Archiv der Kategorie: Reservistenkameradschaft

Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage
Daimler Benz Allee 2
Ansprechpartner: Benjamin Braemer
Stabsgefreiter d.R.

Telefon: 0177-2174381
Mail: sattlerei-braemer@t-online.de

Halbjahresbilanz der Laager Reservisten

Oft agieren die Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage im Hintergrund und sorgen mit ihrer Arbeit für die Umsetzung vieler toller Ideen. Egal, ob bei den jährlich stattfindenden Sportabzeichen-Tagen, den Ferienfreizeiten der Laager Laufgruppe, den Arbeitseinsätzen im Laager Stadtwald oder den Wanderungen und Seelsorgeläufen des Evangelischen Militärpfarramtes des Fliegerhorstes Laage. Immer stehen Reservisten im Hintergrund und beeindrucken durch tolle Arbeit. Dabei ist ihre Arbeitsweise durch hohe Systematik und Zielorientierung, sowie durch ein außerordentliches Verantwortungsgefühl geprägt. Das Laager Blücherdenkmal ist für die Reservisten allerdings immer noch eine Herzensangelegenheit. Und das ist für das 105 Jahre alte Denkmal wichtig. Während vor dreißig Jahren noch Anwohner die Fläche um das Sandsteinmonument pflegten ist heute die Reservistenkameradschaft gefordert. Und die Frauen und Männer haben diesen Job sehr gerne übernommen.  Das Blücher Denkmal wurde 1914 auf dem Wilhelmplatz, dem heutigen Blücherplatz eingeweiht, nach dem eine dort befindliche Wasserpumpe demontiert und der dazugehörige Brunnen zugeschüttet worden war.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt Reservisten an „ihrem“ Blücherdenkmal. Foto: A.Stache

Sommerrüstzeit war auch bei Herbstwetter ganz toll

Sommerrüstzeiten sind immer ein besonderes Erlebnis und viele können von Sonne, Strand und Dauerhitze einfach nicht genug bekommen. In diesem Jahr war aber alles anders. Dauernieselregen, kühle 15 Grad und kräftiger Wind waren die äußeren Begleitumstände für die Sommerrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Die 50 Rüstzeitteilnehmer ließen sich davon aber nicht abschrecken. Neben der Themenarbeit unter der Leitung von Militärdekan Johannes Wolf , bei der Heilige und Schutzpatrone im Mittelpunkt standen, wurden Andachten gefeiert, gesungen und auch Spaziergänge kamen nicht zu kurz. Die Kinder konnten unter der Leitung einer Erzieherin basteln und der übliche Grillabend wurde auch durchgezogen. Und selbst die morgendlichen Ausdauerläufe zur Seebrücke des Ostseebades fanden Freunde, so dass wirklich jede und jeder auf seine Kosten kamen.
Ein besonderer Dank gilt deshalb natürlich den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich in Zinnowitz. Alle Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde. Kleine und große Wünsche wurden erfüllt und für einen guten Schwatz blieb auch noch Zeit. Für die Teilnehmer die an dieser Art von kirchlichem Leben zum ersten Mal teilgenommen hatten, klärten sich am Ende der Veranstaltung viele Fragen von selbst. Die Ehefrau eines Berufssoldaten, der auf dem Fliegerhorst in Laage seinen Dienst versieht, erklärte in einem Gespräch:“Familienrüstzeiten – das heißt, neue Menschen kennenlernen, gemeinsam mit diesen zu spielen und zu singen, also  miteinander Zeit zu verbringen.“

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Rüstzeitteilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke in Zinnowitz. Foto: Ralf Sawacki

