Archiv der Kategorie: Vor Ort und Region

Militärpfarramt organisierte Arbeitseinsatz am Blücherdenkmal

Seit vielen Jahren kümmern sich Mitglieder der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage um das Blücherdenkmal der Stadt. Durch die Einschränkungen, rund um das Coronavirus, sind diese Aktivitäten zurzeit aber ausgebremst worden, denn alle Verbandsveranstaltungen (VVag) sind für die Reservisten bis auf weiteres ausgesetzt. Für das Evangelische Miltärpfarramt Laage war das Grund genug aktiv zu werden, um den äußeren Anblick des Denkmals wieder zu verbessern. Freunde der Militärseelsorge und natürlich auch engagierte Reservisten ließen sich nicht lange bitten und packten mit an, um Unkraut zu entfernen, den Boden um die jungen Pflanzen zu lockern und achtlos weggeworfenen Müll zu beseitigen. Im Anschluss trafen sich alle bei einer Bockwurst und isotonischen Getränken und philosophierten über Gott und die Welt und ihren erfolgreichen Arbeitseinsatz. Oberstabsfeldwebel d.R. Uwe Krause, der seit vielen Jahren dabei ist, erklärte seinerseits: “Was wir hier machen, ist gut und richtig. Denn Denkmäler sind unsere Geschichte und halten Erinnerungen wach.“

Das Foto zeigt Teilnehmer des Arbeitseinsatzes. Foto: André Stache

Ganz im Sinne von Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt (1742 – 1819). Blücher, genannt „Marschall Vorwärts“, war einer der volkstümlichsten Heerführer der Befreiungskriege. Das Denkmal wurde vor mehr als einhundert Jahren auf dem Wilhelmplatz, dem heutigen Blücherplatz, eingeweiht. Ganze 100 Jahre davor hatte der Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt mit Teilen seiner Truppe Rast in der kleinen Stadt Laage gemacht und in wenigen Wochen jährte sich der Todestag von Marschall Vorwärts zum 202. Mal.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Vollmondnachtlauf in Laage – ein kleines Abenteuer

Die Organisatoren des 4. Vollmondnachtlaufes in Laage hatten sich bewusst mit der Präsentation der Veranstaltung zurückgehalten. Schließlich konnte niemand ahnen wie die äußeren Gegebenheiten angenommen werden würden. Und trotzdem hatte die Mundpropaganda  wieder gesiegt. Aktive aus Pastow, Güstrow, Rostock und Sanitz wollten ein Teil dieses sportlichen Projektes sein. Mit dem Laager Caterer-Ehepaar Madelaine und Stefan Dachner konnten die Ausdauersportler der kleinen Recknitzstadt einen Partner präsentieren, der vollumfänglich die Veranstaltung mittrug und damit den Lauf zu einer Erfolgsgeschichte machte. Und die Teilnehmerzahlen gaben den Organisatoren recht, denn immerhin wollten mehr als fünfzig Ausdauersportler und über ein Dutzend Neugierige an diesem doch sehr besonderen Event teilnehmen.

Das Foto zeigt Nachtläufer*innen in Laage. Foto: Ralf Sawacki


Nach dem Start liefen oder walkten die Aktiven durch die Abendstunden, die vom Mond nur ein ganz kleines bisschen erhellt wurde. Das Tempo wurde spontan dem Leistungsvermögen jeder Mondläufergruppe angepasst. Ganz nach dem Vorbild der Laager Stadt-und Neujahrsläufe wurden einfach mehrere Tempo- und Distanzgruppen gebildet, ganz ohne Wettkampfdruck.
Durch die Straßen und Gassen der Stadt ging es zügig und einige unbeleuchtete Ecken hatten schon etwas unheimliches.
Im Ziel wurde philosophiert und es wurden, manchmal sogar gruslige, Erlebnisse ausgetauscht. Weit nach Mitternacht Liefen die letzten, die einfach vom Vollmond nicht genug bekommen konnten nach Hause. Und sicherlich träumte sogar der eine oder die andere vom Abenteuer Vollmondlauf in Laage.

SC Laage

4. Barther Flughafenlauf

Flughafenläufe üben immer eine besondere Faszination auf Ausdauersportler aus. Davon konnte auch die Leichtathletik-Abteilung des SV Motor Barth profitieren und über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum nun schon 4.Barther Flughafenlauf auf dem Ostseeflughafen Stralsund-Barth begrüßen. Die agilen Veranstalter  präsentierten ihren Gästen ein Lauferlebnis, das keine Wünsche offen ließ. Traditionell gehörten eine solide Zeitnahme, eine gute Versorgung, Urkunden, Medaillen und eine ausgelassene Stimmung dazu. Auf dem 4 Kilometer langen Rundkurs, der bis zu drei Mal durchlaufen werden konnte, wurden alle Teilnehmer gefordert. Nach dem  Startschuss am Terminalgebäude liefen die Aktiven auf direktem Weg Richtung Start- und Landebahn. Zuerst zog sich das Läuferfeld wie ein Lindwurm Richtung Osten, wo sich am Ende der Bahn eine Wende befindet. Nun ging es die gesamte Start- und Landebahn, bei hefigem Gegenwind, wieder Richtung Westen zurück, wo sich wieder am Ende die Wende Richtung Vorfeld befindet. Die Runde wurde mit einem Umkreisen des Terminalgebäudes abgeschlossen. Im 4 Kilometer Lauf zeigte sich Ricardo Wendt, nicht überraschend, in sehr guter Form. Nach15,11 Minuten beendete der 18-jährige seinen Lauf auf dem 3.Rang der Gesamtwertung. Aber auch der 10-jährige Erik Ostertag konnte nach 19,55 Minuten absolut überzeugen. Schnellste Laager Clubläuferin war die 13-jährige Vanessa Koch nach 20,24 Minuten. Über die doppelt solange Distanz konnte Benjamin Menge ein Ausrufezeichen setzen. Nach 37,50 Minuten lief der 13-jährige ins Ziel. Schnellste Recknitzstädterin wurde Denise Koch. Mit ihrer Zeit von 40,51 Minuten lief die 15-jährige auf den 3.Platz der weiblichen Gesamtwertung.

