Der 14. Krakower Mittsommernachtslauf findet am 19. Juni 2021 nicht statt! Aber ein Trainingslauf!

Diese Schlagzeilen machten mehr als dreißig Aktive der Laager Laufgruppe neugierig, denn als Start-und Treffpunkt wurde die Wassermühle in Kuchelmiß avisiert. Und schon bei der Anreise bekamen alle das Gefühl, dass sich das Team des SV Krakow am See e.V., um Frank Eilrich, sehr viel Mühe gegeben hatte. Neben der  perfekten Streckenabsicherung sollte es für alle im Ziel Medaillen und für die Besten Sachpreise geben. Aber auch der Zugang zur Fischtreppe der Nebel begeisterte alle. Aufgrund der extrem hohen Temperaturen blieb das Teilnehmerfeld sicherlich überschaubar. Trotzdem waren alle Aktiven engagiert bei der Sache und überzeugten mit ansprechenden Leistungen. Besonders die Wettkampfstrecke konnte dabei überzeugen. Entlang vieler kleiner Wasserläufe, fast ausschließlich auf Naturbelassenen Wegen, konnten alle die pure Natur genießen und selbst die Schnellsten hatten dafür einen Blick und waren voll des Lobes, im Ziel.

Das Foto zeigt die Laager Abordnung mit dem Krakower Frank Eilrich (re.) Foto: Christine Boldt


Die 5 Kilometer Runde gewann Claudia Schulz vor den beiden Laager Nachwuchsläufern Kenneth Zimmermann und Lennox Raith. Die 10 Kilometer Distanz, bei der die 5 Kilometer Runde zwei Mal absolviert werden musste, gewann der 38-jährige Laager Clubläufer Jens Beu vor seinen Vereinskameraden Marcel Raith und Ronny Behn. Schnellste Frau wurde Sandra Murr, vor Kathleen Schubert und Sophia Heuck. Auch dieses Trio startet für die Laufgruppe des SC Laage. Zusammenfassend gilt den Frauen und Männern des Organisationsteams ein ganz großes Dankeschön für das Erlebnis „Laufen im Trebeltal“. Und nicht Wenige stellten an diesem Tag auch fest,  dass die Kuchelmißer Wassermühle durchaus einen Besuch wert ist. Die Mühle beheimatet heute ein Museum.  Auf dem Mühlengelände können Besucher die besagte  Fischtreppe beobachten, und Wege um den Wasserturm laden auch zum Spazierengehen ein. Ein kleines Kaffee bietet verschiedenste Leckereien an, und für unterschiedlichste  Anlässe wird die restaurierte Scheune auf dem Gelände genutzt. Ursprünglich gehörte die Wassermühle zum Schloss in Kuchelmiß, welches 1863 bis 1866 erbaut und knapp 100 Jahre später abgerissen wurde.

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Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe vom Fachmann begleitet

Traditionell, vor Beginn der Wettkämpfe im Laager Stadtwald, organisierte die Laager Laufgruppe einen Arbeitseinsatz, um auf den Laufstrecken eine grundsätzliche Ordnung herzustellen, Müll zu sammeln und Unfallschwerpunkte zu beseitigen. Aber der Wald dient nicht nur in Laage als Trainings- und Wettkampfstrecke.
Etwa ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist bewaldet. Und die Wälder sind dabei echte Multitalente. Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, sie schützen Boden, Klima sowie Wasser und sie liefern uns Menschen den unverzichtbaren Rohstoff Holz und Sauerstoff.  Darüber hinaus sind die Wälder der größte Erholungsraum, den wir haben.

Das Foto zeigt den Laager Revierförster im Kreise der Kinder. Foto: Michaela Kussauer


Bei hochsommerlichen Temperaturen  gab es für die fast dreißig engagierten Helferinnen und Helfer eine ganz besondere Premiere, die besonders die Kinder und Jugendlichen begeisterte, denn beim 1. Arbeitseinsatz in diesem Jahr begleitete der Revierförster Hans-Jörg Martinez die Sportlerinnen und Sportler. Neben den schon besagten körperlichen Aktivitäten überzeugte Herr Martinez als Motivator und Ideengeber für kleinere Spiele im Wald. Den Nerv der Kinder und Jugendlichen traf er damit definitiv. Aber auch einige Erwachsene ließen sich die Chance nicht entgehen und entdeckten den Laager Stadtwald auf eine ganz neue Weise. Letztendlich war das aber egal, denn nach gut zwei Stunden war der Wald aufgeräumt, besonders die jungen Sportlerinnen und Sportler ausgepowert und alle zufrieden.

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Podest-Plätze beim Internationalen Frühlingssportfestival

Mit der Übersendung der Erinnerungsshirts, Medaillen und Plaketten für die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus Sicht der Laager Laufgruppe geht auch ein großer Dank an die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin).
Über 450 Sportlerinnen und Sportler hatten sich in die Startlisten dieser virtuellen Veranstaltung eintragen lassen und alle hatten ihr Bestes gegeben.  Nicht überraschend siegte Johanna Heuck über die Distanz von 1 Kilometer. Nach 3,51 Minuten stürmte die 12-jährige Schülerin, unter den Augen ihrer Übungsleiter, ins Ziel und präsentierte damit eine beeindruckende, sportliche Leistung. Über die 5 Kilometer Distanz konnten die polnischen Athleten die weiblichen und männlichen Siegerplätze belegen. Als stärkste deutsche Teilnehmerin lief Paula Pommerehne nach 23,40 Minuten auf den 4.Rang der Damenwertung. Der 37-jährige Jens Beu erkämpfte sich im 10 Kilometer Wettbewerb den 2.Platz, nach sehr ordentlichen 41,17 Minuten.

