Archiv der Kategorie: Vor Ort und Region

Laager liefen den Salzlauf – der gar nicht stattgefunden hat

Ein gutes Jahr hatte sich der Recknitztallaufverein auf die Prämiere des 1.Salzlaufes in Bad Sülze gefreut, doch dann kam alles anders.
Der 1.Salzlauf Bad Sülze-Marlow wurde durch den Landkreis Vorpommern Rügen auf Anraten des Amtes Recknitz-Trebeltal, mit Verweis auf die CORONA Verordnung, verboten. Neben den Organisatoren und Helfern mussten das auch über 200 Vorangemeldete zur Kenntnis nehmen. Nach dem neuerlichen Lockdown von Anfang November, hatten die Macher des Laufes ein richtungsweisendes Konzept erarbeitet, welches den Laufsportfreunden die Möglichkeit gegeben hätte ganz individuell, allein oder zu zweit, eine definierte Strecke  zu einem selbstgewählten Zeitpunkt  zu laufen. Aber es hatte für Außenstehende nicht gereicht. In Laage hatten die Ausdauersportler die Situation gespannt verfolgt und waren sich sicher, die äußerlichen Gegebenheiten für einen vereinsinternen Trainingslauf zu nutzen. Schon mit der Anreise wurden die Aktiven positiv überrascht. Alle geplanten Laufstrecken waren mit  orangefarbenen Pfeilen, auf denen „Laufen verbindet steht“, die an Laternen, Bäumen u. ähnlichem befestigt sind, markiert. Zusätzlich war auf den Wegen und Straßen noch grün gesprühte Markierungen aufgetragen, die aber sicherlich im Laufe der Zeit verblassen werden. Alle Läuferinnen und Läufer starteten in Familie, allein oder zu zweit an der Bushaltestelle Kastanienallee vor der Schule, um dann in die Stadt und über den Marktplatz auf den Radweg Richtung Marlow zu laufen. Die Wendestellen für 5, 10 und 15km waren gut sichtbar aufgesprüht.  Die Halbmarathonis liefen weiter bis Marlow, folgten den Pfeilen auf der vom Hinweg bekannten Strecke bis zum Ziel.
Im Ziel hatten alle, vom Glück gestreift, den Wunsch wieder nach Hause zu fahren und sich natürlich über die gängigen Kommunikationsmittel auszutauschen. Wobei Gedanken der Organisatoren vielen nicht aus den Köpfen gingen. „Breitensport ist selbstverständlich, aktiv gelebte Gesundheitsförderung, aber es geht um viel mehr, als um den sportlichen Vergleich. Es ist der Austausch mit Gleichgesinnten, es ist soziales Leben und genau das ist aufgrund der Corona Pandemie massiv eingeschränkt. Wenn aber das besagte, soziale Leben mit Verboten eingeschränkt wird und durch viel Fleiß und Ideenreichtum erstellte Konzepte keine Beachtung finden, entsteht über kurz oder lang Frust und auch Aggressionspotential. Während der Gesetzgeber und die Ämter mit der Bewältigung und Regulierung der Situation voll auf beschäftigt sind, wird es den Ehrenamtlichen in den Vereinen und Kommunen vorbehalten bleiben sich Konzepte zu überlegen, die in der gegenwärtigen Situation umsetzbar sind, ohne Menschen zu gefährden.“

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Das Foto zeigt Pia und Emi in Bad Sülze. Foto: Petra Behn

Reservisten bringen Malbücher in die Fliegerhorst-Kita

Auf dem Fliegerhorst Laage befindet sich seit einigen Jahren für die dort Beschäftigten Soldaten und Zivilbediensteten, mit der „Villa Sternschnuppe“, eine Kinderbetreuungseinrichtung für ein- bis dreijährige Mädchen und Jungen. Mit Frau Nancy Böhnke und Frau Heike Fischer kümmern sich zwei Tagesmütter liebevoll täglich von 6:30 bis16:30 Uhr und freitags von 6:30 bis 12:30 Uhr um die Kleinen. Für Reservisten der Kameradschaft Fliegerhorst Laage war es nun Zeit diese Einrichtung zu besuchen und sich vorzustellen. Mit Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause und Stabsfeldwebel d.R. André Stache besuchten zwei Vorstandsmitglieder der Kameradschaft während ihrer Einzelwehrübungen die Kita in den zurückliegenden Tagen.
Beide kamen nicht mit leeren Händen. Bundstifte, Malhefte, Luftballons und verschiedenstes Spielzeug überreichten die Veteranen den Tagesmüttern. Mit diesem Besuch möchte die Kameradschaft die Grundlage für eine Zusammenarbeit schaffen, die zunächst als Unterstützungsangebot für die „Villa Sternschnuppe“ gesehen werden sollte. Denn es ist immer gut zu wissen, wo bei Notwendigkeit Unterstützungshilfe eingeholt werden kann.

