vor Helene Starke (20,48 min) aus Bad Doberan und Ada-Johanna Keller (23,14 min) vom PSV Wismar bei den jungen Mädchen sowie Pitt Neuhäußer (18,02 min) vor Albert Hoffmann (19,12 min) und Nuo Yu Wu (20,05 min). Alle starteten für den TC Fiko aus Rostock. Das Kinderrennen, über 2 Kilometer, gewann Emma-Maria Wickert (8,33 min) vom Doberaner SV 90, vor der Wismaranerin Isabell Böttger (8,33 min) und Sophie Müller vom SC Laage (8,52 min) bei den jungen Mädchen sowie  Karl Werner  (7,38 min) vom TSV Röbel mit 13 Sekunden Vorsprung vor Hugo Lens von TRI FUN Güstrow und Jaron Leander Weiß (7,59 min) aus Bad Doberan. Ein besonderer Dank gilt den mehr als 50 fleißigen Helfern der Laager Laufgruppe, der Freiwilligen Feuerwehr aus Diekhof dem Rettungsanitäter Kristof Gräbel, den Radsportlern des Radfahrerclubs Laage, dem Laager Caterer-Ehepaar Dachner und dem Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik. Die Ergebnisliste findet man unterwww.tollense-timing.de .

ast

Sommerfest beim Ankerplatz – SC Laage pflegt wichtige Tradition

Sportlerinnen und Sportler des Sportclubs Laage sowie Freunde und Förderer des Clubs erlebten auch in diesem Jahr ein Sommerfest, das den fast 80 Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird, denn schon die Örtlichkeit war wirklich außergewöhnlich beeindruckend. In den schmuck hergerichteten Räumen von „Dein Ankerplatz Rostock- dem Fachmarkt für Grillgeräte und Gartenmöbel“ feierten die Ausdauersportler mit Freunden und Angehörigen nicht nur ihr diesjähriges Sommerfest. Sie erlebten auch die Auszeichnung des Gastgebers,

Ausgezeichnete und geehrte Partner mit dem anwesenden geschäftsführenden Vorstand. Foto: Ralf Sawacki

Karsten Krause, mit dem Ehrenpreis des Clubs. Die seit mehreren Jahren bestehende Partnerschaft wurde damit in besonderer Art und Weise betrachtet. Dem  Regionalleiter des Unternehmens EURAWASSER, Herrn Andreas Russ, wurde ein persönliches Präsent als Dank für die  Zusammenarbeit überreicht, das die Dankbarkeit des Clubs für die nun schon 18-jährige Partnerschaft ausdrückt. Grund solide durch die Organisatoren vorbereitet, konnten die Anwesenden neben den guten Geschichten auch Livemusik von Florian Lübs erleben. Zum Verständnis erklärte der 1.Vorsitzende des SC Laage, Stefan Grobbecker, den Gästen, das: “Vereinsfeste sind nicht ersetzbar für die Attraktivität von Vereinen. Sie sind die Basis für ein gutes Vereinsleben.“ Der Höhepunkt des Abends war neben der Location die Versorgung direkt von der Grillstation vom „Ankerplatz“. Die kulinarische Bewirtung auf höchstem Grillniveau sorgte für eine ausgelassene Stimmung und gute Laune. Einer guten Tradition folgend, wurden an diesem Abend den anwesenden Freunden und Förderern Pressemappen überreicht. Diese Sammlungen geben Auskunft über die Aktivitäten des Sportclubs Laage in den zurückliegenden Monaten.

SC Laage

5. Sommerlauf in Waren

Bei hochsommerlichen Bedingungen startete am vorletzten Juni-Samstag der 5. Sommerlauf in Waren an der Müritz, der zugleich eine Station des Laufcups Mecklenburg-Vorpommerns und des INTERSPORT Nachwuchslaufcups war.Mit diesem Wettkampf setzten die Organisatoren des SV Waren 09 e.V. echte Maßstäbe für alle Beteiligten. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen erfüllten die Macher ihre selbstgesetzten hohen Ansprüche mit Bravour. Das Meldeprozedere, die Versorgung auf den Strecken und im Zielbereich, die Ehrungen mit einer hochwertigen Finishermedaille und die Rahmenbedingungen zur persönlichen Hygiene waren tatsächlich perfekt.

Die vereinsintern schnellsten Frauen des SC Laage: Sandra, Kathleen und Silke. Foto: Ronny Behn

Das begeisterte auch die über vierzig Ausdauersportler  vom Sportclub Laage. Wie die allermeisten Sportlerinnen und Sportler bedankten sie sich mit zum Teil sehr guten Leistungen, aus denen die 3.Plätze in den Gesamtwertungen des 5 Kilometer Rennens von Paola Paeschke (23,03 min) und Lennox Raith (19,54 min) sowie die drei vereinsintern schnellsten Frauen im 15 Kilometer Lauf Kathleen Maag (2.W45 / 1;15,44 h), Silke Haak (1.W55 / 1;22,39 h) und Sandra Murr (2.W40 / 1;24,52 h) herausragten. Anzumerken bleibt, dass traditionell Distanzen über zwei und fünf Kilometer für die Kinder, Jugend und Lebensälteren sowie über zehn und 15 Kilometer für die ambitionierteren Ausdauersportler angeboten wurden. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de.

ast

Landesmeisterschaften der Leichtathleten in Rostock

Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen fanden am zweiten Juniwochenende die Landesmeisterschaften der Leichtathleten in den Altersklassen  U14 bis zu den Frauen und Männern im modernen Leichtathletikstadion   in Rostock statt. Im Zuge dieser Stadionwettkämpfe gibt der Sportclub Laage seinen leistungsorientierten Jugendlichen gern die Möglichkeit, sich im Feld der absoluten Spezialisten zu messen und dabei Wettkampfhärte zu erfahren und natürlich mitzunehmen.

