Praktikum beim Militärpfarrer – sinnvoll oder nicht?

Ich sollte von der Schule aus ein Praktikum machen. Dafür muss aber erstmal ein Praktikumsplatz gefunden werden. Mein Vater, der als Beamter im öffentlichen Dienst tätig ist, legte mir, nachdem ich mein Praktikum nicht bei ihm machen konnte, das Praktikum beim Evangelischen Militärpfarramt Laage ans Herz. Klang ganz interessant: so ein bisschen Kirche, ganz entspanntes Praktikum, ein bisschen über Gott schwatzen. Kann doch lustig werden. Ganz schnell stellte sich aber heraus, dass Militärseelsorge mehr ist, als nur Gott und die Welt. Ich habe die Kerzen- und Weinbestände ermittelt, dazugehörige Listen erstellt, den Andachtsraum vorbereitet, Blumen gegossen und unendlich viele Kartons und Zeitungen entsorgt. Und ganz nebenbei ist Pfarrhelfer André Stache auch sportbegeistert. Um diese Begeisterung ging es auch zum Teil in meinem Praktikum. Diverse Zeitungsartikel galt es auszuschneiden und aufzukleben, um sie der Chronik der Dienststelle hinzuzufügen. Medaillen zusammenbauen und ähnliches musste getan werden. Aber was hat das jetzt mit der Kirche zu tun? Es gibt zum Beispiel den Militärseelsorgelauf. Dieser wird vom Militärpfarrer geleitet und es kommen jedes Mal sehr viele Laufbegeisterte. Natürlich wird bei der Militärseelsorge nicht nur Sport angeboten. Es werden auch Andachten gehalten und andere Dinge, die es in einer zivilen Kirche auch gibt. Ich selbst habe mit jungen Soldaten an einem Unterricht teilgenommen. In diesem wurden der Sinn und die Entstehung der Militärseelsorge genauer beleuchtet und die anschließenden Gespräche waren von Offenheit und einer äußerst sachlichen Diskussion geprägt. Während meines Praktikums wurde ich auch auf dem Gelände des Fliegerhorstes herumgeführt und ich lernte viele unterschiedliche Menschen kennen, die mir am Ende zeigten, wie gut Militärseelsorge und Bundeswehr zusammen passen.

Und so langweilig, wie die meisten denken, muss Kirche nicht sein.

Steve Mellenthin, Schüler der 9. Klasse des RecknitzCampus Laage

670 Jahre Stadtwall in Laage

Besaß Laage einst eine Stadtmauer?

Laage ist seit 1309, so wollen es einige wissen, eine Stadt. Einige sind aber auch der Meinung, es könnte schon um 1270 gewesen sein. Das um 1216 gegründete Dorf wurde durch die Fürsten zu Werle zur  Stadt erhoben. Mithin war das im Mittelalter. Und heute zeigen so manche Mecklenburger Städte voller Stolz auf solch ein Wahrzeichen städtischer Gewalt. Aber in Laage? Zumindest kennt der geneigte Leser drei Stellen in der Stadt, die als Tore bezeichnet werden: das Rostocker Tor, das in alten Karten als Mühlentor bezeichnet wird, zu Beginn der Hauptstraße, das Pinnower Tor im Verlauf der Pinnower Straße und das Breesener Tor, ziemlich in der Mitte des Straßenzuges Breesener Straße. Aber von Toren, geschweige denn von einer Stadtmauer, ist weit und breit nichts zu sehen. Aber es gibt in der Stadt eine Wallstraße – das könnte ein Fingerzeig sein.  

Breesener- Ecke Wallstraße: Hier war das Breesener Tor (hist. Postkarte)

Wozu könnte eine Stadtmauer gedient haben? Das Mittelalter war angefüllt mit Fehden und Kriegen. Auch Räuber werden ihr Unwesen getrieben haben. Die Bürger wollten und mussten ihr Hab und Gut schützen. Dabei waren die Städte, somit auch Laage, auf sich allein gestellt, denn der Landesherr mit seinen Streitkräften war weit, und schneller Schutz war manchmal vonnöten.  

Schon früh umgaben sich die Städte mit einer Befestigung. Anfangs erfüllte diesen Zweck ein Plankenzaun, wahrscheinlich durch Wall und Graben verstärkt. So ist zum Beispiel überliefert, dass die Güstrower Altstadt bereits 1248 durch „munitiones“ geschützt war, doch bestand die Befestigung noch 1270 aus Planken. So wird es auch in Laage gewesen sein. Vielerorts wurde das primitive Plankenwerk jedoch bald durch widerstandsfähigeres Material ersetzt. Zunächst wurden die Tore aus festem Steinmaterial aufgeführt, dann schützte man auch die gesamte Stadt durch steinerne Mauern. Die Stadtmauern von Güstrow (moenia) werden 1293 zum ersten Mal genannt. Die Landesherrschaft hat die Befestigung der Städte mehrfach gefördert.  

1341 gaben die Fürsten Johann III. von Werle-Goldberg (1295-1352) mit seinem Sohn Nikolaus III. von Werle-Güstrow (1321-1361) mit seinem Bruder Bernhard III. von Werle-Waren († 1378) ihren Städten und Vasallen die Macht, alle Verbrecher gegen den öffentlichen Landfrieden zu richten. Im Jahre 1341 wurde der Wall um die Stadt errichtet. Das ist nun mittlerweile 670 Jahre her. Aber Stadttore im landläufigen Sinne gab es in Laage nicht.  

