Archiv der Kategorie: Bemerkenswertes

Laager Laufgruppentrainer von der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank eG gewürdigt

Auf Vorschlag des Güstrower Unternehmerehepaares Christel und Folke Dedering wurde dem 2.Vorsitzenden des SC Laage und Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe, André Stache, der Erhard-Bräunig-Preis für bürgerschaftliches Engagement, im altehrwürdigen Zeughaus der Hansestadt Wismar verliehen. Der Vorstandsvorsitzende  der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG, Dieter Heidenreich, erklärte im Zuge der Veranstaltung: “ Mit dieser Ehrung wird die Vorbildwirkung ausgezeichnet. Unter bürgerschaftlichen Engagement wird das freiwillige, nicht allein auf finanzielle Vorteile gerichtete und das Gemeinwohl fördernde Engagement verstanden.“
Insgesamt 19 Vorschläge konnte die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG in diesem Herbst entgegennehmen, wobei eine eigenständige Bewerbung nicht vorgesehen ist. Die hochkarätige und unabhängige Jury entschied sich letztendlich für André Stache und damit für die engagierte Arbeit der Laager Laufgruppe.
Die Laudatorin, Dr. Rosemarie Wilcken, die von 1990 bis 2010 als erste Bürgermeisterin von Wismar agierte, erklärte den vielen Anwesenden: „Gemäß der Ausschreibung werden Menschen gesucht, die Ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und Initiative entwickeln. Schwerpunkte können gesellschaftliches, soziales, kulturelles oder sportliches Engagement sein. Demokratie und Toleranz sind für die Preisträgerinnen und Preisträger eine Selbstverständlichkeit.“
Durch das Preisgeld werden die ausgezeichneten Personen, Initiativen oder Vereine bei der Gestaltung Ihrer Arbeit unterstützt. Das heißt, dass die mit 5000 Euro dotierte Ehrung in vollem Umfang in die Arbeit des Sportclubs Laage fließt.

SC Laage

Das Foto zeigt Christel Dedering, André Stache, Dieter Heidenreich (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG) und Dr.Rosemarie Wilcken. Foto: Peter Brandenburg

Reservisten unterstützten spontan die Jugendbegegnungsstätte Golm

In diesem Jahr fehlte der Jugendbegegnungsstätte(JBS) kurzfristig Personal zu Vorbereitung  und Durchführung der Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Golm. Spontan boten  drei Kameraden der RK Laage und ein Kamerad aus der RK Rostock ihre Hilfe an.
Samstagabend trafen wir uns bei der JBS, um Sonntag früh gleich mit der Arbeit zu beginnen. Da viele Gäste erwartet wurden, haben wir den Eingangsbereich und die Wege der Begegnungsstätte vom Laub gesäubert. Anschließend wurde die Bühne und Sitzmöglichkeiten für die Besucher und den Chor aufgebaut.
Nach dem Mittag übernahmen wir die Regulierung des Fahrzeugverkehres und den Transport der gehbehinderten Besucher zur Kriegsgräberstätte Golm.
Um 14.00 Uhr begann dann auf der Kriegsgräberstätte Golm in Kamminke die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Mit dieser Veranstaltung setzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wie in jedem Jahr, ein Zeichen gegen nationalistische Erinnerungskultur und praktiziert ein europäisches Gedenken, dass das Leid aller Völker in den Blick nimmt und keine Opfer gegeneinander ausspielt. Im Bewusstsein der historischen Verantwortung Deutschlands steht die Feierstunde für ein friedliches, freiheitliches und demokratisches Miteinander.
Nach der Gedenkstunde zum Volkstrauertag, welche dieses Jahr ganz im Zeichen der europäischen Versöhnung stand, übernahmen wir Reservisten den Rücktransport der älteren Besucher und dann den Abbau der Bühne und der Sitzgelegenheiten.
Nach getaner Arbeit haben wir mit der gesamten „Mannschaft“ der JBS beim Kaffee den Tag ausklingen lassen.

Uwe Krause /OStFw d.R.

Laager Läufer mag auch gern Motoren-Sound

Wenn der fast 40-jährige Marcel Raith auf sein bisheriges  sportliches Leben zurückblickt, muss er manchmal selbst schmunzeln. Als Handballer hat er sich ausprobiert und ein guter Fußballer, so dachte der in Breesen lebende Tiefbauer, könnte er auch werden, auch die Leichtathletik machte ihm in der Jugend Spaß und laufen mochte „Marci“, wie er von vielen genannt wird, schon immer. So war es dann fast logisch, dass er mit etwas über 30 Jahren seine Laufschuhe anzog und begann, strukturiert zu trainieren. In der Laufgruppe des Sportclubs Laage fand er schnell Gleichgesinnte und der Ehrgeiz ließ ihn nicht mehr los.
Nun läuft er im Kalenderjahr mehr als 30 Wettkämpfe und ist in der Laufszene ein bekanntes Gesicht. „Trotzdem fehlte irgendwann etwas“, berichtete Marcel Raith. Es musste ein Ausgleich her, etwas gegensätzliches, lautes und heftiges. Damit kam die Anfrage im Februar vor fast zwei Jahren genau richtig. Ein Freund fragte bei ihm an, ob er nicht Lust hätte ein Kart-Team mit aufzubauen, dass unter dem Namen „TEAM HRO“ unterwegs sein sollte und auch für den guten Zweck aktiv wird. Unterschwellig wollte der Mecklenburger schon immer mal wieder auf die Kartbahn, denn seine Prämiere hatte er im Jahre 2012 in Österreich, im Vorarlberg erlebt, als er berufsbedingt mit zwei Kollegen dort weilte, mit denen er heute immer noch im Team fährt und seine Freizeit sinnvoll verbringen wollte. Gesagt getan. Seit dem besagten Gespräch wird einmal im Monat trainiert und auch bei den Indoor-Kartmeisterschaften einmal monatlich gestartet. Und auch an caritativen Veranstaltungen nimmt sein Team regelmäßig teil. So konnte das Benefiz Race for Kids, vor wenigen Wochen, im Kartcenter Rostock die Rekordspendensumme von 15.100,00 Euro für die Kids vom Verein Steuerrad Nord e.V. erwirtschaften.
Trotz allem Spaß und guter Laune bei den Veranstaltungen bleibt das Laufen aber die 1.Leidenschaft von Marcel Raith. Und mit dem Wechsel in die nächsthöhere Altersklasse, der M 40, möchte der verheiratete Vater von zwei Kindern noch einmal richtig angreifen.

