Archiv der Kategorie: Reservistenkameradschaft

Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage
Daimler Benz Allee 2
Ansprechpartner: Benjamin Braemer
Stabsgefreiter d.R.

Telefon: 0177-2174381
Mail: sattlerei-braemer@t-online.de

Reservisten unterstützten spontan die Jugendbegegnungsstätte Golm

In diesem Jahr fehlte der Jugendbegegnungsstätte(JBS) kurzfristig Personal zu Vorbereitung  und Durchführung der Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Golm. Spontan boten  drei Kameraden der RK Laage und ein Kamerad aus der RK Rostock ihre Hilfe an.
Samstagabend trafen wir uns bei der JBS, um Sonntag früh gleich mit der Arbeit zu beginnen. Da viele Gäste erwartet wurden, haben wir den Eingangsbereich und die Wege der Begegnungsstätte vom Laub gesäubert. Anschließend wurde die Bühne und Sitzmöglichkeiten für die Besucher und den Chor aufgebaut.
Nach dem Mittag übernahmen wir die Regulierung des Fahrzeugverkehres und den Transport der gehbehinderten Besucher zur Kriegsgräberstätte Golm.
Um 14.00 Uhr begann dann auf der Kriegsgräberstätte Golm in Kamminke die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Mit dieser Veranstaltung setzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wie in jedem Jahr, ein Zeichen gegen nationalistische Erinnerungskultur und praktiziert ein europäisches Gedenken, dass das Leid aller Völker in den Blick nimmt und keine Opfer gegeneinander ausspielt. Im Bewusstsein der historischen Verantwortung Deutschlands steht die Feierstunde für ein friedliches, freiheitliches und demokratisches Miteinander.
Nach der Gedenkstunde zum Volkstrauertag, welche dieses Jahr ganz im Zeichen der europäischen Versöhnung stand, übernahmen wir Reservisten den Rücktransport der älteren Besucher und dann den Abbau der Bühne und der Sitzgelegenheiten.
Nach getaner Arbeit haben wir mit der gesamten „Mannschaft“ der JBS beim Kaffee den Tag ausklingen lassen.

Uwe Krause /OStFw d.R.

Gegen das Vergessen – Kranzniederlegung in Laage

Am Nachmittag des Volkstrauertages gedachten Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Bürger der Stadt Laage und Einwohner aus Kronskamp  den Opfern von Gewalt, Vertreibung und Schreckensherrschaft. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde vom Laager Posaunenchor musikalisch begleitet und von den besagten Einwohnern und Gästen interessiert verfolgt. In seiner Andacht erinnerte der Katholische Militärdekan Jürgen Andreas Eckert an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.  Im Anschluss an die Worte des Seelsorgers legten der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, für die Stadt Laage und für das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ der Kommodore des Verbandes, Oberstleutnant Joachim Kaschke, an der Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt nieder. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung  der Gedenkveranstaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt die Kränze an der Stele. Foto: A.Stache

Laager Lauftalent pulverisiert Streckenrekord beim Seelsorgelauf

Vielen Menschen genügt zur Erholung die Natur, manchen genügt etwas Ruhe und wieder anderen reicht die frische Luft. Und einige möchten allerdings auch eine gehörige Portion Action. Und genau diese freuen sich in jedem Herbst auf den Seelsorgelauf im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes. In diesem Jahr war es recht kühl am Samstagmorgen und trotzdem kamen über siebzig Läuferinnen und Läufer und einige Walker in die Sporthalle des Laager Fliegerhorstes. Dort fand traditionell die Anmeldung für den Seelsorgelauf statt, der als Geheimtipp unter den Läuferinnen und Läufern immer wieder gerne besucht wird. Nach einem Morgengebet zur Begrüßung, das von Militärdekan Johannes Wolf zelebriert wurde, konnten sich die Ausdauersportler mit der Strecke vertraut machen. Die Laufstrecke hatte dabei einiges zu bieten. Ewig lange Geraden und heftige Steigungen hatten es schon in sich. Zudem schickte der Pendelkurs die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Nichts desto trotz entwickelten sich tolle Wettkämpfe. Während manche ihren sportlichen Saisonschluss ganz ruhig angingen, zeigten andere tollen Wettkampfsport mit prächtigen Zeiten. Herausragend war dabei das 12 Kilometer Rennen des16-jährigen Laager Schülers, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft. Nach ganz starken 45,13 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger mit einem neuen Streckenrekord.
Für alle Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Wettkämpfen unter die heiße Dusche und danach in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und ein selbstgemachter Bohneneintopf auf alle Teilnehmer. Dem folgte eine Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten und Urkunden und Medaillen für alle.   Ein besonderer Dank gilt im Nachgang der Veranstaltung den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.
Ein Dank gilt natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern und Partnern, denn das Evangelische Militärpfarramt in Laage bietet in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage und der  Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage eine Fülle von Angeboten für die aktive Freizeitgestaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Ev. Militärpfaramt Laage


