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Seit 20 Jahren laufen starke Mädchen in Laage

Seit mehr als 20 Jahren starten Mädchen und junge Frauen äußerst engagiert für die Laufgruppe des Sportclubs Laage. Aus Sicht der Verantwortlichen sollen die Mädchen und jungen Frauen  befähigt werden, für ihre Interessen selbst einzustehen und sich bietende Chancen wahrnehmen, sich also als aktiv handelnde Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft zu bewegen. Die meisten Mädchen in der Laufgruppe sehen ihre Rolle allerdings ganz pragmatisch. Sport und Fitness sind für die Mädels sehr wichtig, um den eigenen Körper fit zu halten. Extrem fleißig und anstrengungsbereit trainieren die, zum Teil noch jungen Sportlerinnen 2 mal in der Woche. Und für die meisten ist das eigene Wohlbefinden die Basis ihres Fleißes. Sehr auffällig ist für Außenstehende auch die gewachsene soziale Kompetenz. Da wird, schon fast mütterlich, auf die Jüngeren geachtet und auch der eine oder andere Mangel, im sporttechnischen Bereich oder in der Umkleidekabine, sachlich aber bestimmt angesprochen. Und die jungen Damen wissen das zu schätzen. Haben sie doch schon echte Vorbilder in ihren Reihen.
Aber es werden auch typische Mädchenfragen angesprochen. Studien haben schließlich bewiesen, dass Sport glücklich macht und jeden Menschen gesund hält. Darum ist es auch für die aktiven jungen Damen der Laager Laufgruppe wichtig, immer in Bewegung zu bleiben. Und ganz nebenbei verändert sich die Grundstimmung der Mädchen, trotz Schulstress und dem schon fast ungesunden Umgang mit den heutigen Medien. Durch ihren Sport werden die Mädchen und jungen Frauen aber  immer wieder geerdet und der oft, bei weniger ambitionierten Menschen, gescholtene Ausdauersport setzt bei den meisten Mädchen viele wichtige Glückshormone, so genannte Endorphine, im Körper frei. Diese werden vor allem bei Bewegung ausgeschüttet. Schließlich regeln Endorphine die emotionalen Empfindungen eines Menschen, also Schmerz, Glück oder Hunger. Zudem sorgen sie für gute Laune, lindern Schmerzen, steigern die Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie das Selbstbewusstsein.

ast

Das Foto zeigt starke Laager Laufsportlerinnen. Foto: André Stache

Trainingslager der Laager Laufgruppe hält was es verspricht

Immerhin sechsundzwanzig Kinder und Jugendliche und sechs Erwachsene absolvierten in diesem Jahr das traditionelle Sommer-Trainingslager der Laager Laufgruppe. Bei besten Bedingungen konnten die Athletinnen und Athleten in der Sportschule Güstrow fünf Tage zielorientiert arbeiten. Täglich wurden bis zu vier Trainingseinheiten absolviert. Fitnessrunden, Sprints und Steigerungsläufe, Ballspiele, Lifekinetik und auch der gefürchtete lange Dauerlauf gehörten zum Programm, so dass alle ins Schwitzen kamen.  Aber auch der Spaß und viele lockere Spiele kamen nicht zu kurz. Ganz neu im Programm war ein 1500 Meter Lauf. Dieser diente allen als Leistungsfeststellung und zeigte den Teilnehmern, dass alle trotz der derzeitigen Einschränkungen sehr fit angereist waren.
Ein Strategiespiel brachte die Mädchen und Jungen jeden Abend zur Ruhe und ermöglichte so eine immer wieder kehrende, erforderliche Erholung. Das Trainingslager war definitiv eines der härtesten in den zurückliegenden Jahren. Aber auf Grund der äußeren Bedingungen war es auch eines der besten!

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Aktion. Foto: Peter Zettl

Abschließend muss anerkennend festgestellt werden, dass trotz der immensen Belastungen das Trainingslager der Laager Laufgruppe ein voller Erfolg war. Dazu hatte auch das besondere Engagement des Teams der Güstrower Sportschule beigetragen, denn die Damen und Herren unterstützten die Clubsportler in allen Belangen herausragend. Außerdem wurde die sportliche Aktion wiederholt vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert.In der althergebrachten Abschlussrunde zeigten sich ausnahmslos alle zufrieden und platt.
Ein großer Dank gilt den Förderern des Sportclubs Laage und der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG  für die Unterstützung der sportlichen Aktion. Aber auch den engagierten Familien die das Trainingslager mit viel frischem Obst und Gemüse unterstützten, gilt hier ein herzliches Dankeschön.