Das Foto zeigt Teilnehmer der Laager Laufgruppe in ihren neongelben Erinnerungsshirts. Foto: A.Stache

In der Frauenwertung über diese Strecke blieb das Siegerpodest in Laager Hand. Hier siegte die 18-jährige Joelina Raith (44,09 min), vor der15-jährigen Juliane Göllnitz (46,04 min) und der fast 16-jährigen Lena Pommerehne (47,54 min). Ihre Zwillingsschwester Sophie komplettierte das erfolgreiche Laager Quartett mit dem Spurt auf den 4.Rang der Gesamtwertung nach 48,14 Minuten. Das Internationale Frühlingssportfestival selbst bot den Aktiven, neben den erwähnten Laufdisziplinen, noch ein 5 Kilometer Walking Wettkampf und das 10 Kilometer Radfahren. Insgesamt waren 56 Läuferinnen und Läufer und vier Nordic Walker für den SC Laage an den Start gegangen. Das Ziel des Projektes, Sport und Bewegung zwischen Deutschland und Polen zu popularisieren, ist definitiv erreicht worden und die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen darf stolz von sich behaupten, dass sie während der gesamten Zeit der Pandemie richtig viel bewegt hat.

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EURAWASSER-Waldlauf wird stattfinden

Im Zuge einer Trainingsveranstaltung erklärte der 1.Vorsitzende des SC Laage, Uwe Michaelis:“ Der EURAWASSER Waldlauf wird in diesem Jahr stattfinden! Wir sind es unserem treuen Hauptsponsor einfach schuldig. Ohne dieses Unternehmen könnte der SC Laage in der derzeitigen Form nicht existieren.“ Und damit hat er vielen Verantwortungsträgern in den Vereinen und Verbänden aus dem Herzen gesprochen. Die zurückliegenden Monate haben alles verändert. Nur die Strukturen in den Vereinen und Verbandsebenen nicht. Was nichts anderes heißt, dass alle laufenden Kosten zu begleichen waren und sind, und nur mit den Mitgliedsbeiträgen ist das unmöglich.
Für die Laager Clubsportler ist deshalb die Durchführung des EURAWASSER-Waldlaufes wichtig und bedeutsam.
Uwe Michaelis erklärte zur Durchführung auch: “Sicherlich werden wir am 8. August, um 10.00 Uhr, im Laager Stadtwald einen anderen Volkslauf erleben, als wir ihn 19 Mal gelebt haben. Aber er wird Menschen an der frischen Luft zum Sport treiben animieren, soziale Kontakte fördern und besonders unseren Kindern die Möglichkeit geben sich auszupowern.“ Aufgrund des besonderen Engagements des Hauptsponsors EURAWASSER wird es für alle im Ziel attraktive Medaillen geben. Eine ausgewogene Sportlerversorgung gehört ebenso dazu wie das Stück Kuchen und ein Kaffee zum kleinen Preis.
Auf eine Zeitnahme wird der Veranstalter in diesem Jahr verzichten. Die schon beschafften Pokale werden unter den Startern verlost und die Anmeldung ist bis kurz vor dem Startschuss offen.
Weitere Informationen erhalten Neugierige über die Internetseite des Ausrichters www.sportclub-laage.de oder bei andre.stache@web.de.

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Das Foto zeigt „EURAWASSER-Läufer“ vergangener Jahre. Foto: Ralf Sawacki

Laager Läufer waren endlich wieder auf der Insel

Nach unendlich langen 10 Monaten konnten Läuferinnen, Läufer und auch einige Walker der Laager Laufgruppe endlich wieder einmal Inselluft schnuppern und erlebten ein intensives Kurztrainingslager in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Im Haus Kranich, einer Einrichtung der Geistlichen Stiftung St. Georg & St. Spiritus Pasewalk,  hatte die Leiterin des Hauses, Frau Sonja Maier, mit ihrem Team die perfekten Voraussetzungen geschaffen und damit die Grundlagen für das erfolgreiche Trainingslager erfüllt. Treppen- und Ausdauerläufe, Sprints am Strand, Kraftübungen zur Stärkung der Arm- und Rückenmuskulatur  und Koordinationseinheiten sorgten für eine tolle Stimmung im Team und natürlich zufriedene Gesichter beim Trainerteam. Ohnehin spielte die Ostsee und der Strand auch bei diesem Trainingslager eine wichtige und zentrale Rolle. Zudem wurde Gesprächen und gemeinsame Spaziergängen viel Zeit eingeräumt, so dass sich alle in dieser Gemeinschaft zu Hause fühlen konnten.

Die Fotos zeigen Teilnehmer des 1. Sommertrainingslagers 2021und Aktive beim wettkampfspiel am Strand. Fotos: Ralf Sawacki


Genauso wichtig war für alle die ausgewogene und reichhaltige Sportlerverpflegung, die das Küchenteam den Aktiven mehrmals am Tag zubereitet hatte und in einen Grillabend gipfelte. Damit das alles so perfekt ablaufen konnte, wurden die notwendigen Einschränkungen gerne in Kauf genommen. Mundschutz im Hotel, Abstandsregeln und täglich mehrmalige Hand-Desinfektionen waren dabei genauso selbstverständlich wie die tägliche Testung auf das uns nun schon fast überpräsente Coronavirus. Am Ende waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll des Lobes und eine Demut und Dankbarkeit begleitete die traditionelle Abschlussrunde. Vielleicht war dieses Trainingslager der Start in ein Leben, das alle so sehr vermisst haben.