Familienfußballtag begeisterte mit tollem Sport und guter Stimmung


Mit diesem traditionellen Kleinfeldfußball-Turnier hatte das Evangelische Militärpfarramt wieder einmal den Nerv nicht weniger Sportbegeisterter getroffen. Trotz des anhaltenden Hochsommers und vieler Großveranstaltungen an diesem Wochenende in und um Rostock konnte sich das Evangelische Militärpfarramt Laage über eine gute Resonanz zum Familienfußballtag freuen.
Die äußeren Bedingungen hatte der Sportoffizier des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“ mit seinem Team geschaffen und damit die perfekten Grundlagen für ein tolles Sportevent, rund um das runde Leder, organisiert. Bei dem sportlichen Wettbewerb, das von Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laage, einer Mannschaft des SV Warnow 90 aus Rostock sowie einem Team des Militärpfarramtes geprägt wurde, zeigten sich auch wieder einige ältere, ehemalige Fußballer und beeindruckten mit ihrem Können. Gute Erfahrungen waren die Basis für absolut fairen Sport. Es wurde ohne Schiedsrichter gespielt und der Fair Play Gedanke in den Mittelpunkt der Spiele gestellt. Das Turnier, bei dem in zwei Runden jeder gegen jeden gespielt hatte, gewann das Team des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, vor den Feuerwehrmännern um Oberleutnant Stefan Förster und den Kickern aus der Hansestadt Rostock. Während der Spielpausen wurde Kaffee und Wasser angeboten, so dass es zu guten Gesprächen in lockerer Atmosphäre kommen konnte.
Ein besonderes Erlebnis war ein 9 Meter Strafstoßwettbewerb. Nach jedem Spiel traten jeweils drei Schützen der Mannschaften nacheinander an und versuchten den jeweils gegnerischen Torwart zu bezwingen. Hier wurden die Kicker des SV Warnow überlegener Sieger und die Männer um Pfarrhelfer Stache mussten sich mit dem 3.Rang zufriedengeben. In echter Männermanier wurde, direkt vor den Räumen des Pfarramtes am Platz der Stille, die Veranstaltung bei Bockwurst, Bier und Saft ausgewertet. Es wurden Pokale überreicht und natürlich über die Spiele, gelungenen Bravourstücke oder nicht so erfolgreichen Aktionen gefachsimpelt oder geflaxt.

Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Grundlage für ein tolles Erlebniss.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Fotos zeigen Teilnehmer des Turniers und die Vertreter der Mannschaften bei der Siegerehrung: Stefan Förster, Jens Gaede und André Stache (v.l.) Fotos: Katja Hengevoß

Ehrung ehrenamtlicher Helfer des Volksbundes in Schwerin

In der altehrwürdigen Orangerie des Schweriner Schlosses wurden in den zurückliegenden Tagen auch Mitglieder der Reservistenkameradschaft des Fliegerhorstes Laage im Zuge eines Festaktes zur Ehrung ehrenamtlicher Helfer des Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. persönlich gewürdigt. Nach der Begrüßung durch die 2. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Mignon Schwenke, einer Rede des Regierungsbeauftragter der Nordkirche für Mecklenburg-Vorpommern, Markus Wiechert, und einiger sehr persönlicher Worte der stellvertretenden Landesvorsitzenden, Dr. Margret Seemann, wurden fleißige Sammlerinnen und Sammler, Schulen, Vereine, Verbände, Soldaten und Einheiten der Bundeswehr zur Ehrung gebeten. Der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit den Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause, wurde mit der Ehrennadel des Volksbundes geehrt. Stabsfeldwebel d.R. André Stache wurde mit der Ehrennadel des Volksbundes in Bronze bedacht, die das Engagement der zurückliegenden Jahre des noch 53-jährige Reservisten, der  im Hauptberuf Pfarrhelfer des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage ist, würdigte. Und mit dem Ehrenabzeichen in Bronze wurde der Hauptgefreite d.R. Sebastian Ströde gewürdigt. Er erhielt die Auszeichnung für sein überdurchschnittliches Engagement bei Arbeitseinsätzen auf Kriegsgräberstätten im In-und Ausland. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Zudem betreut der Volksbund Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er unterstützt öffentliche und private Stellen und er pflegt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert nicht unerheblich die Begegnung junger Menschen an den Grabstätten der Toten.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt OStFw d.R. Uwe Krause, HG d.R. Ströde und StFw d.R. Stache (v.l.) . Foto: Heike Knabe

Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe und der Reservisten kam gut an