Carl Beyer berichtet in seiner „Geschichte der Stadt Lage“, dass sich an den oben benannten drei Eingängen zur Stadt Schlagbäume befanden, bei denen Torbuden standen. Neugierige sammelten sich dort, „wenn etwas los war“, besonders zu den Jahrmärkten. Zweimal im Jahre, zu Johannis und Michaelis, erfreute sich der Laager an dem Leben, das in den Ort kam. Volkstümlicher war damals nichts, nicht einmal der Königschuß der Schützenzunft. Am Morgen begaben sich sechs Bürger, die durch das Los bestimmt waren, zu den Schlagbäumen und ließen dieselben nieder, je zwei und zwei standen sie als Wache dabei und erhoben von jedem in die Stadt fahrenden Wagen, vom jedem Pferd und Rind als gesetzliche Abgabe 1 Schilling. Der Rat der Stadt hielt es für nötig, sie jedes Mal zur Höflichkeit zu ermahnen. Die Einnahmen wurden nach Abzug des Ratsanteils unter ihnen gleichmäßig verteilt, denn sie hatten, nachdem sie am Tage tätig gewesen waren, noch an den Abenden ein beschwerliches Werk. Mit Gewehren ausgerüstet mussten sie Patrouille gehen, alle Ruhestörer, alle, die an verbotenen Stellen rauchten, in Haft nehmen, um 10 Uhr abends Feierabend gebieten, die Trunkenen von den Straßen aufheben und unter Obdach bringen.  

Doch die Errichtung und Erhaltung der Befestigungsanlagen war Aufgabe der Städte selber. Dem Rat standen dafür nicht nur die städtischen Finanzquellen zur Verfügung, er hatte auch das Recht, von den Bürgern Hand- und Spanndienste zur Errichtung und Erhaltung der Stadtbefestigung zu verlangen. Um einer Schädigung der Wehranlagen vorzubeugen, verbot der Rat vielfach, der Stadt Gräben, Wälle oder Mauern zu besteigen oder dort Vieh zu treiben. Zur Sicherung der Befestigungswerke musste der Wasserstand in den Gräben ständig reguliert werden. Das war meist eine Aufgabe der Müller.  

Das Mühlen- oder Rostocker Tor. Links die nicht mehr vorhandene Mühle (hist. Postkarte)

Die Stadt musste jederzeit den Angriff auswärtiger Feinde abzuwehren in der Lage sein. Die Wehrkraft der Stadt beruhte auf der allgemeinen Wehr- und Dienstpflicht der Bürger. Aufgabe der Bürger war es, die Stadt zu bewachen und beim Anzuge von Feinden zu verteidigen. Nur der Geistlichkeit wurde Befreiung wie von allen weltlichen Lasten so auch vom Wachdienst gewährt. Das galt auch in Laage. 1371 befreite der Rat der Stadt Laage das Haus einer Vikarei von dieser Aufgabe (siehe MUB 18, 10262). Die städtischen Wachen genossen den unbedingten Schutz der Stadt.  

Die Bewachung der Stadt erstreckte sich auf das Stadtinnere, die Stadtmauern und die Tore. Zum Teil war es nur der Nachtwachdienst, in einigen Städten wird jedoch auch die Tagwache unter den Bürgerpflichten genannt. Die Wachen waren durch die Handwerker zustellen. Verantwortlich für die Gestellung der Wachen scheinen die Zünfte gewesen zu sein. Um die Wachen entsprechend auszubilden, wurden Schützengesellschaften gebildet, in Laage 1705 die noch heute bestehende Schützenzunft.  

Auszug aus der Stadtkarte nach dem Stadtbrand 1759. Der Wall zog sich hufeisenförmig um die Stadt.

Eine Frage ist noch offen: Wo nun verlief denn der Wall um Laage? Fixpunkte sind die oben erwähnten „Stadttore“, also die Standorte der in den 1860er Jahren beseitigten Schlagbäume. Die Straßennamen Wallstraße und Achtern Wall weisen darauf hin, dass hier der Laager Wall verlief. Auf einer historischen Karte, die Laage nach dem Stadtbrand von 1759 zeigt, ist der Wall und der Wallgraben zu erkennen. Und sogar Reste des Walls sind heute noch vorhanden: Wenn man die Gasse Achtern Wall zwischen dem DRK-Heim und den Grundstücken an der Straße der Einheit entlang geht, sind linker Hand noch Feldsteinmauern zu sehen, die einst zum Wall gehörten. Auch einen Erdwall kann man in Teilen noch sehen: hinter der Straße des Friedens.  

mw  

Quellen:  

Wolf-Heino Struck, Die Geschichte der mittelalterlichen Selbstverwaltung in den mecklenburgischen Landstädten. in: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, Bd. 101, Schwerin,1938  

Carl Beyer, Geschichte der Stadt Lage, Schwerin, 1887  

Peter Zeese, Chronik der Stadt Laage, unveröffentlichtes Manuskript, Laage, o.J.  

Jahresrückblick der Laager Boxer stimmt optimistisch

Das Jahr 2010 wurde für die Boxer des SPORTCLUBs LAAGE zu einer echten Erfolgsgeschichte. Das Fundament dieses Erfolges ist ein Trainerteam, das keine Mühen scheute, diesem Sport immer wieder neue Impulse zu verleihen. Die beiden hauptverantwortlichen Trainer schlossen im Herbst 2010 ihre C-Lizenz an der Sportschule in Güstrow erfolgreich ab und haben zusätzlich zwei junge hoch motivierte Sportler für den Basislehrgang gewinnen können. Seit Ende des letzten Jahres stehen nun bereits fünf ausgebildete Übungsleiter zur Verfügung. Diese Tendenz setzt sich auch bei der Anzahl der boxbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen fort. Im November gab das 50. Mitglied seinen Antrag ab. Der Höhepunkt des Jahres war die erste Wettkampfteilnahme einer Boxgruppe des Sportclubs beim traditionellen 40. Weihnachtsturnier in Teterow und der erste Sieg eines Laager Boxers bei einer überregionalen Veranstaltung.

Henning Burmeister gewann in seiner nach oben offenen Gewichtsklasse (Superschwer) und startete dabei in der nächst höheren Altersklasse der Junioren. Sein Erfolg ist der beste Beweis dafür, dass die Kampfsportler und das Trainerteam auf dem richtigen Weg sind.

