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Seelsorgelauf auf dem Fliegerhorst – Highlight für Athleten und Fans

Pünktlich zu Beginn des ersten Frühlingsmonats konnte das Evangelische Militärpfarramt Laage in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73″S“ den Soldaten, Zivilbediensteten, Familienangehörigen und Freunden der Militärseelsorge einen Seelsorgelauf präsentieren, der kaum Wünsche offenließ.
Nach dem Start der Laufcupsaison in Mecklenburg-Vorpommern und in Vorbereitung auf die kommenden langen Läufe nutzen nicht wenige, ambitionierte Ausdauersportler die Gelegenheit und starteten beim diesjährigen Frühjahrs-Seelsorgelauf auf dem Fliegerhorst in Laage.
Immerhin 72 Läuferinnen und Läufer starteten bei kalter Luft und heftigem Gegenwind auf den Geraden. Besonders auf den längeren Distanzen über 9 und 12 Kilometer mussten sich die Aktiven diesem Naturwiderstand stellen, denn die Wettkämpfe wurden traditionell als Pendelläufe absolviert, so dass alle immer wieder am Start- und Zielpunkt vorbeilaufen mussten. Für die abgestellte Traditionstechnik, dem Glockenturm, der Kindereinrichtung mit Außenspielplatz oder die markanten Gebäude im Unterkunftsbereich hatte fast niemand einen Blick – jeder kämpfte um Meter und Sekunden für sein persönliches Ziel. Und die Zeiten einiger Ausdauersportler beeindrucken dabei außerordentlich. Der fast 17-jährige Ricardo Wendt konnte trotz der Bedingungen seinen Streckenrekord über 12 Kilometer auf starke 44,56 Minuten pushen und seine 16-jährige Vereinskameradion von der Laager Laufgruppe, Joelina Raith, beendete ihren 9 Kilometer Lauf nach 41,10 Minuten. Ihr Vater Marcel siegte im 6 Kilometer Rennen nach sehr starken 24,13 Minuten.

Die Fotos zeigen die Siegerin des 6 Kilometer Laufes, Pia- Amelie Behn (29,21 min) und den Gewinner des 9 Kilometer Rennens, Ole Reinholdt (34,43 min). Fotos: A. Stache

Nach etwas über einer Stunde war der ganze „Laufzauber“ vorbei und alle gingen nach einer heißen Dusche in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete ein Eintopf, Würstchen, Kaffee und Kuchen auf sie. Mit guten Gesprächen und der schon erwähnten Verpflegung wurde die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückt. Bei dieser erhielt jeder Aktive seine Medaille mit der dazugehörigen Urkunde. Außerdem durften sich die Besten über Pokale freuen.
Ein großer Dank gilt den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse an der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie bieten besonders Familien in unserer hektischen Zeit auch die Möglichkeit innezuhalten und gemeinsam Zeit zu verbringen. Ein Dank gilt natürlich auch den fleißigen Helferinnen und Helfern. Die Anmeldung, Streckenposten, Zeitnahme oder die Organisation der Verpflegungsausgabe lagen in erfahrenen und gut organisierten Händen.
Ohne deren Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsintensiven Veranstaltung unmöglich.

A. Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Wunder gibt es immer wieder

Ein ganzes Wochenende beschäftigten sich Familien während der traditionellen Februar – Rüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage mit dem Thema – Wunder. Das Wunder des Lebens, Wundergeschichten in der Bibel und auch der Zauber der Schöpfung der uns Menschen in der Natur immer wieder als Wunder begegnet waren Gesprächsthemen, Inhalt von Gruppenarbeiten oder einfach nur Inhalte von persönlichen Gesprächen. Die Kinder und Jugendlichen bastelten dem Thema angelehnt, unter der Leitung einer Kinderbetreuerin, Traumfänger die jetzt bestimmt schon in einigen Kinderzimmern hängen und ihren Zweck erfüllen werden. Militärdekan Johannes Wolf hatte mit dem Thema den Nerv aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer getroffen. In der traditionellen Abschlussrunde bestätigten ihm das die Teilnehmer und drückten auch viel Dank für die gemeinsame verbrachte Zeit aus. Ein herzliches Dankeschön gilt abschließend den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich, in Zinnowitz. Sehr gutes Essen und das tolle Haus mit Sportmöglichkeiten und einem Spielplatz, der trotz des Dauersturms genutzt wurde, bereiteten die Familien für ein ganzes Wochenende auf der Insel Usedom. Trotz des besagten Dauersturmes fanden die morgendlichen Ausdauerläufe zur Seebrücke des Ostseebades Freunde und auch Spaziergänge erfreuten sich großer Beliebtheit , so dass wirklich jede und jeder auf seine Kosten kam.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt eine Möwe. Ein ständiger Begleiter auf Usedom. Foto: Ralf Sawacki