Der traditionelle Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe wenige Tage vor dem EURAWASSER Waldlauf mobilisierte wieder mehr als vierzig Menschen, um auf der Laufstrecke im Stadtwald, dem Parkplatz an den Sporthallen und auf der Recknitzkampfbahn aktiv zu werden. Es wurde Müll gesammelt und in Säcken verpackt, um diesen einer fachgerechten Entsorgung zuzuführen. Im Wald wurde zudem die Laufstrecke von Ästen und losem Wurzelwerk auf den Wegen befreit und Löcher die durch Korrosion und Wild entstanden waren, wurden geschlossen.
Zeitgleich engagierten sich Reservisten der Kameradschaft Fliegerhorst Laage am Blücherdenkmal. Am Denkmal wurde Unkraut gejätet und Rindenmulch aufgetragen, so dass der äußere Eindruck verbessert wurde. Zu einer Pflanzung wird es erst im Herbst kommen, da nach Aussage von Fachleuten eine jetzige Pflanzaktion zu spät erfolgt wäre. Ein besonderes Highlight war die Präsenz des Laager Bürgermeisters  Holger Anders. Der Verwaltungschef der Stadt zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Engagement und Fleiß der Teilnehmer und drückte das auch klar aus. Im Anschluss an die Arbeiten trafen sich alle noch an der Laager Recknitzsporthalle. In einer lockeren Abschlussrunde bei Würstchen und Saft für die Kinder und einer Flasche Bier für die Erwachsenen wurde sich ausgetauscht und die nächsten Termine besprochen. Reiner Nehls, der auch als Abteilungsleiter der  Nordic- Walker des SC Laage aktiv ist, bemerkte zudem in einem persönlichen Fazit: “Aktive Vereinsarbeit, wie wir sie in unserem Land erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Reaktion sind Vereine, aber auch Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität besonders in kleineren Gemeinden. Damit ist die Vereinsarbeit ein wesentlicher Bestandteil im Leben jeder Kommune.“

SC Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer des Arbeitseinsatzes. Foto: André Stache

Ostern auf dem Fliegerhorst

Seit einigen Jahren treffen sich am Ostersonntagmorgen Familien auf dem Laager Fliegerhorst, um miteinander eine Andacht zu feiern und im Anschluss  Zeit gemeinsam zu verbringen. Und schon auf dem Weg zur Andacht konnten die Aufmerksamen unter den Gästen die Entfaltung und den ganzen Zauber der Schöpfung genießen, denn der Frühling präsentierte sich in voller Schönheit. In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes pulsierte indes das Leben, denn in diesem Jahr hatten, nachdem Ruf der Fliegerhorst- Glocke, fast vierzig Andachtsgäste in der Kapelle des Evangelischen Militärpfarramtes Platz genommen und ließen sich in den Bann des Osterfestes ziehen. Militärdekan Johannes Wolf hatte seine Ausführungen mit Symbolik und wunderschöner Musik untermalt und damit die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf seiner Seite. Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und die Auferstehung mit all seinen Facetten betrachtet.
Den Abschluss der Andacht nutzte Pfarrer Wolf, um jeden Andachtsteilnehmer als Erinnerung und Symbol für das Fest ein Osterei und für die Kinder einen Plüsch-Osterhasen zu überreichen.
Nach einem deftigen Brunch, an dem sich die Andachtsteilnehmer durch das Mitbringen verschiedenster Leckereien beteiligt hatten, saßen alle noch einige Stunden beisammen und philosophierten über Gott, die Welt und das Osterfest.
Für die anwesenden Kinder wurde es am späten Vormittag noch einmal richtig „anstrengend“.
Nachdem diese gemeinsam Jenga gespielt hatten, wurden die buntbemalten Ostereier gesucht, die der Osterhase zuvor versteckt hatte. In Zusammenarbeit mit der militärischen Führung des Fliegerhorstes war die  9.Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags  wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt hier den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Laufevent für Theologen vom Laager Militärpfarramt organisiert