Paola und Maximilian mit ihren 3.000 Meter Medaillen. Foto: SC Laage

Am Sonntagvormittag konnten im 3.000 Meter Lauf der 15-jährige Maximilian Kühl (10;50,82 min) und die 13-jährige Paola Paeschke (12;52,27 min) die Konkurrenz, bei besagtem Dauerregen,  absolut beeindrucken und Bronzemedaillen erspurten. Hervorzuheben ist außerdem die Bronzemedaille vom Vortag duch Maximilian Kühl im 800 Meter Rennen. Diesen Lauf beendete der leistungsstarke Schüler nach einer überragenden 2. Runde nach sehr starken 2;18,92 Minuten. Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht die Athleten zu ihren Erfolgen.

ast

Einsatz des Volksbundes wird unterstützt

Das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ führt im Rahmen der Unterstützungsleistung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einen Kriegsgräbereinsatz mit 10 Soldaten und Reservisten in Lettland durch. Damit erfüllt die Bundeswehr seit Jahren die ihr von der Bundesregierung übertragene humanitäre Verpflichtung zur Pflege deutscher Soldatengräber. Ziel ist der Sammelfriedhof für 23.000 lettische und deutsche Kriegstote in Saldus (Frauenburg) in Lettland. Auf der größten Kriegsgräberstätte im Baltikum sind überwiegend Opfer der Kurlandschlachten bestattet worden.

Militärpfarrer Johannes Richter und Hauptfeldwebel Bernd Weichmann direkt vor dem Glockenturm auf dem Fliegerhorst. Foto: André Stache

An der Unterstützung beteiligt sich auch – und das seit vielen Jahren – das Evangelische Militärpfarramt in Laage. Militärpfarrer Johannes Richter ließ es sich deshalb nicht nehmen und verabschiedete die Soldaten und Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nicht nur mit guten Worten und einem Reisesegen. Mit vielen guten, gesunden und leckeren Sachen im Gepäck konnte Hauptfeldwebel Bernd Weichmann mit seinem Team die 14-tägige Reise antreten, schließlich müssen sich die Soldaten und Reservisten zu großen Teilen selbst versorgen. Für die An – und Abreise sind jeweils 24 Stunden angesetzt. Diese beinhalten jeweils eine Übernachtung im Raum Warschau.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Tag der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst in Laage – Militärseelsorge war gut vertreten

Der Tag der Bundeswehr wird traditionell – vergleichbar mit einem Tag der offenen Tür – in unterschiedlichsten Kasernen, Dienststellen oder Orten seit mehr als 10 Jahren durchgeführt. Die Bundeswehr und ihre Dienststellen lassen sich bei diesen Veranstaltungen gern über die Schulter schauen und präsentieren den interessierten Gästen ihre Arbeit. Am ersten Samstag im Juni fand in diesem Jahr der Tag der Bundeswehr auch auf dem Fliegerhorst in Laage statt. Nach offiziellen Angaben nutzten mehr als 67.000 Menschen die Gelegenheit und informierten sich über die unterschiedlichsten Angebote und kamen so mit Soldatinnen, Soldaten und zivilen Mitarbeitern ins Gespräch. Nach wochenlanger Vorbereitung des Events erlebten Gäste und Teilnehmer am Veranstaltungstag eine Bundeswehr, die offen und geduldig Rede und Antwort stand.

Die MSA André Stache (li.) und Andy Sawatzki (kath.) umrahmen Paola, Vanessa, Florentine, Jessie und Lilly. Foto: Theo Friel

Die Evangelische und die Katholische Militärseelsorge präsentierten, gemeinsam mit Teilen des Psychosozialen Netzwerks, in einem extra für den Tag bereitgestellten Zelt auf dem Basisbereich der Militärischen Anlage ihre Arbeit. Bei bestem Wetter und guter Stimmung nutzten mehrere hundert Menschen die Gelegenheit zum Austausch mit Militärpfarrer Johannes Richter und Militärdekan Martin Roth (kath.). Mehr als 200 Liter Kaffee, Gummibärchen und Gebäck konnten, im Zelt der Militärseelsorge, an die Frau oder den Mann gebracht werden, und natürlich wurde ausgiebig über Gott und die Welt philosophiert. Unterstützt wurde das Team der Militärseelsorge vor Ort von Paola, Jessie, Vanessa, Florentine und Lilly und von Hauptmann Heiko Krüger. Alle brachten sich hervorragend ein und bereicherten mit ihrer lockeren und aufgeschlossenen Art das Angebot ungemein. Ihnen und dem Militärseelsorgeassistenten, Andy Sawatzki (kath.), gilt für ihr Engagement ein besonderer Dank.

André Stache, Militärseelsorgeassistent Evangelisches Militärpfarramt Laage

Inselseelauf mit starken Leistungen

Der 48. Inselseelauf, mit Start und Ziel direkt am Inselsee der Barlachstadt Güstrow, ist auf der 10km-Strecke ein Wertungslauf des Laufcups Mecklenburg-Vorpommern.
Für Jugendliche der Klassen U16 und U18 wird der Laufcup M-V auf der 5km-Strecke ausgetragen. Für Kinder der Klassen U10 und U12 wird der Laufcup auf der 1,2km-Strecke ausgetragen.
Außerdem wird für Mädchen und Jungen  der Klasse U14 der Laufcup auf der 2,4km-Strecke gewertet. Damit waren die Voraussetzungen für spektakuläre Wettkämpfe geschaffen und der gastgebende Sportverein, TRI FUN Güstrow, konnte die Anforderungen des Verbandes und der Aktiven erfüllen. Auf anspruchsvollen Wettkampfstrecken entwickelten sich schnell interessante Wettkämpfe in allen Altersklassen und nicht nur die Athleten, sondern auch die vielen Zuschauer an den Laufstrecken waren absolut begeistert von diesem Traditionslauf.

