Archiv der Kategorie: Kultur

Die Künstlerin aus der Nachbarschaft

Marianne Kindt – Mitglied des Verbandes internationaler Künstler e. V. . Aber wer ist Marianne Kindt ? Geboren in Laage lebte und arbeitete Marianne Kindt bis zur politischen Wende in Warnemünde. Mit der Wende begann für die damals fast 40-jährige eine Zeit der Neuorientierung. Ganze 5 Jahre dauerte diese Phase in der die Mecklenburgerin in Schleswig Holstein und Hamburg Fuß fassen konnte und ihre künstlerische Ausbildung bei mehreren Malern in Schleswig-Holstein und Hamburg absolvierte. Im Jahre 1998 begann sie mit einem Studium in Malerei und Graphik am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum, das 2001 seinen erfolgreichen Abschluss fand. Für die Künstlerin bedeutet Malerei das Spiel und der Tanz mit Farben. Im Jahre 2004 erfolgte die Diplomierung am IBKK in Bochum und die  Ernennung zur Meisterschülerin bei Prof. Qi Yan. Nach eigenem Bekennen bevorzugt Marianne Kindt die Einfachheit in der Form. In persönlichen Gesprächen tauscht sich die Malerin auch gerne mit Leien aus und verrät so in ihren Gesprächen oft wertvolles und interessantes. Dabei bittet sie ihre Gesprächspartner gern in einen Dialog.  „Möwe“, „Speicher“, „Fischerboot“, „Buhnen“, „Kühe“ – das sind Titel einiger  Bilder. Augenscheinlich herausfordernd, wenn man die Werke betrachtet. Dem Betrachter wird fast immer eine klare Auskunft erteilt und gleichzeitig ein Denkanstoß zur Deutung des jeweiligen Bildes gegeben.
Allerdings muss der Betrachter selbst aktiv werden, um heraus zu finden, was ihn selbst anspricht. Im Jahre 2013 zog es die Künstlerin wieder in ihre Geburtsstadt zurück. Persönliche Gründe waren der Anlass dafür,  aber Marianne Kindt ist froh wieder zu Hause zu sein, in der kleinen verträumten Stadt an der Recknitz mitten in Mecklenburg.
Nach vorheriger Terminabsprache können Neugierige und Interessierte die Künstlerin gerne  in ihrem Atelier  in der Paul Lüth Straße in Laage besuchen.

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Das Foto zeigt Marianne Kindt mit einigen ihrer Werke. Foto: André Stache

Laager Schützenzunft feiert sich und seine Gäste

Nach der Eröffnung vor dem Rathaus und dem Ummarsch zum Schützenplatz am Rande der Stadt waren die Schützenbrüder und -schwestern der Laager Schützenzunft von 1705 e.V. schon gespannt wie die Bürger ihrer Stadt und auch die geladenen Gästen das 29.Laager Schützenfest annehmen würden. Und um es vorweg zu nehmen, man konnte stolz sein. Über 200 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder war der Weg zum Schützenplatz nicht zu weit und alle kamen auf ihre Kosten. Darunter waren auch Vertreter verschiedener Vereine der Stadt und befreundeter Schützenvereine aus der Region. Neben der tollen Versorgung zum kleinen Preis konnten die Gäste Armbrust und Bogenschießen, Luftgewehr und Kleinkaliber Wettkämpfe bestreiten oder einfach nur Fachsimpeln. Beeindruckend war auch, dass alle Stationen von Mitgliedern des gastgebenden Vereins hervorragend betreut wurden. Fachlich fundierte Einweisungen und gute Tipps sorgten letztendlich auch für gute Ergebnisse aller Teilnehmer. Am späten Nachmittag begrüßten dann die Sportschützen auch den Laager Bürgermeister, Holger Anders. Er hatte die Ehre und Pflicht die Ehrenscheibe des Bürgermeisters an Marcel Großmann zu überreichen, was er natürlich sehr gerne, auch in Gegenwart des neuen Königspaares Christine Bunkowski und Siegfried Herzog, vollzog. Bei all dem schießsportlichen Aktivitäten blieb zudem der Auftritt der Dudelsackweltmeisterin Anna Kummerlöw ein besonderes Highlight.

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Das Foto zeigt den Präsidenten der Laager Zunft, Winfried Lange, das neue Königspaar, Christine Bunkowski und Siegfried Herzog, die Schützenkönigin des zurückliegenden Jahres , Christina Zunker und den 2.Vorsitzenden des SC Laage, André Stache, der beim Bürgerschießen den 3.Platz belegte. Foto: Heike Knabe

Laage ehrt das Ehrenamt

Zum 1. Sommer-Kaffee-Konzert hatte Familie Hinnah die Laager Bürger und ihre Gäste eingeladen und viele Menschen waren der Einladung gefolgt.
Kaffee und Kuchen, leckeres vom Grill und Life-Musik bildeten den äußeren Rahmen der Veranstaltung.
Diesen Nachmittag nutzte auch die Stadt Laage, um auf ein ganz besonderes Jubiläum hinzuweisen. Denn seit nun schon 125 Jahren wird in der kleinen Recknitzstadt organisierter Vereinssport betrieben. Grund genug für den Laager Bürgermeister, Holger Anders, engagierte Menschen zu ehren und damit an diesem sonnigen Nachmittag in den Mittelpunkt zu stellen, die ihre Freizeit nutzen, um der Allgemeinheit ehrenamtlich zu dienen. In seinen Ausführungen betonte der Laager Bürgermeister:“ Ich weiß wovon ich rede, da ich selbst langjähriger Vorsitzender eines Sportvereins bin und mich immer noch im Kreis- und Landesfachverband engagiere. Die Arbeit in den Vereinen lastet nahezu vollständig auf den Schultern des Ehrenamtes und ohne diese Schulter wäre Vereinssport in vielen Bereichen undenkbar.“ Mit zum Teil sehr persönlichen Worten konnte Holger Anders Angelika Hagen und Torsten Wittenburg überraschen, die von der DLRG Ortsgruppe Laage- Kronskamp für eine Ehrung vorgeschlagen wurden. Die Laager Schützenzunft hatte Walter Hahn und Fritz Abs für eine Ehrung favorisiert. Jörg-Dieter Peeck und René Ackermann wurden vom Laager SV 03 zur Ehrung vorgeschlagen und André Stache erhielt seinen Pokal und die dazugehörige Urkunde auf Vorschlag des Sportclubs Laage.