Das Foto zeigt die Laager Halbmarathonläufer Ronny, Steffen, Katja und Jens. Foto: André Stache


Zum ersten Mal boten die Organisatoren eine Halbmarathon Strecke an. Die ersten 8 km wurden auf der Start- und Landebahn absolviert. Anschließend liefen die Athlet*innen in die ländliche Umgebung, um  wieder zum Start/Zielpunkt zurück zu eilen. Stärkster laager Läufer auf dieser Distanz war Jens Beu (1;32,45 h). Vereinsintern folgte ihm Steffen Schirmer(1;40,59 h) und Ronny Behn (1;44,05 h). Katja Beu rundete das tolle Teamergebnis auf dieser Strecke nach 2;08,12 Stunden perfekt ab. Die Laufgruppe des SC Laage hatte sich trotz Ferien und damit Familienreisezeit mit mehr als 20 Läuferinnen, Läufern und zwei Walkerinnen auf den Weg in den Landkreis Vorpommer-Rügen gemacht und konnten absolut überzeugen.

ast

Steinhagen bat die Laufelite zum Wettkampf

Bei perfekten äußeren Bedingungen startete der SV Steinhagen den diesjährigen Karl-Krull-Gedenklauf und ermöglichte den Cupläufern den Kampf um Punkte in den Laufcupwertungen des Landes. Der tatsächlich  schnelle Wendekurs auf dem Radweg in Richtung Negast und die Aussicht auf die gefragten Cup-Punkte spornten zudem zu Spitzenzeiten an. Für die Laufgruppe des Sportclubs Laage, die 44 Aktive auf die 2 Kilometer-, 5 Kilometer-und 10 Kilometerstrecke ins Rennen schickte, sollte es ein sehr erfolgreicher Tag werden. Besonders der Gesamtsieg von Lena Pommerehne nach 21,47 Minuten im 5 Kilometer Lauf ist dabei herauszuheben. Schnellster Laager Clubläufer war an diesem Vormittag der 28-jährige Ole Reinhold. Er beendete seinen 10 Kilometer Lauf nach sehr starken 38,24 Minuten. Insgesamt  9 Altersklassensiege und 19 weitere Podestplätze auf allen Distanzen sorgten für eine ausgelassene Stimmung im Team.

Das Foto zeigt Laager Sportfreunde mit ihren Siegerurkunden. Foto: A.Stache

Seit vielen Jahren ist der Karl Krull Gedenklauf eine vom SV Steinhagen organisierte Laufveranstaltung und somit  eine Station des Laufcups in Mecklenburg-Vorpommern. Und wie immer überzeugten die Organisatoren ihre Gäste mit Freundlichkeit, organisatorischem Können und Gastfreundschaft. Am Ende waren einfach alle Teilnehmer glücklich, denn dem Team um Ulrich Blöhm ist es wieder gelungen, eine perfekte Sportveranstaltung durchzuführen. Die vollständige Ergebnisliste findet man unter: www.tollense-timing.de .

SC Laage

Familientrainingslager mit Regenwolken und Spaß

Mit der Anreise zum Trainingslager zogen dunkle Wolken auf und Regen läutete das Wochenende ein. Vom Wetter ließen sich allerdings die achtunddreißig Teilnehmer*innen des diesjährigen Familien-Sommertrainingslagers der Laager Laufgruppe die Laune nicht verderben. Trotz des Dauerregens und des kühlen Windes nutzten die sportlich Interessierten die Zeit auf der Insel Usedom und stählten ihre Körper und Lachmuskeln. Besonders die Strandspiele sorgten für die perfekte Unterhaltung und auch die Regentropfen während des morgendlichen Laufes, die Liegestützserien und das „Fahrtspiel“ sorgten für die perfekte Unterhaltung. Traurig waren alle am frühen Sonntagmorgen  als es nach Hause ging, denn die Zeit auf Deutschlands schönster Insel ging wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Dem Team des Haus Kranich, einer Einrichtung der Geistlichen Stiftung St. Georg & St. Spiritus Pasewalk,  gilt am Ende ein ganz großes DANKE. Die Leiterin des Hauses, Frau Sonja Maier, hatte mit ihrer Mannschaft die perfekten Voraussetzungen zur Durchführung des Familientrainingslagers geschaffen und damit die Basis zum Erfolg gelegt.

SC Laage

Die Fotos zeigen Laager Sportler am kalten Ostseestrand. Foto: Ralf Sawacki

 

Trainingslager mit motiviertem Laufnachwuchs

Dreiundzwanzig Kinder und Jugendliche und fünf Erwachsene waren in das diesjährige Sommertrainingslager der Laager Laufgruppe gereist und die Sportschule des Landessportbundes in Güstrow hatte für die motivierten Ausdauersportler beste Bedingungen geschaffen. Damit konnten die Übungsleiter perfekte Grundlagen für die anstehenden Laufcupveranstaltungen und Meisterschaften legen und sich auch über die derzeitigen Fitnessstände aller Teilnehmer*innen freuen, denn es gab während der gesamten fünf Tage keine Ausfälle und die Eigenmotivation blieb bei allen bis zum Schluss sehr hoch. Neben den 12  intensiven und sehr harten Trainingseinheiten hatten die Aktiven aber auch genügend Gründe mit ihren Regenerationsphasen zufrieden zu sein. Schwimmeinheiten im Inselsee, Strategie-und Ballspiele, ein ausgiebiger Spaziergang und natürlich ein Grillabend rundeten die sportliche Woche perfekt ab. Absolut herausragend war, wie in jedem Jahr, die Unterkunft und die ausgewogene Sportlerverpflegung.

