Herbstlauf der Militärseelsorge in Laage

_Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind. Diese Zeilen von Johann Gaudenz Frhr. v. Salis-Seewis (1762-1834) brachten die äußeren Bedingungen für den traditionellen Herbstlauf der Evangelischen Militärseelsorge auf den Punkt.

Trotz der zu Beginn wenig einladenden äußeren Bedingungen hatten sich über fünfzig Ausdauersportler und einige Angehörige im Laager Stadtwald eingefunden, um einfach nur dabei zu sein oder auch einen der achtzehn ausgeschriebenen Pokale zu erringen. Die Mischung war dabei schon etwas ganz besonderes. Familien aus Laage, Teschow und Sanitz waren am Start, genauso leistungsorientierte Seniorensportler oder der 3-jährige Arne Synock, der gar nicht glauben wollte eine Medaille errungen zu haben.                    Aber erst einmal der Reihe nach. Mit einem Trompetenstück begrüßte Militärpfarrer
Johannes Wolf pünktlich um 10.00 Uhr alle Anwesenden. Nach einer anschließenden  Andacht des Soldatenseelsorgers, der an diesem Tag seinen Geburtstag feierte, starteten die Läuferinnen und Läufer und das Rascheln des Herbstlaubes war danach über eine Stunde an allen Ecken und Enden  der Wettkampfstrecke zu vernehmen.                            Dem nasskalten Wetter trotzend zeigten die  Aktiven dann überaus solide Leistungen und hatten sich im Anschluss Tee, Kuchen, Obst und Würstchen in den Räumen des Evangelischen Militärpfarramtes auf dem Fliegerhorst in Laage mehr als verdient.

Bei der Siegerehrung konnten sich alle Teilnehmer  über eine Medaille und Urkunde freuen, die von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung bereitgestellt wurden. Die Besten durften zudem einen Pokal mit nach Hause nehmen, um dort zu zeigen, was in den Herbstwäldern um Laage zu holen ist.

Ein besonderer Dank geht abschließend an die Verantwortlichen des Jagdgeschwaders 73 „S“. Wie immer unterstützten die Frauen und Männer um Oberst Markus Krammel diese Veranstaltung  mit großem Engagement.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Michael Schulze und Stella Grobbecker. Beide erkämpften sich die Wanderpokale, für die jeweilige Damen-und Herrenwertung.

 

2,4 km
Sieger
Jungen
Sieger
Mädchen
1. Tobias Naß LAC Mühl Rosin  8:38 min 1. Greta
Grobbecker SC Laage 11:20 min
2. Peer Retzlaff DLRG Kronskamp 11:05 min 2. Maja
Eichler SC Laage 11:51 min
3. Paul Blum SC Laage 11:50 min 3. Kira
Friedl 1.LAV Rostock12:05 min
6 km
Sieger
Herren
Sieger
Damen
1. Dietmar Krahn 25:10 min 1. Stella
Grobbecker SC Laage 31:50 min
2. Klaus M. Thoms 1.LAV 34:02 min min 2. Kathrin Parschen 1.LAV HRO 35:00 min
3. Dieter Martini Lauftreff Güstrow 34:10 min
3. Ingolf Mauer  Lauftreff
Güstrow  34:10 min
3. Sonja
Bartusch SC Laage 38:13 min
 
12 km
Sieger
Herren
Sieger
Damen
1. Michael Schulze  SC
Laage 53:37 min
1.
Petra Grobbecker SC Laage 1:08:23 h
2. Bernd Braatz  ESV
Rostock 54:28 min
1. Stefanie Gewiese SC Laage 1:08:23 h
3. Stefan Kanserske  SC
Laage 57:25 min
3. Jana Fischer SC Laage 1:10:34 h

 

 

Landesmeisterschaften im Crosslauf

Für die Laufgruppe des SPORTCLUB LAAGE waren diese Landesmeisterschaften ein unvergessliches Erlebnis. Mehr als zweihundertsechzig Sportlerinnen und Sportler aus dreiunddreißig Vereinen waren nach Laage gereist, um ihre Besten zu ermitteln. Alle waren vom Umfeld der Veranstaltung sehr angetan. Unendlich viele fleißige Hände hatten in den Vortagen die Laufstrecke hervorragend vorbereitet, Kuchen gebacken und die Recknitzsporthalle herausgeputzt. Nichts hatten die Organisatoren dem Zufall überlassen und hatten sich so die Lobeshymnen durchaus verdient. Mit Jürgen Flehr war der Präsident des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg Vorpommern genauso vor Ort, wie der Geschäftsführer des Verbandes, Dr. Peter Wegner.  Beide zeigten sich sehr zufrieden und lobten das Engagement der Laager Laufgruppe ausdrücklich. Fachlich begutachteten der Wettkampfwart des Verbandes Dr. Thomas Millat und der Disziplintrainer Lauf
Klaus-Peter Weippert das Geschehen mit Argusaugen. Und auch ihre abschließende
Bewertung war von Anerkennung geprägt.

Sportlich konnten sich die Leistungen der Laager Clubläufer auch sehen lassen. Bronzemedaillen erkämpften sich Jana Fischer und Bernd Jänike. Vizelandesmeister wurden Greta Grobbecker, Heike Harms, Anke Heise und Stefanie Gewiese. Landesmeisterin ist, wie im vergangenen Jahr, Petra Grobbecker geworden.