Die Sieger:

3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Lennox Raith (12,28 min),                           Florentine Ostertag (13,54 min)

6 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Marcel Raith (24,23 min,)                           Christin Krause (31,35 min)

9 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Jens Beu (35,04 min),                                    Sophia Heuck ( 48,15 min)

12 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Ricardo Wendt (45,13 min),                       Katja Brodny (1;00,11 min)

Die Fotos zeigen den Start und die Sieger des 12 Kilometerlaufes, Ricardo Wendt, Ole Reinhold und Dirk Störtebecker (v.l.),  mit Militärdekan Wolf. Fotos: André Stache

Wandern mit dem Pfarrer

Nicht wenige Bewohner des Rudolf Tarnow Weges in Laage staunten nicht schlecht über das Gewusel in ihrer Straße. In guter Tradition versammelten sich Freunde des Evangelischen Militärpfarramtes Laage am frühen Morgen des Reformationstages, um mit Militärdekan Johannes Wolf zu wandern. Fakt ist, dass zahlreiche gut markierte Wanderwege Deutschland erschließen, von der Nordseeküste bis hinauf zu den höchsten Gipfeln der bayerischen Alpen. Und diese locken Jahr für Jahr bis zu 20 Millionen aktive Wanderer und Outdoor-Fans auf Wanderwege und Trekkingtouren. Das Evangelische Militärpfarramt Laage organisiert auch deshalb seit 10 Jahren Wanderungen am Reformationstag.
In einer großzügigen Garage mitten in der Ackerbürgerstadt Laage hatte Militärdekan Johannes Wolf seine Gäste begrüßt und sie mit einer kleinen Andacht unter freiem Himmel, in deren Mittelpunkt der große Reformator Martin Luther stand, auf eine gemeinsame Wanderung eingestimmt. Dem folgte eine intensive Einweisung und dann ging es gemeinsam auf den Weg. Fast fünfzig Wanderfreunde nutzten das Angebot, mit den Vertretern des Militärpfarramtes Laage zu wandern. Ganz gemütlich, fast wie Pilgerer, zog es die Ambitionierteren durch die umliegenden Dörfer über Stock und Stein zurück zur besagten Garage. Zeitgleich stiefelten die Kinder unter der Führung von Erwachsenen über die Felder auf befestigten Wegen und erkundeten so ein Stück Natur. Schnell wurde allen bewusst: Nur zu Fuß lässt sich die vollkommende Schönheit der Natur erleben. Bei einer Wanderung auf Wegen mitten durch die Dörfer oder unter das Blätterdach alter Bäume entfaltet sich der vollkommene Zauber der Schöpfung. Die Wanderung selbst hatte dann einiges zu bieten und begeisterte mit Naturnähe und Ursprünglichkeit. Eben typisch Mecklenburg.
Für Militärdekan Johannes Wolf stand nach seiner 12 Kilometer Wanderung fest: “Es gibt nichts Schöneres, als die Natur auf zwei Beinen zu erkunden und das Wandern ist so einfach. Ob ein leichter Spaziergang oder eine anspruchsvolle Tour – mit nur wenig Ausrüstung ist man sofort dabei und entdeckt seine nähere Umgebung und vieles mehr.“ Wieder am Ausgangspunkt angekommen, wurden Erfahrungen ausgetauscht und natürlich über das Tagesgeschehen philosophiert. Bei einer selbstgemachten Kartoffelsuppe, Kuchen und Kaffee wurde bis in den Nachmittag ausgiebig geschwatzt und natürlich für die kommenden Wochen geplant. Als persönliches Erinnerungsgeschenk überreichte Militärdekan Wolf jedem Teilnehmer eine Holzplakette, die mit einem Bibelzitat versehen ist. Das alles erlebt zu haben, war für die Teilnehmer schön und zugleich zufriedenstellend.
Und ein Fazit bleibt: „Wandern lohnt sich zu jeder Jahreszeit.“ Egal, ob im Frühjahr und auch im Herbst, wenn die Kraniche ziehen und das Laub sich grün und golden einfärbt. Dann kommen selbstverständlich Naturliebhaber besonders auf ihre Kosten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Familie Heise, dem Sportclub Laage und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage für die Unterstützung.

