Archiv der Kategorie: Kirche

Reservisten unterstützten spontan die Jugendbegegnungsstätte Golm

In diesem Jahr fehlte der Jugendbegegnungsstätte(JBS) kurzfristig Personal zu Vorbereitung  und Durchführung der Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Golm. Spontan boten  drei Kameraden der RK Laage und ein Kamerad aus der RK Rostock ihre Hilfe an.
Samstagabend trafen wir uns bei der JBS, um Sonntag früh gleich mit der Arbeit zu beginnen. Da viele Gäste erwartet wurden, haben wir den Eingangsbereich und die Wege der Begegnungsstätte vom Laub gesäubert. Anschließend wurde die Bühne und Sitzmöglichkeiten für die Besucher und den Chor aufgebaut.
Nach dem Mittag übernahmen wir die Regulierung des Fahrzeugverkehres und den Transport der gehbehinderten Besucher zur Kriegsgräberstätte Golm.
Um 14.00 Uhr begann dann auf der Kriegsgräberstätte Golm in Kamminke die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Mit dieser Veranstaltung setzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wie in jedem Jahr, ein Zeichen gegen nationalistische Erinnerungskultur und praktiziert ein europäisches Gedenken, dass das Leid aller Völker in den Blick nimmt und keine Opfer gegeneinander ausspielt. Im Bewusstsein der historischen Verantwortung Deutschlands steht die Feierstunde für ein friedliches, freiheitliches und demokratisches Miteinander.
Nach der Gedenkstunde zum Volkstrauertag, welche dieses Jahr ganz im Zeichen der europäischen Versöhnung stand, übernahmen wir Reservisten den Rücktransport der älteren Besucher und dann den Abbau der Bühne und der Sitzgelegenheiten.
Nach getaner Arbeit haben wir mit der gesamten „Mannschaft“ der JBS beim Kaffee den Tag ausklingen lassen.

Uwe Krause /OStFw d.R.

Gegen das Vergessen – Kranzniederlegung in Laage

Am Nachmittag des Volkstrauertages gedachten Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Bürger der Stadt Laage und Einwohner aus Kronskamp  den Opfern von Gewalt, Vertreibung und Schreckensherrschaft. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde vom Laager Posaunenchor musikalisch begleitet und von den besagten Einwohnern und Gästen interessiert verfolgt. In seiner Andacht erinnerte der Katholische Militärdekan Jürgen Andreas Eckert an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.  Im Anschluss an die Worte des Seelsorgers legten der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, für die Stadt Laage und für das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ der Kommodore des Verbandes, Oberstleutnant Joachim Kaschke, an der Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt nieder. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung  der Gedenkveranstaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt die Kränze an der Stele. Foto: A.Stache

Laager Lauftalent pulverisiert Streckenrekord beim Seelsorgelauf

Vielen Menschen genügt zur Erholung die Natur, manchen genügt etwas Ruhe und wieder anderen reicht die frische Luft. Und einige möchten allerdings auch eine gehörige Portion Action. Und genau diese freuen sich in jedem Herbst auf den Seelsorgelauf im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes. In diesem Jahr war es recht kühl am Samstagmorgen und trotzdem kamen über siebzig Läuferinnen und Läufer und einige Walker in die Sporthalle des Laager Fliegerhorstes. Dort fand traditionell die Anmeldung für den Seelsorgelauf statt, der als Geheimtipp unter den Läuferinnen und Läufern immer wieder gerne besucht wird. Nach einem Morgengebet zur Begrüßung, das von Militärdekan Johannes Wolf zelebriert wurde, konnten sich die Ausdauersportler mit der Strecke vertraut machen. Die Laufstrecke hatte dabei einiges zu bieten. Ewig lange Geraden und heftige Steigungen hatten es schon in sich. Zudem schickte der Pendelkurs die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Nichts desto trotz entwickelten sich tolle Wettkämpfe. Während manche ihren sportlichen Saisonschluss ganz ruhig angingen, zeigten andere tollen Wettkampfsport mit prächtigen Zeiten. Herausragend war dabei das 12 Kilometer Rennen des16-jährigen Laager Schülers, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft. Nach ganz starken 45,13 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger mit einem neuen Streckenrekord.
Für alle Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Wettkämpfen unter die heiße Dusche und danach in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und ein selbstgemachter Bohneneintopf auf alle Teilnehmer. Dem folgte eine Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten und Urkunden und Medaillen für alle.   Ein besonderer Dank gilt im Nachgang der Veranstaltung den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.
Ein Dank gilt natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern und Partnern, denn das Evangelische Militärpfarramt in Laage bietet in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage und der  Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage eine Fülle von Angeboten für die aktive Freizeitgestaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Ev. Militärpfaramt Laage


Die Sieger:

3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Lennox Raith (12,28 min),                           Florentine Ostertag (13,54 min)

6 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Marcel Raith (24,23 min,)                           Christin Krause (31,35 min)

