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Laager Laufgruppe unterstützt Projekt für die Tafeln

Unter dem Motto: „LAUF FÜR DIE REGION“, starteten der Rostocker Citylauf e.V. , die Ostseesparkasse Rostock und die PS-Lotterie eine Spendenlaufaktion für die Tafeln in Güstrow, Teterow, Rostock und Bad Doberan. Gerade in der derzeitigen Coronakrise benötigen diese jede Unterstützung. Neben dem zu zahlenden Startgeld spendete die OstseeSparkasse Rostock und die PS-Lotterie 7 Euro für jeden Teilnehmer an diesem Lauf. Da diese Aktion auf den Tag des Rostocker Citylaufes terminiert war, der wie viele andere Veranstaltungen verschoben worden ist, nutzten die Laager Läuferinnen und Läufer das caritative Projekt, um Gutes zu tun und sportlich aktiv zu bleiben. Immerhin starteten für die Aktion 77 Läuferinnen und Läufer und 3 Walker aus der Recknitzstadt und drückten so dem Projekt ihren Stempel auf. Bei zum Teil sehr schönem Frühlingswetter konnten die Ausdauersportler die Natur genießen und noch ganz nebenbei Gutes tun. Außerdem war diese Aktion für einige Aktive eine Standortbestimmung und natürlich auch der Einstieg in die Wettkampfsaison. Denn besonders die Abgabe der gelaufenen Zeiten motivierte nicht Wenige selbst zu testen wo man denn nun so im Verhältnis zur Konkurrenz steht.

SC Laage

Das Foto zeigt Familie Blum. Foto: Stephan Blum

Erster Volkslauf nach ewig langer Zeit

Nach gefühlt einer Ewigkeit konnten Ausdauersportler der Laager Laufgruppe am Vormittag des Himmelfahrtstages ihrem Sport nachkommen und im Recknitztal einige Kilometer laufen. Der Recknitztallaufverein e.V. hatte dazu die Voraussetzungen geschaffen und die gesetzlichen Vorgaben geprüft, organisiert und eingeholt. In kleinen Gruppen konnten die fast vierzig Läuferinnen und Läufer pünktlich um 10 Uhr auf die Laufstrecken gehen und alle hielten sich bravourös an die Vorgaben. Direkt nach dem Start vor dem Gemeindehaus mitten im Ort  führten die unterschiedlichen Laufstrecken über kleine asphaltierte Nebenstraßen im Natur-und Vogelschutzgebiet Recknitztal und an dessen waldreichen Rändern, aber auch über Betonplatten sowie Wald und Feldwege im naturbelassenen Recknitztal. Auf den wunderschönen Naturstrecken konnten alle Läuferinnen und Läufer den Frühling genießen und der Teschower Stefan Grobbecker „erschreckte“ sogar ein Wildschwein, dass seinen Weg kreuzte. Da im Ziel am Gemeindehaus auf die übliche Nachbereitung, mit guten Gesprächen bei Kaffee, Saft und anderen Kaltgetränken ,  weitgehend verzichtet wurde, verabschiedete der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, sein Team mit einem kleinen Gastgeschenk und bedankte sich damit beim Gastgeber und dessen 1.Vorsitzenden, André Boniz, der gleichzeitig der Bürgermeister der Gemeinde Kavelsdorf-Eixen ist.

Das Foto zeigt Laager Laufkinder im Ziel. Foto: André Stache

Bravuröse Willensleistung – fast aus Trotz

Vor genau einem Jahr absolvierte der Liessower, Ronny Behn, seinen Halbmarathon  im Zuge des Rennsteiglaufes. Schon im Ziel wusste der damals 42-jährige Restaurant Manager, dass er im kommenden Jahr den Marathon dieser Traditionsveranstaltung laufen würde und ließ sich davon nicht mehr abbringen. Hunderte Trainingskilometer und unendlich viele Stunden, die dem Fitnessprogramm und der Stabilität geschuldet waren, ließ Ronny abgeklärt über sich ergehen und selbst die Absage der Veranstaltung vor sieben Wochen ließen seinen Plan nur ganz kurz wanken. Fast trotzig schilderte er seiner Trainingsgruppe:“Dann laufe ich meinen Rennsteigmarathon eben zu Hause!“ Am letzten Samstag war es dann soweit. Perfekt vorbereitet, startete der Modellathlet um 8.58 Uhr vor seinem Haus in Liessow. Unterstützt von seinem Laufpartner, Ralf Gaevert, der ihn 42,195 Kilometer mit dem Fahrrad begleitete, lief Ronny von Liessow in Richtung Laage, bis nach Wardow. Von dort ging es zurück Richtung Subzin, anschließend nach Diekhof, über den Schmooksberg. Von dort lief er, der mittlerweile von seiner Vereinskameradin Kathleen Maag begleitet wurde, wieder in Richtung Recknitz, um anschließend in Liessow sein Ziel zu erreichen Ganze 4;13,49 Stunden benötigte der 194 Zentimeter große Ausdauersportler für seinen Marathon und erntete dafür ganz viel Respekt aus seiner Trainingsgruppe. Die Laager Laufgruppe ist auf ihren Marathonläufer sehr stolz und kann berechtigt sagen, dass viele Laager Sportlerinnen und Sportler ein Teil dieses Projektes waren. Einerseits unterstützten nicht wenige seine Aktion mit gemeinsamen Trainingsläufen. Herausragend war hier das Engagement von Kathleen. Sie unterstützte Ronny auf der 2.Hälfte und lief somit als Motivatorin selbst einen kompletten Halbmarathon. Gefühlt liefen beide Hunderte Runden über den Teterower Bergring und ließen auch sonst keinen Hügel im Recknitztal aus. Aber auch das Engagement an der Laufstrecke, vorbereitet und umgesetzt von Katja Beu und seiner Frau Petra, konnte sich sehen lassen. Für die Laager Laufgruppe bleibt am Ende nur ein Fazit: DAS WAR SPITZE,RONNY!