Die Abordnung des SC Laage direkt vor dem 1.Start. Foto: SC Laage

Der Sportclub Laage hatte an diesem Tag mehr als sechzig Ausdauersportlerinnen und -sportler an die Startlinien gebracht und überzeugte nicht nur durch Quantität. Denn mit den Altersklassensiegern Juliane Göllnitz (W20 / 45,27 min), Silke Haak (W55 / 51,22 min) im 10 Kilometer Lauf, Florentine Ostertag (WJU18 / 24,51 min) im 5 km Rennen und Jonas Horn MKU8 / 6,04 min) im Kinderlauf sowie weiteren 9 Podestplatzierungen wurde ein sehr starkes sportliches Niveau präsentiert. Eine leckere Marzipan-Cremetorte war der kulinarische Siegerpokal für die teilnehmerstärkste Mannschaft. Die komplette Ergebnisliste findet man auf der Internetseite von: Tri Fun Güstrow. Abschließend gilt dem Gastgeber aus Sicht des SC Laage ein besonderer Dank für die Organisation.

SC Laage

Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen

SC Laage auf dem 1.Platz

Was für nicht Wenige wie eine gute Tradition aussieht, ist für die Macher der Laager Laufgruppe viel Arbeit, denn die Sportabzeichen-Tage, die zusätzlichen Abnahmetermine mit Einzelsportlern und Gruppen und auch der Einbau von DSA-Abnahmen im Trainingsbetrieb sind immer mit Anstrengung und Organisation verbunden. Umso mehr freute sich die kleine Abordnung über den Gewinn des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2025 der Sparkassen, in der Wertung der Vereine ab 201 Mitglieder. Die Vertreter des SC Laage konnten im Zuge der Ehrung für den 1. Platz eine repräsentative Urkunde und einen Scheck über 500,00 Euro in Empfang nehmen. Diese Summe wird in vollem Umfang in die Nachwuchsarbeit des Clubs fließen und damit die Grundlagen schaffen, um im kommenden Jahr wieder stark vertreten zu sein. Wichtig ist aber auch die Tatsache, dass die Normabnahmen, die Abwickelung und auch die abschließende würdige Übergabe der Abzeichen und Urkunden den Sportabzeichen-Wettbewerb für den SC Laage als soziales Element auszeichnen.

Stolze Sportlerinnen und Sportler des SC Laage umrahmt von Andreas Blum, einer OSPA Mitarbeiterin und Daniel Henning (li.). Foto: SC Laage

Dieses Engagement mit dem Ziel, unbedingt erfolgreich zu sein hat sich letztendlich für den Verein gelohnt. Schließlich war damit die Einladung zur traditionellen Auszeichnungsveranstaltung verbunden, die in diesem Jahr im Wildpark MV in Güstrow stattfand.
Die zu ehrenden Vertreter der Vereine und Institutionen wurden in einem repräsentativ vorbereiteten Raum durch den Präsidenten des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Bluhm, und Daniel Hennig, als Vertreter des Ostdeutschen Sparkassenverbandes herzlich begrüßt, und anschließend wurden die erfolgreichen Sportvereine, Schulen sowie Stadt- und Kreissportbünde in einem würdigen Rahmen geehrt.
Ein abschließender kulinarischer Empfang und der Besuch des Wildparks rundeten den Nachmittag perfekt ab. Abseits von persönlichen Bestleistungen liegt für viele Vereine der große Gewinn beim Deutschen Sportabzeichen im gesellschaftlichen Miteinander.

ast

Landesmeisterschaften der Masters Leichtathleten aus den drei norddeutschen Verbänden HHLV, SHLV, LVMV, am 31.5.2026 in Kiel

Kiel war am 31. Mai 2026 Gastgeber der gemeinsamen Masters Leichtathletik Landesmeisterschaften von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Universitäts-Sportplatz trafen sich Athletinnen und Athleten der Altersklassen W/M 30 – W/M 85, um in zahlreichen Disziplinen um die Landesmeistertitel zu kämpfen. Die Veranstaltung wurde vom KLV Kiel ausgerichtet und bot ein vielfältiges Wettkampfprogramm für Sprinter, Mittel- und Langstreckenläufer sowie für Teilnehmer der technischen Sprung- und Wurfdisziplinen. Integriert in diesen Wettkampftag fanden außerdem die Landesmeisterschaften von Hamburg und Schleswig-Holstein über die Langhürden (300m und 400m) der Frauen und Männer sowie der U16/ U18 und U20 Athleten statt. Trotz der Angebotsvielfalt zeigte sich jedoch eine Tatsache, die viele Landesmeisterschaften gerade im Masters-Sport in den vergangenen Jahren begleitet hat: die vergleichsweise geringen Teilnehmerzahlen. In diesem Jahr mag es zusätzlich daran gelegen haben, dass sich Wettkampftermine überschnitten haben. In zahlreichen Wettbewerben blieben die Starterfelder überschaubar, sodass teilweise nur wenige Athletinnen und Athleten in den Altersklassen um die Titel kämpften. Die gemeinsame Austragung der Meisterschaften durch drei Landesverbände ist dabei bereits ein Versuch, die Teilnehmerfelder zu stärken und attraktivere Wettbewerbe zu schaffen. Um auch in schwächer besetzten Feldern (unter 3 Teilnehmer) würdige Landesmeistertitel vergeben zu können, ist die Erbringung von Mindestleistungen (DM-Normen) erforderlich.