9 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Jens Beu (35,04 min),                                    Sophia Heuck ( 48,15 min)

12 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Ricardo Wendt (45,13 min),                       Katja Brodny (1;00,11 min)

Die Fotos zeigen den Start und die Sieger des 12 Kilometerlaufes, Ricardo Wendt, Ole Reinhold und Dirk Störtebecker (v.l.),  mit Militärdekan Wolf. Fotos: André Stache

Wandern mit dem Pfarrer

Nicht wenige Bewohner des Rudolf Tarnow Weges in Laage staunten nicht schlecht über das Gewusel in ihrer Straße. In guter Tradition versammelten sich Freunde des Evangelischen Militärpfarramtes Laage am frühen Morgen des Reformationstages, um mit Militärdekan Johannes Wolf zu wandern. Fakt ist, dass zahlreiche gut markierte Wanderwege Deutschland erschließen, von der Nordseeküste bis hinauf zu den höchsten Gipfeln der bayerischen Alpen. Und diese locken Jahr für Jahr bis zu 20 Millionen aktive Wanderer und Outdoor-Fans auf Wanderwege und Trekkingtouren. Das Evangelische Militärpfarramt Laage organisiert auch deshalb seit 10 Jahren Wanderungen am Reformationstag.
In einer großzügigen Garage mitten in der Ackerbürgerstadt Laage hatte Militärdekan Johannes Wolf seine Gäste begrüßt und sie mit einer kleinen Andacht unter freiem Himmel, in deren Mittelpunkt der große Reformator Martin Luther stand, auf eine gemeinsame Wanderung eingestimmt. Dem folgte eine intensive Einweisung und dann ging es gemeinsam auf den Weg. Fast fünfzig Wanderfreunde nutzten das Angebot, mit den Vertretern des Militärpfarramtes Laage zu wandern. Ganz gemütlich, fast wie Pilgerer, zog es die Ambitionierteren durch die umliegenden Dörfer über Stock und Stein zurück zur besagten Garage. Zeitgleich stiefelten die Kinder unter der Führung von Erwachsenen über die Felder auf befestigten Wegen und erkundeten so ein Stück Natur. Schnell wurde allen bewusst: Nur zu Fuß lässt sich die vollkommende Schönheit der Natur erleben. Bei einer Wanderung auf Wegen mitten durch die Dörfer oder unter das Blätterdach alter Bäume entfaltet sich der vollkommene Zauber der Schöpfung. Die Wanderung selbst hatte dann einiges zu bieten und begeisterte mit Naturnähe und Ursprünglichkeit. Eben typisch Mecklenburg.
Für Militärdekan Johannes Wolf stand nach seiner 12 Kilometer Wanderung fest: “Es gibt nichts Schöneres, als die Natur auf zwei Beinen zu erkunden und das Wandern ist so einfach. Ob ein leichter Spaziergang oder eine anspruchsvolle Tour – mit nur wenig Ausrüstung ist man sofort dabei und entdeckt seine nähere Umgebung und vieles mehr.“ Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wurden Erfahrungen ausgetauscht und natürlich über das Tagesgeschehen philosophiert. Bei einer selbstgemachten Kartoffelsuppe, Kuchen und Kaffee wurde bis in den Nachmittag ausgiebig geschwatzt und natürlich für die kommenden Wochen geplant. Als persönliches Erinnerungsgeschenk überreichte Militärdekan Wolf jedem Teilnehmer eine Holzplakette, die mit einem Bibelzitat versehen ist. Das alles erlebt zu haben, war für die Teilnehmer schön und zugleich zufriedenstellend.
Und ein Fazit bleibt: „Wandern lohnt sich zu jeder Jahreszeit.“ Egal, ob im Frühjahr und auch im Herbst, wenn die Kraniche ziehen und das Laub sich grün und golden einfärbt. Dann kommen selbstverständlich Naturliebhaber besonders auf ihre Kosten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Familie Heise, dem Sportclub Laage und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage für die Unterstützung.

Das Foto zeigt Laager Wanderfreunde. Foto: Ralf Sawacki

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Spätsommerrüstzeit auf Deutschlands schönster Insel

