Archiv der Kategorie: Bemerkenswertes

Laufevent für Theologen vom Laager Militärpfarramt organisiert

Nicht zum ersten Mal trafen sich über 100 Pfarrerinnen und Pfarrer, die in der Bundeswehr in ganz Deutschland und den Auslandsstandorten ihren Dienst tun, sowie Gäste aus der internationalen Ökumene.  In der altehrwürdigen Lutherstadt Wittenberg, fand in diesem Jahr die 64. Gesamtkonferenz Evangelischer Militärgeistlicher statt. Die Geistlichen behandelten vor Ort an mehreren Tagen Fragen ihres Dienstes, beschäftigten sich auch mit der geschichtsträchtigen Stadt und reflektierten die Situation der Soldatinnen und Soldaten.
Einige der Theologen nutzten das Angebot im Rahmen eines „Leib-und Seele-Programms“, mitten in der Stadt sportlich aktiv zu werden. Das Evangelische Militärpfarramt Laage hatte sich im Vorfeld der Tagung bereiterklärt, für interessierte  ein Laufevent  zu organisieren.  Ziel war die Durchführung einer strukturierten Ausdauer-Trainingseinheit, deren Höhepunkt ein Lauf über 40 bis 60 Minuten um den durch den Kirchentag zum Reformationsjubiläum bekanntgewordenen Schwanenteich werden sollte. Unterstützt wurde das Pfarramt dabei von der fast 14-jährigen Vivien Bahr und der 15-jährigen Joelina Raith, die beide aktive Mitglieder der Laufgruppe des Sportclubs Laage sind und die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage schon oft unterstützt haben.  Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärdekan Johannes Wolf, fungierte in erprobter Art und Weise als Rundenzähler und  organisierte einen Verpflegungspunkt bei dem während des Laufes Wasser ausgeschenkt wurde und am Ende die Aktiven mit Müsli- und Schokoriegeln überrascht wurden. Den Pädagogen des Laager RecknitzCampus, die für eine Unterrichtsbefreiung von Joelina und Vivien votiert haben, gilt ein besonderer Dank.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Aktive bei Dehnübungen während der Trainingseinheit. Foto: J. Wolf

Volleyball-Stadtliga: Mixedmannschaft verliert das Zwischenrundenspiel gegen Schwaan

Die Mixed-Mannschaft des SC Laage hatte in der Vorrunde der Stadtliga den 6. Platz in der Gruppe B erreicht. In der nun anstehenden Zwischenrunde hieß es daher gegen den 5.-Platzierten der Gruppe A anzutreten, bevor es zu den Platzierungsspielen kommt. In unserem Fall war das der SV Schwaan. Dieser lud uns gleich am 13.03.2019 zu sich in die Halle ein. Eine Stunde später als wir es gewohnt sind, fuhren wir also am Mittwoch um 20 Uhr nach Schwaan. 2 Mädels und 5 Männer machten sich hochmotiviert auf den Weg. Man kannte sich, denn die Schwaaner Mädels spielen ebenso wie unsere Damen in der Landesklasse. Aber durch die Neueinteilung in Ost und West wurde Schwaan zu West und wir zu Ost zugeteilt. Daher war es mal wieder schön, sich in Bezug auf eventuelle Freundschaftsspiele zwischen den Damen und auch der Jugend auszutauschen.

Der erste Satz begann verheißungsvoll. Wir führten bis zu dem Punkt, wo ein Rotationsfehler auf unserer Seite passierte. Normalerweise ist das kein Grund aufzugeben. Sowas kann schon mal passieren, dann verliert man einen Punkt und weiter geht’s. Leider nicht bei unseren Laager Herren. Auf einmal waren alle so verwirrt und hatten nicht mehr das Selbstbewusstsein wie zu Anfang. So ging der erste Satz leider mit 18:25 an die Schwaaner, die unsere Verwirrung gekonnt ausspielten.

Im zweiten Satz hatten wir endlich die Hosen an. Diesen gewannen wir mit 25:22, obwohl einige Konzentrationsfehler zu Buche schlugen. Im dritten Satz merkten wir schnell, dass wir nicht mehr ganz da waren. Es passierten einfach zu viele Fehler, die Angaben kamen nicht rüber, die Angriffe gingen reihenweise ins Aus. Wir verloren eindeutig mit 13:25. War es etwa schon zu spät? Das wollten wir uns nicht gefallen lassen und so stellten wir unseren Motivationsanschubgenerator Maxi aufs Feld. Getreu dem Motto „2,1, Risiko“ spielten wir nun mit zwei Damen auf dem Feld. Und Maxi machte ihren Job wie immer sehr gut. Jeder Punkt wurde hart umkämpft. Bis zum Schluss war der Ausgang offen. Leider hatten wir bei den letzten beiden Punkten Pech und gaben den Satz mit 25:27 an die Schwaaner ab.

Parallel zu unserem Spiel fand auch das Zwischenrundenspiel zwischen dem VC Sanitz und den Freien Volleyballern statt, welches der VC Sanitz verlor. Damit endet diese Saison für uns wie sie begonnen hat: Mit einem Spiel gegen Sanitz. Es bleibt also spannend. Infos zum letzten Spiel in der Stadtliga-Saison 2018/2019 folgen.