A. Stache, StFw d.R.

Das Foto zeigt Nancy Böhnke, Oberstabsfeldwebel d.R. Krause und Stabsfeldwebel d.R. Stache. Foto: Heike Fischer

Internationales virtuelles Herbstsportfestival ist gestartet

Mit den ersten Einschränkungen in diesem Jahr hatte die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) auch die Laufgruppe des Sportclubs Laage eingeladen, virtuell sportlich aktiv zu werden. Die sportliche Initiative hatte einen virtuellen Wettkampf organisiert, der unter dem Motto stand „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Die Ruchowa Akademia Zdrowia in Szczecin /Polen hatte damit den Nerv vieler Sportlerinnen und Sportler getroffen und durfte sich sicher sein, dass die Neuauflage in diesem Herbst ein Erfolg werden wird. Denn mit der Einladung zum Internationalen virtuellen Herbstsportfestival dürfen sich nicht nur die Laufsportler angesprochen fühlen. Auch Nordic Walker, Inline Skater und Radfahrer dürfen sich beweisen und mit ihren erbrachten Leistungen in die Wettkampfwertung gehen. Für mehr als fünfzig Ausdauersportler der Laager Laufgruppe war die Einladung der Start zur Teilnahme auf einer der drei angebotenen Laufstrecken. Allerdings versuchen sich nicht wenige der Laager Läuferinnen und Läufer auch beim Radfahren und Skaten und zeigen damit, welche tollen Möglichkeiten diese Aktivitäten als Ausgleichssport bieten. Die Jüngsten haben ihren Start schon vollzogen. Im Zuge einer Vereinstrainingseinheit liefen die Mädchen und Jungen unter der Leitung ihrer Übungsleiter und einiger Erwachsener in kleinen Gruppen ihren 1 Kilometerlauf oder sogar 5 Kilometer durch die Mecklenburger Wälder.  Für alle anderen sind noch 14 Tage Zeit, um die angemeldeten Leistungen zu erbringen. Dann wird die Ruchowa Akademia Zdrowia alle Teilnehmer wieder mit Medaillen und Shirts ehren und die Veranstaltung zum Erlebnis machen, was ganz besonders in diesem Jahr in Erinnerung bleibt.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Sportler während einer Trainingseinheit. Foto: Christine Boldt

Sportliche Partnerschaft besiegelt

Seit vielen Jahren organisiert die Laufgruppe des Sportclubs Laage Sportabzeichentage auf der Recknitzkampfbahn und in der angrenzenden Recknitzsporthalle der kleinen Ackerbürgerstadt. In dieser Zeit ist die Nachfrage zur erfolgreichen Abnahme der bedeutendsten Volkssportauszeichnung stetig gewachsen, denn das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die offizielle Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Und wirklich jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Traditionell sind Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination gefragt, wenn es um die Erfüllung der Normen für das Deutsche Sportabzeichen geht. Schließlich ist das Deutsche Sportabzeichen die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports, und dafür lohnt es sich zu trainieren und zu schwitzen. Die sportlichen Bedingungen sind in fünf Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe muss nur eine Disziplin erfüllt werden. Prüfungszeitraum ist dabei das laufende Kalenderjahr. Maßgeblich ist die Altersklasse, die im Kalenderjahr erreicht wird. Die mehrmals im Jahr stattfindenden Abnahmetage des SC Laage haben sich zu echten Sportabzeichentreffs entwickelt und erfreuen sich, weit über die Grenzen der Stadt Laage, größter Beliebtheit.  Bisher konnten die Organisatoren auf die Unterstützung der Ostseesparkasse und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage bauen. Perspektivisch wird der Kreissportbund des Landkreises Rostock den Laager Clubsportlern als zusätzlicher starker Partner zur Seite stehen. Auf Initiative des Sportkoordinators der Stadt Laage, Edmund Jungerberg, konnten die Vereinsberaterin der Sportjugend des Kreissportbundes Landkreis Rostock, Julia Casper, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, ein gemeinsames Konzept erstellen, um dieser sportlichen Beziehung ein Fundament zu geben und die Partnerschaft mit Leben zu füllen. „Das Deutsche Sportabzeichen hat eine lange und bedeutsame Geschichte in der deutschen Sportlandschaft. Die Ablegung der Prüfung in den vier Disziplinen ist nicht nur ein Aushängeschild für Allround-Sportler, sondern als anerkanntes Leistungsabzeichen auch weiterhin Grundvoraussetzung bei Bewerbungen zum Beispiel bei der Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr. Daher wollen wir als Kreissportbund wieder aktiv in das Projekt Deutsches Sportabzeichen einsteigen und unseren Sportlern im Landkreis Rostock einen Anreiz und Möglichkeiten schaffen, ihr Ehrungsabzeichen zu erwerben. Ein erster wichtiger Schritt ist daher die Kooperation mit André Stache und dem Sportclub Laage.“, so Julia Casper vom Kreissportbund.
Zunächst sind für das kommende Kalenderjahr mehrere Abnahmetermine geplant und auch die Bekanntgabe dieser Termine wird zukünftig überregional erfolgen. Damit steht dieser sportlichen Partnerschaft nichts im Wege.

SC Laage/ KSB LK ROS

Das Foto zeigt einen erfolgreichen Träger des Deutschen Sportabzeichens zurückliegender Jahre. Foto SC Laage