SC Laage

Das Foto zeigt Kathleen und Ronny im Ziel. Foto: Katja Beu

Wenn ein Strauß Blumen mehr sagt als Tausend Worte

Unter dem Motto: „Danke an unsere Helden“ ehrte die Ostseesparkasse Rostock in den zurückliegenden Tagen unter anderem Frau Katja Beu mit einem Blumengruß und einem PS-Lotterie-Jahreslos für ihr persönliches Engagement zum Wohle anderer Menschen. Dabei könnte Frau Beu mit vielen Aktivitäten aufwarten.

Das Foto zeigt Katja Beu nach ihrer Ehrung. Foto: André Stache

Allerdings ist in den letzten Tagen vielen Menschen in Laage besonders aufgefallen, dass die 36-jährige besonders viel Zeit und Material beim Nähen von Mund- und Nasenschutzmasken investiert hat. Und diese übergab die Mutter von drei Kindern dann kostenlos an Freunde, Bekannte und auch Mitgliedern ihres Sportvereins – dem Sportclub Laage. Katja Beu trägt ihre Situation, wie viele andere sicherlich auch, als Mutter mit allen anderen auferlegten Jobs mit viel Fassung und einem Lächeln und ist schon deshalb für viele ein Vorbild. Dass sie nun aus den Händen der Filialleiterin der Filiale der Ostseesparkasse in Laage, Frau Bianca Bretsch, diese besondere Geste und Ehre erfuhr, ist schön und macht mutig, denn ein kleiner Blumengruß sagt wirklich oft viel mehr als Tausend Worte.

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Eine neue Generation übernimmt

In Zeiten der Corona-Pandemie, wo kein Training stattfinden kann, hat man viel Zeit zum Nachdenken und kann die letzten Monate und Jahre Revue passieren lassen. So ging es auch Winfried Möller (55 J.), seit nunmehr 4 Jahren Abteilungsleiter der Volleyballer beim SC Laage. Er kam zur Ruhe und merkte, wie sehr dieser Job sein Leben und vor allem seine Freizeit in Anspruch nahm. Hinzu kamen körperliche Wehwehchen, die, trotz der langen Trainingspause, nicht weggehen wollten. So entschied sich „Winne“, den Job an die jüngere Generation abzugeben. Unter seiner Leitung feierte die Damenmannschaft des SC Laage mehrere Erfolge in der Landesklasse. Auch als die Digitalisierung diesen Sport erreichte, beispielsweise aus echten Spielerpässen wurden nämlich plötzlich Onlineprofile, bewahrte Winne den Überblick und kämpfte sich durch das neue System.
Er gibt den Job nun an den ambitionierten Jan Rösler (27 J.) ab, der mit überwältigender Mehrheit von den Volleyballern gewählt wurde. Jan ist seit gut einem Jahr bei den Volleyballern und war seither sehr aktiv bei allem, wo Manneskraft (Aufbau der Netze bei Spiel- und Turniertagen, Grillmeister beim Damenturnier) gebraucht wurde. Als gebürtiger Laageraner kennt er viele Leute, in und um seine Heimat, und wird von allen sehr geschätzt. In Sachen Hobbies ist Jan sehr vielfältig aufgestellt, klettern ist nur eins davon. Viele dürften ihn auch von „TonLaage“, dem „Kreativen Jugendtreff“ oder dem „Ersten Laager Fernsehen“ kennen. Er ist eine sehr engagierte Frohnatur. Nun möchte er sich auch organisatorisch mehr einbringen und sagt: „Ich freue mich auf die Herausforderung“. Wir freuen uns, dass du die Herausforderung annimmst und wünschen dir und der Abteilung Volleyball viel Erfolg für die Zukunft.