Das Kooperationsprojekt mit dem Recknitz Campus wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Aus den Reihen der Schüler wurden bereits die ersten Vereinsmitglieder gewonnen. Der neue Sparringsring und die umfangreiche Wettkampf- und Trainingsausrüstung motivierten die Boxer und sind Zeichen der Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang an die OSPA-Stiftung, die Firma IRS aus Rostock, die Volks-und Raiffeisenbank und den LSB des Landes M/V. Im Jahr 2011 wollen wir auf diesen Erfolgen aufbauen. Nach den Winterferien wird es eine zweite Trainingseinheit für die Kinder geben. Dadurch sollen noch mehr Kinder die Möglichkeit bekommen, regelmäßig Sport zu treiben und sich kontinuierlich zu verbessern. Der Wettkampfbetrieb wird in den nächsten Monaten zum Schwerpunkt der Vorbereitungen für die erfahrenen Boxer des Sportclubs.

Am 05.02.2011 werden wir in Waren an der Müritz bei einem überregionalen Turnier unsere Fäuste wieder mit dem Nachwuchs aus M/V, Berlin und Brandenburg kreuzen. rn

 Das Bild zeigt Laager Faustkämpfer nach dem Sieg von Henning Burmeister (2 v.r.), während des Weihnachtsturniers in Teterow.

SC Laage ehrte seine Besten und dankte den Sponsoren

Prächtig herausgeputzt, hatte Frank Brand, der Pächter der „Klönstuv“ zur Stadtscheune, den Bürgersaal des altehrwürdigen Gebäudes. Traditionell hatte der Vorstrand des SPORTCLUBs  LAAGE seine Sponsoren und auch die besten Sportler des Clubs eingeladen, um zu danken und zu ehren. Besonders erfreut, waren die Gastgeber über die Teilnahme von Laages Bürgermeisterin, Ilka Lochner-Borst, und der Vizepräsidentin (Breitensport) des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg – Vorpommern, Frau Renate Vogel. Nach einer Begrüßung folgte ein Jahresrückblick, bei dem der 1.Vorsitzende, Uwe Michalis, die Arbeit aller Abteilungen skizzierte.

Anschließend  ging es an die Ehrungen der Besten.

Hier  konnten  die 11-jährige Greta Grobbecker und der 30-jährige Michael Fischer, beide sind Mitglieder der Laufgruppe,  den Pokal für den jeweiligen besten Einzelsportler in Empfang nehmen. Die männliche E- Jugend Mannschaft der Handballer erhielten die Plaketten für die stärkste Mannschaftsleistung im zurück liegenden Jahr. Als Trainer des Jahres wurde Rogger Neubacher geehrt, der sich nicht nur in der Boxabteilung einen besonderen Stellenwert erarbeitet hat. Er erhielt ebenso einen Pokal, wie Falk Bartusch, dem der Verein für seine Verdienste dankte, die sich besonders auf der Internetseite des Clubs zeigen.

Dem Unternehmen EURAWASSER wurde außerdem eine besondere Ehre zu teil. Es wurde mit der höchsten Auszeichnung bedacht, die der Club aus der Recknitzstadt zu vergeben hat.

Nach einer emotionalen Laudatio wurde dem Unternehmen der Recknitzstein verliehen. Der Recknitzstein ist eine Glaskugel, in seiner Mitte laufen sechs unterschiedlich große Säulen empor. Diese sollen die Gründungssportarten des SPORTCLUBs  LAAGE, (Handball, Kampfsport, Volleyball, Laufen, Seniorensport und Kegeln), darstellen.

Alle anwesenden Förderer wurden an diesem Abend Pressemappen überreicht, die die Öffentlichkeitsarbeit des vergangenen Halbjahres widerspiegeln.

Schauwettkämpfe der jüngsten Boxer und künstlerisch wertvoller Gesang , vorgetragen von Melanie Schulze, unterbrachen die offiziellen Abschnitte und ließen so keine Langeweile aufkommen.

Nach dem das Büfett gestürmt war, traf man sich zu Gesprächen  und schmiedete Pläne für die Zukunft, die nach diesem tollen Abend sehr hoffnungsvoll aussieht. AS 

Literarischer Abend in der Stadtscheune

Der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. lädt zu einem literarischen Abend in die Stadtscheune Laage ein.

„Plattdütsch för jeden ein“ ist das Thema des Abends, für das Dr. Behrend Böckmann, Mitglied des Bundes Niederdeutscher Autoren in Mecklenburg, gewonnen werden konnte. Der Autor ist mit seinen Erzählungen unter anderem aus der „Schweriner Volkszeitung“ bekannt. Es werden kurze Geschichten aus dem Mecklenburger Alltag auf Plattdeutsch zu hören sein.

Der Abend beginnt am Dienstag, dem 15. Februar 2011, um 19 Uhr in der Stadtscheune. Der Eintritt kostet 3 Euro.