Neue Präsentationsshirts für Laager Laufcup-Läufer

Einer der größten Förderer des SC Laage, das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik GmbH aus Mönchhagen, überraschte zum Saisonausklang das Laufcup-Team der Laager Laufgruppe mit tollen Präsentationshirts.
Diese grünen Shirts mit ihrem goldenen Druck sind ausdrücklich nicht als Wettkampfshirts gedacht. Vielmehr sollen sie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Läuferinnen und Läufer stärken. Besonders der Druck auf dem Rücken „Laufcupteam“ wird nicht wenigen der siebzig Cupläuferinnen und -läufer einen Motivationsschub geben.
Denn obwohl der Laufsport bis auf die Staffelläufe ein Individualsport ist, schweißen die gemeinsamen Anstrengungen im Training und den Wettkämpfen zusammen. Der Sportclub Laage bedankt sich beim Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik GmbH außerordentlich. Besonders in unserer jetzigen Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt, ist es schön, dass sich Menschen und Institutionen bereiterklären die ehrenamtliche Arbeit und damit den Vereinssport unterstützen. Um dies zu gewährleisten und zwar über mehrere Jahre hinweg, braucht es diese Menschen und Unternehmen, die neben jeder Menge Herzblut auch andere Unterstützung mit einbringen. Es braucht Institutionen und Unternehmen, die Vereine sponsern. Dabei ist es unwichtig, ob es mit finanziellen oder mit anderen Mitteln erfolgt. Das erklärte Ziel des Sportclubs Laage, Sport auf hohem Niveau zu präsentieren, wird durch das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik GmbH aus Mönchhagen seit vielen Jahren im besonderen Maße geprägt.

Dafür sagt der Vorstand des SC Laage: DANKE!

Das Foto zeigt Aktive des SC Laage. Foto: Joelina Raith

DEIN OSTSEEWEG als Ausdauertraining

Nach coronabedingter “Sommerpause” der beliebten OSTSEEWEG-Wanderungen (www.ostseeweg.com)  konnten endlich mit verschobenen Terminen und natürlich unter Einhaltung der mittlerweile gewohnten Hygienemaßnahmen wieder Wanderungen durchgeführt werden.

Auch einige Ausdauersportler der Laufgruppe des SC Laage nahmen wieder die Herausforderung einer Langstreckenwanderung an.

So wanderten im September die Laager Sportler Sophia und Michael Heuck sowie Michaela Kussauer 58 Kilometer auf der Sonneninsel Usedom.

DEIN OSTSEEWEG USEDOM verlief nach dem Start im Ostseebad Zinnowitz entlang der Ostsee über die Grenze nach Polen und wieder zurück.

Am 2. Oktoberwochenende absolvierten dann Josephine und Steffen Ostertag den OSTSEEWEG ROSTOCK über eine Distanz von 42,195 Kilometern als 8-stündiges Ausdauertraining. Die Strecke dieses Rostocker Wander-Marathons mit Start und Ziel an der Sporthalle Petrischanze verlief als abwechslungsreicher Rundkurs über Rostock-Dierkow, Neu Hinrichsdorf, Stuthof, Schnatermann, Markgrafenheide, Fähre Hohe Düne, Warnemünde, Groß-Klein, Schmarl, Fischereihafen und letztendlich im Stadthafen an der Warnow entlang.

Am letzten Oktoberwochenende fand zum Abschluss noch DER KLEINE OSTSEEWEG über 50 Kilometer mit Start und Ziel in Bad Doberan statt.


Diesen nutzten Sophia und Michael Heuck sowie Steffen Ostertag als weitere Gelegenheit für ein anspruchsvolles Ausdauertraining.

DER KLEINE OSTSEEWEG führte von Bad Doberan über Heiligendamm, Kühlungsborn, Leuchturm Bastorf, durch die Kühlung, Wittenbeck, nochmals durch Heiligendamm, durch die Conventer Niederung und wieder zurück nach Bad Doberan.

Das Org-Team des OSTSEEWEGS hatte in der Corona-Pause nichts verlernt. Streckenmarkierung, Verpflegung und wenn erforderlich auch medizinische Versorgung waren wieder top organisiert.

Wir freuen uns auf weitere OSTSEEWEG-Wanderungen im nächsten Jahr. Vielleicht ja schon beim OSTSEEWINTERWEG am 13.02.2021!?

Text und Foto: Steffen Ostertag

Laufcup-Abschluss-Lauf für über 140 Ausdauersportler in und durch Laage

Obwohl es in diesem Jahr fast gar keinen Lauf-Cup in Mecklenburg-Vorpommern gab, wollte sich die Arbeitsgruppe Laufcup in Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik Verband Mecklenburg-Vorpommern sportlich aus dem Wettkampfjahr verabschieden und noch einmal Präsenz zeigen.
Die Laufgruppe des Sportclubs Laage organisierte deshalb, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Laage, dem Sportkoordinator der Stadt und dem Gesundheitsamt eine Laufveranstaltung, die durchaus beeindrucken konnte. Aufgrund der derzeitigen Lage fand dieser Volkslauf komplett im Freien statt. Besonders auf die Abstandsregeln legten die Veranstalter großen Wert und an Meldestationen wurde zudem besonderer Wert auf Schutzmaßnahmen gelegt. Toll war die Teilnahme von etablierten Vereinen. Neben der starken Abordnung des PSV Wismar überzeugten die Athletinnen und Athleten des TC FIKO Rostock, der Heidehoppers und des SV Hanse Klinikums Stralsund.
Sportlich erinnerte der Laufcup-Abschluss-Lauf ganz bewusst an die geführten Stadtläufe des Vereins. Nach dem Start auf der Recknitzkampfbahn und der Bewältigung des Stadionovals liefen alle Gruppen auf den vorgegebenen Strecken durch die Stadt und eroberten mit ihrem Sport die Herzen vieler Einwohner.  Freundliche Grüße, ein höfliches Winken und der erhobene Daumen waren als Anerkennung nicht zu übersehen.
Nicht wenige, die die altehrwürdige Ackerbürgerstadt das erste Mal laufend erkundeten, waren mächtig erstaunt, wie viele Hügel und kleine Anstiege es in und um Laage gibt, und wieder restaurierte zum Teil sehr alte Gebäude, wie das beeindruckende Rathaus oder die Stadtvillen wurden bestaunt. Dabei wurden bei wunderschönem Herbstwetter ohne Wettkampfdruck und unter der Führung ortskundiger Ausdauersportler Strecken von 3 Kilometern, 6 km oder 10 Kilometern gelaufen. Im Zielbereich auf der Recknitzkampfbahn wartete für alle eine repräsentative Erinnerungsmedaille. Ein deftiger Eintopf und eine Läufertombola, die durch die großzügigen Freunde und Förderer des Vereins zusammengetragen wurde, beendete den sportlichen Vormittag. In der Hoffnung, dass die Zukunft nicht von Corona-Angst und Abstandsregeln geprägt ist, verabschiedeten sich die Sportlerinnen und Sportler und versprachen ein baldiges Wiedersehen im sportlichen Laage. Vielleicht ja bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf im kommenden Jahr, am 06.November 2021.