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Das Foto zeigt das „TEAM HRO“ mit Marcel Raith am Steuer. Foto: Team HRO

Gegen das Vergessen – Kranzniederlegung in Laage

Am Nachmittag des Volkstrauertages gedachten Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Bürger der Stadt Laage und Einwohner aus Kronskamp  den Opfern von Gewalt, Vertreibung und Schreckensherrschaft. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde vom Laager Posaunenchor musikalisch begleitet und von den besagten Einwohnern und Gästen interessiert verfolgt. In seiner Andacht erinnerte der Katholische Militärdekan Jürgen Andreas Eckert an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.  Im Anschluss an die Worte des Seelsorgers legten der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, für die Stadt Laage und für das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ der Kommodore des Verbandes, Oberstleutnant Joachim Kaschke, an der Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt nieder. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung  der Gedenkveranstaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt die Kränze an der Stele. Foto: A.Stache

Laager Laufgruppe bleibt die Nr.2 in Mecklenburg-Vorpommern

Im Stile einer ganz tollen Läuferparty konnten die Mitglieder des Laufteams Rügen die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Laufcupsaison gemeinsam mit vielen Mitgliedern aus den Vereinen des gesamten Bundeslandes in Baabe feiern und trafen damit den Nerv der Laufsportelite aus Mecklenburg Vorpommern.
Ein Grußwort der Präsidentin  des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Kristin Behrens, und musikalisch anspruchsvolle Einlagen der Stralsunderin Sophie-Charlotte Lewing, die als Stimme bei „The Voice of Germany“ einem breiten Fernsehpublikum bekannt wurde, machten den Nachmittag genauso kurzweilig wie das Interview mit dem Deutschen Marathonmeister Tom Gröschel. Die wirklich gut aufgelegten Moderatoren machten das, was sich jeder Veranstalter wünscht. Ein echtes Event zauberten die Männer an den Mikrophonen und brachten bei jeder Siegerehrung den Saal zum Kochen.
Von März bis November hatten die Läuferinnen und Läufer auf 16 unterschiedlichen Strecken und einem Staffellauf die Möglichkeit, bei mindestens fünf Läufen an den Start zu gehen, um die notwendigen 60 Punkte zu erkämpfen die jeden in seiner Klasse in die Wertung bringen. Die Auswertung erfolgte als Gesamteinzel-, Altersklassen-, Vereins- und Teamwertung. Für die anwesenden Laager Ausdauersportler wurde die Laufcupauswertung nach dem morgendlichen Begrüßungs-Läufchen eine Arie der Freude und des Feierns. Besonders der Sieg in der Altersklassenwertung von Joelina Raith machte die Abordnung des SC Laage sehr stolz. Aber auch die Podestplätze von Sophie Pommerehne, Pia-Marie Arendt,Stella Grobbecker, Kathleen Kaufmann , Ricardo Wendt und Heinz-Peter Zettl sorgten für mächtig Stimmung im großen Saal des „Haus des Gastes“ im wunderschönen Ostseebad.
Basis für diesen Erfolg ist das sehr disziplinierte Training. Es spiegelt sich in den Trainingseinheiten die Ausgewogenheit zwischen ambitioniertem Volkssport und einem dosierten Leistungsanspruch wider. Und genau dazu passt auch die Durchsetzung innovativer Trainingskonzepte. Letztendlich trainieren die Sportlerinnen und Sportler nur zwei Mal in der Woche. Dabei dürfen sich die Übungsleiter dann allerdings über eine hohe Trainingsbeteiligung und auch Anstrengungsbereitschaft freuen.
Nun ist der Laufcup in Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr Geschichte und die Laufgruppe des Sportclubs Laage kann stolz behaupten ganz vorne mitgemischt zu haben. In der Endabrechnung  aller platzierten Vereine belegten die Frauen und Männer der Laager Laufgruppe einen ganz starken 2.Platz hinter dem SV Turbine aus Neubrandenburg. Die  gewerteten Frauen und  Männer konnten 6748,5 Punkte erkämpfen und damit etablierte Vereine wie die LG Schwerin, den HSV Neubrandenburg, den PSV Wismar und Teams aus Rostock, Wittenburg, Stralsund, Greifswald und Güstrow hinter sich lassen. Das alles ist das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung .

SC Laage

Die Fotos zeigen Laager Läufer mit ihrer Siegertorte und Joelina Raith. Fotos: A.Stache

Laager Mädchen überraschen in Rostock beim Herbstlauf

Bei recht kühlen Temperaturen, aber Sonne satt, fanden sich am 10.11.2019 über 200 Läufer bei der Neuauflage des Rostocker Herbstlaufes ein.
Angeboten war ein “ca.” 2,5 km langer Rundkurs durch die Parkanlagen zwischen Rostock-Evershagen und Lütten-Klein, welcher 1, 2 oder 3 mal gelaufen werden konnte. Zur Enttäuschung vieler Läufer musste der Rodelberg wegen des sehr schlechten Rasenzustands aus dem Streckenlayout gestrichen werden. Der kurzfristig umgeplante neue Rundkurs war zwar etwas länger als 2,5 km, aber was macht das schon.
Von der Laufgruppe des Sportclub Laage war eine kleine Abordnung von 8 Läufern auf allen  Streckenlängen vertreten.
Den Anfang machten Johanna Heuck und Florentine Ostertag beim 2,5km-Lauf. Beide lieferten sich von Anfang an einen Zweikampf an der Spitze des Feldes und kamen nach 12:10,8 und 12:11,4 min (!) mit großem Vorsprung als Gesamterste ins Ziel.
Beim anschließend folgenden (ca.) 5km-Lauf lief Josephine Ostertag nach 28:42 min als 2. Frau der Gesamtwertung ins Ziel.
Nach dem Zieleinlauf des letzten 5km-Läufers startete der 7,5km-Lauf. Hier präsentierte sich der Sportclub Laage mit 5 Läufer(inne)n, welche es aber nach dem Seelsorgelauf, der am Vortag stattgefunden hatte, ganz ruhig und entspannt angingen.
Insgesamt eine schöne Veranstaltung die durch Unterstützung des 1. LAV Rostock, der für die Streckenabsicherung zuständig war, sowie den Rostocker Seehunden die sich um die Verpflegung gekümmert hatten, durchaus einen besonderen Charme hatte.
Wir hoffen natürlich, dass der Rodelberg im nächsten Jahr wieder zur Strecke gehört.