Familienfußballtag macht Lust auf mehr

Einer guten Tradition folgend, hatte der Leiter des Evangelischen Militärpfarramt Laage ,Militärdekan Johannes Wolf, in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage, der Reservisten-Kameradschaft Fliegerhorst Laage und dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73“S“  zum Familienfußballtag in die moderne Sporthalle des Fliegerhorstes Laage geladen. Und wie immer war das Teilnehmerfeld bunt gemischt. Ohne Druck und mit viel Spaß wurden die Mannschaften zusammengestellt und ältere Herren kickten mit jungen Mädchen und gerade einmal 10-jährigen Jungs. Schon das Zuschauen machte wirklich Freude. Alle wurden so akzeptiert wie sie sind und kleinere oder auch größere Schwächen wurden einfach weg gelächelt. Nach mehr als 3 Stunden waren sich alle einig. Der Familienfußballtag schreit nach einer Verlängerung und alle vierundzwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig. Genau so macht Hallenfußball Freude. Bei einem Eintopf, einem isotonischen Sportgetränk und Saft für die Kinder und Jugendlichen wurde die sportliche Aktion ausgiebig ausgewertet und auch mit manch einem Augenzwinkern zurückgeblickt.
Ein Teilnehmer, dessen Ehefrau auf dem Fliegerhorst arbeitet, erklärte in dieser Runde ganz freimütig: “Es ist wirklich beeindruckend zu erleben, wie die Soldaten um ihren Kommodore, Oberst Joachim Kaschke, solche Veranstaltungen unterstützen. Hier erlebe ich echte Familienbetreuung.“ Auch deshalb gilt den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwader 73 “S“ ein besonders herzlicher Dank. Für das Evangelische Militärpfarramt Laage ist die jahrelange Zusammenarbeit mit ihrem Fliegerhorst natürlich ein spektakulärer Gewinn. Denn letztendlich sind Aktionen die die ganze Familie ansprechen unersetzlich für die aktive Gemeindearbeit eines Militärpfarramtes.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer des Familienfußballtages. Foto: A.Stache

Bastelnachmittag – kurz vor dem Fest

Weihnachtsmusik, Kerzenschein und Glühweinduft begrüßten fast vierzig Bastelfreunde wenige Tage vor dem Weihnachtsfest im Evangelischen Militärpfarramt in Laage auf dem Fliegerhorst. Die gute Seele der Kinderbetreuung während der Familienrüstzeiten, Katja Stache, hatte viel Bastelmaterial und noch mehr Ideen mitgebracht und schaffte so die praktischen Grundlagen für den Nachmittag, der wie im Fluge vergehen sollte. Weihnachtssterne, bedruckte Sportbeutel und Taschen, aber auch Gebetswürfel und bunte Malvorlagen waren das Ergebnis der fleißigen und kreativen Hände. Ein Familienvater erklärte: „Genau so kommen wir wirklich zur Ruhe und genießen  die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Zuhause hätten wir immer noch etwas vorzubereiten.“ und mit einem Augenzwinkern erklärte er noch:“ Letztendlich hat meine Frau immer Arbeit für mich.“ Militärdekan Johannes Wolf war von der Resonanz sehr begeistert und hielt mit nicht wenigen der Erwachsenen die einfach nur eine Pause in unserer hektischen Zeit einlegen wollten einen kleinen Schwatz. Gleichzeitig erklärte der Soldatenseelsorger aber auch:“Für die Unterstützung durch die Verantwortlichen des Fliegerhorstes bin ich sehr dankbar. Denn ohne deren Zutun wäre die Durchführung einer solchen Aktion nicht möglich.“

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeit Bastelfreunde bei ihrer Arbeit. Foto: A.Stache

Rustikaler Rückblick der Laager Reservisten

Weihnachtsmusik und Glühweinduft begrüßten die Reservistinnen und Reservisten und ihre Partner in der vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73“S“ auf Wunsch zur Verfügung gestellten Pflegehalle in Mitten des Kfz-Bereiches des Fliegerhorstes. Schließlich sollte nicht nur in lockerer Runde zurückgeblickt werden. Traditionell war ein Schießwettbewerb mit einer Luftdruckpistole der Höhepunkt der Jahresabschlussveranstaltung der Laager Reservisten. Während die Frauen Wertung ganz eindeutig ausging, weil Stabsunteroffizier d.R. Katja Beu die Handwaffe immer noch sehr gut beherrschte und Yvonne Lübs und Frau Krause auf die Plätze verwies, war nur der Sieg von Unteroffizier d.R. Christian Milewsky eindeutig. Denn um den 2.Rang in der Männer Wertung kämpften der Stabsgefreite d.R. Benjamin Bremer, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause und Stabsfeldwebel d.R. André Stache. Nachdem alle drei 52 Ringe auf die 12 Ringscheibe mit jeweils fünf Schuss erzielt hatten und damit alle Anwesenden überzeugen konnten, wurden die höheren Ringe ausgezählt, so dass Oberstabsfeldwebel d.R. Krause den 2. Platz einnehmen konnte und der Vorsitzende der Kameradschaft, Stabsgefreiter d.R. Bremer, den Bronzeplatz einnahm. Für die Arbeit der Reservistenkameradschaft war das aber nur eine Randnotiz. Schließlich konnte die Truppe in diesem Jahr viel erreichen. Besonders die Arbeit am und um das Blücherdenkmal in Laage ist in der Außenwirkung der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage hoch einzustufen. Aber auch die Unterstützung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Wahl des neuen Vorstandes waren Höhepunkte im zurückliegenden Kalenderjahr.
Ein großer Dank gilt abschließend den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwader 73 “S“. Es ist einfach toll zu erleben, wie die Soldaten um Oberst Joachim Kaschke mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und natürlich der Unterstützung der ehrenamtlichen Aktivitäten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage die Basis für attraktive Veranstaltungen legen. Für die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage ist die Zusammenarbeit mit ihrem Fliegerhorst natürlich ein spektakulärer Gewinn. Denn letztendlich sind interessante Aktionen unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften.