Anna-Rebekka Kühl auf dem Podest.  Text und Foto: SC Laage

Und so bot die Veranstaltung dennoch zahlreiche engagierte Leistungen. Für die Athletinnen und Athleten standen neben den Meisterschaftstiteln vor allem persönliche Bestleistungen, die Qualifikation für weiterführende Meisterschaften sowie der sportliche Austausch innerhalb der norddeutschen Leichtathletikgemeinschaft im Mittelpunkt. Für den SC Laage war Dr. Anna-Rebekka Kühl als einzige Athletin, zugleich für die Masters aus Mecklenburg-Vorpommern, als eine von sieben Athleten vor Ort. Gemeldet war Anna für drei Läufe in dieser Reihenfolge: 800m, 200m und 400m. Vor Ort ergab sich jedoch kurzfristig die Möglichkeit auch noch den 100m-Lauf zu Beginn der Veranstaltung nachzumelden. Eine Vize-Landesmeisterschaft und die Unterbietung der DM- Norm mit dem Ergebnis von 14,84 Sekunden waren das Ergebnis. 2 Stunden danach folgte das 800m-Rennen, in dem alle Athletinnen der W35-W70 gemeinsam antraten. Eine etwas unrunde erste Stadionrunde konnte in der zweiten Hälfte des Rennens nur noch bedingt ausgeglichen werden und resultierte zwar im ersten Platz der W45, aber mit 2:49,37 Minuten verpasste Anna die DM-Norm (2:49,00 min) ganz knapp. Der anschließende Lauf über 200m, nur eine gute Stunde später, war das Highlight des Tages. Hier konnte Anna sich den Landesmeistertitel der W45 in 30,65 Sekunden sichern und die DM-Norm klar unterbieten. Den Abschluss des Tages bildeten die 400m Läufe, dort hieß es nochmal alle Kräfte zu bündeln. In einem kleinen Starterfeld von 3 Teilnehmerinnen aus 2 Altersklassen (W45 und W55) konnte Anna auch hier den Landesmeistertitel der W45 in 70,06 Sekunden mit der Unterbietung der DM-Norm (76,00 sek) erreichen.
Es war ein erfolgreicher Tag, begleitet von vielen netten Gesprächen unter den Athleten am Rand der Laufbahn und mit der Hoffnung, dass sich für diese Art der Veranstaltung weiterhin Organisatoren finden und die Teilnehmerzahlen wieder steigen. Es bleibt abschließend DANKE zu sagen, den Organisatoren und Veranstaltern, für einen gelungenen Wettkampftag. Vollständige Ergebnisliste unter: www.leichtathletik.de.

Ostseepokal 2026 ist Geschichte

Mehr als 500 Mädchen und Jungen aus mehr als  60 Vereinen waren die Protagonisten des diesjährigen Ostseepokals für die 8 bis 13-jährigen Leichtathleten, aus ganz Deutschland und Polen,  im modernen Leichtathletik-Stadion in Rostock. Organisiert durch den Kreis-Leichtathletik-Verband Rostock e.V.ist dieses Sportfest für viele Kinder ein Höhepunkt in ihrem sportlichen Leben. Der Sportclub Laage hatte in diesem Jahr eine Abordnung in das Feld der Spezialisten auf der 800 Meter Strecke geschickt und konnte mit guten Ergebnissen überzeugen.

Die sportlichen Kinder des SC Laage mit ihren Übungsleitern Jan Menge und André Stache. Foto: Pia Behn

Jonathan Gewiese (M 8 / 3:33,20 min), Ludwig (M9 / 3:12,24) und  Richard Maag  (M10 / 3;01,77 min) sowie Paul Piepke ( 3;02,42 min) liefen bei den Jungen sehr beeindruckende Wettkämpfe. Bei den Mädchen  liefen die beiden 8-jährigen Hannah Hengevoß (3;33,16 min) und Lana Schumacher (3;36,09 min) sowie Melissa Blohm (W9 /3:35,11 min), Greta Piwko (W10 / 3:15,89 min), Clara Hinz (W11 /  3:19,45 min) und Lara Gaevert (W9 / 3:30,08 min) ebenfalls sehr engagiert mit und präsentierten vor einigen hundert Zuschauern ganz starken Sport mit hohem Unterhaltungswert. Der Vorstand des Sportclubs  Laage beglückwünscht seine jungen Athletinnen und Athleten zu diesen Ergebnissen.
Abschließend gilt den Helfern und Kampfrichtern des SC Laage, die an diesem Tag die Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben ein besonderer Dank.

ast

Kranichlauf auf dem Fliegerhorst in Laage

Bei angenehmen frühlingshaften Bedingungen startete kurz vor dem langen Pfingstwochenende der 2. Kranichlauf auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt Laage. Eingeladen hatten dazu das Evangelische Militärpfarramt in Laage und das Katholische Militärpfarramt Rostock. Nach der Begrüßung durch Militärpfarrer Johannes Richter und einer kurzen Einweisung liefen die Ausdauersportler zum Teil direkt am Außenzaum des Fliegerhorstgeländes auf einem 5 Kilometer langen, wegen seiner Steigungen anspruchsvollen, Rundkurs zum Start- und Zielbereich. Besonders im 10 Kilometer Lauf entwickelten sich spannende Wettkämpfe und keine Position wurde den sportlichen Gegnern kampflos überlassen. Am späten Freitagnachmittag gehörten die Straßen des Fliegerhorstes fast ausschließlich den Athletinnen und Athleten. Mit Hendrik Freundt (34,00 min) und Juliane Göllnitz (40,19 min) wurden durch die jeweiligen Sieger echte Maßstäbe auf der windanfälligen Strecke gesetzt, was sich mit großem Applaus während der Siegerehrung widerspiegelte. Und auch der 5 Kilometer Lauf wurde durch das Ehepaar Monique (25,22 min) und Marcel Raith (18,14 min) von zwei erfahrenen Aktiven des Sportclubs Laage dominiert.