SC Laage

Das Foto zeigt Läufer des Abschlusslaufes 2020. Foto: Christine Boldt

Laager Kegler bringen Sieg aus Neukloster mit

Als Jens Ziesenitz, der traditionell als Startkegler des SC Laage fungierte, die Bahn Nr. fünf zog, konnte noch keiner ahnen, dass dies auch fünf Punkte für das Kegler-Team aus der kleinen Recknitzstadt bedeuten würde.Denn der SC Laage startete leider mit minus Holz auf seinem Konto. Allerdings zeigte Peter Spindler mit plus zwei Holz in seinem Durchgang, dass die Laager Kegler gewillt waren auf Sieg zu spielen. Tobias Ewert erspielte 840 Holz und festigte damit den zweiten Platz.Dann ging Uwe Krogmann als vierter Starter auf die Bahn. Und wirklich alle Teilnehmer waren erstaunt und beeindruckt, als Uwe mit hervorragenden 879 Holz die Bahn verließ. Diese Leistung war am Ende nicht nur Mannschaftsbestleistung, sondern auch Tagesbestleistung.Silvia Zisenitz bewies wieder einmal, dass sie ihre Nerven, als letzte Keglerin, im Griff hat und mit 850 Holz den Sieg der Laager Mannschaft sicherte. Damit zeigte das Team des SC Laage: Wir sind wieder da! Einen besonderen Dank möchte die Mannschaft an Bernd und Jörg Przybilski aussprechen. Beide unterstützten die Kegler des SC Laage mit der Bereitstellung von neuen Kegelschuhen.

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Das Foto zeigt Jörg Przybilski. Foto: Torsten Freudenreich

Schulcross als tolle Abwechslung

Als das Übungsleiterteam der Laager Laufgruppe mit der Nachricht konfrontiert wurde, dass ein Schulcross für die Grundschüler des RecknitzCampus organisiert wird, waren diese doch recht überraschend. Allerdings war die Begeisterung darüber viel größer, denn in der derzeitigen Wettkampf armen Zeit konnte diese Veranstaltung bei den Kindern nur positive Reaktionen auslösen. Und die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe bestätigten das sehr beeindruckend. So konnten die 8-jährigen Hannah Beu und Paola Alegra Paeschke und der 9-jährige Maximilian Kühl ihre Klassenstufen gewinnen. Der fast 10-jährige Jelle Blum erkämpfte sich einen guten 3.Platz und Annabell Schirmer, Hannah Schünemann und Emi Behn konnten sich ebenfalls gut in ihren Klassenstufen, die zahlenmäßig sehr gut besetzt waren, platzieren. Hervorragend war dabei die Einstellung der Kinder. Motiviert und zielorientiert zeigten alle auf dem fast 400 Meter langen Rundkurs, der zum Teil mehrmals zu absolvieren war, den anwesenden Eltern und auch Pädagogen, was in ihnen steckt und was sie schon gelernt haben.

SC Laage

Das Foto zeigt Annabell und Hannah. Foto: Katja Beu

Laufcup-Abschlusslauf in Laage

Obwohl es in diesem Kalenderjahr, Coronabedingt, zu gar keiner richtigen Laufcupserie gekommen ist, möchte die Arbeitsgruppe Laufcup des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern den Läuferinnen und Läufern unseres Landes noch einmal die Möglichkeit bieten sich zu treffen und gemeinsam ihrem Hobby zu frönen.
Im Stile der in Laage und Umgebung bekannten, geführten Stadtläufe werden die Ausdauersportler die Möglichkeit bekommen, gemeinsam über 3 km, 6 km oder 10 Kilometer zu laufen oder auch zu walken. Ortskundige Läuferinnen und Läufer werden ihre sportlichen Gäste locker laufend durch Laage führen und auch einige angrenzenden Dörfer „besuchen“. Auf ihren Trainingsstrecken werden die Laager Ausdauersportler in unterschiedlichen Geschwindigkeiten die wunderschöne Altstadt mit dem Rathaus, der Stadtscheune und dem Wasserturm anlaufen, aber auch die neueren Wohngebiete Schwednißtannen, Camp Wiese und Pahl Stücke gehören in das zünftige Laufprogramm. Damit werden die Recknitzstäder für Stadtführungen der besonderen Art sorgen. Alles im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit. Das alles wird völlig ohne Zeitdruck erfolgen, denn eine Uhr wird nicht mitlaufen und auf Wertungen wird völlig verzichtet.
Auf Grund des besonderen Engagements des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern darf sich jeder Teilnehmer über eine attraktive Medaille freuen. Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.
Jetzt gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 25. Oktober 2020, um 10.00 Uhr. Start und Ziel des Laufcup-Abschlusslaufes in Laage befinden sich direkt an der Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.00 Uhr möglich.