StFw d.R. A. Stache

Das Foto zeigt die Sieger des Schießwettkampfes. Foto: Andreas Heise

Familienrüstzeit ins neue Jahr

Im Zuge einer Familienrüstzeit verlebten Familien aus ganz Mecklenburg-Vorpommern den Jahreswechsel auf der Insel Usedom im Haus Kranich. Das Team des Hauses hatte mit ihrer Leiterin Frau Sonja Maier für optimale Bedingungen gesorgt, so dass die Veranstaltung ein ganz tolles Erlebnis wurde. Gemeinsame Andachten, Bastelaktionen, Spaziergänge durch Zinnowitz und auch eine zünftige Silvesterparty hatte Militärdekan Johannes Wolf seinen Gästen präsentiert und alles wurde von den Familien gerne angenommen. Der Höhepunkt war sicherlich die traditionelle, emotionale Silvesterandacht nur wenige Stunden vor dem Jahreswechsel. Hier bekamen alle die Möglichkeit eine Kerze zu entzünden und damit Wünsche für die Zukunft zu verbinden und auch zurückzublicken. Für mehr als dreißig Rüstzeitteilnehmer war auch der Start beim Silvester-Kranichlauf ein wichtiger Termin. Ohne irgendwelchen Druck und Zeitnahmen oder Wertungen liefen fast 200 Menschen am letzten Tag des Jahres für eine gute Sache. Schließlich fließt das gesammelte Startgeld in die Projektarbeit der Usedomer Laufmützen. Dieser Verein unterstützt damit den ambulanten Kinderhospizdienst „Leuchtturm“ e.V. in Greifswald, dessen Ziel es ist, ein stationäres Kinderhospiz in Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen. Bis heute sind die ehrenamtlichen Betreuer ambulant unterwegs und betreuen Familien mit lebenszeitlimitiert erkrankten Kindern in psychologisch und palliativer Hinsicht, schaffen Freiräume für Eltern, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und leisten Trauerarbeit. Und auch bei dieser Aktion waren Teilnehmer der Rüstzeit neben der Laufstrecke aktiv. Egal, ob als Parkplatzeinweiser, Medaillenverteiler oder Ansprechpartner für sportliche Belange. Für das Projekt selbst kamen an diesem Tag 2203 Euro zusammen und das machte auch die Rüstzeitgemeinde mächtig stolz. Am Neujahrsmorgen stand für alle fest, dass dieser Jahreswechsel etwas ganz besonderes war und Kraft und Mut für das kommende Jahr gegeben hat.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Die Fotos zeigen die Heiligen drei Könige und viel Kerzenlicht, dass die Rüstzeitgemeinde drei Tage lang begleitete. Fotos: Ralf Sawacki

Adventsrüstzeit auf der Insel

Einer langen Tradition folgend, lud das Evangelische Militärpfarramt Laage Familien zur Familienrüstzeit am 1.Adventswochenende nach Zinnowitz auf Deutschlands Sonneninsel Usedom ein. Neben den Andachten und vielen Gesprächen zum Thema „Adventszeit – Zeit für uns alle“ überraschte Militärdekan, Johannes Wolf, seine fast 50 Rüstzeitteilnehmer mit Bastelaktionen rund um die Adventszeit. Während die Kinder nach ihrem schon erwarteten Strandspaziergang verschiedenste Weihnachtssterne bastelten, gestalteten die Erwachsenen Geschenkanhänger, die auf den zu beschaffenden Weihnachtspräsenten angebunden werden und den Namen des Geschenkempfängers beinhalten. Der Höhepunkt war in diesem Jahr der Rezitationswettbewerb. Insgesamt 13 tolle Beiträge begeisterten die Rüstzeitteilnehmer. Schließlich beeindruckten die Wettbewerbsteilnehmer mit ungeahnten Talenten und ganz viel Kreativität. Ein stimmungsvoll vorgetragenes, selbstgeschriebenes  Weihnachtsgedicht  bescherte gleich drei Familien den Siegerpokal und tosenden Applaus.  Natürlich wurde auch wieder gemeinsam gesungen, Sport getrieben und bei ausgiebigen Spaziergängen die Sonne genossen. In der emotionalen Abschlussrunde wurde allen bewusst, dass diese gemeinsamen Wochenenden sehr wertvoll sind, und die Anwesenden sprachen den Organisatoren ihren persönlichen Dank aus. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich, in Zinnowitz. Alle Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde und bereiteten den Familien ein Zuhause für ein ganzes Wochenende auf der Insel Usedom.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt den von den Rüstzeitteilnehmern gestalteten Adventskranz. Foto: A.Stache