mw

In Laage läuft was

 Pünktlich zu Beginn der neuen Wettkampfsaison präsentiert die Laufgruppe des SPORTCLUBs  LAAGE drei tolle Aktionen, im ersten Halbjahr diesen Jahres. Gestartet wird, am 23. April, mit dem 3.Wasserturmlauf. Bei diesem Spaßwettkampf gilt es, die 72 Treppenstufen des Laager Wasserturms so schnell wie möglich, zweimal, empor zu spurten. Da der Wasserturm in den Jahren 1925/26 gebaut wurde, können die Teilnehmer sich somit auch als Gratulanten zum 85.Geburtstag des Bauwerkes sehen, das bis in die achtziger Jahre noch seiner Zweckbestimmung diente.Am 1. Mai erfolgt dann der Start zum 9.EURAWASSER Waldlauf. Bei diesem anerkannten Volkslauf können Strecken von 2,4 km, 6 km und 12 Kilometer absolviert werden. Im vergangenen Jahr trugen sich fast 100 Ausdauersportler in die Startlisten ein. Ob die Streckenrekorde in diesem Jahr fallen, wird wohl auch vom Wetter abhängig werden. Die Messlatte wurde in den vergangenen Jahren sehr hoch gelegt. Auf der 2,4 Kilometer Distanz liegen die Rekorde für die Mädchen bei 10,52 Minuten, gehalten von Alina Lüllwitz (LAV Sanitz) und bei den Jungen bei 9,08 Minuten,   gehalten von Marvin Schwedes. Auf der 6 Kilometer Strecke halten die Rostockerin Christin Lettow (28,15 min), bei den Damen, und Martin Haacker ( Tri- Fighters) mit 22,19 Minuten, bei den Männern, den Streckenrekord. Den 12 Kilometer Streckenrekord bei den Frauen hält seit nun mehr fast fünf Jahren Gabi Seyfert (55,10 min), vom Lauftreff Neubrandenburg, den der Männer schraubte Dirk Bockelmann vom LAC Mühl Rosin auf starke 45,45 Minuten. Bei beiden Veranstaltungen werden die Sieger mit Pokalen geehrt, Medaillen und Urkunden erhalten alle Aktiven. Zu Pfingsten wird Laage, wie im vergangenen Jahr, einen 24 Stundenlauf erleben. Start und Zielbereich wird die „Klönstuv“ zur Stadtscheune sein und natürlich werden die Pächter dieses Hauses, wie im vergangenen Jahr, ein Volksfest organisieren, das keine Wünsche offen lassen wird. Sportliches Ziel dieser Veranstaltung ist es, mindestens zwei Aktive  permanent auf der Wettkampfstrecke zu präsentieren. Bei dieser Veranstaltung sind zudem Walker und Radfahrer als Teilnehmer sehr erwünscht. Die Laager Schulklasse, die die meisten Sportler für sich mobilisieren kann, wird zudem mit einer Siegerprämie für ihre Klassenkasse bedacht werden. Während im letzten Jahr noch ein Teilnehmershirt im Startgeld inbegriffen war, wird jeder Teilnehmer in diesem Jahr mit einem Pokal geehrt werden. Weitere Informationen erhalten Neugierige über die Internetseite des Ausrichters ( www.sportclub-laage.de), oder bei andre.stache@web.de .Nun heißt es, fleißig trainieren und dabei sein, denn in Laage läuft ja was! AS 

Jahreswechsel mit der Militärseelsorge gefeiert

Miteinander wurde der Silvesterabend vorbereitet.

Fast fünfzig Rüstzeitteilnehmer waren der Einladung des Evangelischen Militärpfarramtes Laage nach Zinnowitz ins dortige Haus „Kranich“ gefolgt und gut gelaunt und motiviert, die Angebote um den Jahreswechsel wahr zu nehmen. Schon nach der Einführung durch Militärpfarrer Uwe Stegen, seinerseits zuständig für das Evangelische Militärpfarramt Torgelow, waren die Hoffnungen aller bestärkt worden. Angebotene Andachten, gemeinsame Bastelaktionen, Spaziergänge und der traditionelle Silvesterlauf wurden hervorragend angenommen. Familien aus Rostock, Loitz, Mühl Rosin, Neu Heinde und natürlich Laage waren bereit, miteinander inne zu halten und zu feiern. Keiner wurde dabei unbeachtet gelassen. Kinder konnten im Schnee toben und gemeinsam wurde manch eine Rakete in den Silvesterhimmel gezündet. Am Ende gestalteten Ehefrauen der Soldaten, unter der Leitung des Evangelischen Militärpfarramtes, die Neujahrsandacht. Diese endete mit vielen guten Wünschen und der Hoffnung, noch oft miteinander Zeit verbringen zu können.

Am Ende galt dem Personal des Hauses „Kranich“ ein besonderer Dank. Jegliche Wünsche wurden den Rüstzeitteilnehmern von den Augen abgelesen und auch damit wurde allen Anwesenden ein unvergesslicher Jahreswechsel bereitet.

André Stache

Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Kinder der Laager Laufgruppe mit IGL- Medaillen geehrt

Purer Stolz glänzte in den Augen der Kinder, die im Zuge der Jahresabschluss- feier  mit der IGL-Ausdauersportmedaille geehrt wurden.

Die Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer e.V. (IGL) ist ein überregionaler, bundesweiter Sportverband, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, für die Interessen der Langstreckenläufer einzutreten und den Langstreckenlauf, als natürlichste und wirkungsvollste Ausdauerübung zu Gunsten der Gesundheitsvorsorge zu fördern. Kinder der Laager Laufgruppe mit IGL- Medaillen geehrt weiterlesen

Naturlehrpfad eingeweiht

Der Naturlehrpfad vom Scheibenberg (Judenberg) über den Nelkenberg bis zum Langen Berg ist Mitte Dezember 2010 eingeweiht und damit zur Nutzung freigegeben worden. Damit ist das Mikroprojekt „Naturlehrpfad Recknitz-Düne“ im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „STÄRKEN vor ORT“ im Landkreis Güstrow abgeschlossen.

Petra Müller und Fritz Abs weihen den Naturlehrpfad ein (Foto: mw)

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Vereinssportfest hat Spaß gemacht

 Der 1.Vorsitzende des SPORTCLUBs  LAAGE , Uwe Michaelis, war am Ende des 2. Vereinssportfestes stolz auf seinen Verein.

Handballer, Läufer, Senioren- und Kampfsportler, alle hatten sich mit viel Engagement in ihr Sportfest gekniet und mehr als sechzig Mitglieder motiviert, mit zu machen. Die Stationen verlangten allen Aktiven viel ab. Ob nun Geschicklichkeit, oder Kondition, Wurfkraft oder Ausdauer, es galt alles zu geben, um am Ende die begehrte Teilnehmermedaille in Empfang nehmen zu können.