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Abendportfest im Jahnstadion mit Laager Laufnachwuchs

Beim  Nachwuchs-Abendsportfest des SC Neubrandenburg starteten 8 Mädchen und Lennox Raith im Neubrandenburger Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, für die Farben des Sportclubs Laage, bei hochsommerlichen Temperaturen.
Obwohl die Wettkampfstrecken über 600 und 800 Meter für die Ausdauersportbegeisterten Nachwuchsathletinnen und – athleten viel zu kurz waren, konnten die Recknitzstädter absolut überzeugen.
Allen voran die noch 12-jährige Pia Amelie Behn. Nach einem beherzten Start und großem Kampf spurtete die Liessowerin als Gesamtzweite ihres Wettkampfes nach 2;02,57 Minuten nach 600 Metern ins Ziel und belegte in ihrer Altersklasse den 1. Platz. Bronzeplätze erkämpften zudem die 15 -jährige Juliane Göllnitz (2;42,05 min) in ihrem 800 Meter Lauf und die 12-jährige Johanna Heuck, im 600 Meter Rennen, nach 2;09,43 Minuten. Sehr ordentlich ist die Leistung der 11-jährige Pia-Joelina Boldt zu bewerten. Nach 2;08,01 min lief die Schülerin, nach 600 Metern, ins Ziel. Der ebenfalls noch 12-jährige Lennox Raith spurtete in der Klasse der 13-jährigen Jungen über die gleiche Distanz nach 2;06,57 Minuten ins Ziel. Nach 2;49,10 Minuten beendete Paula Pommerehne ihren 800 Meter Lauf nach großem Kampf und konnte mit diesem Ergebnis im Feld der Clubläuferinnen aus Neubrandenburg mitlaufen. Für die Teilnehmer des Sportfestes war die Veranstaltung wie ein Geschenk. Alle waren mächtig stolz und glücklich, endlich wieder Wettkampfluft schnuppern zu dürfen und natürlich machte die Veranstaltung richtig Lust auf viel mehr.

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Das Foto zeigt Johanna, Pia und Juliane (v.l.) nach ihren Läufen. Foto: André Stache

Sportabzeichen-Tag lässt keine Wünsche offen

Bei besten äußeren Bedingungen trafen sich Sportlerinnen und Sportler des Sportclubs Laage, Familienangehörige und Freunde derer zum Sportabzeichen-Trainingstag auf der Recknitzkampfbahn. Es galt endlich wieder aktiv zu sein. In Gruppen mit Freunden und ganz viel Spaß. Wohl wissend, dass Sport im Freien kein Infektionstreiber ist, denn das beweisen Studien zur Aerosolbelastung. Für den Trainingstag  organisierte das Trainerteam der Laager Laufgruppe fünf  Stationen, um die Teilnehmer auf der Anlage zu entzerren und damit Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Neben den traditionellen Laufangeboten, dem Weitsprung, Seilspringen und Schlussweitsprung konnten die Kinder sich beim Ballwurf erproben. Allerdings war das für manch eine Zweit- oder Drittklässlerin Neuland. Sie hatten den 200 Gramm schweren Lederball vorher noch nie in der Hand gehalten.  Aber Training ist nun einmal alles! Unbedingt erwähnenswert ist ein Sportpolitischer Fakt, der von allen Teilnehmern sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Vor den sportlichen Aktivitäten stellte sich für die Laager Clubsportler Besuch ein. Der Geschäftsführer des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Haverland, überreichte  den Laager Clubsportler*innen in Gegenwart des Geschäftsführers des Kreissportbundes, Uwe Neumann, unter dem Beifall der Anwesenden Sportlerinnen und Sportler die Anerkennungsurkunde für das Erreichen des 3.Platzes beim Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb 2020. Extra aus Schwerin angereist, zeigte sich der Geschäftsführer des Landessportbundes sehr beeindruckt und sparte überhaupt nicht mit Lob für die Aktivitäten des SC Laage, rund um das Deutsche Sportabzeichen.

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Die Fotos zeigen Torsten Haverland, den 2.Vorsitzenden des SC Laage, André Stache und Uwe Neumann. Und die Einweisung von Johanna beim Schlussweitsprung. Foto Ralf Sawacki.

McDonald’s ist einfach gut

Mit einem tollen Präsent überraschte der Restaurantmanager des Schnellrestaurant McDonald’s aus Güstrow, Ronny Behn,  die Mädchen der Laager Laufgruppe in den zurückliegenden Tagen. Nach dem Vereinstraining überreichte er hochwertige Wettkampfshirts an die Athletinnen. Nach Monaten unfreiwilliger Wettkampfpause sind nicht wenige Mädchen aus ihren Shirts herausgewachsen und jede Mutti weiß, dass Kinder und Jugendliche permanent neu und damit passent eingekleidet werden müssen. Für den SC Laage kommt dazu, dass mit der Bereitstellung dieser Shirts die Vereinskasse nicht belastet wird. Deshalb bedankt sich der Sportclub Laage bei Herrn Behn außerordentlich. Besonders in der aktuellen Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt, ist es einfach toll, dass sich Menschen und Institutionen aufmachen und die ehrenamtliche Arbeit und damit den Vereinssport unter die Arme greifen. Und das geht bestimmt allen Vereinen unseres Landes so.