Reservisten unterstützten spontan die Jugendbegegnungsstätte Golm

In diesem Jahr fehlte der Jugendbegegnungsstätte(JBS) kurzfristig Personal zu Vorbereitung  und Durchführung der Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Golm. Spontan boten  drei Kameraden der RK Laage und ein Kamerad aus der RK Rostock ihre Hilfe an.
Samstagabend trafen wir uns bei der JBS, um Sonntag früh gleich mit der Arbeit zu beginnen. Da viele Gäste erwartet wurden, haben wir den Eingangsbereich und die Wege der Begegnungsstätte vom Laub gesäubert. Anschließend wurde die Bühne und Sitzmöglichkeiten für die Besucher und den Chor aufgebaut.
Nach dem Mittag übernahmen wir die Regulierung des Fahrzeugverkehres und den Transport der gehbehinderten Besucher zur Kriegsgräberstätte Golm.
Um 14.00 Uhr begann dann auf der Kriegsgräberstätte Golm in Kamminke die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Mit dieser Veranstaltung setzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wie in jedem Jahr, ein Zeichen gegen nationalistische Erinnerungskultur und praktiziert ein europäisches Gedenken, dass das Leid aller Völker in den Blick nimmt und keine Opfer gegeneinander ausspielt. Im Bewusstsein der historischen Verantwortung Deutschlands steht die Feierstunde für ein friedliches, freiheitliches und demokratisches Miteinander.
Nach der Gedenkstunde zum Volkstrauertag, welche dieses Jahr ganz im Zeichen der europäischen Versöhnung stand, übernahmen wir Reservisten den Rücktransport der älteren Besucher und dann den Abbau der Bühne und der Sitzgelegenheiten.
Nach getaner Arbeit haben wir mit der gesamten „Mannschaft“ der JBS beim Kaffee den Tag ausklingen lassen.

Uwe Krause /OStFw d.R.

Gegen das Vergessen – Kranzniederlegung in Laage

Am Nachmittag des Volkstrauertages gedachten Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Bürger der Stadt Laage und Einwohner aus Kronskamp  den Opfern von Gewalt, Vertreibung und Schreckensherrschaft. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde vom Laager Posaunenchor musikalisch begleitet und von den besagten Einwohnern und Gästen interessiert verfolgt. In seiner Andacht erinnerte der Katholische Militärdekan Jürgen Andreas Eckert an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.  Im Anschluss an die Worte des Seelsorgers legten der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, für die Stadt Laage und für das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ der Kommodore des Verbandes, Oberstleutnant Joachim Kaschke, an der Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt nieder. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung  der Gedenkveranstaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt die Kränze an der Stele. Foto: A.Stache

Laager Lauftalent pulverisiert Streckenrekord beim Seelsorgelauf

Vielen Menschen genügt zur Erholung die Natur, manchen genügt etwas Ruhe und wieder anderen reicht die frische Luft. Und einige möchten allerdings auch eine gehörige Portion Action. Und genau diese freuen sich in jedem Herbst auf den Seelsorgelauf im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes. In diesem Jahr war es recht kühl am Samstagmorgen und trotzdem kamen über siebzig Läuferinnen und Läufer und einige Walker in die Sporthalle des Laager Fliegerhorstes. Dort fand traditionell die Anmeldung für den Seelsorgelauf statt, der als Geheimtipp unter den Läuferinnen und Läufern immer wieder gerne besucht wird. Nach einem Morgengebet zur Begrüßung, das von Militärdekan Johannes Wolf zelebriert wurde, konnten sich die Ausdauersportler mit der Strecke vertraut machen. Die Laufstrecke hatte dabei einiges zu bieten. Ewig lange Geraden und heftige Steigungen hatten es schon in sich. Zudem schickte der Pendelkurs die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Nichts desto trotz entwickelten sich tolle Wettkämpfe. Während manche ihren sportlichen Saisonschluss ganz ruhig angingen, zeigten andere tollen Wettkampfsport mit prächtigen Zeiten. Herausragend war dabei das 12 Kilometer Rennen des16-jährigen Laager Schülers, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft. Nach ganz starken 45,13 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger mit einem neuen Streckenrekord.
Für alle Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Wettkämpfen unter die heiße Dusche und danach in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und ein selbstgemachter Bohneneintopf auf alle Teilnehmer. Dem folgte eine Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten und Urkunden und Medaillen für alle.   Ein besonderer Dank gilt im Nachgang der Veranstaltung den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.
Ein Dank gilt natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern und Partnern, denn das Evangelische Militärpfarramt in Laage bietet in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage und der  Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage eine Fülle von Angeboten für die aktive Freizeitgestaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Ev. Militärpfaramt Laage


Die Sieger:

3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Lennox Raith (12,28 min),                           Florentine Ostertag (13,54 min)

6 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Marcel Raith (24,23 min,)                           Christin Krause (31,35 min)

9 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Jens Beu (35,04 min),                                    Sophia Heuck ( 48,15 min)

12 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Ricardo Wendt (45,13 min),                       Katja Brodny (1;00,11 min)

Die Fotos zeigen den Start und die Sieger des 12 Kilometerlaufes, Ricardo Wendt, Ole Reinhold und Dirk Störtebecker (v.l.),  mit Militärdekan Wolf. Fotos: André Stache