Senioren trugen im Laufe des Vormittags Boxhandschuhe und Kinder probierten sich im Hallen-Boccia aus. Seilspringen war angesagt, und einen Hindernisparcours galt es zu  bewältigt. Es war einfach toll , so viel sportliche Toleranz zu erleben und Vorurteile miteinander ab zu bauen.

Natürlich gab es auch Zeit für persönliche Gespräche.

Einige Familien hatten Kuchen gebacken, es wurde Obst geschnitten.

Zudem hatte der Vorstand alle Teilnehmer zum  gemeinsamen Mittagessen  ins „Ballhaus“ der Recknitzstadt eingeladen.

Respekt vor der anderen Sportart und die Tatsache, miteinander etwas geschafft zu haben, waren das Ergebnis des Sportmarathons. Eine Wiederholung wird im kommenden Jahr sicherlich im Sportprogramm des SPORTCLUBs  LAAGE zu finden sein.

Der SPORTCLUB LAAGE hat wieder einmal gezeigt, dass Vereinssport auch der Sport ist, der generationsübergreifend Alte und Junge verbindet.

André Stache

Das Foto zeigt Teilnehmer der Veranstaltung.

20. VR-Laufcup in Mecklenburg-Vorpommern 2010 ist Geschichte

Der Laufcup Mecklenburg Vorpommern besteht aus einer Reihe von Wettkämpfen, deren Anzahl jährlich neu festgelegt wird. Startberechtigt sind alle Läuferinnen und Läufer, die Mitglied eines beim Leichtathletik-Verband Mecklenburg-Vorpommern angemeldeten Leichtathletik Vereins bzw. einer Leichtathletik Abteilung oder einer Laufgruppe sind, sowie einen gültigen Startpass besitzen. Die Läufe werden fast immer als Straßenläufe ausgerichtet, können allerdings auch Läufe auf geeigneten, unbefestigten Wegen, sowie Bahnläufe zugelassen werden.                                                                            Die CUP- Einzelwertung erfolgt in den vom Deutschen Leichtathletikverband festgelegten Altersklassen der Erwachsenen und einer Jugendklasse, Jugend A und B gemeinsam, sowie einer zusätzlichen offenen Klasse ohne Altersdifferenzierung, jeweils männlich und weiblich.

Bei jedem Einzellauf erhalten die Klassensieger, sowohl in der Gesamtwertung ,als auch in der AK- Wertung 25 Wertungspunkte, die Zweiten 24 usw., bis Platz 25 mit 1 Wertungspunkt.

Für die Läufer des SPORTCLUBs  LAAGE war es eine sehr durchwachsene Saison. Obwohl bei den Landesmeisterschaften fast zwanzig Medaillen errungen wurden, konnten im VR-Laufcup nur Carolin Knabe (2.Platz) und Philipp Rosenau (3.Platz), bei den Jugendlichen,  ganz vorne  mitlaufen.

Auf den 4.Platz in der Wertung der männlichen Jugend lief Torben Schlinke, punktgleich mit Philipp.

Michaela Schulze lief in ihrem ersten Laufcupjahr auf den starken 6.Platz, bei den über 40-jährigen Frauen.

Bei den Männern lief ihr Ehemann Michael, im selben Jahrgang , auf den 7.Platz. Falk Bartusch konnte in dieser starken Altersklasse den 16.Rang erkämpfen.

In der Klasse der über 50-jährigen Männer erreichte Bernd Fischer den sehr ordentlichen 10.Rang.

Insgesamt hatten sich 320 Läuferinnen und Läufer, aus 16 Vereinen,  für die 14 Wettkämpfe gemeldet und damit dieser Traditionsveranstaltung ihren Stempel aufgedrückt.

André Stache

Das Foto zeigt Carolin Knabe.

 

Militärseelsorge lud zum Herbstlauf ein

Traditionell im Herbst lud das Evangelische Militärpfarramt Laage, in Zusammenarbeit mit dem Jagdgeschwader 37″S“ und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, zum Militärseelsorgelauf ein. Trotz der wenig erfreulichen Wettervorhersagen kamen über sechzig Ausdauerbegeisterte in den Laager Stadtwald, um ihre Fitness unter Beweis zu stellen.

In einer kleinen Besinnung, direkt vor dem Lauf, ging es darum, seine Zeit ein zu teilen, für sich selbst und das Leben.

Eine echte Überraschung erlebten zudem Carolin Knabe und Corinna Jürß. Beide Damen bekamen von den Anwesenden ein zünftiges Geburtstagsständchen vorgetragen.

Für die Besten ging es natürlich auch um die Pokale in den einzelnen Wertungen.

So siegte die Teschowerin Greta Grobbecker, vor Alina Lüllwitz (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) und Pia Marie Arendt  auf der 2,4 Kilometer langen Schnupperstrecke, bei den Mädchen. Schnellster Junge wurde Maximilian Heise vor Janis Stolzke , die beide für den SC Laage starteten, und Marvin Lüllwitz. Auf der 6 Kilometerdistanz konnte Christin Lettow ( 1.LAV Rostock) nach 29,23 Minuten vor Stella Grobbecker (30,26 min) und Jana Fischer (34,09 min), die beide für den SPORTCLUB LAAGE aktiv laufen,  gewinnen. Die Herrenkonkurrenz entschied der 14-jährige Tobias Naß ( SC Laage)  nach 24,09 Minuten klar für sich. Er  verwies seinen Vater Mario (29,01 min) und Stephan Suffke (29,39 min) vom 1. LAV Rostock  auf die Plätze. Auf der 12 Kilometer Strecke, bei der es die Laager Crossrunde 10 mal zu bezwingen galt, siegte  Michael Fischer, nach guten 49,50 Minuten. Auf den 2.Platz stürmte der Laager Clubläufer Michael Schulze (52,35 min) vor seinem Vereinskameraden Philipp Rosenau (53,11 min). Das Frauenrennen entschied die 18-jährge Carolin Knabe, die ebenfalls für den SC Laage aktiv läuft, für sich. Sie konnte Kathrin Paschen ( 1. LAV Rostock) auf den 2. Platz drängen.