Das Foto zeigt Laager Laufmädchen in ihren neuen Shirts und Ronny Behn. Foto: Katja Beu


Es braucht Einrichtungen und Unternehmen, die Vereine sponsern. Dabei ist es unwichtig, ob es mit finanziellen oder mit anderen Mitteln erfolgt. Das erklärte Ziel des Sportclubs Laage, Sport auf hohem Niveau zu präsentieren, wird durch das Schnellrestaurant McDonald’s und insbesondere durch seinen Restaurantmanager, Ronny Behn, untermauert. Für dieses Engagement bedankt sich der Vorstand des SC Laage!

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Sportlich den Kindertag gefeiert

Der Kindertag wird tatsächlich auf der ganzen Welt gefeiert. Immerhin gibt es den Kindertag in über 145 Ländern. Je nach Tradition, aber immer an einem anderen Datum. In Deutschland wird der Kindertag sogar zweimal bejubelt. Das hat mit der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland  zu tun, die bis vor dreißig Jahren  in Ost und West geteilt war. Der Kindertag soll dabei auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam machen. Auf Initiative der Laager Nachwuchsübungsleiterin, Katja Beu, starteten zwanzig Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe am Internationalen Kindertag, am 01. Juni 2021, bei einem virtuellen Deutschland weit ausgeschriebenem  Lauf. Die Kleinsten liefen dabei 1500 Meter und wussten dabei durchaus zu überzeugen. Sehr stark präsentierte sich die Paola Alegra Paeschke. Die fast 9-jährige  beendete ihren Lauf nach 6,53 Minuten. Über die doppelt solange Distanz, also 3000 Meter, beeindruckte die 15-jährige Lena Pommerehne. Nach 11,54 Minuten lief die Schülerin ins Ziel.Mit diesem vereinsinternen Lauf präsentierte sich der Sportclub Laage im Feld der kinderfreundlichen Kommunen unseres Landes, denn in vielen deutschen Städten finden Veranstaltungen statt, in denen Kinder im Mittelpunkt stehen.

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Das Foto zeigt die sportlichen Kinder der Laager Laufgruppe. Foto: Katja Beu

Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb des Jahres 2020

Für den Sportclub Laage war das Engagement, bezogen auf das Sportabzeichen-Jahr 2020, wieder ein Erfolg. Im Wettbewerb der Sportvereine bis 200 Mitglieder konnten die Clubsportler in der Endabrechnung den 3.Platz erkämpfen und damit zufrieden Bilanz ziehen. Immerhin haben im zurückliegenden Jahr 43,62 % aller Mitglieder die begehrte Auszeichnung erworben. Die Platzierung in den verschiedenen Kategorien berechnet sich dabei immer aus der Summe der erfolgreichen Sportabzeichen-Prüfungen im prozentualen Verhältnis zur  Anzahl der Vereinsmitglieder. Nachdem die zentrale Auszeichnungsveranstaltung schon im letzten Jahr, aufgrund der Corona Pandemie, nicht stattfinden konnte, wurde diese auch in diesem Jahr absagt. Für die siegreichen Sportvereine planen die Organisatoren des Wettbewerbs die Durchführung der Auszeichnungen im Rahmen anderer Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2021. Allerdings wurden die Prämien bereits schon jetzt ausgezahlt, und diesen zusätzlichen Geldsegen können auch die Sportlerinnen und Sportler des SC Laage gut gebrauchen. Der Vorstand des SC Laage bedankt sich auf diesem Wege bei allen Mitgliedern die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Das Preisgeld wird, wie in den zurückliegenden Jahren, in vollem Umfang in die Vereinsarbeit des SC Laage fließen. Wichtig ist zu wissen, dass der landesweite Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb seit 2015 in Mecklenburg-Vorpommern durch den Landessportbund M-V e.V. (LSB) und seine Partner, dem Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), durchgeführt wird und immer mehr an Beliebtheit gewinnt.

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Das Foto zeigt Joelina, Marcel und Lennox Raith mit ihren Sportabzeichen-Urkunden. Foto: Ralf Sawacki

Trainings-Kinderlauf lockte ins Stadion

Der besonderen Corona-Situation geschuldet, musste der Kinderlauf der Laager Wohnungsgesellschaft, vereinsintern, im Stile einer Trainingseinheit durchgeführt werden. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch und die Mädchen und Jungen überzeugten mit wirklich tollen Leistungen bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Um den Überblick nicht zu verlieren, organisierte das Übungsleiterteam die 7 Wettkampfläufe direkt auf der Recknitzkampfbahn, denn auf Grund der personellen Einschränkungen war an den Einsatz zusätzlicher Streckenposten nicht zu denken. Während die Jüngsten nur eine Stadionrunde, also 400 Meter, liefen, beeindruckten die „Großen“ mit der Bewältigung von 3 oder gar 4 Stadionrunden. Vor den Wettkämpfen um die Pokale in den unterschiedlichen Altersklassen hatten die Organisatoren zuerst einen Start von Kindern organisiert, der den Jüngsten zeigen sollte, worum es geht. Zehn bis zwölfjährige Mädchen und Jungen boten den Anwesenden dabei die perfekte Unterhaltung. Anstrengungsbereitschaft, Kampf um jeden Meter und natürlich der Sieg über den inneren Schweinehund wurden durch die schon sehr erfolgreichen Kinder sportlich ausgedrückt und das Staunen in vielen Gesichtern war nicht zu übersehen. Im Ziel waren aber wieder alle Kinder Sieger. Nachdem erfolgreichen Wettkampf erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Medaille und eine Startertüte mit tollem Inhalt. Die Besten durften sich zudem über einen Pokal freuen und präsentierten diesen stolz ihren Eltern und Geschwistern. Ein besonderer Dank gilt am Ende der Laager Wohnungsgesellschaft. Seit vielen Jahren unterstützt das Unternehmen den Laager Kinderlauf und darf stolz von sich behaupten, in Laage etwas zu bewegen. Ebenfalls nun schon traditionell unterstützte das Schnellrestaurant McDonald’s mit seinem Restaurantmanager, Ronny Behn, die Nachwuchsveranstaltung der Laager Laufgruppe.