Das Foto zeigt die Teilnehmer des Sommertrainingslagers. Foto: A.Stache

Obwohl drei Teams gleichzeitig in der Sportschule weilten, hatten die Läufer das Gefühl, dass der Speiseplan der Küche direkt am Trainingsplan angelehnt wurde und das war natürlich für alle eine große Freude. Abschließend gilt dem Team der Sportschule um Detlev Müller und Dana Masermann ein großer Dank. Zudem wurde die sportliche Aktion auch in diesem Jahr vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Ein Dank gilt zudem den Förderern des Sportclubs Laage für die Unterstützung der sportlichen Aktion.
Aber auch den engagierten Familien, die das Trainingslager mit viel frischem Obst und Gemüse unterstützten, gilt hier ein herzliches Dankeschön. In der traditionellen Abschlussrunde zeigten sich ausnahmslos alle zufrieden und platt. Aber der Termin für das kommende Trainingslager steht schon jetzt fest und alle freuen sich darauf.

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Laager Läufer gehen schwimmen

Das gab es seit Bestehen der Laager Laufgruppe tatsächlich noch nicht. Mehr als zwanzig Mädchen und Jungen verschiedenster Altersklassen erlebten eine Schwimmfreizeit, die keine Wünsche offen ließ. Qualifizierte Rettungsschwimmer als Ausbilder, ein für Sportler beeindruckendes Umfeld in Tessin und grundsolides Wetter ließen die Herzen der Aktiven und Betreuer*innen höher schlagen. Und das Programm konnte kaum besser sein. Intensive Schwimmeinheiten wechselten sich mit Koordinationsübungen, einem Besuch in der Kegelbahn und Ballspielen ab. Kurze Wege sorgten zudem für permanente Abwechslung und die herausragende Mittags-und Nachmittagsverpflegung sorgte für die perfekte Stimmung. Besonders die Jüngsten waren mit ganz viel Eifer bei der Sache und für nicht wenige war die Auszeichnung mit dem „Seepferdchen“ oder einem höheren Schwimmnachweis eine tolle Anerkennung. Auch wenn die Stimmung und Motivation der zum Teil noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler bis zum Schluss anhielt, hatte das ganze einen klaren, sportlichen Ansatz, denn für die Ausdauersportler war das ein notwendiger Schritt in die Zukunft. Immerhin waren die Mädchen und Jungen Pandemie bedingt mehrere Monaten ohne Schwimmtraining und gerade das ist ein besonderer Schwerpunkt bei den Zusatztrainingseinheiten in der wenigen Wettkampffreien Zeit. Nun können die Übungsleiter wieder beruhigt Schwimmeinheiten planen.
Ein besonderer Dank gilt dem Team des Kreissportbundes Landkreis Rostock (KSB), dem gesamten Team der  „Tessiner Südsee“ und besonders dem geduldigen Rettungsschwimmer und Ausbilder Nils.

Das Foto zeigt die Teilnehmer des Schwimmlagers in der Tessiner Südsee. Foto: André Stache


Wichtig ist anzumerken, dass erst durch das Engagement der Mitarbeiter des KSB die Clubsportler die Möglichkeit zur Durchführung der Schwimmfreizeit bekamen. Fleißige und engagierte Eltern rundeten das ehrenamtliche Angebot perfekt ab.

SC Laage

Landesmeisterschaften im Bahnlauf über 5000 und 10000 Meter – 3 x Gold, 4 x Silber und 5 x Bronze gehen nach Laage.

Zum ersten Mal fanden die traditionellen Landesmeisterschaften im Bahnlauf über 5000 und 10000 Meter in Bad Doberan statt.
Grund dafür war die Nachricht des Rostocker Sportamts, dass die Durchführung der Meisterschaften auf Grund von Ausbesserungsmaßnahmen der Laufbahn nicht wie genehmigt im Rostocker Leichtathletikstadion stattfinden kann. Allerdings erreichte die Organisatoren diese Nachricht erst wenige Tage vor dem Start, so dass einige echt ins Grübeln kamen.
Dass am Ende die Sportlerinnen und Sportler des TC Fiko Rostock alles in den Griff bekommen hatten, zeigt die Einstellung zum Sport und das hohe Maß an Einsatzbereitschaft und Organisationfähigkeit.
Für Langlaufspezialisten ist der Wettkampf über 25 Runden auf der Bahn immer etwas ganz besonderes. Menschen, denen der Laufsport nicht im Blut liegt, kennen diese Art von Wettkampf bestimmt noch aus ihrer Jugend. Schier unendlich schien der Lauf um das Stadionoval, egal ob nun 800 Meter, 3000 Meter oder gar 5000 Meter.
In Bad Doberan waren insgesamt sieben Läufe nötig, um bei hochsommerlichen Temperaturen alle Landesmeister und die Platzierten zu küren. Schon am Morgen, im 5000 Meter Lauf, konnten die Laager Clubsportler mit Edelmetall glänzen. Silbermedaillen für die 18-jährige Joelina Raith (21;55,88 min) und den 15-jährigen Johann Kaufmann (22;04,76 min) und eine Bronzemedaille durch Lena Pommerehne (21;44,29 min) in der Klasse der unter 18-jährigen Mädchen waren der perfekte Einstieg in den Tag, denn besonders die Damenfraktion ließ es im 10000 Meter Rennen richtig krachen. Besonders die Landesmeistertitel durch die 41-jährige Kathleen Maag (44,50,96 min) und Anke Heise in der Klasse der über 50-jährigen Frauen lösten unglaubliche Freude bei den Laager Clubsportlern aus. Aber auch die Silber Medaille von Yvonne Lübs (52,17 min) und die Bronzemedaillen durch Sandra Murr (48,14,39 min) in der Klasse der über 35-jährigen Frauen und durch Jana Fischer(57,18 min) machten alle unglaublich stolz.