Geschrieben von Manuela Reichelt

Sportabzeichen-Wettbewerb mit starkem SC Laage

Auf Grund der derzeitigen Entwicklung der Corona-Pandemie in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Europa entschloss sich der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern die Ehrungsveranstaltung der Sieger des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2019 ersatzlos zu streichen. Das hieß aber noch lange nicht, dass die Prämierung der Sieger und Platzierten ausgefallen ist. Mit der Post erreichte die Geschäftsstelle des Sportclubs Laage in den vergangenen Tagen eine besonders erfreuliche Nachricht. Denn der Club aus der Recknitzstadt konnte im zurückliegenden Wettbewerbszeitraum den 2.Platz in der Wertung der Vereine mit bis zu 200 Mitgliedern erringen. Neben dem Glückwunschschreiben empfingen die Sportlerinnen und Sportler auch eine Ehrenurkunde und eine Geldprämie die in vollem Umfang in die Vereinsarbeit fließen wird und bestimmt ein Ansporn ist, auch in diesem Jahr noch aktiv zu werden, um vielen den Weg zum Deutschen Sportabzeichen zu ermöglichen.

Das Foto zeigt Sportabzeichen-Besitzer des Jahres 2019. Foto: SC Laage


Das Deutsche Sportabzeichen ist seit  68 Jahren anerkannt und per Gesetz als offizieller Orden geschützt. Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und für jedermann zugänglich. Der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern initiiert seit nun schon fünf Jahren einen landesweiten Sportabzeichen-Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem „Ostdeutschen Sparkassenverband“ (OSV). Seit fast fünfzehn Jahren legen Laager Sportler und Freunde der Leichtathletik die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen oder das Jugend- und Schülersportabzeichen ab und zeigen damit ihr Interesse für diese Auszeichnungen. Das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die amtliche Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Und jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden und die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach unterschiedlichen Altersstufen gestaffelt.

ast

Virtuell gelaufen und trotzdem total präsent

Am ersten Sonntag im Mai sollte der EURAWASSER – Waldlauf  im Laager Stadtwald seine 18. Auflage erleben. Aus bekannten Gründen musste auch dieser Lauf ausfallen, aber durch die Idee der Veranstalter bekam der Lauf einen Schub, der bestimmt viele Kenner der Laufszene verblüffte. Unter dem Motto: „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ präsentierten 64 Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe den Traditionslauf an 9 verschiedenen Orten in ganz Mecklenburg-Vorpommern, aber natürlich auch im Laager Stadtwald. Dabei gab es für die fleißigen Ausdauersportlerinnen und-sportler überschaubare Vorgaben. Zwei Aktive mit dem Mindestabstand und Rücksichtnahme auf die zahlreichen Waldbesucher. Wichtig war dem Organisatoren-Team mit dieser Aktion dem Hauptsponsor des Clubs ein kräftiges Dankeschön zu übermitteln. Denn wie fast jeder Verein und Verband in unserem Land ist auch der Sportclub Laage von der Partnerschaft mit starken Unternehmen abhängig. Und egal, wie wir zur Zeit unsere Situation sehen, es wird eine Zeit geben in der wir wieder unserem Tagesgeschäft folgen werden und dazu gehört auch der Vereinssport. Den Recknitzstädtern indes ist es sehr wichtig mit dieser Aktion allen Freunden und Förderern einen großen Dank für Ihre Unterstützung zu übermitteln.

ast

Das Foto zeigt Ronny Behn und André Bendschneider bei einem Lauf. Foto: Ralf Sawacki

Virtueller Wettkampf über fünf Wochen war ein Erfolg

Für Laufsportler war die trainingsarme Zeit durch die Einschränkungen der zurückliegenden Wochen dann erträglich, wenn die Eigenmotivation stark ausgeprägt ist oder Eltern oder Geschwister als Motivator zur Verfügung standen. Während einige Vereine, wie die LG SChwerin, Turbine Neubrandenburg oder Fiko Rostock virtuelle Laufziele vorgaben und diese zum Teil in beeindruckender Weise umsetzten, konnten die Mitglieder der Laager Laufgruppe ihre Trainingskilometer  sammeln und diese in virtuelle Wettkampfkilometer umwandeln. Nach fast fünf Wochen ist dieser Wettkampf nun Geschichte und im Zuge der Auswertung erlebten die Ideengeber und Organisatoren so einiges. Sehr positiv war die Anzahl derer, die sich diesem Spaßwettkampf stellten. Insgesamt ließen sich 69 Läuferinnen und Läufer in die Startlisten eintragen und meldeten ihre gelaufenen Kilometer. In der Endabrechnung stehen sage und schreibe  2.923,21 Kilometer. Und natürlich konnte manch einer so zeigen, was in ihm steckt. Andere liefen aus reinem Genuss in den Frühling. Letztendlich haben alle etwas für ihre Gesundheit getan und viele Stunden an der frischen Luft verbracht. In vielen Orten wie Rostock, Gelbensande, Stäbelow, Güstrow, Klein Lunow, Liessow, Breesen, Kronskamp, Dummerstorf und natürlich Laage waren viele der roten und leuchtend gelben Shirts der Laager Laufgruppe unterwegs und sorgten neben der Farbtupfer bestimmt auch für viele kleine Hoffnungsschimmer – ganz nach dem Motto: „Es geht immer weiter!“. Für die Übungsleiter ist natürlich die körperliche Leistungsfähigkeit das Wichtigste. Denn alle scharren mit den Hufen und möchten unbedingt wieder im Wettkampfmodus laufen.