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Die Fotos zeigen der Start der 5-jährigen Jungen und die schnellsten 9-jährigen Mädchen. Fotos: Ralf Sawacki

Militärdekan Johannes Wolf verlässt die Militärseelsorge

Nach mehr als 10 Jahren verlässt der Evangelische Standortpfarrer des Fliegerhorstes Laage, Johannes Wolf, seine Soldaten und blickt zufrieden und dankbar zurück. Militärdekan Wolf kann wirklich stolz auf seine Arbeit sein. Er hat die Kirche den Soldaten nahe gebracht und dabei nie den Zeigefinger erhoben. 10 Jahre Militärpfarrer, das sind fast 80 Rüstzeiten mit Soldaten und auch deren Familien. Das sind mehr als 100 Andachten und Gottesdienste, Seelsorgeläufe, Familienfußballtage und Bastelnachmittage auf dem Fliegerhorst. Und selbstverständlich sind es nicht zu zählende Seelsorgegespräche und Besuche in den Einheiten. In den vergangenen vier Jahren war der 54-jährige Seelsorger zudem für die Ausbildung der Mitarbeiter des Dekanates Berlin zuständig, und als Stellvertretender Leitender Militärdekan führte Johannes Wolf auch die Pfarrämter im Osten Deutschlands zum Teil durch stürmische Zeiten. In einem Gottesdienst, in der Stadtkirche Laage, verabschiedete sich der Seelsorger, Corona bedingt, nur von einigen Dutzend persönlich anwesenden Gästen unter denen sich auch der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“, Oberst Joachim Kaschke, und der Leiter des Evangelischen Kirchenamtes für die Bundeswehr, Matthias Heimer, befanden. Aber er hat Spuren hinterlassen und sicherlich wird nicht nur seine immer perfekt gespielte Musik fehlen. Auch seine ihm eigene Art wird mancher vermissen. Aber irgendwo wird man sich wieder sehen, denn der Theologe ist nicht aus der Welt. Er, der Mecklenburg nur im Urlaub, während seiner drei Auslandseinsätze oder bei Dienstreisen verlassen hat, wird in wenigen Tagen als Gefängnisseelsorger seinen Dienst in Bützow antreten. Als Leiter des Evangelischen Miliärpfarramts Laage war der Geistliche, neben dem Fliegerhorst in Laage, für die Standorte Sanitz, Prangendorf, Gubkow, Warbelow, Bad Sülze, Neubrandenburg, Waren und Cölpin zuständig. Ein besonderer Dank gilt abschließend der Christophorus Kirchgemeinde Laage. Durch das besondere Engagement der Verantwortungsträger der Gemeinde konnte der Verabschiedungsgottesdienst unter strengsten Corona-Vorgabe in der Laager Stadtkirche stattfinden

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Militärdekan Peter Schmidt, Militärdekan Johannes Wolf und den Militärgeneraldekan Matthias Heimer (v.l.). Foto: André Stache

Sportclub bedankt sich für Zusammenarbeit

Immerhin 25 Jahre war Kerstin Ernst, als Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung Laage, auch für die Sportstätten der Stadt zuständig. Für die ehrenamtlich im Sport agierenden Übungsleiter war Frau Ernst oft der 1.Ansprechpartner und auch Unterstützer bei der Durchführung von Sportveranstaltungen, bei der Umsetzung der Hallen-Nutzungspläne und den dazugehörigen kleinen und großen Sorgen. Nun, nach der Umstrukturierung der Aufgabenbereiche ist diese Zusammenarbeit mit den Vereinen für Frau Ernst nicht mehr gegeben. Der Vorstand des Sportclubs Laage wollte aber unbedingt das Schaffen von Frau Ernst in diesem Bereich rückblickend würdigen und nutzte in den zurückliegenden Tagen die Gelegenheit für einen Besuch bei der engagierten Mitarbeiterin der Laager Stadtverwaltung.
Im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Laage, Holger Anders, überreichte der 1. Vorsitzende des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, den Ehrenpreis des Vereins an Frau Ernst. Neben dem personalisierten Glaspokal erhielt die zu Ehrende zum Dank einen Blumenstrauß und ein kleines Präsent. 

„Das ist eine Geste, mit der wir unsere Wertschätzung für die jahrelange Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen wollen“, unterstrich Uwe Michaelis sein Anliegen und wünschte der Geehrten Gesundheit und Kraft für ihr neues Tätigkeitsfeld.

Sportclub Laage

Das Foto zeigt Kerstin Ernst nach der Ehrung. Foto: André Stache

Übungsleiterausbildung in Zeiten von Corona und Abstand

Für Vierzehn motivierte, angehende oder schon erfahrene Übungsleiter organisierte der Kreissportbund Landkreis Rostock e.V. in den zurückliegenden Tagen einen Übungsleiter-Grundkurs in der  Bolzakademie Bargeshagen . Bis zum letzten Tag mussten sich die Teilnehmer*innen gedulden, um ihre Sachen zu packen und die Ausbildung anzutreten. Letztendlich hatte das Gesundheitsamt klare Vorgaben ausgegeben und die Umsetzung erforderte viel Engagement und kostete zusätzliches Geld. Täglich wurden alle Teilnehmer*innen und auch die Referenten auf das Corona Virus getestet, die Abstandsgebote wurden durch eine umgestaltete Sitzordnung im Seminarbereich erzielt und natürlich war das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung Pflicht.  Allerdings hielt das keinen der Teilnehmer*innen ab, jeden Tag motiviert anzureisen und die vielen Informationen „aufzusaugen“. Viele praktische Einheiten sorgten außerdem für Spaß und – bei den allermeisten – für heftigen Muskelkater.