SO

Das Foto zeigt Johanna Heuck. Foto: Ralf Sawacki

Laager Lauftalent pulverisiert Streckenrekord beim Seelsorgelauf

Vielen Menschen genügt zur Erholung die Natur, manchen genügt etwas Ruhe und wieder anderen reicht die frische Luft. Und einige möchten allerdings auch eine gehörige Portion Action. Und genau diese freuen sich in jedem Herbst auf den Seelsorgelauf im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes. In diesem Jahr war es recht kühl am Samstagmorgen und trotzdem kamen über siebzig Läuferinnen und Läufer und einige Walker in die Sporthalle des Laager Fliegerhorstes. Dort fand traditionell die Anmeldung für den Seelsorgelauf statt, der als Geheimtipp unter den Läuferinnen und Läufern immer wieder gerne besucht wird. Nach einem Morgengebet zur Begrüßung, das von Militärdekan Johannes Wolf zelebriert wurde, konnten sich die Ausdauersportler mit der Strecke vertraut machen. Die Laufstrecke hatte dabei einiges zu bieten. Ewig lange Geraden und heftige Steigungen hatten es schon in sich. Zudem schickte der Pendelkurs die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Nichts desto trotz entwickelten sich tolle Wettkämpfe. Während manche ihren sportlichen Saisonschluss ganz ruhig angingen, zeigten andere tollen Wettkampfsport mit prächtigen Zeiten. Herausragend war dabei das 12 Kilometer Rennen des16-jährigen Laager Schülers, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft. Nach ganz starken 45,13 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger mit einem neuen Streckenrekord.
Für alle Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Wettkämpfen unter die heiße Dusche und danach in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und ein selbstgemachter Bohneneintopf auf alle Teilnehmer. Dem folgte eine Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten und Urkunden und Medaillen für alle.   Ein besonderer Dank gilt im Nachgang der Veranstaltung den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.
Ein Dank gilt natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern und Partnern, denn das Evangelische Militärpfarramt in Laage bietet in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage und der  Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage eine Fülle von Angeboten für die aktive Freizeitgestaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Ev. Militärpfaramt Laage


Die Sieger:

3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Lennox Raith (12,28 min),                           Florentine Ostertag (13,54 min)

6 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Marcel Raith (24,23 min,)                           Christin Krause (31,35 min)

9 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Jens Beu (35,04 min),                                    Sophia Heuck ( 48,15 min)

12 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Ricardo Wendt (45,13 min),                       Katja Brodny (1;00,11 min)

Die Fotos zeigen den Start und die Sieger des 12 Kilometerlaufes, Ricardo Wendt, Ole Reinhold und Dirk Störtebecker (v.l.),  mit Militärdekan Wolf. Fotos: André Stache

Harz-Gebirgslauf 2019 – ein Erlebnisbericht.

Seit einigen Monaten ist unsere Familie vom Laufvirus infiziert und trainiert und läuft aktiv  in der Laager Laufgruppe.
Bestimmt  ist unser Trio deshalb auch in der Freizeit an guten Laufveranstaltungen interessiert. Jedenfalls war es für uns selbstverständlich beim Harz-Gebirgslauf zu starten, da wir unseren Familienurlaub in den Herbstferien im Harz verlebten. Der Harz-Gebirgslauf findet seit 42 Jahren am 2. Sonnabend im Oktober statt und gehört  in dieser Region zu den größten und traditionsreichsten Laufveranstaltungen , mit ca. 4000 Teilnehmern. Auf Grund unserer Erfahrungen entschieden wir uns die Startunterlagen bereits am Vortag, auf dem Rathaus in Wernigerode, abzuholen. Danach fuhren wir nach Hasserode, einem Stadtteil von Wernigerode, um schon einmal den Start- und Zielbereich sowie die Parkmöglichkeiten zu erkunden.
Das Angebot für die Teilnehmer ist dabei sehr vielfältig, neben dem Brocken-Marathon werden ein Halbmarathon, ein 11 km und ein 5 km Lauf sowie ein Kinderlauf von 2 km und verschiedene Wander- bzw. Walkingstrecken angeboten. Alle Wettkampfstrecken führen über die „Himmelspforte“ hinaus in die wunderschöne Natur des Harzes. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen wurden alle Läufe separat gestartet. Auf einen Startschuss im üblichen Sinne wartet die Läuferschar allerdings vergeblich, als Startsignal ertönt ein Jagdhorn. Den Anfang machten bei herrlichstem Herbstwetter  die 551 Walker bzw. Wanderer, ihnen folgten etwa 1 Stunde später fast neunhundert Marathonies. Anschließend waren die Kinder an der Reihe. Pünktlich um 9:15 Uhr startet unsere Tochter Johanna mit ca. 350 Kindern auf eine 2 km lange Strecke und lief nach 10:53 min glücklich als 10. Mädchen über die Ziellinie. Wie der Name Gebirgslauf schon verrät werden auf allen  Strecken ordentlich Höhenmeter bewältigt.  Mein Mann Michael und ich starteten auf der 11 km Strecke. Neben der Distanz war ein Höhenunterschied von 380 m zu bewältigen. Schon auf der Startwiese ging es bergauf und auch der breite Forstweg, auf den die Strecke dann wechselte, führte stetig bergan. Nach den ersten 4 km führte der Weg dann immer  steiler nach oben und das Laufen fiel immer schwerer. Zunächst konnte ich noch ein paar der bereits gehenden Teilnehmer überholen, als mein Tempo aber nur noch genauso schnell war, als das der Gehenden, entschied ich mich auch zu walken. Bei Kilometer 7 hatten wir dann den höchsten Punkt erreicht und ich trabte wieder an. Als es jetzt stetig bergab ging erholten sich die Beine und das Tempo wurde Richtung Ziel wieder schneller. Da der letzte Streckenabschnitt für alle Strecken gleich ist, wurden es Richtung Ziel immer mehr Läufer und auch viele Wanderer und Walker, die die Läufer anfeuerten, waren nun unterwegs. Im Ziel gab es für alle Finisher  eine Medaille und eine Urkunde sowie eine kostenlose Versorgung mit deftigem Erbseneintopf und einem Getränk aus der  Hasseröder Brauerei. Johanna gefiel am besten die professionelle Kinderbetreuung, mit Bastelstraße, Torwandschießen und Hüpfburg, organisiert vom DRK-Kinderheim Wernigerode. Der Harz-Gebirgslauf ist eine sehr gut und routiniert organisierte Veranstaltung, wer Landschaftsläufe mag, wer den Herbst mag, wen mögliche Wetterkapriolen, unbefestigte Wege über Stock und Stein und einige Höhenmeter nicht abschrecken, der ist hier genau richtig.

Sophia H.