Das Foto zeigt die erfolgreichen Damen des SC Laage Yvonne, Kathleen, Anke, Jana und Sandra (v.l.) Foto: Ralf Sawacki

Auch die Männer im Trikot des SC Laage ließen sich nicht lumpen und vervollständigten den Medaillenregen mit Gold für den 18-jährigen Ricardo Wendt (40,56 min), der Silbermedaille für Peter Zettel  (40;55,43 min) in der Klasse der über 55-jährigen Herren und den Bronzeplaketten für den 38-jährigen Jens Beu (40,29 ,88 min) und dem schnellsten Laager Läufer Ole Reinholdt. Nach 38;09,33 Minuten beendete Ole als schnellster Laager Läufer sein 10000 Meter-Rennen.  Ergänzt wurden die Titelkämpfe durch einen 3000 Meter Cup-Lauf für die Jugend. Hier überzeugten aus Sicht des SC Laage besonders die 15-jährigen Juliane Göllnitz (12;16,80 min) und Niclas Lübs (12;11,99 min) und die noch 13-jährige Paula Pommerehne (12;34,42 min).
Letztendlich gilt dem Team um Jan Seemann ein großer Dank. Die Veranstaltung war solide organisiert und präsentierte den Langstrecken-Spezialisten aus Mecklenburg-Vorpommern eine Landesmeisterschaft die kaum Wünsche offen ließ.

SC Laage

Der 14. Krakower Mittsommernachtslauf findet am 19. Juni 2021 nicht statt! Aber ein Trainingslauf!

Diese Schlagzeilen machten mehr als dreißig Aktive der Laager Laufgruppe neugierig, denn als Start-und Treffpunkt wurde die Wassermühle in Kuchelmiß avisiert. Und schon bei der Anreise bekamen alle das Gefühl, dass sich das Team des SV Krakow am See e.V., um Frank Eilrich, sehr viel Mühe gegeben hatte. Neben der  perfekten Streckenabsicherung sollte es für alle im Ziel Medaillen und für die Besten Sachpreise geben. Aber auch der Zugang zur Fischtreppe der Nebel begeisterte alle. Aufgrund der extrem hohen Temperaturen blieb das Teilnehmerfeld sicherlich überschaubar. Trotzdem waren alle Aktiven engagiert bei der Sache und überzeugten mit ansprechenden Leistungen. Besonders die Wettkampfstrecke konnte dabei überzeugen. Entlang vieler kleiner Wasserläufe, fast ausschließlich auf Naturbelassenen Wegen, konnten alle die pure Natur genießen und selbst die Schnellsten hatten dafür einen Blick und waren voll des Lobes, im Ziel.

Das Foto zeigt die Laager Abordnung mit dem Krakower Frank Eilrich (re.) Foto: Christine Boldt


Die 5 Kilometer Runde gewann Claudia Schulz vor den beiden Laager Nachwuchsläufern Kenneth Zimmermann und Lennox Raith. Die 10 Kilometer Distanz, bei der die 5 Kilometer Runde zwei Mal absolviert werden musste, gewann der 38-jährige Laager Clubläufer Jens Beu vor seinen Vereinskameraden Marcel Raith und Ronny Behn. Schnellste Frau wurde Sandra Murr, vor Kathleen Schubert und Sophia Heuck. Auch dieses Trio startet für die Laufgruppe des SC Laage. Zusammenfassend gilt den Frauen und Männern des Organisationsteams ein ganz großes Dankeschön für das Erlebnis „Laufen im Trebeltal“. Und nicht Wenige stellten an diesem Tag auch fest,  dass die Kuchelmißer Wassermühle durchaus einen Besuch wert ist. Die Mühle beheimatet heute ein Museum.  Auf dem Mühlengelände können Besucher die besagte  Fischtreppe beobachten, und Wege um den Wasserturm laden auch zum Spazierengehen ein. Ein kleines Kaffee bietet verschiedenste Leckereien an, und für unterschiedlichste  Anlässe wird die restaurierte Scheune auf dem Gelände genutzt. Ursprünglich gehörte die Wassermühle zum Schloss in Kuchelmiß, welches 1863 bis 1866 erbaut und knapp 100 Jahre später abgerissen wurde.

SC Laage

Arbeitseinsatz der Laager Laufgruppe vom Fachmann begleitet

Traditionell, vor Beginn der Wettkämpfe im Laager Stadtwald, organisierte die Laager Laufgruppe einen Arbeitseinsatz, um auf den Laufstrecken eine grundsätzliche Ordnung herzustellen, Müll zu sammeln und Unfallschwerpunkte zu beseitigen. Aber der Wald dient nicht nur in Laage als Trainings- und Wettkampfstrecke.
Etwa ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland ist bewaldet. Und die Wälder sind dabei echte Multitalente. Sie sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, sie schützen Boden, Klima sowie Wasser und sie liefern uns Menschen den unverzichtbaren Rohstoff Holz und Sauerstoff.  Darüber hinaus sind die Wälder der größte Erholungsraum, den wir haben.