Nach dem die Wettkampfspannung nachgelassen hatte, trafen sich alle Aktiven und auch die zahlreichen Zuschauer in den Räumen der Militärseelsorge auf dem Fliegerhorst, um sich selbst und die Sieger zu feiern. Alle Aktiven wurden vom Sportoffizier des Jagdgeschwaders 73 „S“ , Herrn Oberleutnant Alexander Schneider, mit einer Medaille und einer Urkunde geehrt. Hier wurde auch den vielen fleißigen Händen gedankt, denn ohne die Unterstützung derer ist es unmöglich, so eine tolle Veranstaltung zu organisieren.

André Stache, Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Das Foto zeigt Michel Schulze und Rieke Synok im Spurt.

Geführte Läufe durch Laage

Vor dem großen „Weihnachsbraten“ lädt der Sportclub  Laage  zum 3. Laager Stadtlauf ein. Am 19.Dezember um 10.00 Uhr werden die Ausdauersportler gemeinsam, ohne den sonst üblichen Leistungsdruck, laufen und walken. Für die Verantwortlichen ist die Tatsache wichtig, dass der 3. Laager Stadtlauf eine Art öffentliche Trainingseinheit werden soll. Ohne Wettkampfstress werden sich ortskundige Clubläufer als Stadtführer anbieten und die Gruppen, in verschiedenen Leistungsstärken laufend oder walkend, durch Laage führen.

Für Einsteiger und Kinder wird der drei Kilometerlauf gestaltet. Ohne Hast werden die Aktiven bei diesem Lauf von den Laager Recknitzsporthallen über die Scheunenstraße in die Stadt laufen und anschließend wieder in den Recknitzhallen erwartet, wo sich für alle das Organisationsbüro befindet.

Für Fortgeschrittene wird es einen 5 Kilometerlauf geben. Bei diesem werden die Ausdauersportler auch durch das Wohngebiet Schwednißtannen navigiert und erleben die Pfarrstraße, den Wasserturm und das Rathaus. Absolut ambitionierte Läuferinnen und Läufer werden auf der 10 Kilometer Runde die Wohngebiete Camp Wiese und Pahl Stücke näher gebracht, um dann vorbei an der „Klönstuv“, noch die wunderschöne Laager Altstadt zu erleben. Sieger werden am Ende alle sein, denn jeder Aktive wird mit einer Teilnehmermedaille geehrt.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Gelegenheit, die Eindrücke auszuwerten. Ein, von den Damen der Laufgruppe, zusammengestelltes Kuchenbüfett darf dann von den Aktiven gestürmt werden. Neben der BIG Städtebau GmbH haben die Laager Wohnungsgesellschaft, die Unternehmen Erdinger Alkoholfrei und EURAWASSER ihre Unterstützung zugesagt.

Weitere Informationen unter www.sportclub-laage.de .

Das Foto zeigt Laufteilnehmer vom letzten Jahr.

AS

„Kommunalpolitik – ganz praktisch“

Mit vielen Erfahrungen und gewaltiger Vorfreude fuhren vierundzwanzig Offiziere und Unteroffiziere des Jagdgeschwaders 73 “S“  zur jährlich stattfindenden Soldatenrüstzeit nach Zinnowitz. Intensiv wollten sich die Soldaten mit dem Thema „Kommunalpolitik” auseinandersetzen.

Als Referent konnte das evangelische Militärpfarramt Laage den Alt-Bürgermeister der Recknitzstadt, Dr. Uwe Heinze, gewinnen.  In seinem zweigeteilten Vortrag „Kommunalpolitik – ganz praktisch“ gab er den Kameraden Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Dabei sei es gar nicht notwendig, unbedingt Gemeindevertreter oder sachkundiger Einwohner zu sein, denn es gibt weitere Betätigungsfelder – z. B. in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, im Kulturbereich. Alle diese Tätigkeiten tragen dazu bei, den Ort in dem man lebt, lebenswerter zu machen, für sich selbst, für die Kinder, die Freunde, Nachbarn.

Im zweiten Teil ging der Referent auf das Thema kommunale Finanzen ein. Wie finanziert sich eine Gemeinde? Was wird mit meinen Steuergeldern gemacht? Wozu und warum werden Beiträge und Gebühren erhoben? Was sollte man beachten, wenn man solche Bescheide erhält? Wann ist ein Bescheid falsch und wie kann man sich gegen falsche Bescheide wehren? Die Diskussion brachte etliche neue Einblicke für die Teilnehmer.

So wurde die Themenarbeit mit einem „trockenen“ Inhalt interessant und kurzweilig.

Trotz des weniger netten Wetters verzichteten die Männer um Hauptmann Tobias Muders nicht auf einen morgendlichen Ausdauerlauf, direkt vor den täglich angebotenen Andachten, und diverse Spaziergänge auf Deutschlands wohl schönster Insel.

Unterkunft und Verpflegung waren im „Haus Kranich“, einer Einrichtung der Evangelisch-Pommerischen Landeskirche, perfekt und bewegten die Verantwortlichen schon jetzt dazu,  eine Soldatenrüstzeit im kommenden Jahr zu planen.