Mit der diesjährigen Spätsommerrüstzeit hatte Militärdekan Johannes Wolf den Nerv aller 48 Rüstzeitteilnehmer getroffen, und in der traditionellen Abschlussrunde waren alle Teilnehmer voll des Lobes. Andachten wurden gefeiert und die Themenarbeit zum Tagesgeschehen und zu Themen unserer Zeit wurden zu spannenden und teilweise sehr emotionalen Diskussionsrunden genutzt. „Bestimmt werden Berufsgruppen und Tätigkeitsfelder nach diesen Gesprächen nun völlig anders betrachtet“, versprach Militärdekan Wolf im Zuge seiner Arbeit als Referent. Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage sparte seinerseits auch nicht mit viel Lob. Besonders die Kinder und Jugendlichen zeigten sich äußerst teamfähig und nutzten das tolle Wetter zum Toben und wie die Erwachsenen zu Spaziergängen. Für nicht wenige war aber die gemeinsam verbrachte Zeit das Wichtigste. Gute Gespräche bis weit in die Nacht und der Austausch gemeinsamer Interessen zeigte allen, dass jeder wichtig ist und jeder seine Geschichte zu erzählen hat. Vielleicht war deshalb die Bergpredigt, die Kerninhalt der Themenarbeit war, bei vielen Gesprächen allgegenwärtig.
Aber auch die morgendlichen Läufe und die Bastelaktionen wurden gut angenommen und stimmten alle zufrieden. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich, in Zinnowitz. Die Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde und bereiteten den Familien aus Laage, Bad Doberan, Rostock, Loitz und Neubrandenburg ein Zuhause für ein ganzes Wochenende auf der Insel Usedom.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke. Foto: Ralf Sawacki

Laager Zeitsoldat durch Reservistenverband geehrt

Während vielerorts Sommerfeste ohne besonderen Anlass in lockerem Rahmen veranstaltet werden, nutzten Mitglieder der
Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage ihr Fest, um
zurückzublicken und natürlich danke zu sagen. Neben den Mitgliedern und offiziellen Vertretern des Verbandes konnte die Kameradschaft den stellvertretenden Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ Oberstleutnant Jan Gloystein begrüßen.
Die Reservistenkameradschaft nutzte ihrerseits die Gelegenheit und bedankte sich, nach einem beeindruckenden Grußwort durch den stellvertretenden Kommodore, der gleichzeitig der Verantwortliche für die Reservisten-Arbeit des Verbandes ist, bei Klaus Dieter Laffin, als engagierten Unterstützer für sein Wirken im Sinne der Reservisten.
Anschließend erhielt Hauptfeldwebel Andreas Heise, der seinen Dienst als Zeitsoldat bei der Flugabwehrraketengruppe 21 in Gubckow versieht, aus den Händen des Landesvorsitzenden Herrn Oberstleutnant d. R. Peter Schur die Landesehrennadel des Verbandes in Bronze. Weit über das normale Maß hinaus engagiert sich Heise für die ehrenamtliche Arbeit der Reservisten.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden in lockeren Gesprächsrunden gemeinsame Pläne geschmiedet und Netzwerke geknüpft. Das Sommerfest verlief in dem Bewusstsein, dass die Betreuung und Pflege der Kameradschaft wichtige Säulen in der Bundeswehr sind und bleiben und die Reserve durch das Aussetzen der Wehrpflicht an Bedeutung für einen lageangepassten Aufwuchs der Streitkräfte gewinnt. Am Ende des Abends fanden die Verantwortlichen einen wichtigen und gemeinsamen Abschluss.
Oberstabsfeldwebel d. R. Reiner Nehls brachte es auf den Punkt, als er bemerkte: „Abwechslungsreiche und interessante Veranstaltungen sind unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften.“ Ein ganz herzlicher Dank gilt den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Sie schafften die Grundlage für die sehr gelungene Veranstaltung. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Basis für ein tolles
Erlebnis.
André Stache, StFw d. R.

Das Foto zeigt den Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d. R. René Niemann, Oberstleutnant Jan Gloystein ,Hauptfeldwebel Andreas Heise und OTL d. R. Schur nach der Verleihung der Landesehrennadel. Foto: A. Stache

Laufen und Gutes tun – das ist so einfach!

Nachdem das letzte Zelt abgebaut war und alles wieder in seinen Urzustand versetzt worden werden konnte, bedankte sich Peter Gohlke bei seinen engsten Mitstreitern für die Organisation und Unterstützung des City-Sport Abendlaufes. Zufrieden und platt in echter Männermanier, mit einer Flasche Bier in der Hand, bemerkte der Inhaber des City-Sport Fachgeschäftes, dass für die allermeisten Sportlerinnen und Sportler die Unterstützung dieser sportlich, caritativen Aktion eine Herzensangelegenheit geworden ist. Insgesamt 1390 Menschen hatten sich ihre Laufschuhe angezogen und waren nach ihrem sportlichen Beitrag zufrieden. Neben den vielen Volksläuferinnen und -läufern, starteten viele ambitionierte Ausdauerathleten, Kampfsportler und verschiedenste Ballsportler an diesem Abend im Barnstorfer Wald. Über 40 Kilogramm Obst, 42 Kuchen und fast 400 Liter Wasser und Kaffee waren an den Mann und die Frau gebracht worden und kaum einer hatte Grund zum Meckern. In enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des stationären Hospizes in Rostock, den agilen Sportlerinnen und Sportlern des SC Laage und vieler Freunde und Familienangehöriger konnte ein Laufevent präsentiert werden, dass neben der Bildung von Netzwerken, guter Stimmung und viel Spaß nur ein Ziel verfolgte – dem Hospiz wieder eine opulente Spendensumme zur Verfügung zu stellen. Da alle! Startgelder und Spenden dem Hospiz zur Verfügung gestellt werden, ist das primäre Ziel spektakulär erreicht worden. Letztendlich ist Hospizarbeit auf Spenden angewiesen, denn jede Spendensumme, die an das Hospiz fließt, hilft bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche in der Hospiz-Arbeit. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass nur 90 % der von den Kranken- und Pflegekassen anerkannten Kosten des Hospiz-Aufenthaltes eines Bewohners erstattet werden, 10 % und alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden finanzieren.
Das stationäre Hospiz in Rostock, mit seinen zehn Einzelzimmern, in dem Schwerstkranke und Sterbende aufgenommen werden, ist eine Unterkunft für Menschen, die durch eine unheilbare Krankheit in ihre letzte Lebensphase gekommen sind und zu Hause nicht umfassend versorgt werden können.
Die Einrichtungs-und Pflegedienstleitung des Hospizes am Südstadtklinikum der Hansestadt Rostock, Ivonne Fischer, erklärte dazu: “Neben einer fachkundigen palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Versorgung und einer kompetenten,  liebevollen Begleitung sollen die Bewohner und deren Angehörige die Möglichkeit haben, ihren ganz normalen Alltag zu leben.“

