Karatekids mit dem Nachwuchspreis geehrt

Diese Überraschung ist dem Vorstand des SC Laage gelungen. Mitten ins Training platzten der 1.Vorsitzende des Vereins Uwe Michaelis und sein Stellvertreter André Stache, um zwei engagierten Karate-Kindern den Nachwuchsehrenpreis des Vereins zu überreichen. Annett Plaumann und Marie-Sophie Voigt durften sich über die Ehrung freuen, da beide Mädchen den Vorgaben der Ehrung entsprachen. Der  Ehrenpreis „STARK UND SCHNELL“  kann an Kinder des Sportclubs Laage verliehen werden, die auch abseits des sportlichen Geschehens nachhaltig zum Gelingen der  Vereinsarbeit beigetragen haben.
Uwe Michaelis erklärte dazu:“Damit soll neben dem persönlichen Engagement im Training und den Wettkämpfen die Entfaltung der sozialen Kompetenz sowie die Hilfsbereitschaft und die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins gewürdigt werden.“ Vorgeschlagen hatte beide Kinder der Abteilungsleiter der Karateka Bernd Fischer.

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Das Foto zeigt Uwe Michaelis, Bernd Fischer, Annett Plaumann , Marie-Sophie Voigt und Daniel Seddig (v.l.) . Foto: André Stache

Der Vorstand sagt: DANKE

Einer sehr schönen Tradition folgend, lud der Vorstand des Sportclubs Laage seine Übungsleiter und Ehrenamtler zum diesjährigen Jahresabschlussessen in die Räume des Laager Caterers Andreas Springer ein. Vor dem üppigen und sehr schmackhaften Essen bedankte sich der 1. Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis, bei den geladenen Gästen für ihre Arbeit und das damit verbundene ehrenamtliche Engagement. Im Anschluss an die Ausführungen wurden den Übungsleitern und auch den Ehrenamtlern ein Präsent überreicht. Der Höhepunkt des Abends war sicherlich die Verleihung des Ehrenpreises des SC Laage an Sportfreund Winfried Herrmann. Besonders in seiner Abteilung, dem Team der Kegler, überzeugt der sportliche Senior durch sein stets ruhiges und freundliches Auftreten und seine sportlichen Leistungen.

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Das Foto zeigt den Abteilungsleiter der Kegler Torsten Freudenreich, Winfried Herrmann und den 1.Vorsitzenden des SC Laage Uwe Michaelis (v.li.). Foto: Ralf Sawacki

Laufgruppe gewinnt Blitzfußballturnier der Feuerwehr

Zu seinem 1. Adventsturnier hatte die Freiwillige Feuerwehr Stadt Laage geladen und dabei den Nerv der Fußballbegeisterten Ausdauersportler des Sportclubs Laage und der Freiwilligen Feuerwehr Schwaan getroffen. Nach der Einweisung durch den Cheforganisator, Mirko Nickel, waren nicht wenige überrascht, denn es wurde ohne Schiedsrichter mit 4 Feldspielern und einem Torhüter gespielt.  Damit war natürlich die Anzahl praktikabler Spielsysteme auf das 2-2-System oder die Raute begrenzt. Das kam den erfahreneren Ex-Fußballern sehr entgegen und viele junge Kicker versuchten im Laufe des Turniers auch bewusst den Ball laufen zu lassen, so dass viele tolle Spielzüge und sehenswert herausgespielte Tore den Nachmittag prägten. Da die Läufer direkt aus ihrem Trainingslager zum Turnier in die Recknitzsporthalle anreisten, war die Favoritenrolle zu Beginn des Turniers völlig offen. Im Laufe des Turniers setzte sich die Ausdauer der Laufgruppenmitglieder durch und im Anschluss an das Turnier durfte sich die Laufgruppenmannschaft über eine repräsentative Schieferplatte als Siegerpokal freuen.

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Die Fotos zeigen das Siegerteam und den Siegerpreis. Fotos: Lennox Raith

Wintertrainingslager auf der Insel

Erstaunlich viele Familien nutzten das Angebot des Sportclubs Laage, um auf Deutschlands Sonneninsel Usedom  ein Wintertrainingslager zu absolvieren. Trotz schlechter Wettervorhersagen waren alle 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr motiviert und anstrengungsbereit. Grund für die durchweg positive Stimmung war bestimmt auch die Unterkunft für die Sportlerinnen und Sportler. Im Haus Kranich, in Zinnowitz, fanden die Recknitzstädter beste Bedingungen vor. Als langjähriger Partner des SC Laage konnte das Team um Frau Sonja Maier wieder absolut überzeugen. Unterkunft und Verpflegung waren perfekt und kleine und große Wünsche der Ausdauersportler stellten das Personal des Hauses vor keinerlei Probleme. Dafür ein großes DANKESCHÖN! Sportlich erfüllte der abwechslungsreiche Trainingsplan alle Erwartungen. Morgendliche Läufe, Fitnessrunden, unzählige Steigerungsläufe am Strand und auch der gefürchtete lange Dauerlauf forderten alle. In kurzen Abständen  wurden deshalb die Einheiten durch Gymnastik und verschiedene Dehnübungen unterbrochen und so neue Kraft geschöpft. Eine Trainingseinheit war zudem durch das Thema Life Kinetik geprägt. Hier ging es ausschließlich um Konzentration und Regeneration, denn die Wirkung von Life Kinetik entsteht durch immer wieder neue Übungen, mit einem höheren Schwierigkeitsgrad. Ein gemeinsamer Kinoabend, Pizzabacken mit dem Küchenpersonal und Saunabesuche für die Erwachsenen ließen die Anstrengungen schnell wieder vergessen und sorgten für eine entspannte Atmosphäre. Das Wintertrainingslager war auch in diesem Jahr eine rundum gelungene Sache.

