Bergring-Pokal ist in Laage angekommen

Die Ausdauersportler der Laager Laufgruppe staunten nicht schlecht, als Vertreter
des DRK Bildungszentrums Teterow sie vor einigen Tagen während des Trainings
besuchten.Im Gepäck hatten die Veranstalter des 4. DRK Bergringlaufes den Wanderpokal der, vor wenigen Tagen, statt gefundenen Veranstaltung.

Auf Grund von technischen Problemen konnte der recht große Pokal am
Veranstaltungstag nicht überreicht werden, da eine Mannschaftsauswertung nicht
möglich war.

Das wollten die Teterower aber nicht auf sich sitzen lassen und lösten mit diesem
Besuch ihre Schuld ein. Die Läufer der Siegermannschaft  des
SPORTCLUBs  LAAGE hießen: Torben Schlinke (17 Jahre), Philipp Rosenau (18), Michael Schulze (41) und Bernd Jänike (46) . AS

Stellvertretend für ihre Mannschaft übernahmen Philipp (links mit Pokal) und Bernd unter dem Beifall von Kindern der Laager Laufgruppe den Pokal.

 

 

 

Schulklasse erlief sich Prämie

Ganz still wurde es in der Klasse 4a des Laager RecknitzCampus kurz vor Beginn des zweiten Unterrichtsblocks. Frau Christ , die Klassenlehrerin, übergab das Wort an Michael Schulze, der nicht ganz überraschend im Unterrichtsraum  weilte.
Michael Schulze, der Initiator des 24 Stundenlaufes, hatte es sich nicht nehmen
lassen und übergab die ausgelobte Prämie  dieser Laufveranstaltung an drei anwesende Schüler.
Diese hatten Eltern, Geschwister und einen Opa motiviert, mit ihnen zu starten.
Stolz übernahmen dann Maximilian Heise, Gerian Seddig und Florian Lübs eine
Urkunde, den dazu gehörigen Pokal und die Prämie über 150,00 Euro unter dem
Beifall ihrer Klassenkameraden. Die Prämie wird, für die Schüler
selbstverständlich, in vollem Umfang in die Klassenkasse fließen. Dass die
Klasse konkurrenzlos geblieben war, störte indes keinen der jungen Sportler. Es
hatte schließlich jede Laager Schulklasse die Gelegenheit, ihre Klassenkasse
aufzubessern.AS

Das Foto zeigt Michael Schulze, Florian Lübs, Gerian Seddig, Maximilian Heise und Frau Christ (v. l.).

4. DRK-Bergringlauf in Teterow

Pünktlich, auf die Minute, startete bei sehr guten äußeren Bedingungen der 4.DRK
Bergringlauf in Teterow. Unter fast einhundert Läuferinnen und Läufer mischten
sich immerhin einunddreißig Aktive des SPORTCLUBs  LAAGE und trugen mit ihren Leistungen nicht unerheblich zum guten, sportlichen Niveau der Veranstaltung bei.

Zunächst wurde beim Jedermanns-Lauf die 1877 Meter lange Rennstrecke unter die Sohlen genommen. Überwiegend  Freizeitsportler und viele Kinder nutzten die Möglichkeit, auf der altehrwürdigen Rennstrecke ihr Können zu zeigen. In diesem Rennen war die 11-jährige,für den SPORTCLUB LAAGE laufende Teschowerin, Greta Grobbecker (8,25 min), die beste Dame, die sich nur einem Jungen geschlagen geben musste.

Der Lauf der ambitionierteren Ausdauersportler war danach um einiges anspruchsvoller. Er führte über etwa sechs Kilometer vom DRK-Bildungszentrum zum Heidberg, weiter
zum Heizwerk am Stadtrand der Bergringstadt  und zurück zum altehrwürdigen Bergring. In diesem Wettkampf stellte der SPORTCLUB LAAGE mit dem 17-jährigen Torben
Schlinke (22,50 min) den Gesamtsieger.

Die ausgeschriebene Mannschaftswertung konnte am Ende der Veranstaltung, auf Grund
von technischen Problemen,  nicht ausgewertet werden. Immerhin stellte der SC Laage vier der ersten acht Aktiven und kann sich wohl als Gesamt-Mannschaftssieger sehen.

Die komplette Ergebnisliste kann man unter www.tollense-timing.de einsehen. AS

Das Foto zeigt die inoffizielle Siegermannschaft der Veranstaltung.

24 Stundenlauf setzte Laage

Stolz und platt waren die Organisatoren des 24 Stundenlaufes am Pfingstsonntagmorgen. Immerhin hatten 151 Ausdauersportler mit  insgesamt 303 Starts das sportliche Ziel erfüllt.

Ganze 24 Stunden lang waren Läuferinnen und Läufer gelaufen und wurden von der Bevölkerung durchweg positiv zur Kenntnis genommen. Ob nun durch Zurufe aus Vorgärten, spontanen Beifall oder „Wassergrüße“, alles unterstütze die ehrgeizige Vorgabe.

Das Ziel war  dabei, dass 24 Stunden lang mindestens zwei
Läufer ununterbrochen laufen. Dabei konnte jeder Teilnehmer selbst entscheiden
wie lange er läuft.Viele zeigten sich sehr
erstaunt wer sich da für Laage auf den Weg machte. Da lief der fast 81-jährige
Rudi Senkpiel  vom LSV Güstrow,  wie der Handball Bundesligaspieler René Gruszka
oder Andreas König , von der Leichtathletik Abteilung des Sportvereins Hannover
96, der zur Zeit als Flugschüler bei der PTN am
Flughafen Rostock Laage eine Ausbildung  absolviert. Alle zeigten sich sehr engagiert
und ließen sich auch von den kleinen Regenschauern nicht abschrecken.

Während die meisten Sportler
ihren Einsatz auf den vorgegebenen 30 Minuten Einsatz beließen, konnten
einige  wenige am Ende eine
Marathondistanz – natürlich mit einigen zwischenzeitlichen Pausen – vorweisen.
Das ist, auf Grund der doch sehr kurzen Pausen, dann schon eine herausragende
Energieleistung.

Die Organisatoren  in der „Klönstuv“ zur Stadtscheune
bekamen das aber erst am Ende mit. Zur Kenntnis genommen wurde aber jeder
Start!

Immer wenn die „Böllerschüsse“,
gezündet durch die digitale Technik von DJ Dago, zu jeder vollen und halbe
Stunde Aktive auf die Strecke schickten, wurde die Volksfeststimmung unter dem
Laager Wasserturm für einige Sekunden unterbrochen und allen Anwesenden  wurde gezeigt, dass jeder ein Teil des
einmaligen Events ist, was am Ende jedem Teilnehmer mit einem Pokal und einer
Urkunde bescheinigt wurde. Die ausgelobte Prämie über 150,00 Euro für die
Teilnehmer stärkste Schulklasse erlief sich die Klasse 4 a des Laager
RecknitzCampus. Immerhin hatte sie 11 Aktive mobilisiert, blieb am Ende aber
konkurrenzlos.