SC Laage

Das Foto zeigt Ausdauersportler in Laage. Foto: Ralf Sawacki

Landesmeister im Straßenlauf in Lubmin gekürt

Bei besten Laufbedingungen wurden in diesem Jahr in Lubmin, bei Greifswald, traditionell die Landesmeister im Straßenlauf gekürt. Nicht nur für den Sportclub Laage war es die einzige Meisterschaft, die in diesem Jahr im Freien stattfinden sollte und deshalb war der Blick darauf ein ganz Besonderer. Die Corona bedingten Einschränkungen waren dabei schon sehr besonders und verlangten von den Teilnehmern aus ganz Mecklenburg-Vorpommern einiges ab. Aber alle Teilnehmer und auch Gäste und Betreuerteams hielten sich an die Regeln und ermöglichten somit den Organisatoren die Durchführung der Meisterschaft. Für die Laufgruppe des SC Laage sollte dieser Wettkampf ein besonderer werden, denn alle waren in der Lage ihr derzeitiges Leistungsvermögen hervorragend abzurufen.Im 5 km Lauf spurtete Lena Pommerehne mit einer Zeit von 20:57 min zur Silbermedaille und beendete das Rennen als Vize-Landesmeisterin in der Klasse der 15-jährigen Mädchen. Neben ihr überzeugten vor allem die 11-jährigen Pia Behn (22,37 min) und Lennox Raith (22,08 min), die außerhalb der Landesmeisterschaftswertung starteten. Herauszuheben sind selbstverständlich die Landesmeisterschaftsmedaillen über die 10 km Distanz. Hierbei ragen besonders die Landesmeistertitel der 17-jährigen  Joelina Raith (44:24 min) und Kathleen Maag (44:05 min) in der Klasse der über 40-jährigen Frauen heraus. Aber auch die Silbermedaillen von Peter Zettl (40,42 min) in der Klasse der über 55-jährigen Männer, des 19-jährigen Maximilian Heise (42:05min) und von Manja Lemke (50,22min) in der Frauenwertung der über 35-jährigen sowie die Bronzemedaillen von Jens Beu (38,43min) bei den über 35-jährigen, des 40-jährigen Marcel Raith (40:35min), von Claudia Rugbarth  (51:49 min) und von Jana Fischer in der Wertung der über 45-jährigen Frauen  sind dabei nicht zu vergessen. Herausragend ist allerdings die Bronzemedaille des 17-jährigen Ricardo Wendt. Nach ganz starken 37,08 Minuten beendete der Schüler seinen Lauf und mischte damit im Feld der Leistungsorientierten in Mecklenburg-Vorpommern kräftig mit. Alle Medaillen und auch die weiteren hervorragenden Zeiten spiegeln den Trainingsfleiß und die Anstrengungsbereitschaft aller Laager Ausdauersportler wider. Endsprechend war die Stimmung auf der Rückreise im Reisebus. Sachliche Reflektionen und gute Gespräche begleiteten alle bis nach Laage und am Ende bleibt festzuhalten, dass sich das zum Teil sehr harte Training der zurückliegenden Wochen absolut ausgezahlt hat. Gute Ergebnisse bekommt keiner geschenkt und besonders im Ausdauersport begründet sich Erfolg auf harte Arbeit. Unbedingt erwähnenswert ist die Tatsache, dass mit Tom Gröschel der Deutsche Meister im Marathonlauf startet. Als Gesamtsieger beendete Tom seinen 10 Kilometer Lauf nach 29,47 Minuten.

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Das Foto zeigt die Medaillengewinner des SC Laage in Lubmin. Foto: André Stache

Kinder stark machen war wieder angesagt

Pünktlich in den Herbstferien startete die Laufgruppe des Sportclubs Laage eine Freizeit, die sportbegeisterten Mädchen und Jungen Möglichkeiten präsentierte, sich auszupowern und im Stile strukturierter Trainingszeiten organisierten Vereinssport zu erleben. Sportlich gesehen, avancierten in kürzester Zeit die „Biathlonwettkämpfe“ und auch der tägliche Kampf um den Basketball-König zu den Favoriten. Aber für die 6 bis 15-jährigen wurden auch die Ball- und Staffelspiele sowie unzählige Steigerungsläufe zu Bewährungsproben und verlangten jedem alles ab. Immer wieder konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler in den spielerischen Wettkämpfen ihre Grenzen ausloten, um über sich hinauszuwachsen. Es wurde gelaufen, gesprungen, die Geschicklichkeit geschult oder einfach nur herumgetollt.
Ganz klassisch wurde auch diese Freizeit  unter ein Motto gestellt, das von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt, für alle Anwesenden „Kinder stark zu machen“.

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Ferienfreizeit. Foto: Christine Boldt

In den vielen kleinen Spielen und auch den Wettkämpfen kam das immer wieder zum Tragen. Es wurde sich gegenseitig motiviert und niemand sparte mit Lob und Anerkennung für seinen Nebenmann. Das alles war aber nur durchführbar, weil Übungsleiter, Helfer und auch engagierte Unterstützer ihre Freizeit zur Verfügung stellten und mit den sportbegeisterten Mädchen und Jungen Zeit verbrachten, also Erholungsurlaub zur Verfügung stellten, Überstunden abbauten oder ihre Geschäfte für einige Stunden ruhen ließen. Dafür sagt der Vorstand des Sportclubs   Laage:“Dankeschön und Respekt!“ Daneben sorgte kostenlos bereitgestelltes Obst, vom Fruchtexpress Haker, ausreichend Tee und Wasser  sowie ein reichhaltiges Mittagessen für eine gesunde Ernährung. Aufgrund der derzeitigen Corona bedingten Einschränkungen war die Organisation allerdings schwieriger als üblich. Trotzdem hielten sich alle an die vorgegebenen Regeln und niemand stellte diese in Frage. Dafür gilt allen Teilnehmern ein Dank.