Nicht zum ersten Mal trafen sich über 100 Pfarrerinnen und Pfarrer, die in der Bundeswehr in ganz Deutschland und den Auslandsstandorten ihren Dienst tun, sowie Gäste aus der internationalen Ökumene.  In der altehrwürdigen Lutherstadt Wittenberg, fand in diesem Jahr die 64. Gesamtkonferenz Evangelischer Militärgeistlicher statt. Die Geistlichen behandelten vor Ort an mehreren Tagen Fragen ihres Dienstes, beschäftigten sich auch mit der geschichtsträchtigen Stadt und reflektierten die Situation der Soldatinnen und Soldaten.
Einige der Theologen nutzten das Angebot im Rahmen eines „Leib-und Seele-Programms“, mitten in der Stadt sportlich aktiv zu werden. Das Evangelische Militärpfarramt Laage hatte sich im Vorfeld der Tagung bereiterklärt, für interessierte  ein Laufevent  zu organisieren.  Ziel war die Durchführung einer strukturierten Ausdauer-Trainingseinheit, deren Höhepunkt ein Lauf über 40 bis 60 Minuten um den durch den Kirchentag zum Reformationsjubiläum bekanntgewordenen Schwanenteich werden sollte. Unterstützt wurde das Pfarramt dabei von der fast 14-jährigen Vivien Bahr und der 15-jährigen Joelina Raith, die beide aktive Mitglieder der Laufgruppe des Sportclubs Laage sind und die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage schon oft unterstützt haben.  Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärdekan Johannes Wolf, fungierte in erprobter Art und Weise als Rundenzähler und  organisierte einen Verpflegungspunkt bei dem während des Laufes Wasser ausgeschenkt wurde und am Ende die Aktiven mit Müsli- und Schokoriegeln überrascht wurden. Den Pädagogen des Laager RecknitzCampus, die für eine Unterrichtsbefreiung von Joelina und Vivien votiert haben, gilt ein besonderer Dank.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Aktive bei Dehnübungen während der Trainingseinheit. Foto: J. Wolf

Reservisten wurde der Volksbund nähergebracht

Im Zuge einer Informationsveranstaltung erfuhren Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage viel interessantes zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. , der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Volksbund in Mecklenburg und Vorpommern gehört zu den ältesten Gliederungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Deutschland. Bereits 1920 wurden in Mecklenburg die ersten Ortsverbände gegründet und 1926 der Landesverband Mecklenburg-Schwerin. Der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit den Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause, konnte dabei mit der Bedeutung der Arbeit des Volksbundes und auch seiner Geschichte absolut glaubwürdig überzeugen. Ein weiteres Ziel der Vortragsveranstaltung war die Zusammenstellung eines Arbeitskommandos für einen Arbeitseinsatz in Ysselsteyn (Niederlande). Die dortige Friedhofsanlage hat eine Fläche von 30 ha und ist damit die flächenmäßig größte deutsche Kriegsgräberstätte in der Welt. 31.598 Kriegstote haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. In Ysselsteyn ruhen alle im Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden gefallenen oder verstorbenen Deutschen, soweit sie nicht in die Heimat überführt wurden. Im Herbst dieses Jahres werden zehn Reservisten, unter der Führung von Krause, nach Ysselsteyn reisen und tatkräftig die Arbeit des Volksbundes vor Ort unterstützen. Anzumerken bleibt, dass die Veranstaltung in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt stattfand. Diesem und der Militärischen Führung des Verbandes gebührt für die herausragende Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft ein besonderer Dank.

André Stache

Das Foto zeigt Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache

Jahrelanges Engagement gewürdigt

Im Zuge einer Veranstaltung der Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage durften sich der Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d.R. René Niemann, Hauptfeldwebel Andreas Heise, der seinen Dienst bei der Flugabwehrraketengruppe 21 versieht und Stabsfeldwebel d.R. André Stache, der als Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage im Hauptberuf beschäftigt ist, über besondere Ehrungen freuen. Aus den Händen des 82-jährigen Obergefreiten d.R. Friedel Stolle empfingen die Genannten amerikanische Auszeichnungen, die ihnen als Dank für ihr langjähriges Engagement, bezogen auf ihre Arbeit im Reservistendienst verliehen worden sind. Besonders die Arbeit um die deutsch-amerikanische Freundschaft wurde damit honoriert. Der langjährige Weggefährte, Friedel Stolle, konnte damit mehr als beeindrucken. Denn die Auszeichnungen hatten einen langen Weg hinter sich. Nach der Erfüllung der Voraussetzungen wurden die Urkunden in San Antonio, Texas erstellt und auf die Reise nach Bremerhaven, dem Wohnort von Friedel Stolle geschickt. Stolle indes ließ es sich nicht nehmen und überreichte die Plaketten und dazugehörigen Urkunden persönlich.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt, von links: StFw d.R. René Niemann, HFw Andreas Heise, StFw d.R. André Stache und den OG d.R.Friedel Stolle. Foto: Uwe Krause