Das Foto zeigt Laager Wanderfreunde. Foto: Ralf Sawacki

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Reservisten wählten neuen Vorstand

In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage trafen sich in den zurückliegenden Tagen Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage, um einen neuen Vorstand für die kommenden Jahre zu wählen. Ein Dank gilt den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. In Gegenwart des Landesgeschäftsführers des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d.R. René Niemann und des Landesvorsitzenden des Reservistenverbandes Herrn Oberstleutnant d. R. Peter Schur wählten die Reservisten ihren neuen Vorstand, satzungsgemäß. Einstimmig wurde der Stabsgefreite d.R. Benjamin Braemer zum Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft gewählt. Als Stellvertreter wird Stabsfeldwebel d.R. André Stache zukünftig agieren. Hauptfeldwebel Heise wird als 2.Stellverteter aktiv werden. Als Kassenwart konnten die Anwesenden den Güstrower Rechtsanwalt OTL d.R. Hans-Hennig Ostermeyer gewinnen. Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause wird zukünftig als Schriftführer agieren. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes.
Sie schafften die Grundlage für die sehr gelungene Veranstaltung. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bereitete das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage die Basis für eine würdige Wahlveranstaltung.

André Stache, Stabsfeldwebel d.R.

Das Foto zeigt den neu gewählten Vorstand. SG d.R. Benjamin Braemer, OTL d.R. Hans-Hennig Ostermeyer, StFw d.R. André Stache, Hauptfeldwebel Andreas Heise und OstFw d.R. Uwe Krause (v.l.) Foto: R. Niemann

 

40 Jahre engagierter Reservist – der Verband sagt Dankeschön!

Für den 76-jährigen Oberstleutnant d.R. Hartmut Fischer sollte es eine von unzähligen Wahlveranstaltungen seiner Reservistenkameradschaft werden. Aber es kam ganz anders. Aus den Händen des Landesvorsitzenden des Reservistenverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Herr Oberstleutnant d. R. Peter Schur, wurde dem in der Barlachstadt Güstrow lebenden Reservisten die Ehrennadel des Verbandes für seine 40-jährige Mitgliedschaft verliehen. Fast noch mehr überrascht wurde er durch die Übergabe der Ehrenplakette der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage.  Seine Kameraden würdigten damit sein Engagement als gewählter Kassenwart der Kameradschaft. Mit großer Sorgfalt und Akribie hatte Oberstleutnant d.R. Fischer in den zurückliegenden 5 Jahren die finanziellen Geschicke der Kameradschaft Fliegerhorst Laage geleitet. Neben seinem eigenen Engagement überzeugt der Senior durch sehr erfrischende kommunikative, planerische und organisatorische Kompetenzen.  Diese besondere Ehrung wurde dem Reservisten als erstem Auszuzeichnenden zu Teil und soll eine Tradition begründen. Jede Ehrung mit der Ehrenplakette ist ein Akt der Wertschätzung der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage.

André Stache, Stabsfeldwebel d.R.

Das Foto zeigt den neu gewählten Vorstandsvorsitzenden der RK Flg Hst Laage, SG d.R. Benjamin Braemer, Herrn OTL d.R. Hartmut Fischer und OTL d.R. Schur (v.l.). Foto André Stache

 

Laager Blücherdenkmal erlebt eine beeindruckende Renaissance

Nun ist es vollbracht. Rings um das altehrwürdige Blücherdenkmal haben Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage mehr als fünfzig Pflanzen gesetzt, die perspektivisch das Unkraut zurückhalten sollen und natürlich als Bodendecker den optischen Eindruck des Denkmals aufwerten.
Motivierte und engagierte Reservisten, allesamt Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage, hatten sich dazu mit Schaufeln, Harken und anderen Gartengeräten „bewaffnet“, um dem Blücherdenkmal die lange angekündigte Schönheitskur zu verabreichen. Mit Arbeitsgeräten und viel gutem Willen wurde durch die Reservisten in den zurückliegenden Jahren immer wieder das emporwachsende Grün gestutzt, Wurzeln und Unkraut entfernt und Rindenmulch aufgeschüttet. Außerdem wurde im Frühjahr und Herbst der Boden aufgelockert und der umliegende Rasen geharkt, von Unrat befreit und Müll entsorgt. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, wurden nun nach Fachexpertise und Vernunft Pflanzen beschafft und auch gepflanzt. Alle anfallenden Kosten übernimmt in diesem Zusammenhang die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage. Wie immer erregte der Arbeitseinsatz auch das Interesse von Anwohnern. Ihnen wurde Auskunft zur Aktion und zur Reservistenarbeit erteilt und Info-Material übergeben. Die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen nutzte auch der Landesvorsitzende des Reservistenverbandes Herr Oberstleutnant d. R. Peter Schur. Dabei nutzte er auch die Gelegenheit sich vor Ort von der RK Fliegerhorst Laage ein Bild zu machen und war sichtlich beeindruckt vom Engagement und der Organisation des Vormittages.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Thilo Warda von A&T GaLaBau. Schon im Vorfeld sicherte der Garten-und Landschaftsbauer den Reservisten seine Unterstützung und fachlich kompetente Beratung zu. Zudem ließ er es sich nicht nehmen und unterstützte vor Ort die Arbeiten im Vorfeld und direkt beim Arbeitseinsatz. Alles nach dem Motto:“Ein Mann ein Wort!“
Nach dem Arbeitseinsatz trafen sich die Reservisten bei guten Gesprächen in zünftiger Männermanier mit einer Flasche Bier und einer Bratwurst, traditionell in der geräumigen Garage von Familie Heise. Ein historisch interessierter Reservist bemerkte in dieser Runde: “Das Denkmal wurde vor mehr als einhundert Jahren auf dem Wilhelmplatz, dem heutigen Blücherplatz, eingeweiht. Ganze 100 Jahre davor hatte der Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt mit Teilen seiner Truppe Rast in der kleinen Stadt Laage gemacht und vor wenigen Tagen jährte sich der Todestag von Marschall Vorwärts zum 200. Mal.“