28.Frühlingslauf lockte die Läufer an den Tollensesee

Die Motivation der Laager Ausdauersportler ist auch in diesem Frühjahr ungebrochen. Trotz der schlechten Wettervorhersagen und der fast schon herbstlichen Bedingungen  machten  sich 64 ! Läuferinnen und Läufer des Sportclubs Laage auf den Weg in die Vier Tore Stadt Neubrandenburg. Dort fand der 28. Frühlingslauf des SV Turbine statt, der gleichzeitig der 2.Wertungslauf im VR-Laufcup ist. Nach dem Anmelde Prozedere gingen zuerst die auf der 15 Kilometer Distanz gemeldeten Frauen und Männer an den Start. Ihnen folgten die 5 Kilometer Starter.
Im Anschluss daran durften die Kinder im 2 Kilometer Lauf um Zeiten und Punkte in ihren Wertungen kämpfen. Über die 2 Kilometer Distanz konnten mit Erik Ostertag (10,27 min ein Laager Junge die Wertung bei den unter 10-jährigen gewinnen und damit seiner Konkurrenz zeigen, was in ihm steckt.
Zuvor ging es, wie schon erwähnt, mit dem Startschuss für die Langstreckenläufer auf die anspruchsvolle Wettkampfstrecke auf den Tollensesee-Rundweg. Und die folgenden Kilometer hatten es für alle in sich. Der letzte Kilometer, nach dem Überqueren der Oberbachbrücke war dann für alle fast so etwas wie Entspannung, um im Ziel mit stolzer Brust von seinen persönlichen Eindrücken zu berichten. Mit einer ganz starken Leistung sorgte Kathleen Kaufmann für ein Ausrufezeichen in der Klasse der über 40-jährigen Frauen. Sie beendete ihren 15 Kilometer Lauf nach sehr ordentlichen 1;12:45 Stunde.
Im 5 Kilometer Rennen konnte, nicht unerwartet,  Ricardo Wendt überzeugen. Mit 18,54 Minuten landete der 15-jährige einen soliden Altersklassensieg. Das gelang auch Joelina Raith (22,45 min)  in der Klasse der unter 18-jährigen Mädchen und Pia-Marie Arendt (23,23 min) in der Klasse der unter 20-jährigen jungen Damen.
Insgesamt war der Neubrandenburger Frühlingslauf ein Erfolg für die Laager Clubläufer. Ganze vier Altersklassensiege und weitere 13 Podesplätze belegen das sehr eindrucksvoll. Als Fazit des Tages bleibt haften, dass Ausdauersport auf tollem Niveau und Anerkennung von allen Seiten Lust auf mehr machen.
Alle Ergebnisse findet man unter: www.tollense-timing.de.

SC Laage

Das Foto zeigt die Einweisung der Laager Kinder vor dem Start des 2 Kilometer Laufes. Foto: Christine Boldt

Frauentagsturnier bringt die Mannschaft der Volleyball-Damen an ihre Grenzen

Die Volleyballerinnen des SC Laage hatten sich am Samstag des letzten Wochenendes viel vorgenommen. Zuerst hieß es in Wolgast den letzten Spieltag in der Landesklasse zu bestreiten (siehe Bericht: Manchmal wird Risiko belohnt, manchmal auch nicht … Finaler Spieltag der Damen des SC Laage in der Landesklasse Ost). Gleich danach fuhren die Damen zum Frauentagsturnier nach Güstrow. Das Frauentagsturnier ist traditionell ein Mitternachtsturnier und findet immer am Samstag nach dem internationalen Frauentag statt. So ein Mitternachtsturnier ist immer sehr aufregend, da es erst gegen 17 oder 18 Uhr los geht und wie der Name schon sagt über Mitternacht, bis 2 oder 3 Uhr Nachts gehen kann.
Wir machten uns also auf den Weg von Wolgast direkt nach Güstrow. Die Fahrt wurde von einigen Damen für einen Powernap (kurzer tiefer Schlaf) genutzt. Gut gelaunt kamen wir in Güstrow an und trafen 7 weitere uns doch sehr bekannte Mannschaften. Man teilte uns in zwei Vierergruppen auf und so trafen wir auf den BSC Hanse (Greifwald), Mit Bums (Güstrow) und Klosterhof (Güstrow). Durch den vorangegangen Spieltag waren wir sehr gut eingespielt und schafften es tatsächlich auf den ersten Platz in dieser Vorrunde. Glücklich und zufrieden wurde dann auch der erste Sekt geköpft. Schließlich mussten wir ja auch noch auf den tollen 4. Platz in der Landesklasse Ost anstoßen.
Als Gruppenerster spielten wir in einer weiteren Vierergruppe um Platz 1 bis 4. Leider kam ab 23 Uhr dann doch langsam die Müdigkeit und auch die Erschöpfung bei allen durch. Trotzdem versuchten wir zu kämpfen und die letzten Reserven zu mobilisieren.  Im ersten Spiel der Finalrunde schafften wir gegen die VIP’s (Güstrow) ein Unentschieden.  Doch gegen die Damen des Klützer SV hatten wir keine Chance. Es war mittlerweile schon deutlich nach Mitternacht und unsere Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Kondition hatte mittlerweile sehr nachgelassen. Trotzdem hielten wir die Stimmung oben und gaben nicht auf. Aus Zeitgründen wurde unser letztes Spiel, was nochmal gegen die Güstrower Damen „Mit Bums“ gewesen wäre, gestrichen und das Ergebnis der Vorrunde doppelt gewertet. Durch dieses Glück wurde es für uns am Ende ein toller 3. Platz. Somit verteidigten wir diesen, denn auch letztes Jahr wurden wir dritter.
Geschafft, glücklich, stolz und als gestärktes Team fuhren wir gegen 2:30 Uhr nach Hause. Die Erfahrung dieses langen Tages haben die Mannschaft sehr zusammengeschweißt. Die Damen haben viel zusammen gelacht und standen füreinander ein. Die Laufwege und das System sind zur Selbstverständlichkeit geworden. Das Team ist während der letzten Saison sehr zusammengewachsen. Das A und O beim Volleyball, denn es ist und bleibt ein Mannschaftssport.
Wir starten nun in einen neuen Trainingsplan, denn: Nach der Saison ist vor der Saison. Wenn DU auch Lust hast, Volleyball zu spielen, dann komm doch einfach mal vorbei. Wir trainieren immer montags und mittwochs von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Recknitzhalle bei uns in Laage.