Insgesamt hatten die Laager
Ausdauersportler ganze Familien und viele Neugierige bewegt, zum Sport animiert
und die Messlatte für das kommende Jahr sehr hoch gelegt.AS

Das Foto zeigt den ersten
Start der Veranstaltung.

Ostersportfest hat Kinder stark gemacht

Über einhundert zwanzig Kinderhände applaudierten und trieben so ihre Mannschaften beim Abschlussspiel des diesjährigen Ostersportfestes in Laage voran. Die Organisatoren hatten schon mit Zuspruch gerechnet, aber das über sechzig Kinder von fünf bis zehn Jahren um die Medaillen und Pokale kämpfen wollten, hat doch alle überrascht. Es wurde gesprungen, Medizinball geschockt, ein Slalomlauf absolviert und Schlagball geworfen, wofür die alte Recknitzsporthalle extra zur Wurfhalle umfunktioniert wurde.   In den Pausen wurden die Kinder mit Obst und Getränken versorgt, das vom Fruchtexpress Klaus-Peter Haker, dem „Ballhaus“ Laage und dem Flughafen Rostock Laage bereitgestellt wurde.    Alles unter der Aufsicht ausgebildeter Übungsleiter und Kampfrichter, denn der SPORTCLUB LAAGE, als Veranstalter, hatte nichts dem Zufall überlassen. Zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde die Veranstaltung unter das Motto, „Kinder stark machen“,  gestellt. Und das darf als absolut gelungen betrachtet werden. Bei der Siegerehrung, die von Frau Gerullat, einer des großzügigen Förderer des SC Laage unterstützt wurde, konnten alle Kinder geehrt werden. Stolz und glücklich empfing jedes Kind seine Medaille und die Besten den Pokal für ihren Sieg. Damit wurde nicht nur das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl der jungen Sportler gestärkt, auch ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit wurde auf eine ernste Probe gestellt, denn jeder wollte der Beste oder Erste sein, was natürlich im Wettkampf nicht möglich ist. Allerdings waren nun alle Gewinner.  Durch die großzügige Unterstützung verschiedener Gewerbetreibender entstanden für die Familien der Kinder keinerlei Kosten. Dafür ein besonders herzlicher Dank! AS

Als „Soldatenfrau“ in China

Im Zuge einer Familienrüstzeit erlebten die Gäste des Evangelischen Militärpfarramtes Laage einen ganz besonderen Vortrag.  Aus der Sicht einer „Soldatenfrau“ schilderte Nicole Siebrecht die Zeit mit ihrer Familie  in Peking, der Hauptstadt von China.                                                                                            Vier Jahre lang, von 2005 bis 2009, war ihr Ehemann Ansgar, der als Soldat in der Bundeswehr seinen Dienst versieht, in das riesige Land versetzt worden. Die Mutter zweier erwachsener Kinder schilderte ihre Erlebnisse und Eindrücke anschaulich und zugleich aufrüttelnd. Die gebürtige Westfalin, deren Wurzeln in Paderborn liegen, war durch Versetzungen ihres Mannes an verschiedensten Orten in Deutschland und Europa zu Hause, aber nichts erlebte die engagierte Frau so intensiv, wie die Zeit in diesem riesigen Land. Derzeit erlebt die Familie, die in Mühl Rosin zu Hause ist, eine neue besondere Erfahrung, denn Ehemann und Vater, Ansgar, befindet sich auf einem mehrmonatigen Auslandseinsatz. Für die gelernte Optikerin ist das aber kein Grund, mutlos zu sein. Als praktizierende katholische Christin arbeitet sie ehrenamtlich in ihrer Kirchgemeinde, unterstützt die Arbeit des Evangelischen Militärpfarramtes Laage und läuft aktiv in der Laufgruppe des Sportclubs Laage. Während der Familienrüstzeit hatten alle Anwesenden allerdings auch die Möglichkeit, die Gedanken gelegentlich abschweifen zu lassen. Gemeinsam wurde gesungen, Sport getrieben und Andachten gefeiert und das tat am Ende allen Beteiligten sichtlich gut. Militärpfarrer Johannes Wolf, der seine Rüstzeitgemeinde zum ersten Mal durch solch ein Wochenende begleitete, war zufrieden und beeindruckte seine Soldatenfamilien mit seiner Kunst, Musik zu präsentieren. 

André Stache,   Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

31.Berliner Halbmarathon – für 10 Laager Clubläufer ein Erlebnis

Mit 10 Grad morgens um acht Uhr und 24 Grad mittags um zwölf Uhr waren die äußeren Gegebenheiten beim 31. Berliner Halbmarathon nicht ganz optimal für die Ausdauersportler. Natürlich hatte das erheblichen Einfluss auf die Leistungen aller Aktiven, zumal die Ausdauersportler in unseren Breitengraden gar keine Gelegenheit hatten, sich beim Training an wärmere Temperaturen zu gewöhnen.Bei der Abholung der Meldeunterlagen, am Vortag, staunten die „Ersttäter“ der Laufgruppe des SC Laage schon gewaltig. Im altehrwürdigen, wahrscheinlich längstem Gebäude Europas, dem ehemaligen Flughafen Berlin -Tempelhof, durften alle Aktiven ihre Startunterlagen im Zuge einer Messe empfangen.Am Vorabend zur Veranstaltung wurden die Sportlerinnen und Sportler von einem ihrer großzügigen Förderer zum Abendessen in ein Berliner BLOCKHOUSE Restaurant eingeladen und ließen dort auch ihre Tageseindrücke Revue passieren, denn am folgenden Tag drehte sich alles nur noch um das hochkarätige Sportereignis. Immerhin waren an diesem Tag 28869 Teilnehmer aus 102 Nationen gemeldet und alle lebten ihren Sport aus. Für die zehn Laager Clubläufer begann sofort nach dem Start der Kampf gegen die Zeit und am Ende gegen die Schmerzen. Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt standen weit mehr als 200 000 Menschen an der Strecke und jubelten den Läufern zu. Hatte sich der größte und schnellste Halbmarathon in Deutschland doch in den vergangenen Jahren flott entwickelt. Die Mischung aus Livemusik, Künstlern und Spektakel begeisterte dabei jeden. Trotzdem verzeichneten die Veranstalter, sicherlich auch auf Grund des Sommerwetters, 196 Hilfeleistungen, 40 Transporte in Kliniken waren nötig und ein Sportler konnte im Ziel erfolgreich reanimiert werden. Aus sportlicher Sicht schlugen sich alle Aktiven des SPORTCLUBs LAAGE  hervorragend. Außergewöhnlich stark zeigte sich Philipp Rosenau. Nach 1:47:10 Stunde überquerte der 17-jährige als 27. seiner Klasse die Zielgeraden. Der 41-jährige Michael Schulze, als schnellster Recknitzstädter, war sieben Minuten vor Philipp im Ziel und staunte nicht schlecht als sein Altersklassenkonkurrent, Stefan Gobbecker, nur zehn Minuten nach ihm ins Ziel lief. Unter der magischen Grenze von 2 Stunden blieb auch der 51-jährige Bernd Fischer aus Neu Heinde. Der Laager Berufssoldat war nach 1:53:12 Stunde glücklicher Träger der Erinnerungsmedaille, die allen Aktiven überreicht wurde. Nun müssen  die Emotionen erst einmal verdaut werden, denn weitere große Ziele stehen vor der Tür. AS