André Stache, Stabsfeldwebel d.R.

Das Foto zeigt Reservisten nach dem Arbeitseinsatz. Foto: RK Laage

Spätsommerrüstzeit auf Deutschlands schönster Insel

Mit der diesjährigen Spätsommerrüstzeit hatte Militärdekan Johannes Wolf den Nerv aller 48 Rüstzeitteilnehmer getroffen, und in der traditionellen Abschlussrunde waren alle Teilnehmer voll des Lobes. Andachten wurden gefeiert und die Themenarbeit zum Tagesgeschehen und zu Themen unserer Zeit wurden zu spannenden und teilweise sehr emotionalen Diskussionsrunden genutzt. „Bestimmt werden Berufsgruppen und Tätigkeitsfelder nach diesen Gesprächen nun völlig anders betrachtet“, versprach Militärdekan Wolf im Zuge seiner Arbeit als Referent. Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage sparte seinerseits auch nicht mit viel Lob. Besonders die Kinder und Jugendlichen zeigten sich äußerst teamfähig und nutzten das tolle Wetter zum Toben und wie die Erwachsenen zu Spaziergängen. Für nicht wenige war aber die gemeinsam verbrachte Zeit das Wichtigste. Gute Gespräche bis weit in die Nacht und der Austausch gemeinsamer Interessen zeigte allen, dass jeder wichtig ist und jeder seine Geschichte zu erzählen hat. Vielleicht war deshalb die Bergpredigt, die Kerninhalt der Themenarbeit war, bei vielen Gesprächen allgegenwärtig.
Aber auch die morgendlichen Läufe und die Bastelaktionen wurden gut angenommen und stimmten alle zufrieden. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich, in Zinnowitz. Die Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde und bereiteten den Familien aus Laage, Bad Doberan, Rostock, Loitz und Neubrandenburg ein Zuhause für ein ganzes Wochenende auf der Insel Usedom.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke. Foto: Ralf Sawacki

Laager Zeitsoldat durch Reservistenverband geehrt

Während vielerorts Sommerfeste ohne besonderen Anlass in lockerem Rahmen veranstaltet werden, nutzten Mitglieder der
Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage ihr Fest, um
zurückzublicken und natürlich danke zu sagen. Neben den Mitgliedern und offiziellen Vertretern des Verbandes konnte die Kameradschaft den stellvertretenden Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “S“ Oberstleutnant Jan Gloystein begrüßen.
Die Reservistenkameradschaft nutzte ihrerseits die Gelegenheit und bedankte sich, nach einem beeindruckenden Grußwort durch den stellvertretenden Kommodore, der gleichzeitig der Verantwortliche für die Reservisten-Arbeit des Verbandes ist, bei Klaus Dieter Laffin, als engagierten Unterstützer für sein Wirken im Sinne der Reservisten.
Anschließend erhielt Hauptfeldwebel Andreas Heise, der seinen Dienst als Zeitsoldat bei der Flugabwehrraketengruppe 21 in Gubckow versieht, aus den Händen des Landesvorsitzenden Herrn Oberstleutnant d. R. Peter Schur die Landesehrennadel des Verbandes in Bronze. Weit über das normale Maß hinaus engagiert sich Heise für die ehrenamtliche Arbeit der Reservisten.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden in lockeren Gesprächsrunden gemeinsame Pläne geschmiedet und Netzwerke geknüpft. Das Sommerfest verlief in dem Bewusstsein, dass die Betreuung und Pflege der Kameradschaft wichtige Säulen in der Bundeswehr sind und bleiben und die Reserve durch das Aussetzen der Wehrpflicht an Bedeutung für einen lageangepassten Aufwuchs der Streitkräfte gewinnt. Am Ende des Abends fanden die Verantwortlichen einen wichtigen und gemeinsamen Abschluss.
Oberstabsfeldwebel d. R. Reiner Nehls brachte es auf den Punkt, als er bemerkte: „Abwechslungsreiche und interessante Veranstaltungen sind unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften.“ Ein ganz herzlicher Dank gilt den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Sie schafften die Grundlage für die sehr gelungene Veranstaltung. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Basis für ein tolles
Erlebnis.
André Stache, StFw d. R.