Das Foto zeigt Katja Beu vom SC Laage. Auch Katja hat den Grundkurs Übungsleiter C mit Erfolg gemeistert. Foto: Ralf Sawacki

Ohnehin waren die äußeren Bedingungen in der Bolzakademie Bargeshagen nahezu perfekt. Vielleicht waren die theoretischen Ausführungen für einige der angehenden Übungsleiter aus den Bereichen Voltigieren, Radsport, Rettungsschwimmen, Bogenschießen, Kinder-und Laufport zu sehr Fußball-lastig , aber die Ausbilder erreichten die Lehrgangsteilnehmer immer wieder mit vielen tollen, praktischen Inhalten. Am Ende der fünf sportlichen Tage durften sich alle Lehrgangsteilnehmer einer Prüfung stellen. Und alle bekamen vom Geschäftsführer des Kreissportbund Landkreis Rostock e.V., Erik Kerkow, bescheinigt, den Übungsleiter-Grundkurs erfolgreich beendet zu haben. Katja Beu vom Sportclub Laage erklärte nach dem Lehrgang: „Jetzt gilt es, das erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen und für einige sicherlich auch die Möglichkeiten einer weiteren Trainerausbildung auszuschöpfen.“ Und genau damit traf die agile Übungsleierin den Nerv aller Teilnehmer*innen.

ast

Das Internationale Frühlingssportfestival ist Geschichte

Das 1. Mai-Wochenende nutzten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe intensiv, um in Kleinstgruppen nach Vorgaben der Behörden ihre Leistungen zur Erfüllung des Internationalen virtuellen Frühlingssportfestival zu erbringen. Zur Umsetzung erklärte das Übungsleiterteam: „Mit der Einhaltung der derzeitigen Vorgaben im Umgang miteinander sind alle Läufer*innen vertraut. Sie prägen derzeit nicht unwesentlich den Sport und haben im Umgang miteinander an Bedeutung gewonnen.“ Fakt ist aber auch, dass Studien zur Aerosolbelastung im Freien beweisen, dass Sport kein Infektionstreiber ist. Und irgendwie war die Umsetzung schon skurril. An allen Ecken der Stadt tauchten die Gruppen, zum Teil zeitgleich, aber ohne sich zu begegnen auf, und alle verfolgten ihr persönlich gestecktes, sportliches Ziel. Während die Nordic Walker über Feldwege durch die Natur „stapften“, absolvierten die etwas Ambitionierteren ihren 10 Kilometerlauf in Richtung Kobrow. Hier ließ es die 15-jährige Juliane Göllnitz richtig krachen. Nach 46,04 Minuten beendete die Schülerin ihren Lauf.

Das Foto zeigt Lara, Pia, Hannah und Emi (v.l.)  nach dem 1000 Meter Lauf. Foto: Ralf Sawacki


Die Jüngsten sprinteten ihren 1 Kilometer Wettkampf auf der Bahn im Stadion und die 11-jährige Johanna Heuck konnte sich nach ganz starken 3,54 Minuten als Schnellste feiern lassen. Außerdem liefen Familien ihr 5 Kilometer Rennen im Stadtwald – so wie fast jeden Sonntag. Am Tag der Arbeit waren gegen 10 Uhr die ersten Sportler*innen gestartet und am späten Sonntagnachmittag kam das letzte Ergebnis im Meldebüro an und das Übungsleierteam konnte zufrieden feststellen, dass fast alle ihre persönlich gesteckten Ziele geschafft hatten. Hervorzuheben ist auch, dass einige Aktive ihre persönlichen Wettkämpfe gegen den inneren Schweinehund und die Uhr in Rostock, Güstrow, Schwaan und Groß Lantow absolvierten und auch mit ihren Leistungen zum Erfolg der sportlichen Aktion beigetragen haben. Abschließend gilt schon jetzt der Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) ein besonderer Dank. Die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen hatte auch diesen virtuellen Wettkampf unter dem Motto initiiert, „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Fest steht für die Laager Clubläufer schon jetzt. Bei der nächsten Gelegenheit sind alle wieder dabei!

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Internationales virtuelles Frühlingssportfestival ist gestartet

Darauf haben nicht wenige Mitglieder der Laager Laufgruppe gespannt gewartet. Die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) hat das Internationale virtuelle Frühlingssportfestival 2021gestartet. Auf Grund der sehr guten Erfahrungen mit den polnischen Organisatoren um den Cheforganisator Sebastian Szych entschlossen sich innerhalb weniger Stunden mehr als fünfzig Ausdauersportler zur Teilnahme an diesem Event. Und mit dem 3. Start erlebt die Laufserie nun schon eine kleine Tradition.                Innerhalb von zwei Wochen haben die gemeldeten Aktiven nun die Möglichkeit, drei ausgewählte Konkurrenzen zu absolvieren. Und das Angebot kann sich durchaus sehen lassen. Die Läufer*innen können sich auf einer der drei angebotenen Laufstrecken (1 km, 5 km und 10 km) messen. Aber es besteht auch die Möglichkeit  sich beim 10 km Radfahren oder auf der 5 Kilometer Walking Distanz zu vergleichen.