Das Foto zeigt Sophia, Johanna und Michael. Foto: privat

Die Künstlerin aus der Nachbarschaft

Marianne Kindt – Mitglied des Verbandes internationaler Künstler e. V. . Aber wer ist Marianne Kindt ? Geboren in Laage lebte und arbeitete Marianne Kindt bis zur politischen Wende in Warnemünde. Mit der Wende begann für die damals fast 40-jährige eine Zeit der Neuorientierung. Ganze 5 Jahre dauerte diese Phase in der die Mecklenburgerin in Schleswig Holstein und Hamburg Fuß fassen konnte und ihre künstlerische Ausbildung bei mehreren Malern in Schleswig-Holstein und Hamburg absolvierte. Im Jahre 1998 begann sie mit einem Studium in Malerei und Graphik am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum, das 2001 seinen erfolgreichen Abschluss fand. Für die Künstlerin bedeutet Malerei das Spiel und der Tanz mit Farben. Im Jahre 2004 erfolgte die Diplomierung am IBKK in Bochum und die  Ernennung zur Meisterschülerin bei Prof. Qi Yan. Nach eigenem Bekennen bevorzugt Marianne Kindt die Einfachheit in der Form. In persönlichen Gesprächen tauscht sich die Malerin auch gerne mit Leien aus und verrät so in ihren Gesprächen oft wertvolles und interessantes. Dabei bittet sie ihre Gesprächspartner gern in einen Dialog.  „Möwe“, „Speicher“, „Fischerboot“, „Buhnen“, „Kühe“ – das sind Titel einiger  Bilder. Augenscheinlich herausfordernd, wenn man die Werke betrachtet. Dem Betrachter wird fast immer eine klare Auskunft erteilt und gleichzeitig ein Denkanstoß zur Deutung des jeweiligen Bildes gegeben.
Allerdings muss der Betrachter selbst aktiv werden, um heraus zu finden, was ihn selbst anspricht. Im Jahre 2013 zog es die Künstlerin wieder in ihre Geburtsstadt zurück. Persönliche Gründe waren der Anlass dafür,  aber Marianne Kindt ist froh wieder zu Hause zu sein, in der kleinen verträumten Stadt an der Recknitz mitten in Mecklenburg.
Nach vorheriger Terminabsprache können Neugierige und Interessierte die Künstlerin gerne  in ihrem Atelier  in der Paul Lüth Straße in Laage besuchen.

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Das Foto zeigt Marianne Kindt mit einigen ihrer Werke. Foto: André Stache

Cross, wie ihn die Läufer mögen

Bei kühlen Temperaturen, begleitet von  Regen, war die  1,6 Kilometer lange Wettkampfstrecke im Bad Doberaner  Kellerswald in einem echten „Crosszustand“, den es zum Teil mehrmals zu durchlaufen galt. Feuchtes Laub, matschige Anstiege und nasskalte Luft verlangten, neben der hügeligen Distanz, den fünfhundert Sportlerinnen und Sportlern alles ab. Mehrere, zum Teil heftige Stürze, waren der Preis für die anspruchsvolle Wettkampfstrecke der sich allerdings alle gleichermaßen stellen mussten. Für den Sportclub Laage konnte an diesem Tag die 40-jährige Kathleen Kaufmann glänzen, die in ihrer Altersklasse die Silbermedaille erkämpfen konnte. Aber auch die Bronzemedaillen der 18-jährigen Pia-Marie Arendt, des 16-jährigen Ricardo Wendt, von Jens Beu (M35) und des 57-jährigen Peter Zettl stimmten die Verantwortlichen sehr zufrieden. Weitere 15 Top-Ten Plätze der Erwachsenen und 19 ! Top-Ten Plätze der Kinder und Jugendlichen zeigen das wirklich gute Niveau der Laager Athletinnen und Athleten. Herauszuheben sind hier sicherlich die Wettkämpfe des 8-jährigen Maximilian Kühl der als 4.seiner Klasse ins Ziel lief und auch der 6.Rang von Lennox Raith bei den 10-jährigen Jungen. Am Ende hatte sich der Ausflug in den Wald durchaus gelohnt und die Laager Läuferinnen und Läufer können von sich behaupten, dass sie nicht nur dabei waren , sondern durchaus mitgemischt haben. Dem Bad Doberaner SV gilt abschließend ein herzlicher Dank. Trotz der widrigen, äußeren  Bedingungen boten sie den Aktiven aus ganz Mecklenburg-Vorpommern gute Grundlagen für tollen Wettkampfsport.

SC Laage

Das Foto zeigt Kathleen Kaufmann. Foto: André Stache

Wenn aus Ideen Taten werden – Läufer und Ruderer trainieren gemeinsam

Ambitionierte Ruderer und leistungsorientierte Läuferinnen und Läufer  im gemeinsamen Training. Das hört sich zunächst etwas komisch an. Allerdings entwickelt diese Idee auch neue Optionen, um Trainingsreize zu setzen und auch etwas über den Tellerrand hinaus zu blicken.
Der U17 Trainer beim Landesruderverband mit Sitz beim Olympischen  Ruder-Club-Rostock von 1956 e.V. ,Axel Stelter, und der Cheftrainer der Laager Laufgruppe, André Stache, entwickelten vor einigen Wochen eine Idee, deren Umsetzung Athleten und Verantwortliche gleichermaßen begeisterte. Es galt, in der hochmodernen  Rostocker Laufhalle eine gemeinsame Trainingseinheit zu absolvieren. Einlaufen, Lauf-ABC, Dehnübungen und natürlich eine harte Laufeinheit in Staffelform forderten allen alles ab. Die 14 und 15-jährigen körperlich robusten Ruderer liefen mit den Laager Ausdauersportlern und beeindruckten ihre sportlichen Probepartner außerordentlich. Neben dem Erlebnis bleibt die Tatsache, dass die verantwortlichen Trainer mit ihren Aktiven eine beeindruckende Ausdauer- und Trainingseinheit absolvieren konnte, die intensiv und fordernd allen sehr viel abverlangte und den sportlichen Leistungsstand widerspiegelte.
Und letztendlich bilden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination die Grundlagen jeder sportlichen Disziplin.
Aber in keiner Sportart werden diese Voraussetzungen so kompakt vermittelt wie in der Leichtathletik. Besonders deshalb legen nicht wenige Übungsleiter großen Wert auf gezieltes, wettkampforientiertes Training.