Militärseelsorgeassistent Andy Sawatzki und Militärpfarrer Richter umrahmen die Sieger und Geehrten. Foto: André Stache

Für Kinder und Hobby-Ausdauersportler wurde ein 3 Kilometer langer Pendellauf angeboten. Dieser wurde ebenfalls sehr gut angenommen und auch in diesem Lauf wurde um die Siegerpokale, die sich Leonel Valdez (13,37 min) und Greta Piwko (14,00 min) erspurteten, sportlich gekämpft. Erfreulich war, dass sich an diesem Abend neben Soldaten und Zivilbediensteten auch Aktive des SC Laage, des Laufteams Rügen und vom TuS Neukalen im Starterfeld befanden. Im Zuge der Veranstaltung nutzte Militärpfarrer Richter auch die Gelegenheit und überreichte Hauptfeldwebel Maria Sonnenberg die Ehrenurkunde des Leitenden Evangelischen Militärdekans Nord, Ernst Raunig, für ihr unermüdliches Engagement gegenüber der Evangelischen Militärseelsorge. Im Anschluss an die Wettkämpfe wurde bei Bratwürsten und anderen Leckereien über die Läufe philosophiert und Pläne für die nächsten Veranstaltungen geschmiedet, denn nach einem Lauf ist für Ausdauersportler immer vor dem nächsten Lauf. Mit der Verabschiedung wurde deutlich, wie wichtig diese Veranstaltungen besonders für unsere Familien sind. Gemeinsam Zeit zu verbringen, ist für alle wesentlich und durch nichts zu ersetzen. Deshalb gilt den Verantwortlichen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“ ein besonderer Dank. Die Frauen und Männer, um den Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“, Oberst Dominique Gentzsch, schafften die Grundlagen für dieses eindrucksvolle Event.

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Ev. Militärpfaramt Laage

Waldläufe sind gesund und machen viel Freude – wenn man denn darf!

Mit dem 2. Göllnitz-Schmooksberglauf, am 27.Juni 2026, hatte die Arbeitsgruppe Laufcup beim Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern für die ambitionierten Ausdauersportler einen absolut attraktiven Wettkampf in sein Programm aufgenommen. Und die Laufgruppe des SC Laage war mächtig stolz, nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, diesen Lauf der Laufelite unseres Bundeslandes wieder anbieten zu können. Allerdings sind nun die Planungen unterbrochen worden, denn der Waldbesitzer erteilt zur Durchführung der sportlichen Aktion, in seinem Wald, keine Genehmigung. Damit bleibt den Menschen, die den Wald an diesem Vormittag organisiert als Erholungsort nutzen wollen, der Weg zum Schmooksberg verwehrt.

Waldläufe sind gesund und sollen Freude bereiten. Foto: Ralf Sawacki

Die Argumente des Waldbesitzers sind dabei geradezu unglaublich, fast lächerlich. Und trotzdem gibt es keine Möglichkeit der Durchführung – war aus Sicht der zuständigen Forstbehörde zu vernehmen. Damit werden alle Erwachsenenjahrgänge (10 km), mit einem Schlenker zum Waldrand, wie die Jugend (5 km) und die Kinder (2 km) auf dem Radweg in Richtung Plaaz auf einem Pendelkurs um die begehrten Laufcuppunkte kämpfen. Am Sportplatz der Gemeinde Diekhof wird die Organisation ihren Platz finden. Dazu gehören die Anmeldung, Versorgung und auch die Siegerehrungen. Selbstverständlich ist die Teilnahme am Göllnitz-Schmooksberglauf auch für Ausdauersportler ohne Vereinsbindung möglich und alle Ausdauersportler sind herzlich Willkommen. Weitere Informationen gibt es unter: www.sportclub-laage.de oder www.laage-online.de.

ast

Rostock war in Läuferhand – Zeit für den Citylauf

Weit mehr als 3.000 Ausdauersportler bildeten den äußeren Rahmen des 34. Rostocker Citylaufes. Unter den Läuferinnen und Läufern befanden sich auch 48 Laufsportler des SC Laage. Sie nutzten das Event, um Spaßbetont und im Bereich des Teambuildings  aktiv zu sein. Angeboten wurden Laufstrecken von 21,0195 km, einem 10 Kilometerlauf, einem 6 Kilometerrennen und einen Familienlauf über 3 km – der mit Abstand die meisten Teilnehmer hatte. Für den Citylauf war ein Rundkurs von der Steinstraße, über die August-Bebel-Straße zum  Vögenteich und die Lange Straße festgelegt worden. Ziel für alle Aktiven war der Neue Markt, wo auch die Siegerehrungen stattfanden.

Gratulation für Ricardo Wendt im Ziel. Foto: SC Laage

Neben der Organisation überzeugte die Traditionsveranstaltung durch die attraktive Streckenführung, die zum Teil durch die Innenstadt führte und durch die herausragende Stimmung der vielen Menschen am Rande der Laufstrecke. Den sportlich am höchsten einzuschätzenden Lauf über 10 Kilometer gewann Ricardo Wendt (34,20 min) vom Sportclub Laage. 2 Altersklassensiege, durch Silke Haak (W55) und Florentine Ostertag (WJU 18) sowie weitere 7 Podestplätze belegen das starke Niveau der Laager Laufgruppe. Für die Ausdauersportler aus der kleinen Recknitzstadt endete der Wettkampftag traditionell im Rostocker BLOCK HOUSE. Das Unternehmen hatte die Sportlerinnen und Sportler zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Dafür und auch für die kontinuierliche Unterstützung möchten sich die Clubläuferinnen und -läufer recht herzlich bedanken. Die komplette Ergebnisliste findet man unter www.rostocker-citylauf.de.

SC Laage

Neue Wege, alte Leidenschaft – 25. Eurawasser-Waldlauf 2026

Am 1.Mai-Wochenende besuchte das Integrative Laufteam USE SOWAS e.V. aus Berlin unsere Recknitzstadt Laage und nahm am 25.Eurawasser-Waldlauf und am Volkssporttag aktiv teil. Hier ein Erlebnisbericht.

„Laufen, lachen, Laage“ – oder wie aus einer Schwedenstaffel plötzlich Crossläufer wurden

Yoga im Regionalexpress

Wer kennt es nicht?! Man freut sich wochenlang auf eine Reise, packt motiviert seine Sportsachen ein und denkt:
„Ach, die Zugfahrt wird diesmal bestimmt ganz entspannt.“ Tja.