Militärpfarramt organisierte 5. Familien-Fußballnachmittag

Während für die Fußballer im aktiven Spielbetrieb schon wieder die Spiele auf dem Rasen  eine Rolle spielen, nutzen viele Freizeit- und Hobbymannschaften die Gelegenheit und kicken unterm Hallendach. Auch für das evangelische Militärpfarramt Laage war es wieder einmal Zeit, einen Familien-Fußballtag zu initiieren und Hallenfußballbegeisterte zusammenzubringen. Bei bester Stimmung trafen sich  Freunde des runden Leders in der modernen Sporthalle des Fliegerhorstes Laage und jagten über 3 Stunden dem Leder nach. Dabei kam jeder auf seine Kosten. Die Jüngsten waren mit ihren 14 Jahren genauso ehrgeizig wie die über 50-jährigen. Gespielt wurde traditionell ohne Schiedsrichter und auch ohne Bande mit 4 Feldspielern und einem Torhüter.  Damit war natürlich die Anzahl praktikabler Spielsysteme auf das 2-2-System oder die Raute begrenzt. Das kam natürlich den erfahreneren Ex-Fußballern sehr entgegen und viele junge Kicker versuchten im Laufe des Turniers auch bewusst den Ball laufen zu lassen, so dass viele tolle Spielzüge und sehenswert herausgespielte Tore den Nachmittag prägten. Am Ende durften sich alle über Kaffee, Gebäck und Würstchen  freuen und auf Grund des tollen, harmonischen Nachmittages steht einer Wiederholung nichts im Wege.
In Zusammenarbeit mit der Militärischen Führung des Fliegerhorstes wurde der 5. Familien-Fußballnachmittag  wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer des 5. Familien-Fußballnachmittages. Foto: Lennox Raith

Volksbund und Reservisten rücken zusammen

Am 27.Februar 2019 möchte die Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage eine Informationsveranstaltung durchführen, die sich mit einem Projekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. befasst.
Von 18.00 -20.00 Uhr möchten sich die Reservisten mit ihren Familienangehörigen in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage zu einem geplanten Arbeitseinsatz des Volkbundes austauschen. Dieser Arbeitseinsatz, in Ysselsteyn/ Niederlande, soll vom 16.09.-27.09.2019 stattfinden.
Der dortige Friedhof hat eine Fläche von 30 ha und ist damit die flächenmäßig größte deutsche Kriegsgräberstätte in der Welt. 31.598 Kriegstote haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. In Ysselsteyn ruhen alle im Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden gefallenen oder verstorbenen Deutschen, soweit sie nicht in die Heimat überführt wurden. Der Referent des Abends ist Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause. Er ist der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit den Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern. Und die Frage des Abends könnte kaum präziser gestellt werden: “Wer hat Interesse an einem Arbeitseinsatz in Ysselsteyn/ Niederlande, vom 16.09.-27.09.2019?“
Unterkunft, Transport und Versorgung sind vorab organisiert. Nun heißt es mitmachen und Teil dieses interessanten Projektes werden!
Anmeldungen sind unbedingt erforderlich, unter: 01796304063 oder unter Andre1Stache@Bundeswehr.org.