SC Laage

Das Foto zeigt W. Hahn, F. Abs, J.-D. Peeck, A. Hagen, T. Wittenburg, A. Stache und den Laager Bürgermeister, Holger Anders, nach der Ehrung. Foto: Heike Knabe

Tolles Fest im eigenen Garten

Im Stil eines Oktoberfestes feierte Rosaline Hinnah mit einigen Hundert Laager Bürgerinnen und Bürgern und auch Gästen ihr traditionelles Kaffeekonzert am Tag der Deutschen Einheit, in ihrem Garten in Laage.
Die Gnoiener Stadtmusikanten spielten auf und animierten zum Mitmachen. Es wurde geschunkelt, geklatscht und mitgesungen. Wie gewohnt gab es bei freiem Eintritt und erschwinglichen Preisen für Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, Bier, Bratwurst und Spanferkel.
Ganz toll kamen die musikalischen Beiträge von Pauline, einem Helene-Fischer-Double, an. Ihr gelang es, die Kaffeekonzertbesucher in ihren Bann zu ziehen und ihre professionelle Bühnenperformance und der Live-Gesang wurde anerkennend mit Beifall belohnt. Nicht nur optisch konnte sich auch die 12.Klasse des Laager RecknitzCampus präsentieren. Die fleißigen jungen Damen und Herren beeindruckten nicht nur mit der Wahl ihrer Kleidung. In feschen Dirndln unterstützten sie Familie Hinnah tatkräftig und durften sich am späten Nachmittag über eine großzügige Spende für ihren Abiball freuen.
Der fast zum Ende der Veranstaltung einsetzende Regen konnte auch niemandem die Laune vermiesen, denn Frau Hinnah bat alle, die noch nicht genug hatten, in ihren ehemaligen Getränkemarkt. Dort wurde dann noch geklönt, der Tag ausgewertet und das Kaffeekonzert auf das heftigste gelobt.

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Das Foto zeigt einen Eindruck vom Laager Gartenfest.
Foto: André Stache

Auf zum Laager Kaffeekonzert

Wie doch die Zeit vergeht. Schon ein halbes Jahr genießt das Ehepaar Rosalinde und Helmut Hinnah sein Rentnerleben in Laage und fühlt sich dabei pudel wohl. Ausgiebige Spaziergänge, Konzertbesuche und gelegentlich ein Schwätzchen am Zaun, so kann man das Leben genießen. Aber so ganz ohne Aktivitäten geht es doch nicht. Denn hinter den Kulissen bastelt Tante Rosi schon an ihrem bewährten Laager Kaffeekonzert, welches am 1.Mai 2017, ab 14.00 stattfinden wird.
Traditionell wird dann Familie Hinnah mit ihrer eingespielten Mannschaft in den hauseigenen Garten, direkt in die Breesener Straße bitten. Neben den Musikanten der Freiwilligen Feuerwehr aus der Barlachstadt Güstrow  wird der Entertainer Marvin mit  seinem professionellem Livegesang von Schlagern und Oldies bis zu den aktuellen Charts  zum Mitsingen, Tanzen und Feiern animieren. Das Highlight bleibt aber sicherlich die deftige Versorgung. Selbstgemachte Torten, Kuchen und Kaffee. Ein heißer Grill und auch ein gutes Bier werden  bei hoffentlich schönem Wetter zum Verweilen einladen. Denn schließlich gibt es viel zu erzählen und ein guter Tratsch gehört einfach zu Kaffee und Kuchen, oder? “Wer das Gefühl hat, sich einzubringen, ist immer willkommen. Jede fleißige Hand und jede Idee sind sehr gern gesehen.“, so die Cheforganisatorin. Diesbezügliche Kontaktaufnahmen sind unter folgender Telefonnummer erwünscht: 038459/32501 oder direkt, in der Breesener Straße 58.

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Team Rosi (3)
Das Foto zeigt einen Teil des Familien-Teams.
Foto: privat

Termine Veranstaltungen CCL

cclDie Saison 2013/2014 ist eröffnet!
Das Thema dazu lautet:
“Lawenas Disneywelt”

Termine Veranstaltungen CCL:

Samstag 08.02.2014
1. Abendveranstaltung – Ü 30-Party
Samstag 15.02.2014
2. Abendveranstaltung
Sonntag 16.02.2014
15:00 Seniorenfasching
Samstag 22.02.2014
3. Abendveranstaltung
Samstag 01.03.2014
4. Abendveranstaltung
Sonntag 02.03.2014
15:00 Kinderfasching

Eintrittspreis Saisoneröffnung: 17,90 Euro
Kartenbestellung:
enrico.hinnah@gmx.de
0172/8444006 oder 038459/58977

Bauer Korl will Laage die Welt erklären

Zu einem besonderen Kaffeenachmittag, der am frühen Abend auch mit einem Stück „Schwein vom Spieß“ enden kann, lädt die Laager gewerbetreibende, Rosalinde Hinnah, nun schon zum fünften Mal ein. Bei freiem Eintritt dürfen sich, am 1.Mai, ab 14.00 Uhr, die Gäste über Unterhaltung durch die Güstrower Feuerwehrkapelle und dem unverwüstlichen Bauer Korl freuen. Der bekannte „Folkspfilosoff“ hat als echter Entertainer mit Stallgeruch immer den passenden Spruch parat.  Auf dem Hof ihres Geschäftes, in der Breesener Straße, wird ein großes Party- Zelt aufgebaut, dass auch als Schlechtwettervariante dienen kann, und das Unternehmen „Ballhaus-Catering“ wird traditionell für Bier und alkoholfreie Getränke sorgen.
Rosalinde Hinnah wird mit ihren Partnern wieder einmal den Laager Bürgern und ihren Gästen die Möglichkeit bieten,  miteinander ins Gespräch zu kommen. Desweiteren wird ein Überraschungsgast, bekannt aus Film und Fernsehen, den Nachmittag kulturell bereichern. Durch Zufall vernahm dieser, dass die Veranstaltung ein besonderes Interesse verfolgt. Im Zuge des Nachmittages wird Frau Hinnah um Spenden bitten, für die  Wiederherstellung der mutwillig zerstörten Glocke aus Groß Ridsenow.
Für die Cheforganisatorin gilt es, jetzt nur noch die Fäden straff in der Hand zu halten.  Und über Menschen die nun vielleicht Lust bekommen haben, sich tatkräftig einzubringen, würde sich Frau Rosalinde Hinnah freuen, denn jede fleißige Hand und jede Idee sind willkommen. Diesbezügliche Kontaktaufnahmen sind unter folgender Telefonnummer erwünscht:  038459/32501 oder direkt im Geschäft in der Breesener Str.58.
AST  Das Foto zeigt Frau Hinnah mit ihrem leckeren Kuchen.

Hofweihnacht bei Hinnah

Wir laden herzlich ein, ob groß ob klein!!!

Am 15. Dezember ab 10.00 Uhr

zur kleinen Hofweihnacht

bei weihnachtlicher Musik mit DJ Haui, Zuckerwatte und Popcorn können sie Ihren Traumbaum fürs Fest bei Andreas Haker auswählen. Unbehandelte Clementinen, Apfelsinen und vieles mehr bietet Ihnen Klaus Haker, Spanferkel und geräucherte Forellen von B. Lendner und R. Hoyer, Handarbeiten von Desie.