Die Deutsche Bahn hatte diesmal zwar tatsächlich keine Verspätung, allerdings gefühlt sämtliche Menschen Deutschlands dieselbe Idee:
„Feiertag, Brückentag! Ab an die Ostsee.“

Das Ergebnis: Drei Stunden Zugfahrt im kreativen Wechsel zwischen stehen, halb sitzend und artistischem Liegen auf Gepäckstücken.

Yoga für Fortgeschrittene- nur ohne Matte.

Die Stimmung war trotzdem gut.
Laufreise #7 — diesmal nach Rostock-Laage.

 Ankommen, auspacken, ab zum Sportplatz

Kaum angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, Ferienwohnungen und Apartments und machten uns direkt auf den Weg zum traditionellen Laager Familiensportfest.

Dort erwartete uns bereits Lauftrainer und Pfarrhelfer; Andre Stache, vom SC Laage, der uns nicht nur herzlich willkommen hieß, sondern uns die kommenden Tage mit viel Geduld, Humor und Engagement begleitete.

Und das Sportfest?
Ein echtes kleines Familienfestival.

Fußball, Handball, Volleyball, Tischtennis, Kinderlauf, Laserschießen und jede Menge gute Laune. Egal, ob groß oder klein — irgendwo war immer Bewegung, Gelächter oder jemand der versuchte, noch schnell einen Ball zu retten.

 Die Sache mit der „Schwedenstaffel“

Der heimliche Star des Tages für uns war allerdings die sogenannte Schwedenstaffel. Für alle, die jetzt denken: „Ach schön, das Laufen bestimmt Schweden mit.“ Nein! Keiner hatte Ahnung, aber alle wollten mitmachen. Schöne Einstellung. Eine Schwedenstaffel ist eine ganz besondere Form des Staffellaufs.
In unserem Fall bedeutete das: 400 Meter – 800 Meter – 1200 Meter.

Drei Läuferinnen oder Läufer, drei verschiedene Distanzen.
Und ungefähr ab der Hälfte die Erkenntnis:
„Das war vielleicht doch anstrengender als gedacht.“

Denn bei dieser Staffel ist kluge Renneinteilung ungefähr so realistisch wie ein leerer Zug am Brückentag. Man läuft einfach los und gibt alles. Plötzlich rannten Groß und Klein über die Bahn, feuerten sich gegenseitig an und versuchten beim Staffelwechsel gleichzeitig Luft zu holen und die Orientierung zu behalten. Am Ende waren alle platt. Aber glücklich. So begann das lange Laufwochenende in Laage.

Guten-Morgen-Lauf statt ausschlafen

Der nächste Morgen begann sportlich. Während andere im Urlaub gemütlich ausschlafen und drei Stunden frühstücken, standen wir bereits beim „Guten-Morgen-Lauf“ auf der Strecke. Verrückt? Vielleicht ein bisschen. Aber bei diesem Wetter konnte man einfach nicht drinnen bleiben.
Sonne, blauer Himmel und Temperaturen, bei denen selbst der innere Schweinehund kurz überlegte, ob er vielleicht doch mitkommen möchte. Nach einem ausgiebigen Frühstück wurde die freie Zeit ganz unterschiedlich genutzt:
Spaziergänge, baden am See, Umgebung erkunden, Burpees im Garten oder Tischtennis im Wintergarten. Alles kann, nichts muss.

Fliegerhorst, gemeinsames Kochen und jede Menge Teamgeist.

Am Nachmittag war Andre erneut an unserer Seite und führte uns über den Fliegerhorst Laage. Spannend, interessant und definitiv mehr als nur „ein bisschen Flugzeuge anschauen“. Danach wurde gemeinsam gekocht. Und wie immer zeigte sich,
Teamarbeit funktioniert nicht nur auf der Laufstrecke. Während die einen Gemüse schnippelten, rührten andere in Töpfen oder diskutierten hochprofessionell darüber, ob Kartoffeln und Co scharfe Messer brauchen? Spoiler: Unverzichtbar.

Der große Tag – 25. Eurawasser-Waldlauf

Am 3. Mai wurde es dann ernst. Der 25. Eurawasser-Waldlauf stand an. Diesmal gingen fast alle zeitgleich auf die Strecke.
Der Rundkurs: 1,2 Kilometer Crosslauf durch den Wald.
Und zwar entweder fünf- oder zehnmal. (6km oder 10km) Das bedeutete: Man begegnete sich ständig wieder und feuerte sich gegenseitig an. Das machte diesen Lauf so besonders. Das nahmen nicht nur wir so wahr, sondern auch alle anderen Läufer und Zuschauer, die unsere inklusive Sportgruppe mit Applaus befeuerten. Spätestens bei der Siegerehrung mit der Übergabe von Medaillen, Urkunden und einem Pokal, wurde es dann erneut emotional. Denn am Ende ging es nie nur um Zeiten oder Platzierungen. Sondern um gemeinschaftliches Erleben.

Das Berliner Team im Laager Stadtwald. Foto: Team Berlin

 

Rückreise mit Überraschungseffekt

Und weil eine Laufreise ohne kleines Bahn-Abenteuer offenbar gesetzlich verboten ist, legte die Deutsche Bahn auf der Rückfahrt dann doch noch einen würdigen Schlusspunkt hin. Kleiner Hinweis an die Technikabteilung:
Wenn eine Toilettentür zugeht, wäre es wirklich hervorragend, wenn sie sich später auch wieder öffnen ließe. Anders ausgedrückt: Der betroffene Fahrgast lernte die Bedeutung von „eingeschränkter Bewegungsfreiheit“ auf eine völlig neue Art kennen.

Dankeschön!