Das Foto zeigt den Laager Revierförster im Kreise der Kinder. Foto: Michaela Kussauer


Bei hochsommerlichen Temperaturen  gab es für die fast dreißig engagierten Helferinnen und Helfer eine ganz besondere Premiere, die besonders die Kinder und Jugendlichen begeisterte, denn beim 1. Arbeitseinsatz in diesem Jahr begleitete der Revierförster Hans-Jörg Martinez die Sportlerinnen und Sportler. Neben den schon besagten körperlichen Aktivitäten überzeugte Herr Martinez als Motivator und Ideengeber für kleinere Spiele im Wald. Den Nerv der Kinder und Jugendlichen traf er damit definitiv. Aber auch einige Erwachsene ließen sich die Chance nicht entgehen und entdeckten den Laager Stadtwald auf eine ganz neue Weise. Letztendlich war das aber egal, denn nach gut zwei Stunden war der Wald aufgeräumt, besonders die jungen Sportlerinnen und Sportler ausgepowert und alle zufrieden.

SC Laage

Podest-Plätze beim Internationalen Frühlingssportfestival

Mit der Übersendung der Erinnerungsshirts, Medaillen und Plaketten für die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus Sicht der Laager Laufgruppe geht auch ein großer Dank an die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin).
Über 450 Sportlerinnen und Sportler hatten sich in die Startlisten dieser virtuellen Veranstaltung eintragen lassen und alle hatten ihr Bestes gegeben.  Nicht überraschend siegte Johanna Heuck über die Distanz von 1 Kilometer. Nach 3,51 Minuten stürmte die 12-jährige Schülerin, unter den Augen ihrer Übungsleiter, ins Ziel und präsentierte damit eine beeindruckende, sportliche Leistung. Über die 5 Kilometer Distanz konnten die polnischen Athleten die weiblichen und männlichen Siegerplätze belegen. Als stärkste deutsche Teilnehmerin lief Paula Pommerehne nach 23,40 Minuten auf den 4.Rang der Damenwertung. Der 37-jährige Jens Beu erkämpfte sich im 10 Kilometer Wettbewerb den 2.Platz, nach sehr ordentlichen 41,17 Minuten.

Das Foto zeigt Teilnehmer der Laager Laufgruppe in ihren neongelben Erinnerungsshirts. Foto: A.Stache

In der Frauenwertung über diese Strecke blieb das Siegerpodest in Laager Hand. Hier siegte die 18-jährige Joelina Raith (44,09 min), vor der15-jährigen Juliane Göllnitz (46,04 min) und der fast 16-jährigen Lena Pommerehne (47,54 min). Ihre Zwillingsschwester Sophie komplettierte das erfolgreiche Laager Quartett mit dem Spurt auf den 4.Rang der Gesamtwertung nach 48,14 Minuten. Das Internationale Frühlingssportfestival selbst bot den Aktiven, neben den erwähnten Laufdisziplinen, noch ein 5 Kilometer Walking Wettkampf und das 10 Kilometer Radfahren. Insgesamt waren 56 Läuferinnen und Läufer und vier Nordic Walker für den SC Laage an den Start gegangen. Das Ziel des Projektes, Sport und Bewegung zwischen Deutschland und Polen zu popularisieren, ist definitiv erreicht worden und die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen darf stolz von sich behaupten, dass sie während der gesamten Zeit der Pandemie richtig viel bewegt hat.

SC Laage

EURAWASSER-Waldlauf wird stattfinden

Im Zuge einer Trainingsveranstaltung erklärte der 1.Vorsitzende des SC Laage, Uwe Michaelis:“ Der EURAWASSER Waldlauf wird in diesem Jahr stattfinden! Wir sind es unserem treuen Hauptsponsor einfach schuldig. Ohne dieses Unternehmen könnte der SC Laage in der derzeitigen Form nicht existieren.“ Und damit hat er vielen Verantwortungsträgern in den Vereinen und Verbänden aus dem Herzen gesprochen. Die zurückliegenden Monate haben alles verändert. Nur die Strukturen in den Vereinen und Verbandsebenen nicht. Was nichts anderes heißt, dass alle laufenden Kosten zu begleichen waren und sind, und nur mit den Mitgliedsbeiträgen ist das unmöglich.
Für die Laager Clubsportler ist deshalb die Durchführung des EURAWASSER-Waldlaufes wichtig und bedeutsam.
Uwe Michaelis erklärte zur Durchführung auch: “Sicherlich werden wir am 8. August, um 10.00 Uhr, im Laager Stadtwald einen anderen Volkslauf erleben, als wir ihn 19 Mal gelebt haben. Aber er wird Menschen an der frischen Luft zum Sport treiben animieren, soziale Kontakte fördern und besonders unseren Kindern die Möglichkeit geben sich auszupowern.“ Aufgrund des besonderen Engagements des Hauptsponsors EURAWASSER wird es für alle im Ziel attraktive Medaillen geben. Eine ausgewogene Sportlerversorgung gehört ebenso dazu wie das Stück Kuchen und ein Kaffee zum kleinen Preis.
Auf eine Zeitnahme wird der Veranstalter in diesem Jahr verzichten. Die schon beschafften Pokale werden unter den Startern verlost und die Anmeldung ist bis kurz vor dem Startschuss offen.
Weitere Informationen erhalten Neugierige über die Internetseite des Ausrichters www.sportclub-laage.de oder bei andre.stache@web.de.