 Ab 16.00 Uhr spielt Maja Weihnachtslieder auf ihrem Akkordeon…

Für das leibliche Wohl sorgen

Rosalinde Hinnah und Andreas Springer

Genießen Sie mit uns bei Erbseneintopf, Glühwein, Kaffee und selbstgemachten Stollen ein paar schöne Stunden…

Ihre Händler vor Ort

 

Auf Schnuppertour im Feldberger Seenland

Mitglieder und Gäste des Laager Heimatvereins fuhren mit Brandt-Reisen in den Osten Mecklenburg-Vorpommerns, ins Feldberger Seenland.

Erste Station war das bereits im Brandenburgischen liegende Schloss Boitzenburg, ein jahrhundertealter Adelssitz. Es ist eines der größten Schlösser im Nordosten Deutschlands. Erbaut wurde es auf den Mauern einer Burg, die bereits 1276 erwähnt wurde. Die Burg wurde mehrmals zum heutigen Schloss umgebaut, unter anderem durch den bekannten brandenburgischen Baumeister Friedrich August Stüler, der auch am Schweriner Schloss baute. Den umliegenden Park schuf der Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné. Im Innern des Schlosses sind die rekonstruierten Räumlichkeiten zu bewundern. Hervorstechend sind die Festräume mit teilweise erhaltenen Möbeln aus der Zeit vor 1945, insbesondere das Speisezimmer mit Eichenholzschränken im norwegischen Jugendstil oder das frühere Jagdzimmer mit seiner Stuckdecke, die an eine ähnliche Decke im Festsaal des Güstrower Schlosses erinnert. Vom Turm des Boitzenburger Schlosses hat man einen weiten Rundblick über die umliegenden Wälder und Seen. Beachten sollte man auch die in Europa größte freitragende Holztreppe in einem der Türme des Schlosses.

Schloss Boitzenburg (Foto: mawowa 12)

Von der Inneneinrichtung des Schlosses ist kaum etwas erhalten. 1945, vor dem Ende des zweiten Weltkrieges, wurde ein bedeutender Teil der Einrichtung nach Westdeutschland geschafft. Was nicht abtransportiert werden konnte, wurde geraubt. Die von Arnims wurden enteignet. Das Haus diente in den nachfolgenden Jahren verschiedenen Zwecken. Bis 1990 wurde es als Erholungsheim für Offiziere der Nationalen Volksarmee der DDR genutzt, stand dann leer und verfiel. Ein Hamburger Investor erwarb das Anwesen und bekam Millionen an Fördermitteln, um das Schloss wieder instand zu setzen. Aber Teile der Fördermittel sollen zweckentfremdet verwendet worden sein. Heute ist in dem Schloss neben einem Hotel für Individualreisende ein Familien- und Jugendhotel tätig. Trotzdem kann das Schloss besichtigt werden. Allerdings sollte man vorher einen Termin vereinbaren, damit es mit der Führung klappt.

Etwas außerhalb von Feldberg, versteckt im Wald, liegt der „Stieglitzenkrug“, eine Gaststätte. Ihre Wurzeln gehen auf die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück, als damals für die Ausflügler eine Erfrischungshalle gebaut wurde. Ringsumher steht ein prächtiger Buchenwald. Wanderwege laden zum Erkunden ein. Nicht weit entfernt befindet sich der Reiherberg. Von ihm hat man einen schönen Blick auf den Haussee mit der Liebesinsel und die Stadt Feldberg. Der „Stieglitzenkrug“ ist weithin bekannt für seine Putenspezialitäten und seinen gerade aus dem Backofen gezogenen Blechkuchen.

Eine Rundfahrt durch den Naturpark „Feldberger Seelandlandschaft“ ist sehr zu empfehlen. Die Straße windet sich durch die Kuppen der eiszeitlichen Endmoränen, durch dichte Buchenwälder und vorbei an den Feldberger Seen. Der Breite und der Schmale Luzin laden wie mit ihrem klaren Wasser in der warmen Jahreszeit zum Baden und Tauchen ein. Der Breite Luzin ist mit 58 Metern der zweittiefste See Mecklenburg-Vorpommerns. Der Schmale Luzin ähnelt einem Fluss und ist bis zu 34 Meter tief. Seltene Tiere und Pflanzen könnte man beobachten, doch wir waren ja mit dem Bus unterwegs. Die Dörfer, durch die sich die Straße zieht, laden oft auch zum Verweilen ein. Handwerker und Künstler machen an verschiedenen Stellen auf sich aufmerksam. Eine Reihe von Baudenkmälern sollte man nicht übersehen, so die Kirche St. Maria auf dem Berge in Boitzenburg oder die achteckige Feldsteinkirche in Wittenhagen. In diesem Dorf kann, wer interessiert ist, eine Kunstgalerie besichtigen.

Aber, wie es immer so ist, die Zeit wird knapp. Deshalb schafften es die Reiseteilnehmer nicht, das Fallada-Museum in Carwitz zu besuchen. Lediglich ein Gang zu seinem Grab war noch möglich. Es befindet sich auf dem Alten Dorffriedhof hoch über dem Schmalen Luzin. Es ist ein schlichtes Bauwerk. Hier sind auch Angehörige Falladas beigesetzt. Leider macht diese Gedenkstätte einen wenig gepflegten Eindruck. Das ist bedauerlich, aber es müsste doch zu ändern sein.

Alles in allem: Der Naturpark „Feldberger Seenlandschaft“ ist eine Reise wert. Um ihn genauer zu erkunden, müsste man mehr Zeit einplanen.

 

 

 

Singen im Mai

 

Der Chor des Heimatvereins Plau a. S. (Foto: mawowa)

 

Auf und kommt! Seht, der Winter ist vorbei! Junge Blüten erscheinen am Boden und an den Bäumen. Die Zeit des Singens ist da. Der Vögel Stimmen ertönen in unserem Land. Lasst auch ihr eure Stimmen ertönen!

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde lud zum 12. Laager Musikantentreffen ein. Mit erwartungsvollen Gesichtern kamen die Laager ins „Albertinum“ geströmt, um zu lauschen, welche Melodien das Feuerwehrorchester der Barlachstadt Güstrow, der Laager Posaunenchor, der Chor des Heimatvereins Plau a.S. und das Ensemble „Russisch Lied“ aus Kaliningrad mitgebracht hatten, und um zu sehen, wie Kinder der  3. Klassen des RecknitzCampus Laage tanzen können.

