Archiv der Kategorie: Sport und Gesundheit

Wenn sich eine Idee verselbstständigt,

an virtuelle Laufveranstaltungen haben viele Menschen in dieser von Hemmnissen geprägten Zeit gefallen gefunden. Deshalb hatten sich die Verantwortlichen der  Laager Laufgruppe schnell mit dem Gedanken angefreundet die kommenden vier Volksläufe, in Laage und Güstrow, virtuell zu starten. Es gilt oder galt in Familie oder mit Freundinnen und Freunden (unter 14 Jahren) bei gebotenem Abstand im Wald oder im Heimatort, am Strand oder bei Oma und Opa die vorgegebenen Strecken zu laufen. Für die Kinder und Jugendlichen hatte die Idee einen ganz besonderen Reiz. Da die vier Läufe ohnehin schon geplant und organisiert sind ,konnten die Nachwuchsläuferinnen und -läufer insgesamt vier Medaillen sammeln. Wichtig war und ist dabei, dass die Läufe tatsächlich absolviert werden. Wo gelaufen wird, ist dabei völlig egal. Laage, Klein Lunow, Groß Potrems, Liessow, Kronskamp, Rostock oder Dummerstorf. Einfach laufen…

Für alle Läufe gibt oder gab es Aktionszeiträume:

1. OSPA – Stadtlauf
Strecken: 3 km, 6 km und 10 km
Zeitraum: 19 & 20.12.2020

2. Gänsebratenbauchweglauf
Strecken: 1 km (bis 8 Jahre), 4 km & 8 km
Zeitraum: 25. – 27.12.2020

3.Silvesterlauf
Strecken: 3,5  km, 6 km und 10 km
Zeitraum: 30.12.-01.01.2021

4. Viactiv-Neujahrslauf
Strecken: 3 km, 6 km und 10 km
Zeitraum: 09. & 10.01.2021

Beim OSPA-Stadtlauf ließen sich 34 Ausdauersportlerinnen und-sportler in die Startlisten aufnehmen. Davon sind 23 noch im Kinder-und Jugendalter. Wer jetzt noch Interesse hat einzusteigen, kann sich gerne melden, unter: andre.stache@web.de.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Ausdauersportler beim virtuellen Stadtlauf. Foto: Christine Boldt

Vereinspreis geht nach Laage

Der Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LVMV) hat zurzeit fast 6.000 Mitglieder, die in mehr als  80 Vereinen organisiert sind. Die Leichtathletik als olympische Kernsportart besitzt zudem eine herausragende leistungssportliche Tradition. Und besonders in unserem Bundesland ist diese tief verwurzelt und prägt uns in der heutigen Zeit. Olympiasieger und Weltmeister wuchsen hier auf, lernten das ABC der Leichtathletik und entwickelten sich zu TOP-Athleten. Diese Tradition zu pflegen, hat sich der Verband auf seine Fahnen geschrieben und ehrt auch deshalb in jedem Jahr einen Verein mit dem Vereinspreis, wo sich der Gewinner neben dem Pokal über eine Prämie in Höhe von 1000,00 Euro freuen darf. Im Zuge der letzten Präsidiumssitzung des Verbandes entschied sich das Gremium, nach einem kurzen Meinungsaustausch, für die Laufgruppe des Sportclubs Laage als Preisträger für das Jahr 2020. Neben der Mitgliederentwicklung in der Laufgruppe waren die vielfältigen, sportlichen Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen, trotz Corona, in diesem Jahr für die Entscheidung ausschlaggebend. Aber auch die Organisation vieler Veranstaltungen wie Ferienfreizeiten, Trainingslager und Laufveranstaltungen und besonders der Laufcup-Abschlusslauf überzeugte das Führungsgremium des LVMV. Die Präsidentin des  LVMV, Frau Dr. Kristin Behrens, erklärte dazu in einem offenen Brief an alle Vereine des Verbandes:“Wir vergeben unseren Vereinspreis bereits zum fünften Mal. Das LVMV-Präsidium hat sich in diesem Jahr entschieden, diese Auszeichnung an den SC Laage zu vergeben. Der Verein zeichnet sich durch ein hohes Engagement im Kinder- und Jugendbereich aus. Zudem ist der SC Laage besonders aktiv im Laufbereich/Laufcup und wirkt weit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus. Wir freuen uns sehr darauf den Preis offiziell im Rahmen unseres Verbandstages übergeben zu können.“ Für die Ausdauersportler in Laage ist diese hohe Ehrung ein besonderer Ansporn und alle Aktiven der Laager Laufgruppe sind sich einig und versichern:“Wir machen weiter so!“

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Läuferinnen und Läufer im Trainingslager. Foto: Ralf Sawacki

7. OSPA-Nachwuchsförderpreis geht an Laager Laufzwillinge

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest wurden Lena und Sophie Pommerehne, in der Filiale der Ostseesparkasse in Laage, für ihre tolle sportliche Entwicklung und ihre Leistungen mit dem OSPA-Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet. Ausdauernder Trainingsfleiß und die Beständigkeit, immer wieder an ihre Leistungsgrenzen zu gehen, zeichnen die 15-jährigen Schülerinnen aus. Zu diesen Eigenschaften gesellen sich bei den Zwillingen Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Anstrengungsbereitschaft – weit über das normale Maß – hinaus.
Seit ihrem Wechsel zur Laager Laufgruppe geht die Leistungskurve beider Mädchen steil nach oben und Lena und Sophie sind in der Lage, ihre zu erwartenden Leistungen immer wieder in exzellenter Art und Weise abzurufen.
Ihr derzeitiges sportliches Engagement, verbunden mit ihrem jetzigen Entwicklungsstand, lassen eine vielversprechende Entfaltung erwarten.
Die Ostseesparkasse Rostock möchte in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Laage mit dieser nun schon traditionellen Ehrung nicht nur vorrangig den Breitensport fördern, sondern auch talentierte und erfolgreiche Nachwuchssportler/innen unterstützen.
Im Zuge der Ehrung erklärte die Filialleiterin der Filiale der Ostseesparkasse in Laage, Frau Bianca Bretsch, den Anwesenden: „Mit diesem Preis sollen junge Athletinnen und Athleten gefördert werden, die auf Grund ihrer bisherigen Leistungen und Erfolge besonderes Talent bewiesen haben. Über die Vergabe des OSPA-Nachwuchsförderpreises entschied auch in diesem Jahr eine Jury, bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand des SC Laage, einem Vertreter der OSPA und dem Jugendsprecher des SC Laage.“
Anzumerken bleibt, dass dieser Preis seit dem Jahr 2014 regelmäßig verliehen wird und neben einem Pokal und einer Urkunde auch eine finanzielle Unterstützung beinhaltet.Der Vorstand des SC Laage bedankt sich bei der Ostseesparkasse Rostock für diese herausragende Unterstützung und ist sehr stolz über diese Anerkennung, die nicht nur im Verein Ansporn sein wird.

SC Laage

Das Foto zeigt Frau Bretsch, Sophie und Lena nach der Ehrung. Foto: André Stache

Laager Ausdauersportler in Bestenlisten verewigt

In der traditionell zum Jahresende vorgelegten Jahresbestenliste des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, im Straßenlauf, erscheinen in diesem Jahr insgesamt zehn Läuferinnen und Läufer des Sportclubs Laage. Im zurückliegenden Kalenderjahr war der Eintrag in diese Übersicht schon etwas Besonderes. Letztendlich hatten die Läuferinnen und Läufer, auf Grund der zahlreichen Absagen von Laufveranstaltungen, kaum die Gelegenheit starke Laufleistungen zu präsentieren.
In die Jahresbestenliste werden nur Läuferinnen und Läufer aufgenommen, die Mitglied eines dem Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern angeschlossenen Vereins angehören und ein gültiges Startrecht des Verbandes haben. In diese Jahresbestenliste werden ohnehin nur Leistungen aufgenommen, die nach Kenntnis des Verbands-Statistikers unter korrekten Bedingungen, insbesondere hinsichtlich der Streckenvermessung, erzielt wurden.
Besonders erfreulich ist aus Sicht des Sportclubs Laage die Tatsache, dass auch fünf Jugendliche in die Bestenliste laufen konnten. In der Klasse der unter 14-jährigen Mädchen durften sich mit Paula Pommerehne (22; 22 min) und Pia Amelie Behn (22; 37 min) zwei Sportlerinnen über ihre Einträge freuen. Beiden gelang diese Leistung im 5 Kilometer Straßenlauf in Lubmin. Über dieselbe Distanz konnte Lena Pommerehne ihren Eintrag erkämpfen. Ebenfalls in Lubmin lief die 15-jährige Schülerin ganz starke 20,57 Minuten. Für Lena war das auch mit einem Eintrag in die Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) verbunden.
Über die 10 Kilometer Distanz konnten die 17-jährige Joelina Raith (44;24 min) und der 17-jährige Ricardo Wendt (37,08 min) beeindrucken und mit ihren Leistungen den Eintrag in die jährlich aufgelegte Bestenliste ihrer Altersklassen erreichen. Auch diese Leistungen fanden einen Eintrag in die Bestenlisten des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV). Im selben Wettkampf gelang das, im Zuge der Landesmeisterschaften im Straßenlauf in Lubmin, der 41-jährigen Kathleen Maag (44;05 min), der 44-jährigen Yvonne Lübs (48,30 min) und den beiden nimmermüden Haudegen Bernd Jänike (41,10 min) und Peter Zettl (40,42 min) in der Altersklasse der über 55-jährigen Männer. Zu Jahresbeginn lief die 52-jährige Petra Grobbecker (52,02 min) in Wittenburg, zum Start der Laufcupsaison, die aus bekannten Gründen leider nicht beendet werden konnte, ihr perfektes Rennen und platzierte sich damit in der Bestenliste des Verbandes. Die Grundlagen für diese persönlichen Erfolge ist das sehr disziplinierte und harte Training. Dabei spiegelt sich in den Trainingseinheiten die Ausgewogenheit zwischen ambitioniertem Volkssport und einem dosierten Leistungsanspruch wider. Und genau dazu passt auch die Durchsetzung innovativer Trainingskonzepte. Denn gerade die Kinder und Jugendlichen der Laager Laufgruppe trainieren nur zwei Mal in der Woche. Allerdings dürfen sich dann die Übungsleiter über eine außergewöhnliche  Anstrengungsbereitschaft freuen.

SC Laage

Die Fotos zeigen Lena Pommerehne und Ricardo Wendt. Foto: Ralf Sawacki

Kreissportbund kam nicht mit leeren Händen

Genau zwei Wochen vor dem Heiligen Abend war im Kinder- und Jugendtraining der Laager Laufgruppe Bescherung. Allerdings stand nicht das Christkind in der Recknitzsporthalle. Die Vereinsberaterin der Sportjugend des Kreissportbundes Landkreis Rostock, Julia Casper, und der Vorsitzende der Sportjugend, Andreas Habermann, hatten sich aufgemacht, um Danke zu sagen. Hintergrund war die eingereichte Bewerbung des Sportclubs Laage als Kinder- und Jugendfreundlicher Sportverein 2020. Der Vorstand der Sportjugend des Landkreises Rostock hat in seiner Sitzung Ende November die Entscheidung auf Kreisebene gefällt, die Bewerbung der Recknitzstädter an den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern weiterzuleiten. Dort entscheidet eine große landesweite Kommission über die jeweiligen Sieger der 3. Kategorien. Der Kreissportbund entschied sich zudem dafür, allen Vereinen, die eine Bewerbung eingereicht und damit großes Engagement im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit bewiesen haben, mit einem Ballsack Danke zu sagen. Julia Casper erklärte dazu: „Wir freuen uns über so viele eifrige Ehrenamtliche, die für die Kinder und Jugendlichen tolle Projekte und Kooperationen auf die Beine stellen und einen großen Anteil an der sportlichen und sozialen Entwicklung der Kinder haben. Als Kreissportbund sind wir deshalb unheimlich stolz auf die Vereine unseres Landkreises, die insbesondere in diesem Jahr unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen mit viel Eifer und Leidenschaft dabei waren.“

SC Laage

Das Foto zeigt den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis, und Andreas Habermann (re.) mit Laager Kindern und den Geschenken. Foto: Julia Casper

Tradition verpflichtet – Seelsorgelauf virtuell gestartet  

Seit 15 Jahren organisiert das Evangelische Militärpfarramt Laage für Soldaten, Zivilbedienstete der Bundeswehr, deren Familien und Freunde der Militärseelsorge zwei Mal im Kalenderjahr einen Seelsorgelauf. In diesem Jahr ist alles anders.
Die Corona-Pandemie schränkt alle Aktivitäten ein und viele Menschen blicken auf gelungene Veranstaltungen der zurückliegenden Jahre wehmütig zurück.  Militärpfarramt auf dem Fliegerhorst hat man sich deshalb entschlossen, in diesem Jahr andere Wege zu bestreiten.
Ganz bewusst haben sich Militärdekan Johannes Wolf und Pfarrhelfer André Stache dazu entschieden, den praktisch nicht durchführbaren Seelsorgelauf in diesem Herbst virtuell zu starten. Einerseits konnten sie damit Kontakt zu den ihnen anvertrauten Menschen halten und andererseits konnten Familien animiert werden, Sport zu treiben, individuell mit Freunden oder ganz in Familie. Praktisch erfolgte das dann fast zeitgleich in Rostock, Güstrow, Laage, Liessow und Gelbensande. Streckenvorgaben wurden dabei nicht erteilt und Vergleiche waren ebenfalls nicht erwünscht. Es galt, in der Natur die Schöpfung zu genießen und einfach nur im kleinsten Rahmen Zeit miteinander zu verbringen. Für nicht wenige hatte das Organisatoren-Team im Anschluss an die Läufe Überraschungen parat. Denn die schon beschafften Pokale wurden unter den Teilnehmern verlost.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Pia und Johanna bei ihrem 5 Kilometer Lauf. Foto: Ralf Sawacki

Tolle Ehrung für Paula Pommerehne

Fast zum Ende des Jahres konnten die Übungsleiter der Laager Laufgruppe noch einmal eine besondere Ehrung im Kinderbereich vornehmen. Auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes wurde der 13-jährigen Paula Pommerehne der Ehrenpreis „STARK UND SCHNELL“ des Sportclubs Laage verliehen. Dieser Preis kann an Kinder des Clubs verliehen werden, die auch abseits des sportlichen Geschehens nachhaltig zum Gelingen der Vereinsarbeit und damit des Trainingsbetriebes beigetragen haben.

Das Foto zeigt Paula mit ihrem Preis. Foto: Ronny Behn

Besonders soll damit die Entwicklung der sozialen Kompetenz, sowie die Hilfsbereitschaft und die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins gewürdigt werden.
Bei Paula trifft das alles in besonderem Maße zu. Besonders ihre zurückhaltende Wesensart und ihre Anstrengungsbereitschaft machen die Schülerin in der Kinderfraktion der Laager Laufgruppe zu einem Vorbild. Dazu gesellt sich bei Paula ein großes Maß an Freundlichkeit und Fleiß weit über das normale Maß hinaus.
Außerdem lassen das derzeitige sportliche Engagement, verbunden mit ihrem jetzigen Entwicklungsstand eine vielversprechende Entwicklung erwarten. Neben ihrer überragenden Teamfähigkeit ist die besondere soziale Kompetenz der 13-jährigen Schülerin hervorzuheben.

SC Laage

Internationales virtuelles Herbstsportfestival ist ein Erfolg

Mit der Einladung zum Internationalen virtuellen Herbstsportfestival durch die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) zeichnete sich eine kleine Erfolgsgeschichte für die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe ab. Die Ruchowa Akademia Zdrowia mit Sitz in Szczecin /Polen hatte einen virtuellen Wettkampf ins Leben gerufen, der unter dem Motto stand „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“.    Und damit hatten unsere Nachbarn den Nerv vieler Sportlerinnen und Sportler getroffen und 61 Laager Sportlerinnen und Sportler zu beeindruckenden Leistungen animiert. Herausragend ist dabei der 5 Kilometer Lauf des 17-jährigen Ricardo Wendt. Mit seiner Zeit von 16,22 Minuten dürfte sich Ricardo im Teilnehmerfeld ganz vorne platzieren.

Das Foto zeigt Ricardo Wendt. Foto: Ralf Sawacki

Stark war auch der 10 Kilometer Lauf der 15-jährigen Lena Pommerehne. Nach 47,06 Minuten beendete die Schülerin ihr Rennen, das sie in Begleitung ihres Vereinskameraden, Jens Beu, absolvierte. Ebenfalls beeindruckend waren die Läufe der 11-jährigen Phoebe Wendt und Lara Piepke über 1000 Meter. Beide liefen nach 4,14 Minuten ins Ziel. Ihre 10-jährige Vereinskameradin Pia -Joelina Boldt  war sogar noch eine Sekunde schneller. Die 12-jährigen Pia Behn und Benjamin Menge konnten gemeinsam mit ihrer 13-jährigen Vereinskameradin Paula Pommerehne  einen ganz starken 5 Kilometer Lauf absolvieren und nach 21,27 Minuten ihre tollen Leistungen von den Landesmeisterschaften im Straßenlauf, die Anfang Oktober stattfanden, bestätigen. Anzumerken ist, dass alle Kinder-Läufe im Zuge des organisierten Vereinstrainings stattfanden.
Alle Läuferinnen und Läufer und auch die erfolgreich gestarteten Nordic Walker, Inline Skater und Radfahrer dürfen stolz auf ihre Leistungen sein. Abschließend möchte sich der Vorstand des SC Laage bei der Ruchowa Akademia Zdrowia herzlich bedanken. Dieses Engagement ist beeindruckend und wird vielen Laager Aktiven Kraft und Motivation für zukünftige Aktivitäten geben.

SC Laage

Sichtungstraining unterm Hallendach

Zum ersten Mal konnten leistungsorientierte Nachwuchsläuferinnen und -läufer der Laager Laufgruppe im Zuge eines Sichtungstrainings die Trainingsmöglichkeiten des TC FIKO Rostock in der Rostocker Laufhalle nutzen und auch etwas über den Tellerrand hinausblicken. Die Übungsleiter des SC Laage und der verantwortliche Lauftrainer des TC FIKO, Jan Seemann, hatten diese Art von Zusammenarbeit seit langer Zeit geplant und beide Vereine hoffen, dass sie perspektivisch von dieser Kooperation profitieren werden. Für die Laager Clubsportler hat sich schon mit diesem Training die Aktion gelohnt. Intensiv und fordernd, konnte das Übungsleiterteam seinen Aktiven eine  Ausdauer- und Trainingseinheit in der Rostocker Laufhalle organisieren die keine Wünsche offen ließ.
Trotz der unübersehbaren Anspannung aller wurde mit dem notwendigen, gebotenem Abstand und nach den Vorgaben der Hygienekonzepte der Vereine agiert. Dazu gehörte, dass noch vor dem Betreten der Laufhalle eine Einweisung der Teilnehmer erfolgte. Und auch eine zurzeit notwendige Anwesenheitsliste wurde vor dem ersten Start erstellt und dem Initiator übergeben.
Neben einer ausgiebigen Erwärmung und einem lockeren Einlauftraining absolvierten die Athletinnen und Athleten Steigerungsläufe, die auch eine Leistungsfeststellung vor den anstehenden Bahnwettkämpfen  darstellten. Natürlich hatten alle Schwierigkeiten mit den äußeren Bedingungen. Die engen Kurven, die Größe der Anlage und auch die anspruchsvolle Raumluft machten allen zu schaffen. Dennoch konnten die Mädchen und Jungen an diesem Tag überzeugen und besonders mit absoluter Anstrengungsbereitschaft beeindrucken. Herausragend waren dabei die Leistungen der 15-jährigen Lena Pommerehne und der 17-jährigen Joelina Raith.
Ein besonderer Dank gilt Jan Seemann. Er unterstützte äußerst wohlwollend die Aktion und organisierte so auch ein Wiedersehen mit Chiara De Cahsan. Die 14-jährige wechselte vor einigen Jahren vom SC Laage zum Triathlonverein nach Rostock und hat sich dort sportlich toll entwickelt.

SC Laage

Das Foto zeigt Lena Pommerehne. Foto: Ralf Sawacki

Laager liefen den Salzlauf – der gar nicht stattgefunden hat

Ein gutes Jahr hatte sich der Recknitztallaufverein auf die Prämiere des 1.Salzlaufes in Bad Sülze gefreut, doch dann kam alles anders.
Der 1.Salzlauf Bad Sülze-Marlow wurde durch den Landkreis Vorpommern Rügen auf Anraten des Amtes Recknitz-Trebeltal, mit Verweis auf die CORONA Verordnung, verboten. Neben den Organisatoren und Helfern mussten das auch über 200 Vorangemeldete zur Kenntnis nehmen. Nach dem neuerlichen Lockdown von Anfang November, hatten die Macher des Laufes ein richtungsweisendes Konzept erarbeitet, welches den Laufsportfreunden die Möglichkeit gegeben hätte ganz individuell, allein oder zu zweit, eine definierte Strecke  zu einem selbstgewählten Zeitpunkt  zu laufen. Aber es hatte für Außenstehende nicht gereicht. In Laage hatten die Ausdauersportler die Situation gespannt verfolgt und waren sich sicher, die äußerlichen Gegebenheiten für einen vereinsinternen Trainingslauf zu nutzen. Schon mit der Anreise wurden die Aktiven positiv überrascht. Alle geplanten Laufstrecken waren mit  orangefarbenen Pfeilen, auf denen „Laufen verbindet steht“, die an Laternen, Bäumen u. ähnlichem befestigt sind, markiert. Zusätzlich war auf den Wegen und Straßen noch grün gesprühte Markierungen aufgetragen, die aber sicherlich im Laufe der Zeit verblassen werden. Alle Läuferinnen und Läufer starteten in Familie, allein oder zu zweit an der Bushaltestelle Kastanienallee vor der Schule, um dann in die Stadt und über den Marktplatz auf den Radweg Richtung Marlow zu laufen. Die Wendestellen für 5, 10 und 15km waren gut sichtbar aufgesprüht.  Die Halbmarathonis liefen weiter bis Marlow, folgten den Pfeilen auf der vom Hinweg bekannten Strecke bis zum Ziel.
Im Ziel hatten alle, vom Glück gestreift, den Wunsch wieder nach Hause zu fahren und sich natürlich über die gängigen Kommunikationsmittel auszutauschen. Wobei Gedanken der Organisatoren vielen nicht aus den Köpfen gingen. „Breitensport ist selbstverständlich, aktiv gelebte Gesundheitsförderung, aber es geht um viel mehr, als um den sportlichen Vergleich. Es ist der Austausch mit Gleichgesinnten, es ist soziales Leben und genau das ist aufgrund der Corona Pandemie massiv eingeschränkt. Wenn aber das besagte, soziale Leben mit Verboten eingeschränkt wird und durch viel Fleiß und Ideenreichtum erstellte Konzepte keine Beachtung finden, entsteht über kurz oder lang Frust und auch Aggressionspotential. Während der Gesetzgeber und die Ämter mit der Bewältigung und Regulierung der Situation voll auf beschäftigt sind, wird es den Ehrenamtlichen in den Vereinen und Kommunen vorbehalten bleiben sich Konzepte zu überlegen, die in der gegenwärtigen Situation umsetzbar sind, ohne Menschen zu gefährden.“

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Das Foto zeigt Pia und Emi in Bad Sülze. Foto: Petra Behn

Internationales virtuelles Herbstsportfestival ist gestartet

Mit den ersten Einschränkungen in diesem Jahr hatte die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) auch die Laufgruppe des Sportclubs Laage eingeladen, virtuell sportlich aktiv zu werden. Die sportliche Initiative hatte einen virtuellen Wettkampf organisiert, der unter dem Motto stand „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Die Ruchowa Akademia Zdrowia in Szczecin /Polen hatte damit den Nerv vieler Sportlerinnen und Sportler getroffen und durfte sich sicher sein, dass die Neuauflage in diesem Herbst ein Erfolg werden wird. Denn mit der Einladung zum Internationalen virtuellen Herbstsportfestival dürfen sich nicht nur die Laufsportler angesprochen fühlen. Auch Nordic Walker, Inline Skater und Radfahrer dürfen sich beweisen und mit ihren erbrachten Leistungen in die Wettkampfwertung gehen. Für mehr als fünfzig Ausdauersportler der Laager Laufgruppe war die Einladung der Start zur Teilnahme auf einer der drei angebotenen Laufstrecken. Allerdings versuchen sich nicht wenige der Laager Läuferinnen und Läufer auch beim Radfahren und Skaten und zeigen damit, welche tollen Möglichkeiten diese Aktivitäten als Ausgleichssport bieten. Die Jüngsten haben ihren Start schon vollzogen. Im Zuge einer Vereinstrainingseinheit liefen die Mädchen und Jungen unter der Leitung ihrer Übungsleiter und einiger Erwachsener in kleinen Gruppen ihren 1 Kilometerlauf oder sogar 5 Kilometer durch die Mecklenburger Wälder.  Für alle anderen sind noch 14 Tage Zeit, um die angemeldeten Leistungen zu erbringen. Dann wird die Ruchowa Akademia Zdrowia alle Teilnehmer wieder mit Medaillen und Shirts ehren und die Veranstaltung zum Erlebnis machen, was ganz besonders in diesem Jahr in Erinnerung bleibt.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Sportler während einer Trainingseinheit. Foto: Christine Boldt

Sportliche Partnerschaft besiegelt

Seit vielen Jahren organisiert die Laufgruppe des Sportclubs Laage Sportabzeichentage auf der Recknitzkampfbahn und in der angrenzenden Recknitzsporthalle der kleinen Ackerbürgerstadt. In dieser Zeit ist die Nachfrage zur erfolgreichen Abnahme der bedeutendsten Volkssportauszeichnung stetig gewachsen, denn das Sportabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die offizielle Auszeichnung für überdurchschnittliche Fitness. Und wirklich jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Traditionell sind Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination gefragt, wenn es um die Erfüllung der Normen für das Deutsche Sportabzeichen geht. Schließlich ist das Deutsche Sportabzeichen die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports, und dafür lohnt es sich zu trainieren und zu schwitzen. Die sportlichen Bedingungen sind in fünf Gruppen aufgeteilt. Aus jeder Gruppe muss nur eine Disziplin erfüllt werden. Prüfungszeitraum ist dabei das laufende Kalenderjahr. Maßgeblich ist die Altersklasse, die im Kalenderjahr erreicht wird. Die mehrmals im Jahr stattfindenden Abnahmetage des SC Laage haben sich zu echten Sportabzeichentreffs entwickelt und erfreuen sich, weit über die Grenzen der Stadt Laage, größter Beliebtheit.  Bisher konnten die Organisatoren auf die Unterstützung der Ostseesparkasse und der Reservistenkameradschaft Fliegerhorst Laage bauen. Perspektivisch wird der Kreissportbund des Landkreises Rostock den Laager Clubsportlern als zusätzlicher starker Partner zur Seite stehen. Auf Initiative des Sportkoordinators der Stadt Laage, Edmund Jungerberg, konnten die Vereinsberaterin der Sportjugend des Kreissportbundes Landkreis Rostock, Julia Casper, und der 2.Vorsitzende des Sportclubs Laage, André Stache, ein gemeinsames Konzept erstellen, um dieser sportlichen Beziehung ein Fundament zu geben und die Partnerschaft mit Leben zu füllen. „Das Deutsche Sportabzeichen hat eine lange und bedeutsame Geschichte in der deutschen Sportlandschaft. Die Ablegung der Prüfung in den vier Disziplinen ist nicht nur ein Aushängeschild für Allround-Sportler, sondern als anerkanntes Leistungsabzeichen auch weiterhin Grundvoraussetzung bei Bewerbungen zum Beispiel bei der Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr. Daher wollen wir als Kreissportbund wieder aktiv in das Projekt Deutsches Sportabzeichen einsteigen und unseren Sportlern im Landkreis Rostock einen Anreiz und Möglichkeiten schaffen, ihr Ehrungsabzeichen zu erwerben. Ein erster wichtiger Schritt ist daher die Kooperation mit André Stache und dem Sportclub Laage.“, so Julia Casper vom Kreissportbund.
Zunächst sind für das kommende Kalenderjahr mehrere Abnahmetermine geplant und auch die Bekanntgabe dieser Termine wird zukünftig überregional erfolgen. Damit steht dieser sportlichen Partnerschaft nichts im Wege.

SC Laage/ KSB LK ROS

Das Foto zeigt einen erfolgreichen Träger des Deutschen Sportabzeichens zurückliegender Jahre. Foto SC Laage

Neue Präsentationsshirts für Laager Laufcup-Läufer

Einer der größten Förderer des SC Laage, das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik GmbH aus Mönchhagen, überraschte zum Saisonausklang das Laufcup-Team der Laager Laufgruppe mit tollen Präsentationshirts.
Diese grünen Shirts mit ihrem goldenen Druck sind ausdrücklich nicht als Wettkampfshirts gedacht. Vielmehr sollen sie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Läuferinnen und Läufer stärken. Besonders der Druck auf dem Rücken „Laufcupteam“ wird nicht wenigen der siebzig Cupläuferinnen und -läufer einen Motivationsschub geben.
Denn obwohl der Laufsport bis auf die Staffelläufe ein Individualsport ist, schweißen die gemeinsamen Anstrengungen im Training und den Wettkämpfen zusammen. Der Sportclub Laage bedankt sich beim Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik GmbH außerordentlich. Besonders in unserer jetzigen Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt, ist es schön, dass sich Menschen und Institutionen bereiterklären die ehrenamtliche Arbeit und damit den Vereinssport unterstützen. Um dies zu gewährleisten und zwar über mehrere Jahre hinweg, braucht es diese Menschen und Unternehmen, die neben jeder Menge Herzblut auch andere Unterstützung mit einbringen. Es braucht Institutionen und Unternehmen, die Vereine sponsern. Dabei ist es unwichtig, ob es mit finanziellen oder mit anderen Mitteln erfolgt. Das erklärte Ziel des Sportclubs Laage, Sport auf hohem Niveau zu präsentieren, wird durch das Unternehmen Göllnitz Umwelttechnik GmbH aus Mönchhagen seit vielen Jahren im besonderen Maße geprägt.

Dafür sagt der Vorstand des SC Laage: DANKE!

Das Foto zeigt Aktive des SC Laage. Foto: Joelina Raith

DEIN OSTSEEWEG als Ausdauertraining

Nach coronabedingter “Sommerpause” der beliebten OSTSEEWEG-Wanderungen (www.ostseeweg.com)  konnten endlich mit verschobenen Terminen und natürlich unter Einhaltung der mittlerweile gewohnten Hygienemaßnahmen wieder Wanderungen durchgeführt werden.

Auch einige Ausdauersportler der Laufgruppe des SC Laage nahmen wieder die Herausforderung einer Langstreckenwanderung an.

So wanderten im September die Laager Sportler Sophia und Michael Heuck sowie Michaela Kussauer 58 Kilometer auf der Sonneninsel Usedom.

DEIN OSTSEEWEG USEDOM verlief nach dem Start im Ostseebad Zinnowitz entlang der Ostsee über die Grenze nach Polen und wieder zurück.

Am 2. Oktoberwochenende absolvierten dann Josephine und Steffen Ostertag den OSTSEEWEG ROSTOCK über eine Distanz von 42,195 Kilometern als 8-stündiges Ausdauertraining. Die Strecke dieses Rostocker Wander-Marathons mit Start und Ziel an der Sporthalle Petrischanze verlief als abwechslungsreicher Rundkurs über Rostock-Dierkow, Neu Hinrichsdorf, Stuthof, Schnatermann, Markgrafenheide, Fähre Hohe Düne, Warnemünde, Groß-Klein, Schmarl, Fischereihafen und letztendlich im Stadthafen an der Warnow entlang.

Am letzten Oktoberwochenende fand zum Abschluss noch DER KLEINE OSTSEEWEG über 50 Kilometer mit Start und Ziel in Bad Doberan statt.


Diesen nutzten Sophia und Michael Heuck sowie Steffen Ostertag als weitere Gelegenheit für ein anspruchsvolles Ausdauertraining.

DER KLEINE OSTSEEWEG führte von Bad Doberan über Heiligendamm, Kühlungsborn, Leuchturm Bastorf, durch die Kühlung, Wittenbeck, nochmals durch Heiligendamm, durch die Conventer Niederung und wieder zurück nach Bad Doberan.

Das Org-Team des OSTSEEWEGS hatte in der Corona-Pause nichts verlernt. Streckenmarkierung, Verpflegung und wenn erforderlich auch medizinische Versorgung waren wieder top organisiert.

Wir freuen uns auf weitere OSTSEEWEG-Wanderungen im nächsten Jahr. Vielleicht ja schon beim OSTSEEWINTERWEG am 13.02.2021!?

Text und Foto: Steffen Ostertag

Laufcup-Abschluss-Lauf für über 140 Ausdauersportler in und durch Laage

Obwohl es in diesem Jahr fast gar keinen Lauf-Cup in Mecklenburg-Vorpommern gab, wollte sich die Arbeitsgruppe Laufcup in Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik Verband Mecklenburg-Vorpommern sportlich aus dem Wettkampfjahr verabschieden und noch einmal Präsenz zeigen.
Die Laufgruppe des Sportclubs Laage organisierte deshalb, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Laage, dem Sportkoordinator der Stadt und dem Gesundheitsamt eine Laufveranstaltung, die durchaus beeindrucken konnte. Aufgrund der derzeitigen Lage fand dieser Volkslauf komplett im Freien statt. Besonders auf die Abstandsregeln legten die Veranstalter großen Wert und an Meldestationen wurde zudem besonderer Wert auf Schutzmaßnahmen gelegt. Toll war die Teilnahme von etablierten Vereinen. Neben der starken Abordnung des PSV Wismar überzeugten die Athletinnen und Athleten des TC FIKO Rostock, der Heidehoppers und des SV Hanse Klinikums Stralsund.
Sportlich erinnerte der Laufcup-Abschluss-Lauf ganz bewusst an die geführten Stadtläufe des Vereins. Nach dem Start auf der Recknitzkampfbahn und der Bewältigung des Stadionovals liefen alle Gruppen auf den vorgegebenen Strecken durch die Stadt und eroberten mit ihrem Sport die Herzen vieler Einwohner.  Freundliche Grüße, ein höfliches Winken und der erhobene Daumen waren als Anerkennung nicht zu übersehen.
Nicht wenige, die die altehrwürdige Ackerbürgerstadt das erste Mal laufend erkundeten, waren mächtig erstaunt, wie viele Hügel und kleine Anstiege es in und um Laage gibt, und wieder restaurierte zum Teil sehr alte Gebäude, wie das beeindruckende Rathaus oder die Stadtvillen wurden bestaunt. Dabei wurden bei wunderschönem Herbstwetter ohne Wettkampfdruck und unter der Führung ortskundiger Ausdauersportler Strecken von 3 Kilometern, 6 km oder 10 Kilometern gelaufen. Im Zielbereich auf der Recknitzkampfbahn wartete für alle eine repräsentative Erinnerungsmedaille. Ein deftiger Eintopf und eine Läufertombola, die durch die großzügigen Freunde und Förderer des Vereins zusammengetragen wurde, beendete den sportlichen Vormittag. In der Hoffnung, dass die Zukunft nicht von Corona-Angst und Abstandsregeln geprägt ist, verabschiedeten sich die Sportlerinnen und Sportler und versprachen ein baldiges Wiedersehen im sportlichen Laage. Vielleicht ja bei den Landesmeisterschaften im Crosslauf im kommenden Jahr, am 06.November 2021.

SC Laage

Das Foto zeigt Läufer des Abschlusslaufes 2020. Foto: Christine Boldt

Laager Kegler bringen Sieg aus Neukloster mit

Als Jens Ziesenitz, der traditionell als Startkegler des SC Laage fungierte, die Bahn Nr. fünf zog, konnte noch keiner ahnen, dass dies auch fünf Punkte für das Kegler-Team aus der kleinen Recknitzstadt bedeuten würde.Denn der SC Laage startete leider mit minus Holz auf seinem Konto. Allerdings zeigte Peter Spindler mit plus zwei Holz in seinem Durchgang, dass die Laager Kegler gewillt waren auf Sieg zu spielen. Tobias Ewert erspielte 840 Holz und festigte damit den zweiten Platz.Dann ging Uwe Krogmann als vierter Starter auf die Bahn. Und wirklich alle Teilnehmer waren erstaunt und beeindruckt, als Uwe mit hervorragenden 879 Holz die Bahn verließ. Diese Leistung war am Ende nicht nur Mannschaftsbestleistung, sondern auch Tagesbestleistung.Silvia Zisenitz bewies wieder einmal, dass sie ihre Nerven, als letzte Keglerin, im Griff hat und mit 850 Holz den Sieg der Laager Mannschaft sicherte. Damit zeigte das Team des SC Laage: Wir sind wieder da! Einen besonderen Dank möchte die Mannschaft an Bernd und Jörg Przybilski aussprechen. Beide unterstützten die Kegler des SC Laage mit der Bereitstellung von neuen Kegelschuhen.

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Das Foto zeigt Jörg Przybilski. Foto: Torsten Freudenreich

Schulcross als tolle Abwechslung

Als das Übungsleiterteam der Laager Laufgruppe mit der Nachricht konfrontiert wurde, dass ein Schulcross für die Grundschüler des RecknitzCampus organisiert wird, waren diese doch recht überraschend. Allerdings war die Begeisterung darüber viel größer, denn in der derzeitigen Wettkampf armen Zeit konnte diese Veranstaltung bei den Kindern nur positive Reaktionen auslösen. Und die Mädchen und Jungen der Laager Laufgruppe bestätigten das sehr beeindruckend. So konnten die 8-jährigen Hannah Beu und Paola Alegra Paeschke und der 9-jährige Maximilian Kühl ihre Klassenstufen gewinnen. Der fast 10-jährige Jelle Blum erkämpfte sich einen guten 3.Platz und Annabell Schirmer, Hannah Schünemann und Emi Behn konnten sich ebenfalls gut in ihren Klassenstufen, die zahlenmäßig sehr gut besetzt waren, platzieren. Hervorragend war dabei die Einstellung der Kinder. Motiviert und zielorientiert zeigten alle auf dem fast 400 Meter langen Rundkurs, der zum Teil mehrmals zu absolvieren war, den anwesenden Eltern und auch Pädagogen, was in ihnen steckt und was sie schon gelernt haben.

SC Laage

Das Foto zeigt Annabell und Hannah. Foto: Katja Beu

Laufcup-Abschlusslauf in Laage

Obwohl es in diesem Kalenderjahr, Coronabedingt, zu gar keiner richtigen Laufcupserie gekommen ist, möchte die Arbeitsgruppe Laufcup des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern den Läuferinnen und Läufern unseres Landes noch einmal die Möglichkeit bieten sich zu treffen und gemeinsam ihrem Hobby zu frönen.
Im Stile der in Laage und Umgebung bekannten, geführten Stadtläufe werden die Ausdauersportler die Möglichkeit bekommen, gemeinsam über 3 km, 6 km oder 10 Kilometer zu laufen oder auch zu walken. Ortskundige Läuferinnen und Läufer werden ihre sportlichen Gäste locker laufend durch Laage führen und auch einige angrenzenden Dörfer „besuchen“. Auf ihren Trainingsstrecken werden die Laager Ausdauersportler in unterschiedlichen Geschwindigkeiten die wunderschöne Altstadt mit dem Rathaus, der Stadtscheune und dem Wasserturm anlaufen, aber auch die neueren Wohngebiete Schwednißtannen, Camp Wiese und Pahl Stücke gehören in das zünftige Laufprogramm. Damit werden die Recknitzstäder für Stadtführungen der besonderen Art sorgen. Alles im Sinne einer öffentlichen Trainingseinheit. Das alles wird völlig ohne Zeitdruck erfolgen, denn eine Uhr wird nicht mitlaufen und auf Wertungen wird völlig verzichtet.
Auf Grund des besonderen Engagements des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern darf sich jeder Teilnehmer über eine attraktive Medaille freuen. Den Abschluss bildet eine Läufertombola mit ansprechenden Preisen.
Jetzt gilt es, nur noch zu trainieren und dabei zu sein, am 25. Oktober 2020, um 10.00 Uhr. Start und Ziel des Laufcup-Abschlusslaufes in Laage befinden sich direkt an der Recknitzsporthalle, an der B 108. Die Anmeldung ist ab 09.00 Uhr möglich.

SC Laage

Das Foto zeigt Ausdauersportler in Laage. Foto: Ralf Sawacki

Landesmeister im Straßenlauf in Lubmin gekürt

Bei besten Laufbedingungen wurden in diesem Jahr in Lubmin, bei Greifswald, traditionell die Landesmeister im Straßenlauf gekürt. Nicht nur für den Sportclub Laage war es die einzige Meisterschaft, die in diesem Jahr im Freien stattfinden sollte und deshalb war der Blick darauf ein ganz Besonderer. Die Corona bedingten Einschränkungen waren dabei schon sehr besonders und verlangten von den Teilnehmern aus ganz Mecklenburg-Vorpommern einiges ab. Aber alle Teilnehmer und auch Gäste und Betreuerteams hielten sich an die Regeln und ermöglichten somit den Organisatoren die Durchführung der Meisterschaft. Für die Laufgruppe des SC Laage sollte dieser Wettkampf ein besonderer werden, denn alle waren in der Lage ihr derzeitiges Leistungsvermögen hervorragend abzurufen.Im 5 km Lauf spurtete Lena Pommerehne mit einer Zeit von 20:57 min zur Silbermedaille und beendete das Rennen als Vize-Landesmeisterin in der Klasse der 15-jährigen Mädchen. Neben ihr überzeugten vor allem die 11-jährigen Pia Behn (22,37 min) und Lennox Raith (22,08 min), die außerhalb der Landesmeisterschaftswertung starteten. Herauszuheben sind selbstverständlich die Landesmeisterschaftsmedaillen über die 10 km Distanz. Hierbei ragen besonders die Landesmeistertitel der 17-jährigen  Joelina Raith (44:24 min) und Kathleen Maag (44:05 min) in der Klasse der über 40-jährigen Frauen heraus. Aber auch die Silbermedaillen von Peter Zettl (40,42 min) in der Klasse der über 55-jährigen Männer, des 19-jährigen Maximilian Heise (42:05min) und von Manja Lemke (50,22min) in der Frauenwertung der über 35-jährigen sowie die Bronzemedaillen von Jens Beu (38,43min) bei den über 35-jährigen, des 40-jährigen Marcel Raith (40:35min), von Claudia Rugbarth  (51:49 min) und von Jana Fischer in der Wertung der über 45-jährigen Frauen  sind dabei nicht zu vergessen. Herausragend ist allerdings die Bronzemedaille des 17-jährigen Ricardo Wendt. Nach ganz starken 37,08 Minuten beendete der Schüler seinen Lauf und mischte damit im Feld der Leistungsorientierten in Mecklenburg-Vorpommern kräftig mit. Alle Medaillen und auch die weiteren hervorragenden Zeiten spiegeln den Trainingsfleiß und die Anstrengungsbereitschaft aller Laager Ausdauersportler wider. Endsprechend war die Stimmung auf der Rückreise im Reisebus. Sachliche Reflektionen und gute Gespräche begleiteten alle bis nach Laage und am Ende bleibt festzuhalten, dass sich das zum Teil sehr harte Training der zurückliegenden Wochen absolut ausgezahlt hat. Gute Ergebnisse bekommt keiner geschenkt und besonders im Ausdauersport begründet sich Erfolg auf harte Arbeit. Unbedingt erwähnenswert ist die Tatsache, dass mit Tom Gröschel der Deutsche Meister im Marathonlauf startet. Als Gesamtsieger beendete Tom seinen 10 Kilometer Lauf nach 29,47 Minuten.

SCL

Das Foto zeigt die Medaillengewinner des SC Laage in Lubmin. Foto: André Stache

Kinder stark machen war wieder angesagt

Pünktlich in den Herbstferien startete die Laufgruppe des Sportclubs Laage eine Freizeit, die sportbegeisterten Mädchen und Jungen Möglichkeiten präsentierte, sich auszupowern und im Stile strukturierter Trainingszeiten organisierten Vereinssport zu erleben. Sportlich gesehen, avancierten in kürzester Zeit die „Biathlonwettkämpfe“ und auch der tägliche Kampf um den Basketball-König zu den Favoriten. Aber für die 6 bis 15-jährigen wurden auch die Ball- und Staffelspiele sowie unzählige Steigerungsläufe zu Bewährungsproben und verlangten jedem alles ab. Immer wieder konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler in den spielerischen Wettkämpfen ihre Grenzen ausloten, um über sich hinauszuwachsen. Es wurde gelaufen, gesprungen, die Geschicklichkeit geschult oder einfach nur herumgetollt.
Ganz klassisch wurde auch diese Freizeit  unter ein Motto gestellt, das von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung getragen wird. Es galt, für alle Anwesenden „Kinder stark zu machen“.

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Ferienfreizeit. Foto: Christine Boldt

In den vielen kleinen Spielen und auch den Wettkämpfen kam das immer wieder zum Tragen. Es wurde sich gegenseitig motiviert und niemand sparte mit Lob und Anerkennung für seinen Nebenmann. Das alles war aber nur durchführbar, weil Übungsleiter, Helfer und auch engagierte Unterstützer ihre Freizeit zur Verfügung stellten und mit den sportbegeisterten Mädchen und Jungen Zeit verbrachten, also Erholungsurlaub zur Verfügung stellten, Überstunden abbauten oder ihre Geschäfte für einige Stunden ruhen ließen. Dafür sagt der Vorstand des Sportclubs   Laage:“Dankeschön und Respekt!“ Daneben sorgte kostenlos bereitgestelltes Obst, vom Fruchtexpress Haker, ausreichend Tee und Wasser  sowie ein reichhaltiges Mittagessen für eine gesunde Ernährung. Aufgrund der derzeitigen Corona bedingten Einschränkungen war die Organisation allerdings schwieriger als üblich. Trotzdem hielten sich alle an die vorgegebenen Regeln und niemand stellte diese in Frage. Dafür gilt allen Teilnehmern ein Dank.

SC Laage