SC Laage

Das Foto zeigt die Athletinnen und Athleten des gemeinsamen Trainings. Foto: Ronny Behn

Wandern mit dem Pfarrer

Nicht wenige Bewohner des Rudolf Tarnow Weges in Laage staunten nicht schlecht über das Gewusel in ihrer Straße. In guter Tradition versammelten sich Freunde des Evangelischen Militärpfarramtes Laage am frühen Morgen des Reformationstages, um mit Militärdekan Johannes Wolf zu wandern. Fakt ist, dass zahlreiche gut markierte Wanderwege Deutschland erschließen, von der Nordseeküste bis hinauf zu den höchsten Gipfeln der bayerischen Alpen. Und diese locken Jahr für Jahr bis zu 20 Millionen aktive Wanderer und Outdoor-Fans auf Wanderwege und Trekkingtouren. Das Evangelische Militärpfarramt Laage organisiert auch deshalb seit 10 Jahren Wanderungen am Reformationstag.
In einer großzügigen Garage mitten in der Ackerbürgerstadt Laage hatte Militärdekan Johannes Wolf seine Gäste begrüßt und sie mit einer kleinen Andacht unter freiem Himmel, in deren Mittelpunkt der große Reformator Martin Luther stand, auf eine gemeinsame Wanderung eingestimmt. Dem folgte eine intensive Einweisung und dann ging es gemeinsam auf den Weg. Fast fünfzig Wanderfreunde nutzten das Angebot, mit den Vertretern des Militärpfarramtes Laage zu wandern. Ganz gemütlich, fast wie Pilgerer, zog es die Ambitionierteren durch die umliegenden Dörfer über Stock und Stein zurück zur besagten Garage. Zeitgleich stiefelten die Kinder unter der Führung von Erwachsenen über die Felder auf befestigten Wegen und erkundeten so ein Stück Natur. Schnell wurde allen bewusst: Nur zu Fuß lässt sich die vollkommende Schönheit der Natur erleben. Bei einer Wanderung auf Wegen mitten durch die Dörfer oder unter das Blätterdach alter Bäume entfaltet sich der vollkommene Zauber der Schöpfung. Die Wanderung selbst hatte dann einiges zu bieten und begeisterte mit Naturnähe und Ursprünglichkeit. Eben typisch Mecklenburg.
Für Militärdekan Johannes Wolf stand nach seiner 12 Kilometer Wanderung fest: “Es gibt nichts Schöneres, als die Natur auf zwei Beinen zu erkunden und das Wandern ist so einfach. Ob ein leichter Spaziergang oder eine anspruchsvolle Tour – mit nur wenig Ausrüstung ist man sofort dabei und entdeckt seine nähere Umgebung und vieles mehr.“ Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wurden Erfahrungen ausgetauscht und natürlich über das Tagesgeschehen philosophiert. Bei einer selbstgemachten Kartoffelsuppe, Kuchen und Kaffee wurde bis in den Nachmittag ausgiebig geschwatzt und natürlich für die kommenden Wochen geplant. Als persönliches Erinnerungsgeschenk überreichte Militärdekan Wolf jedem Teilnehmer eine Holzplakette, die mit einem Bibelzitat versehen ist. Das alles erlebt zu haben, war für die Teilnehmer schön und zugleich zufriedenstellend.
Und ein Fazit bleibt: „Wandern lohnt sich zu jeder Jahreszeit.“ Egal, ob im Frühjahr und auch im Herbst, wenn die Kraniche ziehen und das Laub sich grün und golden einfärbt. Dann kommen selbstverständlich Naturliebhaber besonders auf ihre Kosten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Familie Heise, dem Sportclub Laage und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage für die Unterstützung.

Das Foto zeigt Laager Wanderfreunde. Foto: Ralf Sawacki

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Auf geht’s zur flotten Stadtführung

Nach einer langen, erfolgreichen und harten Wettkampfsaison bittet die Laufgruppe des Sportclubs Laage in Partnerschaft mit dem Team der Ostseesparkasse zum 12. OSPA-Stadtlauf nach Laage. Traditionell wird dieser sportliche Jahresabschluss, am 3.Adventssonntag, im Stile einer zügigen Stadtführung absolviert. Völlig ohne Wettkampfdruck, ohne Wertungen und ohne die sonst immer mitlaufende Uhr werden die Ausdauersportler mit ihren Gästen Distanzen von 3 km, 6 km oder 10 Kilometern gemeinsam laufen oder walken. Auf ihren Trainingsstrecken werden die Laager Ausdauersportler mit ihren sportlichen Gästen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten die wunderschöne Altstadt mit dem Rathaus, vielen Stadtvillen, aber auch die neueren Wohngebiete Schwednißtannen, Camp Wiese und Pahl Stücke läuferisch begegnen.  Für das überschaubare Startgeld bieten die Laager ihren Gästen die typische Läuferversorgung mit Wasser, Tee und Obst, eine Erinnerungsmedaille, die obligatorische Urkunde, eine Läufertombola und einen deftigen Eintopf. Ein opulentes Kuchenbuffet und Kaffee wird es zum kleinen Preis geben, denn der Erlös daraus soll wieder einer guten Sache dienen. Nun gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 15. Dezember 2019, um 10.00 Uhr. Start und Ziel des 12.OSPA-Stadtlaufes in Laage befinden sich direkt an der alten Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.30 Uhr möglich.
Der 12.OSPA Stadtlauf ist ein genehmigter Volkslauf des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Läufer in ihrer Stadt. Foto: Frank Eichler

Greifswalder Athleten siegten beim 26. Stralsunder Hochschullauf Starker Gegenwind auf den längeren Strecken