Bis dahin – Randale, Krawall, Laager Volleyball

Manchmal wird Risiko belohnt, manchmal auch nicht … Finaler Spieltag der Damen des SC Laage in der Landesklasse Ost

Ganz unter dem Motto der Mixed-Mannschaft des SC Laage „2, 1, Risiko“ machten sich die Damen am 09.03.2019 auf nach Wolgast, zu ihrem finalen Spieltag in der Saison 2018/2019 in der Landesklasse Ost. Ihr fragt euch, warum mit Risiko? Die Damen kamen nur mit 6 Spielerinnen, das heißt, sie hatten keine einzige Auswechselspielerin im Gepäck. Das „Risiko“ wurde ihnen dann auch gleich im ersten Spiel zum Verhängnis. Voll motiviert, an diesem Tag nochmal die Chance auf 6 Punkte zu nutzen, ging es zunächst gegen den ESV Turbine Greifswald III ran ans Netz. Doch dann passierte es schließlich und eine der Laager Damen verletzte sich so sehr, dass das Spiel bei einem Punktestand von 14:21 abgebrochen werden musste, weil eben keine Auswechselspielerin vor Ort war. Bei der medizinischen Versorgung der Spielerin zeigten sich die Greifswalder als sehr faire und hilfsbereite Gegner, die schließlich 3 Punkte auf ihr eigenes Konto verbuchen konnten.
Das 2. Spiel bestritten der VV Bergen gegen den ESV Turbine Greifswald III. Hier mussten die Damen der Turbine III einen Satz an die gegnerische Mannschaft abgeben, gewannen aber dennoch mit 3:1.
Nach der kurzen „Verschnaufpause“, in der sich unsere verletzte Spielerin etwas erholen konnte, standen für das nächste Spiel gegen den VV Bergen schließlich zwei Varianten zur Auswahl. Eine Möglichkeit bestand darin, zu jedem Anpfiff zu sechst auf dem Feld zu stehen und die verletzte Spielerin sofort danach rauszuziehen, um den Spielzug zu fünft zu beenden. Die Risikovariante hingegen war es, die besagte Spielerin auf dem Feld zu lassen. Die Entscheidung wurde der Spielerin selbst überlassen, die ganz klar der Meinung war, ihre Mannschaft tatkräftig unterstützen zu wollen. Und dann lief alles völlig reibungslos. Ohne, dass Trainer und Cotrainer großartig eingreifen mussten, holten sich die Laager Damen einen Satz nach dem anderen und beendeten das Spiel mit einem ganz eindeutigen 3:0 (25:20, 25:14, 25:12).
Damit festigten die Laager Volleyballerinnen den 4. Platz in der Landesklasse Damen Ost für die Hallensaison 2018/2019. Mit Stolz nahmen sie die Urkunde, die nach den Spielen bei der Siegerehrung ausgehändigt wurde, entgegen. Die Damen haben sich in dieser Saison sehr gesteigert. Die Kommunikation auf dem Spielfeld wird besser, sie zeigen mittlerweile Laufbereitschaft und Kampfgeist. Die Annahme und Feldverteidigung ist immer noch ein großes Manko, was in der Vorbereitung auf die nächste Saison weiter verstärkt trainiert werden muss.
Die nächste Möglichkeit zu trainieren bot sich den Laager Volleyballerinnen direkt im Anschluss der Siegerehrung. Sie fuhren nämlich gemeinsam direkt von Wolgast nach Güstrow, um an dem Frauentagsturnier (Siehe Bericht „Frauentagsturnier bringt die Mannschaft der Volleyball-Damen an ihre Grenzen“) teilzunehmen.

Manuela Reichelt und Nancy Kelm

An diesem Tag spielten Nancy Kelm (1), Maxi Blankenburg (17), Manuela Reichelt (14), Frederike Voß (3), Jeanette Cichalla (10) und Magrit Fischer (20). Als Trainer und Cotrainer unterstützten Torsten Freudenreich und Winfried Möller. Fotos: Winfried Möller

Seelsorgelauf bei kaltem Wind und fast ohne Regen

Als das Organisationsteam im Fliegerhorst eintraf, um den Seelsorgelauf vorzubereiten, regnete es noch recht heftig und auch die ersten Aktiven wurden von kleineren Schauern überrascht. Aber mit dem Startschuss beruhigte sich das Wetter und „nur“ heftiger Wind begleitete die Ausdauersportler. Aber der Reihe nach. Fast siebzig Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker waren trotz des wenig einladend wirkenden Wetters zum Fliegerhorst gereist und meldeten sich zum traditionellen Seelsorgelauf an, der sicherlich ein echter Geheimtipp geworden ist. Nach einem Morgenimpuls und einer Einweisung liefen die Sportler dem kantigen Wind entgegen und waren froh diesen irgendwann im Rücken zu haben. Denn der Pendelkurs schickte die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Für gut eine Stunde waren alle im Wettkampfmodus und auf Leistung programmiert. Im Hauptlauf siegte der für den SC Laage  laufende André Bendschneider. Schnellste Frau wurde seine Vereinskameradin Yvonne Lübs. Hervorzuheben ist auch der 9 Kilometer Lauf von Stabsfeldwebel Ronny Klein. Nur 38,11 Minuten benötigte der Berufssoldat, um sein Rennen ins Ziel zu bringen. Der 15-jährige Laager Schüler, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft, dominierte indes den 6 Kilometer Lauf. Nach ganz starken 22,38 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger. Die beiden 14-jährigen Laufzwillinge Lena und Sophie Pommerehne waren in diesem Lauf die schnellsten Damen nach 28,49 Minuten. Mit dem Zieleinlauf der letzen Läufer begann es dann wieder heftig zu regnen und die Helfer waren in wenigen Minuten bis auf die Haut durchnässt. Für die Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Läufen sofort unter die heiße Dusche und anschließend in den Bereich der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und eine schmackhafte Soljanka auf alle Teilnehmer.
Eine zünftige Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten, Urkunden und Medaillen für alle, rundete die Veranstaltung perfekt ab.
Ein besonderer Dank gilt abschließend den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Die Sieger:
3 km
Sieger Männer,                Sieger Damen
Jens Beu (11,41 min), Johanna Heuck (14,44 min)
6 km
Sieger Männer,                             Sieger Damen
Ricardo Wendt (22,38 min,) Lena & Sophie Pommerehne (28,49 min)
9 km
Sieger Männer,                       Sieger Damen
Ronny Klein (38,11 min), Julia Drägert ( 55,04 min)
12 km
Sieger Männer,                                          Sieger Damen
André Bendschneider (55,56 min), Yvonne Lübs (1;00,21 min)

Die Fotos zeigen die Einweisung der Aktiven und die direkten Startvorbereitungen. Fotos: Christine Boldt

3 weitere Punkte für die Volleyball-Damen des SC Laage e.V. in der Landesklasse Ost

Die Volleyballerinnen des SC Laage hatten es am 02.03.2019 ausnahmsweise mal nicht so weit, denn der letzte Heimspieltag für diese Saison stand quasi vor der Tür. Voller Kampfgeist reisten auch die gegnerischen Mannschaften des TSV Malchin und des SC Neubrandenburg III an und bestritten das 1. von 3 bevorstehenden Spielen. Mit ausgeprägter Technik setzte sich die Mannschaft des SCN III mit einem fast eindeutigen 3:0 gegen die Damen des TSV MC durch. Lediglich im 2. Satz konnten sich die Malchinerinnen 18 Punkte holen, doch für einen Satzsieg reichte es leider nicht.