Das Foto zeigt Teilnehmer der Veranstaltung. Foto: Ralf Sawacki Das weitere Foto zeigt die Laager Laufgruppe. Foto: Christine Boldt

SC Laage

Sommerrüstzeit war auch bei Herbstwetter ganz toll

Sommerrüstzeiten sind immer ein besonderes Erlebnis und viele können von Sonne, Strand und Dauerhitze einfach nicht genug bekommen. In diesem Jahr war aber alles anders. Dauernieselregen, kühle 15 Grad und kräftiger Wind waren die äußeren Begleitumstände für die Sommerrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Die 50 Rüstzeitteilnehmer ließen sich davon aber nicht abschrecken. Neben der Themenarbeit unter der Leitung von Militärdekan Johannes Wolf , bei der Heilige und Schutzpatrone im Mittelpunkt standen, wurden Andachten gefeiert, gesungen und auch Spaziergänge kamen nicht zu kurz. Die Kinder konnten unter der Leitung einer Erzieherin basteln und der übliche Grillabend wurde auch durchgezogen. Und selbst die morgendlichen Ausdauerläufe zur Seebrücke des Ostseebades fanden Freunde, so dass wirklich jede und jeder auf seine Kosten kamen.
Ein besonderer Dank gilt deshalb natürlich den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich in Zinnowitz. Alle Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde. Kleine und große Wünsche wurden erfüllt und für einen guten Schwatz blieb auch noch Zeit. Für die Teilnehmer die an dieser Art von kirchlichem Leben zum ersten Mal teilgenommen hatten, klärten sich am Ende der Veranstaltung viele Fragen von selbst. Die Ehefrau eines Berufssoldaten, der auf dem Fliegerhorst in Laage seinen Dienst versieht, erklärte in einem Gespräch:“Familienrüstzeiten – das heißt, neue Menschen kennenlernen, gemeinsam mit diesen zu spielen und zu singen, also  miteinander Zeit zu verbringen.“

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Rüstzeitteilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke in Zinnowitz. Foto: Ralf Sawacki

Familienfußballtag begeisterte mit tollem Sport und guter Stimmung


Mit diesem traditionellen Kleinfeldfußball-Turnier hatte das Evangelische Militärpfarramt wieder einmal den Nerv nicht weniger Sportbegeisterter getroffen. Trotz des anhaltenden Hochsommers und vieler Großveranstaltungen an diesem Wochenende in und um Rostock konnte sich das Evangelische Militärpfarramt Laage über eine gute Resonanz zum Familienfußballtag freuen.
Die äußeren Bedingungen hatte der Sportoffizier des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“ mit seinem Team geschaffen und damit die perfekten Grundlagen für ein tolles Sportevent, rund um das runde Leder, organisiert. Bei dem sportlichen Wettbewerb, das von Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laage, einer Mannschaft des SV Warnow 90 aus Rostock sowie einem Team des Militärpfarramtes geprägt wurde, zeigten sich auch wieder einige ältere, ehemalige Fußballer und beeindruckten mit ihrem Können. Gute Erfahrungen waren die Basis für absolut fairen Sport. Es wurde ohne Schiedsrichter gespielt und der Fair Play Gedanke in den Mittelpunkt der Spiele gestellt. Das Turnier, bei dem in zwei Runden jeder gegen jeden gespielt hatte, gewann das Team des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, vor den Feuerwehrmännern um Oberleutnant Stefan Förster und den Kickern aus der Hansestadt Rostock. Während der Spielpausen wurde Kaffee und Wasser angeboten, so dass es zu guten Gesprächen in lockerer Atmosphäre kommen konnte.
Ein besonderes Erlebnis war ein 9 Meter Strafstoßwettbewerb. Nach jedem Spiel traten jeweils drei Schützen der Mannschaften nacheinander an und versuchten den jeweils gegnerischen Torwart zu bezwingen. Hier wurden die Kicker des SV Warnow überlegener Sieger und die Männer um Pfarrhelfer Stache mussten sich mit dem 3.Rang zufriedengeben. In echter Männermanier wurde, direkt vor den Räumen des Pfarramtes am Platz der Stille, die Veranstaltung bei Bockwurst, Bier und Saft ausgewertet. Es wurden Pokale überreicht und natürlich über die Spiele, gelungenen Bravourstücke oder nicht so erfolgreichen Aktionen gefachsimpelt oder geflaxt.

Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Grundlage für ein tolles Erlebniss.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Fotos zeigen Teilnehmer des Turniers und die Vertreter der Mannschaften bei der Siegerehrung: Stefan Förster, Jens Gaede und André Stache (v.l.) Fotos: Katja Hengevoß

Ostern auf dem Fliegerhorst

Seit einigen Jahren treffen sich am Ostersonntagmorgen Familien auf dem Laager Fliegerhorst, um miteinander eine Andacht zu feiern und im Anschluss  Zeit gemeinsam zu verbringen. Und schon auf dem Weg zur Andacht konnten die Aufmerksamen unter den Gästen die Entfaltung und den ganzen Zauber der Schöpfung genießen, denn der Frühling präsentierte sich in voller Schönheit. In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes pulsierte indes das Leben, denn in diesem Jahr hatten, nachdem Ruf der Fliegerhorst- Glocke, fast vierzig Andachtsgäste in der Kapelle des Evangelischen Militärpfarramtes Platz genommen und ließen sich in den Bann des Osterfestes ziehen. Militärdekan Johannes Wolf hatte seine Ausführungen mit Symbolik und wunderschöner Musik untermalt und damit die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf seiner Seite. Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und die Auferstehung mit all seinen Facetten betrachtet.
Den Abschluss der Andacht nutzte Pfarrer Wolf, um jeden Andachtsteilnehmer als Erinnerung und Symbol für das Fest ein Osterei und für die Kinder einen Plüsch-Osterhasen zu überreichen.
Nach einem deftigen Brunch, an dem sich die Andachtsteilnehmer durch das Mitbringen verschiedenster Leckereien beteiligt hatten, saßen alle noch einige Stunden beisammen und philosophierten über Gott, die Welt und das Osterfest.
Für die anwesenden Kinder wurde es am späten Vormittag noch einmal richtig „anstrengend“.
Nachdem diese gemeinsam Jenga gespielt hatten, wurden die buntbemalten Ostereier gesucht, die der Osterhase zuvor versteckt hatte. In Zusammenarbeit mit der militärischen Führung des Fliegerhorstes war die  9.Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags  wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt hier den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Einfach so

Im Zuge der Nachbereitung des diesjährigen Seelsorgelaufes hatte sich Pfarrhelfer André Stache im Auftrag von Militärdekan Johannes Wolf aufgemacht, um zu erkunden worüber sich die auf dem Fliegerhorst Laage ansässige Kindertagesstätte freuen würde. Schon nach wenigen Minuten erklärte die zuständige Tagesmutter, Frau Nancy Böhnke, dass eine kinderfreundliche Gartenbank aus Holz ganz toll wäre. Pfarrhelfer Stache machte sich auf den Weg und beschaffte diese. Militärdekan Wolf und Pfarrhelfer Stache übergaben die Bank in den vergangenen Tagen der KITA. Nun steht das gute Stück im „grünen“ Bereich der Tagesstätte und macht den Kleinen hoffentlich lange viel Freude. „Das Geld war ein Teil des Erlöses aus dem Seelsorgelauf und dem Bastelnachmittag aus der Adventszeit, so der Soldatenseelsorger. Im Zuge der Übergabemodalitäten erklärte Militärdekan Wolf auch: „Es ist uns wichtig, dass ein Teil des Erlöses unserer caritativen Aktionen in der Region Laage bleibt und damit nachhaltig wirken kann.“ Auf dem Fliegerhorst Laage steht den dort Beschäftigten mit der „Villa Sternschnuppe“ eine Kinderbetreuung für ein- bis dreijährige Kinder zur Verfügung. Mit Nancy Böhnke kümmert sich Heike Fischer als zweite Tagesmutter liebevoll von 6:30-16:30 Uhr, freitags von 6:30-12:30 Uhr um die Kleinen.

Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt Nancy Böhnke und Militärdekan Wolf bei der Übergabe der Gartenbank. Foto: André Stache

Laufevent für Theologen vom Laager Militärpfarramt organisiert

Nicht zum ersten Mal trafen sich über 100 Pfarrerinnen und Pfarrer, die in der Bundeswehr in ganz Deutschland und den Auslandsstandorten ihren Dienst tun, sowie Gäste aus der internationalen Ökumene.  In der altehrwürdigen Lutherstadt Wittenberg, fand in diesem Jahr die 64. Gesamtkonferenz Evangelischer Militärgeistlicher statt. Die Geistlichen behandelten vor Ort an mehreren Tagen Fragen ihres Dienstes, beschäftigten sich auch mit der geschichtsträchtigen Stadt und reflektierten die Situation der Soldatinnen und Soldaten.
Einige der Theologen nutzten das Angebot im Rahmen eines „Leib-und Seele-Programms“, mitten in der Stadt sportlich aktiv zu werden. Das Evangelische Militärpfarramt Laage hatte sich im Vorfeld der Tagung bereiterklärt, für interessierte  ein Laufevent  zu organisieren.  Ziel war die Durchführung einer strukturierten Ausdauer-Trainingseinheit, deren Höhepunkt ein Lauf über 40 bis 60 Minuten um den durch den Kirchentag zum Reformationsjubiläum bekanntgewordenen Schwanenteich werden sollte. Unterstützt wurde das Pfarramt dabei von der fast 14-jährigen Vivien Bahr und der 15-jährigen Joelina Raith, die beide aktive Mitglieder der Laufgruppe des Sportclubs Laage sind und die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage schon oft unterstützt haben.  Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärdekan Johannes Wolf, fungierte in erprobter Art und Weise als Rundenzähler und  organisierte einen Verpflegungspunkt bei dem während des Laufes Wasser ausgeschenkt wurde und am Ende die Aktiven mit Müsli- und Schokoriegeln überrascht wurden. Den Pädagogen des Laager RecknitzCampus, die für eine Unterrichtsbefreiung von Joelina und Vivien votiert haben, gilt ein besonderer Dank.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Aktive bei Dehnübungen während der Trainingseinheit. Foto: J. Wolf

Seelsorgelauf bei kaltem Wind und fast ohne Regen

Als das Organisationsteam im Fliegerhorst eintraf, um den Seelsorgelauf vorzubereiten, regnete es noch recht heftig und auch die ersten Aktiven wurden von kleineren Schauern überrascht. Aber mit dem Startschuss beruhigte sich das Wetter und „nur“ heftiger Wind begleitete die Ausdauersportler. Aber der Reihe nach. Fast siebzig Läuferinnen und Läufer und auch einige Walker waren trotz des wenig einladend wirkenden Wetters zum Fliegerhorst gereist und meldeten sich zum traditionellen Seelsorgelauf an, der sicherlich ein echter Geheimtipp geworden ist. Nach einem Morgenimpuls und einer Einweisung liefen die Sportler dem kantigen Wind entgegen und waren froh diesen irgendwann im Rücken zu haben. Denn der Pendelkurs schickte die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Für gut eine Stunde waren alle im Wettkampfmodus und auf Leistung programmiert. Im Hauptlauf siegte der für den SC Laage  laufende André Bendschneider. Schnellste Frau wurde seine Vereinskameradin Yvonne Lübs. Hervorzuheben ist auch der 9 Kilometer Lauf von Stabsfeldwebel Ronny Klein. Nur 38,11 Minuten benötigte der Berufssoldat, um sein Rennen ins Ziel zu bringen. Der 15-jährige Laager Schüler, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft, dominierte indes den 6 Kilometer Lauf. Nach ganz starken 22,38 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger. Die beiden 14-jährigen Laufzwillinge Lena und Sophie Pommerehne waren in diesem Lauf die schnellsten Damen nach 28,49 Minuten. Mit dem Zieleinlauf der letzen Läufer begann es dann wieder heftig zu regnen und die Helfer waren in wenigen Minuten bis auf die Haut durchnässt. Für die Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Läufen sofort unter die heiße Dusche und anschließend in den Bereich der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und eine schmackhafte Soljanka auf alle Teilnehmer.
Eine zünftige Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten, Urkunden und Medaillen für alle, rundete die Veranstaltung perfekt ab.
Ein besonderer Dank gilt abschließend den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Die Sieger:
3 km
Sieger Männer,                Sieger Damen
Jens Beu (11,41 min), Johanna Heuck (14,44 min)
6 km
Sieger Männer,                             Sieger Damen
Ricardo Wendt (22,38 min,) Lena & Sophie Pommerehne (28,49 min)
9 km
Sieger Männer,                       Sieger Damen
Ronny Klein (38,11 min), Julia Drägert ( 55,04 min)
12 km
Sieger Männer,                                          Sieger Damen
André Bendschneider (55,56 min), Yvonne Lübs (1;00,21 min)

Die Fotos zeigen die Einweisung der Aktiven und die direkten Startvorbereitungen. Fotos: Christine Boldt

Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!