Das Foto zeigt Michael Heuck, der zum 3.Mal beim Internationalen virtuellen Ausdauersportfestival startet. Foto: Ralf Sawacki


Dabei können Neulinge sicherlich auch erfahren, welche tollen Möglichkeiten diese Aktivitäten als Ausgleichssportarten bieten. Die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen hat auch diesen virtuellen Wettkampf unter dem Motto initiiert, „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Für die Ausdauersportler aus Laage ist es ein kleiner Abstecher vom monotonen Trainingsbetrieb. Und alle sind ausnehmend dankbar für die Gelegenheit, auf diese Weise „International“ aktiv zu werden. Denn nach Abschluss der sportlichen Aktion wird die Ruchowa Akademia Zdrowia alle Teilnehmer traditionell mit beeindruckenden Medaillen und Shirts ehren und die Veranstaltung zu einem Erlebnis machen, das ganz besonders in Erinnerung bleibt.                    Wenn man der derzeitigen Pandemie-Lage etwas positives abgewinnen kann, dann ist es die Tatsache, dass besonders die Sportler*innen demütig geworden sind. Mit der Teilnahme am Sommer- und  Herbstsportfestival im zurückliegenden Jahr wurde den Clubläufer*innen einiges geboten und vielleicht haben einige erkannt, dass partnerschaftliche Aktivitäten den Zusammenhalt absolut stützen.

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Traditionsfußballteam zum ersten Mal eingekleidet

Seit sechs Jahren tummelt sich unter dem Dach des Sportclubs Laage eine Traditionsfußballmannschaft. Ehemalige Fußballspieler treffen sich in unregelmäßigen Abständen, um gemeinsam Fußball zu spielen, sich auszutauschen oder bei kleineren offiziellen Veranstaltungen „Wettkampfluft“ zu schnuppern. Die zum Teil schon sehr lebenserfahrenen Herren nutzen dann die Gelegenheit und präsentieren sich und ihren Verein bei diversen Volkssportfußballturnieren, wie dem Laager St. Florian-Cup oder beim City Sport x-mas Turnier in der Bolzarena Bargeshagen, das ausschließlich caritative Ideen verfolgt Auch bei Kleinfeldfußballturnieren der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage und bei den Familienfußballtagen der Evangelische Militärseelsorge war das Team präsent. Ohnehin sind die Unterstützung sozialer, caritativer oder sportlicher Veranstaltungen die klar definierten Ziele der Sportler. Und auch die Weiterentwicklung und Pflege der wachsenden Tradition des Sportclubs Laage haben sich die Kicker auf ihre Fahnen geschrieben.

Das Foto zeigt Marcel Raith (li.) und Raimo Bahr in und mit den neuen Shirts. Foto: Ralf Sawacki

In Absprache mit dem geschäftsführenden Vorstand wurde dem Team nun erstmalig eine eigene „Kluft“ zur Verfügung gestellt. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Hauptsponsor des Sportclubs Laage, EURAWASSER, und dem Sportfachgeschäft, City-Sport, aus der Rostocker Innenstadt. Dass beide Unternehmen das Trikot zieren, ist natürlich selbstverständlich und macht die Sportler sehr stolz. Den Fußballern ist es ein außerordentliches Bedürfnis, den Freunden und Förderern danke zu sagen, denn ohne die Unterstützung wäre das Traditionsteam des SC Laage immer noch ein „bunter Haufen“.

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SC Laage ehrt seine Sportler des Jahres trotz Corona

Vereinsveranstaltungen, Wettkämpfe, Vorstandssitzungen und sogar ein geregelter Trainingsbetrieb sind zurzeit nicht möglich und nun werden auch Stimmen laut, die hinterfragen, wie sinnvoll Vereinssport überhaupt ist. Der Sportclub Laage hält für sich an seinem Bemühen fest, seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern ein Stück Heimat zu bewahren. Dazu gehörte auch die Ehrung der Sportler des Jahres 2020. Natürlich war absehbar, dass eine Würdigung in Form einer Vereinsveranstaltung kaum möglich ist. Deshalb entschied sich der 1.Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis, auf die zu Ehrenden zuzugehen und die Ehrung in kleinstem Rahmen vorzunehmen.
Bei den Frauen wurde Kathleen Maag als Sportlerin des Jahres 2020 gekürt und geehrt. Ihr gelang es, bei der einzigen Meisterschaft, im 10 Kilometer Straßenlauf, in Lubmin den Landesmeistertitel zu erkämpfen. Zudem konnte sie sich mit ihrer Siegerzeit von 44,05 Minuten in die Landesbestenliste bei den über 40-jährigen Frauen platzieren. Die Mutter von vier Söhnen ist besonders im Training ein absolutes Vorbild für alle und trägt ihre Vereinsmitgliedschaft stolz nach außen. Der Sportler des Jahres wurde Ricardo Wendt. Der fast 18-jährige konnte im selben Wettkampf die Bronzemedaille in der Klasse der unter 18-jährigen jungen Männer erkämpfen. Seine Zeit, von 37,08 Minuten, reichte zudem für einen Eintrag in die Deutsche Bestenliste. Auch Ricardo zeichnet zudem herausragende Trainingsbereitschaft und -einstellung aus. Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht die Athleten und wünscht ihnen auch zukünftig Gesundheit, Glück und Erfolg.