Am Ende durften die agilen Ausdauersportler feststellen, dass sich alle Mühe geloht hatte. Neben der Stadt Laage, der Schlossquell GmbH, dem Kommunalservice Nicole Wendt, den Laager Faustkämpfern und dem Block House in Rostock gebührt den vielen fleißigen Helfern ein besonderer Dank.AS

 

 

Ferienfreizeit lockte viele sehr junge Sportler an

Nach bewährtem Rezept gestalteten die die Übungsleiter der Laager Laufgruppe ihre
traditionelle Ferienfreizeit, um dann erstaunt fest zu stellen, das sehr viele neue Gesichter die sportliche Aktion begleiten wollten. Zur Freude der Veranstalter hatten sich erstmals sehr viele Kinder aus Laage und dessen Vereinen angemeldet. Fast könnte man von einem Generationswechsel sprechen, denn nach 6 Jahren Ferienfreizeit sind viele ehemalige Teilnehmer heute Auszubildende, Abiturienten oder einfach nur zu „alt“ geworden und schlafen lieber aus. Nach einer Einweisungs-und Vorstellungsrunde lernten sich die Kinder bei einfachen Bewegungsspielen kennen.

Denn das Ziel der Ferienfreizeit ist es, dem Bewegungsmangel unserer Kinder entgegen zu
steuern und Ideen aufzuzeigen, allein aktiv zu werden. Grundsätzlich war das Bestreben erkennbar, alle sportlichen Ziele über spielerische Komponenten zu erreichen. Allerdings war es für viele Kinder völlig neu akzeptieren zu müssen,  als Verlierer ein Spiel zu
beenden. Besonders die Ballspiele wurden mit großem Ehrgeiz ausgetragen. Hier musste manch ein Junge anerkennen, dass auch Mädchen sehr ordentlich mit dem runden Leder umgehen können.Ein ausgewogenes Mittagessen und Obstpausen runden die bekannte sportliche Aktion ab. Dabei konnten die Veranstalter wieder einmal von der Großzügigkeit von Andreas Springer (Ballhaus Laage) und Klaus-Peter Haker (Fruchtexpress Haker)
profitieren. Beide stellten Tee und Obst, wie immer kostenlos zur Verfügung.

Der Höhepunkt der sportlichen Tage  war die Abschlussrunde. Hier wurde alle Sportler mit einem Pokal geehrt.

Ein besonders herzlicher Dank gilt abschließend dem Unternehmen EURAWASSER, dem VW Autohaus Laage-Kronskamp , dem Vertrauensmann der HUK-COBURG Versicherungen Tom Arendt und dem Bekleidungsfachgeschäft OUTLET Pieper. Ohne diese Unternehmen wäre die Durchführung einer solchen Aktion unmöglich. AS

Das Foto zeigt die Teilnehmer der Laager Ferienfreizeit.

Kinder in Laage richtig stark gemacht

Pünktlich, zur Eröffnung, kamen Interessierte, begeisterte Kinder sowie viele Erwachsene in die Laager Recknitzsporthalle und ließen sich von den Machern des Tages mitreißen.

„Kinder stark machen“, die Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Suchtprävention, war mit seinem Team zu Gast in Laage. Einen ganzen Tag lang unterhielt das „Kinder stark machen“-Team die Besucher mit einem
attraktiven Mitmach-Programm. Hoch professionell und ansprechend für alle
Generationen zeigte die Mannschaft  von „Kinder stark machen“ was auch ohne viel Logistik möglich ist.                                                                                                                                 Hier wurden viele neue Ideen, für die Recknitzstädter, geboren. Der Sportclub Laage wurde mit diesem Fest für sein langjähriges Engagement zur Suchtprävention belohnt.  Emotional wurde es, als die Initiatoren den Siegerpokal, in Gegenwart der Bürgermeisterin Frau Lochner-Borst,  an die Laufgruppe des Sportclub Laage überreichten. Frau Lochner-Borst nutzte zu dem die Gelegenheit und überreichte an Stella Grobbecker, Torben Schlinke und Philipp Rosenau Erinnerungsplaketten für ihre kürzlich errungenen Landesmeistertitel im Straßenlauf.  Während die Kinder das Geschehen auf der Bühne, die sich mitten in der Laager Recknitzsporthalle befand, verfolgten, herrschte am Infostand Andrang.    Hier fanden Eltern und andere interessierte Erwachsene umfangreiches Informationsmaterial zur frühen Suchtvorbeugung.  Für den Sportclub Laage wird dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben.

Hintergrund: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Sie wurde 1967 gegründet und nimmt im Auftrag des BMG Aufgaben der Prävention und der Gesundheitsförderung wahr. Sie entwickelt Strategien und setzt sie in nationalen Kampagnen, Programmen und Projekten um.

Das Foto zeigt den  Kindertrainer der Laufgruppe  Michael Schulze, Torben Schlinke, Philipp Rosenau, Frau Lochner-Borst und Stella Grobbecker (v,l.)