Es wurde niemand enttäuscht. Deutsche und böhmische Blasmusik erklang. Musik aus der südamerikanischen Folklore, Choräle und bekannte Melodien aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden dargeboten. Aus voller Kehle wurden bekannte Frühlingslieder gesungen, wobei auch eine musikalische Reise durch Deutschland stattfand. Natürlich durften die „Ostseewellen“, das Mecklenburg- und das Brandenburg-Lied nicht fehlen. Das Publikum sang freudig die bekannten Volkslieder mit. Den abschließenden Höhepunkt setzte das Ensemble „Russisch Lied“ mit Volksweisen aus seiner Heimat. Für Heiterkeit sorgte die Einbeziehung des Publikums bei lustigen Weisen. Die  Darbietung des bekannten „Kalinka, Kalinka“ war dann das i-Tüpfelchen des Programms, das durch Fritz Abs in gewohnter Weise einfühlsam moderiert wurde.

Die Gäste des Nachmittags waren hoch zufrieden. Das Programm sei sehr schön gewesen, hieß es. Die Versorgung des Publikums durch die Bäckerei Stern wurde ausnahmslos gelobt, ebenso die Ausgestaltung des Saales. „Es hat uns bei Ihnen sehr gut gefallen, wir kommen gerne wieder“, war von allen Seiten zu hören. „Behalten Sie diese Tradition bei. Wir benötigen solche Veranstaltungen,“ sagte beim Abschied Kantor Fritz Abs aus Parchim.

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde bedankt sich bei allen Freunden und Unterstützern des Laager Musikantentreffens: Forst- und Landschaftspflege Elke Bühner, Breesen, Dachdeckerei und Bau GmbH Gerullat, Laage, Milchhof Bernd Schütte, Jahmen, Malermeister Andreas Pieper, Laage, Bernd & Jörg Przybilski OHG, Kronskamp, Dachdecker GmbH Bibow & Knoch, Laage, Laager Wohnungsgesellschaft mbH, Bäckerei Stern, Laage, Blumenstübchen Irene Möller, Kronskamp, Laufgruppe des Sportclubs Laage e V., Dirk Gottsmann vom Carneval Club Lawena e.V., Laage, Elektro-Abs, Laage, Buch & Kunst, Laage, Stadt Laage und Stadtwerke Laage sowie bei allen Mitgliedern des Heimatvereins, die unmittelbar bei der Organisierung und Durchführung des 12. Laager Musikantentreffens mitgearbeitet haben.

 

 

 

Wassermühlen in Laage

In und um Laage gab es einst 14 Wassermühlen, so unter anderem in Breesen, Diekhof, Kobrow, Korleput und Wardow. In der Stadt Laage befanden sich 2 oder 3 derartige Mühlen. Vor 650 Jahren wurde erstmals in Laage von einer Wassermühle am Mühlentor, dem heute so genannten Rostocker Tor, gesprochen. Vor 320 Jahren entstand die Henningsmühle. Daneben spricht Peter Zeese von einem Walkmühlenteich im Weichbild der Stadt. Bei Carl Beyer ist zu lesen, dass die Walkmühle ihr Wasser von der quellenreichen Uecker erhielt. Sie diente den Laager Tuchmachern zum Walken, also Verfilzen, ihrer Tuche. So könnte von 3 Wassermühlen ausgegangen werden.

Als in unserer engeren Heimat die Wassermühlen im Zusammenhang mit der deutschen Besiedlung in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erstmalig auftauchten, bedeuteten sie den Beginn einer neuen Etappe in der technischen Entwicklung des Landes. Mit dem Wasserrad hatten die Einwohner erstmals in größerem Umfang die in der Natur vorhandenen Energiequellen in ihren Dienst gestellt: Die Kraft des fließenden Wassers. Für die nächsten Jahrhunderte wurden diese Energieträger nicht nur zur wichtigsten Kraftquelle, sondern auch zum Motor für die weitere technische Entwicklung zu neuen Maschinen und der Mechanik der Kraftübertragung.

Gleichzeitig bildeten sie die Grundlage für das Entstehen und die Ausbreitung neuer Handwerkberufe, wie Müller, Tuchmacher, Beutler, Lohgerber, Papiermacher u.a., die sich bald zu eigenen Zünften (Ämtern) zusammenschlossen.

Die Wassermühle am Rostocker Tor

Wassermühle am Rostocker Tor (Foto: Archiv HVL)

Diese Mühle gehörte stets zu den bedeutenden domanialen Wassermühlen. Obgleich sie direkt vor dem „Mühlentor“ lag, unterstand sie zu keiner Zeit dem Stadtrecht. Alle Versuche des Magistrats von Laage, zumindest den Müller der städtischen Polizeiordnung zu unterstellen, scheiterten immer wieder am Einspruch der Landesherren.

Urkundlich erwähnt wurde die Mühle zum ersten Male im Jahre 1362, als die Gebrüder Berkhahn zu Kronskamp den halben Mühlenteich und die Fischerei zu Laage an Vicke Moltke zu Strietfeld verkauften. Man kann aber annehmen, dass die Mühle älter ist und vielleicht schon gemeinsam mit der 1292 erwähnten Burg errichtet wurde.

Die nächste Nachricht über die Wassermühle stammt erst wieder aus dem Jahre 1577. Auf Grund einer Klage des Müllers befahl Herzog Ulrich der Bürgerschaft von Laage, die Recknitz zu entkrauten und alle Einbauten wieder zu entfernen, da sie mit Kraut sehr verwachsen sei. Außerdem werde durch die vielen Fischwehre, Stege und Dämme das Wasser aufgehalten, so dass die Mühle in ihrer Funktion behindert werde.

Im Jahre 1612 bestimmte Herzog Albrecht, dass der Müller jährlich 4 Schweine für den Bedarf des Herzogs zu halten habe.

Im Verlaufe des 30-jährigen Krieges wurde am Pfingsttage 1638 die gesamte Stadt durch kaiserliche Truppen zerstört; die letzten 17 Überlebenden flohen nach Rostock. Dabei brannte auch die Wassermühle ab, was der Herr von Vieregge zu Rossewitz in einem späteren Schreiben bestätigte.

Im gleichen Zusammenhang wurde auch berichtet, dass die 1638 vernichtete Mühle nur über ein Wasserrad verfügt habe. Einige Jahre später aber war sie an der gleichen Stelle bereits wieder aufgebaut worden. Im Jahre 1663 musste der Herzog erneut anordnen, dass die Recknitz geräumt wird. Die Laager Einwohner sollten ihre Handmühlen abschaffen und ihr Korn in der Mühle selbst mahlen lassen.

Über die in den Haushalten recht zahlreich vorhandenen Handmühlen gab es im gleichen Jahr weiteren Ärger, da einige Bürger sich beschwert hatten: Der Müller hatte gemeinsam mit dem herzoglichen Kornschreiber zu Güstrow die in den Haushalten vorhandenen Grützmühlensteine beschlagnahmt.