RK Fliegerhorst Laage

Foto: SU S.Pahl

Jahreswechsel mit der Militärseelsorge verlebt

Einer guten Tradition folgend, verlebten  Rüstzeitteilnehmer den zurückliegenden Jahreswechsel auf der Insel Usedom  im Zuge einer Familienrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Bei sehr guter Stimmung wurde gemeinsam gebastelt, gesungen und emotionale Andachten mit Militärdekan Johannes Wolf gefeiert, die zum Innehalten einluden und Dankbarkeit als zentrales Thema beinhalteten. Eine zünftige Party in das neue Jahr mit einem tollen Büffet und Tanz waren für die meisten sicherlich das Wichtigste. Allerdings unterstützen die Rüstzeitteilnehmer während ihres Aufenthaltes auch noch ein ganz besonderes Projekt. Am letzten Tag des Jahres startete nun schon zum 3.Mal der Silvester Kranich Lauf direkt am Haus Kranich, dem Gastgeber der Familienrüstzeit.

Das Foto zeigt die Teilnehmer direkt vor dem Start. Foto: Heike Knabe

Fast 200 Läuferinnen, Läufer und einige Walker waren zum Start gekommen, um gemeinsam Sport zu treiben und zu spenden. Denn das Startgeld fließt in die Projektarbeit der Usedomer Laufmützen. Dieser Verein unterstützt mit den gesammelten  Startgeldern den ambulanten Kinderhospizdienst „Leuchtturm“ e.V. , dessen Ziel es ist, ein stationäres Kinderhospiz in Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen. Bis heute sind die ehrenamtlichen Betreuer ambulant unterwegs und betreuen Familien mit lebenszeitlimitiert erkrankten Kindern in psychologisch und palliativer Hinsicht, schaffen Freiräume für Eltern, nehmen sich Zeit für die Geschwisterkinder und leisten Trauerarbeit. Für die Rüstzeitgemeinde war es selbstverständlich zu unterstützen. Egal, ob als Parkplatzeinweiser, Ortskundiger Läufer oder einfach als Teilnehmer der sportlichen Aktion. Für das Projekt kamen an diesem Tag 1745 Euro zusammen und das machte auch die Rüstzeitgemeinde mächtig stolz. Am Neujahrsmorgen stand für alle fest, dass dieser Jahreswechsel etwas ganz besonderes war und Kraft und Mut für das kommende Jahr gegeben hat.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Reservisten zogen ganz rustikal Bilanz und sind zufrieden

Während andernorts Jahresabschlussfeiern mit Ente, Rotkohl und Klößen zelebriert werden, zog es die Reservisten der Kameradschaft Fliegerhorst-Laage in eine Kfz-Pflegehalle, die ihnen auf Anfrage durch die Verantwortlichen des Laager Fliegerhorstes bereitgestellt wurde. Und um es klar zu beschreiben, mit Bockwurst und Schmalzstullen, Glühwein und Kaffee sowie dem traditionellen Weihnachtsstollen wurden alle Geschmäcker in diesem rustikal anzumutenden Umfeld zufriedengestellt. Als besonderes Highlight fand auch in diesem Jahr ein Pistolenschiessen mit einer Sportpistole statt, bei der jeder und jede zeigen konnte was in ihm/ihr steckt. Nach einer Einweisung an der Luftdruckwaffe und der Erklärung zu den Sicherheitsbestimmungen, durch Oberstabsfeldwebel d.R. Reiner Nehls, stellten sich insgesamt 4 Damen und 9 Herren dem Wettkampf.

Das Foto zeigt die Sieger des Vergleichsschießens und Hauptmann Krüger. Foto: Marcel Raith

Bei den Frauen siegte Heike Knabe vor Monique und ihrer Tochter Joelina Raith. Die Herren Konkurrenz entschied StFw d.R. André Stache für sich. Ihm folgte StFw Andreas Kanserske und der Gefreite d.R. Reiner Hesse, der das beste Ergebnis des Abends im Probedurchgang erzielt hatte. Vollzogen wurde die Siegerehrung durch Hauptmann Heiko Krüger. Er ließ es sich nicht nehmen die Veranstaltung als Kasernenkommandant und Freund der Reservisten zu begleiten. Ein besonderer Dank gilt abschließend neben dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 “S“ dem Evangelischen Militärpfarramt in Laage. Es ist einfach toll zu erleben, wie sie mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und natürlich der Unterstützung der ehrenamtlichen Aktivitäten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage die Grundlagen für solche, besondere Veranstaltungen legen. Für die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage ist die Zusammenarbeit mit ihrem Fliegerhorst ein echter Gewinn. Denn letztendlich wird gezeigt, dass unterhaltende und interessante Aktionen unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften sind.