Pro Event unterstützt Laager Kindereinrichtung

Roman Klawun, der Geschäftsführer  der Rostocker Agentur für Sportmarketing, Promotion und Veranstaltungen PRO EVENT, besuchte in den vergangenen Tagen, wie versprochen die Laager Kindertagesstätte „Knirpsenland“. Im Gepäck hatte der Event-
und PR – Manager einige Hundert Euro, die ein Teil des Erlöses, des vor kurzem
ausgetragenen Airport Race auf dem Laager Fliegerhorst, waren. Die Eventagentur
hatte diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem SC Laage, dem
Jagdgeschwader 73 „S“, der Stadt Laage und dem Flughafen Rostock- Laage durchgeführt. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Marita Osterloh , zeigte sich außerordentlich erfreut und wusste auch gleich wofür die Startgelder der Ausdauersportler Verwendung finden könnten. „Einer der Flure soll in den kommenden Wochen zum Dschungel umgestaltet werden und da fehlt ohnehin noch einiges“, so die Laagerin. Roman Klawun indes zeigte
sich beeindruckt und zufrieden. Immerhin muss in dem 45 Jahre alten Bau noch
einiges fließen. Mal sehen, was da in Zukunft noch möglich ist. Im kommenden Jahr soll die Laufveranstaltung erneut stattfinden. Dazu wollen sich alle beteiligten Partner
bereits in diesem Jahr zusammenfinden, um weitere Möglichkeiten und
Attraktionen zu besprechen. AS

Foto: Monique Larisch

Deutsche Nordic Walking Meisterschaft 2011 mit einem Aktiven vom SC Laage

Der fast 50-jährige Hartmut Retzlaff  aus Klein Lantow verwirklichte sich einen kleinen Traum. Sportfreund Retzlaff startete in den vergangenen Tagen bei den Deutschen Nordic Walking Meisterschaften in Altshausen. Der kleine Ort, südlich von Ulm in Baden Württemberg gelegen, war zum zweiten Mal der Austragungsort für diese
Meisterschaften.

Hartmut Retzlaff bereitete sich mehrere Monate zielgerichtet auf diese Herausforderung vor. Permanentes Training und ein nicht zu übersehender Gewichtsverlust motivierten den Laager Clubsportler an seinem Ziel zu bleiben.

Der Wettkampf selbst war dann doch eine Strapaze.  Kühle Temperaturen und feuchte Luft machten eine Bestleistung unmöglich. Trotzdem ist Hartmut Retzlaff stolz. Nach 2:50:36 Stunden überquerte er als 26-ter seiner Altersklasse die Zielgerade und denkt schon jetzt darüber nach dieses Abenteuer zu wiederholen. Insgesamt starteten 224 Frauen und Männer bei den diesjährigen Deutschen Nordic Walking  Meisterschaften.      Für viele Walker, die noch viel zu oft belächelt werden, ist Hartmut Retzlaff durch seine
Leistung zu einem echten Vorbild geworden. AS

Das Foto zeigt Hartmut Retzlaff während des Wettkampfes.

Familienrüstzeit kam wieder gut an

Jeder von uns kennt die Zeit, die uns stresst, den Atem nimmt oder einfach fehlt. Dagegen spüren wir kaum noch Zeit, die uns stark macht. Zeit die uns zur Ruhe kommen lässt und uns Kraft für weitere Aktivitäten gibt.

Dieses Spannungsgefühl nahm der Laager Sportpädagoge Heiko Bremer, den das Evangelische Militärpfarramt Laage als Referent gewinnen konnte, auf. Bremer zeigte den Teilnehmern der vergangenen Familienrüstzeit Wege auf,  wie es möglich ist
persönlichen Nutzen aus Entspannungs- und Belastungsphasen zu ziehen.

Interessiert und motiviert zeigten sich alle dreißig Rüstzeitteilnehmer und gestalteten so ihr gemeinsames Wochenende äußerst harmonisch. Für die Kinder, die unter Anleitung Lampions bastelten, war natürlich das wunderschöne Spätsommerwetter das Beste. Schließlich konnten sie am Abend ihre gebastelten Werke noch ausführen und hatten so gewaltigen Spaß.
Einen großen Anteil an diesem tollen Familienwochenende hatte sicherlich auch
die Belegschaft des Hauses Kranich in Zinnowitz. Schaffte sie es doch für alle
anwesenden ein zu Hause auf Zeit zu schaffen. Militärpfarrer Johannes Wolf
zeigte sich zufrieden und versprach den Teilnehmern eine Weiterführung des
Themas. AS

Das Foto zeigt Kinder vor den Laternenumzug.Das Foto zeigt Teilnehmer des Laternenumzuges.

36. Laager Herbstmarkt geht zu Ende

Gute Stimmung / Buntes Programm / zufriedene Leute

Laage. Am 16.09.11 begann der 36. Laager Herbstmarkt. Um 15:00 Uhr eröffneten die Schausteller ihre Fahrgeschäfte. Nachmittags fing das bunte Kinderprogramm an, wobei sich viele Kinder erfreuten. Am Abend ging der Laternenumzug, von der OSPA Sparkasse Laage los. Als die kleinen Kinder auf dem Herbstmarkt,mit ihren selbst gebastelten Laternen ankamen, gab es für die kleinen kein halten mehr. Überall leuchtende, bunte und lustige Sachen auf einmal. Später begann die Kinderdisco mit vielen tanzenden Kindern. Die Tanzgruppe Let’s Dance erfreute die Leute egal ob jung oder alt.