Zwischen dem jeweiligen Müller und den Besitzern der stromaufwärts liegenden Güter Rossewitz, Subzin, Kronskamp und Levkendorf begann ein hartnäckiger Kampf, den die fürstlichen Beamten in Güstrow vergeblich zu schlichten versuchten. Dem Müller wurde vorgeworfen, er behindere durch das Aufstauen des Wassers die Nutzung der Wiesen. Erschwert wurde das Problem noch durch den Zufluss aus dem Korleputer Bach, der das Wasser von der dortigen Mühle unregelmäßig in die Recknitz und damit zur Laager Mühle leitete. Die Recknitz selbst war im Verlaufe der Zeit so stark verkrautet und verlandet, dass der Müller das Wasser an der Mühle immer höher stauen musste, wenn er überhaupt noch ausreichend arbeiten wollte.

Neben dem Ärger mit den Wasserständen und den Junkern gab es auch Streit mit den Mahlgästen. Der Müller Rocksin muss ein sehr impulsiver Mann gewesen sein. 1783 hatte er den Bauern aus Lantow und Kronskamp einfach den Mahlvertrag gekündigt, weil ihm diese einige seiner Kühe von der Weide gejagt hätten, die er dort ohne ihre Zustimmung grasen ließ. Bald aber tat ihm dieser Entschluss wieder leid, und er bemühte sich bei dem Gutsbesitzer von Oertzen um eine Vermittlung. Daraufhin überließ dieser wieder die Mahlgäste der Höfe von Klein Lantow und Kronskamp sowie 6 Bauern aus Groß Lantow auf 24 Jahre bis 1807 der Erbmühle in Laage.

Im Jahre 1862 verhandelte die Güstrower Kammer mit dem Erbmüller über den Ankauf seiner Wassermühle. Die Wassermühle sollte abgebrochen werden. Man wollte die augenblicklich schlechte wirtschaftliche Lage des Müllers ausnützen, um den Klagen wegen des Wasserstaus endgültig den Boden zu entziehen. Damit war das Schicksal einer bedeutenden Wassermühle im Kreis Güstrow endgültig beendet. Ihre Aufgaben übernahm – zumindest zeitweise – die im Jahre 1878 zur Kornmühle umgebaute ehemalige Papiermühle in Laage, die „Henningsmühle“. An der Recknitz durfte nun im Weichbild Laages  keine Wassermühle mehr gebaut werden.

Das Mühlenhaus wurde in späteren Jahren zu verschiedenen Zwecken genutzt. Älteren ist es noch als Binnersches Haus bekannt, benannt nach dem Tuchfärber Binner, der dort seine Werkstatt hatte. Es wurde infolge jahrelangen Leerstandes mehr und mehr baufällig und im Jahre 1985 abgerissen. An seiner Stelle befindet sich heute der Parkplatz am Rostocker Tor.

Die Hennings-Mühle

Hennings-Mühle mit Mühlteich (Foto: Archiv HVL)

Am 18. Dezember 1692 verkaufte die Stadt Laage ihrem Bürger Samuel Kegeler ein Stück Land am Pludderbach, damals Grenzbach zu dem Gute Subzin, für 10 Gulden zur Errichtung einer kleinen Papiermühle. In der Verkaufsurkunde hieß es, dass er nicht das Recht habe, die Mühle zu vergrößern oder zu erweitern, es sei denn er erkaufe sich die Möglichkeit dazu von der Stadt. Ausdrücklich wurde ihm auferlegt, das Wasser frei laufen zu lassen und dafür Sorge zu tragen, dass sowohl die angrenzenden Wiesen als auch die Korn-Mühle in Laage keinen Schaden nehmen können. Der Papiermüller durfte aber kein Wohnhaus bei der Mühle errichten.

Der Papiermacher Dethlof Heuser sorgte 1720 für große Aufregung, denn er veränderte den Antrieb der Mühle so, dass anstelle des unterschlächtigen ein oberschlächtiges Mühlrad eingebaut wurde. Für dessen Betrieb musste das Wasser um anderthalb Ellen angestaut werden. Infolgedessen wurden die angrenzenden Wiesen und die Schwentnitz überschwemmt und unbrauchbar.

Der Streit mit dem Gut Subzin zog sich über mehrere Jahre hin, zumal der Müller sich als nicht zuständig erklärte. Man solle sich an den Rat in Laage wenden. Erst 1723 war der Streit so weit beigelegt, dass der Papiermüller die Erlaubnis zur Erweiterung der Mühle und zum Bau eines Wohnhauses erhielt.

Von 1761 bis 1878 war die Papiermühle im Besitze der Familie Hennings, die ihr auch ihren bis heute bekannten Namen überließ: die „Henningsmühle“. Im Jahre 1826 hatte die Stadt Laage ihnen die bisherige Pachtmühle als Erbmühle verkauft. Der letzte Papiermüller aus der Familie Hennings, Ernst Hennings, war Inhaber der Mühle in den Jahren von 1854 – 1878.

1929 wurde die Henningsmühle ein Raub der Flammen. Darüber konnte man in der „Laager Zeitung“ nachlesen: „In der Sonntagnacht brannte die weit und breit bekannte Henningsmühle – die frühere Papiermühle – vollständig nieder, der unmittelbar daneben liegende Stall wurde gerettet. Während im Saale noch getanzt wurde, muß im Dachraum längere Zeit das Feuer unbemerkt gebrannt haben, denn plötzlich schlugen die hellen Flammen aus dem Dache empor. In kurzer Zeit griff das Feuer nach links auf die Mahlräume und nach rechts auf die Wirtschaftsräume über. Gerettet wurde sowohl von des Besitzers wie auch des Mieters Hab und Gut nur wenig ; leider gelang es unsauberen Elementen, die die Verwirrungen ausnutzten, von den geretteten Sachen verschiedenes zu stehlen. Damit ist ein Wahrzeichen und ein Stück unserer Stadtgeschichte, ein landschaftlich so idyllisch gelegenes Gebäude, in Trümmer versunken.“

Die „Henningsmühle“ war in den letzten Jahren vor dem Brand wegen ihrer schönen ruhigen Lage ein beliebter Ausflugsort der Laager Einwohner gewesen. Darin waren zwei Wohnungen, eine Gastwirtschaft mit einem großen Saal mit Bühne für Theateraufführungen. Der letzte Pächter der Gastwirtschaft hieß Gustav Brandes. Der Park mit seinen Obstbäumen und der brodelnde und zischende Pludderbach in den Grotten mit den Brücken darüber und die Steinbrücke mit vier zweihundertjährigen Eichen war ein Landschaftsidyll. Im Park wurden Sommerfeste durchgeführt, und eine schöne Kegelbahn war vorhanden. Die Henningsmühle war in all den Jahren ein beliebtes Ausflugslokal für die Laager Bürger wo sie sonntags auf ihrem Spaziergang ins Grüne einkehrten und bei Frau Kleemann Kaffee und Kuchen kriegen konnten. Im Februar 1930 eröffnet Wilhelm Selms die Mühle wieder und im März wurde auch das Lokal wiedereröffnet.