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Das Foto zeigt Laager Läufer bei einem früheren Lauf im Stadtwald. Foto: Stella Grobbecker

Schweriner Schlosslauf auf den Dörfern um Laage ausgetragen

Auf Initiative des Organisationsteams der Laufgruppe Schwerin wurde aus dem diesjährigen Schweriner Schlosslauf eine besondere Challenge.  Die Aufgabe zur Teilnahme am  6. Schweriner Schlosslauf war denkbar einfach. Es galt, eine der 4 angebotenen Strecken zu laufen und sich dabei an folgende Regeln zu halten:
Maximal zu zweit laufen und den Abstand von 2 Meter einhalten. Und unbedingt in der Natur. Also nicht im Stadion oder gar auf dem Laufband. Nachdem der Lauf absolviert wurde, sendete jeder Teilnehmer  das Ergebnis dem verantwortlichen Übungsleiter, der dieses in die Landeshauptstadt zur engagierten Laufgruppe weiterleiten sollte. Das Echo der Laager Laufgruppe ließ nicht auf sich warten. Immerhin 42 Läufer und Läuferinnen liefen bei wunderschönem Frühlingswetter an den unterschiedlichsten Orten ihren Schweriner Schlosslauf. Und egal, von wo die Ergebnisse kamen, ob aus Breesen, Liessow, Kronkamp, Rostock oder Laage – alle beeindruckten mit außergewöhnlichen Leistungen. Die Ergebnisse wiesen erfreulicherweise auch nach, dass nicht wenige ihren Fitnessstand trotz der eingeschränkten Möglichkeiten halten konnten. Genauso wichtig ist für das Übungsleiterteam die Tatsache, dass von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu jeder Zeit, die zur Eindämmung notwendigen Vorschriften zur Vermeidung von Kontakten eingehalten wurden.

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Das Foto zeigt Katja Beu, die perspektivisch das Übungsleiterteam der Laager Laufgruppe bereichern möchte. Foto SC Laage

Gemeindeverbandsmeisterschaften im Kleinfeldfußball

Unter diesem Namen wurde vor über dreißig Jahren eine Kleinfeldfußballmeisterschaft in Laage organisiert. Zum Teil spielten in dieser Serie mehr als ein Dutzend Mannschaften aus Betrieben, örtlichen Einrichtungen und der Nationalen Volksarmee mit. Lehrer, Angestellte, Funktionäre, Genossenschaftsbauern und Soldaten kämpften immer an den Wochentagen, nach Feierabend um Punkte und Tore. Gespielt wurde dabei auf dem Kleinfeldfußballplatz auf der Laager Waldwiese, dem Rasenplatz am Denkmalsweg und in Wardow auf dem Sportplatz. Gelegentlich ohne Tornetze, Schiedsrichter und einheitlicher Spielkleidung – aber immer mit viel Spaß und großem Engagement. Vor 32 Jahren war das Siegerteam die Mannschaft der Armeesportgemeinschaft Laage Nord. Mit 21:1 Punkten und einem Torverhältnis von 46:5 Toren konnten die Fußballer des damaligen Jagdbombenfliegergeschwaders 77 die Kicker des Marinefliegergeschwaders 28 auf dem 2.Platz verdrängen. Und einige der Aktiven fanden auch den Weg zur damaligen BSG Traktor Laage.

ast

Das Foto zeigt das Siegerteam von 1988 auf dem Sportplatz der Laager Waldwiese. Obere Reihe: U.Matzart, F. Wieganowski, E. Rosentreter, O. Zinke, Wünsche. Untere Reihe:  A. Stache, I.Rehfeld, Peters, R. Keller, F. Klabunde und R. Friebel v.l. .
Foto: privat

Was für eine Zeit – aber in Laage läuft´s

Wir müssen uns alle an die derzeitige Corona-Situation gewöhnen. Irgendwie allein und trotzdem gemeinsam gilt es, die gegenwärtige Zeit zu meistern. Für viele Mitglieder der Laager Laufgruppe heißt das gerade jetzt, individuell zu trainieren und dranzubleiben. Und immerhin liefen in den zurückliegenden 13 Tagen, dem 2.ausgeschriebenen Trainingsblock, insgesamt 54 Läuferinnen und Läufer ihre Trainingskilometer allein oder zu zweit mit einem Familienangehörigen. Und es ist schon erstaunlich was einige leisten, um fit zu bleiben oder einfach einmal der Monotonie der eigenen vier Wände zu entkommen.