Das Zitat „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ geht auf Johannes Bosco (1815–1888) zurück. Und fast jeder kennt die Worte aus Poesiealben oder Kalendern. Für den Turiner Priester, Ordensgründer und Erzieher, Don Bosco, waren diese Worte viel mehr als ein netter Spruch. In diesen Worten spiegeln sich die Grundhaltung seines Lebens und seiner pädagogischen und pastoralen Tätigkeit wider. Sein Erziehungsstil gründete auf Begeisterung, Vernunft und dem gelebten Glauben. „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“- ist aber auch ein motivierendes für unsere Zeit. Wer es, im wahrsten Sinne des Wortes, „beherzigt“, wird mit seiner Art zu leben, fesselnd und motivierend sein. Für Militärdekan Johannes Wolf und Pfarrhelfer André Stache vom Evangelischen Militärpfarramt Laage war es im zurückliegenden Kalenderjahr wichtig mit ihren überschaubaren Mitteln zu zeigen was möglich ist, wenn es um das Teilen und Unterstützen geht. Bei mehreren Veranstaltungen initiierten sie deshalb Tombolas, deren Erlöse in Höhe von 759,00 Euro an unterschiedlichste Einrichtungen geflossen sind.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Folgende Einrichtungen konnten davon profitieren:

Förderverein Kinder-und Jugendhospiz Leuchtturm e.V. Greifswald

Sportclub Laage

Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock

Nachwuchsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laage

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Das Foto zegt Pfarrhelfer Stache (li.) und Militärdekan Wolf beim Planungsgespräch. Foto: Katja Stache

Vater-Kind Rüstzeit – vollgestopft mit Ideen und guter Laune

Die 28 Teilnehmer der diesjährigen Vater-Kind Rüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes waren auf Grund der guten Erfahrungen voller Erwartungen nach Zinnowitz gereist und keiner sollte enttäuscht werden.
Militärdekan Johannes Wolf hatte für die Rüstzeitteilnehmer einiges auf die Beine gestellt und alle Anwesenden eingeladen, die Angebote zu nutzen, um sich selbst zu rüsten. Schließlich ist der Begriff „Rüstzeit“ kein militärischer Begriff, er beschreibt vielmehr eine gemeinsame Zeit, in der man geistlich „ausgerüstet“ und gekräftigt wird. Die Rüstzeiten der Evangelischen Militärseelsorge sind  dabei ganz wichtige Offerten, die dem christlichen Auftrag entsprechen. Zu diesen Angeboten  gehörten ein gemeinsamer Ostseespaziergang mit einer Einladung zum Tee am schroffen Küstenwald, gemeinsame Kinoabende, kreative Bastelaktivitäten und tolle Kind gerechte Andachten, bei denen sich alle einbringen konnten.
Für die Jüngsten war sicherlich der nun schon traditionelle BoGo Wettkampf ein Höhepunkt. Bei dem Spiel, dessen Grundlagen die Boccia Regeln und Golfbälle sind, waren Geschicklichkeit und Konzentration gefragt. Ein gemeinsames Pizzabacken wurde letztendlich das absolute Highlight der fröhlichen Tage im Haus Kranich.
Viele gute Gespräche und natürlich Zeit mit den Kindern rundeten die Rüstzeit perfekt ab.
Dem Team des gastgebenden Hauses Kranich in Zinnowitz gilt abschließend der Dank der gesamten Rüstzeitgemeinde, verbunden mit dem Wunsch, die Winterzeit in vollen Zügen zu genießen.

A.Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer der Rüstzeit. Foto: André Stache

Jahreswechsel mit der Militärseelsorge verlebt

Einer guten Tradition folgend, verlebten  Rüstzeitteilnehmer den zurückliegenden Jahreswechsel auf der Insel Usedom  im Zuge einer Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Bei sehr guter Stimmung wurde gemeinsam gebastelt, gesungen und emotionale Andachten mit Militärdekan Johannes Wolf gefeiert, die zum Innehalten einluden und Dankbarkeit als zentrales Thema beinhalteten. Eine zünftige Party in das neue Jahr mit einem tollen Büffet und Tanz waren für die meisten sicherlich das Wichtigste. Allerdings unterstützen die Rüstzeitteilnehmer während ihres Aufenthaltes auch noch ein ganz besonderes Projekt. Am letzten Tag des Jahres startete nun schon zum 3.Mal der Silvester Kranich Lauf direkt am Haus Kranich, dem Gastgeber der Familienrüstzeit.