Im Jahre 1937 wurde in der Henningsmühle ein Heim für die Hitler-Jugend. Im Krieg wurde der Saal als Turnsaal und als Jugendheim genutzt. 1945 war die Mühle eine Seuchenstation für Typhuskranke. Später war hier eine eine Station Junger Touristen. Bürgermeister aus dem Bezirk Schwerin wurden in den Räumen geschult. Anfangs der 60er Jahre, als die Bahnstrecke zwischen Rostock und Waren ausgebaut wurde, entstanden auf dem Mühlengelände Bauarbeiterbaracken. Das ganze Areal wurde vom Reichsbahn-Baubetrieb genutzt. Im Steinhaus waren die Küche, die Verwaltung und eine Konsum-Verkaufsstelle untergebracht. Nach dem Ende der Bauarbeiten und dem Abzug der Arbeiter übernahm die Reichsbahndirektion Schwerin das Gelände und richtete hier eine Betriebs-Berufsschule ein. Mitte der 80er Jahre wurde die Eisenbahnschule geschlossen und die Baracken wurden abgerissen. Die Henningsmühle wurde wegen Schwammbefalls von der Stadt aufgegeben und schließlich ebenfalls abgerissen. Heute ist bis auf einige Fundamentreste nichts mehr von der Henningsmühle zu sehen. Die Natur hat sich das Areal zurück geholt.

Quellen:

Carl Beyer: Geschichte der Stadt Lage. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 52 (1887)

Hehl, Hugo: Am Rande der Stadt – Geschichte der Henningsmühle. In: Laager Stadtanzeiger Nr. 11/2003, Seite 9-10

Hehl, Hugo: Eine Straße schreibt Geschichte (Eine Chronik der Laager Bahnhofstraße). Unveröffentlichtes Manuskript, 1999/2000,

Mastaler, Wilhelm: Die Wassermühlen der Kreises Güstrow: www.wilhelm-mastaler.de Stand: 06.03.2012

Stammbuch der Familie Dehn (1928). In: Zeese, Peter: Chronik der Stadt Laage, a.a.O.

von Hößl, Friedrich: Die Papiermühle zu Laage. In: Der Papierfabrikant, 1922, Heft 8. In: Zeese, Peter: Chronik der Stadt Laage, a.a.O.

Stieda, Wilhelm: Mecklenburgische Papiermühlen. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Band 80 (1915)

Zeese, Peter: Chronik der Stadt Laage. Unveröffentlichtes Manuskript, Laage 2011

Zeese, Peter: Die Laager Mühlen. In: Laager Stadtanzeiger Nr. 05/2006, Seite 5 – 7

 

 

 

 

„Stunde der leisen Töne“ fand starken Zuspruch

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e. V. gewann Kantor Fritz Abs aus Parchim für eine „Stunde der leisen Töne“.

Aufmerksame Zuhörer im Gemeindesaal der Kirchgemeinde Laage (Foto: mawowa)

Im Gemeindesaal der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Laage gelang es dem Kantor, mittels Musik und Wort die über 70 anwesenden Zuhörer zum Nachdenken über die heute so unruhige Welt und über ihre eigene Stellung in der Welt zu führen.
Es erklang Klaviermusik des 17. und 18 Jahrhunderts: kleine Stücke von Mozart, Bach, Händel und Dreyer. Gedichte und Geschichten mit Lebensweisheiten, aufgeschrieben von Goethe, Schiller oder Heinz Erhardt, verdeutlichten, was es heißt, ein Mensch zu sein, und welche humanistischen Werte nach wie vor Gültigkeit besitzen.
Wer das Programm verpasst hat, kann es am 7. August 2012 ab 14.30 Uhr in Klein Niendorf oder am 9. September 2012 ab 15 Uhr im Pfarrhaus Groß Pankow erleben.

Busreise ins Feldberger Seenland

Schloss Boitzenburg (Foto: Wikipedia)

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. lädt zu einer Busreise ins Feldberger Seenland ein. Im Programm ist enthalten: Besichtigung des Schlosses Boitzenburg, Busrundfahrt durch das Feldberger Seenland, Besichtigung des Fallada-Museums Carwitz, gemeinsames Mittagessen (zahlt jeder Teilnehmer selber) und Kaffeetrinken.
Die Busreise beginnt am 23. Juni 2012 um 7 Uhr auf dem Edeka-Parkplatz Laage. Der Reisepreis beträgt 35 Euro pro Person.
Anmeldungen ab sofort beim Vereinsvorsitzenden Manfred Walter unter der Telefonnummer 038459/31806 bis zum 31. Mai 2012. Alle Teilnehmer erhalten nach Anmeldeschluss genauere Informationen über den Ablauf der Fahrt.

12. Laager Musikantentreffen

Am Sonntag, d. 6. Mai 2012, beginnt um 14 Uhr im „Albertinum“ Laage das 12. Laager Musikantentreffen. Der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. hat in diesem Jahr als Teilnehmer gewinnen können: das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr der Barlachstadt Güstrow (ehemals Laage), den Posaunenchor Laage, eine Tanzgruppe des RecknitzCampus Laage, den Chor des Heimatvereins Plau a.S., das Ensemble „Russisch Lied“ aus Kaliningrad (ehem. Königsberg). Die gastronomische Betreuung liegt in den Händen der Bäckerei Stern aus Laage.

Die Eintrittspreise liegen unverändert bei 5 Euro im Vorverkauf und 6 Euro an der Tageskasse. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Tagespresse und auf den Plakaten!

 

Stunde der leisen Töne

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. lädt zur „Stunde der leisen Töne“, einer Stunde der Besinnung, ein. Fritz Abs, Kantor zu Parchim, wird kleine Werke von Händel, Bach, Mozart und Dreyer darbieten. Außerdem hören wir Lebensweisheiten und Poesie von Kästner, Rilke, Goethe, Erhardt und aus der Bibel. Alle Interessenten sind zum Hören lebendiger Klangräume in Wort und Musik eingeladen und finden Zeit zum Verweilen und Atemholen.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, d. 20. April 2012, um 19 Uhr im Gemeinderaum der evangl.-luth. Kirchgemeinde Laage. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende gebeten.

 

 

Der Heimatverein zog Bilanz

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde bilanzierte auf seiner Jahreshauptversammlung die Vereinsarbeit des Jahres 2011.