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Das Foto zeigt „EURAWASSER-Läufer“ vergangener Jahre. Foto: Ralf Sawacki

Laager Läufer waren endlich wieder auf der Insel

Nach unendlich langen 10 Monaten konnten Läuferinnen, Läufer und auch einige Walker der Laager Laufgruppe endlich wieder einmal Inselluft schnuppern und erlebten ein intensives Kurztrainingslager in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Im Haus Kranich, einer Einrichtung der Geistlichen Stiftung St. Georg & St. Spiritus Pasewalk,  hatte die Leiterin des Hauses, Frau Sonja Maier, mit ihrem Team die perfekten Voraussetzungen geschaffen und damit die Grundlagen für das erfolgreiche Trainingslager erfüllt. Treppen- und Ausdauerläufe, Sprints am Strand, Kraftübungen zur Stärkung der Arm- und Rückenmuskulatur  und Koordinationseinheiten sorgten für eine tolle Stimmung im Team und natürlich zufriedene Gesichter beim Trainerteam. Ohnehin spielte die Ostsee und der Strand auch bei diesem Trainingslager eine wichtige und zentrale Rolle. Zudem wurde Gesprächen und gemeinsame Spaziergängen viel Zeit eingeräumt, so dass sich alle in dieser Gemeinschaft zu Hause fühlen konnten.

Die Fotos zeigen Teilnehmer des 1. Sommertrainingslagers 2021und Aktive beim wettkampfspiel am Strand. Fotos: Ralf Sawacki


Genauso wichtig war für alle die ausgewogene und reichhaltige Sportlerverpflegung, die das Küchenteam den Aktiven mehrmals am Tag zubereitet hatte und in einen Grillabend gipfelte. Damit das alles so perfekt ablaufen konnte, wurden die notwendigen Einschränkungen gerne in Kauf genommen. Mundschutz im Hotel, Abstandsregeln und täglich mehrmalige Hand-Desinfektionen waren dabei genauso selbstverständlich wie die tägliche Testung auf das uns nun schon fast überpräsente Coronavirus. Am Ende waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll des Lobes und eine Demut und Dankbarkeit begleitete die traditionelle Abschlussrunde. Vielleicht war dieses Trainingslager der Start in ein Leben, das alle so sehr vermisst haben.

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Abendportfest im Jahnstadion mit Laager Laufnachwuchs

Beim  Nachwuchs-Abendsportfest des SC Neubrandenburg starteten 8 Mädchen und Lennox Raith im Neubrandenburger Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, für die Farben des Sportclubs Laage, bei hochsommerlichen Temperaturen.
Obwohl die Wettkampfstrecken über 600 und 800 Meter für die Ausdauersportbegeisterten Nachwuchsathletinnen und – athleten viel zu kurz waren, konnten die Recknitzstädter absolut überzeugen.
Allen voran die noch 12-jährige Pia Amelie Behn. Nach einem beherzten Start und großem Kampf spurtete die Liessowerin als Gesamtzweite ihres Wettkampfes nach 2;02,57 Minuten nach 600 Metern ins Ziel und belegte in ihrer Altersklasse den 1. Platz. Bronzeplätze erkämpften zudem die 15 -jährige Juliane Göllnitz (2;42,05 min) in ihrem 800 Meter Lauf und die 12-jährige Johanna Heuck, im 600 Meter Rennen, nach 2;09,43 Minuten. Sehr ordentlich ist die Leistung der 11-jährige Pia-Joelina Boldt zu bewerten. Nach 2;08,01 min lief die Schülerin, nach 600 Metern, ins Ziel. Der ebenfalls noch 12-jährige Lennox Raith spurtete in der Klasse der 13-jährigen Jungen über die gleiche Distanz nach 2;06,57 Minuten ins Ziel. Nach 2;49,10 Minuten beendete Paula Pommerehne ihren 800 Meter Lauf nach großem Kampf und konnte mit diesem Ergebnis im Feld der Clubläuferinnen aus Neubrandenburg mitlaufen. Für die Teilnehmer des Sportfestes war die Veranstaltung wie ein Geschenk. Alle waren mächtig stolz und glücklich, endlich wieder Wettkampfluft schnuppern zu dürfen und natürlich machte die Veranstaltung richtig Lust auf viel mehr.

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Das Foto zeigt Johanna, Pia und Juliane (v.l.) nach ihren Läufen. Foto: André Stache

Sportabzeichen-Tag lässt keine Wünsche offen

Bei besten äußeren Bedingungen trafen sich Sportlerinnen und Sportler des Sportclubs Laage, Familienangehörige und Freunde derer zum Sportabzeichen-Trainingstag auf der Recknitzkampfbahn. Es galt endlich wieder aktiv zu sein. In Gruppen mit Freunden und ganz viel Spaß. Wohl wissend, dass Sport im Freien kein Infektionstreiber ist, denn das beweisen Studien zur Aerosolbelastung. Für den Trainingstag  organisierte das Trainerteam der Laager Laufgruppe fünf  Stationen, um die Teilnehmer auf der Anlage zu entzerren und damit Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Neben den traditionellen Laufangeboten, dem Weitsprung, Seilspringen und Schlussweitsprung konnten die Kinder sich beim Ballwurf erproben. Allerdings war das für manch eine Zweit- oder Drittklässlerin Neuland. Sie hatten den 200 Gramm schweren Lederball vorher noch nie in der Hand gehalten.  Aber Training ist nun einmal alles! Unbedingt erwähnenswert ist ein Sportpolitischer Fakt, der von allen Teilnehmern sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde. Vor den sportlichen Aktivitäten stellte sich für die Laager Clubsportler Besuch ein. Der Geschäftsführer des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Haverland, überreichte  den Laager Clubsportler*innen in Gegenwart des Geschäftsführers des Kreissportbundes, Uwe Neumann, unter dem Beifall der Anwesenden Sportlerinnen und Sportler die Anerkennungsurkunde für das Erreichen des 3.Platzes beim Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb 2020. Extra aus Schwerin angereist, zeigte sich der Geschäftsführer des Landessportbundes sehr beeindruckt und sparte überhaupt nicht mit Lob für die Aktivitäten des SC Laage, rund um das Deutsche Sportabzeichen.