André Stache

Pfarrhelfer beim Evangelischen Militärpfarramt in Laage

Landesmeisterschaften im Crosslauf in Bad Doberan

 

Zweimal Gold und je einmal Bronze und Silber gehen nach Laage 

Bei kühlen 10° Celsius , aber ohne den erwarteten Regen war die  1,6 Kilometer lange Wettkampfstrecke im Bad Doberaner  Kellerswald ein echter „Crosszustand“, den es zum Teil mehrmals zu durchlaufen galt.Feuchtes Laub, matschige Anstiege und nasskalte Luft verlangten, neben der hügeligen Distanz, den mehr als zweihundert Sportlerinnen und Sportlern alles ab.Die Laufgruppe des SPORTCLUBs  LAAGE hatte sich allerdings schon seit einigen Wochen, nicht nur mental, auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet. Zielorientiertes Training und sehr ansprechende Leistungen waren wieder einmal  als Punktlandung ins Ziel gebracht worden.  Medaillen sind der klare Beweis, dass die Übungsleiter der Laager Laufgruppe in der Lage sind, Ausdauersportler verschiedenster Altersklassen zu motivieren und zu starken Leistungen zu führen. Schon die jüngeren Sportlerinnen und Sportler konnten an die Türen der Leistungszentren anklopfen und mit sehr guten Leistungen  wieder einmal auf sich aufmerksam machen. So erreichte die 11-jährige Greta Grobbecker wie ihre fast 14-jährige Schwester Stella den hervorragenden  vierten Platz. Fünfter wurde zudem der 17.jährige Philipp Rosenau, vor seinem Vereinskameraden Torben Schlinke in der Klasse der männlichen Jugend B. Auf den siebenten Platz liefen der 14-jährige Tobias Naß und der 16-jährige Stefan Kanserske.Ihnen folgten am Nachmittag des kühlen Wettkampftages die Erwachsenen, denen allerdings zum Teil das berühmte Quäntchen Glück mehr holt war.So konnte der 30-jährige Michael Fischer, wie Petra Grobbecker in der Klasse der über 40-jährigen Damen, die Goldmedaille erringen. Silber holte sich Michaela Schulze bei den 40-jährigen Seniorinnen und Bronze erkämpfte sich der 50-jährige Bernd Fischer. Michael Schulze und Stefan Grobbecker liefen außerdem, in der Klasse der über 40-jährigen Männer, auf die Plätze fünf und sechs.

Die komplette Ergebnisliste kann unter www.tollense-timing. de  eingesehen werden.

AS 

Das Foto zeigt die Medaillengewinner  des SPORTCLUBs  LAAGE.

 

Seemannslieder in der Stadtscheune

Zu einem Maritimen Abend hatten die Stadtbibliothek Laage und der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. in die Stadtscheune eingeladen. Zu Gast waren die „Old Shantymen“ aus Cammin.

Ernst Langnau (Erni), Martin Lorenz (Martin) und Siegfried Weber (Sigi) - die Old Shantymen

Mit kräftigen Männerstimmen, mit Banjo, Sackpfeife, Posaune, Akkordeon, Trommel und Gitarre wurde ein Feuerwerk an bekannten und unbekannten Liedern aus der Welt der Seefahrer dargeboten. Es erklangen Piraten- und Fischerlieder, Shanties und Irish Folk. Es waren keine Schunkellieder, sondern Arbeitsgesänge, wie „Hal mi den Saalhund“, „Dust and Coal“, aber auch bekanntere Hits wie „Lowlands low“ oder auch „The Banks of the Sacramento“. Auch Trinklieder der Fischer und Matrosen durften nicht fehlen.

Volkhart Tripschu (Laage) mit den Old Shantymen

Ihre Stimmkraft bewiesen Sigi, Erni und Martin auch bei a-capella-Gesängen. Ihre Instrumente beherrschten sie virtuos. Dabei wurde auch das zahlreich erschienene Publikum in das musikalische Geschehen einbezogen, so dass am Ende der Veranstaltung resümiert werden konnte, dass die Laager gut und gerne auch einen Chor bilden könnten.

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Landesmeisterschaften im Straßenlauf

 

Drei Mal Silber und einmal Bronze gehen nach Laage.

 Nieselregen und kühler Wind hielten die Ausdauersportler des Sportclubs LAAGE nicht davon ab, die besten Schüler und Jugendlichen zu den jährlich stattfindenden Landesmeisterschaften im Straßenlauf  zu schicken.

Der 9. Sebastian Fredrich Gedenklauf, in Lubmin, waren  in diesem Jahr gleichzeitig auch die Landestitelkämpfe im Straßenlauf für die Schülerinnen und Schüler A über 5 Kilometer und der weiblichen und männlichen Jugend über 10 Kilometer.

Die Recknitzstädter  schickten drei Aktive über die 5 Kilometer Distanz  ins Rennen und konnten am Ende durch die beiden 14-jährigen Stella Grobbecker (21,32 min) und Tobias Naß (18,48 min) die Silbermedaille präsentieren. Zudem lief Melanie Schulze (28,49 min) in dieser Wertung auf den 7.Platz.

Im 10 Kilometer Lauf erkämpfte sich der 16-jährige Torben Schlinke nach

39,18 Minuten ebenfalls den Vize-Landesmeistertitel. Auf den Bronzeplatz lief der 17-jährige Philipp Rosenau (41,27 min). Fünfter in dieser Wertung wurde ihr Vereinskamerad Stefan Kanserske (44,52 min).

Im Rahmen dieser Veranstaltung fand auch der vorletzte Wertungslauf  im VR – Laufcup Mecklenburg Vorpommern 2010, über die 10 Kilometer Distanz, statt. Hier konnten weitere Laager Läufer recht ordentlich punkten und somit weitere Erfahrungen sammeln.

Michael Schulze konnte nach 40,22 Minuten ins Ziel laufen und begleitete danach seine Frau auf ihre Abschlussrunde.

Das tat ihm Stefan Grobbecker (43,42 min)gleich, um seine Gattin nach 54,40 Minuten ins Ziel zu führen.

Anke Heise (55,53 min) und Jana Fischer (56,48 min) sammelten indes wertvolle Wettkampferfahrung, um im kommenden Jahr in den Laufcup zu starten. Der 44-jährige Falk Bartusch bestätigte hingegen nach genau 45,00 Minuten sein derzeitiges Leistungsvermögen. Der Neuzugang der Laager Clubläufer, Bernd Jänike (41,26 min), nutzte die Gelegenheit, seine zukünftige Gegnerschaft zu beschnuppern. Er wird im kommenden Jahr für den SC Laage ebenfalls auf Punktejagd gehen.