StFw d.R. A. Stache

Weihnachtsgruß der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage

Das Jahr ist ein Leben

Wie im Frühling die Blumen
und Bäume austreiben,
zieht’s die Kinder in ein Leben,
um ewig zu bleiben. 


Wird’s im Sommer dann ruhig
und manchmal ganz still,
sind’s die Eltern die schauen,
wohin ihr Kind denn wohl will.

Im Herbst kommen Stürme,
treffen Wurzeln ganz kalt.
Jetzt sind die Eltern der Eltern
in der Familie oft Halt.

Nun kommt der Winter,
deckt alles fest zu.
Lehrt uns zu danken
und zu begreifen dazu. AST

Mit diesem Weihnachtsgruß bedanke
ich mich für das angenehme Miteinander
 und wünsche Ihnen und Euch besinnliche
und erholsame Weihnachtstage,
für das neue Jahr 2018 Gesundheit
und Erfolg!
  
Benjamin Braemer
Stabsgefreiter d.R.

 

Weihnachtsbaumaufstellung ist eine gute Sache

Seit vielen Jahren organisiert die Offizier-und Unteroffizierheimgesellschaft des Laager Fliegerhorstes kurz vor dem 1. Adventswochenende ein zünftiges Weihnachtsbaumaufstellen, direkt vor dem mächtigen Gebäude am Einlass des Fliegerhorstes. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Militärseelsorge, dem Bundeswehrverband, dem Soldatenhilfswerk der Bundeswehr und auch der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage nahm man sich Zeit für gute Gespräche, Glühwein, Kakao und Weihnachtsleckereien. Im Zuge des Nachmittags wurde durch die Mitarbeiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage eine Tombola initiiert, deren Erlös an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr fließt. Ein besonderer Dank gilt abschließend den beiden Schülerinnen des Laager Recknitz Campus, Vivien Bahr und Joelina Raith. Nicht zum ersten Mal unterstützten beide Mädchen fleißig und engagiert die Arbeit der Militärseelsorge.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Vivien, Militärdekan Johannes Wolf und Joelina (v.l.). Foto: A.Stache

Wir gehen gemeinsam in den Advent

Seit vielen Jahren bittet das Militärpfarramt Laage Familien am 1.Adventswochenende zu einer Familienrüstzeit nach Zinnowitz auf die Insel Usedom. In den drei Tagen wurde miteinander gesungen, Andachten gefeiert und Erlebnisse rund um die wohl schönste Zeit des Jahres ausgetauscht. Zudem überraschte Militärdekan, Johannes Wolf, als Gastgeber die 50 Rüstzeitteilnehmer mit Bastelaktionen rund um die Adventszeit. Während die Kinder nach ihrem obligatorischen Strandbesuch Kirschkernkissen bastelten, gestalteten die Erwachsenen Nikolaussäckchen, die in den heimischen Stuben bestimmt schon als Weihnachtsdekoration oder Überraschungsgeschenk einen Platz gefunden haben. Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr der nun schon traditionelle Rezitationswettbewerb. Tolle Beiträge überraschten die Familien und nicht wenige trauten ihren Augen und Ohren kaum. Schließlich beeindruckten die Wettbewerbsteilnehmer mit ungeahnten Talenten. Das wirklich beeindruckend interpretierte Piano Stück bescherte dem 18-jährigen Florian Lübs den Siegerpokal und tosenden Applaus. In der emotionalen Abschlussrunde wurde allen bewusst, dass diese gemeinsamen Wochenenden sehr wertvoll sind, und die Anwesenden sprachen den Organisatoren ihren persönlichen Dank aus.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Rüstzeitteilnehmer beim Basteln. Foto: Falk Bartusch