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Die Fotos zeigen Torsten Haverland, den 2.Vorsitzenden des SC Laage, André Stache und Uwe Neumann. Und die Einweisung von Johanna beim Schlussweitsprung. Foto Ralf Sawacki.

McDonald’s ist einfach gut

Mit einem tollen Präsent überraschte der Restaurantmanager des Schnellrestaurant McDonald’s aus Güstrow, Ronny Behn,  die Mädchen der Laager Laufgruppe in den zurückliegenden Tagen. Nach dem Vereinstraining überreichte er hochwertige Wettkampfshirts an die Athletinnen. Nach Monaten unfreiwilliger Wettkampfpause sind nicht wenige Mädchen aus ihren Shirts herausgewachsen und jede Mutti weiß, dass Kinder und Jugendliche permanent neu und damit passent eingekleidet werden müssen. Für den SC Laage kommt dazu, dass mit der Bereitstellung dieser Shirts die Vereinskasse nicht belastet wird. Deshalb bedankt sich der Sportclub Laage bei Herrn Behn außerordentlich. Besonders in der aktuellen Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt, ist es einfach toll, dass sich Menschen und Institutionen aufmachen und die ehrenamtliche Arbeit und damit den Vereinssport unter die Arme greifen. Und das geht bestimmt allen Vereinen unseres Landes so.

Das Foto zeigt Laager Laufmädchen in ihren neuen Shirts und Ronny Behn. Foto: Katja Beu


Es braucht Einrichtungen und Unternehmen, die Vereine sponsern. Dabei ist es unwichtig, ob es mit finanziellen oder mit anderen Mitteln erfolgt. Das erklärte Ziel des Sportclubs Laage, Sport auf hohem Niveau zu präsentieren, wird durch das Schnellrestaurant McDonald’s und insbesondere durch seinen Restaurantmanager, Ronny Behn, untermauert. Für dieses Engagement bedankt sich der Vorstand des SC Laage!

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Sportlich den Kindertag gefeiert

Der Kindertag wird tatsächlich auf der ganzen Welt gefeiert. Immerhin gibt es den Kindertag in über 145 Ländern. Je nach Tradition, aber immer an einem anderen Datum. In Deutschland wird der Kindertag sogar zweimal bejubelt. Das hat mit der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland  zu tun, die bis vor dreißig Jahren  in Ost und West geteilt war. Der Kindertag soll dabei auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam machen. Auf Initiative der Laager Nachwuchsübungsleiterin, Katja Beu, starteten zwanzig Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe am Internationalen Kindertag, am 01. Juni 2021, bei einem virtuellen Deutschland weit ausgeschriebenem  Lauf. Die Kleinsten liefen dabei 1500 Meter und wussten dabei durchaus zu überzeugen. Sehr stark präsentierte sich die Paola Alegra Paeschke. Die fast 9-jährige  beendete ihren Lauf nach 6,53 Minuten. Über die doppelt solange Distanz, also 3000 Meter, beeindruckte die 15-jährige Lena Pommerehne. Nach 11,54 Minuten lief die Schülerin ins Ziel.Mit diesem vereinsinternen Lauf präsentierte sich der Sportclub Laage im Feld der kinderfreundlichen Kommunen unseres Landes, denn in vielen deutschen Städten finden Veranstaltungen statt, in denen Kinder im Mittelpunkt stehen.

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Das Foto zeigt die sportlichen Kinder der Laager Laufgruppe. Foto: Katja Beu

Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb des Jahres 2020

Für den Sportclub Laage war das Engagement, bezogen auf das Sportabzeichen-Jahr 2020, wieder ein Erfolg. Im Wettbewerb der Sportvereine bis 200 Mitglieder konnten die Clubsportler in der Endabrechnung den 3.Platz erkämpfen und damit zufrieden Bilanz ziehen. Immerhin haben im zurückliegenden Jahr 43,62 % aller Mitglieder die begehrte Auszeichnung erworben. Die Platzierung in den verschiedenen Kategorien berechnet sich dabei immer aus der Summe der erfolgreichen Sportabzeichen-Prüfungen im prozentualen Verhältnis zur  Anzahl der Vereinsmitglieder. Nachdem die zentrale Auszeichnungsveranstaltung schon im letzten Jahr, aufgrund der Corona Pandemie, nicht stattfinden konnte, wurde diese auch in diesem Jahr absagt. Für die siegreichen Sportvereine planen die Organisatoren des Wettbewerbs die Durchführung der Auszeichnungen im Rahmen anderer Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2021. Allerdings wurden die Prämien bereits schon jetzt ausgezahlt, und diesen zusätzlichen Geldsegen können auch die Sportlerinnen und Sportler des SC Laage gut gebrauchen. Der Vorstand des SC Laage bedankt sich auf diesem Wege bei allen Mitgliedern die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Das Preisgeld wird, wie in den zurückliegenden Jahren, in vollem Umfang in die Vereinsarbeit des SC Laage fließen. Wichtig ist zu wissen, dass der landesweite Sparkassen Sportabzeichen-Wettbewerb seit 2015 in Mecklenburg-Vorpommern durch den Landessportbund M-V e.V. (LSB) und seine Partner, dem Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), durchgeführt wird und immer mehr an Beliebtheit gewinnt.