Wandern mit dem Pfarrer

Nicht wenige Bewohner des Rudolf Tarnow Weges in Laage staunten nicht schlecht über das Gewusel in ihrer Straße. In guter Tradition versammelten sich Freunde des Evangelischen Militärpfarramtes Laage am frühen Morgen des Reformationstages, um mit Militärdekan Johannes Wolf zu wandern. Fakt ist, dass zahlreiche gut markierte Wanderwege Deutschland erschließen, von der Nordseeküste bis hinauf zu den höchsten Gipfeln der bayerischen Alpen. Und diese locken Jahr für Jahr bis zu 20 Millionen aktive Wanderer und Outdoor-Fans auf Wanderwege und Trekkingtouren. Das Evangelische Militärpfarramt Laage organisiert auch deshalb seit 10 Jahren Wanderungen am Reformationstag.
In einer großzügigen Garage mitten in der Ackerbürgerstadt Laage hatte Militärdekan Johannes Wolf seine Gäste begrüßt und sie mit einer kleinen Andacht unter freiem Himmel, in deren Mittelpunkt der große Reformator Martin Luther stand, auf eine gemeinsame Wanderung eingestimmt. Dem folgte eine intensive Einweisung und dann ging es gemeinsam auf den Weg. Fast fünfzig Wanderfreunde nutzten das Angebot, mit den Vertretern des Militärpfarramtes Laage zu wandern. Ganz gemütlich, fast wie Pilgerer, zog es die Ambitionierteren durch die umliegenden Dörfer über Stock und Stein zurück zur besagten Garage. Zeitgleich stiefelten die Kinder unter der Führung von Erwachsenen über die Felder auf befestigten Wegen und erkundeten so ein Stück Natur. Schnell wurde allen bewusst: Nur zu Fuß lässt sich die vollkommende Schönheit der Natur erleben. Bei einer Wanderung auf Wegen mitten durch die Dörfer oder unter das Blätterdach alter Bäume entfaltet sich der vollkommene Zauber der Schöpfung. Die Wanderung selbst hatte dann einiges zu bieten und begeisterte mit Naturnähe und Ursprünglichkeit. Eben typisch Mecklenburg.
Für Militärdekan Johannes Wolf stand nach seiner 12 Kilometer Wanderung fest: “Es gibt nichts Schöneres, als die Natur auf zwei Beinen zu erkunden und das Wandern ist so einfach. Ob ein leichter Spaziergang oder eine anspruchsvolle Tour – mit nur wenig Ausrüstung ist man sofort dabei und entdeckt seine nähere Umgebung und vieles mehr.“ Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wurden Erfahrungen ausgetauscht und natürlich über das Tagesgeschehen philosophiert. Bei einer selbstgemachten Kartoffelsuppe, Kuchen und Kaffee wurde bis in den Nachmittag ausgiebig geschwatzt und natürlich für die kommenden Wochen geplant. Als persönliches Erinnerungsgeschenk überreichte Militärdekan Wolf jedem Teilnehmer eine Holzplakette, die mit einem Bibelzitat versehen ist. Das alles erlebt zu haben, war für die Teilnehmer schön und zugleich zufriedenstellend.
Und ein Fazit bleibt: „Wandern lohnt sich zu jeder Jahreszeit.“ Egal, ob im Frühjahr und auch im Herbst, wenn die Kraniche ziehen und das Laub sich grün und golden einfärbt. Dann kommen selbstverständlich Naturliebhaber besonders auf ihre Kosten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Familie Heise, dem Sportclub Laage und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage für die Unterstützung.

Das Foto zeigt Laager Wanderfreunde. Foto: Ralf Sawacki

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Spätsommerrüstzeit auf Deutschlands schönster Insel

Mit der diesjährigen Spätsommerrüstzeit hatte Militärdekan Johannes Wolf den Nerv aller 48 Rüstzeitteilnehmer getroffen, und in der traditionellen Abschlussrunde waren alle Teilnehmer voll des Lobes. Andachten wurden gefeiert und die Themenarbeit zum Tagesgeschehen und zu Themen unserer Zeit wurden zu spannenden und teilweise sehr emotionalen Diskussionsrunden genutzt. „Bestimmt werden Berufsgruppen und Tätigkeitsfelder nach diesen Gesprächen nun völlig anders betrachtet“, versprach Militärdekan Wolf im Zuge seiner Arbeit als Referent. Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage sparte seinerseits auch nicht mit viel Lob. Besonders die Kinder und Jugendlichen zeigten sich äußerst teamfähig und nutzten das tolle Wetter zum Toben und wie die Erwachsenen zu Spaziergängen. Für nicht wenige war aber die gemeinsam verbrachte Zeit das Wichtigste. Gute Gespräche bis weit in die Nacht und der Austausch gemeinsamer Interessen zeigte allen, dass jeder wichtig ist und jeder seine Geschichte zu erzählen hat. Vielleicht war deshalb die Bergpredigt, die Kerninhalt der Themenarbeit war, bei vielen Gesprächen allgegenwärtig.
Aber auch die morgendlichen Läufe und die Bastelaktionen wurden gut angenommen und stimmten alle zufrieden. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich, in Zinnowitz. Die Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde und bereiteten den Familien aus Laage, Bad Doberan, Rostock, Loitz und Neubrandenburg ein Zuhause für ein ganzes Wochenende auf der Insel Usedom.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke. Foto: Ralf Sawacki