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Das Foto zeigt die Teilnehmer des Wintertrainingslagers in Zinnowitz. Foto: Sebastian Schütt

Lichterpaarlauf – Tradition verpflichtet

Pünktlich um 17.00 Uhr öffneten Pädagogen des Laager RecknitzCampus die Anmeldung zum nun schon 22.Lichterpaarlauf in Laage, der ganz fest im Sportprogramm der Recknitzstadt verwurzelt ist. Bei wirklich lausig kalten äußeren Bedingungen wollten 66 Laufpaare den Kampf um die Schokonikoläuse aufnehmen. Dabei war der Wertungsmodus traditionell  ganz einfach: Jedes Paar versucht innerhalb der vorgegebenen 30 Minuten so viele Runden wie möglich auf der Bahn, die durch Gläser in denen Teelichter brannten und Baustrahlern beleuchtet war, zu laufen.

Das Foto zeigt Laager Läuferinnen und Läufer nach dem Lichterpaarlauf 2019. Foto: Christine Boldt

Sieger war nach dem Schlusspfiff das Team, welches nach dieser Zeit die meisten Meter zurückgelegt hat. Das Teilnehmerfeld war, wie in den zurückliegenden Jahren, richtig bunt gemischt. Pädagoginnen und Pädagogen des RecknitzCampus, Fußballer des Laager SV 03, lauffreudige Väter und sportbegeisterte Mütter waren am Start.  Neben der Unterstützung bei der Organisation beindruckte auch in diesem Jahr die Laufgruppe des Sportclubs Laage auf der Tartanbahn der Recknitzkampfbahn. Viele Siege in den unterschiedlichsten Wertungen und noch mehr Podest Plätze prägten die zünftige Siegerehrung in der altehrwürdigen Recknitzsporthalle. Das beste Laufpaar waren an diesem Abend der 36-jährige Jens Beu mit seinem 27-jährigen Vereinskameraden Ole Reinholdt. Beide nutzten, wie über fünfzig Laufkameraden der Laager Laufgruppe, ihre Trainingszeit  und liefen stolze 8937 Meter.

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Laager Laufkinder waren Teil des Güstrower Spendenschwimmens

Beim Spendenschwimmen am letzten Freitagabend im November, von 20:00 -24:00 Uhr,  nahmen von 13 gemeldeten Staffeln 12 teil.
Auf Grund dieser hohen Teilnehmerzahl teilten sich 2 oder 3 Staffeln jeweils eine Bahn. Der Erlös der Startgelder wird zu 100% an das Hospiz fließen, welches in Güstrow gebaut wird. Die von Thomas Mütze, dem Regionalvertreter und Schirmherren der Veranstaltung der  LVM Versicherung, organisierte und geförderte Kinderstaffel setzte sich aus 12 Kindern zusammen. Ziel war es, die 100x100m in 4 Stunden zu schwimmen. Somit schwamm jedes Kind abwechselnd immer wieder 100m. Allerdings sollte das ganze keinen Wettkampfcharakter haben. Da es sich um ein Spendenschwimmen handelte, war allen bewusst, dass  es vorrangig um die Teilnahme und nicht um die sportliche Leistung gehen kann. Trotzdem war der Ehrgeiz der Kinder geweckt als es zeitlich enger wurde. So wechselten sich die etwas ausdauernden und/oder leistungsstärkeren Kinder nach erreichten 6000m häufiger ab und schwammen dann jeweils 50m. Diese Taktik war absolut sinnvoll. Gegen 23:30 Uhr kam dann die Ansage, dass die letzten beiden Staffeln (JBG-Lehrer-Team & Thomas-Mütze-Kinder-Team) ihre Schwimmer parallel ins Rennen schicken sollten, um so das gesetzte Zeit- und Streckenziel zu erreichen. Für den SC Laage starteten an diesem Abend Jelle und seine größere Schwester Liina Blum und rechtfertigten mit ihrer Leistung ihre Nominierung. Der nun schon 9-jährige Jelle ist an diesem Abend 950m geschwommen und seine 11-jährige Schwester Liina schaffte beeindruckende 1050 Meter. Am Ende waren beide auch ziemlich platt aber auch mächtig stolz, ein Teil dieser Veranstaltung gewesen zu sein. Ganze 11 Mädchen und Jungen hielten, in Gegenwart ihrer Eltern, bis zum Schwimmende 23:40 Uhr durch. Aus Sicht nicht weniger Eltern hätten es beide Staffeln auch ohne diese Aktion geschafft, nur eben sehr knapp. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit  waren zum Schluss die meisten anderen Staffelteilnehmer leider nicht mehr vor Ort. Alle Kinder wurden durch das Thomas-Mütze-Team durchweg sehr gut mit Getränken und Snacks versorgt . Im Anschluss wurden sie dann noch ins Mc Donalds Restaurant eingeladen. JB

Das Foto zeigt Jelle und Liina Blum. Foto: Jeaninne Blum

Was für ein Wettkampfjahr geht nun dem Ende entgegen?

Aus sportlicher Sicht darf man in Laage vom erfolgreichsten Laufjahr seit Bestehen der Laager Laufgruppe sprechen, denn in der Endabrechnung aller platzierten Vereine des Laufcups Mecklenburg-Vorpommerns belegten die Frauen und Männer der Laager Laufgruppe einen ganz starken 2.Platz hinter dem SV Turbine aus Neubrandenburg. Die gewerteten Frauen und Männer konnten 6748,5 Punkte erkämpfen und damit etablierte Vereine wie die LG Schwerin, den HSV Neubrandenburg, den PSV Wismar und Teams aus Rostock, Wittenburg, Stralsund, Greifswald und Güstrow hinter sich lassen. Besonders der Gesamtsieg in der Altersklassenwertung der unter 18 und 20-jährigen jungen Frauen von Joelina Raith beeindruckte. Aber auch die Podestplätze von Sophie Pommerehne, Pia-Marie Arendt, Stella Grobbecker, Kathleen Kaufmann, Ricardo Wendt und Heinz-Peter Zettl zeigen das hohe Niveau des Teams.