Marathon-Landesmeisterschaften 2011

Bernd Jänike im Wettkampf.Bei hervorragenden äußeren Bedingungen starteten am vergangenen Wochenende die Marathonläufer bei ihren Landesmeisterschaften. Traditionell sind diese im Ueckermünder Haffmarathon eingebunden. Diese Veranstaltung, die in einem Laufkalender als „Kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wurde, wird seit 1984 regelmäßig durchgeführt. Seit dem vergangenen Jahr ist dieser Marathon als Landesmeisterschaft für Mecklenburg – Vorpommern und als Wertungslauf für den VR- Lauf Cup ausgeschrieben. Als Besonderheit muss erwähnt werden, dass der Lauf als Rundkurs auf asphaltierten Wegen durch Wald und Feld, ohne bedeutsame Erhebungen bewältigt werden muss. Eine Runde beträgt dabei 7 Kilometer. Für den SPORTCLUB LAAGE startete der 45-jährige Bernd Jänike und schlug sich dabei achtbar. Trotz einer widerspenstigen Erkältung im Vorfeld kam der gebürtige Brandenburger nach 3:35:21 Stunden, als fünfter seiner Altersklasse, ins Ziel. Neben dem Laager Clubläufer startete auch der  in Liessow lebende und für den LAC Mühl Rosin laufende Jens Mellenthin in diesem Rennen. In der Klasse der über 40-jährigen Männer konnte er ebenfalls den 5.Platz erkämpfen. Seine Zeit im Ziel betrug 3:22:11 Stunden.  Der Marathonlauf geht über 42,195 Kilometer und ist die längste olympische Laufdisziplin. Die komplette Ergebnisliste kann man unter  www.tollense-timing.de  einsehen.  AS

Seelsorgelauf hat jung und alt angesprochen

Für Militärpfarrer Johannes Wolf war der Seelsorgelauf eine  äußerst gelungene Premiere seiner Gemeindearbeit, auf dem Fliegerhorst, in Laage.  Immerhin fünfundfünfzig Aktive und begeisterte  Zuschauer, Neugierige und Familienangehörige trafen sich im Stadtwald der kleinen Recknitzstadt bei wunderschönem Frühlingswetter und hervorragendem Sport. Zu Beginn hatte der Seelsorger  mit seinem Trompetensolo  zur Andacht eingeladen , die von allen sehr interessiert verfolgt wurde.   Neben der Besonderheit des Laufens, als Möglichkeit sich zu bewegen, erinnerte Pastor Wolf auch an die Menschen in Japan und schloss diese auch in seine Segenswünsche ein. Danach ging es sportlich zur Sache. Im 2,4 Kilometer Lauf siegten die 12-jährige Greta Grobbecker (10:47 min) und der 10-jährige Maximilian Heise (12:04 min) , die beide aktiv für den Sportclub Laage laufen.  Der 14-jährige Kritzkower, Tobias Naß,  dominierte den 6 Kilometer Lauf in besonderer Art und Weise. Nach 24:54 Minuten beendete Tobi sein Rennen als Sieger. Den 2.Platz  erkämpfte sich der 45-jährige Falk Bartusch (28:20 min) . Dritter wurde der 16-jährige  Matthias Stache, nach 29,44 Minuten. Die Damenwertung konnte die 14-jährige Stella Grobbecker für sich entscheiden. Nach 29:53 Minuten erreichte Stella das Ziel und schickte Jana Fischer (34:44 min) und Manuela Naß (38:38 min) auf die Plätze. Im Hauptlauf , über 12 Kilometer,  konnte Oberleutnant Christiane Finck den Sieg bei den Damen erringen. Nach 1:05:00 Stunde konnte diese die Zielgerade überqueren und verwies die Laager Clubläuferinnen, Petra Grobbecker und Nicole Siebrecht, auf die Plätze. Bei den Herren siegte der Laager B-Jugendliche, Torben Schlinke (51:18 min), vor Michael Schulze ((53:12 min) und dem aus Sachsen-Anhalt angereisten Maik Döring, der nach sehr ordentlichen 53:44 Minuten ins Ziel laufen konnte. Im Anschluss wurden, nach einer kleinen Flurparty, alle Sportler geehrt und neben der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung auch den Soldaten des Fliegerhorstes gedankt, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht realisierbar gewesen wäre.

André Stache
Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt die Sieger und Militärpfarrer Johannes Wolf (re.) und Pfarrhelfer André Stache (li.).

Storchenwohnung renoviert

  

Dem Storch ein neues Bett bereitet 

Dieser Tage wurde auf Initiative des Heimatvereins mit Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Laage das Storchennest an der Stadtscheune erneuert. 

Alte Laager erinnern sich, dass es in der Stadt über viele Jahrzehnte ein Storchennest gegeben hat. Das war aber nicht an der Stadtscheune, sondern auf dem Dach von „Elektro-Abs“ in der Breesener Straße. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts muss es dort seinen Standort gehabt haben. Ein Sturm ließ es 1925 herab stürzen. 

Haus von Otto Kobow, jetzt Fritz Abs in der Breesener Straße (hist. Foto)

 

Der damalige Eigentümer des Hauses, Otto Kobow, wollte aber kein neues Nest auf seinem Hause, sehr zum Ärger der Laager Einwohnerschaft. Gutem Zureden ist es zu verdanken, dass Otto Kobow letzten Endes seine Einwilligung gab, das Nest wieder am alten Standort zu errichten. Nur wie sollte das geschehen? 

