Stundenpaarlauf motivierte zu tollen Leistungen

Bei besten äußeren Bedingungen startete am Freitagabend der traditionelle Stundenpaarlauf  als Abschluss der Sommer-Stundenlaufserie in Kirch Rosin. Mehr als dreißig Laufpaare , von denen über die Hälfte aus Laage angereist war, wollten auf dem 1267 Meter langen Rundkurs Meter sammeln und damit die Besten in den Wertungen Männer, Frauen und Mixed ermitteln. Für viele Ausdauersportler war der Paarlauf der Einstig in die Wettkampfsaison und alle waren bis in die Haarspitzen motiviert. Besonders den Kindern merkte man an, dass sie ihren Übungsleitern zeigen wollten was in ihnen steckt, und das harte Training der zurückliegenden Wochen zahlte sich aus. Aber die Wettkampfstrecke hatten alle zu bewältigen. Direkt nach dem Start am Spielplatz der Gemeinde führte eine asphaltierte Straße die Läuferinnen und Läufer über einen kleinen Hügel und zwei Kurven in den angrenzenden Wald, um danach etwa 500 Meter an der Waldkante über Wurzeln und Unebenheiten zur Wechselzone zu spurten. Dort erwartete alle eine tolle Stimmung und die unermüdlich tickende Uhr von Cheforganisator Jens Mellenthin. Nach 60 Minuten waren alle stolz und zufrieden. Volkssportler und leistungsorientierte Athleten, Jogger und Neugierige warteten bei guten Getränken und Bratwurst auf die Siegerehrung, um sich anschließend zu verabschieden und die schweren Beine hochzulegen und zu pflegen.
Herausragend war aus Sicht des SC Laage das Siegergebnis von Lennox Raith (10 Jahre) und Benjamin Menge (12). Beide liefen ganz starke 14147 Meter und gewannen die Kinderwertung damit ganz souverän.

SC Laage

Das Foto zeigt die starke Kinderfraktion des SC Laage. Foto: Christine Boldt

Auftakt zur Kegelsaison 2020/2021 in der Verbandsklasse

Am 1. Samstag im September war es nun endlich so weit. Nach langer Corona-Pause (die wohl jeder Vereinssportler über sich ergehen lassen musste) trafen sich der Empor Rostock III, der TSV Graal-Müritz, Teterow II, der SSV Kritzmow III und der SC Laage zum Auftaktwettkampf in Bützow. Da auch im Kegelsport das Corona-Virus seine Spuren hinterlassen hat, wurde an diesem Spieltag in einem neuen Durchführungsmodus gekegelt. So wurden die fünf Mannschaften jeweils in zwei Staffeln getrennt, um damit den Hygiene- und Abstandsregeln gerecht zu werden. Die drei Kegler des SC Laage der ersten Staffel starteten auch gleich mit top Ergebnissen. So wurde Uwe Krogmann mit + 49 Holz Tagesbester des SC Laage und verfehlte damit nur knapp den Gesamttagesbesten um ein Holz. Auch Silvia Ziesenitz mit + 31 Holz und Jens Ziesenitz mit + 19 Holz erkegelten beachtliche Ergebnisse. Die zweite Staffel des SC Laage konnte leider nicht an die guten Leistungen anknüpfen. Während der Sieg nach der ersten Staffel noch in greifbarer Nähe war, ging dieser am Ende des Tages an den SSV Kritzmow III. Der SC Laage konnte immerhin mit 16 Holz Unterschied einen sicheren zweiten Platz belegen. Dank einer insgesamt guten Mannschaftsleistung konnte der SC Laage mit einem soliden Start in die neue Saison beginnen.

Michaela Freudenreich

 

Hier die Platzierungen:

  1. SSV Kritzmow III          + 106 Holz
  2. SC Laage                           + 90 Holz
  3. TSV Graal-Müritz        + 74 Holz
  4. Empor Rostock III       + 28 Holz
  5. Teterow II                         – 83 Holz

    Foto zeigt Uwe Krogmann nach seinem Wettkampf. Foto: Torsten Freudenreich

Sommerfest ganz anders, aber wirklich toll

Dass ein Sommerfest in diesem Jahr, aufgrund der besonderen Situation in Bezug auf Hygiene-und Abstandsregeln, völlig anders aussehen würde als in den zurückliegenden Jahren war den Mitgliedern des SC Laage völlig klar. Trotzdem wollten fast 80 Frauen und Männer eine Veranstaltung, um sich auszutauschen oder einfach nur Zeit miteinander zu verbringen.
Für die Verantwortlichen war es indes eine gute Gelegenheit, nicht wenigen Mitstreitern zu danken. Schließlich gelingt ehrenamtliche Arbeit nur durch das Engagement der Menschen, die sich vor Ort für andere einsetzen. Außerdem sind und bleiben Vereinsfeste unersetzlich für die Attraktivität von Vereinen und sie sind die Grundlage für ein erfolgreiches Vereinsleben. Besondere Freude löste der Besuch einer Abordnung der Turngemeinde Lage von 1862 e.V. aus. Seit über 10 Jahren verbinden die Sportler aus Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg eine sportliche Freundschaft, die jeder anwesende an diesem Abend auch spürte. Aber auch der Laager Bürgermeister, Holger Anders, war der Einladung gefolgt und brachte viel Zeit für persönliche Gespräche mit. Neben einem schmackhaften Büfett, das zu großen Teilen durch die Vereinsmitglieder zusammengestellt wurde, waren Ehrungen an diesem Abend ein besonderer Schwerpunkt. So durften sich Marcel Raith, Kathleen Maag und Uwe Michaelis über Ehrennadeln des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg -Vorpommern freuen, Ronny Behn, Silke Jänike und Katja Beu wurden mit dem Ehrenpreis des SC Laage ausgezeichnet und Olaf Göllnitz (Umwelttechnik Göllnitz) und Andreas Russ (Eurawasser Nord) wurden mit der Ehrennadel des Vereins bedacht. Die Ehrennadel des Sportclubs Laage wurde ebenfalls den drei Lagensern Jochen Nitzsche (1.Vorsitzender TG Lage), Jörg Winter (2.Vors. TG Lage) und Thomas Reinhardt, einer guten Seele der Turngemeine, verliehen. Für ihre herausragende Unterstützung seit vielen Jahren erhielten Uwe Michaelis und Stefan Grobbecker ein Ehrenpräsent ihrer Laufgruppe. Traditionell wurden an diesem Abend den anwesenden Sponsoren Pressemappen überreicht. Diese Sammlungen geben Auskunft über die Aktivitäten des Vereins in den zurückliegenden Monaten.

SC Laage

Die Fotos zeigen (v.l.) Marcel Raith, Kathleen Maag und Uwe Michaelis sowie Juliane Göllnitz beim verlesen eines Grußes aus Lage/Lippe. Fotos: Ralf Sawacki

Blocky-Block Spendenlauf machte Spaß und stolz

Schon die Ankündigung, dass die diesjährige Spendensumme des Blocky-Block Spendenlaufes in vollem Umfang dem ökumenischen ambulanten Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst OSKAR in Rostock zur Verfügung gestellt werden würde, motivierte alle Anwesenden, sich in allen Bereichen noch mehr zu engagieren. Anliegen dieses Kinderhospiz- und Familienbegleitdienstes ist es, Familien mit schwer erkrankten Kindern sowie Abschied nehmenden Kindern in ihrem schwierigen Alltag zur Seite zu stehen. Die Begleitung dafür übernehmen speziell ausgebildete ehrenamtlich Tätige. Für die Mitglieder und Freunde der Laager Laufgruppe war völlig klar, dass dieses besondere Projekt einer besonderen Unterstützung bedarf. Da wurde beim Auf-und Abbau noch kräftiger zugepackt und die Hygienekonzepte geprüft und durchgesetzt. Zudem war die Laufstrecke im Stadtwald am Vorabend in einen hervorragenden Zustand versetzt worden und alle Ausdauersportler hatten das Gefühl in der Laager Sportfamilie aufgenommen zu sein. Pünktlich um 10.00 Uhr zog sich das Feld der ausdauerbegeisterten Sportlerinnen und Sportler wie ein Lindwurm durch den Stadtwald, um nach jeder Steigung auseinander zu reißen und sich dem sportlichen Niveau jedes einzelnen zu ergeben. Spektakuläre Läufe, auf der hervorragend vorbereiteten Wettkampfstrecke, sorgten für eine hervorragende Stimmung bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen.
Der Initiator und Cheforganisator, Stefan Grobbecker, war sichtlich stolz. Immerhin konnte der gebürtige Rostocker 1330,00 Euro an den ökumenischen ambulanten Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst übergeben und damit zeigen, dass es den vielen Sportlerinnen und Sportlern wichtig ist, nach ihren Möglichkeiten tatkräftig zu unterstützen. Stefan Grobbecker ließ es sich nicht nehmen und brachte mit seiner Meinung den positiven Abschluss des sportlichen Tages auf den Punkt: “Heute gilt vielen fleißigen Menschen ein besonderer Dank. Denn logistisch ist diese Art der Veranstaltung nicht nur am Schreibtisch zu meistern. Fleißige Hände und kluge Köpfe schaffen, besonders in unserer jetzigen Zeit, die äußeren Rahmenbedingungen, um Gutes zu tun und natürlich auch gemeinsam sportlich aktiv zu werden.“

SC Laage

Die Fotos zeigen den Laager Bürgermeister, Holger Anders, im Läuferfeld und das Organisationsteam um Stefan Grobbecker (r.). Foto: Ralf Sawacki

Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie

Die Güstrower Sommer-Stundenlauf-Serie findet seit sechsunddreißig Jahren traditionell in den Monaten Juni/Juli/August statt.
Aufgrund der aktuellen Lage hatte sich das Organisationsteam dazu entschlossen, die diesjährige Sommer-Stundenlaufserie auf nach den Sommerferien zu verschieben. Damit startete nun schon der 3.und damit letzte Einzellauf in diesem Jahr im September.
Bis vor zwei Jahren liefen die Ausdauersportler in den Heidbergen am Inselsee. Nach organisatorischen Problemen wurde eine neue Laufstrecke auf einer etwa einen Kilometer langen Runde bei Kirch Rosin gefunden, die allerdings recht schwer zu belaufen ist.
Für die Laufgruppe des Sportclubs Laage war auch in diesem Jahr klar, mit einer schlagkräftigen Truppe an den Start zugehen und die Ergebnislisten mit Laager Läufern aufzufüllen. Und das gelang bei sehr ordentlichen, äußeren Bedingungen sehr gut. Besonders beim 30-Minutenlauf tummelten sich viele Kinder auf der Strecke. Äußerst leistungsstark präsentierten sich zudem der 9-jährige Lennox Raith (6545 m) und die erst 8-jährige Hannah Beu (5688 m).
Im Stundenlauf überzeugte vor allem die 17-jährige Joelina Raith (12432 m), aus der Sicht des SC Laage, der immerhin 27 Läuferinnen und Läufer in die Rennen schickte. Neben dem 40-jährigen Marcel Raith (13690 m) bei den Herren erreichte Joelina das beste Ergebnis aller Frauen ihres Vereins. Allerdings kann die Auszubildende damit kaum in der Endabrechnung punkten, denn die Besonderheit ist die Pokalwertung.

Nicht diejenigen mit der besten Laufleistung erhalten die Wanderpokale bei Frauen, Männern und Kindern, sondern in die Wertung gehen nach einer speziellen Formel auch Alter und Gewicht der Teilnehmer ein. In diesem Jahr wurde die Laufserie zudem heftig vom Wetter geprägt. Während die beiden ersten Läufe bei sengender Hitze absolviert wurden, startete der dritte und damit letzte Einzellauf bei Nieselregen und kühlen 12 Grad Außentemperatur.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Nachwuchs beim Anfeuern der Stundenläufer. Foto: Christine Boldt