Ein ganz besonderer Dank gilt der UHW-Förderstiftung, die uns diese vier wunderbaren gemeinsamen Tage überhaupt ermöglicht hat und uns seit Jahren unterstützt. Solche Reisen schaffen Gemeinschaft, Erinnerungen und Momente, die noch lange nachwirken. Ebenso danken wir unseren Schirmherren Prof. Dr. Ströhle, Marathonvater Horst Milde und Dr. Wolfgang Niemczyk, die dieses Laufreiseprojekt seit Jahren begleiten und unterstützen. Und natürlich gilt ein riesiges Dankeschön Dietmar Klocke, der dieses Laufreiseprojekt überhaupt erst ins Leben gerufen hat.
Ohne seine Idee, sein Engagement und seine Begeisterung wären all diese gemeinsamen Erlebnisse nicht möglich. Außerdem danken wir Nicole Slovan und Simone Prieß, die bei der Organisation unterstützt, motiviert und immer den Überblick behalten haben — was bei einer Reise inmitten von Sporttaschen, Startnummern und spontaner Ideen definitiv nicht selbstverständlich ist. Und natürlich Danke an Andre Stache und den SC Laage für die herzliche Aufnahme, Begleitung und dieses wunderschöne Wochenende.

Fazit

Laage 2026 war mehr als nur ein Laufwochenende. Es war Gemeinschaft. Sonne, Sport, lachen, kochen, spielen, Momente genießen und vor allem teilen. Irgendwo zwischen Crossstrecke, Schwedenstaffel und Frühstückskaffee wurde wieder klar: „Der innere Schweinehund hat schlechte Karten, wenn Menschen zusammen in Bewegung geraten!“

Laager Soldat mit Ehrenurkunde bedacht

Im Zuge des monatlich stattfindenden Gottesdienstes wurde in den zurückliegenden Tagen dem Stabsfeldwebel Ricardo Timm in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage eine ganz besondere Ehre zuteil.
Aus den Händen des Evangelischen  Standortpfarrers für den Fliegerhorst in Laage, Militärpfarrer Johannes Richter, erhielt er die Dankurkunde des Leitenden Evangelischen Militärdekan Nord mit Sitz in Kiel, Ernst Raunig.

Das Foto zeigt Ricardo Timm und Militärpfarrer Richter. Foto: André

Seit vielen Jahren unterstützt Stabsfeldwebel Timm die Arbeit des  Evangelischen Militärpfarramtes Laage zuverlässig und engagiert.
Militärpfarrer Richter sagte im Zuge der Auszeichnung: „Die repräsentative Urkunde und das dazugehörige Präsent sind ein Akt der Wertschätzung Deiner langjährigen Tätigkeit. Die Ehrung soll aber auch dahingehend verstanden werden, dass Dein stilles Engagement und die wertvolle Arbeit der vielen fleißigen Menschen in der Bundeswehr durchaus gesehen wird.“

André Stache, Militärseelsorgeassistent beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Den Himmelfahrtstag wie immer sportlich genutzt

Nachdem der Recknitztallauf in diesem Jahr ausfallen musste, suchten die Organisatoren der Laager Laufgruppe nach einer Möglichkeit, um traditionell den Feiertag zum sportlichen Ausgleich zu nutzen. Aufgrund einiger Vorerfahrungen kam sehr schnell der Gedanke, im Bereich der Burg Schlitz, zwischen Teterow und Waren, sportlich aktiv zu werden. Das Interesse für diesen sportlichen Vormittag war erwartungsgemäß hoch und auch die Bereitschaft zum Backen, Grillen und Leckereien bereitzustellen ebenfalls.

Das obligatorische Erinnerungsfoto direkt an einem kleinen See. Foto: André Stache

Am Himmelfahrtsvormittag wurde die Stimmung allerdings durch das Regenwetter etwas getrübt. Während die Erwachsenen die Burg ein- oder mehrmals umrundeten, konnten die Kinder nach einem kurzen Lauf über 2 Kilometer ihr Können bei Sprintwettbewerben auf matschigen Wegen unter Beweis stellen. Gemeinsam trafen sich dann alle Teilnehmer unter einem Unterstand am See und zelebrierten eine kleine Läuferparty. Zu dieser Zeit wurde auch die Sonne neugierig und schaute den Sportlerinnen und Sportlern  fröhlich zu. Die Veranstaltung war von allen als absolut positiv aufgenommen worden und wird nach dem Prinzip „Sportler für Sportler“ definitiv eine Wiederholung finden.

SC Laage

Laager Laufgruppe zu Besuch in der „Wolfshöhle“

Zur vielfältigen Vereinsarbeit gehört immer die Aussicht über den Tellerrand hinaus. Auch die Organisation eigener Veranstaltungen geht aus diesem Grunde oft mit einem Blick zu anderen erfolgreichen Vereinen und Organisationen einher. Schon deshalb durften sich fast 30 Sportlerinnen, Sportler und auch Ehrenamtler des Sportclubs Laage über eine Einladung zum Basketball-Bundesligaspiel der Rostocker Seawolves gegen die Veolia Towers aus Hamburg  durch das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik, freuen. In der mit mehr als 4.500 Fans fast ausverkauften Rostocker Stadthalle, die als Heimspielstätte der Seawolves auch als „Wolfshöhle“ bezeichnet wird, erlebten die Recknitzstädter ein packendes Spiel und die Faszination Basketball hautnah. Der Höhepunkt war definitiv die Begrüßung der Laager Laufgruppe in einer Auszeitpause durch den Hallensprecher.