Das Foto zeigt den Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d. R. René Niemann, Oberstleutnant Jan Gloystein ,Hauptfeldwebel Andreas Heise und OTL d. R. Schur nach der Verleihung der Landesehrennadel. Foto: A. Stache

Halbjahresbilanz der Laager Reservisten

Oft agieren die Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage im Hintergrund und sorgen mit ihrer Arbeit für die Umsetzung vieler toller Ideen. Egal, ob bei den jährlich stattfindenden Sportabzeichen-Tagen, den Ferienfreizeiten der Laager Laufgruppe, den Arbeitseinsätzen im Laager Stadtwald oder den Wanderungen und Seelsorgeläufen des Evangelischen Militärpfarramtes des Fliegerhorstes Laage. Immer stehen Reservisten im Hintergrund und beeindrucken durch tolle Arbeit. Dabei ist ihre Arbeitsweise durch hohe Systematik und Zielorientierung, sowie durch ein außerordentliches Verantwortungsgefühl geprägt. Das Laager Blücherdenkmal ist für die Reservisten allerdings immer noch eine Herzensangelegenheit. Und das ist für das 105 Jahre alte Denkmal wichtig. Während vor dreißig Jahren noch Anwohner die Fläche um das Sandsteinmonument pflegten ist heute die Reservistenkameradschaft gefordert. Und die Frauen und Männer haben diesen Job sehr gerne übernommen.  Das Blücher Denkmal wurde 1914 auf dem Wilhelmplatz, dem heutigen Blücherplatz eingeweiht, nach dem eine dort befindliche Wasserpumpe demontiert und der dazugehörige Brunnen zugeschüttet worden war.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt Reservisten an „ihrem“ Blücherdenkmal. Foto: A.Stache

Sommerrüstzeit war auch bei Herbstwetter ganz toll

Sommerrüstzeiten sind immer ein besonderes Erlebnis und viele können von Sonne, Strand und Dauerhitze einfach nicht genug bekommen. In diesem Jahr war aber alles anders. Dauernieselregen, kühle 15 Grad und kräftiger Wind waren die äußeren Begleitumstände für die Sommerrüstzeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Die 50 Rüstzeitteilnehmer ließen sich davon aber nicht abschrecken. Neben der Themenarbeit unter der Leitung von Militärdekan Johannes Wolf , bei der Heilige und Schutzpatrone im Mittelpunkt standen, wurden Andachten gefeiert, gesungen und auch Spaziergänge kamen nicht zu kurz. Die Kinder konnten unter der Leitung einer Erzieherin basteln und der übliche Grillabend wurde auch durchgezogen. Und selbst die morgendlichen Ausdauerläufe zur Seebrücke des Ostseebades fanden Freunde, so dass wirklich jede und jeder auf seine Kosten kamen.
Ein besonderer Dank gilt deshalb natürlich den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich in Zinnowitz. Alle Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde. Kleine und große Wünsche wurden erfüllt und für einen guten Schwatz blieb auch noch Zeit. Für die Teilnehmer die an dieser Art von kirchlichem Leben zum ersten Mal teilgenommen hatten, klärten sich am Ende der Veranstaltung viele Fragen von selbst. Die Ehefrau eines Berufssoldaten, der auf dem Fliegerhorst in Laage seinen Dienst versieht, erklärte in einem Gespräch:“Familienrüstzeiten – das heißt, neue Menschen kennenlernen, gemeinsam mit diesen zu spielen und zu singen, also  miteinander Zeit zu verbringen.“

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Rüstzeitteilnehmer beim morgendlichen Lauf auf der Seebrücke in Zinnowitz. Foto: Ralf Sawacki

Familienfußballtag begeisterte mit tollem Sport und guter Stimmung


Mit diesem traditionellen Kleinfeldfußball-Turnier hatte das Evangelische Militärpfarramt wieder einmal den Nerv nicht weniger Sportbegeisterter getroffen. Trotz des anhaltenden Hochsommers und vieler Großveranstaltungen an diesem Wochenende in und um Rostock konnte sich das Evangelische Militärpfarramt Laage über eine gute Resonanz zum Familienfußballtag freuen.
Die äußeren Bedingungen hatte der Sportoffizier des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73″S“ mit seinem Team geschaffen und damit die perfekten Grundlagen für ein tolles Sportevent, rund um das runde Leder, organisiert. Bei dem sportlichen Wettbewerb, das von Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Laage, einer Mannschaft des SV Warnow 90 aus Rostock sowie einem Team des Militärpfarramtes geprägt wurde, zeigten sich auch wieder einige ältere, ehemalige Fußballer und beeindruckten mit ihrem Können. Gute Erfahrungen waren die Basis für absolut fairen Sport. Es wurde ohne Schiedsrichter gespielt und der Fair Play Gedanke in den Mittelpunkt der Spiele gestellt. Das Turnier, bei dem in zwei Runden jeder gegen jeden gespielt hatte, gewann das Team des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, vor den Feuerwehrmännern um Oberleutnant Stefan Förster und den Kickern aus der Hansestadt Rostock. Während der Spielpausen wurde Kaffee und Wasser angeboten, so dass es zu guten Gesprächen in lockerer Atmosphäre kommen konnte.
Ein besonderes Erlebnis war ein 9 Meter Strafstoßwettbewerb. Nach jedem Spiel traten jeweils drei Schützen der Mannschaften nacheinander an und versuchten den jeweils gegnerischen Torwart zu bezwingen. Hier wurden die Kicker des SV Warnow überlegener Sieger und die Männer um Pfarrhelfer Stache mussten sich mit dem 3.Rang zufriedengeben. In echter Männermanier wurde, direkt vor den Räumen des Pfarramtes am Platz der Stille, die Veranstaltung bei Bockwurst, Bier und Saft ausgewertet. Es wurden Pokale überreicht und natürlich über die Spiele, gelungenen Bravourstücke oder nicht so erfolgreichen Aktionen gefachsimpelt oder geflaxt.

Ein besonderer Dank gilt selbstverständlich den Verantwortungsträgern des Laager Fliegerhorstes. Mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafften das Taktische Luftwaffengeschwader 73“S“ und das Evangelische Militärpfarramt in Laage wieder einmal die Grundlage für ein tolles Erlebniss.

Evangelisches Militärpfarramt Laage

Die Fotos zeigen Teilnehmer des Turniers und die Vertreter der Mannschaften bei der Siegerehrung: Stefan Förster, Jens Gaede und André Stache (v.l.) Fotos: Katja Hengevoß

Ehrung ehrenamtlicher Helfer des Volksbundes in Schwerin

In der altehrwürdigen Orangerie des Schweriner Schlosses wurden in den zurückliegenden Tagen auch Mitglieder der Reservistenkameradschaft des Fliegerhorstes Laage im Zuge eines Festaktes zur Ehrung ehrenamtlicher Helfer des Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. persönlich gewürdigt. Nach der Begrüßung durch die 2. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Mignon Schwenke, einer Rede des Regierungsbeauftragter der Nordkirche für Mecklenburg-Vorpommern, Markus Wiechert, und einiger sehr persönlicher Worte der stellvertretenden Landesvorsitzenden, Dr. Margret Seemann, wurden fleißige Sammlerinnen und Sammler, Schulen, Vereine, Verbände, Soldaten und Einheiten der Bundeswehr zur Ehrung gebeten. Der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit den Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause, wurde mit der Ehrennadel des Volksbundes geehrt. Stabsfeldwebel d.R. André Stache wurde mit der Ehrennadel des Volksbundes in Bronze bedacht, die das Engagement der zurückliegenden Jahre des noch 53-jährige Reservisten, der  im Hauptberuf Pfarrhelfer des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage ist, würdigte. Und mit dem Ehrenabzeichen in Bronze wurde der Hauptgefreite d.R. Sebastian Ströde gewürdigt. Er erhielt die Auszeichnung für sein überdurchschnittliches Engagement bei Arbeitseinsätzen auf Kriegsgräberstätten im In-und Ausland. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Zudem betreut der Volksbund Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er unterstützt öffentliche und private Stellen und er pflegt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert nicht unerheblich die Begegnung junger Menschen an den Grabstätten der Toten.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt OStFw d.R. Uwe Krause, HG d.R. Ströde und StFw d.R. Stache (v.l.) . Foto: Heike Knabe

Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe und der Reservisten kam gut an