Es war wieder nichts für Weicheier, denn bei stürmischen Bedingungen mussten die Athleten bei der 26. Auflage des Stralsunder Hochschullaufes schon etwas windresistent sein. Insgesamt 255 Läufer und Walker konnte Veranstaltungsleiter Wolfgang Schikorr von der Hochschul-Sportgemeinschaft auf der Hochschulallee ins Rennen schicken. Der beliebte Volkslauf geht in diesem Jahr wieder in die Wertung für den Landes-Cup der Straßenläufer ein und so gingen Athleten aus ganz Mecklenburg-Vorpommern an den Start, um beim vorletzten Lauf dieser Serie noch weitere Cup-Punkte zu erkämpfen. Zum Ende der Wettkampfsaison wetteiferten nicht alle Athleten vordergründig um gute Plätze und Zeiten. Viele wollten einfach nur die tolle Strecke mit dem Blick auf den Strelasund und auf die vorpommersche Boddenlandschaft genießen. Das war nicht immer einfach, denn auf dem Rückweg von Parow nach Holzhausen gab es einige Steigungen und dazu blies der Wind den Läufern so heftig entgegen, dass sie auf den letzten zwei Kilometern noch einmal alle Kräfte mobilisieren mussten.
Über acht Kilometer hatten bei den Jugendlichen Joeline Raith vom SC Laage in der guten Laufzeit von nur 36 Minuten und 31 Sekunden, Fanny Riese (37:09 min) von der Laufgruppe Schwerin und Jennifer Heise (44:41 min) vom SC Laage sowie  Nikita Zarenko (28:33 min), Ricardo Wendt (31:16 min) und Maximilian Heise (31:16 min) – beide vom SC Laage – die schnellsten Beine. Ellen Skerra (42:00 min) von den Stralsund Runners, Juliane Wormsbächer (43:30 min) und Kathleen Gammelin (45:21 min) von der Hochschule Stralsund bzw. Frank Ernst (36:05 min) vom SV Hanse Klinikum Stralsund, Carsten Hilscher (37:17 min) und Reiner Wittig (38:30 min) vom SV Hanse Klinikum Stralsund finishten als beste Sundstädter.
Im Hauptlauf über zehn Meilen (16,1 km) war der Sieg eine klare Sache für Jan-Hendrik Lange von der HSG Uni Greifswald. Er überquerte die Ziellinie vor der Mensa nach nur einer Stunde und 24 Sekunden. Die weiteren Medaillenplätze gingen an Sven Lindhorst (1:01:47 h) vom LSV Teterow und an Christian Kittler (1:01:59 h) vom SV Turbine Neubrandenburg. Bei den Frauen siegte Katrin Bemowski von der HSG Uni Greifswald in 1:06:40 h mit deutlichem Vorsprung vor Kathleen Kaufmann (1:11:54 h) vom SC Laage und vor Jette Maß (1:17:36 h) aus Greifswald. Uta Donner (1:19:01 h), Stefanie Ehrhardt (1:19:28 h) und Diana Leistikow (1:20:18 h) – alle vom Laufteam Rügen sowie Tom Landmann (1:02:04 h) vom SV Hanse Klinikum Stralsund, Jamshid Akrami (1:06:18 h) von der HSG Stralsund und Martin Zühlke (1:08:43 h) vom Team Likedeeler Stralsund waren aus unserer Region die schnellsten Athleten auf dem langen Kanten.
Über drei Kilometer siegte der Lokalmatador Justin Zabel vom SV Hanse Klinikum Stralsund mit einer Laufzeit von elf Minuten und 44 Sekunden in der Kategorie männliche Jugend. Noch schneller war Finja Ehrhardt vom Laufteam Rügen, die das Rennen schon nach 11:25 min für sich entschied.
Jeder Finisher wurde mit einer Urkunde und einer Teilnehmermedaille geehrt. Der warme Tee im Ziel, Obst und das Essen aus der Gulaschkanone brachten die Athleten wieder schnell auf die Beine und bei der anschließenden Siegerehrung erhielten die Erstplatzierten die Pokale der Rektorin.
Organisationschef Wolfgang Schikorr von der austragenden Hochschul-Sportgemeinschaft Stralsund erntete viele Komplimente für die gelungene Laufsportveranstaltung und bedankt sich bei allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Andre Kobsch

Foto (Axel Peters): Start zum 26. Stralsunder Hochschullauf

Wenn Erwachsene wieder Kinder werden- Modellbaubörse in Rostock

Ein gutes Eisenbahn- oder Automodell fasziniert fast jeden Betrachter. Dabei kann die Bewunderung der technischen Aufarbeitung genau so der Schlüssel der Faszination sein, wie auch der Blick in die eigene Jugend oder Kindheit. Vielleicht letzteres ist der Grund, dass seit vielen Jahren das Interesse an Modellautobörsen so groß ist. Bei diesen besagten Börsen kann jeder nach Herzenslust Fachsimpeln, Stöbern und Feilschen. Am 16.November 2019 lädt der Club der Automobilfreunde (C.A.M. e.V.) Interessierte und Neugierige, Sammler und Fachleute zum Thema Modellbau nach Rostock ein. Im Opel Autohaus Krüger in Rostock-Reutershagen, Hawermannweg 18/19 findet dann einer guten Tradition folgend auch in diesem Herbst eine Modellbörse, in der Zeit von 09.00 bis 13.00 Uhr, statt. Die Veranstalter versprechen, dass Modelle verschiedenster Maßstäbe und Zeitepochen angeboten werden. Vom Oldtimer bis zur Neuzeit sind die unterschiedlichsten Muster vertreten. Und auch am Zubehör soll es nicht scheitern. Denn gerade das drum herum macht das Modell erst für den Betrachter interessant. Also, herzlich willkommen bei der Modellbörse im Opel Autohaus Krüger in Rostock-Reutershagen.

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Das Foto zeigt eine Modellanlage die durch viel Geschick und Fleiß entstanden ist. Foto: Sven Block

Hochschullauf in Stralsund – Mannschaftswertungen bestimmt der SC Laage

Der Herbst hatte Mecklenburg-Vorpommern fest im Griff und trotzdem starteten fast 300 Ausdauersportler beim 26.Hochschullauf in Stralsund. Auf Grund verschiedener Bauaktivitäten auf dem Campus mussten die rührigen Veranstalter einiges an der Organisation ändern. Trotz dieser Veränderungen behielt der Lauf seinen Charme und auch der heftige Wind passte gut zum äußeren Rahmen, denn die Läufe sind immer wieder sehr anstrengend und verlangen alles von den Athletinnen und Athleten ab. Als Hauptstrecke wurde ein 10 Meilenlauf angeboten. Als Wendestrecke über befestigte und wenig befahrene Wege, konnten die Aktiven auf der 16,1 Kilometer langen Wettkampfstrecke die raue Natur genießen und sich im Ziel auf dem Gelände der Fachhochschule feiern lassen. Stärkster Laager Läufer war der 35-jährige Jens Beu. Nach 1;06,59 Stunde erreichte der Recknitzstäder das Ziel. Die kürzeren Distanzen über 3 km und 8 km wurden jeweils als Wendestrecke absolviert. Einige Steigungen und ein fast schon stürmischer Wind begleiteten dabei alle Sportlerinnen und Sportler. Schnellste Frau der Laager Fraktion wurde die 40-jährige Kathleen Kaufmann nach 1;11,54 Stunde als Gesamtzweite und Siegerin ihrer Altersklasse. Den 8 Kilometer Damenlauf gewann die 16-jährige Joelina Raith nach 36,31 Minuten sehr überzeugend. Nach 31,16 Minuten liefen Maximilian Heise und Ricardo Wendt gemeinsam ins Ziel. Während Maximilian als Gesamtzweiter gewertet wurde musste Ricardo mit dem 4.Rang leben. Sein Altersklassensieg bei den unter 18-jährigen Jungen Herren war dabei ungefährdet. Sehr ordentlich präsentierten sich auch die Mädchen und Jungen in den  3 und 1 Kilometer Rennen. Im Ziel wurden alle Teilnehmer mit Erinnerungsmedaillen bei guter Stimmung und vitaminreicher Läuferverpflegung empfangen. Bei der abschließenden Siegerehrung durften sich die Ausdauersportler des SC Laage dann mehrmals feiern und freuen. Immerhin wurden neunzehn Laager Clubsportlerinnen und  -sportler auf einen Podest-Platz gebeten. Am Ende konnte sich der Sportclub Laage außerdem bei der Auswerteveranstaltung in diesem Jahr über drei Fässer Bier freuen. Fast schon traditionell als teilnehmerstärkster Verein und als Mannschaftssieger im 8 Kilometer und 16 Kilometer Lauf.