Dann ging es für die Damen des SC Laage ran ans Netz und man wollte es dem SCN III auf gar keinen Fall gleichtun, sondern nach Anweisung des Trainers mit einem klaren Sieg in den Spieltag starten. Dass das allerdings nicht so leicht werden würde, wussten die Laager Damen. So gaben sie einen nach dem anderen Satz an den SCN III ab und verloren zwar mit steigender Punktezahl aber dennoch eindeutig das 2. Spiel des Tages mit 0:3 (16:25, 19:25, 22:25).

Nach der klaren 3:0 Niederlage hieß es nun abhaken und wieder voll motiviert in das nächste Spiel zu starten. Ganz klar ging gleich der 1. Satz mit 25:10 Punkten an die Laager Damen. In dem Glauben, dass man gegen den TSV MC nun ein leichtes Spiel haben würde, drehten die Malchinerinnen den Spieß viel zu einfach um und holten sich den 2. Satz mit 25:22 Punkten. Hier zeigte sich, dass es immer noch arge Probleme in der Feldabwehr gibt. Die Bälle gelangten einfach nicht zur Stellerin, wodurch auch kein präziser Angriff erfolgen konnte. Reaktion und Kommunikation sind hier die Stichwörter, an denen in den nächsten Trainingseinheiten vermehrt gearbeitet werden muss. Dass nun auch weitere Sätze auf das Konto der Malchinerinnen gingen, wollten die Damen des SC Laage um jeden Preis verhindern. Im 3. Satz kämpfte sich der TSV MC erneut zeitweise dicht heran, doch die Laager Damen ließen sich den Satz nicht nehmen und gewannen mit 25:15 Punkten. Man wollte schließlich im nächsten Satz klare Verhältnisse schaffen und das Ganze nicht noch auf ein Tiebreak hinauszögern. So holte sich der SC Laage mit 25:12 Punkten zielstrebig den 4. Satz und konnte somit 3 Punkte auf das eigene Tabellenkonto verbuchen.

Die Saison 2018/2019 neigt sich nun fast dem Ende. Ein letzter Spieltag steht noch aus, doch an die Tabellenspitze, die der ESV Turbine Greifswald II anführt, haben die Damen des SC Laage leider keine Chance mehr heranzukommen. Trotz alledem heißt es, den derzeitigen 4. Platz auszubauen und weitere wichtige Punkte zu erkämpfen, immer ganz nach dem Motto: Randale, Krawall, Laager Volleyball !!!

Fotor: Sven Kobsch

Es spielten Manuela Reichelt (4), Jana Fischer (6), Michaela Freudenreich (2), Maxi Blankenburg (17), Jeanette Cichalla (10), Magrit Fischer (20) und Nancy Kelm (1). Als Trainer und Cotrainer führten uns Torsten Freudenreich und Winfried Möller durch die Spiele.

Besonders bedanken möchten wir uns in diesem Rahmen bei den zahlreich anwesenden und nicht zu überhörenden Fans, die uns lauthals angefeuert und unterstützt haben. Ihr ward der Hammer!! 

Nancy Kelm

Laager Wohnungsgesellschaft feiert zu Pfingsten ganz sportlich

In diesem Jahr feiert die Laager Wohnungsgesellschaft ihren 25.Geburtstag. Sicherlich gibt es viele Möglichkeiten solch ein Jubiläum zu feiern, aber richtig sportlich zu werden, erstaunt bestimmt nicht wenige. Aber ist es nicht einfach toll, dass sich die Laager Wohnungsgesellschaft und die Laufgruppe des Sportclubs Laage entschlossen haben, am Pfingstwochenende richtig Bewegung in die Stadt Laage zu bringen?
Direkt vor dem Vereinshaus, das vielen Laagern auch noch als Ballhaus geläufig ist, wird am Vorabend des Laufes ein Zelt aufgebaut werden, dass als Wechselzone 25 Stunden lang frequentiert werden wird. Schließlich bieten die Initiatoren den Recknitzstädtern, ihren Freunden und auch Gästen etwas ganz besonderes – den wahrscheinlich ersten 25.Stundenlauf in Mecklenburg-Vorpommern!
Mit dem 1.Start am 8.06.2019 wird ab 09.00 Uhr durch die Laufgruppe des SC Laage die Versorgung von Sportlern und Gästen sichergestellt. Von 15.00-17.00 Uhr laden die Wohnungsgesellschaft und die Laufgruppe außerdem zu einem Senioren-Kaffee-Nachmittag ein, bei dem alle Senioren der Stadt eingeladen sind.
Die sonst noch übliche Läuferversorgung mit Obst, Wasser, Tee und Kuchen wird im Vereinshaus ihren Platz finden.
Sportliches Ziel der Veranstaltung ist es, 25 Stunden lang ununterbrochen zu laufen. Gestartet wird direkt am Vereinshaus in Laage, jeweils zur vollen und zur halben Stunde. Es werden immer mindestens 2 Läufer auf der Laufstrecke sein, die mindestens 30 Minuten laufen müssen.
Die Laufstrecke ist frei wählbar oder es wird auf dem vorgegebenen Rundkurs ca. 4,5 km gelaufen. Nicht die gelaufenen Kilometer stehen im Vordergrund, sondern die gelaufene Zeit.
Nach 25 Stunden wird dann natürlich auch Zeit zum Feiern sein. Die Initiatoren werden mit den Organisatoren, Aktiven und geladenen Gästen auf 25 erfolgreiche Jahre und ein tolles Event anstoßen, sicherlich zurückblicken und den Blick auch nach vorn richten.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, kann sich jeder Läufer ab sofort mit seiner entsprechenden Wunsch-Startzeit anmelden, unter: andre.stache@web.de. Das Startgeld beträgt 10,00€ pro Teilnehmer.
Jeder Teilnehmer erhält ein hochwertiges Funktionsshirt, eine Teilnehmermedaille und eine Erinnerungsurkunde.
Radfahrer, Walker und auch Wanderer sind als aktive Teilnehmer ausdrücklich erwünscht!