In einer Chronik ist darüber zu lesen: „Ein Stellmacher gab ein Wagenrad als Unterlage für das Nest. Aber wie sollte alles auf das Dach gebracht werden? Die Feuerwehr wollte helfen. Jeder glaubte an einen Scherz. Aber heimlich wurden alle Vorbereitungen getroffen. Ganz Laage traf sich an einem Morgen um 6 Uhr am Haus von Otto Kobow. Tatsächlich marschierten die städtische Musikkapelle und 30 Feuerwehrleute heran, vorneweg trugen 3 Feuerwehrmänner das Storchennest, geschmückt mit Tannengrün, Babypuppen und bunten Bändern. Mit der Feuerwehrleiter wurde das Nest auf das Dach gebracht. Drei Feuerwehrleute befestigten es. Nach getaner Arbeit zog die Menschenmenge noch einmal mit Musik durch die Straßen.“ 

Laager Feuerwehrleute beim Bau des Sorchennestes (hist. Foto)

 

Organist Schulz schrieb aus diesem Anlass sogar ein Gedicht: 

Dat Storchennest 

Vör lange Tied, watt wiert n´Fest, 

kreeg Abs sin Hus n´ Storchennest. 

Int olle künt kein Storch mehr bugen, 

denn dorvör wirr ein ständig grugen, 

denn datt oll Rad datt höll nich miehr, 

datt wa so möhr ass weik Papier. 

Dann würr denn korterhand beslaten, 

man woll en nieges maken laten. 

  

In Meister Spohn sien Discherie, 

dor güngt nah Fierabend bie. 

En grotes Wagenrad wör bröcht, 

de Speiken mit Busch utgeflächt. 

Weck von denn Laager Sprüttenklub, 

die bröchten denn datt Rad herrup 

upp Abs sein Hus un macktend fast 

un wieren nahst bie Abs tau Gast. 

  

Dor wär datt Storchennest begaten, 

denn Abs, deer sik nich lumpen laten, 

der gewt den Conjackt, Köm un Bier. 

Fritz Abs die gniedelt uppst Schipperklavier. 

Dor wör ok sungen, sapen un rädt, 

ok fragt, ob Abs nich in´n Sprüttenklub träd. 

Ok mie sünd sei noch mit datt sülben kamen, 

doch Fritzing un ick wie hollen tausamen. 

  

Mit uns dor könen sei nich recht watt maken, 

denn wie beid vestahn nix von Füerwehrsaken, 

wie hemmen ok kein tied, wie mötten watt dauhn, 

un abends nahre Arbeit möten wie uns rauhn. 

Watt sölben wie ok dor, wie deerens blots stühren, 

denn keiner von dei kann uns noch watt liehren. 

  

Am wenigsten mick, ick kenn alle Maschinen, 

mit Dampf, elektrisch un ok Benzinen, 

ob 2 Tackt, ob 4 Tackt orer duwwelt Expangschon, 

wer will mie watt liehren, datt wier ja Hohn, 

wer versteiht von juch watt von duwwelt Expangschon? 

Drüm raht ick juch, gewt datt man up. 

Fritz Abs un ick gahn nich in´n Sprüttenklub. 

Das Nest muss bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts auf dem Dach gewesen sein. Mittlerweile war auch Elektromeister Fritz Abs Eigentümer des Hauses. Aber das Storchennest war lange Zeit nicht mehr vorhanden. 

Im Jahre 2006 hatte Hugo Hehl die Idee, dem Storch wieder ein neues Nest zu bauen. Die Stadt Laage konnte für das Vorhaben gewonnen werden. Die Umweltstiftung Bingo unterstützte das Projekt ebenfalls. Einen Mast stellte die Deutsche Bahn zur Verfügung. Das Rad besorgte Hugo Hehl und Schlossermeister Engemann baute alles zusammen. Mit Hilfe der Firma Bühner und vielen Freiwilligen wurde dann das Nest aufgerichtet. 

Aufrichten des Storchennestes 2006 (Foto: mw)

 

Störche interessierten sich in den folgenden Jahren immer wieder für das Nest. Aber sie hatten die Rechnung ohne die Saatkrähen gemacht, denn letztere stibitzten Teile des Storchennestes für ihre eigenen Nester an der Kirche. Die Stürme taten ihr Übriges, so dass die Nistunterlage keinen Storch mehr anlockte. 

Deshalb besorgte der Heimatverein einen professionell gefertigten Storchenkorb. Wieder wie 1925 konnte die Feuerwehr gewonnen werden, den Korb auf den Mast zu setzen. Sie rückte mit der Drehleiter und drei Kameraden an und baute dem Storch die neue Wohnung. 

Das neue Nest wird aufgebaut (Foto: mw)

 

In wenigen Tagen werden die Störche aus dem Süden wieder an der Recknitz eintreffen. Vielleicht finden sie dann Gefallen an dem neuen Nest. 

mw

10. Burgwall-Lauf in Neuruppin

Die Fontanestadt Neuruppin, etwa 70 km nördlich der Bundeshauptstadt Berlin gelegen,  bietet zu jeder Jahreszeit viele Sehenswürdigkeiten und vielfältige Formen der Freizeitgestaltung. Neuruppin ist die Geburtsstadt von Theodor Fontane (1819-1898). Der deutsche Schriftsteller  gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus. Egal, ob man den Ruppiner See mit dem Boot befährt oder durch die restaurierte Innenstadt spaziert, immer kommt man auf seine Kosten. Für die Läuferinnen und Läufer des SPORTCLUBs LAAGE war der 10.Burgwall Lauf allerdings das Ziel.  Unter hervorragenden Bedingungen konnten die Recknitzstädter im Feld der fast einhundert dreißig Aktiven ihr Können zeigen und stellten mit den beiden 14-jährigen Stella Grobbecker (13,17 min) und Tobias Naß (12,04 min) auch die Sieger des 3 Kilometer Laufes. Im 8 Kilometer Pokallauf, wo sich die meisten der vierzig Laager Aktiven wiederfanden, überzeugten vor allem die Damen und die Jugendlichen. Hervorzuheben sind hier die Altersklassensiege des 16-jährigen Torben Schlinke (31,56 min), der seinen 41-jährigen Clubkameraden Michael Schulze (32,31 min) hinter sich lassen konnte und Jana Fischer (45,31 min) die in der Klasse der über 35-.jährigen Damen startet. In der Klasse der über 40-jährigen Frauen liefen Anke Heise und Petra Grobbecker zeitgleich nach 42,39 Minuten ins Ziel. Im 15 Kilometerlauf konnten Carolin Knabe und Philipp Rosenau die Siege im Jugendbereich für sich erkämpfen. Caro erreichte, allerdings schwer gezeichnet, nach 1;26,55 Stunde das Ziel. Der fast 18-jährige Philipp lief nach 1;11,28 Stunde völlig erschöpft ins Ziel. Für die Läuferinnen und Läufer des SC LAAGE hatte sich die Reise in den Norden Brandenburgs absolut gelohnt und steht für das kommende Jahr schon jetzt fest im Terminplan, vielleicht bleibt dann auch noch etwas Zeit für die Kultur. AS

Das Foto zeigt Tobias Naß und Stella Grobbecker mit ihren Siegerpokalen.

Mit dem Heimatverein nach Kiel

Der Vorstand des Vereins der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. lädt seine Mitglieder und alle Interessierten zu einer Busfahrt mit Brandt-Reisen Bentwisch nach Kiel ein.

Laager Heimatfreunde auf der Fahrt nach Stade 2011 (Foto: mw)

Die Fahrt kostet 30 Euro pro Person. Im Fahrpreis sind enthalten eine zweistündige Stadtrundfahrt durch Kiel (Eröffnung der Kieler Woche!), Besichtigung des Marine-Ehrenmals in Laboe und Kaffeetrinken im Hotel „Seeterrassen“ Laboe. Das Mittagessen im Steigenberger Hotel Kiel zahlt jeder Teilnehmer selbst.

Die Busreise beginnt am Samstag, d. 18. Juni 2011, um 6.30 Uhr auf dem EDEKA-Parkplatz in Laage. Die Rückkunft ist für 20 Uhr geplant.

Anmeldungen nimmt der Vorsitzende des Vereins, Manfred Walter, ab sofort unter der Telefonnummer 038459/31806 entgegen. Anmeldeschluss ist Dienstag, d. 31. Mai 2011. Die Bezahlung der Reise kann vom 8. bis 15. Juni 2011 bei „Elektro-Abs“ in der Breesener Straße in Laage erfolgen. Alle Teilnehmer erhalten in der ersten Juni-Woche genaue Informationen zum Ablauf der Fahrt.

mw

Sportclub Laage macht Kindergartenkinder stark

 Zum dritten Mal werden die Laager  Ausdauersportler Kindergartenkinder zum Hallensportfest bitten, um zu zeigen, wie viel Spaß Sport in der Gemeinschaft machen kann. Am 20.04.2011, ab 10.00 Uhr,  steigt die sportliche Aktion in den Laager Recknitzsporthallen.

In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden die Clubsportler die Veranstaltung unter das Motto, „Kinder stark machen“,  stellen.

Kinder und Jugendliche vor den gesundheitlichen Gefahren von Suchtmitteln, wie Alkohol, Tabak und illegalen Drogen zu schützen , das ist das Ziel der Initiative, ,Kinder stark machen‘.
Wichtige Voraussetzung dafür ist, schon frühzeitig das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Heranwachsenden zu stärken, und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern  und das geht am einfachsten beim Sport, so die Initiatoren der Aktion.

Verschiedene Übungen, wie Medizinballschocken, Schlängellauf und Schlussweitsprünge werden als Aufgaben anstehen und alle Kinder werden unter Anleitung von erfahrenen Kampfrichtern und Trainern  so zum persönlichen Erfolg geführt.

Kosten werden für die Kitas nicht entstehen, denn der EDEKA Markt in Laage, die HuK Coburg Versicherung mit ihrem Vertrauensmann, Tom Arendt, die Dachdeckerei Gerullat und das Bekleidungsgeschäft Outlet Pieper , allesamt Unternehmen aus Laage, werden diese übernehmen.

Ein besonderer Dank gilt zudem der Stadt Laage für die Bereitstellung der Recknitzsporthalle. AS            Das Foto zeigt Kinder beim Staffelspiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handballtrainer gesucht!

Der Abteilungsleiter der  Laager Handballer,  Axel Lendner, informierte den Vorstand des SC Laage in den vergangenen Tagen über eine bevorstehende Misere  seiner Abteilung.               

Trotz hervorragender Trainings- und Wettkampfbedingungen könnten die ehrgeizigen und motivierten Kinder , sowie Jugendlichen bald ohne Übungsleiter da stehen, denn in den vergangenen Monaten und Jahren sind ehemalige Trainer aus beruflichen und familiären Gründen zurückgetreten. Die Zukunft des Laager Nachwuchshandballs sieht demnach zur Zeit wenig erfreulich aus.

Diese Tendenz könnte in den nächsten Wochen durchaus anhalten und dann wären die Nachwuchsteams plötzlich trainerlos.

Zur Verstärkung des Übungsleiterteams sucht der SPORTCLUB  LAAGE deshalb  motivierte Trainer, die Freude, Spaß und Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben. Ein Einstieg ist ab sofort möglich! Erfahrungen in der Erteilung von Handballtraining sind natürlich vorteilhaft, jedoch nicht unbedingt Voraussetzung! Interessenten sollten sich in der Geschäftsstelle des SPORTCLUBs LAAGE melden. Das geht schriftlich an folgende Adresse: SC Laage, Pinnower Str.12, 18299 Laage, oder telefonisch unter 038459  32625.                                                                                                      

      Weitere Informationen kann man unter www.sportclub-laage.de erhalten. AS

Das Foto zeigt Axel Lendner mit einem Trainertrikot des SC Laage.

Gedichte und Geschichten aus dem Leben

Plattdeutsche Riemels und Vertellers

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. hatte zu einem literarischen Abend in die Stadtscheune Laage eingeladen. Dr. Behrend Böckmann (Mühl Rosin) las aus seinen Werken.

Dr. Behrend Böckmann, niederdeutscher Autor aus Mühl Rosin

Viele vergnügliche Riemels (Gedichte) und Vertellers (Erzählungen) aus dem Hier und Heute wurden vorgetragen. Bei vielen war zu hören, dass der plattdeutsche Humor nicht totzukriegen ist. Ganz aktuell war der Bezug zum Flughafen Rostock-Laage und dem geplanten Eurofighter-Flug des Bundesverteidigungsministers. Die ungewollten Reaktionen auf die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Flughafen wurden ebenso thematisiert wie der „Besuch“ eines Wildschweins in einem Geschäft in Kröpelin. Zum Nachdenken regte seine kritische Auseinandersetzung mit Aussagen der Werbewirtschaft an. Naturbeobachtungen spiegelten sich in den vorgetragenen Gedichten aber auch wieder. Es waren Geschichten und Gedichte, wie sie das alltägliche Leben schreibt, humorvoll, aber auch nachdenklich, und alle in der ursprünglichen Mecklenburger Sprache.

Dr. Böckmann während der Lesung in der Stradtscheune (2 Fotos: mw)

Das Publikum im ausverkauften Saal der Stadtscheune hing gebannt an den Lippen Dr. Böckmanns und quittierte seinen Mecklenburger Humor mit Beifall und frohem Gelächter. Besonders groß war das Erstaunen, dass Dr. Böckmann mit einer anwesenden Laagerin weit entfernt verwandt ist.

mw

Ferienfreizeit des SC LAAGE ist beliebter denn je

 Natürlich kann man in den Ferien abhängen, Fernsehen oder am Computer sitzen,  aber es geht auch anders. Achtundzwanzig Kinder, zum größten Teil aus Laage und dessen Umland, aber auch aus Sanitz, Kessin und Dummerstorf, hatten echt Bock auf Sport. Und das nutzten diese dann auch ausgiebig.

Ballspiele, Kreistraining, Staffelwettkämpfe und auch Geschicklichkeitsübungen waren angesagt und wurden begeistert angenommen. Es wurde gelaufen, gesprungen, die Fertigkeit geschult oder einfach nur herumgetollt. Während der gesamten Zeit ging es nicht um den persönlichen Sieg oder die Niederlage, sondern die pure Freude an der Bewegung stand immer wieder im Vordergrund aller Aktivitäten. So wurde dem immer wieder zitierten Bewegungsmangel unserer Kinder entgegen gewirkt. Mit den lizensierten Übungsleitern, Bernd Fischer und André Stache, dem Volkslaufwart des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Michael Schulze, die allesamt Erholungsurlaub für ihren Einsatz einsetzten, und der stellvertretenden Jugendwartin des Verbandes, Carolin Knabe, waren vier erfahrene Übungsleiter für die zum Teil noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler permanent im Einsatz.

Saftiges Obst, kostenlos bereitgestellt vom Fruchtexpress Klaus- Peter Haker,  in den Pausen und ausreichend Getränke, die vom Flughafen Rostock- Laage und dem Ballhaus unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurden, rundeten das intensive Sportprogramm ab.

Am Ende der nunmehr 10.Laager Ferienfreizeit  wurde jedes Kind persönlich geehrt. Ein kleiner Pokal und eine Erinnerungsurkunde waren für die Kinder der verdiente Lohn.

Abschließend gilt einigen Unternehmen ein besonderer Dank.

Ohne dem VW Autohaus Laage-Kronskamp, der VR Bank in Laage, dem  Unternehmen EURAWASSER und der Dachdeckerfirma GERULLAT aus Laage  wäre die Durchführung einer so intensiven Aktion nicht möglich.

Für die Übungsleiter, die sich viel Zeit für die Kinder genommen hatten, war der Dank der Eltern indes der Lohn. AS

Das Foto zeigt Teilnehmer der 10.Laager Ferienfreizeit.

Veranstaltungen des Heimatvereins

 Der Heimatverein plant für 2011

Auf der Jahresversammlung des Vereins der Natur-und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. wurde der Veranstaltungsplan für 2011 vorgestellt und beschlossen. Eine Reihe von Veranstaltungen ist nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern auch für alle interessierten Einwohner des Stadt und der umliegenden Gemeinden geplant.

Die Veranstaltung im Februar soll den plattdeutsch sprechenden Mitgliedern und Gästen des Vereins während eines literarischen Abends erbauliche 1½ Stunden bieten. Dafür wurde Behrend Böckmann aus Mühl Rosin gewonnen. Der eine oder andere wird ihn aus der „Schweriner Volkszeitung“ kennen. Er wird verdeutlichen, dass „Plattdütsch för jeden ein“ ist.

Für den April ist eine Pkw-Fahrt nach Schlieffenberg geplant. Das aber nicht etwa wegen der Fleischerei Becker, sondern wegen der dortigen Kirche.  Die Mitfahrenden erwartet eine Führung mit Turmbesteigung. Die Schlieffenberger Kirche zählt zu den schönsten Kirchen in Mecklenburg. Daneben sind die schöne Parklandschaft und der Schlieffenberger See ansehenswert. Zum Abschluss ist eine Einkehr  in das Garten-Café Schlieffenberg vorgesehen. 

Die Vorbereitungen für das 11. Laager Musikantentreffen am 8. Mai 2011 laufen schon seit September 2010. Als Mitwirkende zeigen die Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Laage, der Posaunenchor Laage, verstärkt durch den Posaunenchor Parchim, der Güstrower Frauenchor „Güstrower Mädels“, die Rostocker Shanty-Gruppe „Breitling“  und die Tanzgruppe des RecknitzCampus Laage mit Frau Hauffe ihr Können. Die gastronomische Betreuung übernimmt Frank Brandt mit seiner Crew aus der „Klönstuv zur Stadtscheune“.

Ende Mai geht es mit den Pkw nach dem Dorf Reinshagen und dem Gut Gremmelin. Reinshagen ist ein nahezu vollständig erhaltenes mecklenburgisches Bauerndorf mit einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche, einer alten Ausspanne und forstwirtschaftlichen Bauten. Das gesamte Dorf steht unter Denkmalsschutz. Nur 2 Kilometer weiter befindet sich das Gut Gremmelin. Hier gibt es neben dem Gutshaus einen Park und den Hofsee zu bewundern. Ein Café lädt dann zum Abschluss der Fahrt ein.

Im Juni 2011 soll die erste Busfahrt nach Kiel führen. Nach einer Stadtrundfahrt steigen wir auf das Schiff und brechen zu einer Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal bis Rendsburg auf. Dort besteigen wir wieder den Bus und fahren nach Laboe zum Marine-Ehrenmal.

Die zweite Busfahrt im September 2011 führt uns nach Greifswald. Eine Stadtbesichtigung, eine Domführung und ein Besuch des Pommernmuseums stehen auf dem Programm. Von Greifswald aus fahren wir dann nach Greifswald-Wieck, machen eventuell einen Rundgang durch das Fischerdorf und besichtigen die romantische Klosterruine Eldena.

Zum Abschluss des Jahres ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Stadtbibliothek vorgesehen.

Vereinsintern wird es eine Faschingsfeier mit Klaus-Jürgen Schlettwein, diverse Stammtische, unter anderem zu Aspekten der Geschichte Laages, einen Grill- und einen Biergarten-Nachmittag sowie die Vereinsaustköst mit den „Rostocker Plattsnackers“ geben. Eine Weihnachtsfeier wird nicht fehlen.

Auch Umweltfragen stehen wieder auf dem Programm. Der Verein wird den weiteren Ausbau des Naturlehrpfades durch die Recknitz-Dünen begleiten. Das Storchennest an der Stadtscheune wird einen neuen Storchenkorb erhalten. Vielleicht kann sich dann doch ein Weißstorch zu einer Brut entschließen.

Alle Veranstaltungen, die auch für die Laager Einwohner interessant sein können, werden im „Laager Stadtanzeiger“  und in der örtlichen Presse mit genauer Terminangabe bekannt gemacht. Weitere Informationen über den Verein der Natur- und Heimatfreunde sind im Internet unter www.heimatverein-laage.de  zu finden.

Wer im Heimatverein Mitglied werden möchte, der kann das jederzeit bei den Veranstaltungen oder auch bei Elektro-Abs in der Breesener Straße oder bekannten Vereinsmitgliedern signalisieren.

mw

Praktikum beim Militärpfarrer – sinnvoll oder nicht?

Ich sollte von der Schule aus ein Praktikum machen. Dafür muss aber erstmal ein Praktikumsplatz gefunden werden. Mein Vater, der als Beamter im öffentlichen Dienst tätig ist, legte mir, nachdem ich mein Praktikum nicht bei ihm machen konnte, das Praktikum beim Evangelischen Militärpfarramt Laage ans Herz. Klang ganz interessant: so ein bisschen Kirche, ganz entspanntes Praktikum, ein bisschen über Gott schwatzen. Kann doch lustig werden. Ganz schnell stellte sich aber heraus, dass Militärseelsorge mehr ist, als nur Gott und die Welt. Ich habe die Kerzen- und Weinbestände ermittelt, dazugehörige Listen erstellt, den Andachtsraum vorbereitet, Blumen gegossen und unendlich viele Kartons und Zeitungen entsorgt. Und ganz nebenbei ist Pfarrhelfer André Stache auch sportbegeistert. Um diese Begeisterung ging es auch zum Teil in meinem Praktikum. Diverse Zeitungsartikel galt es auszuschneiden und aufzukleben, um sie der Chronik der Dienststelle hinzuzufügen. Medaillen zusammenbauen und ähnliches musste getan werden. Aber was hat das jetzt mit der Kirche zu tun? Es gibt zum Beispiel den Militärseelsorgelauf. Dieser wird vom Militärpfarrer geleitet und es kommen jedes Mal sehr viele Laufbegeisterte. Natürlich wird bei der Militärseelsorge nicht nur Sport angeboten. Es werden auch Andachten gehalten und andere Dinge, die es in einer zivilen Kirche auch gibt. Ich selbst habe mit jungen Soldaten an einem Unterricht teilgenommen. In diesem wurden der Sinn und die Entstehung der Militärseelsorge genauer beleuchtet und die anschließenden Gespräche waren von Offenheit und einer äußerst sachlichen Diskussion geprägt. Während meines Praktikums wurde ich auch auf dem Gelände des Fliegerhorstes herumgeführt und ich lernte viele unterschiedliche Menschen kennen, die mir am Ende zeigten, wie gut Militärseelsorge und Bundeswehr zusammen passen.

Und so langweilig, wie die meisten denken, muss Kirche nicht sein.

Steve Mellenthin, Schüler der 9. Klasse des RecknitzCampus Laage

670 Jahre Stadtwall in Laage

Besaß Laage einst eine Stadtmauer?

Laage ist seit 1309, so wollen es einige wissen, eine Stadt. Einige sind aber auch der Meinung, es könnte schon um 1270 gewesen sein. Das um 1216 gegründete Dorf wurde durch die Fürsten zu Werle zur  Stadt erhoben. Mithin war das im Mittelalter. Und heute zeigen so manche Mecklenburger Städte voller Stolz auf solch ein Wahrzeichen städtischer Gewalt. Aber in Laage? Zumindest kennt der geneigte Leser drei Stellen in der Stadt, die als Tore bezeichnet werden: das Rostocker Tor, das in alten Karten als Mühlentor bezeichnet wird, zu Beginn der Hauptstraße, das Pinnower Tor im Verlauf der Pinnower Straße und das Breesener Tor, ziemlich in der Mitte des Straßenzuges Breesener Straße. Aber von Toren, geschweige denn von einer Stadtmauer, ist weit und breit nichts zu sehen. Aber es gibt in der Stadt eine Wallstraße – das könnte ein Fingerzeig sein.  

Breesener- Ecke Wallstraße: Hier war das Breesener Tor (hist. Postkarte)

Wozu könnte eine Stadtmauer gedient haben? Das Mittelalter war angefüllt mit Fehden und Kriegen. Auch Räuber werden ihr Unwesen getrieben haben. Die Bürger wollten und mussten ihr Hab und Gut schützen. Dabei waren die Städte, somit auch Laage, auf sich allein gestellt, denn der Landesherr mit seinen Streitkräften war weit, und schneller Schutz war manchmal vonnöten.  

Schon früh umgaben sich die Städte mit einer Befestigung. Anfangs erfüllte diesen Zweck ein Plankenzaun, wahrscheinlich durch Wall und Graben verstärkt. So ist zum Beispiel überliefert, dass die Güstrower Altstadt bereits 1248 durch „munitiones“ geschützt war, doch bestand die Befestigung noch 1270 aus Planken. So wird es auch in Laage gewesen sein. Vielerorts wurde das primitive Plankenwerk jedoch bald durch widerstandsfähigeres Material ersetzt. Zunächst wurden die Tore aus festem Steinmaterial aufgeführt, dann schützte man auch die gesamte Stadt durch steinerne Mauern. Die Stadtmauern von Güstrow (moenia) werden 1293 zum ersten Mal genannt. Die Landesherrschaft hat die Befestigung der Städte mehrfach gefördert.  

1341 gaben die Fürsten Johann III. von Werle-Goldberg (1295-1352) mit seinem Sohn Nikolaus III. von Werle-Güstrow (1321-1361) mit seinem Bruder Bernhard III. von Werle-Waren († 1378) ihren Städten und Vasallen die Macht, alle Verbrecher gegen den öffentlichen Landfrieden zu richten. Im Jahre 1341 wurde der Wall um die Stadt errichtet. Das ist nun mittlerweile 670 Jahre her. Aber Stadttore im landläufigen Sinne gab es in Laage nicht.  

Carl Beyer berichtet in seiner „Geschichte der Stadt Lage“, dass sich an den oben benannten drei Eingängen zur Stadt Schlagbäume befanden, bei denen Torbuden standen. Neugierige sammelten sich dort, „wenn etwas los war“, besonders zu den Jahrmärkten. Zweimal im Jahre, zu Johannis und Michaelis, erfreute sich der Laager an dem Leben, das in den Ort kam. Volkstümlicher war damals nichts, nicht einmal der Königschuß der Schützenzunft. Am Morgen begaben sich sechs Bürger, die durch das Los bestimmt waren, zu den Schlagbäumen und ließen dieselben nieder, je zwei und zwei standen sie als Wache dabei und erhoben von jedem in die Stadt fahrenden Wagen, vom jedem Pferd und Rind als gesetzliche Abgabe 1 Schilling. Der Rat der Stadt hielt es für nötig, sie jedes Mal zur Höflichkeit zu ermahnen. Die Einnahmen wurden nach Abzug des Ratsanteils unter ihnen gleichmäßig verteilt, denn sie hatten, nachdem sie am Tage tätig gewesen waren, noch an den Abenden ein beschwerliches Werk. Mit Gewehren ausgerüstet mussten sie Patrouille gehen, alle Ruhestörer, alle, die an verbotenen Stellen rauchten, in Haft nehmen, um 10 Uhr abends Feierabend gebieten, die Trunkenen von den Straßen aufheben und unter Obdach bringen.  

Doch die Errichtung und Erhaltung der Befestigungsanlagen war Aufgabe der Städte selber. Dem Rat standen dafür nicht nur die städtischen Finanzquellen zur Verfügung, er hatte auch das Recht, von den Bürgern Hand- und Spanndienste zur Errichtung und Erhaltung der Stadtbefestigung zu verlangen. Um einer Schädigung der Wehranlagen vorzubeugen, verbot der Rat vielfach, der Stadt Gräben, Wälle oder Mauern zu besteigen oder dort Vieh zu treiben. Zur Sicherung der Befestigungswerke musste der Wasserstand in den Gräben ständig reguliert werden. Das war meist eine Aufgabe der Müller.  

Das Mühlen- oder Rostocker Tor. Links die nicht mehr vorhandene Mühle (hist. Postkarte)

Die Stadt musste jederzeit den Angriff auswärtiger Feinde abzuwehren in der Lage sein. Die Wehrkraft der Stadt beruhte auf der allgemeinen Wehr- und Dienstpflicht der Bürger. Aufgabe der Bürger war es, die Stadt zu bewachen und beim Anzuge von Feinden zu verteidigen. Nur der Geistlichkeit wurde Befreiung wie von allen weltlichen Lasten so auch vom Wachdienst gewährt. Das galt auch in Laage. 1371 befreite der Rat der Stadt Laage das Haus einer Vikarei von dieser Aufgabe (siehe MUB 18, 10262). Die städtischen Wachen genossen den unbedingten Schutz der Stadt.  

Die Bewachung der Stadt erstreckte sich auf das Stadtinnere, die Stadtmauern und die Tore. Zum Teil war es nur der Nachtwachdienst, in einigen Städten wird jedoch auch die Tagwache unter den Bürgerpflichten genannt. Die Wachen waren durch die Handwerker zustellen. Verantwortlich für die Gestellung der Wachen scheinen die Zünfte gewesen zu sein. Um die Wachen entsprechend auszubilden, wurden Schützengesellschaften gebildet, in Laage 1705 die noch heute bestehende Schützenzunft.  

Auszug aus der Stadtkarte nach dem Stadtbrand 1759. Der Wall zog sich hufeisenförmig um die Stadt.

Eine Frage ist noch offen: Wo nun verlief denn der Wall um Laage? Fixpunkte sind die oben erwähnten „Stadttore“, also die Standorte der in den 1860er Jahren beseitigten Schlagbäume. Die Straßennamen Wallstraße und Achtern Wall weisen darauf hin, dass hier der Laager Wall verlief. Auf einer historischen Karte, die Laage nach dem Stadtbrand von 1759 zeigt, ist der Wall und der Wallgraben zu erkennen. Und sogar Reste des Walls sind heute noch vorhanden: Wenn man die Gasse Achtern Wall zwischen dem DRK-Heim und den Grundstücken an der Straße der Einheit entlang geht, sind linker Hand noch Feldsteinmauern zu sehen, die einst zum Wall gehörten. Auch einen Erdwall kann man in Teilen noch sehen: hinter der Straße des Friedens.  

mw  

Quellen:  

Wolf-Heino Struck, Die Geschichte der mittelalterlichen Selbstverwaltung in den mecklenburgischen Landstädten. in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 101, Schwerin,1938  

Carl Beyer, Geschichte der Stadt Lage, Schwerin, 1887  

Peter Zeese, Chronik der Stadt Laage, unveröffentlichtes Manuskript, Laage, o.J.  

Jahresrückblick der Laager Boxer stimmt optimistisch

Das Jahr 2010 wurde für die Boxer des SPORTCLUBs LAAGE zu einer echten Erfolgsgeschichte. Das Fundament dieses Erfolges ist ein Trainerteam, das keine Mühen scheute, diesem Sport immer wieder neue Impulse zu verleihen. Die beiden hauptverantwortlichen Trainer schlossen im Herbst 2010 ihre C-Lizenz an der Sportschule in Güstrow erfolgreich ab und haben zusätzlich zwei junge hoch motivierte Sportler für den Basislehrgang gewinnen können. Seit Ende des letzten Jahres stehen nun bereits fünf ausgebildete Übungsleiter zur Verfügung. Diese Tendenz setzt sich auch bei der Anzahl der boxbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen fort. Im November gab das 50. Mitglied seinen Antrag ab. Der Höhepunkt des Jahres war die erste Wettkampfteilnahme einer Boxgruppe des Sportclubs beim traditionellen 40. Weihnachtsturnier in Teterow und der erste Sieg eines Laager Boxers bei einer überregionalen Veranstaltung.

Henning Burmeister gewann in seiner nach oben offenen Gewichtsklasse (Superschwer) und startete dabei in der nächst höheren Altersklasse der Junioren. Sein Erfolg ist der beste Beweis dafür, dass die Kampfsportler und das Trainerteam auf dem richtigen Weg sind.

Das Kooperationsprojekt mit dem Recknitz Campus wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Aus den Reihen der Schüler wurden bereits die ersten Vereinsmitglieder gewonnen. Der neue Sparringsring und die umfangreiche Wettkampf- und Trainingsausrüstung motivierten die Boxer und sind Zeichen der Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang an die OSPA-Stiftung, die Firma IRS aus Rostock, die Volks-und Raiffeisenbank und den LSB des Landes M/V. Im Jahr 2011 wollen wir auf diesen Erfolgen aufbauen. Nach den Winterferien wird es eine zweite Trainingseinheit für die Kinder geben. Dadurch sollen noch mehr Kinder die Möglichkeit bekommen, regelmäßig Sport zu treiben und sich kontinuierlich zu verbessern. Der Wettkampfbetrieb wird in den nächsten Monaten zum Schwerpunkt der Vorbereitungen für die erfahrenen Boxer des Sportclubs.

Am 05.02.2011 werden wir in Waren an der Müritz bei einem überregionalen Turnier unsere Fäuste wieder mit dem Nachwuchs aus M/V, Berlin und Brandenburg kreuzen. rn

 Das Bild zeigt Laager Faustkämpfer nach dem Sieg von Henning Burmeister (2 v.r.), während des Weihnachtsturniers in Teterow.