SC Laage

Das Foto zeigt das erfolgreiche 10 Meilen Team: Stefan Grobbecker, Peter Zettl, Jens Beu und Bernd Jänike. Foto: André Stache

Auszeichnung von sieben Institutionen für vorbildliches Engagement für „Kinder stark machen“ im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Kinder stark machen“ – Große Ehre für den SC Laage

Zum 25-jährigen Bestehen der Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ bedankte sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bei allen, die mitgeholfen haben, diese erfolgreiche Zeit zu gestalten, insbesondere bei den Mitstreiterinnen und Mitstreitern an der Basis, in den Sportvereinen, Kitas und Schulen , mit einer Jubiläumsveranstaltung unter der Schirmherrschaft von Sabine Weiss, der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit. Die BZgA würdigte damit  gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Daniela Ludwig, im Rahmen der Veranstaltung, das Engagement der Kooperationspartner von „Kinder stark machen“ für die Suchtprävention. Im Rahmen der Veranstaltung erklärte Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit: „Wir wollen, dass junge Menschen bewusst „Nein“ zu Drogen sagen. Eine wirksame Suchtprävention muss daher bereits bei den Kindern ansetzen – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Spaß und Anerkennung. Wir wollen, dass sie zu starken Persönlichkeiten heranwachsen und Freude an Sport und Bewegung haben. Seit 25 Jahren arbeiten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Breitensportverbände gemeinsam daran, Kinder stark zu machen. Dafür danke ich.“
Auf spielerische Art und Weise vermittelt „Kinder stark machen“ Lebenskompetenzen. Am Programm teilnehmende Kinder werden unterstützt, Selbstvertrauen zu entwickeln,  Frustrationstoleranz und Durchsetzungsvermögen zu erlernen, soziale Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Die Initiative schult bundesweit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, erreicht Eltern und Familien über die Beteiligung an großen Sportfesten und unterstützt Veranstaltungen auf kommunaler Ebene mit kostenlosen Materialien. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, stellte fest: „‘Kinder stark machen‘ ist seit vielen Jahren eines der Flaggschiffe der BZgA. Den engagierten Sportverbänden und Sportvereinen, die dies zusammen mit uns ermöglicht haben, sage ich herzlichen Dank. Kinder gewinnen durch Erfolgserlebnisse Selbstvertrauen, aber sie wachsen auch durch die Bewältigung von Niederlagen – ob im Elternhaus, in Schulen oder Vereinen. Kinder, denen wir Vertrauen und Anerkennung schenken, reifen zu selbstbewussten Persönlichkeiten, die auch gegen Gruppendruck ‚Nein‘ sagen können, zu Tabak, Alkohol und anderen Suchtmitteln.“
Die bundesweiten BZgA-Repräsentativbefragungen belegen, dass der Tabak- und Alkoholkonsum Jugendlicher seit vielen Jahren deutlich zurückgeht. Alles Gründe um danke zu sagen und Anerkennung auszusprechen. Die Bundeszentrale hatte sieben Institutionen aus allen Bereichen  der Mitmach-Initiative  ausgewählt, die sich besonders für „Kinder stark machen“ einsetzen und deren Aktivitäten als Beispiel und nachahmenswerte Modelle gesehen werden können. Sie erhielten im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung von der BZgA-Leiterin Dr. Thaiss und der parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister, Sabine Weiss, neben einer Urkunde einen Anerkennungspreis im Wert von je 1.000 € als Dankeschön für ihr langjähriges Engagement. Die Ausgezeichneten nahmen ihre Preise stellvertretend für die vielen anderen, die sich in 25 Jahren für „Kinder stark machen“ engagiert haben, entgegen. Aus dem großen Kreis der Unterstützer und Engagierten wurden aus folgenden Bereichen diese Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt:

„Kinder stark machen“-Tour:                                                  

Landesbetriebssportverband Bremen mit dem „Bremer Kindertag“

Bereich „Fachstelle für Suchtprävention“:

DROB-Drogenhilfe Recklinghausen und Ostvest e.V.

Bereich Qualifizierung:

Fußballverband Niederrhein

Bereiche Sportvereine und Schule:

TV Sersheim 1904

Sportclub Laage   

FV Vilseck 1921  

Grund- und Mittelschule Vilseck     

Die sieben Institutionen und ihr vorbildlicher Einsatz wurden den Gästen der Jubiläumsveranstaltung von TV-Moderatorin und „Kinder stark machen“-Botschafterin Singa Gätgens vorgestellt. Neben Singa wird die BZgA-Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ von weiteren prominenten Botschafterinnen und Botschaftern unterstützt – dem ehemaligen Weltklassehürdenläufer Dr. Harald Schmid, der Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer und  Handball-Weltmeister Dominik Klein. Für den SC Laage, der als einziger Verein aus den ostdeutschen Bundesländern geehrt wurde, konnten an diesem Tag der 1.Vorsitzende Uwe Michaelis, der gemeinsam mit seiner Gattin eine Pension leitet, die Laager Nachwuchstrainerin und im Hauptberuf erfolgreiche Blindentherapeutin, Anke Heise, und der 2.Vorsitzende des SC Laage und Laufgruppenchef, André Stache, der als Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt auf dem Fliegerhorst in Laage seinen Dienst verrichtet die Ehrung entgegennehmen.

SC Laage/BZgA

Das Foto zeigt die BZgA-Leiterin Dr. Heidrun Thaiss, Uwe Michaelis, Anke Heise, André Stache und die parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister, Sabine Weiss (v.l.). Foto: © Carsten Kobow / BZgA