SC Laage

Flughafenlauf lockte fast 200 Ausdauersportler

Trotz der Vorgaben und Einschränkungen ließ sich das Organisationsteam der Leichtathletik-Abteilung des SV Motor Barth nicht von seinem Plan abbringen und präsentierte seinen sportlichen Gästen den nun schon 3. Barther Flughafenlauf auf dem Ostseeflughafen Stralsund-Barth. Die seit Monaten immer wieder erklärten Sicherheits- und Hygieneregeln wurden dabei genauso ernst genommen, wie die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 200 Personen. Da Flughafenläufe immer eine besondere Faszination ausüben, brauchten sich die Veranstalter um ein qualitativ hohes Teilnehmerfeld keine Gedanke machen. Und mit den Annehmlichkeiten der Aktiven nach den Wettkämpfen konnten die Veranstalter zudem auch punkten, denn die Frauen und Männer um Ulf Röwer hatten wieder an alles gedacht, und eine professionelle Zeitnahme, Urkunden, Medaillen und eine gute Stimmung ließen die vielen kleinen Hindernisse im Vorfeld fast vergessen und nach dem Start dankten es die Läuferinnen, Läufer und Walker mit tollen Leistungen. Auf dem 4 Kilometer langen Rundkurs, der bis zu drei Mal durchlaufen werden konnte, wurden alle Ausdauersportler gefordert. Die lange Gerade der Start-und Landebahn, kein Wind und die sehr heißen Temperaturen werden sicherlich allen Aktiven noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Laufgruppe des SC Laage hatte sich trotz Ferien- und damit Familienreisezeit mit 35 Läuferinnen und Läufern auf den Weg in den Landkreis Vorpommern-Rügen gemacht und konnten sportlich absolut überzeugen.
Elf Altersklassensiege, vierzehn weitere Podest-Plätze und die sehr guten Leistungen im 4 Kilometer Lauf des 10-jährigen Lennox Raith (17,56,7 min) und der noch 11-jährigen Pia Behn (18;57,8 min) sind dabei genauso erwähnenswert wie der 2. Rang in der Hauptklasse der Herren von Ole Reinholdt im 12 Kilometer Lauf nach 48;23,8 Minuten. Erwähnenswert ist ebenfalls die Tatsache, dass einige Kinder, die durch Trainingsfleiß und Einstellung in den letzten Wochen überzeugt haben, das 4 Kilometer Rennen absolvieren durften. Sie nutzten alle diese sportliche Gelegenheit und bedankten sich bei den Verantwortlichen mit tollen Ergebnissen.

AST

Die Fotos zeigen die erfolgreichen Kinder und die Einweisung vor dem Lauf. Fotos: Christine Boldt

#ZeroHungerRun – SC Laage am Start für eine Welt ohne Hunger!

Seit einigen Jahren organisiert die Welthungerhilfe Spendenläufe, um auf das Thema aufmerksam zu machen und natürlich Spenden zu sammeln. In diesem Jahr war die Planung und Organisation einer Großveranstaltung auf Grund der Corona-Pandemie unmöglich und damit eröffneten sich für die Macher ganz neue Möglichkeiten.
Vom 09. – 12. Juli 2020 motivierten Mitarbeiter der Welthungerhilfe Laufbegeisterte quer durch unsere Republik, sich der virtuellen Sport-Challenge des Sommers zu stellen und ein Zeichen gegen den Hunger zu setzen. Die Laufgruppe des SC Laage wollte natürlich auch einen Beitrag dazu leisten und motivierte trotz der Ferien- und damit Urlaubszeit mehr als vierzig Aktive an dieser Aktion teilzunehmen. Mit der tatkräftigen Unterstützung durch den Laager Unternehmer, Arno Haker, konnten die Clubsportler ein echtes Lauf-Fest organisieren und waren so wieder einmal sehr caritativ unterwegs. Erfreulich war zudem das Wetter, denn nach den vielen Regentagen war die Luft sehr klar und das Laufen machte allen sichtlich Freude.
Laut der offiziellen Ausschreibung konnten sich Läuferinnen und Läufer mit einer ganz individuellen Sporteinheit über 30 oder 60 Minuten engagieren. Es galt dabei, so viele Meter wie nur möglich zu „sammeln“. Egal wo gelaufen oder gewalkt wurde, ob im gemütlichen Tempo oder im Wettkampfmodus, unter Einhaltung des gebotenen Abstandes war alles möglich. Die stärkste Leistung über die 60 Minutenvorgabe lieferte der 55-jährige Bernd Jänike ab. Der 55-jährige Zivilbedienstete des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ spulte ganz starke 13490 Meter ab. Über die 30 Minuten Distanz beeindruckte die 12-jährige Pia Amelie Behn auf außergewöhnliche Weise. Nach ganz starken 6200 Metern stoppte für die Schülerin die Uhr.
Ziel der Challenge war es, möglichst viele Läufer*innen zu begeistern, innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne zu joggen oder zu walken und mit ihrer freiwilligen Spende den Hunger in der Welt zu stoppen.
Der Erlös der #ZeroHungerRun Challenge kommt der aktuellen Projektarbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen das Coronavirus zugute. In Folge der Covid-19-Pandemie ist der Hunger weltweit wieder auf dem Vormarsch.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Ausdauersportler in ihrer Heimatstadt. Foto: Ralf Sawacki

Forstliche Rettungspunkte – echt stille Helfer

Im Zuge einer Notsituation, die mitten im Training der Laufgruppe des Sportclubs Laage auftrat, hatte das Trainerteam des Clubs zum ersten Mal die Gelegenheit, sich im Zuge der Auswertung, mit dem Thema Forstliche Rettungspunkte auseinandersetzen zu dürfen. Für alle Übungsleiter war dieses Thema plötzlich sehr wichtig, denn völlig betriebsblind hatte kein Übungsleiter diese Schilder bisher tatsächlich wahrgenommen. Ganz sachlich betrachtet, sind diese Punkte definierte Plätze im Wald, die mithilfe von Koordinaten eindeutige Treffpunkte beschreiben. In Mecklenburg-Vorpommern hat die Rettungsleitzentrale zu jedem einzelnen Rettungspunkt eine Koordinate und eine kurze Ortsbeschreibung, so dass sie auch tatsächlich gefunden werden können. Ganz praktisch gesehen, können diese Punkte im Falle einer Notsituation oder eines Unfalls bei der Meldung des Verunfallten oder auch eines Helfers mit dem Rettungsdienst genutzt werden, um das Auffinden des Unfallortes enorm zu erleichtern und die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Helfer extrem zu verkürzen. Ideal ist dabei ein fest im Wald montiertes Schild – wie im Stadtwald in Laage. Selbstverständlich reduzieren diese Rettungspunkte kein Unfallrisiko, aber sie können vor allem für ortsunkundige Menschen eine Orientierungshilfe bei der Beschreibung ihres Standortes im Wald sein und damit echte Lebensretter werden. Zudem befinden sich die Rettungspunkte immer an befestigten Wegen, so dass sie auch tatsächlich ganzjährig erreichbar sind.