Post aus Polen ließ Laager Sportler feiern

Mit einem mächtigen Paket überraschte die Bewegungs-und Gesundheitsakademie (RAZ-Szczecin) die Laufgruppe des SC Laage in den vergangenen Tagen. Die sportliche Initiative hatte einen virtuellen Wettkampf realisiert, der unter dem Motto stand „Kampf gegen COVIC-19 Pandemie und ihre Folgen in der Euroregion Pomerania“. Die Ruchowa Akademia Zdrowia in Szczecin /Polen hatte im Sommer in Zusammenarbeit mit der Leichtathletik-Abteilung des SV Einheit Ueckermünde zum 1. Sommerferiensportfestival eingeladen und damit den Nerv vieler Sportlerinnen und Sportler getroffen.     Im Zuge dieses Wettkampfes hatten sich 400 AusdauersportlerInnen aus Polen und Deutschland den ausgeschriebenen 5 Disziplinen (1 km, 5 km und 10 km Lauf /5 km Walking und 10 km Inliner-Lauf) gestellt. Für die Laager Ausdauersportler war das eine Gelegenheit international aktiv zu werden und Abwechslung in den tristen Trainingsalltag zu bringen. Neben vieler guter Einzelergebnisse konnten im 5 Kilometer Lauf die Recknitzstädter einen Preis in der Damenwertung und in der Gemischtwertung erkämpfen. Außerdem konnte Jens Beu den Gesamtsieg über die 10 Kilometer Laufdistanz für sich erringen – Glückwunsch!
Alle Aktiven dürfen sich außerdem über ein Wettkampfshirt, eine Medaille, ein Multifunktionstuch und einen Sportbeutel freuen.
Viel wichtiger ist allerdings, dass die Hauptziele der Akademie erreicht wurden. Zum einen ist es die Popularisierung der sportlichen Aktivitäten unter Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und die in der COVID-19 Pandemiezeit einzig sichere Möglichkeit einen Wettkampf anzubieten und durchzuführen – die Präsentation eines virtuellen Laufes  über Grenzen hinweg. Gefördert wurde diese sportliche Aktion aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Das sind Fonds für kleine Projekte im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VA Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen in der EUROREGION Pomerania.

SC Laage

Das Foto zeigt die Erinnerungspräsente und die Plaketten für die Teamwettbewerbe. Foto: André Stache

1.Sportabzeichen-Tag im Kalenderjahr

Mit über 50 Teilnehmern hatten die Organisatoren des 1. Sportabzeichen-Tages des Sportclubs Laage nicht gerechnet. Bei besten äußeren Bedingungen und guter Stimmung stellten sich die Aktiven den Anforderungen und zeigten ihr Können. Es wurde gesprintet, Weitsprünge absolviert , Seil gesprungen und der überall „gefürchtete“ Dauerlauf bewältigt. Dabei hatten die Stationshelfer und Verantwortlichen alle Hände voll zu tun. Nach gut drei Stunden waren alle – Teilnehmer, Organisatoren und Zuschauer – voll des Lobes und zollten besonders den Aktiven großen Respekt. Seit über einem Jahrzehnt haben Laager Sportlerinnen und Sportler die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen oder das Jugend- und Schülersportabzeichen nun schon abgelegt und damit ihr Interesse für diese hohe Auszeichnung gezeigt, denn das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist ein Abzeichen für bestimmte sportliche Leistungen, das vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verliehen wird. Die für den Erwerb zu erbringenden Leistungen sind nach Altersstufen gestaffelt.
Uwe Michaelis, der 1.Vorsitzende des SC Laage,  erklärte als Stationsverantworlicher und Abnahmeberechtigter beim Sportabzeichen-Tag:“ Jeder kann das Deutsche Sportabzeichen erwerben, auch wenn man kein Mitglied eines Sportvereins ist. Es ist die Auszeichnung für vielseitige Fitness.“
Im zurückliegenden Kalenderjahr legten mehr als achtzig Personen, unter der Aufsicht der Übungsleiter des Sportclubs Laage, das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich ab.

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Das Foto zeigt Aktive beim Sportabzeichen Tag in Laage. Foto: André Stache

Schwedenlauf wurde in Laage ein Event

Der traditionsreiche Schwedenlauf, der über viele Jahre im Rahmen des Wismarer  Schwedenfestes stattfindet, wurde in diesem Jahr zum SchwedenlaufSOMMER. Die Organisatoren des Kreis-Sport-Bundes Nordwest Mecklenburg hatten auf Grund der Corona-Situation die Idee,  Menschen in Bewegung zu bringen und schrieben den Lauf virtuell aus. Für die Laufgruppe des SC Laage war das eine Möglichkeit mit überschaubarem Aufwand aktiv zu werden und für sich eine kleines Erlebnis zu schaffen. Innerhalb von drei Wochen liefen sechzig Laager Läuferinnen und Läufer und vier Walker eine der vorgegebenen Strecken und feierten damit sich und den Traditionslauf. Aufgrund der Pandemie wurde der Lauf bewusst auf einen längeren Zeitraum ausgeweitet, damit alle Läufe sicher allein bzw. in Kleingruppen gelaufen werden konnten.  Als Dank und auch als Anerkennung durften sich alle über ein hochwertiges, atmungsaktives Laufshirt freuen. Aber viel wichtiger war in diesem Jahr die Tradition des Schwedenlaufes für Wismar zu bewahren. Schließlich ist es für die Hansestädter wichtig zu erinnern, dass Wismar ganze 155 Jahre lang zu Schweden gehörte. Und es ist Tradition zum Schwedenfest in Wismar, dass am Sonntag, dem letzten Festtag, der Schwedenlauf stattfindet. Über 1000 Läufer machen sich auf den Weg, die unterschiedlichen  Strecken durch die wunderschöne Altstadt von Wismar zu laufen. Der Lauf ist sowohl für Freizeitsportler als auch für Profiläufer geeignet. Ganz besonders ist dabei der Startschuss, der von den Wismarer Schützen durch einen einzigartigen Kanonenschuss abgegeben wird. Und bestimmt ist das im kommenden Jahr wieder möglich.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Läufer im Erinnerungsshirt für den  SchwedenlaufSommer. Foto: Christine Boldt

Laager Engagement wird große Geste

Für die Laufgruppe des Sportclubs Laage war völlig klar, dass nach der Absage des City-Sport Abendlaufes in Rostock eine Ersatzveranstaltung organisiert werden muss. Dieser offene Trainingslauf beeindruckte dann allerdings Gäste und Aktive auf ganzer Linie. Der Stadtwald in Laage wurde für einige Stunden eine sportliche Heimat unermüdlicher Helfer und Freunde des stationären Hospizes am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock, welches natürlich auch das Hospiz des Landkreises Rostock ist. Neben den Läuferinnen und Läufern aus Rostock, Güstrow, dem Laager Umland und natürlich der Stadt Laage konnten sich der Inhaber des City-Sport Fachgeschäftes aus Rostock, Peter Gohlke, und auch der Laager Bürgermeister, Holger Anders, vom Engagement der fast achtzig Läuferinnen und Läufer überzeugen. Mit gebotenem Abstand und nach den Vorgaben des Hygienekonzepts der Veranstaltung drückten auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Verbundenheit zum Thema aus. Denn zurzeit werden lediglich 95 Prozent der Kosten am stationären Hospiz von den Krankenkassen und den schwerstkranken Bewohnern selbst übernommen. Die fehlenden fünf Prozent müssen durch ehrenamtliche Unterstützung und Spendenerlöse ausgeglichen werden.
Ivonne Fischer, Einrichtungs- und Pflegedienstleitung des Hospizes am Klinikum Südstadt Rostock erklärte in persönlichen Gesprächen während der Veranstaltung: “Ich bin sehr beeindruckt und stolz auf die Menschen vor Ort. Denn ehrenamtliches Engagement, egal in welcher Form, sind die tragenden Säulen der Hospizarbeit. Letztendlich sind Hospize aus der moralischen Verpflichtung von Menschen für ihre sterbenskranken Mitmenschen entstanden.“
Nach den sportlichen Aktivitäten wurden notwendige Absperrungen und Aushänge zurückgebaut und der Stadtwald wieder in seinen Urzustand zurückversetzt. Damit kehrte nach etwas mehr als drei Stunden wieder Ruhe ein, die zum Innehalten einlädt und den Wald als Erholungsort seinen besonderen Charme gibt. Abschließend gilt den Freunden und Förderern des SC Laage ein großer Dank. Wie das Evangelische Militärpfarramt Laage haben sie zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

SC Laage

Die Fotos zeigen (v.l.) Peter Gohlke, Holger Anders, Ivonne Fischer und den 1.Vorsitzenden des SC Laage, Uwe Michaelis und Läufer auf der Laufstrecke im Laager Stadtwald. Fotos: André Stache

10. Witziner Hindernislauf lockte zum echten Wettkampf

Am zweiten Samstag im August fand der mittlerweile 10. Witziner Hindernislauf, zwar mit Einschränkungen, aber dennoch als echter Wettkampf statt. Wir gratulieren zum Jubiläum und freuen uns auf viele weitere originelle Veranstaltungen! Der Hindernislauf hatte am 09.07.2011 Premiere mit einem Starterfeld von 6 Kindern, 4 Frauen und 4 Männern. Zum jetzigen Jubiläumslauf gingen insgesamt 45 große und kleine Sportler in den Wertungsklassen Kinder (bis 12 J.), Jugendliche (bis 15 J.) und Erwachsene an den Start.Vom Sportclub Laage waren mit den Familien Ostertag, Drägert sowie Anke Heise insgesamt 9 Teilnehmer am Start.Die Laufstrecke war ein Rundkurs mit einer Länge von ca. 1.400 m, auf dem erste Hindernisse zu überwinden sind. Auch ein Sprung vom Bootssteg in den Witziner Mühlensee gehörte zu den Hindernissen. Dazu kamen pro Runde verschiedene künstliche Hindernisse auf dem Sportplatz zum Klettern, Kriechen, Drübersteigen und “Wassertreten”.Der Start erfolgte für alle Wertungsklassen gemeinsam. Die Kinder mussten die Laufrunde und die kräftezehrenden Hindernisse nur 1 mal absolvieren, die Jugendlichen und die Frauen durften 3 mal, während die Männer gleich 5 mal das Vergnügen der Laufrunde +  Hindernisse hatten.Vor dem Start wurden die Erzählungen der erfahrenen Hindernisläufer vom Kräfteschwund beim Überwinden des Hindernisparcours noch belächelt. Originalzitat zu den Hindernissen: ”Mal ehrlich, die seh’n doch nicht schlimm aus.” Die “alten Hasen” lächeln dann nur: “Warte die erste Runde ab, .. wir reden nachher nochmal drüber.” Dass es die Strecke und die Hindernisse in sich haben, zeigte auch der verletzungsbedingte Ausfall von zwei Läufern.Hervorzuheben ist hierbei der Sportsgeist von Julia Drägert. Die Medizienerin bemerkte im Vorbeilaufen die Fußverletzung eines Läufers und unterstützte die Streckenposten bei der medizinischen Erstversorgung. Erst danach setzte sie den Lauf fort und beendete ihre 3 Runden. Gesundheit und Fairplay sind eben wichtiger als eine gute Platzierung.Doch trotz der Anstrengungen macht diese etwas andere Art des Wettkampfes einfach Spaß. Nach dem Zieldurchlauf waren ausnahmslos alle erschöpft, aber auch total begeistert. Alle Laager Sportler haben den Hindernislauf jedenfalls gesund, zufrieden und mit guten Ergebnissen “überstanden.”  Bei den Kindern mussten sich unsere Vorjahressieger Florentine und Erik Ostertag diesmal jeweils knapp geschlagen geben. Die kleine Anni Drägert folgte bereits als 3. Mädchen hinter Florentine. Die Wertung Jugend weiblich war ganz in der Hand der Laager Mädchen Maria Drägert und Josephine Ostertag. Bei den Jungs erkämpfte sich Armin Drägert den 2. Platz. In der Frauenwertung errang Anke Heise den 3. Platz, direkt hinter Lauffreundin Katja vom 1. LAV Rostock. Auch Julia Drägert war nach ihrem Lauf zufrieden und stolz, trotz Unterbrechung für den Einsatz als Ersthelferin an der Strecke. Als letzter Laager Sportler erreichte Steffen Ostertag nach 5 Runden zufrieden das Ziel. In einem starken Feld von 18 Startern erreichte er den 8. Platz. Sein Lauffreund Christian von der Laufgruppe Schwerin lag auf dem 6. Platz, gab aber nach dem Lauf zu, den Kräfteverschleiß der Hindernisse total unterschätzt zu haben. Doch auch er war von der Strecke in Kombination mit Wasser und Hindernissen begeistert und freut sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Leider entfiel in diesem Jahr Corona-bedingt das gewohnte gemeinsame Grillen auf dem Sportplatz. Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Zwar ohne Bratwurst und mit eigenen Getränken, ließen dennoch alle Beteiligten mit vielen “Fachgesprächen” die Sportveranstaltung gemütlich ausklingen. Unser persönliches Fazit: Anstrengung + Spaß + großer Erlebniswert in familiärer Atmosphäre und natürlich eine Bestätigung des Trainingserfolges für die Laager Sportler. Wir sind im nächsten Jahr gern wieder dabei.

SO

Das Foto zeigt die erfolgreiche Abordnung des SC Laage. Foto: privat

Internationales virtuelles Sommerferiensportfestival 2020

Die Ruchowa Akademia Zdrowia in Szczecin hatte in Zusammenarbeit mit der Leichtathletik-Abteilung des SV Einheit Ueckermünde zum 1. Sommerferiensportfestival eingeladen und damit den Nerv vieler Sportlerinnen und Sportler getroffen. Ziele der Aktionen waren die Einschränkung der Pandemiefolgen durch Erarbeitung von Lösungen zur Aufrechterhaltung und Entwicklung der gesellschaftlichen und sportlichen Zusammenarbeit im Grenzgebiet, die  Ausgestaltung von grenzübergreifenden Handlungen zur Coronavirus-Bekämpfung durch Zusammenarbeit von Freizeit- und Sporteinrichtungen und Popularisierung des Laufens als eines gesunden und aktiven Lebensstils. Gleichzeitig wurde die Aktivität auch eine  Modellmaßnahme im Bereich des Fernsportwettkampfs in der Pandemiezeit. Mitten in den Sommermonaten hatten 400 Ausdauersportler aus Polen und Deutschland die Möglichkeit ganze 16 Tage ihre Disziplin auszusuchen und diese zu bewältigen. Ganz einfach erklärt, hatte der Wettbewerb einen individuellen Charakter mit Fernwettkampf. Allerdings wurde auch jede/r Teilnehmer/in verpflichtet, aktuelle Verwaltungsrichtlinien bezüglich der Coronaviruspandemie COVID-19 zu befolgen. Neben den Laufstrecken (1 km, 5 km und 10 km) bestand die Möglichkeit 5 km zu walken oder einen 10 Kilometer Inliner-Lauf zu absolvieren.  Für die Laufgruppe des SC Laage war dieser virtuelle Lauf eine tolle Gelegenheit international aktiv zu werden, und 25 Läuferinnen und Läufer nutzten die Möglichkeit. Und für alle war es sehr beeindruckend, was mit Engagement möglich ist. Denn am Ende des Tages muss sich jeder selbst bewegen. Oder wie es ein Sportfreund der Laufgruppe immer wieder seinen Sportkammeradinnen und-kameraden erklärt:  „Wer sich nicht kümmert, verkümmert.“

SC Laage

Das Foto zeigt einige Laage Sportfreunde mit ihren Urkunden. Foto: Katja Beu

Nachwuchsehrenpreis für Lara und Vanessa

Vor einigen Jahren entschloss sich der Vorstand des SC Laage einen Ehrenpreis für Kinder ins Leben zu rufen. Der Ehrenpreis „STARK UND SCHNELL“  kann an Mädchen und Jungen des Vereins verliehen werden, die auch abseits des sportlichen Geschehens nachhaltig zum Gelingen der Vereinsarbeit beigetragen haben.
Im Zuge des City-Sport Abendlaufes wurde durch den 1.Vorsitzenden des Sportclubs Laage, Uwe Michaelis, der Nachwuchsehrenpreis „STARK UND SCHNELL“ an zwei sportliche  Mädchen der Laager Laufgruppe verliehen.
Die 12- jährige Vanessa Koch und die 11-jährige Lara Piepke durften sich über die Ehrung freuen, da beide Mädchen die Vorgaben der Ehrung erfüllen.
Dazu erklärte der 1.Vorsitzende des Sportclubs Laage vor den mehr als achtzig anwesenden Sportlern und Gästen, unter denen auch der Bürgermeister der Stadt Laage, Holger Anders, war: „Neben dem persönlichen Engagement im Training und den Wettkämpfen soll damit eindringlich die Entfaltung der sozialen Kompetenz sowie die Hilfsbereitschaft und die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Sportlerinnen und Sportlern des Vereins gewürdigt werden.“ Der Vorstand des Sportclubs Laage beglückwünscht Vanessa und Lara dazu sehr herzlich.

SC Laage

Das Foto zeigt die sportlichen Mädchen. Foto: André Stache

Familientrainingslager macht Lust auf mehr

Bessere Bedingungen konnte es für das 1.Familientrainingslager der Laager Laufgruppe nicht geben. Hochsommerliche Temperaturen, eine einladende Ostsee und das gastgebende Haus Kranich in Zinnowitz auf der Sonneninsel Usedom bildeten die perfekten, äußeren Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler. Zum ersten Mal waren überwiegend Familien dem Angebot des Vereins gefolgt und erlebten herausfordernde und intensive sportliche Tage. Klar strukturiert, hatten Trainingseinheiten, schmackhafte Mahlzeiten und Regenerations-und Pausenzeiten ihren Platz gefunden und die Balance zwischen Belastung und Erholung wurde von allen als sehr angenehm empfunden.    Ausdauer-und Treppenläufe, Strandlaufspiele, Fitnessaktivitäten und der Sprung in die einladende Ostsee bildeten dabei den äußeren Rahmen der sportlichen Tage. Viele gute Gespräche, individuelle Spaziergänge und ein tolles Grillfest machten das Wochenende perfekt. Ohnehin hatte das Team des gastgebenden „Haus Kranich“, um Frau Sonja Maier, Grundlagen geschaffen, die keine Fragen und Wünsche offen ließen. Ein perfektes Hygienekonzept, das auch umzusetzen war, konnte alle überzeugen, und kleine und auch große Anliegen der Ausdauersportler wurden perfekt erfüllt. Am Ende des Trainingslager resümierte ein Teilnehmer:“Dieses Trainingslager war sicherlich ein ganz besonderes gewesen und gleichzeitig auch die Basis für ein förderliches Vereinsleben. Selbstverständlich  sind solche sportlichen Aktionen, gerade in der jetzigen Zeit, unersetzbar für die Attraktivität von Sportvereinen.“

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Läufer auf der Seebrücke in Zinnowitz. Foto: Ralf Sawacki

Seit 20 Jahren laufen starke Mädchen in Laage

Seit mehr als 20 Jahren starten Mädchen und junge Frauen äußerst engagiert für die Laufgruppe des Sportclubs Laage. Aus Sicht der Verantwortlichen sollen die Mädchen und jungen Frauen  befähigt werden, für ihre Interessen selbst einzustehen und sich bietende Chancen wahrnehmen, sich also als aktiv handelnde Persönlichkeiten in unserer Gesellschaft zu bewegen. Die meisten Mädchen in der Laufgruppe sehen ihre Rolle allerdings ganz pragmatisch. Sport und Fitness sind für die Mädels sehr wichtig, um den eigenen Körper fit zu halten. Extrem fleißig und anstrengungsbereit trainieren die, zum Teil noch jungen Sportlerinnen 2 mal in der Woche. Und für die meisten ist das eigene Wohlbefinden die Basis ihres Fleißes. Sehr auffällig ist für Außenstehende auch die gewachsene soziale Kompetenz. Da wird, schon fast mütterlich, auf die Jüngeren geachtet und auch der eine oder andere Mangel, im sporttechnischen Bereich oder in der Umkleidekabine, sachlich aber bestimmt angesprochen. Und die jungen Damen wissen das zu schätzen. Haben sie doch schon echte Vorbilder in ihren Reihen.
Aber es werden auch typische Mädchenfragen angesprochen. Studien haben schließlich bewiesen, dass Sport glücklich macht und jeden Menschen gesund hält. Darum ist es auch für die aktiven jungen Damen der Laager Laufgruppe wichtig, immer in Bewegung zu bleiben. Und ganz nebenbei verändert sich die Grundstimmung der Mädchen, trotz Schulstress und dem schon fast ungesunden Umgang mit den heutigen Medien. Durch ihren Sport werden die Mädchen und jungen Frauen aber  immer wieder geerdet und der oft, bei weniger ambitionierten Menschen, gescholtene Ausdauersport setzt bei den meisten Mädchen viele wichtige Glückshormone, so genannte Endorphine, im Körper frei. Diese werden vor allem bei Bewegung ausgeschüttet. Schließlich regeln Endorphine die emotionalen Empfindungen eines Menschen, also Schmerz, Glück oder Hunger. Zudem sorgen sie für gute Laune, lindern Schmerzen, steigern die Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie das Selbstbewusstsein.

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Das Foto zeigt starke Laager Laufsportlerinnen. Foto: André Stache

Trainingslager der Laager Laufgruppe hält was es verspricht

Immerhin sechsundzwanzig Kinder und Jugendliche und sechs Erwachsene absolvierten in diesem Jahr das traditionelle Sommer-Trainingslager der Laager Laufgruppe. Bei besten Bedingungen konnten die Athletinnen und Athleten in der Sportschule Güstrow fünf Tage zielorientiert arbeiten. Täglich wurden bis zu vier Trainingseinheiten absolviert. Fitnessrunden, Sprints und Steigerungsläufe, Ballspiele, Lifekinetik und auch der gefürchtete lange Dauerlauf gehörten zum Programm, so dass alle ins Schwitzen kamen.  Aber auch der Spaß und viele lockere Spiele kamen nicht zu kurz. Ganz neu im Programm war ein 1500 Meter Lauf. Dieser diente allen als Leistungsfeststellung und zeigte den Teilnehmern, dass alle trotz der derzeitigen Einschränkungen sehr fit angereist waren.
Ein Strategiespiel brachte die Mädchen und Jungen jeden Abend zur Ruhe und ermöglichte so eine immer wieder kehrende, erforderliche Erholung. Das Trainingslager war definitiv eines der härtesten in den zurückliegenden Jahren. Aber auf Grund der äußeren Bedingungen war es auch eines der besten!

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Aktion. Foto: Peter Zettl

Abschließend muss anerkennend festgestellt werden, dass trotz der immensen Belastungen das Trainingslager der Laager Laufgruppe ein voller Erfolg war. Dazu hatte auch das besondere Engagement des Teams der Güstrower Sportschule beigetragen, denn die Damen und Herren unterstützten die Clubsportler in allen Belangen herausragend. Außerdem wurde die sportliche Aktion wiederholt vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern gefördert.In der althergebrachten Abschlussrunde zeigten sich ausnahmslos alle zufrieden und platt.
Ein großer Dank gilt den Förderern des Sportclubs Laage und der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbanken eG  für die Unterstützung der sportlichen Aktion. Aber auch den engagierten Familien die das Trainingslager mit viel frischem Obst und Gemüse unterstützten, gilt hier ein herzliches Dankeschön.

SC Laage

Flughafenlauf lockte fast 200 Ausdauersportler

Trotz der Vorgaben und Einschränkungen ließ sich das Organisationsteam der Leichtathletik-Abteilung des SV Motor Barth nicht von seinem Plan abbringen und präsentierte seinen sportlichen Gästen den nun schon 3. Barther Flughafenlauf auf dem Ostseeflughafen Stralsund-Barth. Die seit Monaten immer wieder erklärten Sicherheits- und Hygieneregeln wurden dabei genauso ernst genommen, wie die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 200 Personen. Da Flughafenläufe immer eine besondere Faszination ausüben, brauchten sich die Veranstalter um ein qualitativ hohes Teilnehmerfeld keine Gedanke machen. Und mit den Annehmlichkeiten der Aktiven nach den Wettkämpfen konnten die Veranstalter zudem auch punkten, denn die Frauen und Männer um Ulf Röwer hatten wieder an alles gedacht, und eine professionelle Zeitnahme, Urkunden, Medaillen und eine gute Stimmung ließen die vielen kleinen Hindernisse im Vorfeld fast vergessen und nach dem Start dankten es die Läuferinnen, Läufer und Walker mit tollen Leistungen. Auf dem 4 Kilometer langen Rundkurs, der bis zu drei Mal durchlaufen werden konnte, wurden alle Ausdauersportler gefordert. Die lange Gerade der Start-und Landebahn, kein Wind und die sehr heißen Temperaturen werden sicherlich allen Aktiven noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Laufgruppe des SC Laage hatte sich trotz Ferien- und damit Familienreisezeit mit 35 Läuferinnen und Läufern auf den Weg in den Landkreis Vorpommern-Rügen gemacht und konnten sportlich absolut überzeugen.
Elf Altersklassensiege, vierzehn weitere Podest-Plätze und die sehr guten Leistungen im 4 Kilometer Lauf des 10-jährigen Lennox Raith (17,56,7 min) und der noch 11-jährigen Pia Behn (18;57,8 min) sind dabei genauso erwähnenswert wie der 2. Rang in der Hauptklasse der Herren von Ole Reinholdt im 12 Kilometer Lauf nach 48;23,8 Minuten. Erwähnenswert ist ebenfalls die Tatsache, dass einige Kinder, die durch Trainingsfleiß und Einstellung in den letzten Wochen überzeugt haben, das 4 Kilometer Rennen absolvieren durften. Sie nutzten alle diese sportliche Gelegenheit und bedankten sich bei den Verantwortlichen mit tollen Ergebnissen.

AST

Die Fotos zeigen die erfolgreichen Kinder und die Einweisung vor dem Lauf. Fotos: Christine Boldt

#ZeroHungerRun – SC Laage am Start für eine Welt ohne Hunger!

Seit einigen Jahren organisiert die Welthungerhilfe Spendenläufe, um auf das Thema aufmerksam zu machen und natürlich Spenden zu sammeln. In diesem Jahr war die Planung und Organisation einer Großveranstaltung auf Grund der Corona-Pandemie unmöglich und damit eröffneten sich für die Macher ganz neue Möglichkeiten.
Vom 09. – 12. Juli 2020 motivierten Mitarbeiter der Welthungerhilfe Laufbegeisterte quer durch unsere Republik, sich der virtuellen Sport-Challenge des Sommers zu stellen und ein Zeichen gegen den Hunger zu setzen. Die Laufgruppe des SC Laage wollte natürlich auch einen Beitrag dazu leisten und motivierte trotz der Ferien- und damit Urlaubszeit mehr als vierzig Aktive an dieser Aktion teilzunehmen. Mit der tatkräftigen Unterstützung durch den Laager Unternehmer, Arno Haker, konnten die Clubsportler ein echtes Lauf-Fest organisieren und waren so wieder einmal sehr caritativ unterwegs. Erfreulich war zudem das Wetter, denn nach den vielen Regentagen war die Luft sehr klar und das Laufen machte allen sichtlich Freude.
Laut der offiziellen Ausschreibung konnten sich Läuferinnen und Läufer mit einer ganz individuellen Sporteinheit über 30 oder 60 Minuten engagieren. Es galt dabei, so viele Meter wie nur möglich zu „sammeln“. Egal wo gelaufen oder gewalkt wurde, ob im gemütlichen Tempo oder im Wettkampfmodus, unter Einhaltung des gebotenen Abstandes war alles möglich. Die stärkste Leistung über die 60 Minutenvorgabe lieferte der 55-jährige Bernd Jänike ab. Der 55-jährige Zivilbedienstete des Taktischen Luftwaffengeschwaders „S“ spulte ganz starke 13490 Meter ab. Über die 30 Minuten Distanz beeindruckte die 12-jährige Pia Amelie Behn auf außergewöhnliche Weise. Nach ganz starken 6200 Metern stoppte für die Schülerin die Uhr.
Ziel der Challenge war es, möglichst viele Läufer*innen zu begeistern, innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne zu joggen oder zu walken und mit ihrer freiwilligen Spende den Hunger in der Welt zu stoppen.
Der Erlös der #ZeroHungerRun Challenge kommt der aktuellen Projektarbeit der Welthungerhilfe im Kampf gegen das Coronavirus zugute. In Folge der Covid-19-Pandemie ist der Hunger weltweit wieder auf dem Vormarsch.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Ausdauersportler in ihrer Heimatstadt. Foto: Ralf Sawacki

Forstliche Rettungspunkte – echt stille Helfer

Im Zuge einer Notsituation, die mitten im Training der Laufgruppe des Sportclubs Laage auftrat, hatte das Trainerteam des Clubs zum ersten Mal die Gelegenheit, sich im Zuge der Auswertung, mit dem Thema Forstliche Rettungspunkte auseinandersetzen zu dürfen. Für alle Übungsleiter war dieses Thema plötzlich sehr wichtig, denn völlig betriebsblind hatte kein Übungsleiter diese Schilder bisher tatsächlich wahrgenommen. Ganz sachlich betrachtet, sind diese Punkte definierte Plätze im Wald, die mithilfe von Koordinaten eindeutige Treffpunkte beschreiben. In Mecklenburg-Vorpommern hat die Rettungsleitzentrale zu jedem einzelnen Rettungspunkt eine Koordinate und eine kurze Ortsbeschreibung, so dass sie auch tatsächlich gefunden werden können. Ganz praktisch gesehen, können diese Punkte im Falle einer Notsituation oder eines Unfalls bei der Meldung des Verunfallten oder auch eines Helfers mit dem Rettungsdienst genutzt werden, um das Auffinden des Unfallortes enorm zu erleichtern und die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Helfer extrem zu verkürzen. Ideal ist dabei ein fest im Wald montiertes Schild – wie im Stadtwald in Laage. Selbstverständlich reduzieren diese Rettungspunkte kein Unfallrisiko, aber sie können vor allem für ortsunkundige Menschen eine Orientierungshilfe bei der Beschreibung ihres Standortes im Wald sein und damit echte Lebensretter werden. Zudem befinden sich die Rettungspunkte immer an befestigten Wegen, so dass sie auch tatsächlich ganzjährig erreichbar sind.

Hintergrund:  Geschaffen wurden die besagten forstlichen Rettungspunkte im Rahmen der „Rettungskette Forst“. Diese Rettungskette beschreibt die Abläufe vom Beginn der ersten Hilfe bis zur Versorgung durch die Rettungsdienste. Allerdings sind die Rettungspunkt-Schilder Deutschland nicht genormt und in jedem Bundesland, teilweise auch regional, sehr unterschiedlich gestaltet. Zunächst wurden Rettungspunkte in Bayern in den 1990er Jahren eingeführt, um die Versorgung von Wald- und Forstarbeitern in Notsituationen zu verbessern und Rettungsfahrzeuge schneller an den richtigen Ort zu leiten. Aufgrund einer Initiative aus den Bundesländern hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V im Oktober 2013 einen Workshop zum Thema Rettungspunkte veranstaltet. Ein Ergebnis des Workshops war es, die in den Forstbetrieben und -verwaltungen vorhandenen Informationen zu Rettungspunkten zentral vom KWF zu sammeln und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.                                                                                                                                                     André Stache, Sportclub Laage

Das Foto zeigt einen Rettungspunkt in Laage. Foto: Ralf Sawacki

 

City-Sport Abendlauf findet nicht statt – Hospiz bleibt aber im Blick

Die Organisatoren des City Sport Abendlaufes sind seit einigen Wochen im Gespräch, um zu prüfen, ob die Voraussetzungen für den diesjährigen City Sport Abendlauf zu schaffen sind. „Auf Grund der derzeitigen Situation und auch der Tatsache, dass es unvernünftig wäre mehr als 1000 Sportlerinnen und Sportler zusammenzuführen, wird der Lauf in seiner ursprünglichen Form ausfallen,“ erklärte der Cheforganisator Peter Gohlke in den letzten Tagen. Ganz wichtig ist für das Organisatoren-Team auch die Tatsache, dass nicht wenige Partner auf Grund der allgegenwärtigen Einschränkungen an wirtschaftliche Grenzen gestoßen sind und einfach nicht unterstützen können. Allerdings möchte Familie Gohlke auch in diesem Jahr das stationäre Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock unterstützen. Dazu wird im City Sport Fachgeschäft in Rostock in der Langen Str. / Ecke Pädagogienstraße um Spenden für die Einrichtung geworben. Gegen Abgabe einer Spende darf sich jeder über ein sportliches Modeaccessoire freuen. Und auch wenn der Inhaber des Laufsportfachgeschäftes, Peter Gohlke, mit der Situation nicht ganz zufrieden ist, bleibt doch der Fakt bestehen, dass alle nun in besonderer Weise zusammenhalten müssen. “Genau wie auf meine Freunde der Laager Laufgruppe kann ich mich auf jede einzelne Hand verlassen, die seit Jahren unsere Aktion unterstützt. Darüber bin ich sehr stolz und glücklich.“, erklärt der 35-jährige bei der Info-Veranstaltung in seinem Geschäft:“ Und den allermeisten Teilnehmern des Abendlaufes ist bewusst, dass diese Einrichtung nicht nur das Hospiz der Stadt Rostock ist. Es ist eine Einrichtung des Landkreises Rostock und auch deshalb ist es sehr wichtig zu unterstützen. In Laage wird am Tag der ursprünglich geplanten Veranstaltung, am 12.August 2020, um 18.00 Uhr, im Stile einer offenen Trainingseinheit für das Hospiz am Klinikum Südstadt der Hansestadt Rostock auf der Laufstrecke im Stadtwald gelaufen und natürlich sind Spenden für die Einrichtung auch hier gern gesehen. Über eine Anmeldung unter der Telefonnummer: 01796304063 würden sich die Organisatoren sehr freuen.

ast

Das Foto zeigt Abendläufer des vergangenen Jahres. Foto: André Pristaff

 

Trainingslauf in Krakow am See

Wie viele Veranstalter in unserem Land, so hatte sich auch das Team um Frank Eilrich seit mehreren  Monaten auf die Umsetzung des 13. Krakower Mittsommernachtslauf  vorbereitet, aber in diesem Jahr durfte die Veranstaltung wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Nach nicht wenigen Gesprächen und Abwägungen entschloss sich der Krakower SV an diesem Tag und zur selben Zeit einen Trainingslauf für Interessierte anzubieten. Und obwohl das Wetter es mit dem engagierten Team überhaupt nicht gut meinte, konnten die Organisatoren am Nachmittag des Veranstaltungstages mehr als 30 Läuferinnen und Läufer begrüßen. Angeboten wurden den Läuferinnen und Läufern ein 5 Kilometer langer Rundkurs, der ein-oder zweimal absolviert werden konnte. Die Laufstrecke war dabei durchaus attraktiv.Nach dem Start an der Seepromenade liefen die Teilnehmer vorbei an den Sportanlagen der Stadt auf die Halbinsel Lehmwerder. Nach der Umrundung der Halbinsel ging es zurück, vorbei am Aussichtsturm auf dem Jörnberg, in die Stadt zum Start-und Zielpunkt. Mit dem Aufbau des Anmeldezeltes verzogen sich dann auch die Regenwolken und direkt am Krakower See machte es sich die Lauffamilie gemütlich. Der Lauf selbst präsentierte Krakow von seiner schönsten Seite. Freundliche, zuwinkende Menschen, die wunderschöne Natur, gut gelaunte Streckenposten und eine sehr gut präparierte Wettkampfstrecke machten einfach Freude und nachdem die letzten Aktiven, nach gut einer Stunde, die 10 Kilometer Distanz beendet hatten, trafen sich alle wieder im Meldebereich, um zu philosophieren und auch zu planen. Während es für einige ein toller Ferienbeginn war, konnten die Ambitionierteren wieder einmal ein Wettkampfgefühl erleben, denn Frank Eilrich hatte es sich nicht nehmen lassen und hatte eine Stoppuhr mitlaufen lassen. Allerdings gab es keine Siegerehrung und damit waren alle an diesem Nachmittag Gewinner.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Ausdauersportler auf der Laufstrecke. Foto: Christine Boldt