Das Foto zeigt Pia-Joelina und Johanna beim Trainingslauf. Foto: Ralf Sawacki

Und besonders den Kindern und Jugendlichen gebührt dabei ein ganz großes Lob. Denn gerade sie sind es, die von ihrem Bewegungsdrang gesteuert werden. Und sicherlich ist Bewegung an der frischen Luft gut für die Laune und das Immunsystem – auch und gerade in Corona-Zeiten. Aber auch aus der Sicht der Trainer gibt es einen erhobenen Zeigefinger. Gerade jetzt sollten die Ausdauersportler ihre Trainingsumfänge nicht abrupt steigern, auch wenn unter Umständen die  Zeit dafür da ist. Das erhöht das Risiko von Verletzungen. Und diese ziehen wiederum einen Arztbesuch nach sich, der aktuell auch immer ein Restrisiko beinhaltet. Ideal ist, umfänglich genauso viel zu trainieren wie man es bisher gemacht hat.

ast

Traditionsläufe in Laage fallen aus

Der Vorstand des SC Laage hat nun beschlossen, dass wegen der nicht überschaubaren Gefahr durch den Coronavirus und der derzeitigen Gesetzeslage der EURAWASSER Waldlauf (3.Mai 2020) und auch der Frühlingslauf für Kindergartenkinder, am 1.Mai, abgesagt wird. Jetzt noch weiter zu planen, wäre aus Sicht der Verantwortlichen einfach nicht vernünftig, resümierte der 1.Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis.
Für beide Läufe soll es im Laufe des Jahres Ersatzveranstaltungen geben.
Während der Kinderlauf sehr einfach zu organisieren ist, wird der EURAWASSER Waldlauf sicher im Stile der geführten Stadtläufe, in diesem Jahr, durchgeführt werden. Der Sportclub Laage hofft auf Verständnis und wünscht allen die schon gemeldet hatten und auch den potentiellen Starterinnen und Startern Gesundheit und eine gesunde Zukunft.

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Das Foto zeigt Laager Läufer im Stadtwald. Foto: St.Grobbecker


Lauf in den Frühling

Auf Initiative der Rostocker Event Agentur pro Event startete der diesjährige Rostocker Lauf in den Frühling ganz anders und vielleicht viel spektakulärer als je zuvor. Aus bekannten Gründen sollte dieser Lauf ausfallen, aber durch die Idee der Veranstalter bekam der Lauf einen Schub, der bestimmt viele überraschte. Jeder sollte alleine laufen, mit einem Freund, einer Freundin oder der Familie. Nachdem der Lauf absolviert wurde, sendete jeder Teilnehmer  das Ergebnis dem verantwortlichen Übungsleiter, der dieses seinerseits der Rostocker Event-Agentur weiterleitete. Anschließend erstellt diese zeitnah ein Teilnehmerprotokoll und lädt online eine Ergebnisliste mit den Zeiten hoch. Die Resonanz der Laager Laufgruppe ließ nicht auf sich warten.

Das Foto zeigt Ricardo nach seinem Lauf. Foto SC Laage

Immerhin 51 Läufer und Läuferinnen liefen bei wunderschönem Frühlingswetter an den unterschiedlichsten Orten ihren Frühlingslauf. Die Ergebnisse zeigten dem Trainerteam, dass viele ihren Fitnessstand trotz der eingeschränkten Möglichkeiten und der Ausfälle vieler Wettkämpfe halten konnten. Zudem konnten anhand der vielen übersendeten Fotos die Übungsleiter zufrieden zur Kenntnis nehmen, dass von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu jeder Zeit, die zur Eindämmung notwendigen Vorschriften zur Vermeidung von Kontakten eingehalten wurden.