Im Rechenschaftsbericht stellte der Vorstand fest, dass 2011 ein erfolgreiches Vereinsjahr war. Auf 20 Veranstaltungen konnte der Verein 673 Mitglieder und Gäste begrüßen. besten besucht waren das 11. Laager Musikantentreffen, die Busfahrten nach Kiel und Greifswald, die plattdeutsche Autorenlesung mit Behrend Böckmann (Mühl Rosin) und die Gillhoff-Ehrung mit Hans-Richard Auer (Laage).

Tradition in der Vereinsarbeit sind die Pkw-Ausfahrten. Sowohl die Fahrt nach Schlieffenberg als auch die nach Reinshagen und Gremmelin haben unseren Blick auf die schöne mecklenburgische Landschaft und auf ihre Geschichte  erweitert. Das gilt auch für unsere Beschäftigung mit Aspekten der Laager Geschichte. Die Geschichte des Dorfes Pinnow und der daraus hervorgegangenen Siedlung, die Geschichte der Laager Feuerwehr sowie die Erinnerung an die Auswanderungen aus Laage im Zusammenhang mit Johannes Gillhoff haben hier ihren Beitrag geleistet. Auf der Homepage heimatverein-laage.de wird regelmäßig über Veranstaltungen und allerlei Wissenswertes aus Laage berichtet.

Neben den verschiedenen Veranstaltungen hat sich der Verein unterschiedlichen Projekten in der Stadt gewidmet. Die Lok-Achse am Bahnhof wurde betreut und der Storch bekam ein neues Nest spendiert. Auf dem Naturlehrpfad wurde der Zaun repariert und die Aussichtsplattform auf dem Langen Berg fertig gestellt.

Bei seinen Vorhaben fand der Heimatverein viele gute Partner: die Stadt Laage, den Handels- und Gewerbeverein, die Laufgruppe des Sportclub Laage, die Freiwillige Feuerwehr Laage, das Blasorchester Laage, den CCL und DJ Dago (Dirk Gottsmann), um nur die wichtigsten zu nennen.

Für 2012 wird der Laager Heimatverein wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine stellen: das 12. Laager Musikantentreffen, einen Kabarettabend, Stammtische zur Geschichte der Mühlen in Laage, zum 145. Geburtstag von Rudolf Tarnow und einen musikalisch-literarischen Abend mit Kantor Fritz Abs (Parchim). Mit dem Pkw werden wir wieder verschiedene Ziele in Mecklenburg ansteuern, so z.B. das Schloss Wiligrad, eine Fahrt auf dem 54. Breitengrad durch Mecklenburg und eine Fahrt in den Haustierrassenpark nach Lelkendorf. Es sind auch wieder zwei Busfahrten vorgesehen: ins Feldberger Seenland und in den Sachsenwald bei Hamburg. Wann die eine oder andere Veranstaltung stattfinden wird, können Interessierte den Presseinformationen und Aushängen in der Stadt entnehmen.

Zum Ende seiner Jahreshauptversammlung wurden der Vorstand und die Revisionskommission des Heimatvereins gewählt. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung in seinem Amt bestätigt, in der Revisionskommission gab es eine personelle Veränderung. Zum Vorsitzenden wurde erneut Manfred Walter gewählt.

 

 

Der Weihnachtsbaum steht auf dem Markt

Laage Online veröffentlicht hier eine Pressemitteilung des Geheimbundes der Weihnachtsmänner:

Immer wieder seit dem 1. Advent haben Hunderte Laager Bürger den Wunsch an den Geheimbund der Weihnachtsmänner herangetragen, doch dafür zu sorgen, dass wieder ein Weihnachtsbaum den Markt schmückt. Im letzten Jahr fehlte er wegen der Bauarbeiten auf dem Markt. Aber in diesem Jahr soll wieder einer stehen. „Dem Wunsch der Laager sind wir gern nachgekommen, konnten ihn aber aufgrund der Arbeitshäufung wie in allen Jahren leider erst heute erfüllen. Seit 20:35 Uhr steht ein Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz“, so Krampus, der Großmeister des Bundes. „Wir wünschen uns nun, dass er noch geschmückt werden möge.“
 Himmelpforten, den 22. Dezember 2011

Laage Online Redakteure waren vor Ort, ebenso wie einige Zuschauer zu dieser Stunde. Es gab wirklich „Beifall von den Rängen“ für die Männer. Und gleich im Anschluss waren schon die ersten Bürger beim Schmücken.

36. Laager Herbstmarkt geht zu Ende

Gute Stimmung / Buntes Programm / zufriedene Leute

Laage. Am 16.09.11 begann der 36. Laager Herbstmarkt. Um 15:00 Uhr eröffneten die Schausteller ihre Fahrgeschäfte. Nachmittags fing das bunte Kinderprogramm an, wobei sich viele Kinder erfreuten. Am Abend ging der Laternenumzug, von der OSPA Sparkasse Laage los. Als die kleinen Kinder auf dem Herbstmarkt,mit ihren selbst gebastelten Laternen ankamen, gab es für die kleinen kein halten mehr. Überall leuchtende, bunte und lustige Sachen auf einmal. Später begann die Kinderdisco mit vielen tanzenden Kindern. Die Tanzgruppe Let’s Dance erfreute die Leute egal ob jung oder alt.

Am darauf folgenden Tag begann die bunte Händlermeile, mit vielen Spielen oder Klamotten. Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst eröffnete mit freundlichen Worten um 14:00 Uhr den Laager Herbstmarkt. Danach präsentierte Marita’s Mode ihre neue Sommer- und Winterkollektion. Sportfreund Erich Wriedt vom Laager SV 03 bedankte sich für die gesponserten Trikot’s von Marita’s Mode für die E1 Jugend. Am frühen Abend trat die Tanzgruppe Let’s Dance von Frau Anja Hauffe auf. Nach dieser Tanzeinlage sang ein Frauenduett Songs, die auf keinen Feier fehlen, und das Schalmeineorchesgter aus Teterow spielte. Um 22:00 Uhr kam es dann zum Highlight des Herbstmarktes, das Feuerwerk fing an zu explodieren. Es dauerte ca. eine Viertelstunde. Hiernach ging es ins Nachtprogramm.

Und am letzten Tag des Herbstmarktesam Sonntag, ließen es die Laager entspannt ausklingen.

Erik Demann

Storchenwohnung renoviert

  

Dem Storch ein neues Bett bereitet 

Dieser Tage wurde auf Initiative des Heimatvereins mit Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Laage das Storchennest an der Stadtscheune erneuert. 

Alte Laager erinnern sich, dass es in der Stadt über viele Jahrzehnte ein Storchennest gegeben hat. Das war aber nicht an der Stadtscheune, sondern auf dem Dach von „Elektro-Abs“ in der Breesener Straße. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts muss es dort seinen Standort gehabt haben. Ein Sturm ließ es 1925 herab stürzen. 