Am darauf folgenden Tag begann die bunte Händlermeile, mit vielen Spielen oder Klamotten. Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst eröffnete mit freundlichen Worten um 14:00 Uhr den Laager Herbstmarkt. Danach präsentierte Marita’s Mode ihre neue Sommer- und Winterkollektion. Sportfreund Erich Wriedt vom Laager SV 03 bedankte sich für die gesponserten Trikot’s von Marita’s Mode für die E1 Jugend. Am frühen Abend trat die Tanzgruppe Let’s Dance von Frau Anja Hauffe auf. Nach dieser Tanzeinlage sang ein Frauenduett Songs, die auf keinen Feier fehlen, und das Schalmeineorchesgter aus Teterow spielte. Um 22:00 Uhr kam es dann zum Highlight des Herbstmarktes, das Feuerwerk fing an zu explodieren. Es dauerte ca. eine Viertelstunde. Hiernach ging es ins Nachtprogramm.

Und am letzten Tag des Herbstmarktesam Sonntag, ließen es die Laager entspannt ausklingen.

Erik Demann

15 Piraten bringen Schwung in Berlins Regierung

von Friederike Hauffe

Piratenpartei schafft mit 8,9 % Rekordhoch bei Landtagswahlen in Berlin

 

Berlin. Der Wahlerfolg der Piraten verpasst den etablierten Parteien einen Denkzettel. Jetzt müssen sie beweisen, dass sie keine Idealisten sind, sondern mit Nachhaltigkeit neue Denkweisen in die Politik bringen.

Mit insgesamt 12.000 Plakaten, 1.000 Mitgliedern, 50 Seiten Wahlprogramm und vielen Helfern erlangten die Piraten am Sonntag 73.000 Erst- und knapp 130.000 Zweitstimmen. Die Piraten definieren sich als gute Alternative gegen die etablierten Parteien. Die Piraten stehen für mehr Transparenz in der Politik. Sie schreiben auf ihrer Website: „Die fundamentale Chance des digitalen Zeitalters ist die Möglichkeit, Information ohne Kosten beliebig zu reproduzieren und zur Verfügung zu stellen.“ Sie wollen vor allem das Internet in die Politik mit einbeziehen und halten die richtige Ausklärung was die Netzwelt betrifft für angebracht. Besonders Jugendliche oder Studenten sind Unterstützer. Das Durchschnittsalter der Piraten-Wähler liegt bei 31 Jahren. Von den über 60 jährigen Wählern haben 3% die Piraten gewählt.
Experten sagen, dass es kein Wunder ist, dass die Partei gerade in Berlin so erfolgreich ist. In Berlin gibt es eine große Online-Community mit Mitgliedern die mit dem Internet aufgewachsen sind. Die Piraten haben ihren Wahlkampf also für eine bestimmte Klientel gestaltet.

Nach einer Umfrage der „ARD“ sind 69% der Befragten der Meinung, dass die Wahl der Piratenpartei eine gute Möglichkeit ist den großen Parteien einen Denkzettel zu verpassen. Jedoch sagen 38% der Befragten, dass sie es gut fänden wenn die Piratenpartei ihre Ansichten in der Regierung vertreten könnten. In den Medien steht diese Partei ab Sonntag im Mittelpunkt, da es viele Spekulanten gibt, die das „richtige“ Wahlprogramm der Partei vermissen. Nach Medienberichten zufolge muss die Piratenpartei erst einmal klare Strukturen und Denkweisen aufzeigen, damit sie weitere Anhänger und Unterstützer bekommen.

Wer sind die Piraten? Die Partei wurde 2006 in Berlin gegründet. Sie versteht sich als Partei der Informationsgesellschaft. Ihren Namen haben sie von einer Kampagne der
Musik-Industrie in der das Erstellen von Raubkopien als Piraterie bezeichnet wurde. Bundesweit haben sie ungefähr 12.000 Mitglieder. Eines ihrer Forderungen ist mehr Mitspracherecht für Bürger. Ihr Spitzenkandidat ist Andreas Baum. Das Wahlprogramm besteht hauptsächlich aus den Forderungen, für die Einführung von Mindestlohn und Grundeinkommen und für den Nulltarif beim Nahverkehr mit Bus und Bahn.

 

 

 

 

 

3. Spätsommerlauf des SSV Kritzmow

Spannung vor der Auswertung.

Mit viel Leidenschaft hatten die Mitglieder des Spiel-und Sportvereins Kritzmow ihren 3.Spätsommerlauf organisiert und wurden nicht enttäuscht. Das herrliche Wetter und gut gelaunte Läuferinnen, Läufer, Walker und Skater machten die Veranstaltung zu einem Fest. Schon die Streckenführung ist bei dieser Veranstaltung etwas ganz besonderes. Vom Start direkt über die Autobahn, anschließend  in den angrenzenden Wald  und danach wieder in das örtliche Gewerbegebiet zum Ziel, wo lustig gestaltete Keramik Medaillen auf jeden Finisher warteten. Alles hervorragend durch freundliche, zum Teil zujubelnde Streckenposten abgesichert, so dass es unmöglich war sich zu verlaufen.