SC Laage

Zeit der Individualisten ist gekommen

Virtuelles Laufen ist, bedingt durch die Umstände unserer Zeit, voll im Trend. Aber dabei geht es nicht nur um das Bewältigen vorgegebener, virtueller Laufstrecken und Ziele. Es geht auch um das dranbleiben also weitermachen. Letztendlich ist für jeden Menschen eine gewisse Grundfitness wichtig und die kann man nur durch regelmäßigen Sport – idealer Weise an der frischen Luft – erreichen. Für das Trainerteam der Laager Laufgruppe war das Grund genug, sich und dem Team einen kleinen Wettkampf aufzuerlegen. Alle Läuferinnen und Läufer wurden animiert, nach den von der Politik gegebenen Vorgaben,  am Heimatort zu trainieren. Anschließend sollten die gelaufenen Trainingskilometer dem Übungsleiter übermittelt werden. Das alles erfolgt in einem Block von 13 Tagen. Diese werden dann addiert und vom Chefstatistiker, Steffen Ostertag, in die Wettkampfkilometer-Tabelle des Jahres übertragen. Denn absehbar werden in diesem Jahr viele Wettkampfkilometer fehlen.  Nach dem ersten Zwischenstand waren die Organisatoren doch sehr positiv überrascht. Insgesamt  41 Läuferinnen und Läufer sammelten, allein oder zu zweit mit einem Familienangehörigen, nach den ersten 13 Tagen ganze 803,55 Kilometer. Und in Stäbelow, Güstrow, Klein Lunow, Rostock, Gelbensande, Liessow, Breesen, Kronskamp, Dummerstorf und Laage waren gefühlt bestimmt mehr Menschen laufend unterwegs als üblich.

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Das Foto zeigt Kinder beim Waldlauf. Foto: Petra Behn

                                                            

Corona – und es geht weiter

Wie viele Menschen, bin ich nun sehr oft zu Hause und ordne Dinge, die in den letzten Monaten liegen geblieben sind. Das Auto ist gereinigt und aufgeräumt, Sportsachen sind aussortiert und im Hause ist, natürlich dank der lieben Gattin, alles perfekt und an seinem Platz. Nur der Umgang mit meinen Sportlerinnen und Sportlern fehlt mir sehr. Als Übungsleiter organisiere ich in ganz normalen Zeiten zwei Trainingseinheiten in der Woche und ich plane Laufveranstaltungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Sicherlich habe ich jetzt viel Zeit für mich und nutze diese auch – aber irgendetwas fehlt. Wie mag es dann den Kindern gehen? In unzähligen Vereinen sind unsere Mädchen und Jungen organisiert, haben mit den Trainingseinheiten und Wettkämpfen feste Termine, die ihnen wichtig sind.
So wichtig, dass sie nun fehlen.
Als ich in der vergangenen Woche meinen Briefkasten öffnete, hatte ich ein selbstgemaltes Bild mit einigen geschriebenen Zeilen in der Hand auf dem unter anderem stand: „Ich vermisse das Training sehr.“, notiert von einer fast 8-jährigen. Bei allem was jetzt wichtig ist und natürlich unserer vollen Aufmerksamkeit gehört, ist es auch wichtig daran zu denken was uns zusammengehalten hat, uns weiter zusammenhalten wird. Vielleicht sehen viele Menschen gerade jetzt unsere Lehrer, Erzieher, Übungsleiter und Betreuer in einem ganz anderen Licht. Bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt.

ast

Fußball nur so zum Spaß und mit guten Freunden

Vor etwas mehr als fünf Jahren unterbreitete der heute fast 40-jährige Marcel Raith Fußball interessierten Mitgliedern seiner Laufgruppe des SC Laage die Idee, einmal im Monat als Ausgleichssport zu kicken. Diese Idee kam bei Einigen sehr gut an und wurde auch prompt umgesetzt. Was aus dieser Idee geworden ist, kann sich heute wirklich sehen lassen. Neben dem monatlichen Spaß spielte das Team bei unterschiedlichsten Turnieren mit. Veranstaltungen wie der Laager St. Florian-Cup oder das City Sport x-mas Turnier in der Bolzarena Bargeshagen, das ausschließlich caritative Ideen verfolgt, wurden besucht. Genau wie Kleinfeldfußballturniere der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage und auch Familienfußballtage der Evangelische Militärseelsorge. Beeindruckend ist dabei sicherlich für viele Außenstehende das spielerische Niveau der zum Teil auch älteren Herren.

Das Foto zeigt das Fußballteam des SC Laage. Foto SC Laage

Während den jüngeren Maximilian, Steve und Tobias das Fußball ABC beim FSV Laage 07 bzw. beim Laager SV 03 beigebracht wurde, haben einige der Senioren in ihrer sportlichen Vita auch den Nachweis dafür stehen, das Fußballspiel an anderen Orten erlernt und praktiziert zu haben. So spielte unter anderem der 50-jährige Karl-Heinz Link wie der 48-jährige Alf Hengevoß unter der Trainerlegende Fredi Stelter bei Aufbau Liessow, Alf zudem beim  FSV Laage 07, der 55-jährige André Stache bei der ASG Horizont Cottbus, Traktor Laage und dem FSV 07, der 35-jährige Steffen Dech in Pastow und beim LSV Wahrstorf, der fast 37-jährige Jens Beu beim Laager SV 03 und in Bölkow, wo er unter dem ehemaligen Bundesliga Torwart Andreas Reinke trainierte und spielte, und der 49-jährige Raimo Bahr bei Fiko Rostock und dem FSV Dummerstorf. Eine wirklich bunt zusammengewürfelte Truppe, die Spaß am Fußball hat.