Das Foto zeigt Laager Läufer im Stadtwald ihrer Heimatstadt. Foto: Ralf Sawacki


Auch bei den Landesmeisterschaften auf der Bahn, der Straße, im Crosslauf oder in der Langstaffel überzeugten die Aktiven aus Laage regelmäßig. Insgesamt 5 Landesmeistertitel, 12 Silbermedaillen und 24 Bronzeplaketten zeigen das ganz deutlich. Aber auch der Sieg der Kinder im Nachwuchslaufcup Mecklenburg-Vorpommern ist ,trotz der Titelverteidigung in der Vereins-und Teamwertung, keine Selbstverständlichkeit.
Grundlage für diese Erfolge sind die hervorragenden Trainingsmöglichkeiten in Laage und auch die Umsetzung von innovativer Trainingsideen. In den Trainingseinheiten spürt man die Ausgewogenheit zwischen ambitioniertem Volkssport und einem dosierten Leistungsanspruch. Herausragend ist natürlich auch die hohe Trainingsbeteiligung und Anstrengungsbereitschaft aller Aktiven.
Aber auch neben den Laufstrecken waren die mehr als 120 Mitglieder der Laager Laufgruppe im zurückliegenden Kalenderjahr sehr aktiv. Neben der Organisation des Sommerfestes konnten die Laufgruppenmitglieder 10 Volksläufe, zwei DSA-Sportfeste, zwei Ferienfreizeiten und auch 2 Trainingslager organisieren. Der Höhepunkt war natürlich der 25 Stundenlauf zu Pfingsten. In Zusammenarbeit mit der Laager Wohnungsgesellschaft (mbH) wurde gelaufen, gefeiert und auch die Senioren der Stadt an eine üppige Kaffeetafel gebeten.
Für die Laager Laufgruppe war die Ehrungsveranstaltung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Oktober eine ganz besondere Sache. Als einziger Verein aus den ostdeutschen Bundesländern wurden die Ausdauersportler und ihre Mitstreiter für ihr langjähriges, engagiertes Schaffen im Bereich der Suchtprävention geehrt. Letztendlich ist die sportliche Truppe im zurückliegenden Kalenderjahr wieder etwas stärker zusammengewachsen. Das ist besonders bei den Staffelläufen ganz deutlich sichtbar geworden. Jeder kämpft für seinen Mitstreiter und gefeiert wird gemeinsam. Aber auch bei Aktionen neben der Laufstrecke ist die Präsenz der Laager Ausdauersportler nicht zu übersehen. Hier sei an das Marktplatzfest in Laage erinnert. Und natürlich auch an die Arbeitseinsätze im Stadtwald und die Unterstützung bei den Kaffeekonzerten von Familie Hinnah, einer treuen Unterstützerin des Laufsports. Ihr gilt wie den vielen anderen großzügigen Sponsoren deshalb am Ende des Jahres ein besonderer Dank. Denn, auch wenn es nicht immer so aussieht, Laufsport ist ein sehr kostenintensiver Sport geworden. Ohne die Unterstützung der treuen Freunde und Förderer ist Vereinssport in unserer Zeit und auf dem Niveau unmöglich.

SC Laage

Adventsrüstzeit auf der Insel

Einer langen Tradition folgend, lud das Evangelische Militärpfarramt Laage Familien zur Familienrüstzeit am 1.Adventswochenende nach Zinnowitz auf Deutschlands Sonneninsel Usedom ein. Neben den Andachten und vielen Gesprächen zum Thema „Adventszeit – Zeit für uns alle“ überraschte Militärdekan, Johannes Wolf, seine fast 50 Rüstzeitteilnehmer mit Bastelaktionen rund um die Adventszeit. Während die Kinder nach ihrem schon erwarteten Strandspaziergang verschiedenste Weihnachtssterne bastelten, gestalteten die Erwachsenen Geschenkanhänger, die auf den zu beschaffenden Weihnachtspräsenten angebunden werden und den Namen des Geschenkempfängers beinhalten. Der Höhepunkt war in diesem Jahr der Rezitationswettbewerb. Insgesamt 13 tolle Beiträge begeisterten die Rüstzeitteilnehmer. Schließlich beeindruckten die Wettbewerbsteilnehmer mit ungeahnten Talenten und ganz viel Kreativität. Ein stimmungsvoll vorgetragenes, selbstgeschriebenes  Weihnachtsgedicht  bescherte gleich drei Familien den Siegerpokal und tosenden Applaus.  Natürlich wurde auch wieder gemeinsam gesungen, Sport getrieben und bei ausgiebigen Spaziergängen die Sonne genossen. In der emotionalen Abschlussrunde wurde allen bewusst, dass diese gemeinsamen Wochenenden sehr wertvoll sind, und die Anwesenden sprachen den Organisatoren ihren persönlichen Dank aus. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Frauen und Männern um Sonja Maier, der Leiterin des Hauses Kranich, in Zinnowitz. Alle Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für die Rüstzeitgemeinde und bereiteten den Familien ein Zuhause für ein ganzes Wochenende auf der Insel Usedom.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt den von den Rüstzeitteilnehmern gestalteten Adventskranz. Foto: A.Stache

Auch das Sportabzeichen-Jahr neigt sich dem Ende

Nur noch wenige Tage blieben dem Trainerteam der Laager Laufgruppe, um verbliebene Disziplinen zur Abnahme des Deutschen Sportabzeichens abzulegen, zu denen auch das Schwimmen gehört.  Für Anke Heise und André Stache war das Motivation genug, noch einmal Kräfte zu bündeln und Jungen, Mädchen, Frauen und Männer zu motivieren an einem Sonntagvormittag nach Güstrow zu reisen. Im örtlichen Spaß-und Freizeitbad konnten dann die Läuferinnen und Läufer zielorientiert die noch offenen Leistungen ablegen und so dem SC Laage die Grundlage zum erfolgreichen Abschluss des Sportabzeichen-Wettbewerbes der Sparkassen zu legen. Im Anschluss an den „ernsten“ Teil des sportlichen Vormittages bekamen alle noch die Gelegenheit zu Spiel und Spaß bei Schwimmwettkämpfen und guter Laune. Für den persönlichen Einsatz bedankt sich der Vorstand des Sportclubs Laage bei allen Aktiven.