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Das Foto zeigt Joelina, Marcel und Lennox Raith mit ihren Sportabzeichen-Urkunden. Foto: Ralf Sawacki

Trainings-Kinderlauf lockte ins Stadion

Der besonderen Corona-Situation geschuldet, musste der Kinderlauf der Laager Wohnungsgesellschaft, vereinsintern, im Stile einer Trainingseinheit durchgeführt werden. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch und die Mädchen und Jungen überzeugten mit wirklich tollen Leistungen bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Um den Überblick nicht zu verlieren, organisierte das Übungsleiterteam die 7 Wettkampfläufe direkt auf der Recknitzkampfbahn, denn auf Grund der personellen Einschränkungen war an den Einsatz zusätzlicher Streckenposten nicht zu denken. Während die Jüngsten nur eine Stadionrunde, also 400 Meter, liefen, beeindruckten die „Großen“ mit der Bewältigung von 3 oder gar 4 Stadionrunden. Vor den Wettkämpfen um die Pokale in den unterschiedlichen Altersklassen hatten die Organisatoren zuerst einen Start von Kindern organisiert, der den Jüngsten zeigen sollte, worum es geht. Zehn bis zwölfjährige Mädchen und Jungen boten den Anwesenden dabei die perfekte Unterhaltung. Anstrengungsbereitschaft, Kampf um jeden Meter und natürlich der Sieg über den inneren Schweinehund wurden durch die schon sehr erfolgreichen Kinder sportlich ausgedrückt und das Staunen in vielen Gesichtern war nicht zu übersehen. Im Ziel waren aber wieder alle Kinder Sieger. Nachdem erfolgreichen Wettkampf erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Medaille und eine Startertüte mit tollem Inhalt. Die Besten durften sich zudem über einen Pokal freuen und präsentierten diesen stolz ihren Eltern und Geschwistern. Ein besonderer Dank gilt am Ende der Laager Wohnungsgesellschaft. Seit vielen Jahren unterstützt das Unternehmen den Laager Kinderlauf und darf stolz von sich behaupten, in Laage etwas zu bewegen. Ebenfalls nun schon traditionell unterstützte das Schnellrestaurant McDonald’s mit seinem Restaurantmanager, Ronny Behn, die Nachwuchsveranstaltung der Laager Laufgruppe.

SC Laage

Die Fotos zeigen der Start der 5-jährigen Jungen und die schnellsten 9-jährigen Mädchen. Fotos: Ralf Sawacki

Militärdekan Johannes Wolf verlässt die Militärseelsorge

Nach mehr als 10 Jahren verlässt der Evangelische Standortpfarrer des Fliegerhorstes Laage, Johannes Wolf, seine Soldaten und blickt zufrieden und dankbar zurück. Militärdekan Wolf kann wirklich stolz auf seine Arbeit sein. Er hat die Kirche den Soldaten nahe gebracht und dabei nie den Zeigefinger erhoben. 10 Jahre Militärpfarrer, das sind fast 80 Rüstzeiten mit Soldaten und auch deren Familien. Das sind mehr als 100 Andachten und Gottesdienste, Seelsorgeläufe, Familienfußballtage und Bastelnachmittage auf dem Fliegerhorst. Und selbstverständlich sind es nicht zu zählende Seelsorgegespräche und Besuche in den Einheiten. In den vergangenen vier Jahren war der 54-jährige Seelsorger zudem für die Ausbildung der Mitarbeiter des Dekanates Berlin zuständig, und als Stellvertretender Leitender Militärdekan führte Johannes Wolf auch die Pfarrämter im Osten Deutschlands zum Teil durch stürmische Zeiten. In einem Gottesdienst, in der Stadtkirche Laage, verabschiedete sich der Seelsorger, Corona bedingt, nur von einigen Dutzend persönlich anwesenden Gästen unter denen sich auch der Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“, Oberst Joachim Kaschke, und der Leiter des Evangelischen Kirchenamtes für die Bundeswehr, Matthias Heimer, befanden. Aber er hat Spuren hinterlassen und sicherlich wird nicht nur seine immer perfekt gespielte Musik fehlen. Auch seine ihm eigene Art wird mancher vermissen. Aber irgendwo wird man sich wieder sehen, denn der Theologe ist nicht aus der Welt. Er, der Mecklenburg nur im Urlaub, während seiner drei Auslandseinsätze oder bei Dienstreisen verlassen hat, wird in wenigen Tagen als Gefängnisseelsorger seinen Dienst in Bützow antreten. Als Leiter des Evangelischen Miliärpfarramts Laage war der Geistliche, neben dem Fliegerhorst in Laage, für die Standorte Sanitz, Prangendorf, Gubkow, Warbelow, Bad Sülze, Neubrandenburg, Waren und Cölpin zuständig. Ein besonderer Dank gilt abschließend der Christophorus Kirchgemeinde Laage. Durch das besondere Engagement der Verantwortungsträger der Gemeinde konnte der Verabschiedungsgottesdienst unter strengsten Corona-Vorgabe in der Laager Stadtkirche stattfinden

André Stache,
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Militärdekan Peter Schmidt, Militärdekan Johannes Wolf und den Militärgeneraldekan Matthias Heimer (v.l.). Foto: André Stache