Erster Spieltag der Damen in der Landesklasse-Ost fordert hohen Kampfgeist

Am Samstag, den 28.09.2019, starteten die Laager Volleyball-Damen in die neue Saison2019/2020. Zu sechst reisten sie nach Güstrow, um dort auf ihre gegnerischen Teams, beide vom Güstrower SC 09, zu treffen. Dies barg ein gewisses Risiko, denn es war keine Auswechselspielerin im Petto. Bereits im ersten Satz gegen den Güstrower SC09 II wurde den Volleyballerinnen vom SC Laage bewusst: wir müssen kämpfen. Doch nicht nur den ersten Satz (10:25), sondern auch beide weiteren konnten die Damen vom GSC 09 II mit einem Punktestand von15:25 und 7:25 für sich entscheiden. Das zweite Spiel bestritten die beiden Mannschaften vom GSC 09 gegeneinander, was für die Laager Damen eine kurze Verschnaufpause bedeutete, in welcher sie sich mental schon einmal auf das nächste Spiel einstellen konnten. Vor dem Spiel richteten die Trainer nochmals motivierende Worte an das Team und allen war klar: auch dieses Spiel wird alles andere als ein leichtes Unterfangen. Auch, wenn das Team vom GSC 09 einen Punkt nach dem anderen für sich verbuchen konnte, gaben die Laager Volleyball-Damen nicht auf und zeigten Kampfgeist auf dem Feld. In mehreren Time-Outs während der drei Sätze konnten sich die Laager Damen inmitten des Trubels ein wenig erden und hilfreiche Tipps von den beobachtenden Augen der Trainer einholen – dennoch gewannen die Damen vom GSC 09 alle drei Sätze (25:17, 25:14, 25:11), was für die Laager Frauen am Ende des Tages 0 Punkte auf dem eigenen Konto bedeutete. Nichtsdestotrotz lässt sich sagen, dass die Damen vom SC Laage ein hohes Maß an kämpferischer Kondition aufwiesen und sich auch vom Blick auf die Punktestände nicht unterkriegen ließen. Für die neue Saison hatte der erste Spieltag allerdings auch einen lehrreichen Charakter und bei den Spielerinnen sowie Trainern wurden feste Ziele für die Trainingseinheiten und damit auch die kommenden Spiele gesetzt: mehr Laufbereitschaft, eine bessere Kommunikation auf dem Spielfeld und eine sichere Annahme sowie Feldverteidigung. Getreu dem Motto „Randale, Krawall, Laager Volleyball“ ist das Aufgeben natürlich keine Option und es wird mit vollemTatendrang und Motivation weitergemacht!
Es spielten Manuela Reichelt (14), Michaela Freudenreich (2), Jasmin Linke (8), Magrit Fischer (20), Maxi Blankenburg (17) und Frederike Voß (3). Begleitet wurden die Damen von Torsten Freudenreich und Winfried Möller als motivierende Trainer und Co-Trainer, die ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die nächste Chance auf Punkte für ihr Konto haben die Damen am 27.10.2019 in Ribnitz-Damgarten, wo sie gegen den VV Bergen und den SV Blau Weiß Ribnitz das Spielfeld bezwingen werden.

Frederike Voss

Foto: Jan Rösler

 

Toller Herbstlauf in Waren

Auch in diesem Jahr hat das kleine Team des Müritzer Laufsportvereins um Peter Hoffmann einen tollen Herbstlauf auf die Beine gestellt. Sogar das Wetter hat richtig mitgespielt. Es war kühl, aber trocken, und zum Schluss sogar sonnig.
Zur Auswahl standen 5(!) Streckenlängen mit versetzten Startzeiten und Startpunkten auf dem Sportplatz des Richard-Wossidlo-Gymnasiums am Tiefwarensee.
Auch der Sportclub Laage war wieder mit einer kleinen Abordnung dabei. Josephine und Steffen Ostertag waren auf den Strecken über 5 bzw. 10 km unterwegs und genossen die Naturstrecken am bzw. um den Tiefwarensee. Auf der Kinderlaufstrecke über 1,7 km waren Florentine und Erik Ostertag, sowie Maximilian Kühl und seine erst 6-jährige Schwester Johanna unterwegs.
Die “Großen” Florentine, Erik und Maximilian nutzten den Lauf als Wettkampftraining und waren in der Gesamt- und Altersklassenwertung ganz vorne mit dabei.
Auf dem Sportplatz fanden für die kleinsten Sportler auch noch Läufe über 500 sowie 300 m statt.
Hier ging als (zukünftiger) Nachwuchssportler des SC Laage der 3 -jährige Justus Kühl an den Start über 500 m. Kurzes Fazit: Eine gut durchorganisierte Veranstaltung von Läufern für Läufer.

Steffen Ostertag

Das Foto zeigt die Laager Läufer. Foto: Anna Kühl

Einmal auf die Insel und wieder zurück – aber im Laufschritt bitte!

Bei wunderschönem Spätsommerwetter konnten die Veranstalter am Ende des Tages absolut zufrieden sein, denn die Läuferschar aus ganz Deutschland und einigen europäischen Ländern hat den Rügenbrücken-Marathon zu einem der attraktivsten Laufveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Immerhin 5.240 Ausdauersportler eroberten die Rügenbrücke – so viele wie noch nie! Dabei ist das Angebot für die Teilnehmer sehr breit gefächert. Neben dem Marathon werden ein Halbmarathon, der attraktive 12 km und ein 6 km Lauf von der Insel Rügen nach Stralsund angeboten. Vervollständigt wird das Angebot durch Walking Strecken über 6 km und 12 km. Für die Kinder gibt es zwei Kinderläufe über 3 km und 1,5 km. Die teilnehmerstärkste Strecke war dabei die Distanz über 12 km, dicht hinter ihr folgte die Walkingstrecke über 6 km. Der Sportclub Laage hatte an diesem Tag mit über vierzig Aktiven ein repräsentatives Feld an den Start gebracht und schon in den Kinderläufen ordentlich überzeugt. Hannah, Melina, Emi und Lenard zeigten auf der 1,5 Kilometer Strecke tolle Leistungen genauso wie Pia, Pia-Joelina, Johanna, Lara, Maria, Lennox und Niclas auf der 3 Kilometer Distanz. Auf der 12 Kilometer Strecke, bei der das Läuferfeld einmal über die Brücke auf die Insel Rügen lief, um dann wieder über die Brücke zurückzukehren, waren die Laager Clubläuferinnen und-läufer zahlenmäßig am stärksten vertreten. Allerdings ließen es die meisten Recknitzstäder, je nach Leistungsvermögen, eher ruhig angehen und joggten in kleinen Grüppchen mit viel Spaß ins Ziel. Ricardo Wendt konnte für sich und den Verein aber wieder einmal ein sportliches Achtungszeichen setzen. Auf der 6 Kilometer Distanz beendete der 16-jährige  als 3. Mann das Rennen nach starken 21,57 Minuten.  Am Ende des Wettkampftages konnten dann tatsächlich 5.231 Finisher ihre diesjährige Medaille in Empfang nehmen und den Zieleinlauf auf der Hafeninsel unter dem Beifall der vielen Zuschauer genießen. Der 12. Rügenbrücken-Marathon war auch in diesem Jahr ein echtes Erlebnis und macht ganz viel Lust auf mehr Laufsport in M-V.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager 12 Kilometer Läuferinnen und Läufer. Foto: Elfi Gläsel