Seelsorgelauf mit gutem Sport bei bester Stimmung

Auch in diesem Spätherbst konnte das evangelische Militärpfarramt Laage in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Taktischen Luftwaffengeschader73″S“ seinen Soldaten, Zivilbediensteten, Familienangehörigen und Freunden einen Seelsorgelauf präsentieren, der kaum Wünsche offen ließ. Bei typischem Herbstwetter mit lausig kalten Morgenstunden trafen sich über 60 Läuferinnen, Läufer und auch einige Walker in der Sporthalle des Fliegerhorstes. Nach dem Anmeldeprozedere, einer Einweisung und geistlichen Worten des Gastgebers, Militärdekan Johannes Wolf, folgte der Start. Und die Ausdauersportler gaben auf dem exakt vermessenen Pendelkurs alles. Vorbei an abgestellten Traditionsflugzeugen für die kaum einer der Sportler einen Blick hatte, direkt durch Unterkunfts- und Bürobereiche, konnten die Aktiven je nach Leistungsvermögen Strecken zwischen 3 und 12 Kilometer bewältigen. Immer wieder kehrende Steigungen und kantiger, frischer Wind auf den langen Geraden machten aus dem morgendlichen Lauf einen ansprechenden Wettkampf für alle. Tolle Zweikämpfe von den ambitionierten Ausdauerathleten auf den Anstiegen und Spurts, besonders auf der langen Zielgerade, prägten die Läufe in den verschiedenen Wertungen.
In erprobter Art und Weise wurde nach den Läufen in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes bei Kartoffelsuppe sowie Kaffee und Kuchen über Gott und die Welt philosophiert. Eine zünftige Siegerehrung in Gegenwart von Freunden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten sowie Urkunden und Medaillen für alle Aktiven rundete die Veranstaltung perfekt ab. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit deren Interesse an der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie bieten besonders Familien in unserer hektischen Zeit auch die Möglichkeit innezuhalten und Zeit miteinander zu verbringen. Ein Dank gilt selbstverständlich auch den fleißigen Helferinnen und Helfern. Ohne deren Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsintensiven Veranstaltung unmöglich.

André Stache, Pfarrhelfer

Das Foto zeigt den Start des Seelsorgelaufes auf dem Fliegerhorst in Laage. Foto: André Stache

Die Sieger:

3 km
Sieger Männer                                           Sieger Damen
Lennox Raith  (13,21 min)                         Johanna Heuck (15,35 min)

6 km
Sieger Männer                                          Sieger Damen
Ricardo Wendt (24,51 min)                      Juliane Göllnitz (29,46  min)

9 km
Sieger Männer                                         Sieger Damen
Maximilian Heise  (36,27 min)                Jennifer Heise & Denise Koch (48,19 min)

12 km
Sieger Männer                                              Sieger Damen
Axel Kretschmer (49,36 min)                    Joelina Raith (57,59 min)

 

Kranzniederlegung am Volkstrauertag am Ehrenmal in Kronskamp

Der Volkstrauertag ist in der Bundesrepublik Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 66 Jahren zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Mit einer beeindruckenden Kranzniederlegung gedachten am Nachmittag des Volkstrauertages, am Ehrenmal im Laager Ortsteil Kronskamp, vor den Toren des Fliegerhorstes, der Bürgermeister der Stadt Laage, Herr Holger Anders und der Evangelische Militärdekan, Johannes Wolf, den Opfern von Gewalt und Krieg und gefallener Soldaten. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde vom Laager Posaunenchor musikalisch begleitet und von einigen Dutzend Einwohnern und Gästen, unter denen sich auch die Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Ilka Lochner, befand, verfolgt. In seiner Andacht erinnerte Militärdekan Wolf an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.  Im Anschluss an die Worte des Seelsorgers legten der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, für die Stadt Laage und Hauptmann Kranawetvogl, für das Taktische Luftwaffengeschwader 73″S“, Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt am Mahnmal in Kronskamp nieder. Die Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp bei Laage trägt folgende Inschrift: “ Zwischen Herbst 1945 und Herbst 1946 bestand in Kronskamp ein Flüchtlings-Quarantänelager. Über die Zahl der Flüchtlinge und Vertriebenen, die durch das Lager durchgeschleust wurden, existieren keine Angaben. Bürger aus Kronskamp gaben an, dass es über 2000 Menschen waren, die infolge von Hunger und Infektionskrankheiten im Lager starben.
Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Gedenkveranstaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Militärdekan Wolf bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage