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Scheine für Vereine – Laager Läufer sagen DANKE!

In Deutschland gibt es zurzeit fast  90.000 Sportvereine. Oft fehlt es  in den Vereinen an qualitativ hochwertigen Materialien, um gutes Training anzubieten, Ersatz nach Verlust oder defekt zu erreichen oder einfach Individualtraining ermöglichen zu können und damit die Grundlagen für das Erlebnis Vereinssport  zu schaffen. Und genau das möchte die Aktion Scheine für Vereine ändern. Im zurückliegenden Spätsommer wurde die Laufgruppe des SC Laage zum ersten Mal auf die Aktion der REWE-Märkte aufmerksam und konnte mit Yvonne Lübs, die als Angestellte für Rewe beschäftigt ist, die Tür zum Projekt weit aufstoßen. Im REWE Markt in Warnemünde wurde durch das besondere Engagement der Mitarbeiter Sammelboxen aufgestellt, Denn jeder REWE Kunde erhielt beim Einkauf im Markt pro 15 €uro  Einkaufswert einen Vereinsschein gratis. Diese konnten die Kunden nach ihrem Einkauf in eine mit dem Vereinsnamen versehenden Sammelbox werfen. Für die Laufgruppe des Sportclubs Laage wurde die Aktion eine Erfolgsgeschichte. Genau 1895 Gutscheine wanderten in die Box und nach dem fleißige Vereinsmitglieder diese durch einscannen und versenden in die Wertung gebracht hatten, konnten die Laager Sportler richtig gut einkaufen gehen. Medizinbälle, einen Ball-Kompressor und Handpfeifen-Set für die Trainer, alles im Wert von mehr als 600.00 Euro  wurden nun in der Geschäftsstelle empfangen, und für die Ausdauersportler ist das Grund genug DANKE zu sagen. Danke an die Initiatorin, an die Unterstützer im Club und die vielen Kunden des Warnemünder REWE Marktes.

Sportclub Laage

Foto: André Stache

Für die 15-jährigen Laager Lauf- Zwillinge Lena und Sophie Pommerehne war es fast so spannend wie vor einem Wettkampf. In Rostock, am Laufsportfachgeschäft City-Sport,  wurden die Laager Lauftalente persönlich von Peter Gohlke, dem Inhaber des Fachgeschäftes begrüßt, um beide Mädchen mit hochwertigen Laufschuhen auszurüsten. Der 36-jährige beobachtet seit zwei Jahren die Entwicklung der Mädchen ganz genau und möchte, besonders in der derzeitigen von Corona geprägten schwierigen Zeit, einen Beitrag leisten und solche Talente unterstützen. In persönlichen Gesprächen wurde sehr schnell klar, dass Lena und Sophie genau wissen was sie möchten. Selbst in den zurückliegenden Wochen konnten beide durch das besondere Engagement ihrer Familie individuelle Trainingseinheiten absolvieren. Corona gerecht trafen sich die Mädchen in regelmäßigen Abständen mit ihrem Trainer und absolvierten individuelle Trainingseinheiten mit großem Ehrgeiz und viel Einsatzbereitschaft. Ohnehin trainieren beide Mädchen sehr diszipliniert und verlieren dabei auch die Schule nicht aus ihren Blicken. Der Sportclub Laage bedankt sich bei Peter Gohlke für diese herausragende Unterstützung und ist sehr stolz über diese Aufmerksamkeit, die nicht nur im Verein Ansporn sein wird.

SC Laage

Das Foto zeigt Lena und Sophie mit ihren neuen Laufschuhen und André Bauschmann – einem der Verkaufsspezialisten für Sportschuhe und hochwertiger Laufbekleidung. Foto: André Stache

Zeit zur Andacht – Zeit zum Innehalten

Bei wunderschönem blauen Himmel, warmen Sonnenstrahlen und den deutlich zu vernehmenden Sound von startenden Eurofightern hielt Militärdekan, Johannes Wolf, direkt am Glockenturm des Fliegerhorstes, am ersten Freitag im Frühlingsmonat März, eine kleine, erbauliche Andacht. Besonders seine live gespielte Piano-Musik lud zum Innehalten ein.  Für Dekan Wolf war es wichtig ein Zeichen zu setzen. In einer Zeit wo alles ausgesetzt wird und auch persönliche Kontakte fast unmöglich sind, galt es ruhig zu werden, dankbar für das Leben zu sein und bei den besagten wunderschönen Bedingungen Andacht zu feiern. In einem persönlichen Gespräch, am Rande der Andacht, erklärte der Theologe einem Soldaten: „Solange das gesellschaftliche Leben fast stillsteht, möchte ich auf diese Weise einen kurzen geistlichen Impuls geben.“ Und das ist ihm an diesem Tag hervorragend gelungen.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Militärdekan Johannes Wolf am Glockenturm. Foto: A.Stache

Mühlenlauf in Wittenburg – virtuell und trotzdem präsent

Mehr als 10 Jahre sind die Ausdauersportler am ersten März-Sonntag nach Wittenburg gereist, um dort mit dem Mühlenlauf in die Laufcupsaison zu starten. Die ersten Male war noch nicht einmal die Autobahn fertig, so dass die kleine PKW-Kolonne zeitweilig die Landstraße nutzen musste. In diesem Jahr war nun alles anders.

Das Foto zeigt Sophia und Johanna Heuck im Laager Stadtwald. Foto: Ralf Sawacki

 Der Mühlenlauf fand virtuell statt. Jeder durfte am 1.Märzsonntag selbst entscheiden, wann und wo eine der traditionellen Mühlenlaufstrecken (1,5 / 4,8 / 10 Kilometer) laufend oder walkend absolviert. Die benötigte Zeit spielte dabei überhaupt keine Rolle und der Spaß stand ganz klar im Vordergrund.  In Laage, Rostock, Stralsund, Kühlungsborn, Groß Lantow, Kronskamp und Gelbensande starteten die 63 Läuferinnen, Läufer und auch Walker des Sportclubs Laage, bei sehr soliden äußeren Bedingungen und mit guter Laune, motiviert und in großer Teilnehmerzahl.
Und irgendwie hatten alle während des Laufens das Gefühl, dass alles so wie immer ist. Und wenn man der Corona-Pandemie etwas positives abgewinnen möchte, dann wohl dass sie dazu führt, dass immer mehr Menschen laufen. Nur am Ende fehlten die Ehrungen und einen Pokal für die Teilnehmer stärkste Abordnung gab es natürlich auch nicht. Aber Medaillen, die besonders für die Jüngsten sehr wichtig sind, wird der Veranstalter nach Laage schicken, nachdem die Recknitzstädter ihre Ergebnisse direkt nach den Läufen nach Wittenburg gemeldet haben.

SC Laage

Laager Clubkegler jetzt mit eigenen Kegelkugeln am Start

Der Vorstand des Sportclubs Laage hat in den zurückliegenden Monaten die Zeit genutzt, um zu eroieren wo in den Abteilungen mit überschaubaren, finanziellen Mitteln ein sportlicher Anschub gestaltet werden kann. Ein besonderer Blick viel dabei auf die Kegler des Vereins, die seit einigen Jahren auf gutem Niveau ihren Sport treiben. Um das zu untermauern, beschaffte der Club für seine Kegler 8 vereinseigene Spielgeräte, also Kegel-Kugeln – jeweils zwei in rot, gelb, blau und grün. Diese Sportgeräte der Marke Aramith-Kegelkugeln sind vom DKB (Deutschen Kegler Bund) zugelassen und wurden mit den  dazugehörigen Kugelpässen für die Laager Sportkegler nun geliefert.
Die zur Verfügung gestellten Kegelkugeln sind im Durchmesser 160mm groß und werden im Training und in den anstehenden Wettkämpfen die Frauen und Männer um Torsten Freudenreich zu noch besseren Leistungen motivieren, denn Kegeln ist ein echter Sport, der die ganze Frau und den ganzen Mann beansprucht.

Immer wieder kann man hören, dass „Kegler eine ruhige Kugel schieben“. Tatsächlich hat das für Sportkegler schon längst keine Gültigkeit mehr. Leistungen trainierte Sportkegler lassen sich durchaus mit anderen Sportarten vergleichen. Einfach gerechnet, ohne die höhere Mathematik zu bemühen, muss bei einem 120-Wurf-Wettbewerb der Sportkegler, in der Zeit von 30 Minuten, vom Anlauf bis zum Abwurf, circa 1200 Meter absolvieren, aber nicht am Stück, sondern in kleinen Teilen: Kugel nehmen, anlaufen, abstoppen, zurückgehen. Insgesamt müssen Kegler, egal ob Frau oder Mann, ganze 120-mal mit der 2,9 Kilogramm schweren Kugel in die Kniebeuge gehen – also 350 Kilogramm bewegen – und dabei immer konzentriert bleiben. Die Kugel rollt mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 25 km/h – selbstverständlich sind einige Spieler noch schneller – Richtung Kegel. Um die Kugeln auf diese Geschwindigkeit zu bringen, ist eine Energie von ca. 25 Kilojoule nötig. Damit verbraucht ein Spieler pro Kegelmatch ca. 700 kcal, etwa so viel wie ein Läufer nach 8 Kilometern. Dazu kommt aber auch noch die physische Anstrengung. Es kommt auf Kondition, Koordination und Konzentration an. Kegler müssen mehrere Bewegungsabläufe gleichzeitig, koordiniert durchführen. Die wichtigsten sind der Anlauf, ein sauberer Armschwung und der Abwurf der Kugel. Der Anlauf muss im idealen Fall gerade sein, schon kleinste Abweichungen können große Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Ist er zu lang, tritt man beim Abspiel über und produziert schlechte Würfe. Auch der Armschwung muss gerade sein. Holt der Sportler zu weit aus, verliert er die Kontrolle über die gespielte Kugel. Beim Abspiel, das am Ende des Anlaufs erfolgt, muss der Athlet darauf achten, die Kugel nicht zu verreißen oder zu verdrehen. Um das alles sauber und ordentlich abzuarbeiten, ist eine permanente hohe Konzentration nötig. Aber diese physische Belastbarkeit ist nur ein Teil dieses Sportes. Um diesen Präzisionssport erfolgreich ausüben zu können, ist auch die psychische Vorbereitung auf den Wettkampf wichtig.  Der Kegler muss sich mit seiner eigenen Spannung und Nervosität auseinandersetzen. Kegler müssen den Willen zur Leistung entwickeln und auch Misserfolge in kürzester Zeit verarbeiten. Fehlt diese psychische Fitness wird in den entscheidenden Momenten auch das zum Erfolg notwendige Ergebnis ausbleiben. Wie in jedem anderen Sport sind schwache Nerven, übertriebene Hektik und Anspannung die Ursachen für ausbleibenden Erfolg. Die Sportlerinnen und Sportler um Torsten Freudenreich sind sehr stolz auf die neuen Sportgeräte und möchten sich ausdrücklich auch bei den Freunden und Förderern des Clubs bedanken. Ohne deren Engagement wäre die Beschaffung solch kostenintensiver Spielgeräte unmöglich.

SC Laage

Das Foto zeigt Torsten Freudenreich sowie Silvia und Jens Ziesenitz (v.l.) mit neuen Wettkampf Kugeln. Foto: Kerstin Freudenreich

2. Virtuelle Winterlaufserie kam sehr gut an

Virtuelle Laufserien sind in der derzeitigen Situation eine gute Möglichkeit sportlich aktiv zu sein und sich fit zu halten. Nachdem die Laager Läuferinnen und Läufer ihre 1.virtuelle Laufserie über den Jahreswechsel absolviert hatten, kündigte das Übungsleiterteam Ende Januar den Start für die 2. virtuelle Winterlaufserie an.
Die 2. Winterlaufserie sollte den Laager Clubsportlern die Möglichkeit geben, wenigsten virtuell durch den Winter zu laufen. Zudem gab es das Gefühl, dass die Winter-Wochen durch Corona und Schmuddel-Wetter besonders für viele Kinder vermutlich nicht einfach werden. Daraus ergab sich für die Organisatoren der Anspruch, ihren Mitgliedern sportliche Motivation und auch Gemeinschaftsgefühl zu bieten. Sportliches Ziel war für die Ausdauersportler, an den zurückliegenden fünf Sonntagen mindestens viermal zu laufen.

Das Foto zeigt Hannah und Emi. Foto: Ralf Sawacki

Die kürzeste Strecke sollte dabei 2 Kilometer betragen und keine Strecke sollte doppelt gelaufen werden. Dass diese Laufserie ihren Namen „Winterlaufserie“ absolut gerecht werden sollte, konnte mit dem Start am letzten Januarsonntag keiner der mehr als 50 Ausdauersportler erahnen. Für mecklenburgische Verhältnisse außergewöhnlich viel Schnee, lausige Kälte und Wind aus allen Richtungen verlangten von den Sportlerinnen und Sportlern einiges ab. Aber insgesamt 172 Starts beweisen, dass alle motiviert und willig waren Leistung zu zeigen und eigene sportliche Ziele zu erfüllen. Überwiegend starteten die fleißigen Ausdauerathleten im Familienverbund, dem sich manchmal einzelne Erwachsene anschlossen. Oft wurde auch Paarweise agiert und gelegentlich musste auch ganz alleine gegen den inneren Schweinehund angekämpft werden. Da die Laufserie tatsächlich virtuell absolviert wurde, jeder startete individuell und wann er wollte, durften sich auch Rostock, Güstrow, Gelbensande, Teterow, Schwaan und die Dörfer um Laage, wie Kronskamp, Groß Lantow , Breesen und Liessow über die Präsenz von Laager Winterläufern freuen.

SC Laage

Als Laage in der höchsten Liga kickte – was für eine geile Zeit

Dem Fußballfachmann ist bekannt, dass die Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern die höchstklassige Fußball-Liga auf dem Gebiet des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern ist. Als Verbandsliga bildet sie eine der sechsthöchsten Spielklassen im deutschen Ligen-System. Der Verbandsligameister steigt direkt in die Oberliga Nordost auf. Gegründet wurde die Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern mit Beginn der Saison 1991/92 als Landesliga Mecklenburg-Vorpommern.
In dieser höchsten Liga Mecklenburg-Vorpommerns mischten auch die Kicker aus Laage, vor 30 Jahren, richtig gut mit.
Mit einem Blick zurück darf man mit Stolz feststellen, dass die Stadt Laage die kleinste im Feld der 16 Teilnehmerstädte war. Immerhin fanden sich in dieser Liga Mannschaften aus Neubrandenburg, Schwerin, Stralsund, Wismar und Malchow wieder. Fußballfans in und um Laage können sich bestimmt noch gut daran erinnern, wie der ehemalige FSV Laage 07 in dieser Landesliga Mecklenburg-Vorpommern kämpfte und spielte. Tolle Fußballfeste hat es gegeben, absolute Aufreger und sportliche Schlachten auf der altehrwürdigen Recknitzkampfbahn.
Das Nichtantreten der Neubrandenburger und die unverständliche Entscheidung des Sportgerichtes, das Spiel neu anzusetzen, löste seinerzeit eine riesige Diskussion auf Fußballplätzen und an Biertheken aus. Aber auch der Auswärtssieg bei TSV Grün Weiss Rostock wird einigen noch in Erinnerung sein. Genau wie der 5:0 Sieg beim Schweriner SC, am vorletzten Spieltag.  An diesem Tag schrieben sich die Recknitzstädter mit dem verbundenen Klassenerhalt in die, wenn auch kleinen sportlichen Geschichtsbücher. Und selbstverständlich werden sich einige erinnern, dass durch verletzungs-und arbeitsbedingte Ausfälle und Unsportlichkeiten sogar das Abstiegsgespenst an der Recknitzkampfbahn lauerte. Aber während der gesamten Saison 1991/92 stand das Team von Übungsleiter Jürgen Schülke nie auf einem Abstiegsplatz.
Mit 21:39 Punkten und 45:74 Toren konnten die Kicker aus der kleinen Recknitzstadt am Ende den 12. Tabellenplatz erkämpfen und selbstbewusst den Klassenerhalt feiern. Und mit dem Slogan, den ein Schlagerbarde schmettern würde: „Was für eine geile Zeit.“, genossen die Aktiven dieses ganz besondere Gefühl.
Heute sind einige der damals aktiven Kicker u.a. beim Laager SV 03, beim Sportclub Laage und beim SV Warnemünde/Handball ehrenamtlich aktiv.
Zurückblickend bleibt zu erwähnen, dass die Liga seit der Spielzeit 1995/96 Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern heißt, während die Landesliga im Folgenden nur noch als Unterbau der Verbandsliga diente. Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 wird unterhalb der Verbandsliga in drei Landesliga Staffeln gespielt, die sich in die Bereiche Nord, West und Ost aufteilen. Seit 2017/18 wurde das Ligasystem in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund sinkender Vereinszahlen umgestellt und die Landesliga ist nur noch in zwei Staffeln vertreten.

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Folgende Spieler absolvierten die Landesliga Saison 1991/92:

Klaus Nehls, Andreas Knoch, Thorsten Pügge, Adolf Steinberg, Rüdiger Wulf, René Ackermann, Torsten Diebenkorn, Detlef Harm, Daniel Peters, Frank Sebastian, Nils Frömel, Klaus-Dieter Gräfe, Andreas Pieper, Henry Pingel, Torsten Kleindorff, André Stache, Marcel Hoffmann, Alfons Steinberg, Matthias Barkowski.

Vereinsinterner Winterlauf startete virtuell

Traditionell wollten die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe ihren vereinsinternen Winterlauf, als Wettkampfeinstieg, starten und nicht Wenige freuten sich seit Monaten auf diesen Termin. Allerdings kam es in den zurückliegenden Wochen ganz anders. Entgegen aller Ankündigungen wurden Veranstaltungen untersagt und der Vereinssport, als gesellschaftliches Anhängsel in die Aktenablage der Politik gelegt. Dass dadurch soziale Kontakte für viele Menschen zum Erliegen kommen und die Entwicklung unserer Kinder stagniert, erscheint dabei völlig nebensächlich.

Das Foto zeigt Lena, Sophie und Paula Pommerehne. Foto: Ralf Sawacki


Der Winterlauf der Laager Laufgruppe präsentierte sich plötzlich wie ein Frühlingsblüher am Sonntagmorgen auf den Straßen der kleinen Recknitzstadt. Ohne einen zentralen Start, ohne organisierte Umkleiden, Toiletten und Anerkennung wie eine Zeitnahme oder Urkunden liefen die Ausdauersportler, wie übrigens in den zurückliegenden Wochen fast täglich, ihre Kilometer durch Laage und die umgehenden Gemeinden. Freundlich wurde gegrüßt und gewunken und damit auf den vorgeschriebenen Abstand geachtet. Es war für alle ein gutes Gefühl und es war für viele einfach schön. Dabei war es gar nicht notwendig mit dem erhobenen Zeigefinger  auf die Sportlerinnen und Sportler einzuwirken. Alle waren sehr diszipliniert und die für viele noch präsente Drängelei auf Rodelhängen und zugefrorenen Seen war nicht gegeben. Neben den sportlichen Aktivitäten in Laage bleibt anzumerken, dass Laager „Winterläufer“ auch in Groß Lantow, Papendorf, Gelbensande, Güstrow und Kronskamp unterwegs waren.

SC Laage

Ohne das Ehrenamt läuft nichts

Mit dieser schon sehr deftigen Aussage trifft man den Nagel genau auf den Kopf. Schließlich engagieren sich in unserem Land Tausende zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger auf den verschiedensten Ebenen. Und das ist in der kleinen Ackerbürgerstadt Laage nicht anders. Ob im Sport, den Kirchen oder im künstlerischen Bereich – überall packen Menschen mit an. Völlig uneigennützig und ohne irgendwelche Vorteile zu erfahren. Sie sorgen einfach für ein Stück Heimat.  Umso wichtiger ist es, diesen Menschen immer wieder DANKE zusagen. Und so ist die Einführung  der landesweiten EhrenamtsKarte eine gute Gelegenheit für Vereine und Institutionen ihren Helfern zu danken. Der Vorstand des Sportclubs Laage hat genau das in den zurückliegenden Tagen getan. Nach der zentralen Beantragung konnte der 1.Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis, seinen  engagierten Trainern, Helfern und Vorstandsmitgliedern jeweils eine personalisierte Karte überreichen. Die Ehrenamtskarte MV bietet eine Auswahl an attraktiven Vergünstigungen, z. B. einen kleinen Bonus oder vergünstige Eintrittspreise für diverse Einrichtungen. Zu den Partnern gehören  Einzelhändler, Tankstellen, Fast-Food-Filialen, Bäckereien, Autovermieter, Krankenkassen, Restaurants, Hotels und Freizeiteinrichtungen. Sie ist einfach ein Dankeschön an alle Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren und so einen großen Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Bundesland leisten. Neben der tollen Idee der Ehrenamtskarte MV sollen aber die persönlichen Vorteile des Ehrenamts nicht unter den Tisch gekehrt werden. Denn Ehrenamt hält nicht nur jung und geistig fit. Ehrenamtler bauen oft persönliche Netzwerke auf und bereichern dadurch neben dem Nutzen für andere oder das Gemeinwesen auch immer das eigene Leben. Denn was hat man uns in unserer Jugend schon erklärt:“Beziehungen schaden immer dem, der keine hat.“ Und selbstverständlich kann das gelebte Ehrenamt oft einen angenehmen Ausgleich zum hauptberuflichen Job bieten, beispielsweise die in der bezahlten Tätigkeit nicht vorhandenen sozialen Kontakte ersetzen. Am Ende steht aber immer fest: „Ohne das Ehrenamt läuft nichts.“

SC Laage

Die Collage zeigt Ehrenamtler des SC Laage. Collage: Falk Bartusch

Madeleine & Stefans Event-Catering läuft richtig gut an

Zum Jahresbeginn starteten Stefan Dachner und seine Frau Madeleine mit ihrem Grill- und Partyservice – in Laage. Zuvor hatte der gebürtige Rüganer schon einige Jahre in Rostock gekocht und für viele, zufriedene Kunden gesorgt. Nun hat das Ehepaar endlich den lang gewünschten festen Standort in der Breesener Straße. Neben dem Mittagsgeschäft bleibt natürlich der Partyservice ein Schwerpunkt seines Geschäftes. Mit dem Bezug der Räume möchte der 48-jährige Koch aber auch perspektivisch ein Ansprechpartner für die Menschen in und um Laage werden. Stefan Dachner sagt selbst: „Ich stelle mir vor, in Laage ein Anlaufpunkt für alle zu sein, mit einem Skatabend und auch für einen Sportlerstammtisch – was beides durchaus regelmäßig stattfinden kann.“ Und selbstverständlich könnten dann auch Vereinsvorstände, Elternräte oder andere Gemeinschaften die vorhandenen Gegebenheiten nutzen, um regelmäßige Treffen in der Nichtrauchergaststätte, mit einem separaten Raucherbereich, abzuhalten.

Das Foto zeigt Stefan Dachner. Foto: M. Dachner

Immerhin sind die Möglichkeiten dafür vorhanden. Parkplätze, eine solide Versorgung und über sechzig Sitzplätze sind diverse Fundamente für das Gelingen ehrenamtlicher Aktivitäten, denen Stefan Dachner eine außerordentlich gute Basis bieten möchte. Nun müssen sich Interessierte und auch Stefan Dachner aber noch etwas gedulden, denn die Corona Maßnahmen hemmen natürlich seinen Betrieb. Er selbst ist aber noch entspannt. Schließlich können sich seine drei Mitarbeiter sowie seine Frau und er selbst erst einmal positionieren und so ein fester Wirtschaftsstandort in der kleinen Recknitzstadt Laage werden.
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Wenn es im Winter laufen muss

Für viele Sportlerinnen und Sportler ist die Winterzeit eine Phase der unfreiwilligen Pause, Zeit zur Erholung und Regeneration. Aber es ist auch für einige Ausdauersportler die Möglichkeit, Grundlagen zu schaffen und vielleicht neue Wege einzuschlagen, etwa beim Lauf-Stilwechsel oder bei der Geschwindigkeit.
Für die Ausdauersportler, die einen Frühjahrsmarathon im Blick haben, ist es sogar eine ganz wichtige Phase im Trainings-und Wettkampfjahr.
Und das ist beim Sportclub Laage natürlich nicht anders, als in anderen Vereinen. Sechs Männer und eine Frau bereiten sich derzeit auf einen Marathon vor. Und alle arbeiten sehr akribisch an ihrem Plan. Fleißiges Training nach ihrem persönlichen Trainingsplan über die 42,195 Kilometer, über mehrere Wochen hinweg sind für Athleten die  die Marathondistanz das erste Mal bewältigen möchten, wie die 37-jährige Katja Beu oder der 40-jährige Marcel Raith, die Arbeitsgrundlage. Andere, wie Bernd Jänike, profitieren von jahrelanger Erfahrung. Und der 56-jährige Zivilbedienstete der Bundeswehr, der seinen Dienst auf dem Fliegerhorst versieht, spricht auch vielen Ausdauersportlern aus der Seele, wenn er freimütig bemerkt: „Die 42,195 Kilometer sind einfach ein unglaubliches, sportliches Ziel. Was viele Menschen an einem Tag nicht zu Fuß bewältigen könnten, laufen austrainierte Athleten dann in zwei, drei oder vier Stunden.“

Das Foto zeigt den erfolgreichsten Laager Marathonläufer, Bernd Jänike. Foto: Silke Jänike

Und tatsächlich hat bis zum heutigen Tag die altgriechische Königsdisziplin des Langstreckenlaufs nichts von ihrer Faszination verloren. Im Gegenteil – immer mehr Läuferinnen und Läufer erliegen dem unwiderstehlichen Reiz, die fast unüberwindbare Distanz in Angriff zu nehmen. Dem Mythos zufolge folgen sie den Spuren des griechischen Boten Pheidippides, der vor rund 2500 Jahren mit einer Siegesbotschaft im Gepäck von Marathon nach Athen lief. Nur heute geht es um die Botschaft an sich selbst und den Rest der sportlichen Welt. Einmal die Königs-Disziplin bewältigen und danach stolz von sich behaupten können: Ich bin ein Marathonläufer!

SC Laage

Das Deutsche Sportabzeichen – ein Ziel für Jeden!

Als die Hauptversammlung des Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele am 10.November 1912 die Verleihung und die Bedingungen für die Auszeichnung beschließt , die zunächst den – Namen „Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen“ trägt (Der Begriff Sportabzeichen wird noch vermieden, um die Turner mit einer gleichlautenden Ehrung nicht zu verärgern.), ahnte bestimmt keiner der anwesenden Herren, dass sich in der kleinen Recknitzstadt Laage auch nach fast 100 Jahren sportlich interessierte Menschen mehrmals im Kalenderjahr den zum Teil anspruchsvollen Normen des Sportabzeichens stellen würden.  Seit mehr als 10 Jahren organisiert die Laufgruppe des Sportclubs Laage mehrmals im Jahr die Sportabzeichen-Tage. An diesen Tagen bekommen interessierte Menschen die Gelegenheit, Disziplinen zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens abzulegen und damit die Voraussetzung zum Erwerb des Abzeichens zu schaffen. Zudem ist das erklärte Ziel der Organisatoren, Menschen für Bewegung begeistern und zum Mitmachen zu motivieren. Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Neben dem Nachweis der Schwimmfertigkeit orientieren sich die zu erbringenden Leistungen an den motorischen Grundfähigkeiten.
Im Bereich Ausdauer sind z.B. folgende Disziplinen im Angebot: 3.000 m Lauf, 10 km Lauf, 7,5 km Walking, 20 km Radfahren. Natürlich erfordert das einiges an Durchhaltevermögen, und ganz ohne Training wird es schwierig. Allerdings hat Ausdauer aus sportmedizinischer Sicht einen äußerst positiven Einfluss auf die Gesundheit, da das Herz-Kreislauf-System gestärkt wird. Im Bereich Kraft können die Teilnehmer unter anderem folgende Disziplinen wählen: Medizinball-, und Kugelstoßen, Steinstoßen, Standweitsprung, und Geräteturnen. Dem folgt der Bereich Schnelligkeit. Hier wird die Frequenzschnelligkeit getestet. Dabei handelt es sich um wiederholende, gleiche Bewegungen mit höchster Geschwindigkeit gegen geringe Widerstände bei kurzen Belastungszeiten. Angeboten werden hier z.B.: 30 m, 50 m und 100 m Lauf, 25 m Schwimmen, 200 m Radfahren oder Geräteturnen. Den Abschluss bildet der Bereich der Koordination. Hier erwarten die lizensierten Prüfer also primär die Bewegungstechnik und die Qualität der Bewegungsausführung, während die energetischen Prozesse der Muskelbewegung eine untergeordnete Rolle spielen. Angeboten werden  z.B.: Hoch- und Weitsprung, Schleuderballwurf, Seilspringen und Geräteturnen. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden (Leistungsstufen Gold, Silber, Bronze). Alle Anforderungen unterscheiden sich nach Geschlecht und Alter bei der Disziplin z.B. nach der Länge der Sprintstrecke oder bei Kraft-Disziplinen nach dem Gewicht der Geräte bis zur Koordination , wo Anzahl gültiger Versuche und Weiten breit gefächert sind.  Das Deutsche Sportabzeichen kann von Männern und Frauen sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch im Ausland erworben werden. Voraussetzung ist das erfolgreiche Absolvieren der geforderten Leistungen. Die Verleihung erfolgt durch die Ausstellung einer Urkunde. Das Deutsche Sportabzeichen wird verliehen, als Deutsches Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche an Jungen und Mädchen ab dem Kalenderjahr in dem das 6. Lebensjahr vollendet wird und als Deutsches Sportabzeichen an Erwachsene, ab dem Kalenderjahr in dem das 18. Lebensjahr vollendet wird.
Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.-31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden. Grundsätzlich können auch Menschen mit Behinderung das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Perspektivisch möchten die Laager Clubsportler gerne mit dem Kreissportbundes Landkreis Rostock (KSB)  die Sportabzeichen Angebote präsentieren. Auf Initiative des Sportkoordinators der Stadt Laage, Edmund Jungerberg, konnten die Vereinsberaterin der Sportjugend des KSB Landkreis Rostock, Julia Casper, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, ein gemeinsames Konzept erstellen, um diese Idee voranzutreiben. Die erfolgreiche Prüfung ist nicht nur ein Aushängeschild für Allround-Sportler, sondern als anerkanntes Leistungsabzeichen auch weiterhin Grundvoraussetzung bei Bewerbungen, zum Beispiel bei der Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr.

SC Laage

Das Foto zeigt Sportler beim Ausdauerlauf. Foto: Ralf Sawacki

1.Virtuelle Laufserie in Laage erfolgreich beendet

Mit der 1.Virtuellen Laufserie über den Jahreswechsel überzeugte die Laufgruppe des SC Laage wieder einmal seine mehr als 130 Mitglieder und auch einige motivierte Gaststarter. Da auf Grund der derzeitigen Coronasituation die Durchführung von Volkslaufveranstaltungen nicht realisierbar war, organisierten die Verantwortlichen der Laager Laufgruppe ihre eigene virtuelle Laufserie über den Jahreswechsel. Gestartet wurde wenige Tage vor dem Weihnachtsfest mit dem OSPA -Stadtlauf, dem folgte der Gänsebratenbauchweglauf während der Weihnachtsfeiertage.  Mit dem Kranich-Silvesterlauf konnten die Aktiven sogar ins neue Jahr laufen. Und den Abschluss bildete der Viactiv-Neujahrslauf. Überwiegend starteten die Ausdauersportlerinnen und-sportler im Familienverbund, dem sich gelegentlich einzelne Erwachsene oder Geschwisterkinder anschlossen. Im Stadtbild von Laage war das nicht übersehbar. Aber auch in Güstrow, Rostock, Groß Lantow, Teschow, Kronskamp und Liessow wurden die Freizeitsportler positiv wahrgenommen. Für alle Läufe gab es Aktionszeiträume, die von insgesamt  55 Ausdauersportlerinnen und -sportlern genutzt wurden.  Da nicht Wenige  der teilnehmenden Läuferinnen und Läufer mehrmals starteten, was ja ohnehin der Sinn der sportlichen Aktion war, durften die Statistiker genau 171 Starts vermerken. Nun bleibt natürlich der Funken Hoffnung, dass sehr bald wieder alle gemeinsam laufen dürfen. Schließlich ist Sport mit Freunden in der Natur das Beste was dem Einzelnen widerfahren kann. Es werden soziale Kontakte gepflegt, man hält sich fit und bleibt gesund. Sportlich gesehen, sind die virtuellen Starts nun echte Alternativen zu den ausfallenden Veranstaltungen, denn es ist Fakt, dass immer mehr Veranstaltungen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zum Opfer fallen und ein Ende noch nicht in Sicht ist.

SC Laage

Das Foto zeigt Familie Raith auf der Recknitzkampfbahn. Hier absolvierten sie ihren Silvesterlauf. Foto: Marcel Raith

Was für ein Jahr neigt sich dem Ende entgegen

Natürlich wird das zurückliegende Jahr noch lange in Erinnerung bleiben. Schließlich kostete es besonders dem Ehrenamt unendlich viel Kraft und Ausdauer. Aber gerade diese besagte Ausdauer ist es, die die Laufgruppe des Sportclubs  Laage im besonderen Maße auszeichnet. Trotz aller Einschränkungen und Widrigkeiten bleiben die positiven Dinge haften. Und das waren die Organisation der Volksläufe in Laage, die Trainingslager an der Sportschule in Güstrow und in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Ein Sommerfest mit Abstandsgeboten und ohne Gesang, virtuelle Läufe und gemeinsam besuchte, hervorragend organisierte Laufveranstaltungen in Bützow, Rostock und Lubmin. Letzterer wurde zum erhofften, sportlichen Höhepunkt. Landesmeisterschaftsmedaillen wurden gefeiert und besonders die gemeinsame Busfahrt zum Wettkampf und wieder nach Hause beeindruckte mit „Klassenfahrts-Charme“. Hängen bleibt aber bestimmt viel mehr. Konsequentes Training mit beeindruckender Beteiligung, ständiger toller Einsatz vieler Helfer und Unterstützer, eine beeindruckende Solidarität der Freunde, Förderer und Sponsoren und einen Zusammenhalt der allen das Gefühl gibt, in dieser Zeit nicht allein zu sein. Das alles mündete in die Ehrung mit dem Vereinspreis des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern. Für das Präsidium des Verbandes ist besonders in diesem Jahr deutlich geworden, dass sich besonders in diesem schwierigen Jahr die Laufgruppe des Sportclubs Laage durch ein hohes Engagement im Kinder- und Jugendbereich ausgezeichnet hat. Zudem ist äußerst positiv aufgefallen, dass Ausdauersportler aus der kleinen Recknitzstadt besonders aktiv im Laufbereich/Laufcup wirken und weit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus agieren. In der Hoffnung, dass bald wieder alle gemeinsam aktiv werden können, scharren die Sportlerinnen und Sportler der Laager Laufgruppe mit den Hufen und können den 1.Start im kommenden Jahr kaum erwarten. Organisatorisch gab es mit dem Abriss der alten Recknitzsporthalle einige Veränderungen. Das Vereinstraining musste umstrukturiert werden, was allerdings nicht zum Nachteil der Leistungsentwicklung wurde. Es wurden Lichtstrahler beschafft, um einen Teil der Laufbahn  für die Trainingszeit im Herbst und Winter auszuleuchten. Außerdem gab es Gespräche mit dem Bürgermeister, die das Ziel haben eine Beleuchtung auf der Recknitzkampfbahn zu installieren. Erste Gespräche mit dem Landessportbund zur möglichen Förderung des Vorhabens sind auch hier schon erfolgt. Weit größere Probleme gab es mit der Unterbringung des Materials und vieler Ausrüstungsgegenstände. Durch die Beschaffung eines Seecontainers konnte auch hier Abhilfe erreicht werden. Erfreulich ist auch die Bereitschaft von Katja Beu und Ronny Behn, sich als Übungsleiter aktiv in der Laufgruppe zu engagieren. Dazugehörige Ausbildungen sind in Planung und werden sich für die Landesbeamtin und den Restaurantmanager bestimmt auszahlen. Die Kosten für die Ausbildung wird traditionell der Sportclub Laage übernehmen.

SC Laage

Das Foto zeigt Katja Beu und Ronny Behn. Foto: Petra Behn

Reservisten blicken ernüchtert zurück

Für die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage geht ein sehr ernüchterndes Jahr 2020 zu Ende. Während am Jahresanfang die Planungen für die ehrenamtliche Arbeit der Veteranen hohe Wellen schlugen und der Tag der Bundeswehr im Juni, auch für die Reservistenkameradschaft der absolute Höhepunkt im Ausbildungsjahr werden sollte, und weitere tolle Ideen auf ihre Umsetzungen warteten zog im März völlige Ernüchterung ein. Verantwortungsbewusst und auch verständlich wurden dienstliche Veranstaltungen untersagt und nur wenige Wochen hatten die Kameraden die Möglichkeit ihre Arbeitschwerpunkte umzusetzen. So wurde dem Blücherdenkmal in Laage die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet um die Arbeiten der letzten Jahre fortzusetzten. Sportveranstaltungen des Evangelischen Militärpfarramtes Laage und es SC Laage wurden nach Kräften unterstützt und eine Ausbildung zum Thema “Feldverpflegung“ wurde organisiert und durchgeführt.
Was bleibt ist ein Blick zurück. Nicht im Zorn oder Enttäuschung. Vielmehr im Wissen, dass wir alle Umständen unterliegen können, denen wir hilflos ausgeliefert sind. Als 1. Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen und mich bedanken. Dieser Dank gilt ganz besonders den Verantwortungsträgern des Taktischen Luftwaffengeschwader 73 “S“. Es ist einfach ein gutes Gefühl zu erleben, wie die Soldatinnen und Soldaten um Oberst Joachim Kaschke mit ihrer Grundeinstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf die ehrenamtlichen Aktivitäten der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage unterstützen. Für unsere Kameradschaft ist die Zusammenarbeit mit Fliegerhorst natürlich ein spektakulärer Gewinn. Besonders die interessanten Aktionen sind unersetzlich für die Attraktivität der Reservistenkameradschaften.

Benjamin Braemer, Stabsgefreiter d.R.

Das Foto zeigt Laager Reservisten an „ihrem“ Blücherdenkmal. Foto: RK Laage

 

Internationales virtuelles Herbstsportfestival lässt Laager jubeln

Schon das in der Mitte des zurückliegenden Jahres durchgeführte Sommerferiensportfestival begeisterte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nachdem nun das sportliche Betätigungsfeld erweitert wurde, durfte sich das Organisationsteam über noch mehr Zuspruch erfreuen. Denn das Internationale virtuelle Herbstsportfestival, das durch die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) organisiert wurde, erweiterte sein Angebot nicht unerheblich,  indem es auch Radsportler in das Wettkampfgeschehen aufnahm. „Außerdem ist in der aktuellen Situation der COVID-19-Pandemie ein virtuell ausgetragener Wettkampf die einzig sichere Möglichkeit für leidenschaftliche Ausdauersportlerinnen und -sportler einer Wettkampfteilnahme,“ – erklären die polnischen Veranstalter in Vorbereitung und Auswertung der Aktion.
Wie schon im Sommer hatten sich nicht wenige Laager Sportlerinnen und Sportler sehr offensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und zielgerichtet ihren persönlichen, virtuellen Wettkampf geplant und auch durchgeführt, so dass mehrere sehr gute Ergebnisse in den einzelnen Endabrechnungen zu verzeichnen waren. Allen voran stand der 17-jährige Ricardo Wendt. Er absolvierte seinen 5 Kilometer Lauf im Stadion und kann eine Siegerzeit von 16,22 Minuten vorweisen. Als Gesamtsieger über die 10 Kilometer Distanz konnte Ole Reinholdt nach 38,54 Minuten überzeugen. Die schnellste junge Dame auf dieser Distanz kam ebenfalls vom SC Laage. Die 15-jährige Lena Pommerehne beendete ihren Lauf nach 47,06 Minuten. In die Siegerliste platzierte sich zudem der 55-jährige Bernd Jänike. Sein 20 Kilometer Radrennen beendete der Langlaufspezialist bei besten äußeren Bedingungen nach 38,54 Minuten. Insgesamt hatten sich 459 Aktive den vier ausgeschriebenen Disziplinen erfolgreich gestellt.
Als „Bester Verein“ durfte sich der SC Laage in der Endabrechnung zudem über eine beeindruckende Plakette freuen, die sicherlich einen würdigen Platz finden wird. Alle Teilnehmer wurden außerdem durch die RAZ-Szczecin mit Medaillen, Multifunktionstüchern und Shirts geehrt.  Anzumerken bleibt, dass die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen einen virtuellen Wettkampf ins Leben gerufen hatte, der unter dem Motto stand „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“- „Fonds für kleine Projekte Interreg VA Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Republik Polen. Für die  Umsetzung sind der polnische Verein der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania e.V. (Lead Partner) und die Kommunalgemeinschaft Europaregion Pomerania e.V. (Projektpartner) zuständig.

SC Laage

Die Fotos zeigen Laager Sportler nach ihren Wettkämpfen und die Erinnerungsplakette. Fotos: SC Laage

Wir laufen & walken 2021 entgegen

Zum 5. Mal starten die Laufmützen Usedom mit hoffentlich vielen bewegungsbegeisterten Inselbesuchern zum Silvester-Kranich Lauf. Start und Ziel ist unser treuer Gastgeber „Haus Kranich“  Heimweg 15 in Zinnowitz.   So war der Plan, alles wie in jedem Jahr, copy & paste, Glühwein, Punsch und Kuchen nach üblicher Haus Kranich Art. Doch Stopp, da war doch noch etwas?
Aus bekannten Gründen wird es in diesem Jahr keinen gemeinsamen Haus Kranich Silvesterlauf geben, aber die Aktiven der Laufmützen Usedom bleiben ebenso wenig auf ihren Sofas wie die Läufer des SC Laage, die sonst in jedem Jahr zu Silvester dabei sind. Wir laufen und walken jeder für sich allein, aber dennoch im Geiste zusammen rund um die Uhr vom Jahr 2020 in das Jahr 2021. Los geht es am 31. Dezember 2020 um 12h und die letzten Sportler sollten am 1. Januar 2021 um 12h ihr Ziel erreichen. Bewegt Euch wo immer Ihr wollt und in Eurem Tempo.
Schickt Eure Startzeit mit der Angabe der gelaufenen km und gerne einem Bild an Sonja Maier (0162 / 9141486) oder an Christina Kämmerer.  Wir sind gespannt, ob sich auch jemand findet, der um Mitternacht läuft oder eben zu sonst einer Zeit mitten in der Nacht.
Freiwillige Startgelder sind als Barspenden herzlich willkommen und werden zu 100% an den Kinder- und Jugendhospizdienst „Leuchtturm“ e.V. Greifswald weitergeleitet oder spendet einfach direkt an den Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm, Sparkasse Vorpommern, IBAN DE80 1505 0500 0100 1507 48, BIC NOLADE21GRW

Schön wars.

Das Foto zeigt Silvesterläufer in Zinnowitz. Foto: Ralf Sawacki

Wenn sich eine Idee verselbstständigt,

an virtuelle Laufveranstaltungen haben viele Menschen in dieser von Hemmnissen geprägten Zeit gefallen gefunden. Deshalb hatten sich die Verantwortlichen der  Laager Laufgruppe schnell mit dem Gedanken angefreundet die kommenden vier Volksläufe, in Laage und Güstrow, virtuell zu starten. Es gilt oder galt in Familie oder mit Freundinnen und Freunden (unter 14 Jahren) bei gebotenem Abstand im Wald oder im Heimatort, am Strand oder bei Oma und Opa die vorgegebenen Strecken zu laufen. Für die Kinder und Jugendlichen hatte die Idee einen ganz besonderen Reiz. Da die vier Läufe ohnehin schon geplant und organisiert sind ,konnten die Nachwuchsläuferinnen und -läufer insgesamt vier Medaillen sammeln. Wichtig war und ist dabei, dass die Läufe tatsächlich absolviert werden. Wo gelaufen wird, ist dabei völlig egal. Laage, Klein Lunow, Groß Potrems, Liessow, Kronskamp, Rostock oder Dummerstorf. Einfach laufen…

Für alle Läufe gibt oder gab es Aktionszeiträume:

1. OSPA – Stadtlauf
Strecken: 3 km, 6 km und 10 km
Zeitraum: 19 & 20.12.2020

2. Gänsebratenbauchweglauf
Strecken: 1 km (bis 8 Jahre), 4 km & 8 km
Zeitraum: 25. – 27.12.2020

3.Silvesterlauf
Strecken: 3,5  km, 6 km und 10 km
Zeitraum: 30.12.-01.01.2021

4. Viactiv-Neujahrslauf
Strecken: 3 km, 6 km und 10 km
Zeitraum: 09. & 10.01.2021

Beim OSPA-Stadtlauf ließen sich 34 Ausdauersportlerinnen und-sportler in die Startlisten aufnehmen. Davon sind 23 noch im Kinder-und Jugendalter. Wer jetzt noch Interesse hat einzusteigen, kann sich gerne melden, unter: andre.stache@web.de.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Ausdauersportler beim virtuellen Stadtlauf. Foto: Christine Boldt

Vereinspreis geht nach Laage

Der Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVMV) hat zurzeit fast 6.000 Mitglieder, die in mehr als  80 Vereinen organisiert sind. Die Leichtathletik als olympische Kernsportart besitzt zudem eine herausragende leistungssportliche Tradition. Und besonders in unserem Bundesland ist diese tief verwurzelt und prägt uns in der heutigen Zeit. Olympiasieger und Weltmeister wuchsen hier auf, lernten das ABC der Leichtathletik und entwickelten sich zu TOP-Athleten. Diese Tradition zu pflegen, hat sich der Verband auf seine Fahnen geschrieben und ehrt auch deshalb in jedem Jahr einen Verein mit dem Vereinspreis, wo sich der Gewinner neben dem Pokal über eine Prämie in Höhe von 1000,00 Euro freuen darf. Im Zuge der letzten Präsidiumssitzung des Verbandes entschied sich das Gremium, nach einem kurzen Meinungsaustausch, für die Laufgruppe des Sportclubs Laage als Preisträger für das Jahr 2020. Neben der Mitgliederentwicklung in der Laufgruppe waren die vielfältigen, sportlichen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen, trotz Corona, in diesem Jahr für die Entscheidung ausschlaggebend. Aber auch die Organisation vieler Veranstaltungen wie Ferienfreizeiten, Trainingslager und Laufveranstaltungen und besonders der Laufcup-Abschlusslauf überzeugte das Führungsgremium des LVMV. Die Präsidentin des  LVMV, Frau Dr. Kristin Behrens, erklärte dazu in einem offenen Brief an alle Vereine des Verbandes:“Wir vergeben unseren Vereinspreis bereits zum fünften Mal. Das LVMV-Präsidium hat sich in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung an den SC Laage zu vergeben. Der Verein zeichnet sich durch ein hohes Engagement im Kinder- und Jugendbereich aus. Zudem ist der SC Laage besonders aktiv im Laufbereich/Laufcup und wirkt weit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus. Wir freuen uns sehr darauf den Preis offiziell im Rahmen unseres Verbandstages übergeben zu können.“ Für die Ausdauersportler in Laage ist diese hohe Ehrung ein besonderer Ansporn und alle Aktiven der Laager Laufgruppe sind sich einig und versichern:“Wir machen weiter so!“

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Läuferinnen und Läufer im Trainingslager. Foto: Ralf Sawacki