SC Laage

Das Foto zeigt Läufer in Laage. Foto: André Stache

KITA-Lauf gehört zum Laager Volkssporttag

Nach den tollen Kinderlauf-Veranstaltungen in den zurückliegenden Jahren wird auch in diesem Jahr, am 1. Mai, ein KITA-Lauf für die kleinsten Läuferinnen und Läufer gestartet.
Bei diesem Lauf sollen die Kindergartenkinder im Alter von 4 bis 6 Jahren und auch Schulanfänger bis zum Geburtsjahrgang 2011 die Chance bekommen, sich aktiv zu beteiligen. Die Kinder können  bei dieser Veranstaltung in spannenden Wettkämpfen über 600 Meter für die Kleinsten und 1200 Meter für die zum Teil schon erfahrenen Ausdauersportler ihr Können zeigen, sich im sportlichen Wettstreit messen.

Gestartet werden die Läufe, die natürlich für unterschiedliche Geburtsjahrgänge und Laufstrecken ausgeschrieben sind, ab 10.00 Uhr im Laager Stadtwald.
Alle Kinder werden im Anschluss an die Läufe mit einer Medaille und die Besten mit Pokalen geehrt.
Also Kinder schnürt eure Laufschuhe und macht mit, beim 4.KITA-Frühlingslauf in Laage! Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der Laager Laufgruppe. Unterstützt wird diese auch in diesem Jahr von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH(LWG). Bei Interesse dürfen Eltern ihre Jüngsten gern anmelden und sie registrieren lassen.
Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den Sportclub Laage, an die Telefonnummer: 0179 6304063 oder an: andre.stache@web.de. Der 4.KITA-Lauf ist ein genehmigter Volkslauf des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und auch in diesem Jahr  ein fester Bestandteil des Laager Volkssporttages.

SC Laage

Das Foto zeigt laufbegeisterte Kinder des SC Laage. Foto: SC Laage

Laager Laufgruppe startet in die Laufcup-Saison sehr stark

Endlich geht es wieder los! Die Laufcup-Saison wurde traditionell, ganz im äußersten Westen Mecklenburg-Vorpommerns, in Wittenburg eröffnet und alles was in der Laufszene Rang und Namen hat, war am Start. Die Vorfreude auf den Lauf war dabei riesig.
Fast jedes zweite Mitglied der Laager Laufgruppe startete beim 31.Mühlenlauf und als Team konnte der Sportclub Laage nicht nur mit der hohen Teilnehmerzahl beeindrucken. Dabei ist der Laufcup in Mecklenburg-Vorpommern der wichtigste Maßstab für die Ausdauersportler. Wenn man einen Vergleich für weniger Fachkundige heranziehen müsste, würde man feststellen, dass  er eine Art Verbandsliga der Läufer ist.
Während es für die Cupläufer im Erwachsenenbereich  auf die 10 Kilometer Distanz ging, konnten die Jugendlichen die 4,8 Kilometer Distanz bewältigen. Die Kinder  liefen eine Distanz von 1500 Metern. Und die Läufer zeigten zu diesem frühen Zeitpunkt der neuen Saison, bei leichtem Nieselregen, etwas Wind auf einigen Streckenabschnitten  und kühlen Temperaturen, bereits beachtliche Leistungen. Herausragend waren aus Sicht des SC Laage die Ergebnisse der Kinder und Jugendlichen. Insgesamt brachten es die Aktiven der Laager Laufgruppe auf 9 Podest Plätze und 3 Altersklassensiege!
Und das alles bei 950 Teilnehmern.
Wittenburg und sein Mühlenlauf sind tatsächlich immer etwas Besonderes. Auffallend ist immer die Organisation am Rande der Strecke. Die Absicherung durch die Polizei, die Kräfte verschiedener Freiwilligen Feuerwehren und die Unterstützung der Bundeswehr sind beispielhaft. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.ziel-zeit.de .

SC Laage

Das Foto zeigt die 6-jährige Hannah Beu mit dem Pokal für die teilnehmerstärkste Mannschaft. Foto: André Stache

Reservisten wurde der Volksbund nähergebracht

Im Zuge einer Informationsveranstaltung erfuhren Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage viel interessantes zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. , der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Volksbund in Mecklenburg und Vorpommern gehört zu den ältesten Gliederungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Deutschland. Bereits 1920 wurden in Mecklenburg die ersten Ortsverbände gegründet und 1926 der Landesverband Mecklenburg-Schwerin. Der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit den Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause, konnte dabei mit der Bedeutung der Arbeit des Volksbundes und auch seiner Geschichte absolut glaubwürdig überzeugen. Ein weiteres Ziel der Vortragsveranstaltung war die Zusammenstellung eines Arbeitskommandos für einen Arbeitseinsatz in Ysselsteyn (Niederlande). Die dortige Friedhofsanlage hat eine Fläche von 30 ha und ist damit die flächenmäßig größte deutsche Kriegsgräberstätte in der Welt. 31.598 Kriegstote haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. In Ysselsteyn ruhen alle im Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden gefallenen oder verstorbenen Deutschen, soweit sie nicht in die Heimat überführt wurden. Im Herbst dieses Jahres werden zehn Reservisten, unter der Führung von Krause, nach Ysselsteyn reisen und tatkräftig die Arbeit des Volksbundes vor Ort unterstützen. Anzumerken bleibt, dass die Veranstaltung in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt stattfand. Diesem und der Militärischen Führung des Verbandes gebührt für die herausragende Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft ein besonderer Dank.