SC Laage

Laager Kinderlauf sorgt für Stimmung und gute Laune

Endlich war es soweit. Der Sportclub Laage startete im Laager Stadtwald nach der erfolgten Genehmigung durch das Gesundheitsamt des Landkreises Rostock  den diesjährigen Kinderlauf  in Form einer offenen Trainingseinheit und die Resonanz war trotz der vielen Einschränkungen gut. Immerhin dreißig Mädchen und Jungen ließen sich in die Startlisten aufnehmen und warteten geduldig auf ihre Starts.

Das Foto zeigt die erfolgreichen Mädchen und Jungen des Laager Kinderlaufes. Foto: André Stache

Das Organisationsteam hatte alles perfekt vorbereitet und die Aufregung der Kinder stieg unaufhörlich, denn alle wollten bei dem Kampf um Medaillen und Pokalen mitreden. Vor den Pokalläufen hatten die Organisatoren zuerst einen Start von Kindern organisiert, der den Jüngsten zeigen sollte, worum es geht. Zehn bis zwölfjährige Mädchen und Jungen boten den Anwesenden dabei die perfekte Unterhaltung. Anstrengungsbereitschaft, Kampf um jeden Meter und natürlich der Sieg über den inneren Schweinehund wurden durch die schon sehr erfolgreichen Kinder sportlich ausgedrückt und das Staunen in vielen Gesichtern war nicht zu übersehen. Die Jüngsten erfassten das sofort und beeindruckten ihrerseits ihre Eltern, Großeltern und Freunde mit außergewöhnlichen Leistungen. Neben dem Favoriten-Sieg der 8-jährigen Hannah Beu überraschten die Altersklassensiege der 5-jährigen Paula-Marie Bobzien und Lukas Keller-Stelter, der Sieg des 6-jährigen Linus Gebhardt und des 9-jährigen Maximilian Kühl alle Anwesenden. Bei sehr guten äußeren Bedingungen zeigten die Kinder was in ihrem Alter schon möglich ist . Medaillen und kleine Geschenke für alle Teilnehmer und Pokale, übergeben durch den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis, und durch Stefan Warncke, von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH, für die Besten in ihren Wertungen waren dann der verdiente Lohn. Die von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH seit vielen Jahren geförderte Veranstaltung hat sich in Laage absolut etabliert und gibt besonders den Kindern eine außergewöhnliche Plattform. Aber in diesem Jahr gilt auch der Stadt Laage ein besonderer Dank. Mit viel Engagement wurde der Kinderlauf befürwortet und unterstützt.

SC Laage

Sportabzeichen lockte auf die Recknitzkampfbahn

Und wieder konnten die Organisatoren des Sportabzeichen -Tages am Republik-Geburtstag mit der Resonanz sehr zufrieden sein. Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich den Bedingungen, um das Deutsche Sportabzeichen zu erlangen. Nach einer Einweisung und der gemeinsamen Erwärmung wurden die angebotenen Stationen besucht und wirklich jeder und jede konnte sich, seinen Freunden und Vereinskameraden zeigen was in ihm steckt. Traditionell erfreuten sich der Weitsprung und die Sprint-Disziplinen der größten Beliebtheit, während das Seilspringen und der Standweitsprung in der Gunst fast aller ganz hinten stand. Aber alle gaben ihr Bestes und am Ende der Veranstaltung waren alle stolz auf ihre erbrachten Leistungen. Nach fast 3 Stunden waren die angebotenen Disziplinen abgelegt und es galt, die Stationen zurückzubauen. Absolut zufrieden, resümierten der 1.Vorsitzende des SC Laage, Uwe Michaelis, der selbst als Stationsverantwortlichen im Einsatz war: “Der Ehrgeiz aller Aktiven war erstaunlich, um die bestmögliche Leistung zu erreichen, es wurde buchstäblich um Zentimeter und Sekunden gekämpft bis es letztlich auch gereicht hatte. Das war eine gute Aktion und wird im kommenden Frühjahr eine Wiederholung finden!“
Ein großes Dankeschön gilt neben den fleißigen Damen, die für die Versorgung der Sportlerinnen und Sportler sorgten, den engagierten Kampfrichtern und Helfern an den Stationen. Ohne deren Leidenschaft wäre die Durchführung einer solchen arbeitsaufwändigen Aktion unmöglich.