Laager Zeitsoldat durch Reservistenverband geehrt

Während vielerorts Sommerfeste ohne besonderen Anlass in lockerem Rahmen veranstaltet werden, nutzten Mitglieder der
Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage ihr Fest, um
zurückzublicken und natürlich danke zu sagen. Neben den Mitgliedern und offiziellen Vertretern des Verbandes konnte die Kameradschaft den stellvertretenden Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ Oberstleutnant Jan Gloystein begrüßen.
Die Reservistenkameradschaft nutzte ihrerseits die Gelegenheit und bedankte sich, nach einem beeindruckenden Grußwort durch den stellvertretenden Kommodore, der gleichzeitig der Verantwortliche für die Reservisten-Arbeit des Verbandes ist, bei Klaus Dieter Laffin, als engagierten Unterstützer für sein Wirken im Sinne der Reservisten.
Anschließend erhielt Hauptfeldwebel Andreas Heise, der seinen Dienst als Zeitsoldat bei der Flugabwehrraketengruppe 21 in Gubckow versieht, aus den Händen des Landesvorsitzenden Herrn Oberstleutnant d. R. Peter Schur die Landesehrennadel des Verbandes in Bronze. Weit über das normale Maß hinaus engagiert sich Heise für die ehrenamtliche Arbeit der Reservisten.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden in lockeren Gesprächsrunden gemeinsame Pläne geschmiedet und Netzwerke geknüpft. Das Sommerfest verlief in dem Bewusstsein, dass die Betreuung und Pflege der Kameradschaft wichtige Säulen in der Bundeswehr sind und bleiben und die Reserve durch das Aussetzen der Wehrpflicht an Bedeutung für einen lageangepassten Aufwuchs der Streitkräfte gewinnt. Am Ende des Abends fanden die Verantwortlichen einen wichtigen und gemeinsamen Abschluss.
Oberstabsfeldwebel d. R. Reiner Nehls brachte es auf den Punkt, als er bemerkte: „Abwechslungsreiche und interessante Veranstaltungen sind unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften.“ Ein ganz herzlicher Dank gilt den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Sie schafften die Grundlage für die sehr gelungene Veranstaltung. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Basis für ein tolles
Erlebnis.
André Stache, StFw d. R.

Das Foto zeigt den Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d. R. René Niemann, Oberstleutnant Jan Gloystein ,Hauptfeldwebel Andreas Heise und OTL d. R. Schur nach der Verleihung der Landesehrennadel. Foto: A. Stache

Laufen und Gutes tun – das ist so einfach!

Nachdem das letzte Zelt abgebaut war und alles wieder in seinen Urzustand versetzt worden werden konnte, bedankte sich Peter Gohlke bei seinen engsten Mitstreitern für die Organisation und Unterstützung des City-Sport Abendlaufes. Zufrieden und platt in echter Männermanier, mit einer Flasche Bier in der Hand, bemerkte der Inhaber des City-Sport Fachgeschäftes, dass für die allermeisten Sportlerinnen und Sportler die Unterstützung dieser sportlich, caritativen Aktion eine Herzensangelegenheit geworden ist. Insgesamt 1390 Menschen hatten sich ihre Laufschuhe angezogen und waren nach ihrem sportlichen Beitrag zufrieden. Neben den vielen Volksläuferinnen und -läufern, starteten viele ambitionierte Ausdauerathleten, Kampfsportler und verschiedenste Ballsportler an diesem Abend im Barnstorfer Wald. Über 40 Kilogramm Obst, 42 Kuchen und fast 400 Liter Wasser und Kaffee waren an den Mann und die Frau gebracht worden und kaum einer hatte Grund zum Meckern. In enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des stationären Hospizes in Rostock, den agilen Sportlerinnen und Sportlern des SC Laage und vieler Freunde und Familienangehöriger konnte ein Laufevent präsentiert werden, dass neben der Bildung von Netzwerken, guter Stimmung und viel Spaß nur ein Ziel verfolgte – dem Hospiz wieder eine opulente Spendensumme zur Verfügung zu stellen. Da alle! Startgelder und Spenden dem Hospiz zur Verfügung gestellt werden, ist das primäre Ziel spektakulär erreicht worden. Letztendlich ist Hospizarbeit auf Spenden angewiesen, denn jede Spendensumme, die an das Hospiz fließt, hilft bei der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche in der Hospiz-Arbeit. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass nur 90 % der von den Kranken- und Pflegekassen anerkannten Kosten des Hospiz-Aufenthaltes eines Bewohners erstattet werden, 10 % und alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden finanzieren.
Das stationäre Hospiz in Rostock, mit seinen zehn Einzelzimmern, in dem Schwerstkranke und Sterbende aufgenommen werden, ist eine Unterkunft für Menschen, die durch eine unheilbare Krankheit in ihre letzte Lebensphase gekommen sind und zu Hause nicht umfassend versorgt werden können.
Die Einrichtungs-und Pflegedienstleitung des Hospizes am Südstadtklinikum der Hansestadt Rostock, Ivonne Fischer, erklärte dazu: “Neben einer fachkundigen palliativpflegerischen und palliativmedizinischen Versorgung und einer kompetenten,  liebevollen Begleitung sollen die Bewohner und deren Angehörige die Möglichkeit haben, ihren ganz normalen Alltag zu leben.“