André Stache

Das Foto zeigt Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache

Jahrelanges Engagement gewürdigt

Im Zuge einer Veranstaltung der Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage durften sich der Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d.R. René Niemann, Hauptfeldwebel Andreas Heise, der seinen Dienst bei der Flugabwehrraketengruppe 21 versieht und Stabsfeldwebel d.R. André Stache, der als Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage im Hauptberuf beschäftigt ist, über besondere Ehrungen freuen. Aus den Händen des 82-jährigen Obergefreiten d.R. Friedel Stolle empfingen die Genannten amerikanische Auszeichnungen, die ihnen als Dank für ihr langjähriges Engagement, bezogen auf ihre Arbeit im Reservistendienst verliehen worden sind. Besonders die Arbeit um die deutsch-amerikanische Freundschaft wurde damit honoriert. Der langjährige Weggefährte, Friedel Stolle, konnte damit mehr als beeindrucken. Denn die Auszeichnungen hatten einen langen Weg hinter sich. Nach der Erfüllung der Voraussetzungen wurden die Urkunden in San Antonio, Texas erstellt und auf die Reise nach Bremerhaven, dem Wohnort von Friedel Stolle geschickt. Stolle indes ließ es sich nicht nehmen und überreichte die Plaketten und dazugehörigen Urkunden persönlich.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt, von links: StFw d.R. René Niemann, HFw Andreas Heise, StFw d.R. André Stache und den OG d.R.Friedel Stolle. Foto: Uwe Krause

Winterlauf als Standortfeststellung perfekt genutzt

Schon zum 40.Mal organisierten die Laufsportfreunde in Waren ihren Winterlauf und die Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern bedanken sich auf ihre Weise mit zum Teil ganz tollen Ergebnissen. Allein der Sportclub Laage war mit über 40 Ausdauer-Enthusiasten angereist und prägte mit seiner Präsenz nicht unwesentlich das Teilnehmerfeld. Die sportliche Besonderheit dieser Veranstaltung war, dass alle Läufe, egal ob über 5, 10, 15, der Halbmarathon oder 25 Kilometer, als Pendelläufe ausgeschrieben wurden. Für die verschiedenen Distanzen wurden zur Orientierung Kegel aufgestellt, von denen es jeweils zurück zum Startpunkt ging. Bei toller Luft und Sonnenschein konnten alle zeigen wie die Wintermonate genutzt wurden, um in Form zu kommen oder auch zu bleiben. Schon während der Läufe konnten die Aktiven spüren, dass sich das harte Wintertraining gelohnt hatte. Im Ziel bestätigten das die 15 Altersklassensiege und weiteren 22 Podest Plätze. Herausragend ist dabei sicherlich der Altersklassensieg von Kathleen Kaufmann in der Wertung der über 40-jährigen Frauen. Nach ganz starken 45,23 Minuten lief sie ins Ziel am Eingang des Müritz Nationalparks, wo eine üppige Versorgung und ein Pokal auf alle Teilnehmer wartete. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass das Organisatoren-Team des Müritzer Laufsportvereins, um Peter Hoffmann, alles sehr solide vorbereitet hatte und den Aktiven ein schönes Erlebnis präsentieren konnte.  Die Läuferinnen und Läufer des SC Laage ließen ihren Aufenthalt in Waren auf Einladung eines Sponsors im McDONALD’S Restaurant in Waren ausklingen. Und das freute die Kinder natürlich besonders. Ziemlich zeitgleich lief der noch 34-jährige Laager Clubläufer, Ricardo Seidel,  in Kiel beim 25. famila Kiel-Marathon den Halbmarathon in starken 1:48:17 Stunde. Damit konnte er zu dem doch sehr frühen Zeitpunkt im Kalenderjahr zum 3.Mal in Folge diesen Halbmarathon unter 1,50 Stunde finishen.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Laufkinder, die stolz ihre Pokale präsentieren. Foto: Christine Boldt

Leistung wird anerkannt und unterstützt

Schon im zurückliegenden Kalenderjahr engagierte sich die VIACTIV-Krankenkasse für zwei Laager Ausdauersportler und unterstützte diese mit einer persönlichen  Förderung. Dieses Engagement blieb nicht einmalig, so dass sich auch in diesem Jahr zwei erfolgreiche junge Damen über eine finanzielle Unterstützung  freuen konnten. Für die 16-jährige Jennifer Heise  und die noch 15-jährige Joelina Raith war der Besuch von Herrn Knut Wilke genau so spannend wie vor einem wichtigen Wettkampf. In Gegenwart vieler Vereinsmitglieder und natürlich der Eltern überreichte der Kundenbetreuer der sportlichsten Krankenkasse Deutschlands den Mädchen jeweils einen persönlichen Sponsoringvertrag. Ausschlaggebend für die Förderung ist das sportliche Leistungsvermögen und die stetige Entwicklung der beiden Ausdauersportlerinnen. Aber auch das beeindruckende Talent und die Teamfähigkeit waren mitentscheidend für das Engagement .Für beide Mädchen ist es die Bestätigung ihres Könnens und des fleißigen Trainings.

Das Foto zeigt Jennifer, Herrn Knut Wilke und Joelina (v.l.). Foto: André Stache

Für das Übungsleiterteam ist es der Beleg, dass mit viel Engagement und sprichwörtlicher Ausdauer einiges möglich ist. Gemeinsam konnten beide Mädchen 2 Laufcupsiege im Nachwuchsbereich, zwei Landesmeistertitel im Straßenlauf und drei weitere Medaillen bei Landesmeisterschaften für sich und den SC Laage erkämpfen und damit zeigen,  dass ausdauernder Trainingsfleiß und der Wille, immer wieder an seine Leistungsgrenzen zu gehen, die Grundlagen für durchaus außergewöhnliche Ergebnisse sein können. Schließlich trainieren die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe nur zwei Mal in der Woche.
Die bereit gestellte  finanzielle Unterstützung dient zur Absicherung der Wettkämpfe und Trainingsmaßnahmen. Der Sportclub Laage bedankt sich bei der VIACTIV Krankenkasse für diese herausragende Unterstützung und ist sehr stolz über diese Aufmerksamkeit, die nicht nur im Verein Ansporn sein wird.