SC Laage

Das Foto zeigt den Start von Maximilian und Paola beim Sprint. Foto: André Stache

Mehr als einen Blick in die Einmannpackung ermöglicht

Für unsere Streitkräfte ist die Feldverpflegung ein integraler Bestandteil des soldatischen Lebens. Und wirklich jeder Soldat kennt den Begriff Einmannpackung (EPa). Dabei ist es völlig egal, wo man ihr begegnet, ob auf dem Truppenübungsplatz oder im Auslandseinsatz. Aber die Feldverpflegung ist keine Erfindung unserer Tage. Schon Alexander der Große, einer der größten Feldherren der Geschichte, führte diese Art von Truppenversorgung bereits in der Antike ein. Die makedonischen Kämpfer mussten mit dem sogenannten Hand- und Mundvorrat allerdings jeden Tag selbst kochen, aber mit einem Bestand an Speck, Mehl, Wurst oder Wein konnte makedonischer König seine Soldaten versorgen.
Reservisten der Kameradschaft Fliegerhorst Laage konnten im Zuge einer Weiterbildung einen Blick in ein zeitgemäßes EPa werfen. Und die meisten waren erstaunt. Schon die äußere Aufmachung überzeugte die Frauen und Männer. Kein grauer Pappkarton und kein liebloses Essen zum warm machen bestimmten den ersten Eindruck. Der Umweltschutzoffizier des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73“S“, Hauptmann Heiko Krüger, präsentierte den Veteranen der Streitkräfte eine Bundeswehr Einmannpackung, TYP 3 Menü „Western“, die optisch und auch geschmacklich überzeugte. Schließlich nutzten die Anwesenden die Gelegenheit und verzehrten die Speisen. Ein besonderer Dank gilt abschließend Hauptmann Heiko Krüger für seine Unterstützung.  Ein großer Dank gilt auch den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwader 73 “S“. Es ist einfach toll zu erleben, wie die Soldaten um Oberst Joachim Kaschke mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf die ehrenamtlichen Aktivitäten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage unterstützen. Für die Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage ist die Zusammenarbeit mit ihrem Fliegerhorst natürlich ein spektakulärer Gewinn. Denn letztendlich sind interessante Aktionen unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften.

André Stache, StFw d.R.

Das Foto zeigt Hauptmann Krüger bei der Präsentation der Einmannpackung. Foto: A.Stache

SC Laage greift erfolgreich nach Sternen des Sports

Beim Vorstand des Sportclubs Laage herrschte in den vergangenen Tagen eine ausgelassene Stimmung, denn in der Geschäftsstelle der Volks- und Raiffeisenbank eG in Laage konnten der 1.Vorsitzende des SC Laage, Uwe Michaelis und der Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe, André Stache, am 29.09.2020 einen Stern des Sports entgegennehmen.
Christin Stöter, Regionalleiterin der Region Bad Doberan der Volks – und Raiffeisenbank eG überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.000 Euro sowie einen Pokal „Sterne des Sports“. Mit ihrer Bewerbung konnten die Recknitzstädter die hochkarätige Jury überzeugen und sich auf Regionalebene mit dem 6.Platz sehr ordentlich platzieren. Zudem würdigten der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken mit dieser Auszeichnung das beispielhafte gesellschaftliche Engagement des Vereins.
Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport. Der Deutsche Olympische Sportbund sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. Über die Ehrung sind die Sportlerinnen und Sportler aus der kleinen Recknitzstadt natürlich sehr stolz, denn aktive Vereinsarbeit, wie wir sie heute in unserem Land erleben, ist das Ebenbild unserer Gesellschaft. Vereine leisten Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität, besonders in kleineren Gemeinden und sind somit ein wichtiger Bestandteil im Leben jeder Kommune.
Die Gewinnsumme wird wieder traditionell in die Vereinsarbeit fließen und so vielen Familien zu Gute kommen.

SC Laage

Das Foto zeigt von links: Jürgen Wolff, Andre`Stache, Uwe Michaelis, Christin Stöter und Christin Englert. Foto: Frau Schottler

Zweiter Wettkampftag in Greifswald

Für die sechs Kegler der Mannschaft des Sportclubs Laage ging es am vergangenen Wettkampftag auf die für alle Aktiven unbekannte Sechsbahnanlage in die Universitäts- und Hansestadt Greifswald.Gespielt wurde über alle sechs Bahnen mit je 20 Wurf.Als Startkegler agierte nicht zum ersten Mal Jens Ziesenitz. Mit seinen 835 Holz war Jens nach seinem Wettkampf sehr zufrieden, denn es zeigte sich, dass die Bahnen doch einige Tücken aufwiesen.Das sollte sich schnell bestätigen, denn Peter Spindler, Benno Schubert und Torsten Freudenreich konnten nicht an die gute Leistung von Jens anknüpfen. Erst als Ersatzspieler Jörg Przybilski, der für den erkrankten Uwe Krogmann eingesprungen ist, auf die sechs Bahnen ging, kam wieder ein kleines Lächeln in die doch etwas enttäuschten  Gesichter der Laager Mannschaft.Jörg kam ebenfalls mit dem Ergebnis von 835 Holz von der Bahn und wurde neben Jens bester Spieler der Laager Kegler an diesem Tag. Als Schlusskeglerin ging dann Silvia Ziesenitz auf die Bahn. Mit ihren 826 Holz konnte sie zumindest den vierten Platz sichern.

SC Laage

 

Platzierungen vom 2 Spieltag

  1. SSV Kritzmow III 4219 Holz
  2. TSV Graal Müritz 4191 Holz
  3. Empor Rostock III 4167 Holz
  4. SC Laage 4112 Holz
  5.  Einheit Teterow 4065 Holz

    Das Foto zeigt Silvia und Jens Ziesenitz. Foto: T. Freudenreich

Am Sonntag geht’s zum Kinderlauf nach Laage

Pünktlich um 10.00 Uhr startet am Sonntag, den 4.Oktober 2020, der Kinderlauf im Laager Stadtwald der auch in diesem Jahr von der Laager Wohnungsgesellschaft mbH, unterstützt wird. Kinder der Geburtsjahrgänge 2011 bis 2015 können sich dann im Crosslauf messen und auch ihren Eltern und Freunden zeigen was in ihnen steckt. Die Wettkampfstrecken variieren dabei zwischen 500 und 1500 Meter. Nach den Wettkämpfen werden alle Kinder mit einer Medaille geehrt und die Besten ihres Jahrgangs dürfen sich über Pokale freuen. Vor dem ersten Lauf werden Mädchen und Jungen, der Jahrgänge 2008 – 2010, in einem Wettkampf den Jüngeren zeigen worauf es ankommt und damit auch viele Erwachsene beeindrucken. Eine Anmeldung unter: Telefon 01796304063  ist wünschenswert.