Das Foto zeigt Teilnehmer der Veranstaltung. Foto: Ralf Sawacki Das weitere Foto zeigt die Laager Laufgruppe. Foto: Christine Boldt

SC Laage

Sommerrüstzeit war auch bei Herbstwetter ganz toll

Sommerrüstzeiten sind immer ein besonderes Erlebnis und viele können von Sonne, Strand und Dauerhitze einfach nicht genug bekommen. In diesem Jahr war aber alles anders. Dauernieselregen, kühle 15 Grad und kräftiger Wind waren die äußeren Begleitumstände für die Sommerrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Die 50 Rüstzeitteilnehmer ließen sich davon aber nicht abschrecken. Neben der Themenarbeit unter der Leitung von Militärdekan Johannes Wolf , bei der Heilige und Schutzpatrone im Mittelpunkt standen, wurden Andachten gefeiert, gesungen und auch Spaziergänge kamen nicht zu kurz. Die Kinder konnten unter der Leitung einer Erzieherin basteln und der übliche Grillabend wurde auch durchgezogen. Und selbst die morgendlichen Ausdauerläufe zur Seebrücke des Ostseebades fanden Freunde, so dass wirklich jede und jeder auf seine Kosten kamen.
Ein besonderer Dank gilt deshalb natürlich den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich in Zinnowitz. Alle Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde. Kleine und große Wünsche wurden erfüllt und für einen guten Schwatz blieb auch noch Zeit. Für die Teilnehmer die an dieser Art von kirchlichem Leben zum ersten Mal teilgenommen hatten, klärten sich am Ende der Veranstaltung viele Fragen von selbst. Die Ehefrau eines Berufssoldaten, der auf dem Fliegerhorst in Laage seinen Dienst versieht, erklärte in einem Gespräch:“Familienrüstzeiten – das heißt, neue Menschen kennenlernen, gemeinsam mit diesen zu spielen und zu singen, also  miteinander Zeit zu verbringen.“

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Rüstzeitteilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke in Zinnowitz. Foto: Ralf Sawacki

Familienfußballtag begeisterte mit tollem Sport und guter Stimmung


Mit diesem traditionellen Kleinfeldfußball-Turnier hatte das Evangelische Militärpfarramt wieder einmal den Nerv nicht weniger Sportbegeisterter getroffen. Trotz des anhaltenden Hochsommers und vieler Großveranstaltungen an diesem Wochenende in und um Rostock konnte sich das Evangelische Militärpfarramt Laage über eine gute Resonanz zum Familienfußballtag freuen.
Die äußeren Bedingungen hatte der Sportoffizier des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“ mit seinem Team geschaffen und damit die perfekten Grundlagen für ein tolles Sportevent, rund um das runde Leder, organisiert. Bei dem sportlichen Wettbewerb, das von Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laage, einer Mannschaft des SV Warnow 90 aus Rostock sowie einem Team des Militärpfarramtes geprägt wurde, zeigten sich auch wieder einige ältere, ehemalige Fußballer und beeindruckten mit ihrem Können. Gute Erfahrungen waren die Basis für absolut fairen Sport. Es wurde ohne Schiedsrichter gespielt und der Fair Play Gedanke in den Mittelpunkt der Spiele gestellt. Das Turnier, bei dem in zwei Runden jeder gegen jeden gespielt hatte, gewann das Team des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, vor den Feuerwehrmännern um Oberleutnant Stefan Förster und den Kickern aus der Hansestadt Rostock. Während der Spielpausen wurde Kaffee und Wasser angeboten, so dass es zu guten Gesprächen in lockerer Atmosphäre kommen konnte.
Ein besonderes Erlebnis war ein 9 Meter Strafstoßwettbewerb. Nach jedem Spiel traten jeweils drei Schützen der Mannschaften nacheinander an und versuchten den jeweils gegnerischen Torwart zu bezwingen. Hier wurden die Kicker des SV Warnow überlegener Sieger und die Männer um Pfarrhelfer Stache mussten sich mit dem 3.Rang zufriedengeben. In echter Männermanier wurde, direkt vor den Räumen des Pfarramtes am Platz der Stille, die Veranstaltung bei Bockwurst, Bier und Saft ausgewertet. Es wurden Pokale überreicht und natürlich über die Spiele, gelungenen Bravourstücke oder nicht so erfolgreichen Aktionen gefachsimpelt oder geflaxt.

Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Grundlage für ein tolles Erlebniss.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Fotos zeigen Teilnehmer des Turniers und die Vertreter der Mannschaften bei der Siegerehrung: Stefan Förster, Jens Gaede und André Stache (v.l.) Fotos: Katja Hengevoß

Ostern auf dem Fliegerhorst

Seit einigen Jahren treffen sich am Ostersonntagmorgen Familien auf dem Laager Fliegerhorst, um miteinander eine Andacht zu feiern und im Anschluss  Zeit gemeinsam zu verbringen. Und schon auf dem Weg zur Andacht konnten die Aufmerksamen unter den Gästen die Entfaltung und den ganzen Zauber der Schöpfung genießen, denn der Frühling präsentierte sich in voller Schönheit. In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes pulsierte indes das Leben, denn in diesem Jahr hatten, nachdem Ruf der Fliegerhorst- Glocke, fast vierzig Andachtsgäste in der Kapelle des Evangelischen Militärpfarramtes Platz genommen und ließen sich in den Bann des Osterfestes ziehen. Militärdekan Johannes Wolf hatte seine Ausführungen mit Symbolik und wunderschöner Musik untermalt und damit die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf seiner Seite. Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und die Auferstehung mit all seinen Facetten betrachtet.
Den Abschluss der Andacht nutzte Pfarrer Wolf, um jeden Andachtsteilnehmer als Erinnerung und Symbol für das Fest ein Osterei und für die Kinder einen Plüsch-Osterhasen zu überreichen.
Nach einem deftigen Brunch, an dem sich die Andachtsteilnehmer durch das Mitbringen verschiedenster Leckereien beteiligt hatten, saßen alle noch einige Stunden beisammen und philosophierten über Gott, die Welt und das Osterfest.
Für die anwesenden Kinder wurde es am späten Vormittag noch einmal richtig „anstrengend“.
Nachdem diese gemeinsam Jenga gespielt hatten, wurden die buntbemalten Ostereier gesucht, die der Osterhase zuvor versteckt hatte. In Zusammenarbeit mit der militärischen Führung des Fliegerhorstes war die  9.Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags  wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt hier den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Einfach so

Im Zuge der Nachbereitung des diesjährigen Seelsorgelaufes hatte sich Pfarrhelfer André Stache im Auftrag von Militärdekan Johannes Wolf aufgemacht, um zu erkunden worüber sich die auf dem Fliegerhorst Laage ansässige Kindertagesstätte freuen würde. Schon nach wenigen Minuten erklärte die zuständige Tagesmutter, Frau Nancy Böhnke, dass eine kinderfreundliche Gartenbank aus Holz ganz toll wäre. Pfarrhelfer Stache machte sich auf den Weg und beschaffte diese. Militärdekan Wolf und Pfarrhelfer Stache übergaben die Bank in den vergangenen Tagen der KITA. Nun steht das gute Stück im „grünen“ Bereich der Tagesstätte und macht den Kleinen hoffentlich lange viel Freude. „Das Geld war ein Teil des Erlöses aus dem Seelsorgelauf und dem Bastelnachmittag aus der Adventszeit, so der Soldatenseelsorger. Im Zuge der Übergabemodalitäten erklärte Militärdekan Wolf auch: „Es ist uns wichtig, dass ein Teil des Erlöses unserer caritativen Aktionen in der Region Laage bleibt und damit nachhaltig wirken kann.“ Auf dem Fliegerhorst Laage steht den dort Beschäftigten mit der „Villa Sternschnuppe“ eine Kinderbetreuung für ein- bis dreijährige Kinder zur Verfügung. Mit Nancy Böhnke kümmert sich Heike Fischer als zweite Tagesmutter liebevoll von 6:30-16:30 Uhr, freitags von 6:30-12:30 Uhr um die Kleinen.

Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt Nancy Böhnke und Militärdekan Wolf bei der Übergabe der Gartenbank. Foto: André Stache

Laufevent für Theologen vom Laager Militärpfarramt organisiert

Nicht zum ersten Mal trafen sich über 100 Pfarrerinnen und Pfarrer, die in der Bundeswehr in ganz Deutschland und den Auslandsstandorten ihren Dienst tun, sowie Gäste aus der internationalen Ökumene.  In der altehrwürdigen Lutherstadt Wittenberg, fand in diesem Jahr die 64. Gesamtkonferenz Evangelischer Militärgeistlicher statt. Die Geistlichen behandelten vor Ort an mehreren Tagen Fragen ihres Dienstes, beschäftigten sich auch mit der geschichtsträchtigen Stadt und reflektierten die Situation der Soldatinnen und Soldaten.
Einige der Theologen nutzten das Angebot im Rahmen eines „Leib-und Seele-Programms“, mitten in der Stadt sportlich aktiv zu werden. Das Evangelische Militärpfarramt Laage hatte sich im Vorfeld der Tagung bereiterklärt, für interessierte  ein Laufevent  zu organisieren.  Ziel war die Durchführung einer strukturierten Ausdauer-Trainingseinheit, deren Höhepunkt ein Lauf über 40 bis 60 Minuten um den durch den Kirchentag zum Reformationsjubiläum bekanntgewordenen Schwanenteich werden sollte. Unterstützt wurde das Pfarramt dabei von der fast 14-jährigen Vivien Bahr und der 15-jährigen Joelina Raith, die beide aktive Mitglieder der Laufgruppe des Sportclubs Laage sind und die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage schon oft unterstützt haben.  Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärdekan Johannes Wolf, fungierte in erprobter Art und Weise als Rundenzähler und  organisierte einen Verpflegungspunkt bei dem während des Laufes Wasser ausgeschenkt wurde und am Ende die Aktiven mit Müsli- und Schokoriegeln überrascht wurden. Den Pädagogen des Laager RecknitzCampus, die für eine Unterrichtsbefreiung von Joelina und Vivien votiert haben, gilt ein besonderer Dank.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Aktive bei Dehnübungen während der Trainingseinheit. Foto: J. Wolf