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20. Geburtstag der Laager Laufgruppe steht an

Als im Sommer des Jahres 2000 eine Handvoll engagierter Menschen einen Waldlauf für sich und eine Schulklasse organisierte, erblickte die Laufgruppe aus der kleinen Recknitzstadt Laage das Licht der Welt. Und um es vorweg zu nehmen. Es war eine spannende Zeit  – von Anfang bis jetzt. Es wurde keine Geburtsurkunde ausgestellt und am Anfang dachte keiner der Gründer an strukturiertes Vereinstraining. Vielmehr ging es um eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Sport in der Natur. Der Laager Stadtwald eignete sich dafür natürlich perfekt und auch wenn das kleine „Team MIG 29“ überall belächelt wurde, ließen sich die Sportlerinnen und Sportler nicht von ihrer Idee abbringen, laufend unser Land zu erkunden. Während von 20 Jahren der Heidberglauf, der Gänsebratenbauchweglauf und der Schneckenlauf in Graal Müritz im Terminkalender standen sind es heute die Cup-Läufe in Neubrandenburg, Stralsund und Lubmin oder der Citylauf in Rostock, die Marathonnacht und der Berliner Halbmarathon. Denn aus der kleinen  Laufgemeinschaft ist eine Laufgruppe mit mehr als 130 Mitgliedern geworden.

Das Foto zeigt Laager Läufer auf ihrer Waldrunde. Foto: Stella Grobbecker

Im Straßen-, Cross- und Bahnlauf bestimmen die Läuferinnen und Läufer das Niveau in Mecklenburg-Vorpommern klar mit, und den inoffiziellen Titel als Teilnehmerstärkster Verein bei vielen Volksläufen haben die Recknitzstädter fast abonniert. Auch wenn zurzeit die Zeit stillzustehen scheint, sind die bewegten 20 Jahre der Laager Laufgruppe ein Zeichen dafür, dass Menschen Lust haben gemeinsam aktiv zu sein. Die Teilnahme an vielen Veranstaltungen sind den Aktiven genauso wichtig wie die Organisation eigener Läufe, die Durchführung von Trainingslagern und Freizeiten und die Reinigung des Stadtwaldes. Sportlich stehen seit der Gründung 65 Landesmeistertitel und über 120 Silber-und Bronzemedaillen bei Landesmeisterschaften zu Buche. Als Besonderheit und mit viel Stolz können die Laager Läufer allerdings ein Alleinstellungsmerkmal für sich in M-V verbuchen. Seit 10 Jahren kann die Laager Laufgruppe mindestens einen Sieger in der Jugendwertung des Laucups in Mecklenburg-Vorpommern für sich verbuchen. Und trotz der tollen Bedingungen auf der Recknitzkampfbahn und in der Sporthalle, besonders in der Wintermonaten, bleibt die Laufrunde im Wald direkt hinter der Recknitzsporthalle ein Stück Heimat der Laager Laufgruppe.

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Seelsorgelauf auf dem Fliegerhorst – Highlight für Athleten und Fans

Pünktlich zu Beginn des ersten Frühlingsmonats konnte das Evangelische Militärpfarramt Laage in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73″S“ den Soldaten, Zivilbediensteten, Familienangehörigen und Freunden der Militärseelsorge einen Seelsorgelauf präsentieren, der kaum Wünsche offenließ.
Nach dem Start der Laufcupsaison in Mecklenburg-Vorpommern und in Vorbereitung auf die kommenden langen Läufe nutzen nicht wenige, ambitionierte Ausdauersportler die Gelegenheit und starteten beim diesjährigen Frühjahrs-Seelsorgelauf auf dem Fliegerhorst in Laage.
Immerhin 72 Läuferinnen und Läufer starteten bei kalter Luft und heftigem Gegenwind auf den Geraden. Besonders auf den längeren Distanzen über 9 und 12 Kilometer mussten sich die Aktiven diesem Naturwiderstand stellen, denn die Wettkämpfe wurden traditionell als Pendelläufe absolviert, so dass alle immer wieder am Start- und Zielpunkt vorbeilaufen mussten. Für die abgestellte Traditionstechnik, dem Glockenturm, der Kindereinrichtung mit Außenspielplatz oder die markanten Gebäude im Unterkunftsbereich hatte fast niemand einen Blick – jeder kämpfte um Meter und Sekunden für sein persönliches Ziel. Und die Zeiten einiger Ausdauersportler beeindrucken dabei außerordentlich. Der fast 17-jährige Ricardo Wendt konnte trotz der Bedingungen seinen Streckenrekord über 12 Kilometer auf starke 44,56 Minuten pushen und seine 16-jährige Vereinskameradion von der Laager Laufgruppe, Joelina Raith, beendete ihren 9 Kilometer Lauf nach 41,10 Minuten. Ihr Vater Marcel siegte im 6 Kilometer Rennen nach sehr starken 24,13 Minuten.