Aber auch die Qualität der sportlichen Leistungen konnte sich durchaus sehen lassen. Im 10 Kilometer langen Hauptlauf setzte sich mit Matthias Weippert ein recht bekanntes Gesicht in der Rostocker Läuferszene durch. Der Sportclub Laage, mit mehr als vierzig Aktiven am Start, konnte sich auf allen Strecken und in den verschiedensten Altersklassen in die Spitzengruppen setzten und sich so über hervorragende Platzierungen freuen.

So siegte Carolin Knabe in der Klasse der jungen Damen nach sehr soliden 52:35 Minuten im 10 Kilometer Rennen.

Im selben Wettkampf konnten zu dem Torben Schlinke (39:05 min), Philipp Rosenau (44:35 min) und Stefan Kanserske (47:17 min) einen  dreifach Erfolg für den Sportclub Laage in der Klasse der männlichen Jugend erkämpfen. Stella Grobbecker (30:04 min) konnte im 6 Kilometer Lauf die Damenkonkurrenz für sich entscheiden, Schwester Greta (11:00 min) wurde Gesamtsiegerin auf der 2,5 Kilometer Distanz.

Für die Recknitzstädter ist die Veranstaltung auch im kommenden Jahr fest im Terminkalender verankert.

Airport Race in Laage

Besser hätte es nicht laufen können. Hervorragendes Läufer-Wetter, motivierte Sportler und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Institutionen machen den 1. Airport Race zu einem echten Event. Fast zweihundert Läuferinnen und Läufer sowie eine Handvoll Walker nutzten die Gelegenheit dem riesigen Fliegerhorst näher zu kommen. Direkt nach dem Start liefen die Aktiven vier Kilometer auf der Betriebsflächen, die sonst nur den Flugzeugen vorbehalten sind. Anschließend durften die Sportler die großzügigen Gewerbegebiete durchlaufen, die in direkter Nähe des Terminals aus dem Boden geschossen sind. Für die leistungsorientierten Ausdauersportler war das allerdings nicht von Interesse. Sie kämpften um die Pokale und Preise. Für die Siegerehrungen konnten die Veranstalter mit der Laager Bürgermeisterin Frau Lochner Borst und Oberstleutnant Ansgar Siebrecht Menschen gewinnen, die diese einmalige Veranstaltung in Mecklenburg-Vorpommern mit unterstützt hatten. Spaß hatten indes alle anwesenden Ausdauersportler. Während sehr viele Kinder die 4 Kilometer Distanz unter ihre Füße nahmen, probierten sich erfreulicher weise sehr viele Freizeitsportler auf der 10 Kilometer Strecke aus. Der 16 Kilometer Kanten blieb nur den erfahrenen Sportlern vorbehalten und diese beeindruckten natürlich auch die Zuschauer, die äußerst zahlreich das Spektakel verfolgten. Letztlich war diese Laufveranstaltung , aus sportlicher Sicht, ein voller Erfolg, der wieder einmal zeigt, was möglich ist wenn Kräfte gebündelt werden und Zielorientiert agiert wird. Die Aktiven wünschen sich schon jetzt eine baldige Wiederholung. Ein besonderer Dank gilt abschließend den Soldaten des Jagdgeschwaders 73 „S“, um Oberst Markus Krammel. Ohne der Zustimmung des Kommodore wäre dieses Event nicht möglich geworden, denn der Fliegerhorst Laage ist in vollem Umfang ein Militärischer Sicherheitsbereich auch wenn das durch die Präsenz der zivilen Luftfahrzeuge nicht immer sofort ersichtlich ist. AS

Das Foto zeigt die 14-jährige Stella Grobbecker. Sie lief ihren ersten 10 Kilometerlauf in sehr ordentlichen 52,30 Minuten.

 

2.Blocky Block Spendenlauf in Laage

 Mit Marcel Schied und Michael Blum – Hansa Profis im Starterfeld 

Natürlich waren die Organisatoren gespannt, wer sich denn auf den Weg nach Laage machen würde, um am 2. Blocky Block Spendenlauf teilzunehmen. Nach der äußerst erfolgreichen Premiere, im vergangenem Jahr,  hatten sich die Initiatoren, Roman Ferken, Chef des Block Houses in Rostock und der Bereichsleiter des Unternehmens, Stefan Grobbecker , entschlossen, den Ort der Veranstaltung in Laage zu belassen. Enttäuscht wurden beide nicht, denn fast siebzig Aktive wollten ihren Beitrag zum karitativen Gedanken der Veranstaltung abgeben. Mit Marcel Schied und Michael Blum starteten auch zwei Fußballprofis des FC Hansa Rostock. Zudem war, wie im vergangenen Jahr, mit  René Scheider ein ehemaliger Fußballnationalspieler und  Champions League– Sieger am Start. Und so gingen Ausdauerbegeisterte, je nach Leistungsvermögen, auf den Rundkurs, der in den Vortagen durch die Laufgruppe des Sportclubs Laage  hervorragend präpariert worden war. Da lief Charlotte Siebrecht, aus Mühl Rosin, nach vielen Jahren wieder einmal und  das Ehepaar Reiner und Teresa Nehls walkten ihre gemeinsamen Runden im Laager Stadtwald, bei hervorragenden äußeren Bedingungen.