Hintergrund:  Geschaffen wurden die besagten forstlichen Rettungspunkte im Rahmen der „Rettungskette Forst“. Diese Rettungskette beschreibt die Abläufe vom Beginn der ersten Hilfe bis zur Versorgung durch die Rettungsdienste. Allerdings sind die Rettungspunkt-Schilder Deutschland nicht genormt und in jedem Bundesland, teilweise auch regional, sehr unterschiedlich gestaltet. Zunächst wurden Rettungspunkte in Bayern in den 1990er Jahren eingeführt, um die Versorgung von Wald- und Forstarbeitern in Notsituationen zu verbessern und Rettungsfahrzeuge schneller an den richtigen Ort zu leiten. Aufgrund einer Initiative aus den Bundesländern hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V im Oktober 2013 einen Workshop zum Thema Rettungspunkte veranstaltet. Ein Ergebnis des Workshops war es, die in den Forstbetrieben und -verwaltungen vorhandenen Informationen zu Rettungspunkten zentral vom KWF zu sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.                                                                                                                                                     André Stache, Sportclub Laage

Das Foto zeigt einen Rettungspunkt in Laage. Foto: Ralf Sawacki

 

City-Sport Abendlauf findet nicht statt – Hospiz bleibt aber im Blick

Die Organisatoren des City Sport Abendlaufes sind seit einigen Wochen im Gespräch, um zu prüfen, ob die Voraussetzungen für den diesjährigen City Sport Abendlauf zu schaffen sind. „Auf Grund der derzeitigen Situation und auch der Tatsache, dass es unvernünftig wäre mehr als 1000 Sportlerinnen und Sportler zusammenzuführen, wird der Lauf in seiner ursprünglichen Form ausfallen,“ erklärte der Cheforganisator Peter Gohlke in den letzten Tagen. Ganz wichtig ist für das Organisatoren-Team auch die Tatsache, dass nicht wenige Partner auf Grund der allgegenwärtigen Einschränkungen an wirtschaftliche Grenzen gestoßen sind und einfach nicht unterstützen können. Allerdings möchte Familie Gohlke auch in diesem Jahr das stationäre Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock unterstützen. Dazu wird im City Sport Fachgeschäft in Rostock in der Langen Str. / Ecke Pädagogienstraße um Spenden für die Einrichtung geworben. Gegen Abgabe einer Spende darf sich jeder über ein sportliches Modeaccessoire freuen. Und auch wenn der Inhaber des Laufsportfachgeschäftes, Peter Gohlke, mit der Situation nicht ganz zufrieden ist, bleibt doch der Fakt bestehen, dass alle nun in besonderer Weise zusammenhalten müssen. “Genau wie auf meine Freunde der Laager Laufgruppe kann ich mich auf jede einzelne Hand verlassen, die seit Jahren unsere Aktion unterstützt. Darüber bin ich sehr stolz und glücklich.“, erklärt der 35-jährige bei der Info-Veranstaltung in seinem Geschäft:“ Und den allermeisten Teilnehmern des Abendlaufes ist bewusst, dass diese Einrichtung nicht nur das Hospiz der Stadt Rostock ist. Es ist eine Einrichtung des Landkreises Rostock und auch deshalb ist es sehr wichtig zu unterstützen. In Laage wird am Tag der ursprünglich geplanten Veranstaltung, am 12.August 2020, um 18.00 Uhr, im Stile einer offenen Trainingseinheit für das Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock auf der Laufstrecke im Stadtwald gelaufen und natürlich sind Spenden für die Einrichtung auch hier gern gesehen. Über eine Anmeldung unter der Telefonnummer: 01796304063 würden sich die Organisatoren sehr freuen.

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Das Foto zeigt Abendläufer des vergangenen Jahres. Foto: André Pristaff

 

Trainingslauf in Krakow am See

Wie viele Veranstalter in unserem Land, so hatte sich auch das Team um Frank Eilrich seit mehreren  Monaten auf die Umsetzung des 13. Krakower Mittsommernachtslauf  vorbereitet, aber in diesem Jahr durfte die Veranstaltung wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Nach nicht wenigen Gesprächen und Abwägungen entschloss sich der Krakower SV an diesem Tag und zur selben Zeit einen Trainingslauf für Interessierte anzubieten. Und obwohl das Wetter es mit dem engagierten Team überhaupt nicht gut meinte, konnten die Organisatoren am Nachmittag des Veranstaltungstages mehr als 30 Läuferinnen und Läufer begrüßen. Angeboten wurden den Läuferinnen und Läufern ein 5 Kilometer langer Rundkurs, der ein-oder zweimal absolviert werden konnte. Die Laufstrecke war dabei durchaus attraktiv.Nach dem Start an der Seepromenade liefen die Teilnehmer vorbei an den Sportanlagen der Stadt auf die Halbinsel Lehmwerder. Nach der Umrundung der Halbinsel ging es zurück, vorbei am Aussichtsturm auf dem Jörnberg, in die Stadt zum Start-und Zielpunkt. Mit dem Aufbau des Anmeldezeltes verzogen sich dann auch die Regenwolken und direkt am Krakower See machte es sich die Lauffamilie gemütlich. Der Lauf selbst präsentierte Krakow von seiner schönsten Seite. Freundliche, zuwinkende Menschen, die wunderschöne Natur, gut gelaunte Streckenposten und eine sehr gut präparierte Wettkampfstrecke machten einfach Freude und nachdem die letzten Aktiven, nach gut einer Stunde, die 10 Kilometer Distanz beendet hatten, trafen sich alle wieder im Meldebereich, um zu philosophieren und auch zu planen. Während es für einige ein toller Ferienbeginn war, konnten die Ambitionierteren wieder einmal ein Wettkampfgefühl erleben, denn Frank Eilrich hatte es sich nicht nehmen lassen und hatte eine Stoppuhr mitlaufen lassen. Allerdings gab es keine Siegerehrung und damit waren alle an diesem Nachmittag Gewinner.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Ausdauersportler auf der Laufstrecke. Foto: Christine Boldt