Der traditionelle Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe wenige Tage vor dem EURAWASSER Waldlauf mobilisierte wieder mehr als vierzig Menschen, um auf der Laufstrecke im Stadtwald, dem Parkplatz an den Sporthallen und auf der Recknitzkampfbahn aktiv zu werden. Es wurde Müll gesammelt und in Säcken verpackt, um diesen einer fachgerechten Entsorgung zuzuführen. Im Wald wurde zudem die Laufstrecke von Ästen und losem Wurzelwerk auf den Wegen befreit und Löcher die durch Korrosion und Wild entstanden waren, wurden geschlossen.
Zeitgleich engagierten sich Reservisten der Kameradschaft Fliegerhorst Laage am Blücherdenkmal. Am Denkmal wurde Unkraut gejätet und Rindenmulch aufgetragen, so dass der äußere Eindruck verbessert wurde. Zu einer Pflanzung wird es erst im Herbst kommen, da nach Aussage von Fachleuten eine jetzige Pflanzaktion zu spät erfolgt wäre. Ein besonderes Highlight war die Präsenz des Laager Bürgermeisters  Holger Anders. Der Verwaltungschef der Stadt zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Engagement und Fleiß der Teilnehmer und drückte das auch klar aus. Im Anschluss an die Arbeiten trafen sich alle noch an der Laager Recknitzsporthalle. In einer lockeren Abschlussrunde bei Würstchen und Saft für die Kinder und einer Flasche Bier für die Erwachsenen wurde sich ausgetauscht und die nächsten Termine besprochen. Reiner Nehls, der auch als Abteilungsleiter der  Nordic- Walker des SC Laage aktiv ist, bemerkte zudem in einem persönlichen Fazit: “Aktive Vereinsarbeit, wie wir sie in unserem Land erleben, ist das Abbild unserer Gesellschaft. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Reaktion sind Vereine, aber auch Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität besonders in kleineren Gemeinden. Damit ist die Vereinsarbeit ein wesentlicher Bestandteil im Leben jeder Kommune.“

SC Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer des Arbeitseinsatzes. Foto: André Stache

Ostern auf dem Fliegerhorst

Seit einigen Jahren treffen sich am Ostersonntagmorgen Familien auf dem Laager Fliegerhorst, um miteinander eine Andacht zu feiern und im Anschluss  Zeit gemeinsam zu verbringen. Und schon auf dem Weg zur Andacht konnten die Aufmerksamen unter den Gästen die Entfaltung und den ganzen Zauber der Schöpfung genießen, denn der Frühling präsentierte sich in voller Schönheit. In den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes pulsierte indes das Leben, denn in diesem Jahr hatten, nachdem Ruf der Fliegerhorst- Glocke, fast vierzig Andachtsgäste in der Kapelle des Evangelischen Militärpfarramtes Platz genommen und ließen sich in den Bann des Osterfestes ziehen. Militärdekan Johannes Wolf hatte seine Ausführungen mit Symbolik und wunderschöner Musik untermalt und damit die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf seiner Seite. Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und die Auferstehung mit all seinen Facetten betrachtet.
Den Abschluss der Andacht nutzte Pfarrer Wolf, um jeden Andachtsteilnehmer als Erinnerung und Symbol für das Fest ein Osterei und für die Kinder einen Plüsch-Osterhasen zu überreichen.
Nach einem deftigen Brunch, an dem sich die Andachtsteilnehmer durch das Mitbringen verschiedenster Leckereien beteiligt hatten, saßen alle noch einige Stunden beisammen und philosophierten über Gott, die Welt und das Osterfest.
Für die anwesenden Kinder wurde es am späten Vormittag noch einmal richtig „anstrengend“.
Nachdem diese gemeinsam Jenga gespielt hatten, wurden die buntbemalten Ostereier gesucht, die der Osterhase zuvor versteckt hatte. In Zusammenarbeit mit der militärischen Führung des Fliegerhorstes war die  9.Osterandacht am Vormittag des Ostersonntags  wieder ein schönes Erlebnis für Soldaten, Zivilbedienstete, Familienangehörige derer und Freunde der Militärseelsorge. Dafür gilt hier den Verantwortlichen und den fleißigen Helfern ein ganz großes Dankeschön.

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Laufevent für Theologen vom Laager Militärpfarramt organisiert