SC Laage

Das Foto zeigt Johanna, Pia und Lara auf der Laufstrecke im Laager Stadtwald. Foto: Ralf Sawacki

Citylauf in Rostock – und am Ende war alles gut!

Traditionell trafen sich die Läuferinnen und Läufer der Laager Laufgruppe, die aktiv am Citylauf in Rostock teilgenommen hatten, direkt  nach der Veranstaltung, im Rostocker BLOCK HOUSE. Viele Gespräche zielten in diesem Rahmen auf die Organisation und Durchführung der Veranstaltung ab. Denn für viele Ausdauersportler war die Vorbereitung auf den traditionellen Citylauf in der heimlichen Hauptstadt Mecklenburgs, Rostock, in diesem Jahr wirklich nicht einfach. Die Terminverschiebung vom Frühsommer in den Herbst, die Verlegung der Laufstrecke von der Innenstadt in den Stadthafen und sogar die Absage standen lange im Raum. Aber am Ende sollte alles gut werden. Die Laufstrecke für die 3 km und 7km Läufer wurde ein Rundkurs im Stadthafen, dabei liefen die Läufer wie in einem Kreisverkehr und begegnen sich nicht auf dem Hin- und Rückweg. Die 10km Strecke führte bis zum gegenüberliegenden Gehlsdorfer Ufer. Dort war die Wendemarke nach 5km in der Nähe des alten Fährhauses so aufgebaut, dass die zurzeit notwendigen Abstände eingehalten werden konnten. Allerdings liefen aufgrund der Vorgaben durch Ämter und Behörden bei weitem nicht so viele Läuferinnen und Läufer. Schon deshalb war der Sportclub Laage sehr froh, dass über sechzig Clubsportlerinnen und-sportler ein Teil dieses Events werden konnten. Sportlich beeindruckten die Laager Aktiven durchaus. Besonders die vielen guten Altersklassenplatzierungen beeindruckten die Zuschauer an der Strecke und auch die Konkurrenz. Herausragend ist dabei sicherlich der 1.Platz in der Gesamtwertung von Lena Pommerehne (25,19 min) im 7 Kilometer Lauf. Aber auch die Altersklassensiege der 17-jährigen Joelina Raith (29,04 min) und Ricardo Wendt (22,49 min), des 36-jährigen Jens Beu (23,41 min), vom 12-jährigen Benjamin Menge (27,56 min) und von Marcel Raith (25,08 min) in der Klasse der über 40-jährigen Herren im selben Wettkampf können sich sehen lassen. Im 10 Kilometer Lauf gelang das Yvonne Lübs in der Klasse der über 40-jährigen Frauen nach 49,19 Minuten. Weitere 14 Podestplätze rundeten das Teamergebnis perfekt ab. Ein absolutes Highlight war sicherlich der schon erwähnte Besuch im  Rostocker BLOCK HOUSE. Das Unternehmen hatte die Sportlerinnen und Sportler traditionell zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Dafür und auch für die beständige Unterstützung möchten sich die Aktiven recht herzlich bedanken.
Die komplette Ergebnisliste findet man unter
www.rostocker-citylauf.de.

SC Laage

Das Foto zeigt Ricardo und Stella beim Zieleinlauf. Foto: André Kobsch

Reservisten am Blücherdenkmal

Nachdem im vergangenen Herbst um das altehrwürdige Blücherdenkmal in der Laager Bahnhofstraße durch Kameraden der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage mehr als fünfzig Pflanzen als zukünftige Bodendecker gesetzt worden waren, trafen sich Veteranen in den vergangenen Tagen, um die Pflanzen vom heranwachsenden Unkraut zu befreien und damit die Bodendecker zu pflegen und den optischen Eindruck des Denkmals aufzuwerten. Die Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK) Fliegerhorst Laage hatten sich in Absprache mit dem Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, wieder einmal aufgerafft und mit viel gutem Willen das emporwachsende Grün gestutzt, Wurzeln und Unkraut entfernt und auch etwas Rindenmulch aufgeschüttet. Ohnehin wurde seit vielen Jahren im Frühjahr und Herbst der Boden aufgelockert und der umliegende Rasen geharkt, von Unrat befreit und Müll entsorgt. Eine Anwohnerin erklärte bei einem Schwatz während des Einsatzes:“ Ich finde es gut, dass sich die Reservisten um das Blücherdenkmal kümmern. Zu DDR-Zeiten war es die Sache der Anwohner. Das ist aber vorbei und deshalb ist es gut, so wie es jetzt ist.“ Und ein Reservist, der seit vielen Jahren dabei ist, erklärte seinerseits: “Was wir hier machen ist gut und richtig. Denn Denkmäler sind unsere Geschichte und halten Erinnerungen wach.“

André Stache, StFw d.R.

Das Foto zeigt Reservisten beim Arbeitseinsatz. Foto: A.Stache