In Laage macht es wieder „BOOM“ und „BAM“

Nach der wochenlangen gezwungenen Auszeit durch die Corona-Pandemie, haben die Volleyballer das Training in der Halle wiederaufgenommen. Unter festgelegten und strikten Hygienevorschriften (z. Bsp. eine feste Gruppengröße) trainieren die Erwachsenen wieder montags, 19:00-21:00 Uhr, und mittwochs, 19:30-21:30 Uhr. Dabei hat sich die Abteilung für diesen gezwungenen „Neustart“ in zwei Gruppen aufgeteilt. Da wäre zum ersten die neu gebildete Männermannschaft und zum zweiten die Freizeitsportler. Beide Gruppen trainieren nun getrennt voneinander. Manuela Reichelt, Trainerin der Männermannschaft, erzählt: “Wir freuen uns, dass wir endlich wieder trainieren können. Zwar ist das Training immer noch ungewohnt, da wir in Zweiergruppen trainieren müssen, die nicht wechseln dürfen. Wenn dann mal ein Partner fehlt, dann muss ich mir schnell eine Übung für eine Person einfallen lassen.“ Und das ist nur eine Auflage, die die Sparte Volleyball beim Benutzen der Halle beachten muss. Abstandsregelung und das dokumentieren der Teilnehmer ist genauso wichtig.

Wichtige Neuigkeiten gibt es daher von der Männermannschaft, die zur nächsten Saison 20/21 in den Spielbetrieb der Landesklasse einsteigen wird. Leider hatte die letzte Saison der Damenmannschaft nicht den gewünschten Erfolg gezeigt, sodass sie sich aus dem Spielbetrieb vorerst verabschieded.

Auch das Jugendtraining hat seit letzter Woche wieder begonnen (donnerstags, 18:00-19:30 Uhr). Manuela, auch Trainerin der Jugendmannschaften des SC Laage, hatte mit den Jugendlichen während der Kontaktsperre über Skype die Theorie von Spielsystemen und Regeln im Volleyball besprochen. So waren ihre Schützlinge wenigstens mental dem Volleyball nahe geblieben. Während ihrer Trainerausbildung, im Herbst letzten Jahres, schloss sie neue Kontakte zu anderen Jugendtrainern in MV. Beim JSV Grimmen gibt es, wie in Laage auch, motivierte Jungs und Mädchen, die gerne mehr Spielerfahrung sammeln möchten. Bisher war die Anzahl der spielberechtigten Mädchen und Jungs allerdings zu gering, um sie als Mannschaft irgendwo melden zu können. So kam es, dass sich Manuela und Tobias Zobel, Trainer der Jugend aus Grimmen, einen Plan für eine Spielgemeinschaft ausdachten. In der nächsten Saison 20/21 wird es daher eine Mädchenmannschaft (U18w) und eine Jungenmannschaft (U20m) in der Landesmeisterschaft und im Landespokal als Spielgemeinschaft geben. „Beide Mannschaften sind bereits angemeldet und haben sich über Skype ein bisschen kennengelernt“, sagt Tobias, „sobald die Lockerungen es zulassen, wollen wir gemeinsame Trainingscamps organisieren, wo die Jugendlichen lernen, zusammenzuspielen.“ Bis es soweit ist, trainieren Tobias in Grimmen und Manuela in Laage parallel die gleichen Sachen.

Manuela Reichelt

Das Bild zeigt im Vordergrund Christoph Gedigk zusammen mit den Volleyballern beim Training.

Aktives sportliches Leben kehrt zurück – BLOCKY-BLOCK Lauf findet statt

Ganz langsam, aber sicher kehrt das gesellschaftliche Leben wieder in den sehnsüchtig erwarteten Normalzustand zurück. Damit können viele Vereine und Institutionen Veranstaltungen planen und mit der Organisation beginnen. Der Sportclub Laage ist deshalb schon jetzt mit dem Ideengeber und Initiator des Blocky-Block Spendenlaufes, Stefan Grobbecker,  der selbst als ambitionierter Lauf-Enthusiast bekannt ist, im Gespräch, um den Traditionslauf am Samstag, den 5.September, um 10.00 Uhr, starten zu können.
Ohnehin haben Spendenläufe in unserem Land eine lange Tradition und auch die Ergebnisse der bisherigen Blocky-Block Spendenläufe in Laage können sich sehen lassen. Für Stefan Grobbecker ist es wichtig klarzustellen: „Es ist einfach ein tolles Gefühl. Mit guten Freunden und Mitstreitern wird angepackt und eine Laufveranstaltung präsentiert, die begeistert. Und am Ende sieht man in leuchtende Kinderaugen.
Mehr geht nicht!“
Und dabei kann tatsächlich jeder sein. Auf den sonst üblichen Leistungsdruck wird bei diesem anerkannten und genehmigten Volkslauf gänzlich verzichtet. Im Laager Stadtwald läuft keine Stoppuhr mit und auf Wertungen wird auch verzichtet. Es gilt, gemeinsam auf dem 1200 Meter langen Rundkurs zu laufen, sich auszutauschen und eine wirklich gute Sache zu unterstützen, denn die kompletten Einnahmen werden der Kinderstiftung des Unternehmens Block House zur Verfügung gestellt. Für viele Kinder wird der mitlaufende Blocky-Block Bulle, das Maskottchen der Block House-Restaurants, das Erlebnis der Veranstaltung. Und Stefan Grobbecker versichert auf Nachfragen schon jetzt, dass das hohe Niveau der bisherigen Veranstaltung gehalten wird.
Jeder Teilnehmer bekommt eine Medaille und eine dazugehörige Urkunde überreicht, und es wird auch in diesem Jahr eine opulente Läufertombola präsentiert. Treffpunkt ist das Gemeindehaus am Sportplatz in Laage, direkt an der B108.

SC Laage

Das Foto zeigt Aktive des vergangenen Jahres. Foto: Ralf Sawacki

Strandlaufcup Wismar 2020, … gelaufen wird trotzdem.

Der Cup besteht im Prinzip aus drei Volksläufen, nämlich dem Osterlauf, dem Strandlauf und dem Weihnachtslauf.
Aufgrund der Corona-Ausbreitung fiel der am 29.03.2020 geplante Osterlauf leider ersatzlos aus.
Doch zum Strandlauf im Juni sollte es wieder laufen, … wenn auch abgewandelt und mit digitaler Unterstützung.
Wer im Juni bis zum Stichtag 14.06. die offizielle 12km-Strandlaufstrecke nachweislich und mit Zeitmessung und GPS-Tracking absolvierte, kommt in die Wertung.
Und so trafen am 14.06. insgesamt 22 Läufer des SC Laage in Wismar ein, um die 12km-Strecke, aber auch (außer Wertung) die 4 km sowie 7,7 km unter die Füße zu nehmen. Für die Sportler ging es dabei nicht vorrangig um die Wertung, sondern um das gemeinsame Lauferlebnis.
Gefolgt von ihrem Trainer André Stache nutzten insbesondere die Nachwuchsläufer(innen) der Altersklassen U10 und U12 die 4km-Strecke für ein zügiges Ausdauertraining. Dass man die sonst den Walkern vorbehaltene Strecke über 7,7 km auch laufend absolvieren kann, zeigte Olaf.
Auf die namensgebende Hauptstrecke über 12 km ging eine hochmotivierte Gruppe von 11 Läufern. Als einziger streckenkundiger Läufer lief Steffen gemeinsam mit Maximilian vorneweg, um jeweils als Streckenposten zu agieren.

Das Foto zeigt die Delegation des SC Laage. Foto: Christine Boldt

Die Strecke verläuft auf kombinierten Wegen (Wald, Asphalt, Gras, Sand, Matsch, …) entlang der reizvollen urigen Ostseeküste der Wismarer Bucht. Durch das Unwetter vom Vortag war die Naturlaufstrecke an einigen Stellen noch zusätzlich mit leichten Cross-Hindernissen präpariert. Sehr eindrucksvoll war das neue Wasserhindernis am Campingplatz Zierow. Hier konnte man seine Laufschuhe über eine Strecke von ca. 50 m komplett waschen, … oder einen Umweg von 1 km über den Campingplatz nehmen.
Irgendwann waren aber alle im Ziel angekommen. Die Kinder durften sich am kleinen Strand des SLC-Geländes austoben. Es gab mitgebrachte Sandwiches und kühle Erfrischungsgetränke. Für die Sportler des SC Laage war es ein schöner Lauf auf einer tollen Strecke.
Wir bedanken uns beim OrgTeam des Strandlaufcups und freuen uns auf den nächsten “richtigen” Strandlauf, der dann sicherlich wieder mit der gewohnten guten Organisation, Streckenabsicherung und Läufer-Rundumversorgung in familiärer Atmosphäre überzeugt.

SC Laage/SO

Sportabzeichen-Training von Reservisten angeboten

Zum ersten Sportabzeichen-Trainingstag in diesem Jahr luden aktive und engagierte Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage Mitglieder der Kameradschaft, deren Angehörige und Freunde auf die Sportanlage des Fliegerhorstes in Laage ein. Unterstützt wurde die Aktion durch die Verantwortungsträger des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“ und durch Aktive des Sportclubs Laage. Unter dem Motto:“ Sie wollen wissen, wie fit Sie sind?“ konnten die Teilnehmer der sportlichen Aktion ihren Fitnessstand überprüfen und auch die persönliche Leistungsfähigkeit steigern. Für viele Reservisten ist auch die Tatsache bedeutend, dass das Deutsche Sportabzeichen per Gesetz als offizieller Orden geschützt ist und als die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports angesehen werden muss. Allerdings waren die Voraussetzungen zur Umsetzung in diesem Jahr etwas anders und schon sehr anspruchsvoll. Es wurde tatsächlich in kleinen Gruppen, bis zu 5 Personen geübt. Durch den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand wurde viel mit „Stimme“ agiert und bei der Korrektur im Bereich der technischen Ausführungen wurde auf Körperkontakt verzichtet. Trotz aller notwendigen Einschränkungen war das Fazit der Teilnehmer am Ende des Tages eindeutig. Es war eine gute, wichtige und notwendige Aktion der Organisatoren. Denn ganz ohne Training ist eine erfolgreiche Abnahme des Deutschen Sportabzeichens nicht möglich.

Das Foto zeigt den Start von Petra, Emi und Lena (v.l.) vollzogen von Stabsunteroffizier d.R. Katja Beu. Foto: A.Stache

Das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist die amtliche Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Und jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden, und die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach unterschiedlichen Altersstufen gestaffelt.
Ein herzlicher Dank gilt den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse an der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Aktivitäten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage. Sie bieten auch vielen Familien die Möglichkeit innezuhalten und gemeinsam sinnvoll Zeit zu verbringen.

A. Stache, Stabsfeldwebel d.R.

Laager Laufgruppe unterstützt Projekt für die Tafeln

Unter dem Motto: „LAUF FÜR DIE REGION“, starteten der Rostocker Citylauf e.V. , die Ostseesparkasse Rostock und die PS-Lotterie eine Spendenlaufaktion für die Tafeln in Güstrow, Teterow, Rostock und Bad Doberan. Gerade in der derzeitigen Coronakrise benötigen diese jede Unterstützung. Neben dem zu zahlenden Startgeld spendete die OstseeSparkasse Rostock und die PS-Lotterie 7 Euro für jeden Teilnehmer an diesem Lauf. Da diese Aktion auf den Tag des Rostocker Citylaufes terminiert war, der wie viele andere Veranstaltungen verschoben worden ist, nutzten die Laager Läuferinnen und Läufer das caritative Projekt, um Gutes zu tun und sportlich aktiv zu bleiben. Immerhin starteten für die Aktion 77 Läuferinnen und Läufer und 3 Walker aus der Recknitzstadt und drückten so dem Projekt ihren Stempel auf. Bei zum Teil sehr schönem Frühlingswetter konnten die Ausdauersportler die Natur genießen und noch ganz nebenbei Gutes tun. Außerdem war diese Aktion für einige Aktive eine Standortbestimmung und natürlich auch der Einstieg in die Wettkampfsaison. Denn besonders die Abgabe der gelaufenen Zeiten motivierte nicht Wenige selbst zu testen wo man denn nun so im Verhältnis zur Konkurrenz steht.

SC Laage

Das Foto zeigt Familie Blum. Foto: Stephan Blum

Erster Volkslauf nach ewig langer Zeit

Nach gefühlt einer Ewigkeit konnten Ausdauersportler der Laager Laufgruppe am Vormittag des Himmelfahrtstages ihrem Sport nachkommen und im Recknitztal einige Kilometer laufen. Der Recknitztallaufverein e.V. hatte dazu die Voraussetzungen geschaffen und die gesetzlichen Vorgaben geprüft, organisiert und eingeholt. In kleinen Gruppen konnten die fast vierzig Läuferinnen und Läufer pünktlich um 10 Uhr auf die Laufstrecken gehen und alle hielten sich bravourös an die Vorgaben. Direkt nach dem Start vor dem Gemeindehaus mitten im Ort  führten die unterschiedlichen Laufstrecken über kleine asphaltierte Nebenstraßen im Natur-und Vogelschutzgebiet Recknitztal und an dessen waldreichen Rändern, aber auch über Betonplatten sowie Wald und Feldwege im naturbelassenen Recknitztal. Auf den wunderschönen Naturstrecken konnten alle Läuferinnen und Läufer den Frühling genießen und der Teschower Stefan Grobbecker „erschreckte“ sogar ein Wildschwein, dass seinen Weg kreuzte. Da im Ziel am Gemeindehaus auf die übliche Nachbereitung, mit guten Gesprächen bei Kaffee, Saft und anderen Kaltgetränken ,  weitgehend verzichtet wurde, verabschiedete der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, sein Team mit einem kleinen Gastgeschenk und bedankte sich damit beim Gastgeber und dessen 1.Vorsitzenden, André Boniz, der gleichzeitig der Bürgermeister der Gemeinde Kavelsdorf-Eixen ist.

Das Foto zeigt Laager Laufkinder im Ziel. Foto: André Stache

Bravuröse Willensleistung – fast aus Trotz

Vor genau einem Jahr absolvierte der Liessower, Ronny Behn, seinen Halbmarathon  im Zuge des Rennsteiglaufes. Schon im Ziel wusste der damals 42-jährige Restaurant Manager, dass er im kommenden Jahr den Marathon dieser Traditionsveranstaltung laufen würde und ließ sich davon nicht mehr abbringen. Hunderte Trainingskilometer und unendlich viele Stunden, die dem Fitnessprogramm und der Stabilität geschuldet waren, ließ Ronny abgeklärt über sich ergehen und selbst die Absage der Veranstaltung vor sieben Wochen ließen seinen Plan nur ganz kurz wanken. Fast trotzig schilderte er seiner Trainingsgruppe:“Dann laufe ich meinen Rennsteigmarathon eben zu Hause!“ Am letzten Samstag war es dann soweit. Perfekt vorbereitet, startete der Modellathlet um 8.58 Uhr vor seinem Haus in Liessow. Unterstützt von seinem Laufpartner, Ralf Gaevert, der ihn 42,195 Kilometer mit dem Fahrrad begleitete, lief Ronny von Liessow in Richtung Laage, bis nach Wardow. Von dort ging es zurück Richtung Subzin, anschließend nach Diekhof, über den Schmooksberg. Von dort lief er, der mittlerweile von seiner Vereinskameradin Kathleen Maag begleitet wurde, wieder in Richtung Recknitz, um anschließend in Liessow sein Ziel zu erreichen Ganze 4;13,49 Stunden benötigte der 194 Zentimeter große Ausdauersportler für seinen Marathon und erntete dafür ganz viel Respekt aus seiner Trainingsgruppe. Die Laager Laufgruppe ist auf ihren Marathonläufer sehr stolz und kann berechtigt sagen, dass viele Laager Sportlerinnen und Sportler ein Teil dieses Projektes waren. Einerseits unterstützten nicht wenige seine Aktion mit gemeinsamen Trainingsläufen. Herausragend war hier das Engagement von Kathleen. Sie unterstützte Ronny auf der 2.Hälfte und lief somit als Motivatorin selbst einen kompletten Halbmarathon. Gefühlt liefen beide Hunderte Runden über den Teterower Bergring und ließen auch sonst keinen Hügel im Recknitztal aus. Aber auch das Engagement an der Laufstrecke, vorbereitet und umgesetzt von Katja Beu und seiner Frau Petra, konnte sich sehen lassen. Für die Laager Laufgruppe bleibt am Ende nur ein Fazit: DAS WAR SPITZE,RONNY!

SC Laage

Das Foto zeigt Kathleen und Ronny im Ziel. Foto: Katja Beu

Wenn ein Strauß Blumen mehr sagt als Tausend Worte

Unter dem Motto: „Danke an unsere Helden“ ehrte die Ostseesparkasse Rostock in den zurückliegenden Tagen unter anderem Frau Katja Beu mit einem Blumengruß und einem PS-Lotterie-Jahreslos für ihr persönliches Engagement zum Wohle anderer Menschen. Dabei könnte Frau Beu mit vielen Aktivitäten aufwarten.

Das Foto zeigt Katja Beu nach ihrer Ehrung. Foto: André Stache

Allerdings ist in den letzten Tagen vielen Menschen in Laage besonders aufgefallen, dass die 36-jährige besonders viel Zeit und Material beim Nähen von Mund- und Nasenschutzmasken investiert hat. Und diese übergab die Mutter von drei Kindern dann kostenlos an Freunde, Bekannte und auch Mitgliedern ihres Sportvereins – dem Sportclub Laage. Katja Beu trägt ihre Situation, wie viele andere sicherlich auch, als Mutter mit allen anderen auferlegten Jobs mit viel Fassung und einem Lächeln und ist schon deshalb für viele ein Vorbild. Dass sie nun aus den Händen der Filialleiterin der Filiale der Ostseesparkasse in Laage, Frau Bianca Bretsch, diese besondere Geste und Ehre erfuhr, ist schön und macht mutig, denn ein kleiner Blumengruß sagt wirklich oft viel mehr als Tausend Worte.

SC Laage

Eine neue Generation übernimmt

In Zeiten der Corona-Pandemie, wo kein Training stattfinden kann, hat man viel Zeit zum Nachdenken und kann die letzten Monate und Jahre Revue passieren lassen. So ging es auch Winfried Möller (55 J.), seit nunmehr 4 Jahren Abteilungsleiter der Volleyballer beim SC Laage. Er kam zur Ruhe und merkte, wie sehr dieser Job sein Leben und vor allem seine Freizeit in Anspruch nahm. Hinzu kamen körperliche Wehwehchen, die, trotz der langen Trainingspause, nicht weggehen wollten. So entschied sich „Winne“, den Job an die jüngere Generation abzugeben. Unter seiner Leitung feierte die Damenmannschaft des SC Laage mehrere Erfolge in der Landesklasse. Auch als die Digitalisierung diesen Sport erreichte, beispielsweise aus echten Spielerpässen wurden nämlich plötzlich Onlineprofile, bewahrte Winne den Überblick und kämpfte sich durch das neue System.
Er gibt den Job nun an den ambitionierten Jan Rösler (27 J.) ab, der mit überwältigender Mehrheit von den Volleyballern gewählt wurde. Jan ist seit gut einem Jahr bei den Volleyballern und war seither sehr aktiv bei allem, wo Manneskraft (Aufbau der Netze bei Spiel- und Turniertagen, Grillmeister beim Damenturnier) gebraucht wurde. Als gebürtiger Laageraner kennt er viele Leute, in und um seine Heimat, und wird von allen sehr geschätzt. In Sachen Hobbies ist Jan sehr vielfältig aufgestellt, klettern ist nur eins davon. Viele dürften ihn auch von „TonLaage“, dem „Kreativen Jugendtreff“ oder dem „Ersten Laager Fernsehen“ kennen. Er ist eine sehr engagierte Frohnatur. Nun möchte er sich auch organisatorisch mehr einbringen und sagt: „Ich freue mich auf die Herausforderung“. Wir freuen uns, dass du die Herausforderung annimmst und wünschen dir und der Abteilung Volleyball viel Erfolg für die Zukunft.

Geschrieben von Manuela Reichelt

Sportabzeichen-Wettbewerb mit starkem SC Laage

Auf Grund der derzeitigen Entwicklung der Corona-Pandemie in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Europa entschloss sich der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern die Ehrungsveranstaltung der Sieger des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2019 ersatzlos zu streichen. Das hieß aber noch lange nicht, dass die Prämierung der Sieger und Platzierten ausgefallen ist. Mit der Post erreichte die Geschäftsstelle des Sportclubs Laage in den vergangenen Tagen eine besonders erfreuliche Nachricht. Denn der Club aus der Recknitzstadt konnte im zurückliegenden Wettbewerbszeitraum den 2.Platz in der Wertung der Vereine mit bis zu 200 Mitgliedern erringen. Neben dem Glückwunschschreiben empfingen die Sportlerinnen und Sportler auch eine Ehrenurkunde und eine Geldprämie die in vollem Umfang in die Vereinsarbeit fließen wird und bestimmt ein Ansporn ist, auch in diesem Jahr noch aktiv zu werden, um vielen den Weg zum Deutschen Sportabzeichen zu ermöglichen.

Das Foto zeigt Sportabzeichen-Besitzer des Jahres 2019. Foto: SC Laage


Das Deutsche Sportabzeichen ist seit  68 Jahren anerkannt und per Gesetz als offizieller Orden geschützt. Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und für jedermann zugänglich. Der Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern initiiert seit nun schon fünf Jahren einen landesweiten Sportabzeichen-Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem „Ostdeutschen Sparkassenverband“ (OSV). Seit fast fünfzehn Jahren legen Laager Sportler und Freunde der Leichtathletik die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen oder das Jugend- und Schülersportabzeichen ab und zeigen damit ihr Interesse für diese Auszeichnungen. Das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die amtliche Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Und jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden und die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach unterschiedlichen Altersstufen gestaffelt.

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Virtuell gelaufen und trotzdem total präsent

Am ersten Sonntag im Mai sollte der EURAWASSER – Waldlauf  im Laager Stadtwald seine 18. Auflage erleben. Aus bekannten Gründen musste auch dieser Lauf ausfallen, aber durch die Idee der Veranstalter bekam der Lauf einen Schub, der bestimmt viele Kenner der Laufszene verblüffte. Unter dem Motto: „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ präsentierten 64 Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe den Traditionslauf an 9 verschiedenen Orten in ganz Mecklenburg-Vorpommern, aber natürlich auch im Laager Stadtwald. Dabei gab es für die fleißigen Ausdauersportlerinnen und-sportler überschaubare Vorgaben. Zwei Aktive mit dem Mindestabstand und Rücksichtnahme auf die zahlreichen Waldbesucher. Wichtig war dem Organisatoren-Team mit dieser Aktion dem Hauptsponsor des Clubs ein kräftiges Dankeschön zu übermitteln. Denn wie fast jeder Verein und Verband in unserem Land ist auch der Sportclub Laage von der Partnerschaft mit starken Unternehmen abhängig. Und egal, wie wir zur Zeit unsere Situation sehen, es wird eine Zeit geben in der wir wieder unserem Tagesgeschäft folgen werden und dazu gehört auch der Vereinssport. Den Recknitzstädtern indes ist es sehr wichtig mit dieser Aktion allen Freunden und Förderern einen großen Dank für Ihre Unterstützung zu übermitteln.

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Das Foto zeigt Ronny Behn und André Bendschneider bei einem Lauf. Foto: Ralf Sawacki

Virtueller Wettkampf über fünf Wochen war ein Erfolg

Für Laufsportler war die trainingsarme Zeit durch die Einschränkungen der zurückliegenden Wochen dann erträglich, wenn die Eigenmotivation stark ausgeprägt ist oder Eltern oder Geschwister als Motivator zur Verfügung standen. Während einige Vereine, wie die LG SChwerin, Turbine Neubrandenburg oder Fiko Rostock virtuelle Laufziele vorgaben und diese zum Teil in beeindruckender Weise umsetzten, konnten die Mitglieder der Laager Laufgruppe ihre Trainingskilometer  sammeln und diese in virtuelle Wettkampfkilometer umwandeln. Nach fast fünf Wochen ist dieser Wettkampf nun Geschichte und im Zuge der Auswertung erlebten die Ideengeber und Organisatoren so einiges. Sehr positiv war die Anzahl derer, die sich diesem Spaßwettkampf stellten. Insgesamt ließen sich 69 Läuferinnen und Läufer in die Startlisten eintragen und meldeten ihre gelaufenen Kilometer. In der Endabrechnung stehen sage und schreibe  2.923,21 Kilometer. Und natürlich konnte manch einer so zeigen, was in ihm steckt. Andere liefen aus reinem Genuss in den Frühling. Letztendlich haben alle etwas für ihre Gesundheit getan und viele Stunden an der frischen Luft verbracht. In vielen Orten wie Rostock, Gelbensande, Stäbelow, Güstrow, Klein Lunow, Liessow, Breesen, Kronskamp, Dummerstorf und natürlich Laage waren viele der roten und leuchtend gelben Shirts der Laager Laufgruppe unterwegs und sorgten neben der Farbtupfer bestimmt auch für viele kleine Hoffnungsschimmer – ganz nach dem Motto: „Es geht immer weiter!“. Für die Übungsleiter ist natürlich die körperliche Leistungsfähigkeit das Wichtigste. Denn alle scharren mit den Hufen und möchten unbedingt wieder im Wettkampfmodus laufen.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Läufer bei einem früheren Lauf im Stadtwald. Foto: Stella Grobbecker

Schweriner Schlosslauf auf den Dörfern um Laage ausgetragen

Auf Initiative des Organisationsteams der Laufgruppe Schwerin wurde aus dem diesjährigen Schweriner Schlosslauf eine besondere Challenge.  Die Aufgabe zur Teilnahme am  6. Schweriner Schlosslauf war denkbar einfach. Es galt, eine der 4 angebotenen Strecken zu laufen und sich dabei an folgende Regeln zu halten:
Maximal zu zweit laufen und den Abstand von 2 Meter einhalten. Und unbedingt in der Natur. Also nicht im Stadion oder gar auf dem Laufband. Nachdem der Lauf absolviert wurde, sendete jeder Teilnehmer  das Ergebnis dem verantwortlichen Übungsleiter, der dieses in die Landeshauptstadt zur engagierten Laufgruppe weiterleiten sollte. Das Echo der Laager Laufgruppe ließ nicht auf sich warten. Immerhin 42 Läufer und Läuferinnen liefen bei wunderschönem Frühlingswetter an den unterschiedlichsten Orten ihren Schweriner Schlosslauf. Und egal, von wo die Ergebnisse kamen, ob aus Breesen, Liessow, Kronkamp, Rostock oder Laage – alle beeindruckten mit außergewöhnlichen Leistungen. Die Ergebnisse wiesen erfreulicherweise auch nach, dass nicht wenige ihren Fitnessstand trotz der eingeschränkten Möglichkeiten halten konnten. Genauso wichtig ist für das Übungsleiterteam die Tatsache, dass von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu jeder Zeit, die zur Eindämmung notwendigen Vorschriften zur Vermeidung von Kontakten eingehalten wurden.

SC Laage

Das Foto zeigt Katja Beu, die perspektivisch das Übungsleiterteam der Laager Laufgruppe bereichern möchte. Foto SC Laage