SC Laage

Laager Ferienfreizeit erfreut sich größter Beliebtheit

Einundvierzig Kinder und Jugendliche waren Teilnehmer der diesjährigen Winterferienfreizeit des SC Laage. Die Stimmung in der Recknitzsporthalle glich dabei teilweise der Stimmung, die Sport- und Spielfeste nach außen tragen und zeitweilig konnten die Teilnehmer ihr eigenes Wort nicht verstehen. Das alles war allerdings nur möglich, weil sechs Erwachsene ihre Freizeit zur Verfügung stellten und mit den jungen Sportlerinnen und Sportlern gemeinsam ihre Zeit verbrachten, also Erholungsurlaub zur Verfügung stellten, Überstunden abbauten oder ihre Geschäfte für einige Stunden ruhen ließen. Dafür sagt der Sportclub  Laage schon einmal:“DANKE und Respekt!“
Für die zum Teil noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler war das selbstverständlich kein Thema. Sie nutzten die Zeit und gingen bei Sport und Spiel bis an die Grenzen und manchmal sogar darüber hinaus. Und die Übungsleiter staunten nicht schlecht über das Engagement und die die Einsatzbereitschaft aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Während die Jüngeren ihre sportlichen Ferienfreizeittage eher spielerisch verbrachten, konnten die Älteren in strukturierten Trainingseinheiten ihre Fähigkeiten verbessen und ihre eigenen körperlichen Belastungsgrenzen weiter voran treiben. Eine gehaltvolle Pausenversorgung, ein deftiges Mittagessen sowie Tee und Wasser rundeten den äußeren Rahmen traditionell perfekt ab.
Ebenfalls, nicht zum ersten Mal, wurde die Ferienfreizeit des Sportclubs Laage unter ein Motto gestellt, das von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt für alle Anwesenden, „Alkoholfrei Sport zu genießen“. Die Kinder und Jugendlichen wurden über das Thema informiert und natürlich begleitete die jungen Sportler dieses Motiv während der kompletten Zeit. Außerdem konnten alle Kinder am Ende der sportlichen Aktion neben einem Erinnerungspokal und einer Urkunde Faltblätter und Broschüren mit nach Hause nehmen.

SC Laage

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Winterferienfreizeit des SC Laage.

Vereinsinterner Winterlauf ist nun schon Tradition

Während viele Menschen am Samstagmorgen gerne ausschlafen und in den Tag hineinträumen, rafften sich nicht wenige Läuferinnen und Läufer und auch einige Helfer auf und organisierten sich und den vereinsinternen Winterlauf des SC Laage. Nun schon zum 4. Mal hatten die Übungsleiter der  Laager Laufgruppe in der für Ausdauersportler Wettkampf armen Zeit ihren Winterlauf initiiert, allerdings wieder einmal ganz ohne Schnee. Der Stimmung aber tat das überhaupt keinen Abbruch. In der toll vorbereiteten Garage der Familie Heise trafen sich die Clubsportler und ließen sich von der Atmosphäre berühren, um pünktlich bei Temperaturen um 4 Grad loszulaufen. Immerhin starteten an diesem sehr kühlen Samstagvormittag im wirklich schmucken  Wohngebiet am Fischteich fast vierzig Läuferinnen und Läufer und mit Teresa und Reiner Nehls, dem Karatetrainer Bernd Fischer und Carmen Wendt  auch vier  Walker. 
 Während für die meisten Erwachsenen ein langer Dauerlauf  in Vorbereitung auf die anstehenden Halb-und Marathonläufe auf dem Plan standen, liefen die Jugendlichen und Kinder 30 Minuten in kleinen Gruppen, um sich im Anschluss bei Kuchen, Tee, Schmalzstullen und Bratwürsten vom Grill zu stärken.
Marcel Raith, ein aktiver Wettkampfläufer,  brachte es auf den Punkt, als er bemerkte: „Es ist einfach die tolle Stimmung. Hier geht es um unseren Sport und eine gemeinsame und sinnvolle Freizeitgestaltung. Ich bin froh, dass ich mich aufgerafft und diesen Vormittag genutzt habe, um gemeinsam mit anderen Ausdauersportlern zu trainieren und Zeit zu verbringen.“

SC Laage

Das Foto zeigt Aktive des 4. Laager Winterlaufes. Foto: Christine Boldt

Vater-Kind Rüstzeit – vollgestopft mit Ideen und guter Laune

Die 28 Teilnehmer der diesjährigen Vater-Kind Rüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes waren auf Grund der guten Erfahrungen voller Erwartungen nach Zinnowitz gereist und keiner sollte enttäuscht werden.
Militärdekan Johannes Wolf hatte für die Rüstzeitteilnehmer einiges auf die Beine gestellt und alle Anwesenden eingeladen, die Angebote zu nutzen, um sich selbst zu rüsten. Schließlich ist der Begriff „Rüstzeit“ kein militärischer Begriff, er beschreibt vielmehr eine gemeinsame Zeit, in der man geistlich „ausgerüstet“ und gekräftigt wird. Die Rüstzeiten der Evangelischen Militärseelsorge sind  dabei ganz wichtige Offerten, die dem christlichen Auftrag entsprechen. Zu diesen Angeboten  gehörten ein gemeinsamer Ostseespaziergang mit einer Einladung zum Tee am schroffen Küstenwald, gemeinsame Kinoabende, kreative Bastelaktivitäten und tolle Kind gerechte Andachten, bei denen sich alle einbringen konnten.
Für die Jüngsten war sicherlich der nun schon traditionelle BoGo Wettkampf ein Höhepunkt. Bei dem Spiel, dessen Grundlagen die Boccia Regeln und Golfbälle sind, waren Geschicklichkeit und Konzentration gefragt. Ein gemeinsames Pizzabacken wurde letztendlich das absolute Highlight der fröhlichen Tage im Haus Kranich.
Viele gute Gespräche und natürlich Zeit mit den Kindern rundeten die Rüstzeit perfekt ab.
Dem Team des gastgebenden Hauses Kranich in Zinnowitz gilt abschließend der Dank der gesamten Rüstzeitgemeinde, verbunden mit dem Wunsch, die Winterzeit in vollen Zügen zu genießen.