Das Foto zeigt die Teilnehmer direkt vor dem Start. Foto: Heike Knabe

Fast 200 Läuferinnen, Läufer und einige Walker waren zum Start gekommen, um gemeinsam Sport zu treiben und zu spenden. Denn das Startgeld fließt in die Projektarbeit der Usedomer Laufmützen. Dieser Verein unterstützt mit den gesammelten  Startgeldern den ambulanten Kinderhospizdienst „Leuchtturm“ e.V. , dessen Ziel es ist, ein stationäres Kinderhospiz in Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen. Bis heute sind die ehrenamtlichen Betreuer ambulant unterwegs und betreuen Familien mit lebenszeitlimitiert erkrankten Kindern in psychologisch und palliativer Hinsicht, schaffen Freiräume für Eltern, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und leisten Trauerarbeit. Für die Rüstzeitgemeinde war es selbstverständlich zu unterstützen. Egal, ob als Parkplatzeinweiser, Ortskundiger Läufer oder einfach als Teilnehmer der sportlichen Aktion. Für das Projekt kamen an diesem Tag 1745 Euro zusammen und das machte auch die Rüstzeitgemeinde mächtig stolz. Am Neujahrsmorgen stand für alle fest, dass dieser Jahreswechsel etwas ganz besonderes war und Kraft und Mut für das kommende Jahr gegeben hat.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Junge Laager Athleten pushten ihre Bestzeiten

Nur fünf Laager Nachwuchsathletinnen und -athleten schickte der SC Laage nach Neubrandenburg zu den diesjährigen Hallenlandesmeisterschaften in das Jahnsportforum der Vier Tore Stadt. Für alle waren  der Ausflug auf die relativ kurzen  Distanzen echte Herausforderungen.
Nach einer guten  Anreise und dem üblichen, intensiven Gesprächen mit dem verantwortlichen Trainer gestalteten die Ausdauersportlerinnen und -sportler motiviert und extrem fokussiert ihre Läufe. Und um es vorweg zu nehmen,  alle  beendeten ihre Wettkämpfe mit persönlichen Bestleistungen. Während die beiden 13-jährigen Linda Krooß (8;30,61 min) und Lina Kose (8;16,51 min) in der Klasse der 14-jährigen Mädchen über 2000 Meter starteten, durften alle anderen über 3000 Meter an den Start gehen. In der Klasse der unter 18-jährigen Mädchen beendete Pia Marie Arendt ihren Lauf nach soliden 13;11,23 Minuten auf dem 6.Platz. Die 15-jährige Joelina Raith spurtete im selben Wettkampf zur Bronzemedaille nach 12;15,86 Minuten. Das wohl spektakulärste Rennen präsentierten an diesem Tag die jungen Männer der AK 15. Ricardo Wendt lief hier auf den 4.Rang. Seine Zeit von 9;56,53 Minuten lässt aber unbedingt aufhorchen.

SC Laage

Das Foto zeigt Lina,Joelina, Ricardo, Pia-Marie und Linda (v.l.). Foto André Stache

Weihnachtsbaumaufstellung ist eine gute Sache

Seit vielen Jahren organisiert die Offizier-und Unteroffizierheimgesellschaft des Laager Fliegerhorstes kurz vor dem 1. Adventswochenende ein zünftiges Weihnachtsbaumaufstellen, direkt vor dem mächtigen Gebäude am Einlass des Fliegerhorstes. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Militärseelsorge, dem Bundeswehrverband, dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr und auch der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nahm man sich Zeit für gute Gespräche, Glühwein, Kakao und Weihnachtsleckereien. Im Zuge des Nachmittags wurde durch die Mitarbeiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage eine Tombola initiiert, deren Erlös an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr fließt. Ein besonderer Dank gilt abschließend den beiden Schülerinnen des Laager Recknitz Campus, Vivien Bahr und Joelina Raith. Nicht zum ersten Mal unterstützten beide Mädchen fleißig und engagiert die Arbeit der Militärseelsorge.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Vivien, Militärdekan Johannes Wolf und Joelina (v.l.). Foto: A.Stache

Wir gehen gemeinsam in den Advent

Seit vielen Jahren bittet das Militärpfarramt Laage Familien am 1.Adventswochenende zu einer Familienrüstzeit nach Zinnowitz auf die Insel Usedom. In den drei Tagen wurde miteinander gesungen, Andachten gefeiert und Erlebnisse rund um die wohl schönste Zeit des Jahres ausgetauscht. Zudem überraschte Militärdekan, Johannes Wolf, als Gastgeber die 50 Rüstzeitteilnehmer mit Bastelaktionen rund um die Adventszeit. Während die Kinder nach ihrem obligatorischen Strandbesuch Kirschkernkissen bastelten, gestalteten die Erwachsenen Nikolaussäckchen, die in den heimischen Stuben bestimmt schon als Weihnachtsdekoration oder Überraschungsgeschenk einen Platz gefunden haben. Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr der nun schon traditionelle Rezitationswettbewerb. Tolle Beiträge überraschten die Familien und nicht wenige trauten ihren Augen und Ohren kaum. Schließlich beeindruckten die Wettbewerbsteilnehmer mit ungeahnten Talenten. Das wirklich beeindruckend interpretierte Piano Stück bescherte dem 18-jährigen Florian Lübs den Siegerpokal und tosenden Applaus. In der emotionalen Abschlussrunde wurde allen bewusst, dass diese gemeinsamen Wochenenden sehr wertvoll sind, und die Anwesenden sprachen den Organisatoren ihren persönlichen Dank aus.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Rüstzeitteilnehmer beim Basteln. Foto: Falk Bartusch