Nicht zum ersten Mal trafen sich über 100 Pfarrerinnen und Pfarrer, die in der Bundeswehr in ganz Deutschland und den Auslandsstandorten ihren Dienst tun, sowie Gäste aus der internationalen Ökumene.  In der altehrwürdigen Lutherstadt Wittenberg, fand in diesem Jahr die 64. Gesamtkonferenz Evangelischer Militärgeistlicher statt. Die Geistlichen behandelten vor Ort an mehreren Tagen Fragen ihres Dienstes, beschäftigten sich auch mit der geschichtsträchtigen Stadt und reflektierten die Situation der Soldatinnen und Soldaten.
Einige der Theologen nutzten das Angebot im Rahmen eines „Leib-und Seele-Programms“, mitten in der Stadt sportlich aktiv zu werden. Das Evangelische Militärpfarramt Laage hatte sich im Vorfeld der Tagung bereiterklärt, für interessierte  ein Laufevent  zu organisieren.  Ziel war die Durchführung einer strukturierten Ausdauer-Trainingseinheit, deren Höhepunkt ein Lauf über 40 bis 60 Minuten um den durch den Kirchentag zum Reformationsjubiläum bekanntgewordenen Schwanenteich werden sollte. Unterstützt wurde das Pfarramt dabei von der fast 14-jährigen Vivien Bahr und der 15-jährigen Joelina Raith, die beide aktive Mitglieder der Laufgruppe des Sportclubs Laage sind und die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage schon oft unterstützt haben.  Der Leiter des Evangelischen Militärpfarramtes Laage, Militärdekan Johannes Wolf, fungierte in erprobter Art und Weise als Rundenzähler und  organisierte einen Verpflegungspunkt bei dem während des Laufes Wasser ausgeschenkt wurde und am Ende die Aktiven mit Müsli- und Schokoriegeln überrascht wurden. Den Pädagogen des Laager RecknitzCampus, die für eine Unterrichtsbefreiung von Joelina und Vivien votiert haben, gilt ein besonderer Dank.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Aktive bei Dehnübungen während der Trainingseinheit. Foto: J. Wolf

Reservisten wurde der Volksbund nähergebracht

Im Zuge einer Informationsveranstaltung erfuhren Reservisten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage viel interessantes zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. , der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Volksbund in Mecklenburg und Vorpommern gehört zu den ältesten Gliederungen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Deutschland. Bereits 1920 wurden in Mecklenburg die ersten Ortsverbände gegründet und 1926 der Landesverband Mecklenburg-Schwerin. Der Beauftragte des Volksbundes für die Zusammenarbeit mit den Reservisten in Mecklenburg-Vorpommern, Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause, konnte dabei mit der Bedeutung der Arbeit des Volksbundes und auch seiner Geschichte absolut glaubwürdig überzeugen. Ein weiteres Ziel der Vortragsveranstaltung war die Zusammenstellung eines Arbeitskommandos für einen Arbeitseinsatz in Ysselsteyn (Niederlande). Die dortige Friedhofsanlage hat eine Fläche von 30 ha und ist damit die flächenmäßig größte deutsche Kriegsgräberstätte in der Welt. 31.598 Kriegstote haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. In Ysselsteyn ruhen alle im Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden gefallenen oder verstorbenen Deutschen, soweit sie nicht in die Heimat überführt wurden. Im Herbst dieses Jahres werden zehn Reservisten, unter der Führung von Krause, nach Ysselsteyn reisen und tatkräftig die Arbeit des Volksbundes vor Ort unterstützen. Anzumerken bleibt, dass die Veranstaltung in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage auf dem Fliegerhorst der Recknitzstadt stattfand. Diesem und der Militärischen Führung des Verbandes gebührt für die herausragende Unterstützung der Arbeit der Reservistenkameradschaft ein besonderer Dank.

André Stache

Das Foto zeigt Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause bei seinen Ausführungen. Foto: André Stache

Jahrelanges Engagement gewürdigt

Im Zuge einer Veranstaltung der Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage durften sich der Landesgeschäftsführer des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr, Stabsfeldwebel d.R. René Niemann, Hauptfeldwebel Andreas Heise, der seinen Dienst bei der Flugabwehrraketengruppe 21 versieht und Stabsfeldwebel d.R. André Stache, der als Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage im Hauptberuf beschäftigt ist, über besondere Ehrungen freuen. Aus den Händen des 82-jährigen Obergefreiten d.R. Friedel Stolle empfingen die Genannten amerikanische Auszeichnungen, die ihnen als Dank für ihr langjähriges Engagement, bezogen auf ihre Arbeit im Reservistendienst verliehen worden sind. Besonders die Arbeit um die deutsch-amerikanische Freundschaft wurde damit honoriert. Der langjährige Weggefährte, Friedel Stolle, konnte damit mehr als beeindrucken. Denn die Auszeichnungen hatten einen langen Weg hinter sich. Nach der Erfüllung der Voraussetzungen wurden die Urkunden in San Antonio, Texas erstellt und auf die Reise nach Bremerhaven, dem Wohnort von Friedel Stolle geschickt. Stolle indes ließ es sich nicht nehmen und überreichte die Plaketten und dazugehörigen Urkunden persönlich.

RK Fliegerhorst Laage

Das Foto zeigt, von links: StFw d.R. René Niemann, HFw Andreas Heise, StFw d.R. André Stache und den OG d.R.Friedel Stolle. Foto: Uwe Krause