Die Fotos zeigen die Siegerin des 6 Kilometer Laufes, Pia- Amelie Behn (29,21 min) und den Gewinner des 9 Kilometer Rennens, Ole Reinholdt (34,43 min). Fotos: A. Stache

Nach etwas über einer Stunde war der ganze „Laufzauber“ vorbei und alle gingen nach einer heißen Dusche in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete ein Eintopf, Würstchen, Kaffee und Kuchen auf sie. Mit guten Gesprächen und der schon erwähnten Verpflegung wurde die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückt. Bei dieser erhielt jeder Aktive seine Medaille mit der dazugehörigen Urkunde. Außerdem durften sich die Besten über Pokale freuen.
Ein großer Dank gilt den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse an der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie bieten besonders Familien in unserer hektischen Zeit auch die Möglichkeit innezuhalten und gemeinsam Zeit zu verbringen. Ein Dank gilt natürlich auch den fleißigen Helferinnen und Helfern. Die Anmeldung, Streckenposten, Zeitnahme oder die Organisation der Verpflegungsausgabe lagen in erfahrenen und gut organisierten Händen.
Ohne deren Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsintensiven Veranstaltung unmöglich.

A. Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Wittenburger Mühlenlauf eröffnet die Laufcup-Saison im M-V

Zum 32.Mal trafen sich Ausdauersportler aus ganz Deutschland zum „Wittenburger Mühlenlauf“. Insgesamt konnten sich die Organisatoren über mehr als 800 Voranmeldungen freuen und so auch einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Die Laufcup-Saison wurde traditionell, ganz im äußersten Westen Mecklenburg-Vorpommerns, in Wittenburg eröffnet und alles was in der Laufszene Rang und Namen hat, war am Start. Es ging um begehrte Punkte, um am Jahresende in den verschiedensten Wertungen vorn zu sein. Während es für die Cupläufer im Erwachsenenbereich  auf die 10 Kilometer Distanz ging, konnten die Jugendlichen die 4,8 Kilometer Distanz bewältigen. Die Kinder  liefen eine Distanz von 1500 Metern. Ganz stark präsentierten sich die Jugendlichen. Mit Ricardo Wendt (16,56 min) und Lena Pommerehne (19,32 min) konnten zwei Laager Nachwuchssportler den Gesamtsieg in der männlichen bzw. weiblichen Wertung erkämpfen. Auf der langen Distanz überragte aus Sicht des SC Laage Ole Reinholdt, als schnellster Laager Athlet. Nach 38,43 Minuten lief der 27-jährige ins Ziel und auf den 2. Rang in der Hauptklasse der Männer. Als schnellste Frau des SC Laage lief Kathleen Kaufmann (44,43 min) in der Klasse der über 40-jährigen Frauen ebenfalls auf den 2. Rang. Für die Laufgruppenläuferinnen und-läufer standen nach der Siegerehrung insgesamt 4 Altersklassensiege und 5 weitere Podestplätze zu Buche. Ein großes Lob gebührt auch den Mädchen und Jungen des Geburtsjahrganges 2008. Sie liefen zum ersten Mal die 4,8 Kilometer Strecke und konnten durchaus überzeugen. In der Klasse der unter 12-jährigen lief als schnellster Laager Clubläufer  Lennox Raith nach 6,03 Minuten ins Ziel. Nach 6,45 Minuten stürmte Erik Ostertag, in der Klasse der unter 10-jährigen Jungen, ebenfalls aufs Podest. Er belegte den 3.Rang.Die Veranstaltung fand bei sehr ordentlichen äußeren Bedingungen statt. Es war sicherlich etwas kühl, aber dafür trocken. Wittenburg und sein Mühlenlauf sind tatsächlich auch im Bereich der Organisation etwas Besonderes. Auffallend sind immer die vielen Helferinnen und Helfer am Rande der Strecke. Die Absicherung durch die Polizei, die Kräfte verschiedener Freiwilligen Feuerwehren und die Unterstützung der Bundeswehr sind beispielhaft. Am Ende der sehr gut organisierten Veranstaltung wurde der SC Laage mit einem Pokal für die teilnehmerstärkste Abordnung geehrt. Immerhin starteten 70 Läuferinnen und Läufer an diesem Tag für den SC Laage. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.ziel-zeit.de.

André Stache

Das Foto zeigt die Gesamtsieger des 4,8 Kilometer Laufes mit Lena und Ricardo in der Mitte. Zudem errang Sophie Pommerehne den 3. Platz in der Gesamtwertung aller Mädchen und Frauen. Foto: Christine Boldt