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Das Foto zeigt Kathleen und Ricardo. Foto: Ralf Sawacki

Marathon um Laage – Erlebnis und auch Qual

Zwei Frauen und fünf Männer, allesamt Mitglieder der Laager Laufgruppe, hatten sich kurz vor Weihnachten ein Ziel gesetzt:  „Wir laufen einen Marathon, im Zuge der Landesmeisterschaften in Ueckermünde. Einige erfahrene Marathonis, wie Bernd Jänike oder Peter Zettel, wussten genau was auf sie zukommt. Neulinge, wie Ole Reinholdt, Marcel Raith, Jan Menge, Katja Beu und Sophia Heuck, beschäftigten sich mit speziell für sie angelegten Trainingsplänen. Aber gleich war für alle das umfangreiche 14 Wochen Programm. Unglaublicher Wille, Anstrengungsbereitschaft und die Kraft sich 14 Wochen lang, fast täglich zu motivieren aktiv zu werden, denn Hunderte Trainingskilometer und unendlich viele Stunden, die dem Fitnessprogramm und der Stabilität geschuldet waren, müssen absolviert werden.

Das Foto zeigt echte Haudegen im Ziel bei der Analyse des Laufes. Peter Zettel (59 Jahre) und Bernd Jänike (55). Foto: Christine Boldt


Aber dann das. Wenige Tage vor dem Start kam dann die Absage der Veranstaltung. Aber alle waren sich einig. Der ganze Aufwand darf nicht umsonst gewesen sein. Mit den Vereinsverantwortlichen wurde ein Plan ausgearbeitet, der einen Marathonlauf in Laage als Ziel hatte. Und selbstverständlich mussten alle davon ausgehen, dass ein Lauffest in Form eines echten Volkslaufes, in der derzeitigen Situation unmöglich war. Es galt, individuell zu agieren. Am Marathon Tag starteten alle bei nicht ganz einfachen Bedingungen, um 10.00 Uhr, um auf einem windanfälligen Rundkurs die 42,195 Kilometer abzuspulen. Immer wieder Nieselregen, gelegentliche Schauer und heftiger Norddeutscher Gegenwind prägten den äußeren sportlichen Rahmen. Drei Mal liefen die Athleten von Pinnow nach Laage über die Breesener Straße in Richtung Feuerwehr, zum Fischteich über Wardow Fünfer nach Wardow, in Richtung Kobrow und dann nach Pinnow. Nur Katja Beu machte es ganz anders. Sie lief ganze 106 Stadionrunden auf der Recknitzkampfbahn. Sicherlich waren die Zieleinläufe nicht euphorisch. und die persönlichen Fachgespräche im Anschluss an die Läufe fanden leider auch nicht statt. Trotzdem, die Laager Laufgruppe ist auf ihre Marathonläufer mächtig stolz und kann feststellen, dass nicht wenige Teil dieses Projektes waren. Einige unterstützten mit gemeinsamen Trainingsläufen, während andere mit großem Respekt die Aktivitäten verfolgten. Letztendlich ist es eine unglaubliche Leistung und diese bleibt für die meisten Menschen unerreichbar.

SC Laage

Die Ergebnisse der Marathonis:
1. Peter Zettl (3;24,03 h)
2. Ole Reinholdt (3;26,44 h)
3. Bend Jänike (3;27,50 h)
4. Marcel Raith (3;35,10 h)
5. Jan Menge (3;59,22 h)
6. Sophia Heuck (4;24,19 h)
7. Katja Beu (4;50,41 h)

Vereinspreis würdig an den SC Laage übergeben

Trotz aller notwendigen Einschränkungen, Abstandsgebote und auch fehlender persönlicher Aufmerksamkeitsgesten überreichte die  Präsidentin des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Prof. Dr. Kristin Behrens, den Vereinspreis des Verbandes an den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis, sehr würdig.
Nach der Begrüßung durch den Bürgermeisters der Stadt Laage, Holger Anders, würdigte die Verbandsvertreterin im Ratssaal des Rathauses der Stadt Laage die Leistungen der Laager Laufgruppe. Neben der Mitgliederentwicklung waren die bunten, sportlichen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen, trotz Corona, in den zurückliegenden Monaten für die Entscheidung des Präsidiums begründend. Aber auch die Organisation vieler Veranstaltungen wie Freizeiten, Trainingslager und Laufveranstaltungen und besonders der Laufcup-Abschlusslauf überzeugte das Führungsgremium des LVMV. Frau  Prof. Dr. Behrens erklärte dazu im Vorfeld in einem offenen Brief an alle Vereine des Verbandes:“Wir vergeben unseren Vereinspreis bereits zum fünften Mal. Das LVMV-Präsidium hat sich in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung an den SC Laage zu vergeben. Der Verein zeichnet sich durch ein hohes Engagement im Kinder- und Jugendbereich aus. Zudem ist der SC Laage besonders aktiv im Laufbereich/Laufcup und wirkt weit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus.“

Das Foto zeigt Frau  Prof. Dr. Behrens, Uwe Michaelis, Holger Anders  und den Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe, André Stache. Foto: Siglinde Seidel


Der 1.Vorsitzende des SC Laage, Uwe Michaelis, bedankte sich für die außergewöhnliche Ehrung und versicherte seinerseits, dass das ehrenamtliche Engagement der Laager Clubsportler nicht nachlassen wird.
Der Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVMV) hat zurzeit fast 6.000 Mitglieder, die in mehr als 80 Vereinen organisiert sind. Im Zuge der Traditionspflege hat sich der Verband auf seine Fahnen geschrieben, in jedem Jahr einen Verein mit dem Vereinspreis zu ehren. Im Zuge dieser Ehrung darf sich der auserkorene Gewinner neben dem Pokal über eine Prämie in Höhe von 1000,00 Euro freuen.

SC Laage