Haus von Otto Kobow, jetzt Fritz Abs in der Breesener Straße (hist. Foto)

 

Der damalige Eigentümer des Hauses, Otto Kobow, wollte aber kein neues Nest auf seinem Hause, sehr zum Ärger der Laager Einwohnerschaft. Gutem Zureden ist es zu verdanken, dass Otto Kobow letzten Endes seine Einwilligung gab, das Nest wieder am alten Standort zu errichten. Nur wie sollte das geschehen? 

In einer Chronik ist darüber zu lesen: „Ein Stellmacher gab ein Wagenrad als Unterlage für das Nest. Aber wie sollte alles auf das Dach gebracht werden? Die Feuerwehr wollte helfen. Jeder glaubte an einen Scherz. Aber heimlich wurden alle Vorbereitungen getroffen. Ganz Laage traf sich an einem Morgen um 6 Uhr am Haus von Otto Kobow. Tatsächlich marschierten die städtische Musikkapelle und 30 Feuerwehrleute heran, vorneweg trugen 3 Feuerwehrmänner das Storchennest, geschmückt mit Tannengrün, Babypuppen und bunten Bändern. Mit der Feuerwehrleiter wurde das Nest auf das Dach gebracht. Drei Feuerwehrleute befestigten es. Nach getaner Arbeit zog die Menschenmenge noch einmal mit Musik durch die Straßen.“ 

Laager Feuerwehrleute beim Bau des Sorchennestes (hist. Foto)

 

Organist Schulz schrieb aus diesem Anlass sogar ein Gedicht: 

Dat Storchennest 

Vör lange Tied, watt wiert n´Fest, 

kreeg Abs sin Hus n´ Storchennest. 

Int olle künt kein Storch mehr bugen, 

denn dorvör wirr ein ständig grugen, 

denn datt oll Rad datt höll nich miehr, 

datt wa so möhr ass weik Papier. 

Dann würr denn korterhand beslaten, 

man woll en nieges maken laten. 

  

In Meister Spohn sien Discherie, 

dor güngt nah Fierabend bie. 

En grotes Wagenrad wör bröcht, 

de Speiken mit Busch utgeflächt. 

Weck von denn Laager Sprüttenklub, 

die bröchten denn datt Rad herrup 

upp Abs sein Hus un macktend fast 

un wieren nahst bie Abs tau Gast. 

  

Dor wär datt Storchennest begaten, 

denn Abs, deer sik nich lumpen laten, 

der gewt den Conjackt, Köm un Bier. 

Fritz Abs die gniedelt uppst Schipperklavier. 

Dor wör ok sungen, sapen un rädt, 

ok fragt, ob Abs nich in´n Sprüttenklub träd. 

Ok mie sünd sei noch mit datt sülben kamen, 

doch Fritzing un ick wie hollen tausamen. 

  

Mit uns dor könen sei nich recht watt maken, 

denn wie beid vestahn nix von Füerwehrsaken, 

wie hemmen ok kein tied, wie mötten watt dauhn, 

un abends nahre Arbeit möten wie uns rauhn. 

Watt sölben wie ok dor, wie deerens blots stühren, 

denn keiner von dei kann uns noch watt liehren. 

  

Am wenigsten mick, ick kenn alle Maschinen, 

mit Dampf, elektrisch un ok Benzinen, 

ob 2 Tackt, ob 4 Tackt orer duwwelt Expangschon, 

wer will mie watt liehren, datt wier ja Hohn, 

wer versteiht von juch watt von duwwelt Expangschon? 

Drüm raht ick juch, gewt datt man up. 

Fritz Abs un ick gahn nich in´n Sprüttenklub. 

Das Nest muss bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts auf dem Dach gewesen sein. Mittlerweile war auch Elektromeister Fritz Abs Eigentümer des Hauses. Aber das Storchennest war lange Zeit nicht mehr vorhanden. 

Im Jahre 2006 hatte Hugo Hehl die Idee, dem Storch wieder ein neues Nest zu bauen. Die Stadt Laage konnte für das Vorhaben gewonnen werden. Die Umweltstiftung Bingo unterstützte das Projekt ebenfalls. Einen Mast stellte die Deutsche Bahn zur Verfügung. Das Rad besorgte Hugo Hehl und Schlossermeister Engemann baute alles zusammen. Mit Hilfe der Firma Bühner und vielen Freiwilligen wurde dann das Nest aufgerichtet. 

Aufrichten des Storchennestes 2006 (Foto: mw)

 

Störche interessierten sich in den folgenden Jahren immer wieder für das Nest. Aber sie hatten die Rechnung ohne die Saatkrähen gemacht, denn letztere stibitzten Teile des Storchennestes für ihre eigenen Nester an der Kirche. Die Stürme taten ihr Übriges, so dass die Nistunterlage keinen Storch mehr anlockte. 

Deshalb besorgte der Heimatverein einen professionell gefertigten Storchenkorb. Wieder wie 1925 konnte die Feuerwehr gewonnen werden, den Korb auf den Mast zu setzen. Sie rückte mit der Drehleiter und drei Kameraden an und baute dem Storch die neue Wohnung. 

Das neue Nest wird aufgebaut (Foto: mw)

 

In wenigen Tagen werden die Störche aus dem Süden wieder an der Recknitz eintreffen. Vielleicht finden sie dann Gefallen an dem neuen Nest. 

mw

Mit dem Heimatverein nach Kiel

Der Vorstand des Vereins der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. lädt seine Mitglieder und alle Interessierten zu einer Busfahrt mit Brandt-Reisen Bentwisch nach Kiel ein.

Laager Heimatfreunde auf der Fahrt nach Stade 2011 (Foto: mw)

Die Fahrt kostet 30 Euro pro Person. Im Fahrpreis sind enthalten eine zweistündige Stadtrundfahrt durch Kiel (Eröffnung der Kieler Woche!), Besichtigung des Marine-Ehrenmals in Laboe und Kaffeetrinken im Hotel „Seeterrassen“ Laboe. Das Mittagessen im Steigenberger Hotel Kiel zahlt jeder Teilnehmer selbst.

Die Busreise beginnt am Samstag, d. 18. Juni 2011, um 6.30 Uhr auf dem EDEKA-Parkplatz in Laage. Die Rückkunft ist für 20 Uhr geplant.

Anmeldungen nimmt der Vorsitzende des Vereins, Manfred Walter, ab sofort unter der Telefonnummer 038459/31806 entgegen. Anmeldeschluss ist Dienstag, d. 31. Mai 2011. Die Bezahlung der Reise kann vom 8. bis 15. Juni 2011 bei „Elektro-Abs“ in der Breesener Straße in Laage erfolgen. Alle Teilnehmer erhalten in der ersten Juni-Woche genaue Informationen zum Ablauf der Fahrt.

mw