Dazu beigetragen hatten auch die vielen Kuchen, von den Mitgliedern der Laufgruppe gebacken und das Obst, welches wieder einmal kostenlos vom Fruchtexpress Klaus-Peter Haker bereitgestellt wurde. Neben dem aktiven Spaß wurde natürlich auch fleißig gespendet. Der Erlös der Aktion  geht nun zu je 50 Prozent an die Kita „Knirpsenland“ Laage , die einen Indoor-Kletterturm erhält und dem 10-jährigen Rostocker Daniel Bellmann und seiner Familie. Am 17.September soll über eine Typisierungsaktion ein Knochenmarkspender für den an Leukämie erkrankten Jungen gefunden werden.

Für das kommende Jahr ist schon jetzt eine Wiederholung avisiert, getreu dem Motto: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es! AS 

Das Foto zeigt das Maskottchen mit Aktiven des 2. Blocky Block Spendenlaufes.

(Foto:Grobbecker)

2011 – Europäisches Jahr des Ehrenamtes

In der gesamten abendländischen Tradition, sei es aus der Sicht der klassischen Antike oder der des Christentums, gehört der individuelle Beitrag zum allgemeinen Wohl unverzichtbar zu einem sinnerfüllten Leben. Schon in den Stadtgesellschaften der Antike Griechenlands war es Sache jedes männlichen Bürgers, sich für das Gemeinwesen zu interessieren, für dessen Wohl zu engagieren und in den Versammlungen über die Belange der Stadt zu diskutieren. Ohne Ehrenamt geht also nichts, erst recht nicht in unserer Zeit. Laut einer Umfrage ist jeder dritte Deutsche in irgendeiner Form ehrenamtlich aktiv.
Doch wer sind diese Menschen?                                                                                                             Eine dieser engagierten Menschen, die unermüdlich ehrenamtlich aktiv sind, ist Carolin Knabe. Ihre ehrenamtlichen Interessen sind äußerst breit gefächert. Ob nun als Wahlhelfer, bei den Landes- oder Kommunalwahlen in ihrer Heimatstadt Laage oder als Leichtathletik-Kampfrichter bei den Norddeutschen Meisterschaften, vor einigen Tagen in Rostock. Caro ist immer am Start. Als stellvertretende Jugendwartin des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern nimmt sie auch schon mal an überregionalen Veranstaltungen teil und opfert so auch mal ein ganzes Wochenende.

Dass die Studentin der Europäischen Wirtschafts- und Sprachen Akademie (EWS) in
Rostock, deren Ziel es ist Event Managerin zu werden, die Ferienfreizeiten und
Veranstaltungen ihres Sportclubs Laage tatkräftig unterstützt, ist dann nur
noch selbstverständlich. Carolin ist für viele ein echtes Vorbild und setzt Zeichen, denn ohne die engagierten Menschen im Hintergrund würde viel weniger laufen.

Für ihr Hobby, dem Laufsport, bleibt allerdings immer weniger Zeit, doch das ist
nun mal die Konsequenz ihrer Aktivitäten. Für die fast 19-jährige ist das
selbstverständlich. AS

 

 

Sponsorensommerfest des Sportclubs Laage

Recknitzstein an Uwe Michaelis und Michael Schulze verliehen

Sportler, Förderer und Freunde  des Sportclubs Laage waren zum diesjährigen Sponsoren-Sommerfest in das „Ballhaus“ Laage gekommen, um die Erfolge und die solide Zusammenarbeit zu feiern.                                                                                                              Der 1. Vorsitzende des Clubs, Uwe Michaelis, skizzierte zu Beginn die Arbeit der Abteilungen. Im Anschluss überreichte er den anwesenden Sponsoren, ohne welche die erfolgreiche Arbeit des Clubs unmöglich wäre, jeweils eine Pressemappe.Diese Mappen spiegeln die Arbeit des Vereins in den vergangenen sechs Monaten wieder und ermöglichen so den Förderern einen Einblick, was mit ihrem Geld passiert. Danach wurde ausgiebig gespeist und über die Zukunft philosophiert, um zum Höhepunkt des Abends zu schreiten, der absolut geheim geblieben war. Rogger Neubacher überreichte, in seiner Funktion als 2. Vorsitzender, den Recknitzstein an Uwe Michaelis und Michael Schulze. Der Recknitzstein ist die höchste Auszeichnung, die der Sportclub Laage an Menschen vergibt, die sich für den Sport in der Stadt Laage verdient gemacht haben. Er ist eine Glaskugel, in dessen  Mitte sechs unterschiedlich große Säulen empor laufen . Diese sollen die Gründungssportarten des SPORTCLUBs  LAAGE (Handball, Kampfsport,
Volleyball, Laufen, Seniorensport und Kegeln) darstellen. Ganz nebenbei wurde eine caritative Aktion von den Gästen des Festes unterstützt. Aus dem Erlös des Abends spendet der SC Laage  165,00 Euro an die Hanse-Tour Sonnenschein e.V., um dessen  Arbeit mit krebs- und chronisch kranken Kindern zu unterstützen. AS

Das Foto zeigt Uwe Michaelis und Michael Schulze (v. l.).

 

 

10. Bützower City Lauf – für den SC Laage eine schöne Party

Für alle dreihundertsiebenunddreißig Ausdauersportler war es eine gelungene Veranstaltung, bei der Petrus seine Schleusen geschlossen ließ und die hervorragende Stimmung alle mitriss. Die Organisatoren hatten an alles gedacht und die Sportlerinnen und Sportler dankten es ihnen mit sehr ordentlichen Leistungen. Für den SPORTCLUB LAAGE war es, besonders in den Jugendwettbewerben, eine sehr erfolgreiche
Landesmeisterschaft. Denn, wie in den vergangenen Jahren wurde dieser Lauf als
Landesmeisterschaft im Straßenlauf ausgeschrieben und gewertet.  So konnte im 5 Kilometer Wettkampf Stella Grobbecker bei den 15-jährigen Mädchen die Goldmedaille, nach 23,41 Minuten, erkämpfen. Eine Silbermedaille erkämpfte sich zudem, nach 18,36
Minuten, Tobias Naß, in der selben Altersklasse bei den Jungen, und die
14-jährige Laura Jürß in ihrer Altersklasse. Im Rennen über die 10 Kilometer
Distanz wurden der 18-jährige Philipp Rosenau (44,32 min) und der 17-jährige Torben
Schlinke (42,08 min) ebenfalls Landesmeister ihrer Klassen. Der Güstrower
Stefan Kanserske (46,50 min), ebenfalls für den SC  Laage startend, wurde in der Klasse der männlichen Jugend A Vize-Landesmeister.
Bei den Damen konnte Jana Fischer (57,50 min) einen 4.Rang in der Klasse
der über 35-jährigen Frauen erlaufen.
Bei den über 40-jährigen Frauen liefen Petra Grobbecker (53,20 min) und Anke Heise (55,37 min) auf die Plätze sechs und sieben. Weitere sehr gute Ergebnisse erliefen in der Hauptklasse der Herren Martin Holzmüller (40,20 min) mit dem 4.Rang, in der Klasse der über 40-jährigen Herren Michael Schulze, nach 42,29 Minuten, mit dem 8.Platz.  Der
Jubiläums- City Lauf durch die Innenstadt von Bützow war ein echtes Erlebnis
für die Ausdauersportler aus ganz Mecklenburg-Vorpommern.AS

Die komplette Ergebnisliste kann man unter www.ziel-zeit.de einsehen.

 

Das Foto zeigt die Laager Landesmeister Philipp Rosenau, Stella Grobbecker und Torben Schlinke (v. l.) Fotograf: G. Kiesendahl

Holger Wobst lief seinen 1.Ultra-Marathon 76,7 km

Für den 27-jährigen Sachsen, der seit mehreren Jahren für den SPORTCLUB LAAGE läuft, ist ein Marathon einfach nicht genug. Nach mehreren erfolgreichen Marathonteilnahmen  wollte Holger  unbedingt einen Ultra-Marathon absolvieren.
Seit dem vergangenen Wochenende darf er sich nun „Müritzumrunder“
nennen. Zusammen mit seinem Marathon-Laufpartner, Wolfgang Dannenmann, der die
Erfahrung von 17 gefinishten Marathonläufen in die Waagschale legen kann, erlebte
der Laager Clubläufer den 11. Müritz.Lauf bei hervorragenden äußeren
Bedingungen und einer perfekten Organisation. Insgesamt stellten sich 116
Männer und 15 Frauen dieser Herausforderung, und viele empfanden den Wettkampf
wie Holger Wobst: „Ultrahart“.    Der Zeitsoldat , der seinen Dienst auf dem
Laager Fliegerhorst versieht, beendete seinen Lauf nach 8:26:52 Stunden, als
8-ter seiner Altersklasse und 73-ter Mann insgesamt. Sein Partner Danenmann
benötigte 9:38:46 Stunden und wurde in der Klasse der über 45-jährigen Männer Achter.
In diesem Jahr wird aber kein weiterer langer „Kanten“ folgen.                                                  „Nun muss und soll sich der Körper des drahtigen Ausdauersportler erst einmal ausruhen und die vielen Emotionen auf der wunderschönen Strecke muss der Kopf auch erst einmal verarbeiten“, so Holger Wobst. AS

 

 

Das Foto zeigt Holger  Wobst ( li.) mit seinem Laufpartner Dannenmann.

Amtseinführung des Evangelischen Soldatenseelsorgers in Laage

Mit einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrer Johannes Wolf in sein Amt als Militärpfarrer auf dem Fliegerhorst in Laage eingeführt worden.Vor mehr als 80 Gästen, unter den sich auch die Bürgermeisterin der Stadt Laage, Frau Lochner-Borst und der Landessuperintendent des Kirchenkreises Güstrow, Wulf Schünemann, befanden, wurde dieser Akt durch den Evangelischen Militärbischof, Dr. Martin Dutzmann, vollzogen. Als Assistenten unterstützten Oberleutnant Lars Ritzrau, Stabsfeldwebel Bernd Fischer und Pfarrhelfer André Stache den Theologen bei dessen Amtshandlung. Bei dem anschließenden Empfang wurden Militärpfarrer Wolf viele gute Wünsche übermittelt, die alle den Wunsch zum Ausdruck brachten, dass die Zeit der langen Vakanz keine Wiederholung findet. Besonders herzlich begrüßte Oberst Markus Krammel, der Kommodore des Jagdgeschwaders 73“S“, die Amtseinführung für seinen Pfarrer auf dem Fliegerhorst.Der gebürtige Mecklenburger Pastor, der seit März  dieses Jahres in Laage seinen Dienst versieht, ist verantwortlich für mehr als 5000 Soldaten und Zivilbedienstete an den Standorten Bad Sülze, Cölpin, Karow, Laage, Neubrandenburg, Rechlin, Sanitz,  und Trollenhagen.                                                                                                          

Für den Evangelischen Militärbischof Dr. Martin Dutzmann war der Besuch auf dem Laager Fliegerhorst indes eine Prämiere. Als Evangelischer Militärbischof nimmt er die kirchliche Leitung der Militärseelsorge wahr. Er feiert Gottesdienste mit Soldatinnen und Soldaten, vertritt die Militärseelsorge nach außen, verantwortet das Schrifttum der Militärseelsorge, führt die Geistlichen in ihre Aufgaben ein und ist ihr Seelsorger.

 Evangelisches Militärpfarramt Laage

Das Foto zeigt Olt. Ritzrau, Pfarrhelfer Stache, MB Dr. Dutzmann, StFw Fischer und Militärpfarrer Wolf (v. l.).

9.Krakower Seenlauf

Altersklassensiege für Stella und Petra Grobbecker, Jana Fischer und Tobias Naß

Beste äußere Bedingungen und gute sportliche Leistungen kennzeichneten den 9.Krakower Seenlauf. Der Volkslauf, der seit 2003 jährlich zum Fischerfest durchgeführt wird, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Strecken betrugen 5 und 15 km, sowie für Kinder 1,5 km und führten vom Marktplatz des anerkannten Luftkurortes um den
Lehmwerder und Jörnberg herum  zum Ziel auf den Sportplatz.

Nach der Anmeldung erfolgte pünktlich um 10.00 Uhr der Start und unter den 133 ausdauerbegeisterten Teilnehmern tummelten sich auch 35 Läuferinnen und Läufer des SPORTCLUBs LAAGE. Diese mischten, vorwiegend auf der 5 Kilometer Strecke, sehr ordentlich mit. Wieder einmal zeigte der 15-jährige Tobias Naß seine Klasse.                     Als Gesamt Dritter und Sieger der Klasse der männlichen Jugend konnte er sich, wie alle Altersklassensieger, über einen Pokal freuen. Seine Zeit, von 17,50 Minuten, ließ indes die
sportlich Interessierten mit der Zunge schnalzen. Für Stefanie Gewiese war der
traditionsbeladene Lauf eine besondere Prämiere. Zum 1.Mal fand sich ihr Name
in einer Startliste wieder und der 2.Platz in der Hauptklasse der Damen war für
Steffi ein toller Erfolg. Insgesamt war die Veranstaltung für alle Aktiven ein
guter Einstieg ins Wettkampfgeschehen nach der Sommerpause und natürlich für
die Leistungsorientierten Läuferinnen und Läufer eine gute Generalprobe für den
Bützower Citylauf, der am kommenden Sonntag stattfindet.
Die komplette Ergebnisliste kann man unter www.redtime.de einsehen.AS

Das Foto zeigt Stefanie Gewiese (li) und den stark laufenden 13-jährigen Florian Schulze.

Fotograf:  M.B.Pries

 

Familienwochenende entspannt erlebt

Familienrüstzeiten des Evangelischen Militärpfarramtes in Laage werden immer von begeisterten Teilnehmern getragen und ermöglichen sehr oft einen Blick über den berühmten „Tellerrand“ hinaus. Der Evangelische Militärpfarrer, Johannes Wolf, hatte wieder Neugierige und Rüstzeit erfahrene Familien nach Zinnowitz eingeladen.

Besonders das Thema der vergangenen Rüstzeit hatte die Teilnehmer neugierig gemacht, denn schon im Vorfeld wurde bekannt, dass ein waschechter Däne referieren würde. Frants Nielsen aus Kopenhagen stellte sich den Fragen und konnte als Fan der dänischen Monarchie durchaus überzeugen.
„Auch Dänemark liegt in Europa“, wurde dann zum Schlagwort des Wochenendes.
Basisdemokratie, Bildungschancen und das Steuerrecht der Skandinavier wurden
dabei besonders hinterfragt. Für alle dreiundvierzig Teilnehmer wurde das
Wochenende informativ und absolut entspannend.                                                                         Einen großen Anteil daran hatten Katja Stache und Carolin Knabe. Mit viel Geschick und Fingerspitzengefühl hatten beide die Kinder der Familien in ihren Bann gezogen, ausgiebig  gebastelt und gespielt. Die fertig gestellten Tontrommeln werden allerdings erst
zu Hause ordentlich genutzt.                                                                                                                 Die Erwachsenen nutzten die Zeit neben der Themenarbeit zur Andacht, Gesprächen und Sport.                                                                                                                                                                Ein herzlicher Dank gilt abschließend dem Personal des Hauses Kranich. Das Haus Kranich, eine Einrichtung der Evangelisch Pommerischen
Landeskirche, war traditionell ein hervorragendes zu Hause auf Zeit für die Familien.AS

Das Foto zeigt die Kinder der Rüstzeitfamilien am Zinnowitzer Strand.