         

Die komplette Ergebnisliste kann unter www.tollense-timing .de eingesehen werden.

AS

Das Foto zeigt Torben Schlinke.

 

Viel Zeit für Kinder bei Laager Freizeit

Jedes Kind war in Laage ein Gewinner

Alle Mühen im Vorfeld der Ferienfreizeit hatten sich gelohnt. Zwanzig Kinder und Jugendliche, gut die Hälfte aus Rostock und dessen Umland, waren dem Ruf des SPORTCLUBs LAAGE  gefolgt und nutzten die drei sportlichen Tage hoch motiviert.

Zu Beginn stellten sich alle Teilnehmer  erst einmal vor und erzählten von ihren tollsten, sportlichen Erlebnissen. Im Anschluss daran teilten die anwesenden Übungsleiter die Kinder in Gruppen, um so intensiv je nach Leistungsvermögen miteinander zu arbeiten. Ball- und Staffelspiele, sowie unzählige  Steigerungsläufe verlangten den Kindern alles ab. Es wurde gelaufen, gesprungen, die Geschicklichkeit geschult oder einfach nur herumgetollt.

Während der gesamten Zeit ging es nicht um Niederlage oder Sieg, sondern die pure Freude an der Bewegung stand immer wieder im Vordergrund aller Bemühungen. Mit den lizensierten Übungsleitern Michael Fischer und André Stache, dem Volkslaufwart des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern Michael Schulze und der stellvertretenden Jugendwartin des Verbandes Carolin Knabe waren vier erfahrene Übungsleiter für die zum Teil noch sehr jungen Sportlerinnen und Sportler permanent im Einsatz.

Frisches Obst, kostenfrei bereitgestellt vom Fruchtexpress Klaus- Peter Haker,  in den Pausen und ausreichend Getränke, die vom Flughafen Rostock- Laage und dem „Ballhaus“ kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, rundeten das intensive Sportprogramm ab.

Die Bereitstellung der  Laager Recknitzsporthallen durch die Stadt Laage machten die Voraussetzungen nahezu perfekt.

Am Ende der Veranstaltung wurde jedes Kind persönlich geehrt. Ein kleiner Pokal und eine Erinnerungsurkunde waren der verdiente Lohn.

Abschließend gilt einigen regionalen Unternehmen ein besonderer Dank. Ohne dem Optiker Reding, der VR Bank in Laage, dem VW Autohaus Laage-Kronskamp und dem ISY-Phone Shop Laage  wäre die Durchführung einer so intensiven Aktion nicht möglich. Der Dank der Eltern war indes der Lohn für die Verantwortlichen, die sich viel Zeit für die Kinder genommen hatten.

AS

Das Foto zeigt Teilnehmer der Ferienfreizeit.

1. Sendestellencrosslauf in Marlow

Zum ersten Mal organisierte die Marinefunksendestelle in Marlow eine Laufveranstaltung. Diese hatte es dann aber auch wirklich in sich.

Die 8 Kilometer lange Wettkampfstrecke entpuppte sich sehr schnell als Crosslauf, welcher den Aktiven alles abverlangen sollte. Waldwege und lockerer, sandiger Boden wurden immer wieder von Anstiegen unterbrochen. Es war schon erstaunlich, was sich die Initiatoren einfallen lassen hatten, um den vierundzwanzig  Männern und den vier Damen ein so hervorragendes, sportliches Erlebnis anbieten zu können.

Neben der Einzelwertung, die vom Gesamtsieger Kapitänleutnant Peter Wilde (30,05 min) und dem Gefreiten Dimitrie Diede vom Stabs- und Fernmeldebataillon 801, der zwölf Sekunden nach dem Sieger als Zweiter einlief, klar bestimmt wurde, konnte sich das Marineamt Rostock über den Gesamtsieg und damit den Gewinn des Wanderpokals für die beste Mannschaft freuen. Auf den Silberrang in der Teamwertung lief  die Mannschaft des Jagdgeschwaders 73 „S“ aus Laage. In deren Reihen befand sich der Volkslaufwart des Leichtathletik-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern, Hauptfeldwebel Michael Schulze.  Der 40-jährige Laager Clubläufer, der nach 33,14 Minuten gesamt Dritter wurde, war von der Organisation sehr angetan.

Insgesamt war die Veranstaltung für alle eine gelungene Aktion,  die  einmal mehr zeigte, dass  Anstrengungsbereitschaft und Spaß absolut zueinander gehören.

Für den Sportclub Laage lief zudem Falk Bartusch, nach 35,04 Minuten, auf den 2.Platz in der Klasse der über 40-jährigen Männer. Sechster dieser Altersklasse wurde  André Stache, der nach 45,10 Minuten ins Ziel lief.

AS

Das Foto zeigt Hauptfeldwebel Schulze beim Zieleinlauf.

Maritimer Abend in Laage

Die Stadtbibliothek Laage und der Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V. laden zu einem Maritimen Abend ein.

Die Old Shantymen aus Cammin (Foto: SW)

Den Abend gestalten die Old Shantymen aus Cammin. Drei stimmgewaltige Männer (Martin Lorenz, Ernst Langnau, Siegfried Weber) singen alte Shantys, Fischerlieder und Piratengesänge. Der Einfluss irischer Folk-Musik ist unverkennbar. Leidenschaftlich und voller Hingabe werden die fast vergessenen traditionellen Gesänge der Windjammerzeit zumeist dreistimmig dargeboten. Durch unterschiedliche Kombination von Akkordeon, Gitarre, Trommel, Banjo, Tinwhistle, Sackpfeife und Posaune bekommt die Interpretation der Lieder und Balladen eine wohltuende Klangvielfalt.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, dem 2. November 2010, um 19 Uhr in der Stadtscheune Laage. Karten zu 5 € gibt es an der Abendkasse.

mw