SC Laage

Das Foto zeigt Teilnehmer der sportlichen Aktion. Foto: Vivien Bahr

0. Salz(Test)Lauf in Bad Sülze

Nach dem offiziellen Abschluss der Laufcupsaison lud der Recknitztal Laufverein Eixen e.V. zur „0-Serie“ eines neuen Herbstlaufs nach Bad Sülze ein.
Vom Sportplatz Bad Sülze aus führten dazu 2, 5, 10 und 15 km Strecken auf dem asphaltierten Radweg Richtung Marlow bis zu den entsprechenden Wendepunkten und dann zurück. Auf der Tartanbahn des Bad Sülzer Sportplatzes durfte dann noch eine Zielrunde gedreht werden. Der “Salzlauf“ soll, so er Anklang findet, in 2020 größer, schöner, umfassender, also einfach der Hammer werden. Zumindest sind bereits zum Testlauf schätzungsweise über 50 Läufer(innen) gekommen.
Von unserer Laufgruppe waren 15 Läufer(innen) mit dabei. Das Wetter hielt sich im wahrsten Wortsinn bedeckt und sparte mit Temperatur aber leider nicht mit Wind, also typisch herbstlich. Viele holten zum Laufen ihre Mützen, Jacken und sogar Handschuhe aus den Sporttaschen. Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch. Sinnbildlich für die gute Gesamtstimmung “crashte” unsere Freundin Katja vom 1. LAV mal eben unser Teamfoto. Aber so ist das eben in einer großen Lauffamilie.
Gestartet sind alle gemeinsam auf dem Sportplatz. Schnell bildeten sich dann auf der Strecke “Gesprächsgruppen”, denn so richtig eilig hatte es keiner, also alles ganz entspannt. Nur unser Küken auf der 2km-Strecke, die 8-jährige Emi Behn, machte Tempo, damit sie nach dem Wendepunkt die größeren Jungs vor sich wieder ein- und überholen kann. Das hat sie auch geschafft, stark Emi!
Auf den längeren Strecken bildeten sich mit wenigen Ausnahmen Grüppchen, welche entspannt liefen, plauderten und den weiten Ausblick über das Recknitztal genossen. Der Rückweg nach den Wendpunkten war dann etwas anstrengender, den nun wurde man von einem kräftigen Gegenwind gut durchgekühlt. Aber nach der Zieleinlaufrunde gab es alles, was Läufer an einem kühlen Tag benötigen. Es gab Kaffee, Tee, Obst, Kekse, Schokolade und auch eine leckere klare Gemüsesuppe mit Grießklößchen. Wer wollte, konnte sich schöne Salzlauf-Urkundenvordrucke selbst mit seiner Zeit ausfüllen.
Kurzes Fazit: Gute Stimmung,  Test(Lauf) erfolgreich.

SO

Das Foto zeigt Laager Teilnehmer der sportlichen Aktion. Foto: SC Laage

Laager Laufgruppentrainer von der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank eG gewürdigt

Auf Vorschlag des Güstrower Unternehmerehepaares Christel und Folke Dedering wurde dem 2.Vorsitzenden des SC Laage und Abteilungsleiter der Laager Laufgruppe, André Stache, der Erhard-Bräunig-Preis für bürgerschaftliches Engagement, im altehrwürdigen Zeughaus der Hansestadt Wismar verliehen. Der Vorstandsvorsitzende  der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG, Dieter Heidenreich, erklärte im Zuge der Veranstaltung: “ Mit dieser Ehrung wird die Vorbildwirkung ausgezeichnet. Unter bürgerschaftlichen Engagement wird das freiwillige, nicht allein auf finanzielle Vorteile gerichtete und das Gemeinwohl fördernde Engagement verstanden.“
Insgesamt 19 Vorschläge konnte die Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG in diesem Herbst entgegennehmen, wobei eine eigenständige Bewerbung nicht vorgesehen ist. Die hochkarätige und unabhängige Jury entschied sich letztendlich für André Stache und damit für die engagierte Arbeit der Laager Laufgruppe.
Die Laudatorin, Dr. Rosemarie Wilcken, die von 1990 bis 2010 als erste Bürgermeisterin von Wismar agierte, erklärte den vielen Anwesenden: „Gemäß der Ausschreibung werden Menschen gesucht, die Ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und Initiative entwickeln. Schwerpunkte können gesellschaftliches, soziales, kulturelles oder sportliches Engagement sein. Demokratie und Toleranz sind für die Preisträgerinnen und Preisträger eine Selbstverständlichkeit.“
Durch das Preisgeld werden die ausgezeichneten Personen, Initiativen oder Vereine bei der Gestaltung Ihrer Arbeit unterstützt. Das heißt, dass die mit 5000 Euro dotierte Ehrung in vollem Umfang in die Arbeit des Sportclubs Laage fließt.

SC Laage

Das Foto zeigt Christel Dedering, André Stache, Dieter Heidenreich (Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG) und Dr.Rosemarie Wilcken. Foto: Peter Brandenburg

Reservisten unterstützten spontan die Jugendbegegnungsstätte Golm

In diesem Jahr fehlte der Jugendbegegnungsstätte(JBS) kurzfristig Personal zu Vorbereitung  und Durchführung der Gedenkstunde zum Volkstrauertag auf dem Golm. Spontan boten  drei Kameraden der RK Laage und ein Kamerad aus der RK Rostock ihre Hilfe an.
Samstagabend trafen wir uns bei der JBS, um Sonntag früh gleich mit der Arbeit zu beginnen. Da viele Gäste erwartet wurden, haben wir den Eingangsbereich und die Wege der Begegnungsstätte vom Laub gesäubert. Anschließend wurde die Bühne und Sitzmöglichkeiten für die Besucher und den Chor aufgebaut.
Nach dem Mittag übernahmen wir die Regulierung des Fahrzeugverkehres und den Transport der gehbehinderten Besucher zur Kriegsgräberstätte Golm.
Um 14.00 Uhr begann dann auf der Kriegsgräberstätte Golm in Kamminke die traditionelle Veranstaltung zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
Mit dieser Veranstaltung setzt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., wie in jedem Jahr, ein Zeichen gegen nationalistische Erinnerungskultur und praktiziert ein europäisches Gedenken, dass das Leid aller Völker in den Blick nimmt und keine Opfer gegeneinander ausspielt. Im Bewusstsein der historischen Verantwortung Deutschlands steht die Feierstunde für ein friedliches, freiheitliches und demokratisches Miteinander.
Nach der Gedenkstunde zum Volkstrauertag, welche dieses Jahr ganz im Zeichen der europäischen Versöhnung stand, übernahmen wir Reservisten den Rücktransport der älteren Besucher und dann den Abbau der Bühne und der Sitzgelegenheiten.
Nach getaner Arbeit haben wir mit der gesamten „Mannschaft“ der JBS beim Kaffee den Tag ausklingen lassen.

Uwe Krause /OStFw d.R.

Laager Läufer mag auch gern Motoren-Sound

Wenn der fast 40-jährige Marcel Raith auf sein bisheriges  sportliches Leben zurückblickt, muss er manchmal selbst schmunzeln. Als Handballer hat er sich ausprobiert und ein guter Fußballer, so dachte der in Breesen lebende Tiefbauer, könnte er auch werden, auch die Leichtathletik machte ihm in der Jugend Spaß und laufen mochte „Marci“, wie er von vielen genannt wird, schon immer. So war es dann fast logisch, dass er mit etwas über 30 Jahren seine Laufschuhe anzog und begann, strukturiert zu trainieren. In der Laufgruppe des Sportclubs Laage fand er schnell Gleichgesinnte und der Ehrgeiz ließ ihn nicht mehr los.
Nun läuft er im Kalenderjahr mehr als 30 Wettkämpfe und ist in der Laufszene ein bekanntes Gesicht. „Trotzdem fehlte irgendwann etwas“, berichtete Marcel Raith. Es musste ein Ausgleich her, etwas gegensätzliches, lautes und heftiges. Damit kam die Anfrage im Februar vor fast zwei Jahren genau richtig. Ein Freund fragte bei ihm an, ob er nicht Lust hätte ein Kart-Team mit aufzubauen, dass unter dem Namen „TEAM HRO“ unterwegs sein sollte und auch für den guten Zweck aktiv wird. Unterschwellig wollte der Mecklenburger schon immer mal wieder auf die Kartbahn, denn seine Prämiere hatte er im Jahre 2012 in Österreich, im Vorarlberg erlebt, als er berufsbedingt mit zwei Kollegen dort weilte, mit denen er heute immer noch im Team fährt und seine Freizeit sinnvoll verbringen wollte. Gesagt getan. Seit dem besagten Gespräch wird einmal im Monat trainiert und auch bei den Indoor-Kartmeisterschaften einmal monatlich gestartet. Und auch an caritativen Veranstaltungen nimmt sein Team regelmäßig teil. So konnte das Benefiz Race for Kids, vor wenigen Wochen, im Kartcenter Rostock die Rekordspendensumme von 15.100,00 Euro für die Kids vom Verein Steuerrad Nord e.V. erwirtschaften.
Trotz allem Spaß und guter Laune bei den Veranstaltungen bleibt das Laufen aber die 1.Leidenschaft von Marcel Raith. Und mit dem Wechsel in die nächsthöhere Altersklasse, der M 40, möchte der verheiratete Vater von zwei Kindern noch einmal richtig angreifen.

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Das Foto zeigt das „TEAM HRO“ mit Marcel Raith am Steuer. Foto: Team HRO

Gegen das Vergessen – Kranzniederlegung in Laage

Am Nachmittag des Volkstrauertages gedachten Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „S“, Bürger der Stadt Laage und Einwohner aus Kronskamp  den Opfern von Gewalt, Vertreibung und Schreckensherrschaft. Die Totenehrung, zu der die Stadt Laage gemeinsam mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „S“ eingeladen hatte, wurde vom Laager Posaunenchor musikalisch begleitet und von den besagten Einwohnern und Gästen interessiert verfolgt. In seiner Andacht erinnerte der Katholische Militärdekan Jürgen Andreas Eckert an die Folgen von Krieg, Gewalt und Vertreibung. Der Volkstrauertag mahnt und verpflichtet das geschehene Unrecht nicht zu vergessen und sich für einen dauerhaften Frieden einzusetzen.  Im Anschluss an die Worte des Seelsorgers legten der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, für die Stadt Laage und für das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „S“ der Kommodore des Verbandes, Oberstleutnant Joachim Kaschke, an der Stele auf der Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen Quarantänelagers in Kronskamp Kränze zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt nieder. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Kirchgemeinde Laage für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung  der Gedenkveranstaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt die Kränze an der Stele. Foto: A.Stache

Laager Laufgruppe bleibt die Nr.2 in Mecklenburg-Vorpommern

Im Stile einer ganz tollen Läuferparty konnten die Mitglieder des Laufteams Rügen die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Laufcupsaison gemeinsam mit vielen Mitgliedern aus den Vereinen des gesamten Bundeslandes in Baabe feiern und trafen damit den Nerv der Laufsportelite aus Mecklenburg Vorpommern.
Ein Grußwort der Präsidentin  des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Kristin Behrens, und musikalisch anspruchsvolle Einlagen der Stralsunderin Sophie-Charlotte Lewing, die als Stimme bei „The Voice of Germany“ einem breiten Fernsehpublikum bekannt wurde, machten den Nachmittag genauso kurzweilig wie das Interview mit dem Deutschen Marathonmeister Tom Gröschel. Die wirklich gut aufgelegten Moderatoren machten das, was sich jeder Veranstalter wünscht. Ein echtes Event zauberten die Männer an den Mikrophonen und brachten bei jeder Siegerehrung den Saal zum Kochen.
Von März bis November hatten die Läuferinnen und Läufer auf 16 unterschiedlichen Strecken und einem Staffellauf die Möglichkeit, bei mindestens fünf Läufen an den Start zu gehen, um die notwendigen 60 Punkte zu erkämpfen die jeden in seiner Klasse in die Wertung bringen. Die Auswertung erfolgte als Gesamteinzel-, Altersklassen-, Vereins- und Teamwertung. Für die anwesenden Laager Ausdauersportler wurde die Laufcupauswertung nach dem morgendlichen Begrüßungs-Läufchen eine Arie der Freude und des Feierns. Besonders der Sieg in der Altersklassenwertung von Joelina Raith machte die Abordnung des SC Laage sehr stolz. Aber auch die Podestplätze von Sophie Pommerehne, Pia-Marie Arendt,Stella Grobbecker, Kathleen Kaufmann , Ricardo Wendt und Heinz-Peter Zettl sorgten für mächtig Stimmung im großen Saal des „Haus des Gastes“ im wunderschönen Ostseebad.
Basis für diesen Erfolg ist das sehr disziplinierte Training. Es spiegelt sich in den Trainingseinheiten die Ausgewogenheit zwischen ambitioniertem Volkssport und einem dosierten Leistungsanspruch wider. Und genau dazu passt auch die Durchsetzung innovativer Trainingskonzepte. Letztendlich trainieren die Sportlerinnen und Sportler nur zwei Mal in der Woche. Dabei dürfen sich die Übungsleiter dann allerdings über eine hohe Trainingsbeteiligung und auch Anstrengungsbereitschaft freuen.
Nun ist der Laufcup in Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr Geschichte und die Laufgruppe des Sportclubs Laage kann stolz behaupten ganz vorne mitgemischt zu haben. In der Endabrechnung  aller platzierten Vereine belegten die Frauen und Männer der Laager Laufgruppe einen ganz starken 2.Platz hinter dem SV Turbine aus Neubrandenburg. Die  gewerteten Frauen und  Männer konnten 6748,5 Punkte erkämpfen und damit etablierte Vereine wie die LG Schwerin, den HSV Neubrandenburg, den PSV Wismar und Teams aus Rostock, Wittenburg, Stralsund, Greifswald und Güstrow hinter sich lassen. Das alles ist das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung .

SC Laage

Die Fotos zeigen Laager Läufer mit ihrer Siegertorte und Joelina Raith. Fotos: A.Stache

Laager Mädchen überraschen in Rostock beim Herbstlauf

Bei recht kühlen Temperaturen, aber Sonne satt, fanden sich am 10.11.2019 über 200 Läufer bei der Neuauflage des Rostocker Herbstlaufes ein.
Angeboten war ein “ca.” 2,5 km langer Rundkurs durch die Parkanlagen zwischen Rostock-Evershagen und Lütten-Klein, welcher 1, 2 oder 3 mal gelaufen werden konnte. Zur Enttäuschung vieler Läufer musste der Rodelberg wegen des sehr schlechten Rasenzustands aus dem Streckenlayout gestrichen werden. Der kurzfristig umgeplante neue Rundkurs war zwar etwas länger als 2,5 km, aber was macht das schon.
Von der Laufgruppe des Sportclub Laage war eine kleine Abordnung von 8 Läufern auf allen  Streckenlängen vertreten.
Den Anfang machten Johanna Heuck und Florentine Ostertag beim 2,5km-Lauf. Beide lieferten sich von Anfang an einen Zweikampf an der Spitze des Feldes und kamen nach 12:10,8 und 12:11,4 min (!) mit großem Vorsprung als Gesamterste ins Ziel.
Beim anschließend folgenden (ca.) 5km-Lauf lief Josephine Ostertag nach 28:42 min als 2. Frau der Gesamtwertung ins Ziel.
Nach dem Zieleinlauf des letzten 5km-Läufers startete der 7,5km-Lauf. Hier präsentierte sich der Sportclub Laage mit 5 Läufer(inne)n, welche es aber nach dem Seelsorgelauf, der am Vortag stattgefunden hatte, ganz ruhig und entspannt angingen.
Insgesamt eine schöne Veranstaltung die durch Unterstützung des 1. LAV Rostock, der für die Streckenabsicherung zuständig war, sowie den Rostocker Seehunden die sich um die Verpflegung gekümmert hatten, durchaus einen besonderen Charme hatte.
Wir hoffen natürlich, dass der Rodelberg im nächsten Jahr wieder zur Strecke gehört.

SO

Das Foto zeigt Johanna Heuck. Foto: Ralf Sawacki

Laager Lauftalent pulverisiert Streckenrekord beim Seelsorgelauf

Vielen Menschen genügt zur Erholung die Natur, manchen genügt etwas Ruhe und wieder anderen reicht die frische Luft. Und einige möchten allerdings auch eine gehörige Portion Action. Und genau diese freuen sich in jedem Herbst auf den Seelsorgelauf im Unterkunftsbereich des Laager Fliegerhorstes. In diesem Jahr war es recht kühl am Samstagmorgen und trotzdem kamen über siebzig Läuferinnen und Läufer und einige Walker in die Sporthalle des Laager Fliegerhorstes. Dort fand traditionell die Anmeldung für den Seelsorgelauf statt, der als Geheimtipp unter den Läuferinnen und Läufern immer wieder gerne besucht wird. Nach einem Morgengebet zur Begrüßung, das von Militärdekan Johannes Wolf zelebriert wurde, konnten sich die Ausdauersportler mit der Strecke vertraut machen. Die Laufstrecke hatte dabei einiges zu bieten. Ewig lange Geraden und heftige Steigungen hatten es schon in sich. Zudem schickte der Pendelkurs die Athleten immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Damit wussten die Aktiven schon nach 1,5 Kilometern was ihnen bevorstand, egal ob sie nun 3 km, 6km, 9 km oder sogar 12 Kilometer bewältigen wollten. Nichts desto trotz entwickelten sich tolle Wettkämpfe. Während manche ihren sportlichen Saisonschluss ganz ruhig angingen, zeigten andere tollen Wettkampfsport mit prächtigen Zeiten. Herausragend war dabei das 12 Kilometer Rennen des16-jährigen Laager Schülers, Ricardo Wendt , der aktiv für den Sportclub Laage läuft. Nach ganz starken 45,13 Minuten beendete er den Wettkampf als Sieger mit einem neuen Streckenrekord.
Für alle Ausdauersportlerinnen und-sportler ging es nach den kräftezehrenden Wettkämpfen unter die heiße Dusche und danach in die Räume der Evangelischen Militärseelsorge. Dort wartete Kaffee und Kuchen, Tee und ein selbstgemachter Bohneneintopf auf alle Teilnehmer. Dem folgte eine Siegerehrung in Gegenwart von Freunden, Kameraden und Familienangehörigen mit Pokalen für die Besten und Urkunden und Medaillen für alle.   Ein besonderer Dank gilt im Nachgang der Veranstaltung den Verantwortlichen des Fliegerhorstes. Mit dem Interesse der Förderung von Betreuungsangeboten unterstützen sie nicht nur die Gemeindearbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage. Sie gibt vielen Menschen in unserer hektischen Zeit auch die Chance innezuhalten.
Ein Dank gilt natürlich auch den vielen freiwilligen Helfern und Partnern, denn das Evangelische Militärpfarramt in Laage bietet in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage und der  Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage eine Fülle von Angeboten für die aktive Freizeitgestaltung.

André Stache, Pfarrhelfer beim Ev. Militärpfaramt Laage


Die Sieger:

3 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Lennox Raith (12,28 min),                           Florentine Ostertag (13,54 min)

6 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Marcel Raith (24,23 min,)                           Christin Krause (31,35 min)

9 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Jens Beu (35,04 min),                                    Sophia Heuck ( 48,15 min)

12 km
Sieger Männer,                                               Sieger Damen
Ricardo Wendt (45,13 min),                       Katja Brodny (1;00,11 min)

Die Fotos zeigen den Start und die Sieger des 12 Kilometerlaufes, Ricardo Wendt, Ole Reinhold und Dirk Störtebecker (v.l.),  mit Militärdekan Wolf. Fotos: André Stache

Harz-Gebirgslauf 2019 – ein Erlebnisbericht.

Seit einigen Monaten ist unsere Familie vom Laufvirus infiziert und trainiert und läuft aktiv  in der Laager Laufgruppe.
Bestimmt  ist unser Trio deshalb auch in der Freizeit an guten Laufveranstaltungen interessiert. Jedenfalls war es für uns selbstverständlich beim Harz-Gebirgslauf zu starten, da wir unseren Familienurlaub in den Herbstferien im Harz verlebten. Der Harz-Gebirgslauf findet seit 42 Jahren am 2. Sonnabend im Oktober statt und gehört  in dieser Region zu den größten und traditionsreichsten Laufveranstaltungen , mit ca. 4000 Teilnehmern. Auf Grund unserer Erfahrungen entschieden wir uns die Startunterlagen bereits am Vortag, auf dem Rathaus in Wernigerode, abzuholen. Danach fuhren wir nach Hasserode, einem Stadtteil von Wernigerode, um schon einmal den Start- und Zielbereich sowie die Parkmöglichkeiten zu erkunden.
Das Angebot für die Teilnehmer ist dabei sehr vielfältig, neben dem Brocken-Marathon werden ein Halbmarathon, ein 11 km und ein 5 km Lauf sowie ein Kinderlauf von 2 km und verschiedene Wander- bzw. Walkingstrecken angeboten. Alle Wettkampfstrecken führen über die „Himmelspforte“ hinaus in die wunderschöne Natur des Harzes. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen wurden alle Läufe separat gestartet. Auf einen Startschuss im üblichen Sinne wartet die Läuferschar allerdings vergeblich, als Startsignal ertönt ein Jagdhorn. Den Anfang machten bei herrlichstem Herbstwetter  die 551 Walker bzw. Wanderer, ihnen folgten etwa 1 Stunde später fast neunhundert Marathonies. Anschließend waren die Kinder an der Reihe. Pünktlich um 9:15 Uhr startet unsere Tochter Johanna mit ca. 350 Kindern auf eine 2 km lange Strecke und lief nach 10:53 min glücklich als 10. Mädchen über die Ziellinie. Wie der Name Gebirgslauf schon verrät werden auf allen  Strecken ordentlich Höhenmeter bewältigt.  Mein Mann Michael und ich starteten auf der 11 km Strecke. Neben der Distanz war ein Höhenunterschied von 380 m zu bewältigen. Schon auf der Startwiese ging es bergauf und auch der breite Forstweg, auf den die Strecke dann wechselte, führte stetig bergan. Nach den ersten 4 km führte der Weg dann immer  steiler nach oben und das Laufen fiel immer schwerer. Zunächst konnte ich noch ein paar der bereits gehenden Teilnehmer überholen, als mein Tempo aber nur noch genauso schnell war, als das der Gehenden, entschied ich mich auch zu walken. Bei Kilometer 7 hatten wir dann den höchsten Punkt erreicht und ich trabte wieder an. Als es jetzt stetig bergab ging erholten sich die Beine und das Tempo wurde Richtung Ziel wieder schneller. Da der letzte Streckenabschnitt für alle Strecken gleich ist, wurden es Richtung Ziel immer mehr Läufer und auch viele Wanderer und Walker, die die Läufer anfeuerten, waren nun unterwegs. Im Ziel gab es für alle Finisher  eine Medaille und eine Urkunde sowie eine kostenlose Versorgung mit deftigem Erbseneintopf und einem Getränk aus der  Hasseröder Brauerei. Johanna gefiel am besten die professionelle Kinderbetreuung, mit Bastelstraße, Torwandschießen und Hüpfburg, organisiert vom DRK-Kinderheim Wernigerode. Der Harz-Gebirgslauf ist eine sehr gut und routiniert organisierte Veranstaltung, wer Landschaftsläufe mag, wer den Herbst mag, wen mögliche Wetterkapriolen, unbefestigte Wege über Stock und Stein und einige Höhenmeter nicht abschrecken, der ist hier genau richtig.

Sophia H.

Das Foto zeigt Sophia, Johanna und Michael. Foto: privat

Die Künstlerin aus der Nachbarschaft

Marianne Kindt – Mitglied des Verbandes internationaler Künstler e. V. . Aber wer ist Marianne Kindt ? Geboren in Laage lebte und arbeitete Marianne Kindt bis zur politischen Wende in Warnemünde. Mit der Wende begann für die damals fast 40-jährige eine Zeit der Neuorientierung. Ganze 5 Jahre dauerte diese Phase in der die Mecklenburgerin in Schleswig Holstein und Hamburg Fuß fassen konnte und ihre künstlerische Ausbildung bei mehreren Malern in Schleswig-Holstein und Hamburg absolvierte. Im Jahre 1998 begann sie mit einem Studium in Malerei und Graphik am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum, das 2001 seinen erfolgreichen Abschluss fand. Für die Künstlerin bedeutet Malerei das Spiel und der Tanz mit Farben. Im Jahre 2004 erfolgte die Diplomierung am IBKK in Bochum und die  Ernennung zur Meisterschülerin bei Prof. Qi Yan. Nach eigenem Bekennen bevorzugt Marianne Kindt die Einfachheit in der Form. In persönlichen Gesprächen tauscht sich die Malerin auch gerne mit Leien aus und verrät so in ihren Gesprächen oft wertvolles und interessantes. Dabei bittet sie ihre Gesprächspartner gern in einen Dialog.  „Möwe“, „Speicher“, „Fischerboot“, „Buhnen“, „Kühe“ – das sind Titel einiger  Bilder. Augenscheinlich herausfordernd, wenn man die Werke betrachtet. Dem Betrachter wird fast immer eine klare Auskunft erteilt und gleichzeitig ein Denkanstoß zur Deutung des jeweiligen Bildes gegeben.
Allerdings muss der Betrachter selbst aktiv werden, um heraus zu finden, was ihn selbst anspricht. Im Jahre 2013 zog es die Künstlerin wieder in ihre Geburtsstadt zurück. Persönliche Gründe waren der Anlass dafür,  aber Marianne Kindt ist froh wieder zu Hause zu sein, in der kleinen verträumten Stadt an der Recknitz mitten in Mecklenburg.
Nach vorheriger Terminabsprache können Neugierige und Interessierte die Künstlerin gerne  in ihrem Atelier  in der Paul Lüth Straße in Laage besuchen.

ast

Das Foto zeigt Marianne Kindt mit einigen ihrer Werke. Foto: André Stache

Cross, wie ihn die Läufer mögen

Bei kühlen Temperaturen, begleitet von  Regen, war die  1,6 Kilometer lange Wettkampfstrecke im Bad Doberaner  Kellerswald in einem echten „Crosszustand“, den es zum Teil mehrmals zu durchlaufen galt. Feuchtes Laub, matschige Anstiege und nasskalte Luft verlangten, neben der hügeligen Distanz, den fünfhundert Sportlerinnen und Sportlern alles ab. Mehrere, zum Teil heftige Stürze, waren der Preis für die anspruchsvolle Wettkampfstrecke der sich allerdings alle gleichermaßen stellen mussten. Für den Sportclub Laage konnte an diesem Tag die 40-jährige Kathleen Kaufmann glänzen, die in ihrer Altersklasse die Silbermedaille erkämpfen konnte. Aber auch die Bronzemedaillen der 18-jährigen Pia-Marie Arendt, des 16-jährigen Ricardo Wendt, von Jens Beu (M35) und des 57-jährigen Peter Zettl stimmten die Verantwortlichen sehr zufrieden. Weitere 15 Top-Ten Plätze der Erwachsenen und 19 ! Top-Ten Plätze der Kinder und Jugendlichen zeigen das wirklich gute Niveau der Laager Athletinnen und Athleten. Herauszuheben sind hier sicherlich die Wettkämpfe des 8-jährigen Maximilian Kühl der als 4.seiner Klasse ins Ziel lief und auch der 6.Rang von Lennox Raith bei den 10-jährigen Jungen. Am Ende hatte sich der Ausflug in den Wald durchaus gelohnt und die Laager Läuferinnen und Läufer können von sich behaupten, dass sie nicht nur dabei waren , sondern durchaus mitgemischt haben. Dem Bad Doberaner SV gilt abschließend ein herzlicher Dank. Trotz der widrigen, äußeren  Bedingungen boten sie den Aktiven aus ganz Mecklenburg-Vorpommern gute Grundlagen für tollen Wettkampfsport.

SC Laage

Das Foto zeigt Kathleen Kaufmann. Foto: André Stache