Ein Erinnerungsfoto war der perfekte Abschluss der fast 3-stündigen Veranstaltung. Foto: SC Laage

Damit hatte keiner gerechnet und alle Sportlerinnen und Sportler des SC Laage waren mächtig stolz. Die sportliche, freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik und dem Sportclub Laage wurde durch die Einladung zu diesem besonderen Event ganz stark untermauert. Deshalb ist es für die engagierten Vereinsmitglieder ein echtes Bedürfnis, ein herzliches DANKESCHÖN an das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik zu sagen. Das hochdramatische Spiel, die Stimmung und auch die Atmosphäre werden bei den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

Landestitelkämpfe im Bahnlauf – Laage mit 1 x Gold, 4 x Silber und 3 x Bronze

Im schmucken Leichtathletik- Stadion des SV Bad Doberan organisierten die Gastgeber zum 1.Mal die Landesmeisterschaften im Bahnlauf über 5.000 m und 10.000 Meter. Weit über 150 Läuferinnen und Läufer nutzten die Gelegenheit und kämpften an diesem Tag um Titel, Medaillen und Laufcuppunkte. Besonders die Frauenfraktion des SC Laage ließ es an diesem Tag, über die 25 Stadionrunden, richtig krachen. Mit der Goldmedaille für Dr. Silke Haak (W 55 /52;40,36 min), Silberplaketten für Sandra Murr (W 40 / 48;01,52 min) und Yvonne Lübs (W 50 / 51;07,51 min) und der Bronzemedaille für Dr. Anna Rebekka Kühl (W 45 / 51;30,79 min) landeten alle Frauen auf dem Siegerpodest.

Sandra, Anna, Yvonne und Silke mit ihren Medaillen. Foto: André Stache

Zudem hatten am frühen Vormittag, über 5.000 Meter, Paula Pommerehne (WJU20 / 24;19,72 min) mit Silber und Lara Piepke ( WJU 18 / 24;00,21 min) mit Bronze ganz stark vorgelegt. Für die Laager Medaillensammler war das aber noch nicht genung, denn die schnellsten Männer des Clubs,  Hendrik Freundt (M35 / 37,29,84 min) und Ole Reinholdt (M30 / 37;29,90 min), belohnten sich mit Silber und Bronze in ihren Altersklassen. Im Rahmenprogramm der Meisterschaften fanden zudem Läufe über 3.000 und 2.000 Meter statt. Mit einem überzeugenden Sieg setzte die fast 13-jährige Jasmin Malachowski nach 12;27,11 Minuten ein starkes Zeichen. Die Leistungen der beiden fast 14-jährigen Paola Paeschke (12;40,71 min) undJessie Schumacher (14;24,35 min) sind ebenfalls als sehr ordentlich zu erwähnen. Mit dem 4.Platz im Lauf der unter 16-jährigen konnte der noch 14-jährige Maximilian Kühl (19;30,34 min) ebenfalls beindrucken.

ast

Deutsche Meisterschaften der Langstaffeln in Celle

Die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln haben jedes Jahr einen besonderen Charme, da diese Veranstaltung allen Altersklassen die Chance bietet, sich auf nationaler Ebene miteinander zu messen. Neben den Aktiven Klassen der Frauen und Männer sowie den U23- und U20-Staffeln sind auch die Masters-Altersklassen fester Bestandteil des Meisterschaftsprogramms.  Bei den diesjährigen Meisterschaften am 1. Sonntag im Mai im Otto-Schade-Stadion in Celle ging auch die W40-Staffel des Sportclubs Laage mit Yvonne Lübs, Sandra Murr, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl an den Start – und das in gleich zwei Disziplinen: über 4 x 400 Meter sowie 3 x 800 Meter. Bereits beim Eintreffen im Stadion war die besondere Atmosphäre einer Deutschen Meisterschaft spürbar und das Stadion beeindruckte mit seinen 8 Rundbahnen und der damit verbundenen Größe. Die Vorfreude war groß, gleichzeitig aber auch die Anspannung, sich auf nationaler Ebene zu präsentieren. Die Wetterbedingungen waren gut. Warme Temperaturen und nur teilweise auftretender dann allerdings kräftig wehender Wind. Den Auftakt bildete die 4 x 400-Meter-Staffel. Die Altersklassen W35 und W40 teilten sich hierbei einen Lauf. In der Besetzung mit Yvonne Lübs als Startläuferin, gefolgt von Sandra Murr, Kathleen Maag und Schlussläuferin Dr. Anna-Rebekka Kühl zeigte das Team ein engagiertes Rennen mit sauberen Wechseln. Jede Läuferin brachte ihre Stärken ein und kämpfte um jede Sekunde. Mit einer Zeit von 4:57,97 Minuten erreichte der Sportclub Laage einen starken vierten Platz und verpasste das Podium nur knapp. Der Sieg in dieser Konkurrenz ging an die Startgemeinschaft Bedburg-Dinslaken-Goch, die sich in 4:25,69 Minuten durchsetzen konnte.

Die starken Frauen des SC Laage: Sandra, Kathleen, Yvonne und Anna. Foto: Andreas Lübs

Gute zwei Stunden später folgte das Rennen über die 3 x 800 Meter und stellte die Staffel vor eine ganz andere Herausforderung, bei der neben Ausdauer auch Renneinteilung und taktisches Gespür gefragt waren. Auch hier teilten sich die Altersklassen W35 und W40 einen Lauf. In der Reihenfolge Yvonne Lübs, Kathleen Maag und Dr. Anna-Rebekka Kühl überzeugte der Sportclub Laage auch hier durch eine geschlossene Leistung und großen Einsatzwillen. Unterstützt vom Teamgeist an der Bahn entwickelte sich ein engagiertes Rennen, das in einer Zeit von 8:45,47 Minuten mit einem hervorragenden dritten Platz und damit einem Platz auf dem Podest belohnt wurde. Neben den Platzierungen bleiben vor allem die gemeinsamen Eindrücke dieses Wettkampftages in Erinnerung: der Zusammenhalt im Team, die gegenseitige Unterstützung und das Erlebnis, bei nationalen Meisterschaften an den Start zu gehen. Für den Sportclub Laage war der Auftritt in Celle somit nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch ein wertvoller gemeinsamer Moment. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.ergebnisse.leichtathletik.de.

SC Laage