A.Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer der Rüstzeit. Foto: André Stache

Das Deutsche Sportabzeichen bleibt begehrt

Im Zuge des wöchentlich stattfindenden Vereinstrainings verlieh der 1. Vorsitzende des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, in Zusammenarbeit mit dem Wettkampfwart und Verantwortlichen für die erfolgreichen Abnahmen des Deutschen Sportabzeichens im Verein, Andreas Heise, mehr als 30 Deutsche Sport-oder Jugendsportabzeichen an Mitglieder der Laager Laufgruppe. Seit einigen Jahren legen Laager Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen oder das Jugend- und Schülersportabzeichen ab und zeigen damit ihr Interesse für diese Auszeichnungen. Das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die offizielle Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Und wirklich jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Die sportlichen Bedingungen sind in mehrere Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe muss nur eine Bedingung erfüllt werden. Die für den Erwerb zu bringenden Leistungen sind nach Altersstufen gestaffelt.
Für die Recknitzstädter gab es an mehreren Tagen die Chance, sich den Bedingungen zum Erwerb dieser Auszeichnung zu stellen. Dabei wurde hoch und weit gesprungen, die Kugel gestoßen, es wurde gesprintet und es galt, sich einem Ausdauerlauf zu stellen und natürlich auch seine Schwimmfertigkeit zu bestätigen.
Grundlage für das Erfüllen der Normen ist natürlich eine solide Fitness, fleißiges Training und sprichwörtliche Ausdauer. Der Prüfungszeitraum ist dabei immer das gesamte Kalenderjahr. Maßgeblich ist dabei die Altersklasse, die im laufenden Kalenderjahr erreicht wird. Der Vorstand des SC Laage beglückwünscht seine geehrten Sportlerinnen und Sportler auch auf diesem Wege ausdrücklich.

SC Laage

Das Foto zeigt glückliche Sportabzeichen-Inhaber aus Laage. Foto: Carmen Wendt

Jahresempfang des SC Laage

Zum diesjährigen Jahresempfang bat der 1. Vorsitzende des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, Sportkameraden, Freunde und Förderer sowie auch Vertreter aus der Politik in das schmucke vorbereitete Gemeindehaus der Stadt Laage. Besonders erfreut, zeigte sich Uwe Michaelis über die Präsenz des Bürgermeisters der Stadt Laage, Holger Anders, und den Stadtvertretervorsteher, Jürgen Schwießelmann. Auch der Kasernenkommandant des Fliegerhorstes Laage, Hauptmann Heiko Krüger, wurde in den Einführungsworten persönlich erwähnt. Als offizieller Vertreter des Geschwaderkommodore, Herrn Oberst Gero von Fritschen  und einer der zu Ehrenden wurde ihm für sein Engagement bezogen auf die Zusammenarbeit mit den Sportclub Laage, ein Erinnerungspokal überreicht.
Dem Laager „Kegler-Urgestein“ Peter Spindler wurde auf Antrag seiner Abteilung und unter dem Applaus der über 60 Anwesenden der Ehrenpreis des Vereins überreicht. Emotional wurde es bei der Ehrung der Sportler des Jahres. Bei den Frauen wurde diese Ehre Kathleen Kaufmann zu teil. Die vierfache Mutter konnte im zurückliegenden Jahr drei Landesmeistertitel (Halbmarathon, 10 Km Straßenlauf und Crosslauf) erkämpfen und den Laufcup in der Klasse der über 35-jährigen Frauen für sich entscheiden. Sportler des Jahres wurde der  51-jährige Stefan Grobbecker. Er ist für viele das Vorbild im Verein, wenn es darum geht sich zurück zu kämpfen und an alte Leistungen anzuknüpfen. Nach mehreren Operationen und einer ewig langen Regeneration konnte er im Frühjahr des letzten Jahres wieder ins Training einsteigen und mit viel Fleiß und Disziplin im Spätsommer und Herbst wichtige Laufcuppunkte erkämpfen und wieder ein Teil der aktiven Läuferfamilie werden. Traditionell  wurden an diesem Abend den anwesenden Förderern Pressemappen überreicht, die Auskunft über die Aktivitäten des Vereins in den zurückliegenden Monaten geben. Und  natürlich wurde auch gut gegessen und getrunken, es wurde über vergangenes philosophiert und zukünftiges beraten.
Den kulturellen Beitrag präsentierte an diesem Abend in Laage „Horst Schlämmer“, alias Stefan Warnke. Bei seinem Blick auf die Menschen des Vereins und dem Sport im Allgemeinen blieb kein Auge trocken und das Lachen hielt bis in den späten Abend an.

SC Laage

Das Foto zeigt Peter Spindler, Stefan Grobbecker und Kathleen Kaufmann. Foto: André Stache

19.Rostocker Spendenlauf unterstützt Schule in Afrika

Über 300 Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker bildeten den sportlichen Rahmen des traditionellen Rostocker Spendenlaufes. Auch in diesem Jahr verfolgte die Veranstaltung einen klaren caritativen Zweck, denn die Spendengelder sind erneut für das Projekt „Schule für Afrika“ gedacht. Die wichtigsten Ziele dieses Projektes sind der Ausbau des Massai – College in Arusha/ Tansania und die Unterstützung einer Grundschule im Armenviertel von Arusha. Sportlich galt es, je nach Fitnesstand und Leistungsvermögen, Laufstrecken von 2,5 km, 5 km oder 10 Kilometern auf einem anspruchsvollen Rundkurs im Barnstorfer Wald zu bewältigen. Für die Allermeisten der Aktiven war der 19.Rostocker Spendenlauf eine gute Möglichkeit, in das Wettkampfjahr zu starten. Immerhin 30 Laager Clubläuferinnen und -läufer waren im Starterfeld und zogen, je nach Leistungsvermögen, ihre Runden durch den Barnstorfer Wald. Bei guter Stimmung wurde gekämpft, geschwitzt und über so manchen kleinen Hügel geschimpft. Auf den zum Teil matschigen Wegen wurde das Laufen mit zunehmender Dauer immer schwieriger und viele Teilnehmerinnen und teilnehmer waren im Ziel platt und zufrieden. Der Sportclub Laage war wieder einmal der Verein mit den meisten gemeldeten Aktiven.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Clubläufer vor dem Start. Foto: Grit Winkelmann-Göllnitz